Neuseeland: praktische Tipps zur Reiseplanung

Mit seiner atemberaubenden Natur ist Neuseeland eins der Traumreiseziele überhaupt. Ich habe mir diesen Traum im Dezember 2025 erfüllt und war dort knapp 4 Wochen mit dem Campervan unterwegs. Dabei habe ich alles komplett selbst geplant und meine Tipps hier für dich gesammelt.

Bergpanorama über Flusstal in Neuseeland

Lage

Neuseeland besteht aus zwei Haupt- und mehreren kleinen Inseln und liegt in Ozeanien zwischen Südpazifik und Tasmanischer See. Direkte Grenzen hat der Inselstaat nicht, der größte Nachbar ist Australien. Von Westeuropa aus gesehen befindet sich Neuseeland genau auf der gegenüberliegenden Seite der Erdkugel.

Schild mit Ortsenfernungen zu Städten in Europa

An- und Einreise

Die Anreise nach Neuseeland ist von Deutschland aus sehr lang. Direktflüge gibt es nicht, du musst mindestens einmal umsteigen. Ich bin mit Emirates von Frankfurt über Dubai nach Auckland geflogen. Zurück ging es von Christchurch mit Stopps in Sydney und Dubai. Dabei war ich inklusive Zwischenstopp über 30 Stunden unterwegs.

Für die rein touristische Einreise nach Neuseeland musst du ein NZeTA beantragen. Das geht entweder über die Website oder eine App. Mit der Beantragungsgebühr wird auch die Touristensteuer von derzeit 100NZD fällig (Stand 2026). Für die Bewilligung musst du Details aus deinem Reisepass angeben, ein Passfoto hochladen und ein paar Fragen beantworten. Bei mir wurde das NZeTA schon nach wenigen Minuten genehmigt. Sehr beliebt ist auch das Working-Holiday-Visum, mit dem Reisende zwischen 18 und 30 Jahren für 12 Monate im Land reisen und arbeiten können.

Zusätzlich musst du unmittelbar vor deiner Einreise (maximal 24 Stunden vor Abflug) online eine Traveller Declaration ausfüllen. Hierbei geht es z.B. um mitgeführte Produkte wie Wander- und Campingausrüstung oder Medikamente. Außerdem musst du auf Nachfrage ein Rückflugticket bzw. Ausreiseticket vorlegen können und ggf. nachweisen, dass du über genügend Geldmittel für deinen Aufenthalt verfügst.

Disclaimer: Alle Angaben ohne Gewähr. Informiere dich vor deiner Reise immer selbst bei offiziellen Stellen, z.B. beim Auswärtigen Amt.

Bei mir verlief die Einreise am internationalen Flughafen von Auckland sehr schnell und unkompliziert. Für EU-Bürger gab es ein schnelles elektronisches Einreiseverfahren, wie ich es schon aus Frankfurt kannte. Dafür gab es allerdings auch keinen Stempel mehr im Reisepass. Nachdem wir das Gepäck geholt hatten, ging es in eine Warteschlange, um mit einem Biosecurity Officer zu sprechen. Hier wurde unsere Traveller Declaration geprüft und Rückfragen gestellt. Hier wäre auch die Möglichkeit, die Declaration nochmal anzupassen, falls du etwas vergessen hast. Aufgrund dieser kurzen Befragung wurden wir einer weiteren Schlange zugeteilt, je nachdem, ob/wie gründlich das Gepäck geprüft wird. Bei uns war es Schlange 0, bei der wir dann nur noch langsam an einer Kontrollstelle mit Spürhunden vorbei laufen mussten.

Zeitzone

Auf den beiden Hauptinseln von Neuseeland gilt die New Zealand Standard Time UTC+12, in der Sommerzeit UTC+13. Dementsprechend ergibt sich im deutschen Winter eine Zeitverschiebung von 12 Stunden, im deutschen Sommer von 10 Stunden. Wir waren im Dezember dort, hatten also die größtmögliche Zeitverschiebung. Anders als bei meinen Reisen nach Südostasien hatte ich hier auch immer ein paar Tage mit dem Jetlag zu tun.

Mobile Daten und WLAN

Für die Zeit unterwegs hatte ich mir vorab schon eine E-SIM mit mobilen Daten besorgt. Gebucht habe ich über Saily* (Affiliate-Link). Damit hatte ich für ca. 25 USD 10GB Datenvolumen für 30 Tage im Netz von Spark, das eine sehr gute Abdeckung hatte. Letztendlich wäre ich aber auch mit einem kleineren Datenpaket hingekommen, da es auf den Campingplätzen (kein Freedom Camping) überall WLAN gab.

Wenn du eine physische SIM-Karte kaufen möchtest, kannst du das direkt am Flughafen z.B. bei One NZ machen. Die Pakete lagen preislich ähnlich wie meine E-SIM. Ein Vorteil dabei: neben mobilem Datenvolumen sind einige Freiminuten inbegriffen. Das haben wir einmal für den Anruf bei unserer Vanvermietung gebraucht.

Klima und beste Reisezeit

Trotz der eher kleinen Fläche ist das Klima in Neuseeland je nach Region sehr unterschiedlich. Im Norden herrschen eher milde Temperaturen vor, auf der Südinsel wird es alpiner und an der Westküste sehr feucht mit viel Regen. Auch kann es in vielen Regionen, besonders in Wellington, sehr windig werden und das Wetter kann sich schnell ändern. Aufpassen musst du bei der Sonneneinstrahlung, die auch an bewölkten Tagen sehr hoch sein kann. Wir hatten bei unserer Reise im Dezember praktisch alles: von an die 30°C und Sonne bis zu windigen Tagen, andauerndem Regen und in den Höhen sogar Neuschnee.

Milford Sound mit unzähligen Wasserfällen an einem regnerischen Tag

Hochsaison für Reisen ist in den neuseeländischen Sommerferien, die kurz vor Weihnachten beginnen und bis Ende Januar dauern. Dann ist praktisch das ganze Land unterwegs und du solltest Unterkünfte und Aktivitäten vorab reservieren. Allerdings sind die Temperaturen auch zwischen Dezember und Februar am wärmsten und damit ideal zum Campen. Etwas weniger los ist in den Randzeiten von November bis Mitte Dezember und von Februar bis März. Dann sind auch die Mietpreise für Autos und Camper niedriger.

Wie viel Zeit sollte ich für meine Neuseeland Reise einplanen?

Aufgrund der weiten Entfernung und der Größe würde ich mindestens drei Wochen vor Ort empfehlen, wenn du beide Inseln bereisen willst. Mehr Zeit ist natürlich immer besser. Wir waren inklusive Hin- und Rückflug 30 Tage unterwegs und hatten fast 4 Wochen für unsere Route von Auckland bis Christchurch. Davon waren wir 11 Tage auf der Nordinsel und 16 Tage auf der Südinsel. Du kannst aber auch ohne Probleme drei Wochen auf nur einer der beiden Inseln unterwegs sein. Es gibt sehr viel zu sehen. Meine Tipps habe ich in Artikel zu Highlights auf Neuseelands Nordinsel und Highlights auf Neuseelands Südinsel zusammengefasst.

Mehr über meine Route für 4 Wochen Neuseeland Roadtrip liest du in einem eigenen Artikel.

Währung und bezahlen in Neuseeland

Offizielle Währung in Neuseeland ist der Neuseeland-Dollar (NZ$). Es gibt Scheine zu 5, 10, 20, 50 und 100 NZ$ und Münzen zu 1 und 2 NZ$ und 50, 20 und 10 Cent. Auf der 1NZ$-Münze ist ein Kiwi abgebildet. Der Wechselkurs zum Euro beträgt aktuell (2026) 1NZ$ zu 0,50€. Vor Ort konnten wir im Kopf schnell mit dem Verhältnis 2:1 umrechnen.

Neuseeland Dollar verschiedene Scheine und Münzen

Wenn du Bargeld abheben willst, kannst du das am besten bei der ANZ Bank. Dort gibt es mit der DKB Kreditkarte* (Affiliate-Link) keine zusätzlichen Gebühren. Wir konnten bis auf wenige Ausnahmen allerdings überall mit Karte bezahlen. In manchen Restaurants, an Tankstellen und an Parkautomaten war nur Kartenzahlung möglich. Bares benötigten wir nur für das Trinkgeld bei einer Free Walking Tour, für ein paar Einkäufe an kleinen Obst-/Gemüseständen entlang der Straße (hier lässt man den Betrag passend da) und für Waschmaschine und Dusche auf dem Campingplatz (hier konnten wir an der Rezeption immer Scheine gegen die passenden Münzen tauschen).

Ein paar Preisbeispiele:
Cappuccino mit Hafermilch: 6-8NZ$
1 Pie im Café: 7-8NZ$
Hauptgericht im Restaurant: 20-35NZ$
1l 91er Benzin: 2,50-3NZ$
1h parken auf beliebten DOC-Plätzen: 5NZ$
Übernachtung auf einer Powered Site auf dem Campingplatz im Schnitt pro Nacht: 60NZ$
Wäsche waschen auf dem Campingplatz pro Ladung: 6NZ$
Postkarten pro Stück: 1,30-2NZ$

Was mich der Trip insgesamt gekostet hat, liest du in meinem Artikel „Was kostet ein Campervan Roadtrip durch Neuseeland?“.

Sprache

In Neuseeland wird zum großen Teil Englisch gesprochen, außerdem ist dort Māori Amtssprache. Letzteres wird allerdings nur von einem sehr kleinen Anteil der Bevölkerung gesprochen, obwohl es inzwischen in der Schule unterrichtet wird. Uns ist die Sprache bei der Reise hauptsächlich bei den Namen von Orten begegnet, aber auch in einigen Museen gab es Beschriftungen auf Māori.

Straßenverkehr und Fortbewegung

In Neuseeland herrscht Linksverkehr, was wohl die größte Umstellung für einen Roadtrip dort ist. Ansonsten sind die Straßen ziemlich gut ausgebaut. Die längsten Strecken sind wir über die State Highways gefahren, die in etwa mit unseren Landstraßen vergleichbar sind. Autobahnen gibt es nur wenige und auf der Nordinsel ein paar wenige Mautstraßen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 100km/h außerhalb und 50km/h innerhalb von Ortschaften. Bei engen Kurven stand aber meist auch eine Geschwindigkeitsempfehlung auf den Straßenschildern.

ich stehe neben einem Kiwi Straßenschild im Tongariro Nationalpark in Neuseeland

Wir hatten für die meiste Zeit einen Campervan gemietet* (Affiliate-Link) und sind damit über 4.000km über Nord- und Südinsel gefahren. Teilweise gab es sehr kurvige Strecken, dann aber meistens Ausweichstellen für langsamere Fahrzeuge. Aufpassen musst du beim Fahren auch auf den Wind, v.a. bei Wellington und auf dem Weg nach Te Anau. Das haben wir besonders durch die größere Angriffsfläche bei unserem Van gemerkt. Parken war auf dem Land kein Problem, kostete nur manchmal eine Gebühr an beliebten Sehenswürdigkeiten. In Städten wie Wellington oder Queenstown gab es dagegen nicht so viele Parkplätze für Camper, denn diese waren oft durch Höhenbeschränkungen ungeeignet.

Innerhalb von Auckland und Christchurch waren wir zu Fuß oder mit öffentlichen Bussen unterwegs. Hier kannst du einfach mit deiner Kreditkarte bezahlen, indem du sie an die Lesegeräte neben der Tür hältst.

Falls du kein Auto mieten möchtest, fahren zwischen größeren Orten Fernbusse. Bei einigen Sehenswürdigkeiten wie z.B. in Rotorua kannst du eine Abholung mitbuchen. Außerdem gibt es ein paar schöne Zugstrecken (Auckland – Wellington, Picton – Christchurch und die TransAlpine Railway).

Camper mieten in Neuseeland

Neben der Buchung des Flugs ist die Miete des Campers einse der ersten Dinge, die du bei der Planung deiner Neuseeland Reise angehen solltest. Die Flotte der Vermieter ist nach der Corona Pandemie immer noch begrenzt und beliebte Fahrzeuge sind schnell ausgebucht. Wir haben unseren Van über Camperdays* (Affiliate-Link) gebucht. Ausgewählt hatten wir einen kleinen, einfachen Camper von Travellers Autobarn. Der hat für unsere Anforderungen und für zwei Personen vollkommen ausgereicht. Auch die Übernahme und Rückgabe verliefen problemlos. Wer etwas mehr Komfort sucht, für den sind vielleicht die Anbieter Apollo oder Maui besser. Hier haben wir unterwegs öfter andere Camper gesehen.

Unser Campervan auf dem Platz am Strand bei Napier

Gesundheit und Reiseapotheke

Neuseeland hat ein gut ausgebautes Gesundheitssystem. Falls du Medikamente mitnimmst, musst du dies in der Travellers Declaration angeben, ggf. ein Rezept mitführen und die Medikamente müssen, genau wie Kosmetika, in der Originalverpackung sein. Darum war meine Reiseapotheke in diesem Fall eher klein und bestand lediglich aus rezeptfreien Schmerztabletten (falls ich Kopfschmerzen bekomme) und veganen Vitaminen. Antihistaminika gegen meinen Heuschnupfen (der dort allerdings weniger stark ausfiel) habe ich mir erst vor Ort besorgt.

Wanderung mit Kappe als Sonnenschutz

Essentiell ist dagegen ein guter Sonnenschutz mit möglichst hohem Lichtschutzfaktor. Die Sonneneinstrahlung in Neuseeland ist sehr hoch, sodass du auch an bewölkten Tagen schnell einen Sonnenbrand bekommen kannst. Das Leitungswasser in Neuseeland ist trinkbar, du kannst also wunderbar eine wiederauffüllbare Flasche verwenden.

Wo finde ich Unterkünfte?

Die Wahl der Unterkunft hängt natürlich sehr von der Reiseart ab. Bist du im Camper unterwegs, hast du dein Zuhause auf Zeit praktisch immer dabei. Ansonsten gibt es an touristischen Orten Hotels und/oder Lodges, manchmal auch Hostels.

Wir waren nur am Anfang in Auckland und am Ende in Christchurch ein paar Nächte im Hotel. Gebucht hatte ich die wie immer über booking.com* (Affiliate-Link).

Für die restliche Zeit haben wir im Campervan gewohnt. Der war „self-contained“, also mit Toilette und Abwassertank. Das ist notwendig, wenn du auf sogenannten Freedom-Camping-Plätzen stehen möchtest. Da wir in der Hauptsaison unterwegs waren und vor Ort keine Zeit mehr mit der Platzsuche zubringen wollten, hatten wir im Vorfeld auf normalen Campingplätzen mit Sanitäranlagen und Stromanschluss reserviert. Gefunden habe ich diese über Google Maps. Die Freedom Camping Spots kannst du z.B. in der App Campermate finden. Öfter hatten wir bei Plätzen der Top 10 Holiday Parks gebucht. Dort konnten wir mit der Club-Mitgliedschaft sowohl bei den Übernachtungen dort als auch bei der Buchung der Fährüberfahrt sparen.

Unser Campervan auf einem Stellplatz

Essen und Trinken in Neuseeland

Die neuseeländische Küche ist sehr gemischt mit vielen internationalen Einflüssen. Das klassischste Gericht sind wohl die verschieden gefüllten Pies aus Blätterteig. Die gab es vegan öfter mit Curry. Ein traditionelles Gericht aus der Maori-Küche, oder eher eine Zubereitungsart, ist das Hāngī. Hierbei werden die Zutaten in einen Korb gefüllt und in einem Erdofen gegart. Wie wir in einem Maori-Dorf gelernt haben, werden dort auch heiße Quellen genutzt, um Essen zu kochen. Ansonsten gibt es in Neuseeland häufig eine Mischung aus englischen, indischen und asiatischen Gerichten. Gerade in den größeren Städten gab es viele internationale Restaurants. Vegetarische, vegane und/oder glutenfreie Optionen sind sehr verbreitet und in vielen Lokalen auf der Speisekarte zu finden. Auch Pflanzenmilch als Alternative war in der Regel gegen einen kleinen Aufpreis vorhanden. Mehr über die veganen Optionen liest du in meinem „Vegan in Neuseeland“-Guide.

veganer Blätterteig Pie von Roti Bros

Rezept: vegane Scherenpasta in Tomaten-Spinat-Soße

Bei der Frage Pizza oder Pasta fiel meine Wahl schon immer auf Letzteres. Aber selbst zubereitet habe ich Pasta bisher nicht. Dabei gibt es einige einfache Varianten. So auch diese vegane Scherenpasta, die schnell zubereitet ist und mit super wenigen Zutaten auskommt. Dazu gibt es eine ebenfalls alltagstaugliche Tomaten-Spinat-Soße.

vegane Scherenpasta mit Soße in einer Pfanne, daneben eine Küchenschere und lose Pasta

Zutaten für 2 Portionen:
für die Scherenpasta:
160g Mehl Typ 550
½ TL Salz
50ml Wasser
für die Soße:
1EL Olivenöl
2-3 Frühlingszwiebeln
1 Knoblauchzehe (optional)
100g Rispentomaten
125g frischen Spinat
50ml Sojasahne
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
1. Für die Scherenpasta das Mehl mit dem Salz in einer Schüssel mischen, dann Wasser dazugeben und alles zu einem festen, gleichmäßigen Teig verkneten. Nach Bedarf entweder etwas mehr Wasser, oder etwas mehr Mehl hinzugeben, bis der Teig die gewünschte Konsistenz hat.
2. In einem Topf leicht gesalzenes Wasser zum Kochen bringen. Währenddessen die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden, die Knoblauchzehe schälen und fein würfeln, den Spinat ggf. waschen und die Tomaten in mundgerechte Stücke schneiden.
3. Wenn das Wasser kocht, vom Teig mit einer sauberen Küchenschere 2-3cm lange und 0,5cm breite Stücke abschneiden, und ins Wasser geben. So lange weiter Nudeln abschneiden, bis der Teig aufgebraucht ist. Dann für etwa 5-8min köcheln lassen, bis die Nudeln oben schwimmen.
4. Während die Scherennudeln kochen, das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und Frühlingszwiebeln und Knoblauch darin anschwitzen. Danach erst die Tomaten zugeben, kurz anbraten, dann den Spinat hinzufügen und unter Rühren erhitzen, bis die Blätter in sich zusammengefallen sind. Mit der Sojasahne ablöschen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
5. Wenn die Scherennudeln gar sind, mit einer Kelle aus dem Wasser schöpfen und in die Pfanne mit der Soße geben. Alles umrühren und ggf. nochmal kurz aufkochen lassen.

vegane Scherenpasta mit Soße in einer Pfanne, daneben eine Küchenschere

Anfang des Jahres habe ich mich für einen veganen Pasta-Kochkurs angemeldet (gibt’s bei mir in der Nähe an der VHS). Bisher habe ich aber noch nie selbst Pasta gekocht und wenn ich mir die Übersicht meiner veganen Rezepte mal so anschaue, fehlen da auch noch ganz viele klassische Pastasoßen. Und das, obwohl ich super gerne Pasta esse! Daran, selbst einen Pasta-Teig zu machen, habe ich mich lange nicht getraut. Jetzt habe ich immerhin mal mit dieser einfachen Variante angefangen, aber nach dem Kurs habe ich nun Motivation, mehr auszuprobieren. Im Keller habe ich sogar noch eine alte Nudelmaschine gefunden.

Scherenpasta ist wirklich einfach gemacht. Sie besteht nur aus Mehl, Wasser und etwas Salz, die zu einem festen Teig verknetet werden. Zwar basieren viele Pasta-Sorten klassisch auf Hartweizengrieß, manche werden aber auch auf Basis von Mehl gemacht. Und auch wenn Scherenpasta etwas an Mehlklöschen erinnert, darf sie, wie ich finde, als einfache Pasta durchgehen.

vegane Scherenpaste in Spinat-Tomaten-Soße

Bei der Soße habe ich mich ebenfalls für eine schnelle, alltagstaugliche Variante entschieden. Hier muss wenig Gemüse geschnitten werden und man hat trotzdem frische Zutaten. In letzter Zeit habe ich außerdem viele Rezepte, die die Farben rot und grün verbinden, etwa meinen Spargel-Tomaten Salat oder meinen Couscous-Salat mit Paprika, Petersilie, Gurke und Tomaten. Der Kontrast dieser Komplementärfarben macht sich auch meistens ganz gut auf Fotos. Für die Scherennudeln sollte die Soße lieber cremig, als zu flüssig sein. Die Nudeln saugen nicht viel Soße auf. Wer noch etwas mehr Würze ergänzen möchte, kann auch etwas Pesto in die Sojasahne rühren.

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Weitere vegane Rezeptideen:
Süßkartoffel-Spinat-Curry
Zucchinispaghetti mit Linsenbolognese
Mediterraner Nudelsalat

Vegan in Neuseeland: Tipps für Restaurants und Selbstversorger

Bei meiner Neuseeland Rundreise war ich im Campervan unterwegs und habe neben einigen Restaurantbesuchen viel selbst gekocht. Meine Tipps für Restaurants und Cafés, meine liebsten veganen Produkte und die Antwort auf die Frage, wie veganfreundlich Neuseeland ist, habe ich in diesem Beitrag zusammengefasst.

Vegan in Neuseeland, Titelbild mit Collage und Schriftzug

Wie veganfreundlich ist Neuseeland?

Nach meiner Erfahrung ist Neuseeland ein tolles Reiseziel für Veganer:innen. Zwar gab es, auch in den größeren Städten nicht so viele rein vegane Restaurants, aber fast überall vegane Optionen. Von der Auswahl verschiedener Pflanzendrinks für den Kaffee, über vegan gefüllte Pies bis zu veganen Snacks. Und das selbst an kleinen Food-Trucks mitten im Nirgendwo. Vegetarische, vegane und glutenfreie Optionen werden oft direkt mitgedacht. Für eine abwechslungsreichere und günstigere Verpflegung empfehle ich trotzdem viel selbst zu kochen.

Vegan einkaufen in Neuseeland

Zum Einkaufen von Lebensmitteln waren wir meistens in größeren Supermärkten von PAK’n SAVE, Woolworths oder New World. Ersterer ist die günstigste Option, um Basics einzukaufen. Neben frischem Obst und Gemüse gab es ansonsten überall vegane Produkte wie Pflanzendrink, Tofu oder Müsli. Sehr gerne mochte ich den veganen Coconut Joghurt der Marke Cathedral Cove, den wir auch auf der Südinsel meistens gefunden haben. Außerdem gab es im Kühlregal manchmal veganes Pesto und verschiedene Sorten Hummus (natur, mit roter Bete oder Kürbis), die ideal als Brotaufstrich waren.

Kühlregal im Supermarkt mit vielen veganen Produktenveganer Coconut Joghurt der Marke Cathedral Cove

Veganen Käse und Fleischersatzprodukte gab es dagegen etwas weniger. Hier habe ich einmal geräucherten Scheibenkäse probiert (war nicht mein Geschmack), veganen Käse am Block (lecker in Würfeln im Salat) und veganen Streukäse auf Pizza (ist leider nicht geschmolzen). Die veganen Würstchen mit italienischen Kräutern waren dagegen sehr lecker. Die größte Auswahl an veganen Ersatzprodukten gab es im PAK’n SAVE in Queenstown. Hier gab es auch ein Tiefkühlregal mit u.a. veganen Mince Pies, veganer Tiefkühlpizza und Eiscreme. Vegane Kochsahne habe ich allerdings nur einmal in einem Bioladen gefunden. Stattdessen haben wir zum Kochen dann öfter Tomatensoße oder Kokosmilch verwendet.

vegane Würstchen in einem Supermarkt

Für frisches Obst und Gemüse haben wir ein paarmal auch direkt an kleinen Marktständen am Straßenrand gehalten. Hier gab es die Produkte frisch vom Feld in einer super Qualität. Aber auch in den Supermärkten waren Auswahl und Qualität super. Es gab fast alles von Kürbis über Rotkohl bis zu Erdbeeren und Spargel. Außerdem gab es oft eine größere Auswahl verschiedener Salatmischungen und Sprossen.

Vegane Restaurants und Cafés in Neuseeland

Vegan in Auckland

In Auckland waren wir insgesamt drei Nächte zum Beginn der Reise in einem Hotel. Dort haben wir noch nicht selbst gekocht und waren etwas häufiger essen. Dabei haben wir einige der beliebtesten veganen Restaurants von Auckland getestet.

Revive vegan Café

Dieses Café liegt in einer kleinen Seitenstraße der Queenstreet, der Hauptstraße im CBD Bezirk. Hier gibt es unter der Woche verschiedene Salate und ein paar wechselnde warme Gerichte. Bei mir gab es einen Mix aus zwei Salaten und Kürbisbällchen in Erdnusssoße. Die Portion war mit ca. 20NZ$ ziemlich günstig. Außerdem habe ich eine der Kokosschnitten probiert, sehr lecker. Schade nur, dass man nicht so schön sitzt und es auch im Lokal nur Pappteller gibt.

Salatbar mit kleiner Auswahl im Revive Cafédas vegane Menü im Revive Café mit Kürbisbällchen in Soße und zwei Salaten

Adresse: 24 Wyndham Street, Auckland Central
Website

Scarecrow

Zum Frühstück waren wir in diesem Café mit veganen Optionen. Hier gab es sowohl süßes Porridge, als auch einige herzhafte vegane Frühstücksgerichte, vegane Sandwiches und veganen Kuchen. Für mich gab es einen großen Cappuccino und das warme Porridge mit crunchigen Toppings, Coconut Joghurt und Fruchtmus. Meine Reisebegleitung hatte das Shakshuka mit Spinat und Kichererbsen. Beides war sehr gut, wenn der Laden voll ist, sitzt man aber sehr eng.

Vegane Overnight-Oats und Shakshuka im Scarecrowveganes Shakshuka mit Kichererbsen und Spinat

Adresse: 33 Victoria Street East, Auckland
Website

Sunflower Thai vegan Restaurant

Seit meiner Südostasien-Reise liebe ich gutes Thai-Food und genau das gab es im Sunflower Thai. Der Eingang liegt etwas versteckt, da man praktisch erst durch den Eingang eines anderen Lokals hindurch muss, bevor der Gang zum Sunflower Thai abzweigt. Einmal gefunden, gibt es aber super viele Leckereien aus der Thai-Küche und das komplett vegan. Für mich gab es mal wieder Fried Cashewnut, meine Begleitung hatte eine Tom Kha Gai Suppe, beides mit unterschiedlich zubereitetem Tofu. Mein Crispy Tofu hätte von mir aus noch etwas knuspriger sein können und ich hatte auch schon bessere Fried Cashewnut Gerichte, aber es war auf jeden Fall authentische Thai-Küche mit leckeren, frischen Zutaten und außerdem ziemlich günstig. Umgerechnet zahlte jeder etwa 13€ für ein Hauptgericht und ein Getränk.

Fried Cashewnut im Sunflower Thai vegan Restaurant in AucklandTom Kah Gai Suppe mit Reisbeilage

Adresse: 6/50 High Street, Auckland Central
Website

Gorillas Kitchen

Es gibt zwei Standorte von Gorillas Kitchen in Auckland und es ist einer der beliebtesten Läden auf Happy Cow. Auf der Karte steht klassisches veganes Comfort-Food, also verschiedene Burger und Pizzen. Wir waren hier diesmal nicht vor Ort im Lokal, sondern haben uns abends nach einem Ausflug Essen via Ubereats ins Hotel bestellt. Für mich gab es einen Black Bean Burger mit veganem Käse und Pommes, was lecker war, aber die Portion war letztendlich für mich zu groß. Meine Begleitung hatte einen Salat mit verschiedenen Soßen und einem Black Bean Burger Patty als Topping.

veganer Burger und Pommes via Lieferdienst von Gorillas Kitchen

Adresse: 146B Karangahape Road, Auckland Central
Website

Roti Bros

Das wohl typischste Gericht in Neuseeland sind Pies aus Blätterteig mit verschiedenen Füllungen. So einen wollten wir natürlich vegan probieren und wurden in Auckland fündig bei Roti Bros. Der Laden ist nicht viel mehr als eine kleine Theke in einem Einkaufscenter am Downtown Fähr-Terminal. Eine Sorte, die mit Panang Curry, ist vegan. Mit 12NZ$ gehörte dieser Pie aber zu den teuersten während unserer Reise. Später haben wir immer mal wieder vegane Pies für 6-8NZ$ gefunden.

veganer Blätterteig Pie von Roti Bros

Adresse: Level 1, 4/7 Queen Street, Auckland Central

Vegan in Matamata

Der Ort Matamata ist vor allem durch das Hobbiton Movie Set bekannt. Wir waren auch für eine Tour hier und in dem kleinen Café in „The Shire“, wo die Führungen starten, gab es auch einige vegane Optionen (hier habe ich allerdings nicht probiert). Später sind wir zufällig nochmal auf unserem Weg nach Rotorua durch den Ort gefahren und haben hier für einen kleinen Stopp gehalten. Beim Visitor Center, das übrigens auch im Stil eines Hobbithauses gebaut ist, konnte man super parken und um die Ecke gab es einen Eisladen mit ein paar veganen Sorbets (für mich gab es Blaubeer).

Blaubeersorbet in Matamata

Vegan in Napier

In Napier sind wir auch eher zufällig, als Übernachtungsstopp auf der langen Strecke zwischen Tongariro und Wellington gelandet. Aber tatsächlich erwies sich nicht nur die Stadt als sehr schön (hier gibt es viele Gebäude im Art-Deco-Stil), wir entdeckten auch einen großen Biomarkt mit sehr guter Auswahl. Der Chantal Shop liegt im Zentrum, es gibt ein kleines Café daneben und eine große Auswahl an unverpackten Lebensmitteln. Außerdem einige vegane Produkte wie Kochsahne, die ich sonst nirgendwo entdeckt habe. Auch Produkte wie Spirulina, Hanfsamen oder Apfelessig bekommst du dort.

Vegan in Wellington

Wellington ist die Hauptstadt von Neuseeland und kulinarisch hat man hier die beste Auswahl. Wir waren allerdings nur einen Nachmittag hier und dazu noch an einem Montag, dem Wochentag, an dem viele Restaurants geschlossen haben. So auch die beiden, die ich mir im Vorfeld herausgesucht hatte, September vegan Food und die Belén Plant Bakery. Von der Bäckerei entdeckte ich zum Glück noch eine zweite Filiale, die geöffnet war. Da ich erst am frühen Nachmittag, kurz vor Schließung, dort war, war die Auslage schon ziemlich ausgedünnt. Es gab noch einige süße Cookies und Kuchen und ein paar herzhafte Sachen und Pies, übrigens viel davon, nicht nur vegan, sondern auch glutenfrei. Dennoch wanderten ein veganer Mac&Cheese Pie, eine Quiche mit Tomaten und ein Tiramisu Donut in meine Einkaufstüte. Den Pie gab es dann abends aufgewärmt mit frischem Salat, den Rest am nächsten Tag als Proviant auf der Fährfahrt zur Südinsel. Auf der Fähre von Interislander gab es übrigens auch Pflanzendrinks zum Kaffee.

veganer Pie und Tiramisu Donut aus der Belen Plant Bakery

Adresse: 104 Lambton Quay, Wellington Central
Website

Vegan in Mārahau

Mārahau liegt am Rande des Abel Tasman Nationalparks und ist ein kleiner Ort. Hier haben wir zufällig ein Lokal mit veganen Optionen entdeckt. Das Hooked on Marahau lag direkt neben unserem Campingplatz, dem Marahau Beach Camp. Ein paar vegane Optionen waren auf der Karte gekennzeichnet, also entschieden wir uns spontan nach der Wanderung auf dem Abel Tasman Coast Track dort essen zu gehen. Am Abend war es ziemlich gut besucht, also solltet ihr mit mehr als zwei Personen besser reservieren. Ich entschied mich für den gebackenen Kürbis, der mit verschiedenen Soßen und Dips serviert wurde. Außerdem gab es einen grünen Salat mit Gurke, Apfel und Edamame. Weitere vegane Optionen waren ein Portobello Mushroom Burger und eine Poke Bowl.

gebackener Kürbis mit Dips und grüner Salat in einem Restaurant in Marahau

Adresse: 229 Sandy Bay-Marahau Road, Mārahau
Website

Vegan in Queenstown

In Queenstown haben wir zwar wieder mehrere Nächte verbracht (auf dem Campingplatz), essen waren wir aber nur einmal, als wir zufällig mittags im Zentrum unterwegs waren. Rein vegane Lokale gab es hier nicht, aber fast überall vegane Optionen. Meine erste Wahl wäre das Yonder gewesen. Hier gibt es Focaccia und Bowls. Das Lokal war aber sehr voll. Stattdessen waren wir dann in Walter’s Tavern, einem Pub mit ein paar veganen Optionen. Auch wenn hier kaum was los war, saß man auf der Terrasse ganz nett an einem kleinen Bach und mein Salat mit gebackenem Kürbis und roter Bete war auch lecker.

Salat mit gebackenem Kürbis und roter Beete in einem Lokal in Queenstown

Vegan in Christchurch

In Christchurch waren wir am Ende der Reise für eine Nacht im Hotel und dann wieder ohne Küche. Entgegen des ursprünglichen Plans waren wir dann aber gar nicht oft essen, sondern nur einmal auf dem Riverside Market. Das ist ein Foodmarkt mit verschiedenen Ständen. Einer davon, die Barefoot Eatery, ist komplett vegan. Hier gab es einige Törtchen, Pies, Salate und Smoothies. Ich habe mir gleich mehrere Sachen zum Abendessen und fürs Frühstück am nächsten Tag mitgenommen. Besonders mein Drachenfrucht-Smoothie und mein Rocher Törtchen waren super lecker. Es gab auch noch weitere Stände mit veganen Optionen, z.B. indische oder indonesische Küche oder vegane Pizza und Burger. Also der ideale Spot, um sich durch verschiedene Lokale zu probieren.

verschiedene Foodstände auf dem Riverside Market in Christchurchvegane Kuchen und Törtchen in der Auslage der Barefoot Eatery

Weiterlesen zu Neuseeland:
Neuseeland – Highlights auf der Nordinsel
Neuseeland – Highlights auf der Südinsel

10+ vegane Rezepte für heiße Sommertage

Die nächste Hitzewelle ist im Anmarsch und du hast bei Temperaturen von über 30°C keine Lust, lange in der Küche zu stehen? Hier sind meine veganen Rezepte für heiße Sommertage. Die sind perfekt, wenn die Küche kalt bleiben soll. Von der erfrischenden Smoothie Bowl bis zu leichten Sommersalaten mit hohem Gemüseanteil.

vegane Rezepte für heiße Sommertage, Titelbild mit Smoothiebowl, Palmenlöffel und Schriftzug

Smoothies und Smoothie Bowls

Ideal zum Frühstück oder auch als Snack an heißen Tagen sind erfrischende Smoothies oder Smoothie Bowls. Die versorgen dich nicht nur mit viel frischem Obst, sondern auch mit zusätzlicher Flüssigkeit. Dabei sind viele Varianten möglich. Einige meiner Favoriten: Blaubeer-Kokos Smoothie mit Kokosmilch, mein einfacher Grüner Smoothie mit Spinat oder meine fruchtige Smoothie Bowl mit Himbeeren.

einfacher grüner Smoothie im Glas mit gestreiftem Strohhalm.

Kalte Gurkensuppe

Als leichtes Essen für mittags oder abends sind Kaltschalen wie Gurkensuppe perfekt. Dafür musst du noch nicht einmal den Herd anmachen. Einfach die Gurke waschen, mit Creme fraiche und frischen Kräutern im Mixer pürieren und nach Belieben mit etwas Baguette servieren.

kalte Gurkensuppe

Zum Rezept für kalte Gurkensuppe

Kartoffelsalat

Ein Klassiker unter den Sommersalaten: Kartoffelsalat. In dieser Variante mit reichlich Radieschen, Gurken und einer leichten Joghurt-Soße, die schnell zusammengerührt ist.

veganer Kartoffelsalat

Zum Rezept für veganen Kartoffelsalat

Nudelsalat

Ebenfalls mit Joghurt-Soße zubereitet wird dieser Nudelsalat. Dazu gibt es Gemüse aus der Dose und knusprig angebratenen Räuchertofu. Das schmeckt nicht nur zum Grillen super lecker, sondern auch besonders gut an heißen Sommertagen.

eine Bowl veganer Nudelsalat

Zum Rezept für veganen Nudelsalat

Reisnudelbowl mit Tempeh und Erdnusssoße

Neben Salaten sind Bowls mit viel Gemüse perfekt für die einfache Sommerküche. Die Reisnudeln in dieser Variante müssen auch nur sehr kurz in heißem Wasser gegart werden. Dazu gibt es viel frisches Gemüse und durch knusprig angebratenen Tempeh und Edamame viele Proteine.

vegane Reisnudelbowl mit frischem Gemüse, angebratenem Tempeh und einer Schale mit Erdnussoße in der Mitte

Zum Rezept für die Reisnudelbowl mit Tempeh

Mediterraner Nudelsalat

Diese Variante von mediterranem Nudelsalat solltest du an heißen Tagen besser schon am Vormittag zubereiten, denn das Gemüse wird hier im Ofen gegart, was für eine besonders leckere Note sorgt. Dazu gibt es ein würziges Dressing aus rotem Pesto und frischem Rucola. Eine meiner liebsten Kombinationen.

mediterraner Nudelsalat mit buntem Gemüse und Pesto-Dressing

Zum Rezept für mediterranen Nudelsalat

Reissalat

Bei meinem Reissalat kommt reichlich Gemüse zum Einsatz: Mais und Kidneybohnen aus der Dose, frische Frühlingszwiebel, cremige Avocado und bunte Paprika. Vor allem Letztere sorgt mit ihrem hohen Wassergehalt für eine herrlich erfrischende Note. Und der Reis kühlt extra schnell ab, wenn man ihn direkt nach dem Kochen mit kaltem Wasser abbraust.

Eine Schüssel veganer Reissalat mit buntem Gemüse.

Zum Rezept für veganen Reissalat

Kohlrabi-Möhren-Salat mit Joghurt-Dressing

Noch ein Salat mit einem erfrischenden Joghurt-Dressing, diesmal in Kombination mit Kohlrabi, Möhren und frischen Kräutern. Gemüse und Kräuter werden im Mixer zerkleinert und mit dem Dressing vermischt. Somit ist der Salat super schnell fertig.

Veganer Kohlrabi-Möhren Salat in einem kleinen Schälchen

Zum Rezept für Kohlrabi-Möhren-Salat mit Joghurt-Dressing

Blumenkohl-Rote Bete Salat

Bereits gekochte Kartoffeln und Blumenkohl vom Vortag kann man zusammen mit roter Bete zu einem leckeren Salat verarbeiten. Der schmeckt gerade an heißen Tagen besonders gut. Ich ergänze hier ein leicht süßes Dressing mit Agavendicksaft, sowie ein paar Walnüsse, die gesunde Fette liefern.

Blumenkohl-Rote-Beete Salat in einer Schüssel

Zum Rezept für Blumenkohl-Rote Bete Salat

Couscous Salat mit Paprika

Für diesen einfachen Salat musst du gar nicht lange in der Küche stehen. Der Couscous muss außerdem nicht gekocht werden, sondern kann einfach in heißem Wasser quellen. Zusammen mit viel wasserhaltigem Gemüse und würzigen Kräutern wird daraus der perfekte Sommersalat.

veganer Couscous Salat mit Paprika, Gurke und Tomate

Zum Rezept für Couscous Salat mit Paprika

Veganes Tiramisu mit Seidentofu

Auch ein Dessert kann man wunderbar zubereiten, ohne den Herd oder Ofen anzuschmeißen. Besonders gut geht das bei Schichtdesserts wie diesem veganen Tiramisu. Die Creme basiert auf Seidentofu und wird zusammen mit Zwieback, der in Espresso getränkt wird, geschichtet und dann mit Kakaopulver bestreut.

Zum Rezept für veganes Tiramisu mit Seidentofu

No-Bake Erdbeertörtchen

Auch für Raw Cakes benötigst du keinen Backofen, sondern lediglich einen guten Mixer. Der Boden bei meinen No-Bake Erdbeertörtchen besteht aus einer Dattel-Nuss-Mischung, die Creme aus Cashewkernen und Früchten.

vegane no bake Erdbeertörtchen

Zum Rezept für vegane No-Bake Erdbeertörtchen

Neuseeland-Highlights auf der Südinsel

Wenn du dich bei deiner Reise nach Neuseeland für die Südinsel entscheidest, erwarten dich traumhafte Landschaften vom goldgelben Sandstrand bis zum alpinen Gebirge mit Gletschern. Neuseelands Südinsel ist völlig zu Recht ein Paradies für Outdoor-Fans und actionreiche Aktivitäten. Die Highlights von meinem Roadtrip über die Südinsel habe ich euch hier zusammengefasst.

Typische Landschaft auf Neuseelands Südinsel mit See und Bergen

Abel Tasman Nationalpark

Nachdem wir mit der Fähre von Wellington nach Picton übergesetzt hatten, ging es direkt weiter in den Abel Tasman Nationalpark. Hier hatten wir einen vollen Tag für einen Ausflug mit Wanderung auf dem Coast Track eingeplant. Zwar ist der Nationalpark der flächenmäßig kleinste in Neuseeland, bietet mit einer Landschaft zwischen Regenwald, felsiger Küste und goldenen Sandstränden aber eine tolle Kulisse. Du kannst den Abel Tasman entweder beim Wandern, z.B. auf dem Coast Track, oder per Boot erkunden.

Die kleine Bucht Medlands Beach ist der Startpunkt unserer Wanderung auf dem Coast Track.

Mehr über den Park liest du in meinem Artikel: „Abel Tasman Nationalpark – ein Tag unterwegs auf dem Coast Track

Buller Gorge Swing Bridge

Unsere Route führte uns dann weiter an die Westküste. Um die lange Fahrstrecke etwas aufzuteilen, hatte ich vorab nach interessanten Stopps entlang der Strecke gesucht. Fündig wurde ich in der Nähe von Murchison mit der Buller Gorge Swing Bridge. Das ist eine kleine Hängebrücke über eine Schlucht. Wenn du sie überquert hast, warten mehrere kurze Wanderwege durch die hiesige Vegetation. Wer mehr Action möchte, kann auch an einer Zipline über den Fluss fahren. Nur für die Hängebrücke zahlst du 12NZ$ Eintritt.

Schmale Hängebrücke führt über eine Schlucht

Cape Foulwind

Angekommen an der Westküste, war zeitlich sogar noch ein kurzer Abstecher zum Cape Foulwind drin. Der lohnt sich nicht nur wegen der tollen Küstenlandschaft, sondern auch wegen der Seal Colony. Von einer Plattform auf den Klippen kannst du mit etwas Glück neuseeländische Seebären auf den Felsen unterhalb beobachten. Wir hatten Glück und konnten im Dezember sogar mehrere Jungtiere entdecken.

Eine neuseeländische Seebärin säugt ihr Junges

Pancake Rocks

Das Highlight, das wohl die meisten Besucher:innen an die Westküste Neuseelands zieht, sind wohl die Pancake Rocks. Die bizarr geformten Felsen werden von feinen Rillen durchzogen, sodass sie wie gestapelte Pancakes aussehen. Du kannst sie bei einem kurzen Rundgang entlang der Küste erkunden. Wenn du Glück hast, siehst du auch, wie Gischt durch eines der Blowholes spritzt. Da der Spot so beliebt ist, gibt es oben an der Straße einen großen Parkplatz für 5NZ$/h.

Pancake Rocks, interessante Felsformation an der Westküste

Franz Josef Glacier

Der Franz Josef und der Fox Glacier an der Westküste von Neuseeland sind ganz besondere Gletscher, da sie sich auf sehr niedriger Meereshöhe befinden. Tatsächlich waren sie einmal so groß, dass sie direkt ins Meer kalbten. Heute ist der Franz Josef Gletscher auch für die Forschung sehr bedeutend. Wir hatten bei unserem Roadtrip eigentlich eine längere Wanderung mit Aussicht auf den Gletscher geplant, an unserem Reisetag versteckten sich aber nicht nur die Berge hinter einer dicken Wolkendecke, es regnete auch ununterbrochen in Strömen. Am Nachmittag klarte es dann doch noch etwas auf und wir konnten zumindest eine kurze Strecke zu einem weiter vom Gletscher entfernten Aussichtspunkt laufen. Wer näher an den Gletscher ran möchte, kann im Ort einen Hubschrauberrundflug buchen.

Aussicht auf dem Franz Josef Gletscher vom Viewpoint

Haast Pass

Nach einer Nacht in Franz Josef ging unser Roadtrip weiter den State Highway 6 entlang und über den Haast Pass. Hier überquerst du die Neuseeländischen Alpen auf gerade mal 560 Metern Höhe. Nimm dir für Stopps entlang der Route unbedingt genug Zeit. Es gibt zahlreiche Aussichtspunkte, kleine Wanderungen und Wasserfälle. Wir konnten leider nicht alle mitnehmen, da die kleineren Parkplätze zum Beginn der Weihnachtsferien teilweise komplett zugeparkt waren. Eine längere Pause konnten wir dann bei den Blue Pools einlegen. Bei dieser beliebten kurzen Wanderung gibt es einen größeren Parkplatz, hier waren allerdings auch viele Sandflies unterwegs, also vergiss nicht das Insektenschutz-Mittel.

Flusstal zwischen hohen Bergen am Haast PassBlue Pools mit tiefblauem Wasser

Wanaka

Das kleine Städtchen Wanaka liegt inmitten von hohen Bergen und großen Seen und ist ein hervorragender Ausgangspunkt für verschiedene Wanderungen. Am beliebtesten ist wohl die Tour auf den Roys Peak, von dessen Gipfel du einen traumhaften Ausblick auf die umliegende Landschaft hast. Wir entschieden uns hier genau wie im Tongariro-Nationalpark auf der Nordinsel für eine einfachere Route, den Lake Wanaka Outlet Track. Der führt auf nur wenigen Kilometern relativ eben an einem Fluss entlang zum See. In den Bäumen entlang des Ufers konnten wir einige heimische Vögel beobachten, etwa den New Zealand Fantail. Am Wochenende waren auf der Route auch viele Einheimische mit dem Rad oder mit ihren Hunden unterwegs.

Ein New Zealand Fantail zeigt seinen gefächerten Schweif

Zurück im Ort durfte auch ein Spaziergang am Wanaka Beach nicht fehlen. Hier findest du die bekannteste Sehenswürdigkeit: den Wanaka Tree. Der Baum steht komplett im Wasser und bietet mit der Kulisse der Alpen im Hintergrund ein schönes Fotomotiv.

Der Wanaka Tree mitten im See

Queenstown

Wenn du von Wanaka nach Queenstown weiterfährst, nimm unbedingt die Route durch die Berge über Cardrona. Die Landschaft mit den grasbewachsenen, kargen Hügeln erinnerte mich direkt an Rohan aus Herr der Ringe. In den kleinen Bachtälern und entlang der Straße wimmelte es dagegen im Dezember von lila blühenden Lupinen. Nachdem wir den Pass überquert hatten, gab es ein paar tolle Aussichtspunkte mit Blick auf Queenstown.

Aussicht vom Bergpass auf Queenstown

Auf dem Weg legten wir noch einen Stopp bei der Kawarau Gorge Suspension Bridge ein. Hier können sich Adrenalin-Junkies an einem Bungee-Seil in den Fluss stürzen. Wir haben lieber nur zugeschaut. Stattdessen sind wir weiter in die Stadt gefahren und am Ufer des Sees in den Queenstown Gardens spazieren gegangen. Eine schöne und kostengünstige Alternative zu all den Aktion-Aktivitäten wie den Jetboot-Fahrten auf dem Lake Wakatipu oder den Gleitschirm-Fliegern auf dem Bob’s Peak, die wir von dort beobachten konnten.

Aussicht auf die Umliegenden Berge und den Lake Wakatipu

Arrowtown

Die alte Goldgräberstadt Arrowtown liegt etwas nördlich von Queenstown und ist auf jeden Fall einen Stopp wert. In den alten Häusern im Westernstil entlang der Hauptstraße befinden sich inzwischen gemütliche Cafés und ein paar Geschäfte, um nach Mitbringseln zu stöbern. Ich wollte aber vor allem hin, um mir zwei Herr der Ringe Drehorte anzusehen, die sich direkt neben dem Ort befinden und ausnahmsweise mal einfach zugänglich sind. Beide kannst du mit einem kurzen Spaziergang am Fluss entlang entdecken. Einmal die Furt of Bruinen und näher am Ort die Gladden Fields.

Alte Westernhäuser in Arrowtown

Mehr dazu liest du in meinem Beitrag zu „Herr der Ringe“-Drehorten in Neuseeland.

Glenorchy

Auch die Fahrt nach Glenorchy steht für mich ganz unter dem Motto „Herr der Ringe“, denn entlang der Route kannst du wieder einige Drehorte besuchen. Aber auch abseits davon lohnt sich die aussichtsreiche Fahrt entlang des Lake Wakatipu. Zwischendurch gibt es immer wieder Wanderparkplätze und Aussichtspunkte. Je näher du Glenorchy kommst, desto spektakulärer wird die Aussicht. Besonders schön ist sie vom Bennets Bluff View Point.

Aussicht auf den See und die Berge vom Bennets Bluff Viewpoint

Wir sind hinter Glenorchy noch ein bisschen weiter gefahren bis zum Dart River. Viel weiter ging es mit unserem gemieteten Van aber nicht, da wir keine Schotterstraßen fahren durften. Dafür waren wir dann im Ort noch ein bisschen am See spazieren.

Kleine rote Holzhütte zwischen hohen Bergen in Glenorchy

Milford Sound

Der Milford Sound steht wohl auf der Bucketlist von jeder:m Neuseeland Besucher:in. Schließlich gehört der Fjord, der eingerahmt wird von über 1.000m hohen Bergen, zum UNESCO Welterbe und zu den Naturhighlights des Landes. Wenn du wenig Zeit hast, kannst du dorthin einen Tagesausflug von Queenstown aus buchen. Wir entschieden uns die lange Strecke von über 300km selbst zu fahren und übernachteten für zwei Tage auf einem kleinen Campingplatz im Eglinton Valley. Von dort ging es dann morgens zu Bootsfahrt in den Fjord.

Ein kleines Boot fährt neben hohen Wasserfällen im Milford Sound

Leider hatten wir bei unserem Aufenthalt nicht so viel Wetterglück. Es regnete beinahe ununterbrochen, die Temperaturen kletterten kaum über 5°C und nachts gab es in den Höhen sogar Neuschnee. Bei dem Wetter verzichteten wir auf Stopps entlang der Strecke durch das Tal, obwohl es hier bei gutem Wetter einige tolle Wanderungen, Aussichtspunkte und Wasserfälle gibt. Während unserer Bootstour durch den Milford Sound klarte es dann wenigstens etwas auf und wir konnten Hunderte von kleinen und großen Wasserfällen bestaunen, die sich ihren Weg entlang der Bergflanken ins Tal bahnten.

Milford Sound mit unzähligen Wasserfällen an einem regnerischen Tag

Aoraki/Mount Cook

Nach einem weiteren Zwischenstopp in Queenstown, um die lange Fahrtstrecke aufzuteilen, ging es weiter nach Norden zum Lake Pukaki. Unser Campingplatz hier lag in Glentanner, direkt am See und mit Ausblick auf den Mount Cook, der sich schon am Abend wolkenfrei zeigte.

Mount Aoraki bei klarer Sicht

Einen ganzen Tag hatten wir für Wanderungen hier eingeplant. Etwa auf dem beliebten Hooker Valley Track, der auf etwa 10km durch das Tal unterhalb des Mount Cook und seiner Nachbargipfel führt. Leider war während unserer Reise nur ein Teil der Route begehbar, da voraussichtlich bis Winter 2026 einige Hängebrücken repariert werden. Der Parkplatz am Beginn des Trails füllt sich trotzdem sehr schnell und ist inzwischen gebührenpflichtig.

Hängebrücke auf dem Hooker Valley Track

Noch besser als der Hooker Valley Track gefiel mir die zweite kurze Wanderung zum Tasman Glacier Viewpoint am gleichnamigen See. Die Route führt hier vom Parkplatz kurz und steil über Treppen auf einen kleinen Aussichtspunkt mit Blick über den See, an dessen anderem Ende man den von Geröll bedeckten Gletscher erkennen kann. Mit den schneebedeckten Bergen im Hintergrund ist das ein tolles Panorama.

Ich am Tasman Glacier Viewpoint

Oamaru

Unsere letzte Nacht im Camper verbrachten wir dann an der Ostküste in Oamaru. Der kleine Umweg hierher hatte einen besonderen Grund: In Oamaru gibt es eine Kolonie von Zwergpinguinen und ein Naturschutzzentrum, das sich um den Schutz der Pinguine kümmert und sie erforscht. Dort kannst du mehr über die Tiere lernen und sie abends dabei beobachten, wenn sie an Land kommen. Das Ganze findet in möglichst geschützter Atmosphäre für die Pinguine statt, ohne helle Lichter, klickende Kameras oder laute Geräusche. Eintrittsgelder kommen dem Schutz und der Forschung zugute.

Pinguin Statue in Oamaru, stellvertretend für die kleinen Pinguine

Christchurch

Nach knapp vier Wochen mussten wir unseren Camper in Christchurch wieder abliefern. Vor unserem Rückflug hatten wir dann noch etwas Zeit, um die Stadt zu erkunden. Die verbrachten wir zum Teil mit einem Bummel durch die Innenstadt, vorbei an der Kathedrale und den vielen alten Trams bis zum Riverside Market, und zum Teil im Botanischen Garten, um uns vor dem langen Flug nochmal die Beine zu vertreten.

Bäume an einem Fluss in Christchurch

Häufige Fragen:

Wie viel Zeit sollte ich auf Neuseelands Südinsel einplanen?

Bei meiner Neuseeland-Reise, hatte ich den größeren Teil der Zeit auf der Südinsel eingeplant. Insgesamt etwa 15 Tage (vs. 10 Tage auf der Nordinsel). Damit konnten wir schon recht viel sehen, hatten aber auch ein paar lange Fahrtage dabei. Je nach Route würde ich mindestens 10 Tage für die Südinsel empfehlen, du kannst hier aber auch locker 3-4 Wochen verbringen.

Welche Highlights gibt es noch auf Neuseelands Südinsel?

Routenbedingt blieben bei unserer Reise zwei größere Regionen außen vor: die Süd- und Südostküste mit den Catlins und Dunedin und die Küste nördlich von Christchurch. Die Gegend rund um Kaikura soll toll sein, um Meerestiere zu beobachten. Außerdem wäre eine Fahrt über den Athurs’ Pass landschaftlich sicher toll gewesen, hat aber leider nicht mehr in unsere Planung gepasst.

Wie bin ich auf der Südinsel am besten unterwegs?

Auch auf der Südinsel waren wir mit einem kleinen Campervan unterwegs, den wir vorab über Camperdays* (Affiliate-Link) gemietet hatten. Von der Nordinsel sind wir mit der Fähre nach Picton übergesetzt und konnten den Camper am Ende unserer Roadtrips in Christchurch abgeben. Bei den meisten Vermietern zahlst du dafür eine Ein-Wege-Gebühr. Übernachtet haben wir genau wie auf der Nordinsel auf vorab gebuchten Campingplätzen.

Wenn du nicht selbst Auto fahren möchtest, kannst du auf der Südinsel auf Fernbusse zurückgreifen und geführte Touren unternehmen. Diese werden meist ab größeren Städten wie Christchurch und Queenstown angeboten. Zugverbindungen gibt es auf den Strecken Picton-Christchurch und Greymouth-Christchurch. Besonders Letztere ist als TranzAlpine berühmt und sicher eine Reise wert.

Rezept: veganer Obstboden (Rührteig Grundrezept)

Ein Obstboden ist der perfekte Kuchen, wenn es schnell gehen muss, und du extra viel frisches Obst integrieren möchtest. Mein veganes Obstboden Rezept basiert auf einem einfachen Rührteig, den ich jetzt im Sommer gerne mit frischen Beeren und Steinobst belege. Hier findest du das Rezept zum Nachbacken.

veganer Obstboden mit buntem Obst

Zutaten für eine Obstbodenform mit 28cm Durchmesser* (Affiliate-Link):
75g vegane Margarine
70g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
10g Eiersatzpulver (ich hatte das von Biovegan* (Affiliate-Link))
100ml Sprudelwasser
150g Mehl
½TL Backpulver
ein Schluck Pflanzendrink
2TL Paniermehl + Margarine zum Einfetten der Form
2TL San Apart* (Affiliate-Link) (veganes Sahnesteif)
500-600g Obst zum Belegen (ich habe Erdbeeren, Blaubeeren, Pfirsich, Banane und Weintrauben verwendet)
1 Päckchen veganer Tortenguss

Zubereitung:
1. Für den Rührteig Margarine mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Eiersatzpulver mit Sprudelwasser anrühren, dann mit einer Prise Salz untermischen.
2. Mehl und Backpulver dazu sieben und kurz mit einem Schluck Pflanzendrink verrühren, sodass ein glatter, schwer vom Löffel reißender Teig entsteht.
3. Eine Obstboden-Backform gut einfetten und zusätzlich mit Paniermehl bestreuen. Den fertigen Rührteig in der Form verstreichen. Bei 180°C Ober/Unterhitze für etwa 20-25min im Ofen backen.
4. Vollständig abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form auf ein Kuchengitter stürzen. Den Boden mit Sahnesteif bestreuen.
5. Obst zum Belegen waschen, ggf. entkernen und gleichmäßig auf dem Kuchenboden verteilen. Den Tortenguss nach Packungsanleitung zubereiten und über das Obst gießen. Nochmals abkühlen lassen und nach Belieben mit veganer Sahne servieren.

veganer Obstboden noch unbelegt

Dieser vegane Kuchen-Klassiker stand schon lange auf meiner Backliste. Bei mir gab es ihn früher oft – immer mit verschiedenem Obst belegt. Im Sommer mit frischen Beeren, Aprikosen, Kirschen und anderen Früchten, im Winter mit eingelegtem Obst aus der Dose. Oft hatten wir auch einen fertigen Obstboden aus dem Supermarkt auf Vorrat im Schrank, damit stand bei Bedarf immer ganz schnell ein leckerer Kuchen auf dem Tisch.

Die gekaufte Variante ist natürlich nicht vegan (und gibt es meines Wissens bisher auch nicht in vegan), aber mein Rührteig ist super einfach und schnell gemacht. Ich habe zum Zusammenrühren nur knapp 10 Minuten gebraucht. Wichtig ist hier nur, die Form gut einzufetten. Damit sich der Obstboden gut aus der Form löst, habe ich sie zusätzlich noch mit etwas Paniermehl ausgestreut. Alternativ kannst du zwei Scheiben veganen Zwieback langsam über der Form zerreiben.

veganer Obstboden mit buntem Obst

Den fertig gebackenen Obstboden bestreue ich dann noch mit etwas veganem Sahnesteif. Das sorgt dafür, dass der Boden nicht so schnell vom Obst durchweicht. Anschließend wird alles mit reichlich Obst belegt und mit Tortenguss überzogen. Ich persönlich bin nicht so ein großer Fan von Tortenguss und verwende ihn möglichst sparsam. Wenn das Obst beim Anschnitt aber nicht in alle Richtungen vom Kuchen fallen soll, kann man nicht ganz drauf verzichten.

Für meine Fotos hatte ich übrigens schon länger diese Variante mit möglichst viel buntem Obst im Kopf, sodass der vegane Obstboden wie ein Regenbogen aussieht. Dafür habe ich Erdbeeren, Blaubeeren, Pfirsich, Banane und Weintrauben verwendet. Du kannst aber, wie gesagt, jedes frische oder eingelegte Obst nehmen, das du möchtest. Ein zusätzliches Bestreuen mit Zucker, wie es in einigen alten Rezepten noch der Fall ist, ist meiner Meinung nach übrigens nicht nötig. Schließlich sind sowohl im Rührteig als auch im Tortenguss schon Haushaltszucker enthalten und das Obst bringt durch den Fruchtzucker schon seine eigene Süße mit.

veganer Obstboden mit buntem Obst

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