Rezept: Tempeh-Sandwich mit Rucola

Lust auf ein leckeres veganes Sandwich mit knusprigem Brot, würzigem Tempeh und knackigem Gemüse? Dann ist mein Tempeh-Sandwich mit Rucola perfekt. Es vereint würzig marinierten Tempeh mit frischer Gurke, reichlich Rucola zwischen zwei getoasteten Brotscheiben mit cremigem, veganen Frischkäse.

Sandwich mit Tempeh und Rucola auf einem Holzbrett

Zutaten für 2 Sandwiches:
2 große Scheiben Brot
veganer Frischkäse
¼ Salatgurke
2-3 handvoll Rucola
75g Tempeh (natur)
2EL Sojasoße

1. Die Brotscheiben toasten, bis sie schön knusprig sind und je eine Seite großzügig mit dem veganen Frischkäse bestreichen.
2. Die Gurke in Scheiben schneiden und auf einer Seite verteilen, dann beide Scheiben zusammenklappen und in der Mitte durchschneiden.
3. Von dem Tempeh dünne Scheiben abschneiden. Diese in einer Pfanne mit etwas Pflanzenfett von beiden Seiten knusprig anbraten und anschließend mit der Sojasoße ablöschen.
4. Die obere Hälfte der Sandwiches wieder lösen, dann mit dem Tempeh belegen und den Rucola darauf verteilen. Jetzt wieder zusammenklappen, leicht andrücken und genießen.

Sandwich mit Tempeh und Rucola auf einem Holzbrett

Wie mir kürzlich auffiel, gab es bisher noch gar kein Sandwich-Rezept hier auf Mosaiksteine, obwohl es bei mir im Alltag regelmäßig ein (Abend)Brot oder Picknick gibt. Also Zeit das zu ändern mit diesem Tempeh-Sandwich. Tempeh eignet sich in Scheiben geschnitten und würzig mariniert wunderbar als Brotbelag. Am liebsten nehme ich dazu Natur-Tempeh, brate ihn kurz an und lösche in einfach mit etwas Sojasoße ab. Du kannst aber natürlich auch eine andere Marinade verwenden, oder schon gewürzten bzw. marinierten Tempeh kaufen.

Für mein Sandwich wollte ich dann eine Kombination mit möglichst viel grünem Gemüse, aber ohne, dass das Sandwich zu dick wird, oder beim Essen zu sehr auseinanderfällt. Das ist, besonders für unterwegs, immer ein bisschen tricky bei belegten Broten mit zu vielen verschiedenen Komponenten. Bei meinen Wanderungen und für Picknicks lege ich deshalb die Rohkost auch gerne separat in meine Brotdose und snacke sie nebenbei.

Beim Brot varriere ich gerne zwischen verschiedenen Sorten, Hauptsache frisch. Am liebsten mag ich Sauerteigbrot, Körnerbrot oder (selbstgebackenes) Baguette. Für letzteres gibt es auch ein Rezept hier auf dem Blog.

Weitere Rezeptideen:
Süßkartoffelbrötchen (Bolo do Caco)
Vegane Bruschetta
Vegane Cornish Pasties

Ein Wochenende in Bonn: 2-3 Tage in der Beethovenstadt

Wer wollte nicht schonmal Tourist spielen in der eigenen Stadt?! Genau das habe ich gemacht und Bonn wie eine Touristin erkundet. Dabei habe ich für dich den perfekten Plan für ein Wochenende in der Beethovenstadt zusammengestellt. Mit den schönsten Sehenswürdigkeiten, spannenden Museen und gemütlichen Cafés, inklusive Tipps einer Einheimischen.

Münsterplatz in Bonn mit Beethovendenkmal

Freitag: Innenstadtrundgang und Beethoven-Haus

Für den ersten Tag habe ich einen kleinen Rundgang zu den schönsten Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt geplant. Den kannst du gut noch am Nachmittag nach deiner Anreise unternehmen. Ich starte im Zentrum auf dem Marktplatz, direkt vor dem alten Rathaus. Das Gebäude im Rokoko-Stil ist ein Wahrzeichen von Bonn und stammt aus dem 18. Jahrhundert. Gegenüber findest du den Bonner Wochenmarkt, auf dem neben den Ständen für Lebensmittel und Blumen auch immer einige Food-Trucks stehen. Perfekt für einen kleinen Snack nach der Anreise.

Bonner Rathaus mit Rokoko Fassade

Weiter geht es zum Münsterplatz. Hier befindet sich ein Denkmal für Bonns wohl berühmtesten Einwohner: Ludwig van Beethoven. Die Statue mit dem alten Postamt im Hintergrund ist ein beliebtes Fotomotiv. Es lohnt sich außerdem ein Besuch des Bonner Münsters. Diese etwa 1.000 Jahre alte Kirche kannst du kostenlos besichtigen. Besonders der schön angelegte Kreuzgang hat mir gefallen. Hier findest du auch etwas Ruhe abseits der Innenstadt.

Bonner Münster Kirchtürme

Auf dem Weg zur Universität kannst du einen Stopp im Haribo-Shop einlegen. Die Süßigkeiten sind ein beliebtes Souvenir, vor allem für internationale Tourist:innen, schließlich wurden die berühmten Gummibären in Bonn erfunden. Wusstest du, dass der Name Haribo für „Hans Riegel Bonn“ steht? Hans Riegel ist der Gründer des Unternehmens. Im Shop sind vegane und vegetarische Produkte übrigens gut gekennzeichnet. Meine Runde führt mich nun quer über den Hofgarten (das ist der Treffpunkt für Bonner Schüler:innen und Studierende im Sommer) und vorbei am Hauptgebäude der Bonner Universität. Die ist hier im ehemaligen Kurfürstlichen Schloss untergebracht. Wenn du Glück hast, siehst du die Fassade auch mal ohne Gerüst davor. Besonders schön ist das Koblenzer Tor, das inzwischen eine der Hauptverkehrsstraßen überspannt.

Das Hauptgebäude der Uni Bonn im alten Kurfürstlichen Schloss.

Von dort ist es jetzt nicht mehr weit bis zum Rheinufer. Gehe hier unbedingt bis zum Aussichtspunkt am Alten Zoll. Von hier aus hast du einen tollen Ausblick auf den Rhein bis zum Siebengebirge. Daneben strecken sich die wenigen Hochhäuser von Bonn in den Himmel: der Posttower, der lange Eugen und das World Conference Center. Über eine Treppe geht es dann neben dem Aussichtspunkt hinunter zur Promenade. Die ist schön geschmückt mit Blumenbeeten und eignet sich perfekt für einen kleinen Spaziergang. Wenn du möchtest, kannst du das kurze Stück Rheinabwärts bis zur Beethovenhalle laufen. Ich biege schon an der Bonner Oper wieder ab Richtung Innenstadt.

Aussicht auf die Bonner Skyline und das Siebengebirge

Zum Schluss meiner kleinen Runde bummle ich noch ein bisschen durch die Friedrichstraße. Hier findest du ein paar nette Cafés wie das Eislabor oder kleine Läden wie vom Bonner Streetwear Label Rednib oder den Fair-Fashion-Store „kiss the inuit“. Um die Ecke in der Bonngasse liegt auch das Beethoven-Haus, wo der berühmte Komponist und Musiker geboren wurde. Heute befindet sich dort eine Ausstellung mit seinen Manuskripten und einigen seiner Musikinstrumente. Mein Tipp: ab 17Uhr zahlst du nur den ermäßigten Eintritt von 10€ (Stand 2026), Student:innen der Uni Bonn haben sogar komplett freien Eintritt.

Jetzt fehlt nur noch eine Location für ein schönes Abendessen. Alle meine Restaurant-Tipps findest du in meinem „Vegan in Bonn“-Guide. Im Zentrum gibt es da z.B. das vegetarische Buffet-Restaurant Cassius Garten, das Gasthaus Elefant mit traditionelleren Gerichten, oder das Mandala vegan mit asiatischen Tapas oder Sushi.

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Entdecke alle meine Tipps für Köln, Bonn und Umgebung jetzt als praktische digitale Karte. Dort habe ich alle meine Tipps von zahlreichen Ausflügen, Wanderungen und Restaurantbesuchen für dich gesammelt. Egal ob Sehenswürdigkeiten, Fotospots, Wanderrouten oder die besten veganen Foodspots.

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On Top wird die Karte von mir regelmäßig mit neuen Tipps erweitert. Alle Updates sind für dich kostenlos enthalten.

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Samstag: Museumsmeile, Rheinaue und Bonner Altstadt

Den zweiten Tag starten wir mit einem gemütlichen Frühstück, z.B. im Café Sahneweiß. Dann geht es zur Bonner Museumsmeile. Hier hast du die Wahl zwischen einigen der bekanntesten Bonner Museen, wie der Bundeskunsthalle, dem Kunstmuseum Bonn oder dem Haus der Geschichte. Letzteres wurde erst vor kurzem neu gestaltet und bietet sogar kostenlosen Eintritt. Das Museum beschäftigt sich mit der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg.

Bundeskunsthalle auf der Museumsmeile Bonn

Dann geht es weiter in die Bonner Rheinaue. Auf dem Gelände, dass zur Bundesgartenschau 1979 entstand, ist heute noch ein schöner Park und damit ein wichtiges Naherholungsgebiet der Stadt. Du kannst hier einfach nur spazieren gehen, oder mit einem Tretboot über den kleinen See fahren. Besonders schön sind die Blumenanlagen und der kleine Japanische Garten. Oft finden im Park auch Veranstaltungen statt, wie das Ballonfestival, Rhein in Flammen oder der Rheinauenflohmarkt. Auf letzterem stöbere ich gern nach tollen Second-Hand Schnäppchen.

Am Nachmittag geht es dann in mein liebstes Viertel in Bonn: die Altstadt. Erst ist Zeit für eine kleine Pause bei Kaffee und Kuchen im Black Veg, dann bummle ich ein bisschen durch die Straßen. Wer die Augen offen hält, kann nicht nur die schönen Fassaden von alten Häusern, sondern auch die ein oder andere Streetart entdecken. Außerdem findest du hier auch noch ein paar schöne, kleine Läden wie den Buchladen „Le Sabot“ oder den Concept Store „Love your Local“. Falls du im Frühling in Bonn bist, darfst du hier die berühmte Kirschblüte nicht verpassen. Dann werden die Breite Straße und die Heerstraße mit einem Dach aus Rosa Blüten überspannt.

Kirschblüte und Altstadt Schriftzug

Fürs Abendessen kann ich entweder das Mr.&Mrs. Hummus, direkt am Rande der Altstadt empfehlen (besser reservieren). Dort gibt es leckeren Hummus und andere vegane Mezze. Oder du fährst in die Südstadt ins Café Von&zu, dort stehen (vegane) Pizzen und internationale Gerichte auf der Karte.

Sonntag: gemütlicher Brunch und Botanischer Garten

Zum Abschluss deines Bonn Wochenendes kannst du nochmal ausgiebig brunchen gehen. Am besten geht das im veganen Restaurant Esskalation. Reserviere dir hier unbedingt einen Tisch, dann kannst du auf der Karte zwischen leckeren süßen und herzhaften Frühstücksgerichten wählen.

Unser letzter Programmpunkt für danach liegt praktischerweise direkt um die Ecke: der Botanische Garten. Der ist rund um das Poppelsdorfer Schloss angelegt und besonders im Frühsommer sehenswert, wenn viele der Pflanzen im Außengelände blühen. Auch gibt es hier ein paar Gewächshäuser mit tropischen Pflanzen, Seerosen mit riesigen Blättern und zahlreichen Kakteen. Die sind das ganze Jahr über und auch bei schlechtem Wetter ein tolles Ziel. Hinweis: in der Wintersaison ist der Garten nur unter der Woche geöffnet. Der Eintritt in den Botanischen Garten ist außerdem kostenfrei.

Seerosen mit riesigen Blättern im Botanischen Garten der Uni Bonn

Falls du jetzt noch Zeit und Lust hast, wie wäre es mit einem Ausflug nach Königswinter und einer Wanderung auf den Drachenfels? Oder du besuchst ein weiteres Museum? Noch mehr Tipps zu Bonn und zur Region findest du in meinem Artikel zu Ausflugszielen in Bonn und Umgebung, oder den schönsten Wanderungen in Bonn und Umgebung.

Häufige Fragen zu Bonn:

Wie komme ich am Besten nach Bonn?

Bonn erreichst du deutschlandweit bequem mit der Bahn. Wenn möglich suche eine ICE Verbindung bis nach Bonn Hbf, dann bist du direkt im Zentrum. Andere Schnellzüge bringen dich bis zum Haltepunkt Siegburg/Bonn auf der anderen Rheinseite. Von dort fährst du noch ca. 30 Minuten mit der Linie 66 bis in die Innenstadt. Alternativ kannst du auch eine Verbindung nach Köln buchen und von dort mit dem RE weiterfahren. Mit Köln/Bonn gibt es auch einen nahen Flughafen, der zum Zentrum hin mit einem Flughafenbus angebunden ist.

Wo übernachte ich am Besten in Bonn?

Wenn du die Stadt erkunden möchtest, empfiehlt sich ein Hotel im Zentrum. Dort gibt es auch Häuser größerer Ketten wie InterCity* oder Motel One*. Suchst du nach einer ausgefallenen Unterkunft schau dir mal das BaseCamp Hostel* an. Hier übernachtest du in individuell gestalteten Wohnwagen, oder in alten Bahnwaggons in einer großen Halle. Wenn du gerne naturnah übernachtest ist das V-Hotel* passender für dich. Es liegt auf dem Venusberg, direkt am Rande des Bonner Kottenforst. Dort kannst du sogar ein Baumhaus mieten. Luxeriöser wird es dagegen im Kameha Grand*. Das liegt am Rheinufer in Bonn-Oberkassel und ein Highlight ist der Swimmingpool auf dem Dach mit Ausblick. Hinweis: alle Links mit Sternchen* sind Affiliate-Links.

Wie viele Tage sollte ich für meinen Besuch in Bonn einplanen?

Ein Wochenende ist ideal um Bonn zu erkunden. Falls du weniger Zeit hast, kannst du aber auch ein einem Tag schon viel sehen. Außerdem lässt sich ein Trip nach Bonn gut mit einem Besuch in Köln verbinden. Die beiden Städte liegen nur eine etwa 30-minütge Bahnfahrt außeinander. Alle meine Tipps für die Region findest du in meiner veganen Reisekarte für Köln, Bonn und Umgebung.

Weiterlesen zu Bonn und zur Region:
Vegan in Bonn: Restaurant-Tipps
Wandern im Siebengebirge
Beethoven Wanderweg

7 vegane Rezepte mit Bärlauch

Im Frühling fängt die Jahreszeit mit einigen meiner liebsten saisonalen Zutaten an. Den Anfang macht Bärlauch. Die grünen Blätter sind herrlich aromatisch und erinnern mit ihrer Schärfe leicht an Knoblauch. Seit ich Bärlauch für mich entdeckt habe, sind schon zahlreiche vegane Rezepte damit entstanden und diese habe ich jetzt hier für euch gesammelt.

vegane Bärlauch Rezepte, Titelbild mit Schriftzug

Bärlauch Petersilien Pesto

Der Klassiker: Bärlauch Pesto. Ich mische es gerne mit Petersilie, du kannst aber auch nur Bärlauch verwenden, dann wird das Pesto etwas schärfer. Damit kannst du frischen Bärlauch auch wunderbar über die Saison hinaus haltbar machen. Bei mir gibt es das Pesto dann in verschiedenen Soßen, oder auch mal pur zu Spaghetti.

Veganes Bärlauch Petersielien Pesto im Glas neben Spaghettiteller

Zum Rezept für Bärlauch Petersilien Pesto

Bärlauch Quiche

Meine vegane Bärlauch Quiche ist nicht nur optisch ein Hingucker. Die würzige Bärlauchcreme, die ich mit Seidentofu mache, harmoniert wunderbar mit den Kartoffeln und dem Gemüse in der Quiche. Letzteres wird oben dekorativ angeordnet und dann mitgebacken.

vegane bärlauch-quiche

Zum Rezept für vegane Bärlauch Quiche

Bärlauch-Spinat-Suppe

In diesem Rezept habe ich den Bärlauch für eine leckere, frühlingshafte Suppe verwendet. Der Spinat sorgt nicht nur für einen höheren Gemüseanteil, er verleiht der Suppe auch eine kräftigere grüne Farbe.

vegane Bärlauch-Spinat-Suppe

Zum Rezept für vegane Bärlauch-Spinat-Suppe

Blätterteig-Spargel-Taschen mit Bärlauchcreme

Das Bärlauchpesto kannst du prima für weitere Rezepte verwenden. So auch für diese Blätterteig-Spargel-Taschen. Hier habe ich die vegane Creme fraiche mit etwas Pesto aufgepeppt, was wunderbar zum Spargel passt. Die perfekte Vorspeise im Frühling.

vegane Blätterteig-Spargel-Taschen mit Bärlauchcreme

Zum Rezept für Blätterteig-Spargel-Taschen mit Bärlauchcreme

Kräuterfaltenbrot mit Bärlauch

Außer zu Pesto kann man Bärlauch auch wunderbar zu Kräuterbutter verarbeiten, um ihn länger haltbar zu machen. Diese benötigst du als Füllung für mein veganes Kräuterfaltenbrot. Das schmeckt am besten noch frisch aus dem Ofen.

Veganes Kräuterfaltenbrot in einer Kastenform, deneben ein paar Bärlauchblätter

Zum Rezept für veganes Kräuterfaltenbrot mit Bärlauch

Panierter Ofenspargel mit Bärlauchmayo

Die Kombination von Bärlauch und Spargel ist einfach lecker. Bei diesem Rezept kommt der Spargel mit einer knusprigen Panade aus dem Ofen daher und wird dann in eine würzige Bärlauchmayo gedippt. So esse ich Spargel ab jetzt am liebsten.

Panierte Spargelstangen auf einem Teller neben einem Dip Schälchen

Zum Rezept für panierten Ofenspargel mit Bärlauchmayo

Bärlauchrisotto

Für diesen Klassiker kannst du entweder frischen Bärlauch klein hacken, oder später im Jahr Bärlauchpesto als Ersatz verwenden. So oder so bekommt das Risotto damit eine leckere, würzige Note. Als Topping gibt es bei mir dazu marinierte Pilze aus dem Ofen. Dort gebacken entfalten sie ein anderes Aroma, als wenn man sie mit im Risotto garen würde.

Veganes Bärlauchrisotto mit gebackenen Champignons

Zum Rezept für veganes Bärlauchrisotto

15 Jahre vegan – meine Geschichte

Heute ist ein besonderer Tag, denn heute vor 15 Jahren begann mein Weg als Veganerin. Darum möchte ich heute in diesem Jubiläumspost mal von meiner Geschichte erzählen: wie bin ich zur Veganerin geworden? Warum? Und was hat sich alles seitdem geändert?

Melanie an einem See in Neuseeland

Nach fast 15 veganen Jahren unterwegs in Neuseeland.

15 Jahre Veganiversary

Tatsächlich wusste ich lange gar nicht an welchem Tag ich genau angefangen habe vegan zu leben und bisher habe ich den Tag auch nicht gefeiert. Bei diesem Meilenstein von 15 Jahren (fast die Hälfte meines Lebens), wollte ich es dann aber doch wissen. Angefangen habe ich damals mit der Fastenzeit nach Karneval und die begann 2011 am 9. März.

Pacman Spiel aus Keksen und Smarties

Eine meiner ersten veganen Backversuche: mit veganen Schokolinsen und selbstgebackenen Keksen habe ich ein Pacman-Spiel nachgebaut.

Mein Weg zur veganen Ernährung

Schon etwa drei Jahre bevor ich vegan wurde, habe ich mich vegetarisch ernährt. Obwohl ich eigentlich schon immer wenig Fleisch gegessen habe, weil ich es nicht mochte, dachte ich lange ich könnte niemals Vegetarierin werden. Auch für Tierschutz habe ich mich teilweise schon als Kind eingesetzt und damals z.B. Protestmails gegen die Robbenjagd verschickt. Damals war mir der Unterschied, den ich zwischen meinen Lieblingestieren und den sogenannten Nutztieren machte, nicht bewusst.

Das änderte sich nachdem ich den Film „Fast Food Nation“ gesehen hatte. Darin geht es um Massentierhaltung in den USA für Fast-Food-Ketten und neben der Ausbeutung der Tiere werden auch die schlechten Arbeitsbedingungen für meist eingewanderte Arbeiter thematisiert. Ins Kino geführt hatte mich eigentlich meine Lieblingskünstlerin, Avril Lavigne, die dort eine kleine Rolle übernahm, aber die Themen beschäftigten mich Nachhaltig.

*Triggerwarnung: Beschreibung von Fleisch*

Kurz darauf sollte ich Zuhause ein einfaches Chili con Carne kochen. Das dafür aufgetaute Hackfleisch hatte meine Mutter mir schon bereit gestellt. In der Schale hatten sich mit dem Abtauwasser aber auch eine rote Flüssigkeit mit abgesetzt: Blut. Als ich das sah, überkam mich so ein Ekel und vermutlich verknüpfte sich hier endgültig der Zusammenhang zwischen den Tieren und dem Essen auf dem Teller. Der Beginn meiner Vegetarischen Ernährung.

*Triggerwarnung Ende*

Melanie bei den Niagara Fällen in Kanada

2010 bei meiner ersten Fernreise nach Kanada, damals war ich noch Vegetarierin.

Als Vegetarierin ging ich vielen meiner Freunde ständig damit auf die Nerven. Wie man das eben so macht als Jugendliche, die sich neue Werte aneignet (ich war damals 15 Jahre alt). Über meinen Freundeskreis lernte ich aber auch ein paar Veganerinnen kennen. Für mich war das Konzept Veganismus damals vollkommen neu, aber ich fand es sehr konsequent. Schließlich wollte ich so viel Tierleid wie irgendwie möglich vermeiden.

So setzte ich mir zum Ziel langfristig vegan zu werden. Da ich aber damals noch Zuhause lebte und schon froh war immer eine vegetarische „Extrawurst“ zu bekommen, war ich auf das Einverständnis meiner Eltern angewiesen. Also überlegte ich mir, wie ich das bekommen könnte. Der erste Schritt war der Verzicht auf Milchprodukte. Bei einem Allergietest wurde bei mir eine Reaktion auf Milcheiweiß abgelesen, und obwohl ich beim Verzehr von entsprechenden Produkten damals nichts merkte, war es für mich eine willkommene Gelegenheit um auf Sojamilch & Co. umzusteigen. Dann bereitete ich mein Umfeld darauf vor, dass ich vegan Fasten wollte. Das Fasten war für mich allerdings nur ein Vorwand. Ich war zwar damals auf einer katholischen Schule, aber ich bin nicht religiös und habe weder vorher noch nachher jemals gefastet. Außerdem hatte nicht vor am Ende der Fastenzeit wieder zur vegetarischen Ernährungsweise zurückzukehren. Ich erhoffte mir davon aber mehr Verständnis in meinem Umfeld, da das Konzept Fasten bekannter war. Das funktionierte und somit begann am 9. März 2011 meine Zeit als Veganerin und auch nach Ostern blieb ich dabei. In meiner Familie war das dann übrigens nie ein Problem, es wurde einfach getrennt gekocht und wahrscheinlich hätte ich gar keinen Vorwand für die Umstellung gebraucht.

vegane Schokotorte zum 95. Geburtstag

Vegane Torte zum 95. Geburtstag meiner Großtante. Als Veganerin habe ich schnell angefangen zu solchen Gelegenheiten etwas selbstgebackenes mitzubringen. Das kam meist gut an und so hatte ich auch etwas leckeres.

Vegan 2011 vs. Vegan 2026

Wenn ich zurückblicke ist die Entwicklung enorm. 2011 gab es Schätzungen zufolge etwa 60.000 Veganer:innen in Deutschland, heute sind es mehr als 1,6 Millionen. Das freut mich unheimlich und natürlich hoffe ich auch, dass ich mit meinem Blog einen kleinen Teil dazu beitragen kann Veganismus und vor allem veganes Reisen für einige zugänglicher und einfacher zu machen.

Gerade das Angebot an veganen Ersatzprodukten hat sich enorm entwickelt. In meiner Anfangszeit als Veganerin gab es ein paar grundlegende Sachen wie Aufstriche, Tofu, Pflanzendrink und Fleischersatz beim Discounter. Mehr Auswahl gab es aber nur im Bioladen oder Reformhaus und für veganen Käse musste ich bis nach Köln fahren. Heute bekomme ich eigentlich in jedem Supermarkt vegane Produkte und kann zwischen verschiedenen Marken wählen. Da heute auch immer mehr Flexitarier zu den veganen Alternativen greifen, ist der Markt auch wirtschaftlich lukrativ.

Scrambled Tofu mit Gemüse und Toast

Veganes Standardessen 2013: Rührtofu mit Gemüse und Toast mit Aufstrich

Zusammen mit dem Angebot ist auch die Bekanntheit und die Akzeptanz von Veganismus gestiegen. Was früher noch als sehr ungewöhnlich galt ist bei vielen inzwischen zur Normalität geworden. Gerade in Großstädten ist es inzwischen eher die Regel, dass ich Pflanzenmilch im Café bekomme und die Zeiten in denen ich als vegane Option im Restaurant auf Pommes und Salat zurückgreifen musste, sind zum Glück auch vorbei. Klar stehen einige Menschen dem Veganismus immer noch sehr ablehnend gegenüber, ich lasse mir davon aber nicht meine Stimmung verderben und lasse mich möglichst gar nicht erst auf Diskussionen ein. Die führen meiner Erfahrung nach sowieso meistens zu nichts.

Melanie am Strand an der Algarve

Bei einer meiner ersten Reisen als Veganerin am Strand in Portugal. Damals gab es genau ein veganes Restaurant in Portimao und wir waren jeden Tag dort essen.

Im WorldWideWeb und auf Social Media gibt es zahllose Informations- und Inspirationsquellen rund um Veganismus, Rezepte und Reisen, sowohl auf deutsch als auch international. Jedes Jahr starten mehr Menschen vegan in den Januar und probieren sich aus und gerade in jüngeren Generationen ist Veganismus stärker verbreitet und stärker normalisiert. Ich bin sehr gespannt, wie die weitere Entwicklung aussieht und ob vegan in 15 oder 25 Jahren das neue „Normal“ ist. Natürlich möchte ich weiterhin meinen kleinen Teil dazu beitragen, dass es so kommt, also freut euch auf viele weitere vegane Rezepte und Reisetipps auf Mosaiksteine.

Weiterlesen zum Thema vegan Leben:
Vegane Ernährung – so klappt die Umstellung
Günstig vegan Essen: meine Spartipps für die vegane Küche
Veganen Alltag langfristig meistern: auf diese Punkte solltest du achten

Kambodscha Rundreise: Route für zwei Wochen

Kambodscha ist auch abseits von Angkor Wat eine Reise wert. Welche Stopps du bei deiner Reise in das Land nicht verpassen solltest und die perfekte Route für einen zweiwöchigen Trip, verrate ich dir in diesem Artikel.

Ein Löwen-Wächter blickt über den Dschungel beim Pre Rup Tempel.

Phnom Penh und Killing Fields – 2-3 Nächste

Am besten startest du bei deiner Kambodscha Rundreise in der Hauptstadt Phnom Penh. Einfach, weil es hierhin die besten Flugverbindungen von Deutschland aus gibt. Für die Hauptstadt solltest du mindestens zwei volle Tag einplanen. Am ersten kannst du dir Sehenswürdigkeiten wie den Königspalast und das Nationalmuseum anschauen, am zweiten kannst du dich mehr mit der Geschichte der Roten Khmer beschäftigen.

Der reich verzierte Thronsall im Royal Palace.

Mehr zu Sehenswürdigkeiten in Phnom Penh

Battambang – 2 Nächte

Auf meiner Rundreise sind wir mit dem Zug weiter nach Battambang gereist, das ist ein Erlebnis für sich. Du kannst aber auch den Bus nehmen. In der Provinz wird sehr viel Obst und Gemüse angebaut, das macht die Stadt zum perfekten Ausgangspunkt, um die Khmer-Küche etwas besser kennenzulernen. Wir haben hier eine Fahrradtour gemacht und verschiedene, lokale Produzenten besucht um frische Früchte zu probieren. Außerdem haben wir hier an einem sehr guten Kochkurs teilgenommen (mehr dazu in meinem Vegan in Kambodscha Guide).

ich darf ausprobieren, wie man Reispapier macht

 

Im Zentrum von Battambang findest du tolle Streetart. In den Straßen wurde für den Film „First they killed my father“, der von Angelina Jolie produziert wurde, gedreht.

Alte Kolinalhäuser in Battambang

Siem Reap und Angkor Wat – 3-4 Nächte

Für das Highlight in Kambodscha, die Tempel von Angkor Wat, solltest du dir unbedingt genügend Zeit nehmen. Mindestens zwei volle Tage, wenn du es einrichten kannst drei, weil du damit auch das Ticket voll ausnutzt (es gibt Tickets für 1, 3 oder 7 Tage). Wir hatten zwei volle Tage und haben am ersten den Small Circle und am zweiten den Grand Circle erkundet. Mehr darüber liest du in meinen Tipps für Angkor Wat in 2 Tagen.

Tuktuks fahren durch ein Tor des Angkor Thom Tempels

Am Anreisetag hatten wir Nachmittags noch etwas Zeit um Siem Reap zu erkunden. Der Ort ist natürlich relativ touristisch, es gibt viele Restaurants und Cafés. Zum Souvenir-Shopping empfehle ich den Old Market und den Night Market. Hier gab es in ganz Kambodscha die beste Auswahl. Es gibt auch noch ein paar kleinere Tempel und ein Museum mit Figuren aus Angkor Wat.

buntes Treiben am Central Market in Siem Reap

Tonle Sap See – Zwischenstopp

Einen Stopp beim Tonle Sep See haben wir auf der Weiterfahrt nach Sambor Prei Kuk eingelegt. Du kannst ihn auch bei einem Halbtagesausflug von Siem Reap aus besuchen. Der See ist der größte in Südostasien und in der Regenzeit bis zu 10.400km² groß. Das Leben dort wird bestimmt von Regen- und Trockenzeit. Die Häuser schwimmen entweder auf dem Wasser, oder sind auf hohen Stelzen gebaut, die Straßen sind während der Regenzeit überflutet und man kommt nur noch mit dem Boot voran. Haupteinnahmequelle in der Region ist der Fischfang. Tausende kleine Fische werden vor den Häusern auf Holzplatten getrocknet und später zu Fischpaste verarbeitet.

Boote und Stelzenhäuser am Tonle Sap See

Wir haben am Tonle Sap einen kurzen Spaziergang durch ein Dorf und dann eine Bootstour hinaus auf den See gemacht.

Sambor Prei Kuk Tempel – 1 Nacht

Wenn du von alten Tempeln genauso begeistert bist wie ich, plane unbedingt einen Stopp in Sambor Prei Kuk ein. Die Anlagen dort sind noch älter als Angkor Wat (genauer aus dem 6. und 7. Jahrhundert) und gehören seit 2017 zum UNESCO Weltkulturerbe. Vieles ist noch im dichten Wald vergraben, dafür ist hier nicht so viel Betrieb. Ganz besonders hat mir ein Tempel gefallen, der komplett von den Wurzeln eines Baumes überwuchert war.

Ein von wurzeln eines riesigen Baumes umfangener Tempel in Sambor Prei Kuk

Kampot Region – 2 Nächte

Wusstest du, dass das Wahrzeichen von Kampot eine riesige Durian ist?! Die Frucht wird besonders viel in der Region angebaut, genauso wie der berühmte Kampot Pfeffer. Geschmacklich ist letzterer dann doch eher meins und ich fand es spannend, auf einer Pfefferfarm in Kampot mehr über den Anbau und die Ernte zu lernen. Ansonsten ist Kampot eine relativ gemütliche Stadt. In der Nähe gibt es in Kep auch sehr schöne Sandstrände und als Pendant zum Pfeffer Salzwiesen.

Auf einer Pfefferfarm in Kampotunterwegs auf einer Pfefferfarm

Koh Rong – 2-3 Nächte

Zum Abschluss der zwei Wochen in Kambodscha habe wir ein paar Nächte auf Koh Rong verbracht. Die Insel erreichst du nach einer ca 30-minütigen Fahrt mit dem Speedboat von Sihanoukville aus. Wir hatten kleine Bungalows an der Ostseite, am Coconut Beach. Unsere Zeit dort haben wir mit relaxen oder lesen in der Sonne, ab und an einer kleinen Abkühlung im Meer oder Pool und mit einem fruchtigen Smoothie oder einer frischen Kokosnuss in der Hand verbracht.

Smoothie am Strand in Koh Rong

Phnom Penh – evtl. 1 Nacht

Je nachdem, wann dein Rückflug geht, macht es Sinn nochmal eine Nacht in der Hauptstadt zu übernachten. Wenn du Abends fliegst, kannst du aber auch direkt von Koh Rong aus abreisen.

Weiterlesen zu Kambodscha und Südostasien:
Kambodscha: praktische Tipps zur Reiseplanung
Thailand Rundreise: Route für 2-3 Wochen
Vietnam: Highlights aus 2 Wochen Rundreise

Rezept: vegane Bärlauch-Spinat Suppe

Jedes Jahr zur Bärlauch-Saison probiere ich mindestens ein neues Rezept mit der würzigen Zutat aus. In diesem Jahr ist es eine frühlingshafte grüne Suppe mit Bärlauch, Spinat und Kartoffeln. Einfach zubereitet, aber trotzdem ausgefallen und lecker.

vegane Bärlauch-Spinat-Suppe

Zutaten für 2 Portionen:
500g Kartoffeln
1 Zwiebel
500ml Gemüsebrühe
125g Babyspinat
50g Bärlauch
Optional als Topping:
vegane Kochcreme

Zubereitung:
1. Die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden, die Zwiebel schälen und kleinschneiden, den Bärlauch und Spinat putzen und ggf. in grobe Stücke hacken, die Gemüsebrühe aufkochen. Von dem Bärlauch ein bisschen zur Seite nehmen und feiner hacken für das Topping.
2. Etwas Pflanzenöl in einem Topf erhitzen, die Zwiebel darin anschwitzen bis sie glasig ist, die Kartoffelwürfel dazugeben und unter rühren 2-3 Minuten anrösten.
3. Mit der Gemüsebrühe ablöschen, bis die Kartoffeln komplett von Flüssigkeit bedeckt sind. Ca. 20min köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind.
4. Dann Bärlauch und Spinat dazugeben und unter rühren weiter garen, bis beides in sich zusammengefallen ist. Gut mit grobem Pfeffer würzen und alles mit dem Pürierstab zu einer sämigen Suppe pürieren.
5. Auf die Teller verteilen und nach Belieben mit etwas veganer Sahne, gehacktem Bärlauch oder mehr grobem Pfeffer toppen.

vegane Bärlauch-Spinat-Suppe

Für meine Bärlauchsuppe habe ich eine einfache Basis aus Kartoffeln und Gemüsebrühe gewählt. Diese wird mit weiteren Gewürzen wie Zwiebeln, Bärlauch und Pfeffer geschmacklich verfeinert. Der Spinat sorgt außerdem für eine Portion Gemüse und eine extra starke grüne Farbe, beim Geschmack kommt er, allerdings mit Absicht, kaum zum tragen.

Alle Basis Zutaten für dieses Gericht sind günstig zu haben, nur Bärlauch ist etwas teurer. Falls du diesen allerdings selbst sammelst hast du hier ein weiteres einfaches Low Budget Rezept. Pflücke allerdings nur soviel, wie du brauchst und wie die Natur vertragen kann und nur dass, was du sicher als Essbar bestimmen kannst. Bei Bärlauch besteht eine Verwechslungsgefahr mit den giftigen Maiglöckchen. Ich kaufe meinen Bärlauch frisch auf dem Markt und versuche ihn möglichst schnell zu verarbeiten. Da der Bärlauch hier mit püriert wird, ist es allerdings auch nicht schlimm, wenn die Blätter schon etwas welk sind. Du findest Bärlauch zur Saison aber auch in gut sortierten Supermärkten oder im Bioladen.

vegane Bärlauch-Spinat-Suppe

Bei mir gab es die Suppe als leichtes Hauptgericht mit etwas Brot, du kannst sie allerdings auch prima in kleinen Portionen als Vorspeise servieren. Für ein Frühlingshaftes Menü passt dazu dann z.B. eine Bärlauchquiche als Hauptgang und ein Rhabarbercrumble als Nachtisch. Für weitere Rezeptideen schaue gerne in meine Übersicht veganer Bärlauch Rezepte.

Weitere vegane Rezeptideen für den Frühling:
Rhabarberkompott
Blätterteig-Spargel-Taschen
Bärlauchrisotto