Neuseeland-Highlights auf der Südinsel

Wenn du dich bei deiner Reise nach Neuseeland für die Südinsel entscheidest, erwarten dich traumhafte Landschaften vom goldgelben Sandstrand bis zum alpinen Gebirge mit Gletschern. Neuseelands Südinsel ist völlig zu Recht ein Paradies für Outdoor-Fans und actionreiche Aktivitäten. Die Highlights von meinem Roadtrip über die Südinsel habe ich euch hier zusammengefasst.

Typische Landschaft auf Neuseelands Südinsel mit See und Bergen

Abel Tasman Nationalpark

Nachdem wir mit der Fähre von Wellington nach Picton übergesetzt hatten, ging es direkt weiter in den Abel Tasman Nationalpark. Hier hatten wir einen vollen Tag für einen Ausflug mit Wanderung auf dem Coast Track eingeplant. Zwar ist der Nationalpark der flächenmäßig kleinste in Neuseeland, bietet mit einer Landschaft zwischen Regenwald, felsiger Küste und goldenen Sandstränden aber eine tolle Kulisse. Du kannst den Abel Tasman entweder beim Wandern, z.B. auf dem Coast Track, oder per Boot erkunden.

Die kleine Bucht Medlands Beach ist der Startpunkt unserer Wanderung auf dem Coast Track.

Mehr über den Park liest du in meinem Artikel: „Abel Tasman Nationalpark – ein Tag unterwegs auf dem Coast Track

Buller Gorge Swing Bridge

Unsere Route führte uns dann weiter an die Westküste. Um die lange Fahrstrecke etwas aufzuteilen, hatte ich vorab nach interessanten Stopps entlang der Strecke gesucht. Fündig wurde ich in der Nähe von Murchison mit der Buller Gorge Swing Bridge. Das ist eine kleine Hängebrücke über eine Schlucht. Wenn du sie überquert hast, warten mehrere kurze Wanderwege durch die hiesige Vegetation. Wer mehr Action möchte, kann auch an einer Zipline über den Fluss fahren. Nur für die Hängebrücke zahlst du 12NZ$ Eintritt.

Schmale Hängebrücke führt über eine Schlucht

Cape Foulwind

Angekommen an der Westküste, war zeitlich sogar noch ein kurzer Abstecher zum Cape Foulwind drin. Der lohnt sich nicht nur wegen der tollen Küstenlandschaft, sondern auch wegen der Seal Colony. Von einer Plattform auf den Klippen kannst du mit etwas Glück neuseeländische Seebären auf den Felsen unterhalb beobachten. Wir hatten Glück und konnten im Dezember sogar mehrere Jungtiere entdecken.

Eine neuseeländische Seebärin säugt ihr Junges

Pancake Rocks

Das Highlight, das wohl die meisten Besucher:innen an die Westküste Neuseelands zieht, sind wohl die Pancake Rocks. Die bizarr geformten Felsen werden von feinen Rillen durchzogen, sodass sie wie gestapelte Pancakes aussehen. Du kannst sie bei einem kurzen Rundgang entlang der Küste erkunden. Wenn du Glück hast, siehst du auch, wie Gischt durch eines der Blowholes spritzt. Da der Spot so beliebt ist, gibt es oben an der Straße einen großen Parkplatz für 5NZ$/h.

Pancake Rocks, interessante Felsformation an der Westküste

Franz Josef Glacier

Der Franz Josef und der Fox Glacier an der Westküste von Neuseeland sind ganz besondere Gletscher, da sie sich auf sehr niedriger Meereshöhe befinden. Tatsächlich waren sie einmal so groß, dass sie direkt ins Meer kalbten. Heute ist der Franz Josef Gletscher auch für die Forschung sehr bedeutend. Wir hatten bei unserem Roadtrip eigentlich eine längere Wanderung mit Aussicht auf den Gletscher geplant, an unserem Reisetag versteckten sich aber nicht nur die Berge hinter einer dicken Wolkendecke, es regnete auch ununterbrochen in Strömen. Am Nachmittag klarte es dann doch noch etwas auf und wir konnten zumindest eine kurze Strecke zu einem weiter vom Gletscher entfernten Aussichtspunkt laufen. Wer näher an den Gletscher ran möchte, kann im Ort einen Hubschrauberrundflug buchen.

Aussicht auf dem Franz Josef Gletscher vom Viewpoint

Haast Pass

Nach einer Nacht in Franz Josef ging unser Roadtrip weiter den State Highway 6 entlang und über den Haast Pass. Hier überquerst du die Neuseeländischen Alpen auf gerade mal 560 Metern Höhe. Nimm dir für Stopps entlang der Route unbedingt genug Zeit. Es gibt zahlreiche Aussichtspunkte, kleine Wanderungen und Wasserfälle. Wir konnten leider nicht alle mitnehmen, da die kleineren Parkplätze zum Beginn der Weihnachtsferien teilweise komplett zugeparkt waren. Eine längere Pause konnten wir dann bei den Blue Pools einlegen. Bei dieser beliebten kurzen Wanderung gibt es einen größeren Parkplatz, hier waren allerdings auch viele Sandflies unterwegs, also vergiss nicht das Insektenschutz-Mittel.

Flusstal zwischen hohen Bergen am Haast PassBlue Pools mit tiefblauem Wasser

Wanaka

Das kleine Städtchen Wanaka liegt inmitten von hohen Bergen und großen Seen und ist ein hervorragender Ausgangspunkt für verschiedene Wanderungen. Am beliebtesten ist wohl die Tour auf den Roys Peak, von dessen Gipfel du einen traumhaften Ausblick auf die umliegende Landschaft hast. Wir entschieden uns hier genau wie im Tongariro-Nationalpark auf der Nordinsel für eine einfachere Route, den Lake Wanaka Outlet Track. Der führt auf nur wenigen Kilometern relativ eben an einem Fluss entlang zum See. In den Bäumen entlang des Ufers konnten wir einige heimische Vögel beobachten, etwa den New Zealand Fantail. Am Wochenende waren auf der Route auch viele Einheimische mit dem Rad oder mit ihren Hunden unterwegs.

Ein New Zealand Fantail zeigt seinen gefächerten Schweif

Zurück im Ort durfte auch ein Spaziergang am Wanaka Beach nicht fehlen. Hier findest du die bekannteste Sehenswürdigkeit: den Wanaka Tree. Der Baum steht komplett im Wasser und bietet mit der Kulisse der Alpen im Hintergrund ein schönes Fotomotiv.

Der Wanaka Tree mitten im See

Queenstown

Wenn du von Wanaka nach Queenstown weiterfährst, nimm unbedingt die Route durch die Berge über Cardrona. Die Landschaft mit den grasbewachsenen, kargen Hügeln erinnerte mich direkt an Rohan aus Herr der Ringe. In den kleinen Bachtälern und entlang der Straße wimmelte es dagegen im Dezember von lila blühenden Lupinen. Nachdem wir den Pass überquert hatten, gab es ein paar tolle Aussichtspunkte mit Blick auf Queenstown.

Aussicht vom Bergpass auf Queenstown

Auf dem Weg legten wir noch einen Stopp bei der Kawarau Gorge Suspension Bridge ein. Hier können sich Adrenalin-Junkies an einem Bungee-Seil in den Fluss stürzen. Wir haben lieber nur zugeschaut. Stattdessen sind wir weiter in die Stadt gefahren und am Ufer des Sees in den Queenstown Gardens spazieren gegangen. Eine schöne und kostengünstige Alternative zu all den Aktion-Aktivitäten wie den Jetboot-Fahrten auf dem Lake Wakatipu oder den Gleitschirm-Fliegern auf dem Bob’s Peak, die wir von dort beobachten konnten.

Aussicht auf die Umliegenden Berge und den Lake Wakatipu

Arrowtown

Die alte Goldgräberstadt Arrowtown liegt etwas nördlich von Queenstown und ist auf jeden Fall einen Stopp wert. In den alten Häusern im Westernstil entlang der Hauptstraße befinden sich inzwischen gemütliche Cafés und ein paar Geschäfte, um nach Mitbringseln zu stöbern. Ich wollte aber vor allem hin, um mir zwei Herr der Ringe Drehorte anzusehen, die sich direkt neben dem Ort befinden und ausnahmsweise mal einfach zugänglich sind. Beide kannst du mit einem kurzen Spaziergang am Fluss entlang entdecken. Einmal die Furt of Bruinen und näher am Ort die Gladden Fields.

Alte Westernhäuser in Arrowtown

Mehr dazu liest du in meinem Beitrag zu „Herr der Ringe“-Drehorten in Neuseeland.

Glenorchy

Auch die Fahrt nach Glenorchy steht für mich ganz unter dem Motto „Herr der Ringe“, denn entlang der Route kannst du wieder einige Drehorte besuchen. Aber auch abseits davon lohnt sich die aussichtsreiche Fahrt entlang des Lake Wakatipu. Zwischendurch gibt es immer wieder Wanderparkplätze und Aussichtspunkte. Je näher du Glenorchy kommst, desto spektakulärer wird die Aussicht. Besonders schön ist sie vom Bennets Bluff View Point.

Aussicht auf den See und die Berge vom Bennets Bluff Viewpoint

Wir sind hinter Glenorchy noch ein bisschen weiter gefahren bis zum Dart River. Viel weiter ging es mit unserem gemieteten Van aber nicht, da wir keine Schotterstraßen fahren durften. Dafür waren wir dann im Ort noch ein bisschen am See spazieren.

Kleine rote Holzhütte zwischen hohen Bergen in Glenorchy

Milford Sound

Der Milford Sound steht wohl auf der Bucketlist von jeder:m Neuseeland Besucher:in. Schließlich gehört der Fjord, der eingerahmt wird von über 1.000m hohen Bergen, zum UNESCO Welterbe und zu den Naturhighlights des Landes. Wenn du wenig Zeit hast, kannst du dorthin einen Tagesausflug von Queenstown aus buchen. Wir entschieden uns die lange Strecke von über 300km selbst zu fahren und übernachteten für zwei Tage auf einem kleinen Campingplatz im Eglinton Valley. Von dort ging es dann morgens zu Bootsfahrt in den Fjord.

Ein kleines Boot fährt neben hohen Wasserfällen im Milford Sound

Leider hatten wir bei unserem Aufenthalt nicht so viel Wetterglück. Es regnete beinahe ununterbrochen, die Temperaturen kletterten kaum über 5°C und nachts gab es in den Höhen sogar Neuschnee. Bei dem Wetter verzichteten wir auf Stopps entlang der Strecke durch das Tal, obwohl es hier bei gutem Wetter einige tolle Wanderungen, Aussichtspunkte und Wasserfälle gibt. Während unserer Bootstour durch den Milford Sound klarte es dann wenigstens etwas auf und wir konnten Hunderte von kleinen und großen Wasserfällen bestaunen, die sich ihren Weg entlang der Bergflanken ins Tal bahnten.

Milford Sound mit unzähligen Wasserfällen an einem regnerischen Tag

Aoraki/Mount Cook

Nach einem weiteren Zwischenstopp in Queenstown, um die lange Fahrtstrecke aufzuteilen, ging es weiter nach Norden zum Lake Pukaki. Unser Campingplatz hier lag in Glentanner, direkt am See und mit Ausblick auf den Mount Cook, der sich schon am Abend wolkenfrei zeigte.

Mount Aoraki bei klarer Sicht

Einen ganzen Tag hatten wir für Wanderungen hier eingeplant. Etwa auf dem beliebten Hooker Valley Track, der auf etwa 10km durch das Tal unterhalb des Mount Cook und seiner Nachbargipfel führt. Leider war während unserer Reise nur ein Teil der Route begehbar, da voraussichtlich bis Winter 2026 einige Hängebrücken repariert werden. Der Parkplatz am Beginn des Trails füllt sich trotzdem sehr schnell und ist inzwischen gebührenpflichtig.

Hängebrücke auf dem Hooker Valley Track

Noch besser als der Hooker Valley Track gefiel mir die zweite kurze Wanderung zum Tasman Glacier Viewpoint am gleichnamigen See. Die Route führt hier vom Parkplatz kurz und steil über Treppen auf einen kleinen Aussichtspunkt mit Blick über den See, an dessen anderem Ende man den von Geröll bedeckten Gletscher erkennen kann. Mit den schneebedeckten Bergen im Hintergrund ist das ein tolles Panorama.

Ich am Tasman Glacier Viewpoint

Oamaru

Unsere letzte Nacht im Camper verbrachten wir dann an der Ostküste in Oamaru. Der kleine Umweg hierher hatte einen besonderen Grund: In Oamaru gibt es eine Kolonie von Zwergpinguinen und ein Naturschutzzentrum, das sich um den Schutz der Pinguine kümmert und sie erforscht. Dort kannst du mehr über die Tiere lernen und sie abends dabei beobachten, wenn sie an Land kommen. Das Ganze findet in möglichst geschützter Atmosphäre für die Pinguine statt, ohne helle Lichter, klickende Kameras oder laute Geräusche. Eintrittsgelder kommen dem Schutz und der Forschung zugute.

Pinguin Statue in Oamaru, stellvertretend für die kleinen Pinguine

Christchurch

Nach knapp vier Wochen mussten wir unseren Camper in Christchurch wieder abliefern. Vor unserem Rückflug hatten wir dann noch etwas Zeit, um die Stadt zu erkunden. Die verbrachten wir zum Teil mit einem Bummel durch die Innenstadt, vorbei an der Kathedrale und den vielen alten Trams bis zum Riverside Market, und zum Teil im Botanischen Garten, um uns vor dem langen Flug nochmal die Beine zu vertreten.

Bäume an einem Fluss in Christchurch

Häufige Fragen:

Wie viel Zeit sollte ich auf Neuseelands Südinsel einplanen?

Bei meiner Neuseeland-Reise, hatte ich den größeren Teil der Zeit auf der Südinsel eingeplant. Insgesamt etwa 15 Tage (vs. 10 Tage auf der Nordinsel). Damit konnten wir schon recht viel sehen, hatten aber auch ein paar lange Fahrtage dabei. Je nach Route würde ich mindestens 10 Tage für die Südinsel empfehlen, du kannst hier aber auch locker 3-4 Wochen verbringen.

Welche Highlights gibt es noch auf Neuseelands Südinsel?

Routenbedingt blieben bei unserer Reise zwei größere Regionen außen vor: die Süd- und Südostküste mit den Catlins und Dunedin und die Küste nördlich von Christchurch. Die Gegend rund um Kaikura soll toll sein, um Meerestiere zu beobachten. Außerdem wäre eine Fahrt über den Athurs’ Pass landschaftlich sicher toll gewesen, hat aber leider nicht mehr in unsere Planung gepasst.

Wie bin ich auf der Südinsel am besten unterwegs?

Auch auf der Südinsel waren wir mit einem kleinen Campervan unterwegs, den wir vorab über Camperdays* (Affiliate-Link) gemietet hatten. Von der Nordinsel sind wir mit der Fähre nach Picton übergesetzt und konnten den Camper am Ende unserer Roadtrips in Christchurch abgeben. Bei den meisten Vermietern zahlst du dafür eine Ein-Wege-Gebühr. Übernachtet haben wir genau wie auf der Nordinsel auf vorab gebuchten Campingplätzen.

Wenn du nicht selbst Auto fahren möchtest, kannst du auf der Südinsel auf Fernbusse zurückgreifen und geführte Touren unternehmen. Diese werden meist ab größeren Städten wie Christchurch und Queenstown angeboten. Zugverbindungen gibt es auf den Strecken Picton-Christchurch und Greymouth-Christchurch. Besonders Letztere ist als TranzAlpine berühmt und sicher eine Reise wert.

Rezept: veganer Obstboden (Rührteig Grundrezept)

Ein Obstboden ist der perfekte Kuchen, wenn es schnell gehen muss, und du extra viel frisches Obst integrieren möchtest. Mein veganes Obstboden Rezept basiert auf einem einfachen Rührteig, den ich jetzt im Sommer gerne mit frischen Beeren und Steinobst belege. Hier findest du das Rezept zum Nachbacken.

veganer Obstboden mit buntem Obst

Zutaten für eine Obstbodenform mit 28cm Durchmesser* (Affiliate-Link):
75g vegane Margarine
70g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
10g Eiersatzpulver (ich hatte das von Biovegan* (Affiliate-Link))
100ml Sprudelwasser
150g Mehl
½TL Backpulver
ein Schluck Pflanzendrink
2TL Paniermehl + Margarine zum Einfetten der Form
2TL San Apart* (Affiliate-Link) (veganes Sahnesteif)
500-600g Obst zum Belegen (ich habe Erdbeeren, Blaubeeren, Pfirsich, Banane und Weintrauben verwendet)
1 Päckchen veganer Tortenguss

Zubereitung:
1. Für den Rührteig Margarine mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Eiersatzpulver mit Sprudelwasser anrühren, dann mit einer Prise Salz untermischen.
2. Mehl und Backpulver dazu sieben und kurz mit einem Schluck Pflanzendrink verrühren, sodass ein glatter, schwer vom Löffel reißender Teig entsteht.
3. Eine Obstboden-Backform gut einfetten und zusätzlich mit Paniermehl bestreuen. Den fertigen Rührteig in der Form verstreichen. Bei 180°C Ober/Unterhitze für etwa 20-25min im Ofen backen.
4. Vollständig abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form auf ein Kuchengitter stürzen. Den Boden mit Sahnesteif bestreuen.
5. Obst zum Belegen waschen, ggf. entkernen und gleichmäßig auf dem Kuchenboden verteilen. Den Tortenguss nach Packungsanleitung zubereiten und über das Obst gießen. Nochmals abkühlen lassen und nach Belieben mit veganer Sahne servieren.

veganer Obstboden noch unbelegt

Dieser vegane Kuchen-Klassiker stand schon lange auf meiner Backliste. Bei mir gab es ihn früher oft – immer mit verschiedenem Obst belegt. Im Sommer mit frischen Beeren, Aprikosen, Kirschen und anderen Früchten, im Winter mit eingelegtem Obst aus der Dose. Oft hatten wir auch einen fertigen Obstboden aus dem Supermarkt auf Vorrat im Schrank, damit stand bei Bedarf immer ganz schnell ein leckerer Kuchen auf dem Tisch.

Die gekaufte Variante ist natürlich nicht vegan (und gibt es meines Wissens bisher auch nicht in vegan), aber mein Rührteig ist super einfach und schnell gemacht. Ich habe zum Zusammenrühren nur knapp 10 Minuten gebraucht. Wichtig ist hier nur, die Form gut einzufetten. Damit sich der Obstboden gut aus der Form löst, habe ich sie zusätzlich noch mit etwas Paniermehl ausgestreut. Alternativ kannst du zwei Scheiben veganen Zwieback langsam über der Form zerreiben.

veganer Obstboden mit buntem Obst

Den fertig gebackenen Obstboden bestreue ich dann noch mit etwas veganem Sahnesteif. Das sorgt dafür, dass der Boden nicht so schnell vom Obst durchweicht. Anschließend wird alles mit reichlich Obst belegt und mit Tortenguss überzogen. Ich persönlich bin nicht so ein großer Fan von Tortenguss und verwende ihn möglichst sparsam. Wenn das Obst beim Anschnitt aber nicht in alle Richtungen vom Kuchen fallen soll, kann man nicht ganz drauf verzichten.

Für meine Fotos hatte ich übrigens schon länger diese Variante mit möglichst viel buntem Obst im Kopf, sodass der vegane Obstboden wie ein Regenbogen aussieht. Dafür habe ich Erdbeeren, Blaubeeren, Pfirsich, Banane und Weintrauben verwendet. Du kannst aber, wie gesagt, jedes frische oder eingelegte Obst nehmen, das du möchtest. Ein zusätzliches Bestreuen mit Zucker, wie es in einigen alten Rezepten noch der Fall ist, ist meiner Meinung nach übrigens nicht nötig. Schließlich sind sowohl im Rührteig als auch im Tortenguss schon Haushaltszucker enthalten und das Obst bringt durch den Fruchtzucker schon seine eigene Süße mit.

veganer Obstboden mit buntem Obst

Weitere Rezeptideen:
Vegane Obstkuchen Rezepte
Veganer Erdbeerkuchen
Aprikosen Galette

„Herr der Ringe“-Drehorte in Neuseeland auf eigene Faust erkunden

Einer der Gründe, warum ich unbedingt nach Neuseeland reisen wollte, war es, die Landschaften aus den „Herr der Ringe“-Filmen einmal mit eigenen Augen zu sehen. Ich bin großer Fan der von Tolkien geschaffenen Welt rund um Mittelerde und habe sowohl die Filme zahlreiche Male gesehen, als auch die Bücher gelesen (inklusive dem Silmarillion). Für meine Neuseeland-Reise habe ich dann einige Stopps an „Herr der Ringe“-Drehorten eingeplant. Welche sich besonders lohnen und welches Buch mir bei der Planung geholfen hat, liest du hier.

Hintergründe zu den „Herr der Ringe“-Dreharbeiten in Neuseeland

Im Oktober 1999 begannen die Dreharbeiten zur aufwendig produzierten „Herr der Ringe“-Trilogie. Der Regisseur Peter Jackson hatte dafür passende Drehorte in seinem Heimatland Neuseeland ausfindig gemacht, das inzwischen sehr eng mit dem Bild von Mittelerde verknüpft ist. Gefilmt wurde etwa im Tongariro-Nationalpark, an verschiedenen Orten rund um Queenstown, aber auch rund um Wellington und in den eigens dafür eingerichteten Filmstudios. Auch wurden aufwendige Kulissen wie für Hobbiton und Helms Klamm errichtet. Einige Drehorte waren wiederum so abgelegen, dass sie nur per Hubschrauber erreicht werden konnten. Zudem wurden zahlreiche Unternehmen und Einwohner:innen als Unterstützung angeheuert, etwa für Filmaufnahmen aus der Luft, für die Arbeit an dem „Einen Ring“ oder als Statist:innen für Schlachtszenen. Im ganzen Land verteilt finden sich Verbindungen zu den Filmen. Einige der Drehorte kannst du aber auch super auf eigene Faust erkunden.

Hobbiton Movie Set

Das Hobbiton Movie Set liegt nahe der Stadt Matamata und ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten auf der Nordinsel von Neuseeland. In der Hauptsaison besuchen täglich mehrere tausend Tourist:innen das Filmset, viele davon ohne die Filme jemals gesehen zu haben.

Das Haus von Sam Gamdschie im Hobbiton Movie Set

Hobbiton liegt inmitten von grünen Hügeln auf einer großen Schaffarm und wurde von Location-Spottern aus einem Hubschrauber heraus entdeckt. Für den ursprünglichen Dreh wurde das Set mit einfachen Mitteln gebaut und später wieder entfernt. Als es dann erneut für die Dreharbeiten an „Der Hobbit“ aufgebaut wurde, wurde langfristiger gedacht und seitdem kann man das Set in geführten Touren besichtigen.

Das Hobbtion Movie Set versteckt sich zwischen grünen Hügeln.

Bei der Tour bist du dann in einer Gruppe unterwegs, wirst erst mit einem Bus vom Besucherzentrum „The Shire“ bis zum Set gefahren, dann geht es in einer festgelegten Route an den süßen Hobbithöhlen vorbei. Die Kulisse ist in liebevoller Detailarbeit gestaltet worden, sodass dir überall neue Dinge auffallen werden. Auch gibt es Hobbithöhlen in verschiedenen Größen, die für Aufnahmen aus verschiedenen Perspektiven genutzt wurden. Übrigens wurden hier nur Außenaufnahmen gedreht. Die eingerichteten Hobbithöhlen, die du am Ende der Tour besichtigen kannst, wurden erst wesentlich später, aber im gleichen Stil wie die Filmsets damals im Studio, hinzugefügt. Zum Abschluss kannst du dann ein kaltes Getränk im Grünen Drachen genießen, bevor der Bus dich wieder zurück zu „The Shire“ bringt.

Ich vor Bilbos Hobbithöhle im Hobbiton Movie SetGasthaus Grüner Drache im Hobbiton Movie Set

Ich habe Hobbiton im Rahmen eines Tagesausflugs von Auckland* (Affiliate-Link) besucht, der das Filmset und die Waitomo Caves mit den leuchtenden Glühwürmchen kombiniert. Geführte Touren werden auch von Rotorua aus* (Affiliate-Link) angeboten, oder du fährst selbst mit dem Auto zu „The Shire“. Tickets solltest du in jedem Fall besser vorab buchen. Die normale Filmset-Tour* (Affiliate-Link) kostet aktuell 130 NZD pro Person für Erwachsene (Stand 2026).

„Herr der Ringe“-Drehorte im Tongariro-Nationalpark

Der Tongariro-Nationalpark ist auch abseits von der „Herr der Ringe“-Welt unbedingt einen Besuch wert. Der älteste Nationalpark des Landes gehört zum UNESCO-Welterbe und seine vulkanische Landschaft und die markanten Berge sind die perfekte Szenerie für Mittelerde. Hier wurde an mehreren Orten gedreht, insbesondere für Szenen in Mordor.

ich stehe neben einem Kiwi Straßenschild im Tongariro Nationalpark in Neuseeland

Mount Doom/Schicksalsberg – Mount Ngauruhoe

Der markante Kegel vom Mount Ngauruhoe ist weithin über den Nationalpark sichtbar und sticht mit seiner Höhe von 2.291 und der typischen Vulkanform ins Auge. Genau so stellt man sich den Schicksalsberg vor. Da der Berg für die Maori heilig ist, ist es nicht erlaubt auf den Gipfel zu wandern. Über das beliebte Tongariro Alpine Crossing kommst du aber sehr nah dran und genießt bei guter Sicht traumhafte Ausblicke auf den Berg. Aber auch auf einfacheren Wanderungen im Tongariro-Nationalpark hast du den Berg gut im Blick. Meine Fotos habe ich auf der etwa 6km langen Rundwanderung zu den Taranaki Falls und am Rand der Straße 47 nördlich vom National Park Village gemacht.

Ich an der Grenze zu Mordor mit Blick auf den Mount Ngauruhoe.

Gollum’s Pool – Mangawhero Falls

Wenn du den Markierungen auf Google Maps folgst, findest du im Tongariro-Nationalpark zwei verschiedene Orte, die als Gollum’s Pool bezeichnet werden. Auch wenn die Tawhai Falls an der 48 den kurzen Stopp wert sind, die eigentliche Drehlocation befindet sich an den Mangawhero Falls, im Süden. Dafür folgst du der Ohakune Mountain Road etwa 13km bis zu einer kleinen Parkbucht. Dann sind es nur noch etwa 5min bis zum Aussichtspunkt über dem Wasserfall. Wenn du etwas mehr Zeit hast, solltest du noch eine weitere der möglichen Wanderrouten, die von der Straße aus starten, einplanen.

Mangawhero Falls mit Mount Ruapehu im Hintergrund.

„Herr der Ringe“-Drehorte rund um Queenstown

In der Gegend rund um Queenstown kannst du viele kleinere „Herr der Ringe“-Drehorte entdecken. Manche davon sind gar nur wenige Sekunden im Bild zu sehen. Dafür sind sie meist relativ einfach zugänglich und können auf eigene Faust erkundet werden, aber auch geführte Touren* (Affiliate Link) sind möglich.

Argonath River – Kawarau Gorge

In „Der Herr der Ringe – Die Gefährten“ paddelt die Gemeinschaft von Lothlorien über den Anduin und vorbei an den Argonath, zwei riesigen Felsstatuen der früheren Könige von Gondor. Während die Statuen später digital ergänzt wurden, wurden die Aufnahmen des Anduin in der Kawarau Gorge, in der Nähe von Queenstown, gedreht. Der eigentliche Ausschnitt ist nur über eine Schotterstraße erreichbar, die steil zur Schlucht hin abfällt. Da wir dort mit unserem gemieteten Van gar nicht lang fahren durften, haben wir ein Stück vorher an der berühmten Suspension Bridge einen Blick auf die Schlucht geworfen.

Steile Felsen über dem Fluss in der Kawarau Gorge

Ford of Bruinen – Arrowtown

Arrowtown ist eine kleine Stadt nördlich von Queenstown und lohnt als alte Goldgräberstadt auch abseits von Herr der Ringe einen Besuch. Dort gibt es nach einem kurzen Spaziergang gleich zwei kleine Drehorte zu sehen. Für den ersten folgst du ein Stück dem Arrow River Track nach Norden. Dieser verläuft vom großen Parkplatz aus am Fluss entlang, und wenn der breite Weg im Fluss endet, hast du den Drehort auch schon erreicht: die Ford of Bruinen. Hier wurden Teile der Szenen gedreht, in denen die Ringgeister Arwen und Frodo verfolgen und schließlich dank der Macht der Elben von den Fluten des Flusses davon gespült werden.

Ford of Bruinen Drehort am Fluss bei Arrowtown

Gladden Fields – Arrowtown

Ein Stück weiter flussabwärts wurde eine Szene gedreht, die nur sehr kurz im ersten Film zu sehen ist. Und zwar die, wie Isildur vom Ring betrogen und von Orks überfallen wird. Die Bäume entlang des Wegs stehen hier noch genauso wie im Film. Allerdings wurde hier im Winter gedreht, deshalb ist der Ausschnitt bei belaubten Bäumen etwas schwer zu erkennen.

Herr der Ringe Drehort am Fluss bei Arrowtown

Ithilien – 12 Mile Delta

Eine meiner liebsten Szenen in Herr der Ringe ist die, in der Sam die Olifanten sieht. Um diesen und ein paar weitere Drehorte für Ithilien zu besuchen, kannst du in der Nähe von Queenstown eine kleine Wanderung unternehmen. Du findest hier eine Mischung aus Wald und felsigeren Landschaften, mit kleinen Wasserfällen, Bächen und Schluchten. Genau wie in Ithilien eben. Am besten parkst du dafür auf dem kleinen Wanderparkplatz kurz hinter dem 12 Mile Delta und folgst der Beschilderung Richtung Bob’s Cove. Falls du hier übernachten willst, gibt es auch einen einfachen Campingplatz. Wir sind dem Weg nur für etwa eine halbe Stunde gefolgt, bis wir den Drehort gefunden hatten. Die Landschaft ist aber auch so super schön und eine längere Tour bis zur Bucht am See lohnt sich bestimmt.

Ithilien Drehort von Herr der Ringe

Isengard – Dart River

Den letzten Drehort in meiner Liste findest du bei Google Maps unter dem Stichwort „Isengard Lookout“. Das Setting für den schwarzen hohen Turm (Orthanc) könnte mit dem breiten Flusstal zwischen hohen, schneebedeckten Bergen nicht besser gewählt sein. Das Panorama der Berge siehst du übrigens schon auf der Fahrt nach Glenorchy. Am Isengard Lookout gibt es eine kleine Parkbucht vor der Brücke, dann kannst du den Ausblick entweder von der Brücke genießen, oder du läufst bei niedrigem Wasserstand unter der Brücke hindurch. Von Queenstown aus werden auch Bootstouren auf dem Dart River* (Affiliate-Link) angeboten. Weiter das Flusstal hinauf befinden sich übrigens noch mehr „Herr der Ringe“-Drehorte, auch für die erste Staffel von „Die Ringe der Macht“ wurde hier gefilmt. Diese sind jedoch nicht mehr so einfach zugänglich.

Flusslandschaft vor Schneebedeckten Gipfeln am Dart River

Weitere Tipps zur Planung deiner „Herr der Ringe“-Tour durch Neuseeland

Abgesehen vom Hobbiton Movie Set, das man sowieso nur im Rahmen einer Tour besichtigen kann, habe ich alle Drehorte auf eigene Faust besucht. Dabei war ich insgesamt fast vier Wochen mit dem Campervan in Neuseeland unterwegs und die Stopps bei den Drehorten waren nur ein kleiner Teil der Highlights bei meinem Roadtrip. Unterwegs habe ich mir das „Lord of the Rings – Location Guidebook“ von Ian Brodie gekauft. Darin gibt es spannende Insights zu den Locations inklusive der Geodaten. Der Autor hat ein zweites Werk zu Drehorten von „Der Hobbit“ veröffentlicht. Beide gab es in Neuseeland in einigen Tourist-Infos zu kaufen.

Als Gandalf verkleidete Kiwi Figur

Neben Queenstown ist die Hauptstadt Wellington auf der Nordinsel ein super Ausgangspunkt, um „Herr der Ringe“-Drehorte zu besichtigen. Dort wurde selbst an so zentralen Orten wie dem Mount Victoria gedreht. In dem Fall für die Szenen, als die Hobbits das Auenland verlassen und sich neben dem Weg vor den schwarzen Reitern verstecken. Wer Zeit hat, sollte unbedingt einen Besuch in der Weta Cave einplanen. Dort bekommst du einen Blick hinter die Kulissen der Requisiten-Fertigung und einige der von dem Unternehmen gemachten Artefakte werden hier ausgestellt. Neben Herr der Ringe und Der Hobbit gehörten Avatar und Black Panther zu den bekanntesten Filmen, für die hier gearbeitet wurde. Mehr Tipps zu den Drehorten in Wellington gibt es bei Weltwunderer.

Werbung/Rezensionsexemplar

Cover des Inoffiziellen Herr der Ringe Reiseführers von Jenny Menzel

Die Autorin des Blogs, Jenny Menzel, hat übrigens dieses Jahr erst den „infoffiziellen Herr der Ringe Reiseführer“* (Affiliate-Link) im Bruckmann-Verlag herausgebracht. Ich durfte das Buch als Rezensionsexemplar lesen und kann es für die Planung ebenfalls sehr empfehlen. Du findest darin über 60 Drehorte von „Der Herr der Ringe“, „Der Hobbit“ und der Serie „Ringe der Macht“, größtenteils in Neuseeland. Dazu gibt es ausführliche Beschreibungen, Geodaten, spannende Hintergrundgeschichten und einige Geheimtipps. Mir hat es viel Spaß gemacht, bei der Lektüre gedanklich erneut durch Neuseeland und Mittelerde zu reisen und am liebsten würde ich gleich die nächste Reise planen.

Weiterlesen zu Neuseeland:
Abel Tasman Nationalpark – ein Tag unterwegs auf dem Coast Track
Rotorua: 3 Tage zwischen Geysiren, Maori-Tradition und Kiwis
Ein Tag in Auckland

Rezept: Couscous Salat mit Paprika, Tomate und Gurke (vegan und einfach)

Heute gibt es mal wieder ein Rezept für einen einfachen Sommersalat. Der ist erfrischend, leicht und würzig und schmeckt sowohl allein gut, als auch als Beilage zum Brunch oder beim veganen Grillen. Inspiriert ist mein Couscous Salat von Rezepten, wie ich sie aus dem Balkan kenne. Ich habe ihn jetzt mit einfachen Zutaten umgesetzt.

veganer Couscous Salat mit Paprika, Gurke und Tomate

Zutaten für ca. 2 große Portionen
120g Couscous (ich hatte einen auf Kichererbsen/Linsen Basis)
150ml Wasser
4EL Olivenöl
2EL weißen Essig
1EL Agavendicksaft
Salz, Pfeffer
1 rote Paprika
1/3 Salatgurke
6 Mini-Strauchtomaten
2 Handvoll glatte Petersilie (gehackt)

Zubereitung:
1. Das Wasser salzen, mit 1EL Olivenöl mischen, aufkochen und den Couscous darin je nach Packungsanweisung etwa 5-10min quellen lassen. Danach etwas durchmischen und auflockern.
2. Währenddessen das Gemüse waschen, die Paprika entkernen und in kleine Stücke schneiden, Gurke und Tomaten ebenfalls in kleine Stücke schneiden.
3. In einer Schüssel das restliche Olivenöl mit Essig und Agavendicksaft mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
4. Die Petersilie, das kleingeschnittene Gemüse und den fertigen Couscous hinzugeben, alles gut durchmischen und vor dem Servieren noch mindestens eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.

veganer Couscous Salat mit Paprika, Gurke und Tomate

Couscous ist eine Beilage, die ich eigentlich viel öfter in meinen Speiseplan integrieren könnte. Schließlich schmeckt sie nicht nur im Salat super, sondern auch mit gemüselastigen Soßen und ist damit eine gute Abwechslung zu den klassischen Beilagen Kartoffeln, Nudeln oder Reis. Bisher gibt es aber erst ein anderes Rezept auf dem Blog mit Couscous: das für Couscous Spargel Salat. Normalerweise besteht Couscous aus Hartweizengrieß. Ich habe hier eine Variante auf Basis von Kichererbsen und Linsen verwendet. Dadurch enthält mein Couscous Salat nicht nur mehr wertvolle Zutaten, sondern ist obendrein auch noch proteinreich. Du kannst aber natürlich auch normalen Couscous verwenden.

Auch in dieser Variante verwende ich reichlich frisches Gemüse im Salat. Mit frischer Paprika, Tomaten und Gurke wird der auch schön bunt. Außerdem verwende ich reichlich frische Petersilie. Die gibt dem Ganzen nochmal mehr Geschmack, liefert reichlich Vitamin A, C und K und passt ganz hervorragend in den Salat.

veganer Couscous Salat mit Paprika, Gurke und Tomate

Ich habe den Couscous Salat diesmal als leichte Hauptmahlzeit gegessen. Er macht sich aber auch gut als Beilage beim Brunch oder beim Grillen und ist dabei eine gute Abwechslung zum klassischen Nudel- oder Kartoffelsalat. Falls du noch mehr leckere Sommersalat suchst, schau mal in meine Übersicht veganer Rezepte für Salate und Bowls. Dort findest du viele kreative Ideen mit den unterschiedlichsten Zutaten. Etwa mit rotem Pesto-Dressing, saisonal mit Erdbeeren und Spargel oder proteinreich mit knusprig angebratenem Tempeh.

Weitere proteinreiche Rezeptideen:
Paprika-Bohnen-Pfanne mit Quinoa
Rucolasalat mit Linsen und Tempeh
Zucchinispaghetti mit Linsenbolognese

Abel Tasman Nationalpark: ein Tag unterwegs auf dem Coast Track

An der Nordküste von Neuseelands Südinsel findet man einen der schönsten Nationalparks des Landes: den Abel Tasman. Der Park vereint Regenwälder und Meeresschutzgebiete in einem und lässt sich sowohl zu Fuß, als auch auf dem Wasser erkunden. Meine Tipps für einen Tag im Abel Tasman Nationalpark findest du hier.

Wald trifft auf Meer im Abel Tasman Nationalpark

Der Abel Tasman Nationalpark

Gelegen im Norden der Südinsel, vereint der Abel Tasman Nationalpark Regenwälder und Küstengebiete. Mit 225 km² ist er der kleinste Nationalpark in Neuseeland und über Taxiboote entlang der Küste relativ gut zugänglich, sodass du ihn auch mit wenig Zeit gut erkunden kannst. Der subtropische Regenwald hier unterscheidet sich deutlich von den sonst meist alpinen Landschaften der anderen Nationalparks auf der Südinsel. Daneben gibt es immer wieder goldgelbe Sandstrände, die du mit dem Kajak erkunden kannst. Außerdem bietet die Küstenregion neben zahlreichen heimischen Vögeln eine geschützte Heimat für Pinguine, Robben und Delfine.

Kajaks an einem Strand im Abel Tasman Nationalpark

Abel Tasman Coast Track – Great Walks in Neuseeland

Die Great Walks von Neuseeland sind 11 mehrtägige Wanderrouten, die durch die schönsten Landschaften des Landes führen. Einer davon ist der Abel Tasman Coast Track. Der führt über 51 km an der Küste des gleichnamigen Nationalparks entlang und kann in 3-5 Tagen erwandert werden. Durch die Anbindung per Boot sind aber auch kürzere Tagestouren auf einzelnen Abschnitten möglich. Falls du den ganzen Track läufst, kannst du zwischendurch in Camps oder Hütten übernachten. Auch organisierte Touren sind buchbar.

Der Abel Tasman Coast Track ist gut ausgeschildert.Felsige Küste mit Wäldern im Abel Tasman Nationalpark

Ein Tag unterwegs auf dem Abel Tasman Coast Track

Auf unserem Roadtrip durch Neuseeland hatten wir einen ganzen Tag für eine Wanderung auf dem Coast Track eingeplant. Gebucht hatten wir einen Platz für unsern Camper für zwei Nächte im Marahau Beach Camp, dem kleinen Ort direkt am Rande des Nationalparks. Der bessere Ausgangspunkt für Tagestouren wäre jedoch das noch wenige Kilometer südlich gelegene Kaiteriteri. Von hier starten die meisten Touren und Taxiboote. Auch die von uns gebuchte Tour* (Affiliate-Link), eine Kombination aus Bootsfahrt und Wanderung auf dem Abel Tasman Coast Track.

Früh morgens holen wir unsere Tickets am Schalter ab und frühstücken noch gemütlich in der Sonne, bevor wir auf das Boot steigen. Der Katamaran kann einfach bis an den Strand heranfahren und klappt dann einen kleinen Steg aus. Langsam fahren wir aus der Bucht und an der Küste entlang.

Auf dem Hinweg halten wir an mehreren Sehenswürdigkeiten des Abel Tasman Nationalparks, wie dem Split Apple Rock, einem in der Mitte gespaltenen Fels, und bei der Insel Motuareronai, wo wir ein paar neuseeländische Seebären beobachten können. Dann klappern wir mehrere kleine Buchten ab, wo das Boot am Strand anlegt und Passagiere aus- oder zusteigen. Auch das Gepäck von einigen Wanderern wird mit dem Taxiboot transportiert.

Split Apple Rock, der rund Fels ist genau in der Mitte zerteiltNeuseeländische Seebären vor der Küste

Für uns geht es am Medlands Beach raus. Von hier wollen wir den Coast Track bis zur Anchorage Bay laufen. Die Strecke beträgt etwas mehr als 10 km und ich würde sie als einfach bis moderat einordnen. In Anchorage Bay werden wir später wieder mit dem Taxiboot abgeholt.

Die kleine Bucht Medlands Beach ist der Startpunkt unserer Wanderung auf dem Coast Track.

Der Coast Track führt zunächst etwas bergauf und in den Regenwald. Hier ist alles voll von den für Neuseeland typischen Farnen, verschiedenen Moosen und anderen grünen Pflanzen. Einige Bäume fallen mit schwarzer Rinde ins Auge und sehen dadurch fast wie verbrannt aus. Dabei handelt es sich um Black Beech Trees, also Schwarzbuchen, deren Rinde oft von einem schwarzen
Pilz besiedelt ist.

Im Gebüsch entdeckten wir einen kleinen Vogel, der einem Kiwi gar nicht unähnlich sieht. Durch Infos von der Tour sind wir aber sehr schnell sicher: Da der Vogel tagaktiv ist, haben wir hier einen Weka vor uns. Später sollen uns noch mehrere Vögel dieser Art begegnen. Wekas sind genau wie Kiwis Bodenbrüter und flugunfähig und lassen sich abgesehen von der Tageszeit gut an dem wesentlich kürzeren Schnabel unterscheiden. Damit sind die frechen kleinen Vögel immer auf der Jagd nach etwas Essbarem, also passt auf eure Snacks auf und füttert die Tiere nicht.

Ein Weka, dieser Vogel sieht dem Kiwi recht ähnlich

Da wir eine feste Abholzeit am nächsten Strand haben, bleibt keine Zeit für ausgiebige Pausen. Trotzdem nutzen wir eine Bank mit Blick auf die Küste für ein kleines Picknick. Auf dem Coast Track kommen hin und wieder Ausblicke auf leuchtend gelben Sandstrände zum Vorschein. Auch eine Hängebrücke über den Falls River müssen wir überqueren. Später geht es durch den kleinen Ort Torrent Bay, hier gibt es einige der wenigen Häuser im Nationalpark.

Strände in der Torrent Bay bei Low Tide

Ab Torrent Bay gibt es zwei Varianten des Coast Tracks: die Reguläre über ca. 6 km an Land und den Low Tide Track, bei dem man mit nur 2 km bei Ebbe ein Stück abkürzen kann. Diese Alternative ist natürlich nur zu bestimmten Zeiten rund um die Low Tide begehbar und führt dann durch den nassen Sand, teilweise durch Schlick und durch niedrige Priele. Markiert ist die Strecke mit rot-orangenen Holzbohlen. Wir haben uns vorab nicht über die Gezeiten informiert und fragen darum kurzerhand einen anderen Wanderer, dem wir uns für das kurze Stück anschließen. Der ist mit Wandersandalen besser ausgestattet für die Wattwanderung, wir bekommen in den Prielen dagegen ziemlich schnell nasse Schuhe.

Zum Strand in Achorage Bay ist es dann zum Glück nicht mehr weit und wir können dort unsere Schuhe und Socken ausziehen und sie noch etwas in der Sonne trocknen lassen, bevor wir wieder auf das Boot zurück nach Kaiteriteri steigen.

Taxiboote wie dieser Katamaran können an vielen Stränden im Nationalpark anlegen.

Praktische Infos zur Tagestour auf dem Abel Tasman Coast Track

Gebucht haben wir unsere Tagestour auf dem Abel Tasman Coast Track vorab über Getyourguide* (Affiliate-Link). Du kannst hier zwischen verschiedenen Varianten wählen. Bei jeder davon läufst du einen anderen Abschnitt des Coast Tracks und somit unterscheiden sich die Buchten, in denen du aus- und einsteigst, und die Abholzeiten ein wenig. Ich fand unsere Variante B ideal, um an einem Tag möglichst viel vom Abel Tasman Nationalpark zu sehen, hätte für die Wanderung aber gerne etwas mehr Zeit gehabt. Die kannst du dir theoretisch nehmen, wenn du schon beim ersten Stopp am Medlands Beach aussteigst. Wir sind, nach dem eigentlichen Plan erst noch bis zum nördlichsten Stopp des Bootes und dann wieder zurück mitgefahren.

Daten zur Tour:

Abel Tasman Coast Track – Medlands Beach bis Anchorage Bay via Low Tide Route
Länge: 6,75km
Höhenmeter: 140hm bergauf, 160hm bergab
Dauer: 2,5 Stunden
Route zum Nachwandern auf Komoot
Informiere dich vor deiner Wanderung unbedingt über die aktuellen Gezeiten und laufe die Low Tide Route nur, wenn es unbedenklich ist.

Weiterlesen zu Neuseeland:
Neuseeland – Highlights auf der Nordinsel
Tongariro Nationalpark – einfache Wanderungen

9 vegane Rezepte mit Erdbeeren

Erdbeeren sind mit Abstand meine liebste Sommerfrucht. Auch wenn ich sie gerne pur snacke, gibt es doch zahlreiche Gerichte, die damit noch besser schmecken. Welche das sind und meine liebsten veganen Rezepte mit Erdbeeren habe ich für dich hier zusammengefasst.

vegane Rezepte mit Erdbeeren, Titelbild mit Schriftzug und frischen Erdbeeren

Erdbeermarmelade

Starten wir mit einem Klassiker: extra fruchtiger Erdbeermarmelade. Die ist ideal, um den Geschmack auch über die Saison hinaus haltbar zu machen. Dafür werden besonders reife Früchte mit etwas Zitronensaft und Gelierzucker im Verhältnis 3:1 eingekocht.

verschiedene Gläser mit frisch gekochter Erdbeermarmelade und ein paar frische Erdbeeren

Tipps und Tricks zum (Erdbeer-)Marmelade selbst einkochen

Erdbeer-Nektarinen-Smoothie

Im Sommer trinke ich besonders gerne frische Smoothies und Erdbeeren machen sich sehr gut in den verschiedensten Kombinationen. Hier zusammen mit Banane, Pflanzendrink und saftigen Nektarinen für eine noch fruchtigere Note.

Erdbeer-Nektarinen Smoothie

Zum Rezept für den Erdbeer-Nektarinen-Smoothie

Erdbeer-Smoothie-Bowl

Für eine einfachere Frühstücksvariante, püriere ich Erdbeeren, Banane und veganen Joghurt in einer Bowl. Das schmeckt nicht nur besser als fertiger Fruchtjoghurt, ich kann auch den sonst meist zugesetzten Zucker weglassen. Obendrauf kommen dann Toppings nach Wahl.

Erdbeer Smoothie Bowl

Zum Rezept für die Erdbeer-Smoothie-Bowl

Wildkräutersalat mit Erdbeeren

Der Großteil meiner veganen Erdbeer-Rezepte ist zwar süß, die Frucht passt aber auch super zu herzhaften Gerichten wie diesem Salat. Kombiniert mit würzigen Wildkräutern wie Rucola und eiweißreichen Kürbiskernen kommt der Geschmack der Erdbeeren gut zur Geltung. Außerdem bieten sie optisch einen tollen Kontrast zum Grün und die Vorspeise wird zum Hingucker.

Wildkräutersalat mit Erdbeeren

Zum Rezept für Wildkräutersalat mit Erdbeeren

Vegane Erdbeer-Cupcakes

Meine veganen Erdbeer-Cupcakes bestehen aus einer Basis aus einfachem, hellen Cupcaketeig, gefüllt mit Erdbeermarmelade und mit einem Topping aus veganer Erdbeer-Sahne und je einer angeschnittenen reifen Frucht. Einfach, aber immer wieder lecker.

vegane Erdbeer Cupcakes

Zum Rezept für vegane Erdbeer-Cupcakes

Erdbeer-Bananen-Muffins

Für meine Erdbeer-Bananen-Muffins habe ich sehr kleine Beeren verwertet und im Teig Banane als Eiersatz verwendet. Das Rezept eignet sich somit sehr gut, um übrig gebliebenes Obst zu verarbeiten. Wenn du den Zucker reduzierst, kannst du die Muffins auch gut als Snack für (kleinere) Kinder backen.

Erdbeer Bananen Muffins

Zum Rezept für Erdbeer-Bananen-Muffins

No Bake Erdbeertörtchen

Auch rohvegane Törtchen kannst du super mit Erdbeeren zubereiten. Bei meinem Rezept für Erdbeertörtchen gibt es einen Boden aus Datteln und verschiedenen Nüssen und eine Creme auf Basis von Cashews und Erdbeeren, die du natürlich noch mit beliebig vielen frischen Früchten belegen kannst.

vegane no bake Erdbeertörtchen

Zum Rezept für vegane No bake Erdbeertörtchen

Versunkener Erdbeer-Joghurt-Kuchen

Bei diesem Rezept werden die Erdbeeren dagegen gleich mitgebacken. Der versunkene Erdbeerkuchen hat einen einfachen Rührteig mit veganem Joghurt, die Früchte werden dann vor dem Backen hineingedrückt.

Erdbeer Joghurt Kuchen

Zum Rezept für versunkenen Erdbeer-Joghurt-Kuchen

Veganer Erdbeerkuchen

Der klassische Erdbeerkuchen darf natürlich in dieser Rezeptsammlung nicht fehlen. Für meine Interpretation habe ich einen veganen Biskuit gebacken, den mit reichlich frischen Erdbeeren belegt, mit einem klaren Guss überzogen und den Rand mit veganer Sahne und Mandelblättchen verziert.

veganer Erdbeerkuchen

Zum Rezept für veganen Erdbeerkuchen