Rezept: Spargelcremesuppe

Neulich habe ich ein altes Spargel Rezept auf Facebook geteilt und da fiel mir ein, dass ich dieses Jahr unbedingt wieder ein Rezept mit Spargel posten wollte. Bei saisonalem Gemüse hat man halt nicht so viel Zeit das ganze zu verbloggen und auf den letzten Drücker zu posten funktioniert auch nicht, dann kann es ja nicht mehr nachgekocht werden. Dieses Jahr bin ich zumindest etwas früher dran als letztes Jahr und außerdem hatte ich diesmal auch ein besseres Konzept für die Fotos. Das es Spargelcremesuppe werden sollte war schon von Anfang an klar. Es war das erste Gericht mit Spargel das ich wirklich mochte und ich esse es immer wieder richtig gerne. Hier also mein Rezept.

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Zutaten:
700g weißer Spargel
2-3 mittelgroße Kartoffeln
500ml Gemüsebrühe
1EL Zucker
70ml Sojasahne
2EL Margarine
1EL Mehl
100ml Weißwein
Pfeffer, Muskatnuss
gehackte Petersilie

1. Den Spargel schälen und in ca. 4cm große Stücke schneiden. Die Spargelspitzen längs halbieren und beiseite legen. Die Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden.
2. Spargel und Kartoffeln in einem Topf mit der Gemüsebrühe 20min köcheln lassen. Wenn man zur Gemüsebrühe noch 1EL Zucker hinzugibt kommt der Spargel-Geschmack später besser heraus. Dann alles pürieren und die Sojasahne unterrühren.
3. In einem zweiten Topf mit der Margarine und dem Mehl eine Mehlschwitze machen. Mit einem Schneebesen den Weißwein unterrühren, dann nach und nach die Suppe aus dem anderen Topf dazugeben und rühren bis keine Klümpchen mehr da sind.
4. Die Suppe mit Pfeffer und Muskat abschmecken. Danach die Spargelspitzen dazugeben und nochmal 10min köcheln lassen. Zum servieren kann man über die Suppe noch einige Kräuter streuen.

Vegane Spargelcremesuppe 2Vegane Spargelcremesuppe 5Die Spargelspitzen sind durch die kurze Garzeit noch schön knackig und es macht auch vom Anblick etwas her. Am Besten sind dafür schmale Spargelstangen. Man kann natürlich den Spargel auch komplett garen und pürieren, dann ist die Suppe noch schneller fertig. Sie eignet sich auch super für eine Vorspeise wenn man Gäste zu Besuch hat. Bei mir wirds die Suppe in diesem Jahr bestimmt nochmal geben, denn bis zum nächsten Jahr warten will ich nicht.

Travel: Vegan in der Bretagne

In meinen bisherigen Bretagne Posts bin ich ja noch nicht so viel darauf eingegangen, aber jetzt möchte ich euch erzählen wie es mit der veganen Ernährung in der Bretagne geklappt hat.

Vegan in der Bretagne
Als Veganer geht man ja nie so ganz unvorbereitet auf so eine Reise, vor Allem wenn es wie in meinem Fall drei Wochen sind. Da ich schon früher, damals noch Vegetarierin, in der Bretagne war, wusste ich, dass es alles andere als einfach wird. Es ist zwar schon fünf Jahre her, aber damals bekam man nichtmal überall etwas vegetarisches im Restaurant. Für mich hieß das erstmal recherchieren. Allerdings fand ich relativ wenig, an Restaurants eigentlich nur ein paar Ergebnisse bei Happy Cow. Gesucht habe ich vor Allem nach „vegan Bretagne“, was ich damals nicht wusste: im Französischen werden Veganer „végétalien“ genannt. Végétale ist das Wort für pflanzlich. Wenn ihr also aktuell sucht probiert es mal mit diesem Begriff. Außerdem habe ich noch eine andere Seite gefunden, auf der man vegane Restaurants und Einkaufsmöglickeiten in Frankreich findet. Die Vegan Mafia. Die meisten Locations findet man allerdings auch bei Happy Cow mit einer besseren Beschreibung.

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Bestes frisches Obst und Gemüse gibt es auf den Märkten.

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Mein großer Vorteil bei der Reise war, dass wir mit Wohnwagen unterwegs waren, wir hatten einen Kühlschrank und ohnehin einen kleinen Vorrat an Essen mit. Dank der Küche konnte ich mein Essen selbst kochen. Vegane Zutaten und auch einige Ersatzprodukte findet ihr in jedem größeren Supermarkt (zb Super U). Es gab Tofu, Sojasahne, Aufstriche, Agavendicksaft, verschieden Sorten Pflanzenmilch und Sojajoghurt und Pudding. Den Feigenjoghurt den ich dort probiert habe hätte ich ehrlich gesagt auch gerne hier im Sortiment.

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Gefüllte Zucchini, im Wohnwagen zubereitet.

Selbstversorgung geht also ziemlich problemlos. Alles darüber hinaus ist schwierig und kommt ganz darauf an in welches Restaurant ihr geht. Auf der Karte etwas veganes zu finden ist nahezu ausgeschlossen. Fragen schadet trotzdem nicht. In einer Pizzeria haben sie zum Beispiel meinen selbst mitgebrachten veganen Käse auf die Pizza getan, in einem anderen Restaurant bekam ich einen riesigen Salatteller mit Avocado.

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Pizza mit selbst mitgebrachtem veganen Käse.

Falls ihr also Urlaub in der Bretagne machen wollt, plant Möglichkeiten zur Selbstverpflegung ein, sonst wird eine vegane Ernährung schwierig. Vegetarisches kriegt man aber mittlerweile fast überall.

Update 2017:
Seit meinem letzten Besuch 2014 hat sich nicht sehr viel verändert. Meiner Erfahrung nach sollte man sich immer noch auf Selbstversorgung einstellen. Das Angebot an veganen Produkten ist in großen Supermärkten immer noch gut. Das Einzige was man noch kaum findet sind vegane Wurst- und Käsealternativen.

vegan in der Bretagne, Mousse au Chocolat

Diesmal habe ich vegane Mousse au Chocolat entdeckt.

Ein Restaurant mit veganem Angebot habe ich aber diesmal entdeckt. Das Ty Veg ist eine Crêperie in Perros Guirec. Auf der Karte stehen vegane Galettes, die man mit verschiedenen Füllungen bestellen kann. Die Crêpes sind leider nicht vegan, man kann sich aber auch die Galettes mit süßer Füllung bestellen. Die Zutaten sind bio und regional.
Ich bestellte eine vegane Galettes mit vier Füllungen, diese lag preislich bei knapp 10€. Es war lecker, ich habe aber auch schon bessere Galettes gegessen. Einen Besuch würde ich aber auf jeden Fall empfehlen, wenn ihr französische Galettes probieren wollt.

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Rezept: Blueberry Muffins

Neulich wollte ich unbedingt Blueberry Muffins machen. Ich brauchte irgendeinen Kuchen, den ich auf einen Ausflug mitnehmen konnte und ich wollte diesmal lieber etwas fruchtigeres, als etwas mit Schokolade. Außerdem liebe ich Blaubeeren und ich hatte noch genügend im Gefrierschrank. Also fing ich dann an zu backen, im Kopf ein Bild von ganz klassischen Blaubeermuffins. Bis ich die Blaubeeren unter den Teig mischte – durch die Saft der mittlerweile angetauten Blaubeeren färbte sich der Teig blau-lila. Uups! Da das ja aber zum Glück nichts am Geschmack ändert habe ich sie trotzdem fertiggebacken und zeige euch heute das Rezept. Wenn ihr frische Blaubeeren nehmt sollte der Teig eine ganz normale Farbe haben.

Bluberry Muffins 1Zutaten für ca. 16 Stück:
250g Blaubeeren
60g Margarine
140g Zucker
½ Päckchen Bourbon Vanillezucker
1 EL Sojamehl
250ml Vanille Sojamilch
250g Mehl
2TL Backpulver

1. Die Margarine mit dem Zucker und dem Vanillezucker verrühren. Das Sojamehl mit etwas Wasser verrühren und untermischen.
2. Die Milch unterrühren. Das Mehl und das Backpulver sieben und den Teig so lange rühren bis keine Klümpchen mehr da sind. Dann vorsichtig die Blaubeeren unterheben.
3. Nun die Muffinförmchen bis 2/3 mit Teig füllen und die Muffins 25 Minuten bei 180°C Umluft backen. Am Besten in der Form auskühlen lassen.

Bluberry Muffins 2Bluberry Muffins 3

Ist euch auch schonmal so ein Fehler beim backen oder kochen passiert?

Travel: Bretagne – St.Malo, Sant Servan und die Côte d’Emeraude

Nach St Malo wollte ich unbedingt einen kleinen Abstecher machen, obwohl es von unserem Campingplatz ca. zwei Stunden Autofahrt entfernt lag. Grund dafür war auch, dass ich dort das einzige vegane Restaurant in der Gegend gefunden habe. Bei meinem Glück hatte es natürlich zu: Betriebsferien, es war ja Nebensaison. Das Cafe Vegan de la Plage findet ihr über Happy Cow.
Statt sich darüber groß zu ärgern gingen wir dann eine Runde um die Halbinsel Sant Servan. Darauf befinden sich die Überreste eines alten Forts, das während des zweiten Weltkriegs durch die Nazis besetzt war und nun eine Gedenkstätte beinhaltet.

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Eine Inschrift erinnert an die Befreiung von St Malo durch die Alliierten. An einigen der Überreste kann man noch große Einschusslöcher sehen.
Außerdem faszinierend an dem Rundweg um die Halbinsel ist der traumhaft Ausblick auf die Bucht vor St Malo und die Altstadt. Dank dem guten Wetter funkelte das Wasser in allen Blau- und Grüntönen. Ich konnte kaum genug von dem Anblick bekommen. Kein Wunder also, woher die Küste ihren Namen hat Cote d’Emeraude: Smaragdküste.

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Nach dem kleinen Spaziergang fuhren wir mit dem Auto zur Altstadt. Man muss ein bisschen Glück haben um direkt einen Parkplatz zu finden. Trotz Nebensaison war nämlich ziemlich viel los, wie es in der Hauptsaison aussieht will ich mir eigentlich gar nicht vorstellen. St Malos Altstadt war auf jeden Fall der touristischste Ort den wir besucht haben. An jeder Ecke kann man Souveniers kaufen.

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Architektonisch ist die Stadt trotzdem sehr interessant, die Gassen sind sehr schmal, die Häuser hoch, entsprechend wenig Licht kommt hinein. Man kann auch auf die Stadtmauern, von dort hat man auch einen tollen Blick und direkt vor der Stadt ist ein kleiner Badestrand an dem man sich kurz abkühlen kann.
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Rezept: Nudelsalat

Heute gibt es ein Rezept das zu meinen Klassikern gehört: meine Variante von veganem Nudelsalat. Im Prinzip habe ich das Rezept das meine Mutter früher immer gemacht hat abgewandelt und die unveganen Zutaten durch vegane ersetzt.

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Zutaten:
500g Nudeln
1 Dose Mais
1 Dose Erbsen
1 Glas Champignons
200g Räuchertofu
500g Sojajoghurt Natur
Olivenöl
Salz, Pfeffer
etwas Senf

1. Die Nudeln kochen und abkühlen lassen.
2. Den Räuchertofu würfeln und in der Pfanne von allen Seiten anbraten.
3. Für die Soße den Sojajoghurt in eine große Schüssel geben, 3-4 EL Olivenöl und etwas Senf dazugeben. Gut verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.
4. Erst das Gemüse und die Tofuwürfel zur Soße geben und dann die Nudeln Stück für Stück dazugeben. Zwischendurch immer wieder durchmischen, dann verteilt sich die Soße besser.

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Am besten schmeckt der Nudelsalat wenn er noch ein paar Stunden im Kühlschrank steht, bevor er serviert wird. Die Soße ist außerdem eine sehr gelingsichere Majo-Variante, da besteht nicht die Gefahr, dass sie zu flüssig wird.

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Ich habe den Nudelsalat schon unzählige Male gemacht und auch oft für irgendwelche Buffets oder zum Grillen mitgebracht. So ein Salat geht einfach immer, wenn man etwas braucht, dass schnell zubereitet ist und viele Leute satt macht.

Was bringt ihr am liebsten zu Buffets etc. mit?

Travel: Bretagne – Pontrieux

Pontrieux ist ein kleines Dorf im Landesinneren und einer der wenigen Orte, die noch ganz typisch Bretonisch aussehen. Von großen Supermarktketten und Neonschildern ist der Ortskern verschont geblieben, vielmehr findet man ein paar wenige kleine Souvenierläden und Galerien, in denen man auch recht günstige Gemälde und Drucke als Andenken bekommt. Wir nahmen eine kleine Leinwand mit Ansicht vom Fluss mit. Man erreicht Pontrieux entweder mit dem Auto oder mit einem alten Dampfzug von Paimpol aus.

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Neben den Galerien gibt es nur eine weitere nennenswerte Aktivität in dem kleinen Dorf, die ist dafür aber sehr interessant. Für vier Euro pro Person kann man mit einem kleinen Boot über den Fluss Trieux fahren, der durch den Ort fließt. An dessen Ufer kann man zahlreiche alte Waschhäuser anschauen, die restauriert wurden. Diese stammen noch aus Zeiten, als die Leute in der Stadt durch Handel zu Wohlstand kamen.

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Alles rund um den Fluss und um die Dorfplätze ist mit Blumen geschmückt. Besonders gefällt mir ja das komplett mit Blumen bepflanzte Boot. Die Tour dauert ca. eine halbe Stunde. Der Hund durfte hier übrigens auch mitfahren und hat ganz neugierig über den Rand des Bootes geschaut.

Bild-100Bild-109Bild-111Wer vorhat im Ort zu Essen sollte das um die Mittagszeit einplanen. Die paar Restaurants haben nur sehr begrenzte Öffnungszeiten, zumindest in der Nebensaison. Für vegane Verpflegung sollte man ein Picknick einpacken.