Vegan in Neuseeland: Tipps für Restaurants und Selbstversorger

Bei meiner Neuseeland Rundreise war ich im Campervan unterwegs und habe neben einigen Restaurantbesuchen viel selbst gekocht. Meine Tipps für Restaurants und Cafés, meine liebsten veganen Produkte und die Antwort auf die Frage, wie veganfreundlich Neuseeland ist, habe ich in diesem Beitrag zusammengefasst.

Vegan in Neuseeland, Titelbild mit Collage und Schriftzug

Wie veganfreundlich ist Neuseeland?

Nach meiner Erfahrung ist Neuseeland ein tolles Reiseziel für Veganer:innen. Zwar gab es, auch in den größeren Städten nicht so viele rein vegane Restaurants, aber fast überall vegane Optionen. Von der Auswahl verschiedener Pflanzendrinks für den Kaffee, über vegan gefüllte Pies bis zu veganen Snacks. Und das selbst an kleinen Food-Trucks mitten im Nirgendwo. Vegetarische, vegane und glutenfreie Optionen werden oft direkt mitgedacht. Für eine abwechslungsreichere und günstigere Verpflegung empfehle ich trotzdem viel selbst zu kochen.

Vegan einkaufen in Neuseeland

Zum Einkaufen von Lebensmitteln waren wir meistens in größeren Supermärkten von PAK’n SAVE, Woolworths oder New World. Ersterer ist die günstigste Option, um Basics einzukaufen. Neben frischem Obst und Gemüse gab es ansonsten überall vegane Produkte wie Pflanzendrink, Tofu oder Müsli. Sehr gerne mochte ich den veganen Coconut Joghurt der Marke Cathedral Cove, den wir auch auf der Südinsel meistens gefunden haben. Außerdem gab es im Kühlregal manchmal veganes Pesto und verschiedene Sorten Hummus (natur, mit roter Bete oder Kürbis), die ideal als Brotaufstrich waren.

Kühlregal im Supermarkt mit vielen veganen Produktenveganer Coconut Joghurt der Marke Cathedral Cove

Veganen Käse und Fleischersatzprodukte gab es dagegen etwas weniger. Hier habe ich einmal geräucherten Scheibenkäse probiert (war nicht mein Geschmack), veganen Käse am Block (lecker in Würfeln im Salat) und veganen Streukäse auf Pizza (ist leider nicht geschmolzen). Die veganen Würstchen mit italienischen Kräutern waren dagegen sehr lecker. Die größte Auswahl an veganen Ersatzprodukten gab es im PAK’n SAVE in Queenstown. Hier gab es auch ein Tiefkühlregal mit u.a. veganen Mince Pies, veganer Tiefkühlpizza und Eiscreme. Vegane Kochsahne habe ich allerdings nur einmal in einem Bioladen gefunden. Stattdessen haben wir zum Kochen dann öfter Tomatensoße oder Kokosmilch verwendet.

vegane Würstchen in einem Supermarkt

Für frisches Obst und Gemüse haben wir ein paarmal auch direkt an kleinen Marktständen am Straßenrand gehalten. Hier gab es die Produkte frisch vom Feld in einer super Qualität. Aber auch in den Supermärkten waren Auswahl und Qualität super. Es gab fast alles von Kürbis über Rotkohl bis zu Erdbeeren und Spargel. Außerdem gab es oft eine größere Auswahl verschiedener Salatmischungen und Sprossen.

Vegane Restaurants und Cafés in Neuseeland

Vegan in Auckland

In Auckland waren wir insgesamt drei Nächte zum Beginn der Reise in einem Hotel. Dort haben wir noch nicht selbst gekocht und waren etwas häufiger essen. Dabei haben wir einige der beliebtesten veganen Restaurants von Auckland getestet.

Revive vegan Café

Dieses Café liegt in einer kleinen Seitenstraße der Queenstreet, der Hauptstraße im CBD Bezirk. Hier gibt es unter der Woche verschiedene Salate und ein paar wechselnde warme Gerichte. Bei mir gab es einen Mix aus zwei Salaten und Kürbisbällchen in Erdnusssoße. Die Portion war mit ca. 20NZ$ ziemlich günstig. Außerdem habe ich eine der Kokosschnitten probiert, sehr lecker. Schade nur, dass man nicht so schön sitzt und es auch im Lokal nur Pappteller gibt.

Salatbar mit kleiner Auswahl im Revive Cafédas vegane Menü im Revive Café mit Kürbisbällchen in Soße und zwei Salaten

Adresse: 24 Wyndham Street, Auckland Central
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Scarecrow

Zum Frühstück waren wir in diesem Café mit veganen Optionen. Hier gab es sowohl süßes Porridge, als auch einige herzhafte vegane Frühstücksgerichte, vegane Sandwiches und veganen Kuchen. Für mich gab es einen großen Cappuccino und das warme Porridge mit crunchigen Toppings, Coconut Joghurt und Fruchtmus. Meine Reisebegleitung hatte das Shakshuka mit Spinat und Kichererbsen. Beides war sehr gut, wenn der Laden voll ist, sitzt man aber sehr eng.

Vegane Overnight-Oats und Shakshuka im Scarecrowveganes Shakshuka mit Kichererbsen und Spinat

Adresse: 33 Victoria Street East, Auckland
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Sunflower Thai vegan Restaurant

Seit meiner Südostasien-Reise liebe ich gutes Thai-Food und genau das gab es im Sunflower Thai. Der Eingang liegt etwas versteckt, da man praktisch erst durch den Eingang eines anderen Lokals hindurch muss, bevor der Gang zum Sunflower Thai abzweigt. Einmal gefunden, gibt es aber super viele Leckereien aus der Thai-Küche und das komplett vegan. Für mich gab es mal wieder Fried Cashewnut, meine Begleitung hatte eine Tom Kha Gai Suppe, beides mit unterschiedlich zubereitetem Tofu. Mein Crispy Tofu hätte von mir aus noch etwas knuspriger sein können und ich hatte auch schon bessere Fried Cashewnut Gerichte, aber es war auf jeden Fall authentische Thai-Küche mit leckeren, frischen Zutaten und außerdem ziemlich günstig. Umgerechnet zahlte jeder etwa 13€ für ein Hauptgericht und ein Getränk.

Fried Cashewnut im Sunflower Thai vegan Restaurant in AucklandTom Kah Gai Suppe mit Reisbeilage

Adresse: 6/50 High Street, Auckland Central
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Gorillas Kitchen

Es gibt zwei Standorte von Gorillas Kitchen in Auckland und es ist einer der beliebtesten Läden auf Happy Cow. Auf der Karte steht klassisches veganes Comfort-Food, also verschiedene Burger und Pizzen. Wir waren hier diesmal nicht vor Ort im Lokal, sondern haben uns abends nach einem Ausflug Essen via Ubereats ins Hotel bestellt. Für mich gab es einen Black Bean Burger mit veganem Käse und Pommes, was lecker war, aber die Portion war letztendlich für mich zu groß. Meine Begleitung hatte einen Salat mit verschiedenen Soßen und einem Black Bean Burger Patty als Topping.

veganer Burger und Pommes via Lieferdienst von Gorillas Kitchen

Adresse: 146B Karangahape Road, Auckland Central
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Roti Bros

Das wohl typischste Gericht in Neuseeland sind Pies aus Blätterteig mit verschiedenen Füllungen. So einen wollten wir natürlich vegan probieren und wurden in Auckland fündig bei Roti Bros. Der Laden ist nicht viel mehr als eine kleine Theke in einem Einkaufscenter am Downtown Fähr-Terminal. Eine Sorte, die mit Panang Curry, ist vegan. Mit 12NZ$ gehörte dieser Pie aber zu den teuersten während unserer Reise. Später haben wir immer mal wieder vegane Pies für 6-8NZ$ gefunden.

veganer Blätterteig Pie von Roti Bros

Adresse: Level 1, 4/7 Queen Street, Auckland Central

Vegan in Matamata

Der Ort Matamata ist vor allem durch das Hobbiton Movie Set bekannt. Wir waren auch für eine Tour hier und in dem kleinen Café in „The Shire“, wo die Führungen starten, gab es auch einige vegane Optionen (hier habe ich allerdings nicht probiert). Später sind wir zufällig nochmal auf unserem Weg nach Rotorua durch den Ort gefahren und haben hier für einen kleinen Stopp gehalten. Beim Visitor Center, das übrigens auch im Stil eines Hobbithauses gebaut ist, konnte man super parken und um die Ecke gab es einen Eisladen mit ein paar veganen Sorbets (für mich gab es Blaubeer).

Blaubeersorbet in Matamata

Vegan in Napier

In Napier sind wir auch eher zufällig, als Übernachtungsstopp auf der langen Strecke zwischen Tongariro und Wellington gelandet. Aber tatsächlich erwies sich nicht nur die Stadt als sehr schön (hier gibt es viele Gebäude im Art-Deco-Stil), wir entdeckten auch einen großen Biomarkt mit sehr guter Auswahl. Der Chantal Shop liegt im Zentrum, es gibt ein kleines Café daneben und eine große Auswahl an unverpackten Lebensmitteln. Außerdem einige vegane Produkte wie Kochsahne, die ich sonst nirgendwo entdeckt habe. Auch Produkte wie Spirulina, Hanfsamen oder Apfelessig bekommst du dort.

Vegan in Wellington

Wellington ist die Hauptstadt von Neuseeland und kulinarisch hat man hier die beste Auswahl. Wir waren allerdings nur einen Nachmittag hier und dazu noch an einem Montag, dem Wochentag, an dem viele Restaurants geschlossen haben. So auch die beiden, die ich mir im Vorfeld herausgesucht hatte, September vegan Food und die Belén Plant Bakery. Von der Bäckerei entdeckte ich zum Glück noch eine zweite Filiale, die geöffnet war. Da ich erst am frühen Nachmittag, kurz vor Schließung, dort war, war die Auslage schon ziemlich ausgedünnt. Es gab noch einige süße Cookies und Kuchen und ein paar herzhafte Sachen und Pies, übrigens viel davon, nicht nur vegan, sondern auch glutenfrei. Dennoch wanderten ein veganer Mac&Cheese Pie, eine Quiche mit Tomaten und ein Tiramisu Donut in meine Einkaufstüte. Den Pie gab es dann abends aufgewärmt mit frischem Salat, den Rest am nächsten Tag als Proviant auf der Fährfahrt zur Südinsel. Auf der Fähre von Interislander gab es übrigens auch Pflanzendrinks zum Kaffee.

veganer Pie und Tiramisu Donut aus der Belen Plant Bakery

Adresse: 104 Lambton Quay, Wellington Central
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Vegan in Mārahau

Mārahau liegt am Rande des Abel Tasman Nationalparks und ist ein kleiner Ort. Hier haben wir zufällig ein Lokal mit veganen Optionen entdeckt. Das Hooked on Marahau lag direkt neben unserem Campingplatz, dem Marahau Beach Camp. Ein paar vegane Optionen waren auf der Karte gekennzeichnet, also entschieden wir uns spontan nach der Wanderung auf dem Abel Tasman Coast Track dort essen zu gehen. Am Abend war es ziemlich gut besucht, also solltet ihr mit mehr als zwei Personen besser reservieren. Ich entschied mich für den gebackenen Kürbis, der mit verschiedenen Soßen und Dips serviert wurde. Außerdem gab es einen grünen Salat mit Gurke, Apfel und Edamame. Weitere vegane Optionen waren ein Portobello Mushroom Burger und eine Poke Bowl.

gebackener Kürbis mit Dips und grüner Salat in einem Restaurant in Marahau

Adresse: 229 Sandy Bay-Marahau Road, Mārahau
Website

Vegan in Queenstown

In Queenstown haben wir zwar wieder mehrere Nächte verbracht (auf dem Campingplatz), essen waren wir aber nur einmal, als wir zufällig mittags im Zentrum unterwegs waren. Rein vegane Lokale gab es hier nicht, aber fast überall vegane Optionen. Meine erste Wahl wäre das Yonder gewesen. Hier gibt es Focaccia und Bowls. Das Lokal war aber sehr voll. Stattdessen waren wir dann in Walter’s Tavern, einem Pub mit ein paar veganen Optionen. Auch wenn hier kaum was los war, saß man auf der Terrasse ganz nett an einem kleinen Bach und mein Salat mit gebackenem Kürbis und roter Bete war auch lecker.

Salat mit gebackenem Kürbis und roter Beete in einem Lokal in Queenstown

Vegan in Christchurch

In Christchurch waren wir am Ende der Reise für eine Nacht im Hotel und dann wieder ohne Küche. Entgegen des ursprünglichen Plans waren wir dann aber gar nicht oft essen, sondern nur einmal auf dem Riverside Market. Das ist ein Foodmarkt mit verschiedenen Ständen. Einer davon, die Barefoot Eatery, ist komplett vegan. Hier gab es einige Törtchen, Pies, Salate und Smoothies. Ich habe mir gleich mehrere Sachen zum Abendessen und fürs Frühstück am nächsten Tag mitgenommen. Besonders mein Drachenfrucht-Smoothie und mein Rocher Törtchen waren super lecker. Es gab auch noch weitere Stände mit veganen Optionen, z.B. indische oder indonesische Küche oder vegane Pizza und Burger. Also der ideale Spot, um sich durch verschiedene Lokale zu probieren.

verschiedene Foodstände auf dem Riverside Market in Christchurchvegane Kuchen und Törtchen in der Auslage der Barefoot Eatery

Weiterlesen zu Neuseeland:
Neuseeland – Highlights auf der Nordinsel
Neuseeland – Highlights auf der Südinsel

10+ vegane Rezepte für heiße Sommertage

Die nächste Hitzewelle ist im Anmarsch und du hast bei Temperaturen von über 30°C keine Lust, lange in der Küche zu stehen? Hier sind meine veganen Rezepte für heiße Sommertage. Die sind perfekt, wenn die Küche kalt bleiben soll. Von der erfrischenden Smoothie Bowl bis zu leichten Sommersalaten mit hohem Gemüseanteil.

vegane Rezepte für heiße Sommertage, Titelbild mit Smoothiebowl, Palmenlöffel und Schriftzug

Smoothies und Smoothie Bowls

Ideal zum Frühstück oder auch als Snack an heißen Tagen sind erfrischende Smoothies oder Smoothie Bowls. Die versorgen dich nicht nur mit viel frischem Obst, sondern auch mit zusätzlicher Flüssigkeit. Dabei sind viele Varianten möglich. Einige meiner Favoriten: Blaubeer-Kokos Smoothie mit Kokosmilch, mein einfacher Grüner Smoothie mit Spinat oder meine fruchtige Smoothie Bowl mit Himbeeren.

einfacher grüner Smoothie im Glas mit gestreiftem Strohhalm.

Kalte Gurkensuppe

Als leichtes Essen für mittags oder abends sind Kaltschalen wie Gurkensuppe perfekt. Dafür musst du noch nicht einmal den Herd anmachen. Einfach die Gurke waschen, mit Creme fraiche und frischen Kräutern im Mixer pürieren und nach Belieben mit etwas Baguette servieren.

kalte Gurkensuppe

Zum Rezept für kalte Gurkensuppe

Kartoffelsalat

Ein Klassiker unter den Sommersalaten: Kartoffelsalat. In dieser Variante mit reichlich Radieschen, Gurken und einer leichten Joghurt-Soße, die schnell zusammengerührt ist.

veganer Kartoffelsalat

Zum Rezept für veganen Kartoffelsalat

Nudelsalat

Ebenfalls mit Joghurt-Soße zubereitet wird dieser Nudelsalat. Dazu gibt es Gemüse aus der Dose und knusprig angebratenen Räuchertofu. Das schmeckt nicht nur zum Grillen super lecker, sondern auch besonders gut an heißen Sommertagen.

eine Bowl veganer Nudelsalat

Zum Rezept für veganen Nudelsalat

Reisnudelbowl mit Tempeh und Erdnusssoße

Neben Salaten sind Bowls mit viel Gemüse perfekt für die einfache Sommerküche. Die Reisnudeln in dieser Variante müssen auch nur sehr kurz in heißem Wasser gegart werden. Dazu gibt es viel frisches Gemüse und durch knusprig angebratenen Tempeh und Edamame viele Proteine.

vegane Reisnudelbowl mit frischem Gemüse, angebratenem Tempeh und einer Schale mit Erdnussoße in der Mitte

Zum Rezept für die Reisnudelbowl mit Tempeh

Mediterraner Nudelsalat

Diese Variante von mediterranem Nudelsalat solltest du an heißen Tagen besser schon am Vormittag zubereiten, denn das Gemüse wird hier im Ofen gegart, was für eine besonders leckere Note sorgt. Dazu gibt es ein würziges Dressing aus rotem Pesto und frischem Rucola. Eine meiner liebsten Kombinationen.

mediterraner Nudelsalat mit buntem Gemüse und Pesto-Dressing

Zum Rezept für mediterranen Nudelsalat

Reissalat

Bei meinem Reissalat kommt reichlich Gemüse zum Einsatz: Mais und Kidneybohnen aus der Dose, frische Frühlingszwiebel, cremige Avocado und bunte Paprika. Vor allem Letztere sorgt mit ihrem hohen Wassergehalt für eine herrlich erfrischende Note. Und der Reis kühlt extra schnell ab, wenn man ihn direkt nach dem Kochen mit kaltem Wasser abbraust.

Eine Schüssel veganer Reissalat mit buntem Gemüse.

Zum Rezept für veganen Reissalat

Kohlrabi-Möhren-Salat mit Joghurt-Dressing

Noch ein Salat mit einem erfrischenden Joghurt-Dressing, diesmal in Kombination mit Kohlrabi, Möhren und frischen Kräutern. Gemüse und Kräuter werden im Mixer zerkleinert und mit dem Dressing vermischt. Somit ist der Salat super schnell fertig.

Veganer Kohlrabi-Möhren Salat in einem kleinen Schälchen

Zum Rezept für Kohlrabi-Möhren-Salat mit Joghurt-Dressing

Blumenkohl-Rote Bete Salat

Bereits gekochte Kartoffeln und Blumenkohl vom Vortag kann man zusammen mit roter Bete zu einem leckeren Salat verarbeiten. Der schmeckt gerade an heißen Tagen besonders gut. Ich ergänze hier ein leicht süßes Dressing mit Agavendicksaft, sowie ein paar Walnüsse, die gesunde Fette liefern.

Blumenkohl-Rote-Beete Salat in einer Schüssel

Zum Rezept für Blumenkohl-Rote Bete Salat

Couscous Salat mit Paprika

Für diesen einfachen Salat musst du gar nicht lange in der Küche stehen. Der Couscous muss außerdem nicht gekocht werden, sondern kann einfach in heißem Wasser quellen. Zusammen mit viel wasserhaltigem Gemüse und würzigen Kräutern wird daraus der perfekte Sommersalat.

veganer Couscous Salat mit Paprika, Gurke und Tomate

Zum Rezept für Couscous Salat mit Paprika

Veganes Tiramisu mit Seidentofu

Auch ein Dessert kann man wunderbar zubereiten, ohne den Herd oder Ofen anzuschmeißen. Besonders gut geht das bei Schichtdesserts wie diesem veganen Tiramisu. Die Creme basiert auf Seidentofu und wird zusammen mit Zwieback, der in Espresso getränkt wird, geschichtet und dann mit Kakaopulver bestreut.

Zum Rezept für veganes Tiramisu mit Seidentofu

No-Bake Erdbeertörtchen

Auch für Raw Cakes benötigst du keinen Backofen, sondern lediglich einen guten Mixer. Der Boden bei meinen No-Bake Erdbeertörtchen besteht aus einer Dattel-Nuss-Mischung, die Creme aus Cashewkernen und Früchten.

vegane no bake Erdbeertörtchen

Zum Rezept für vegane No-Bake Erdbeertörtchen

Neuseeland-Highlights auf der Südinsel

Wenn du dich bei deiner Reise nach Neuseeland für die Südinsel entscheidest, erwarten dich traumhafte Landschaften vom goldgelben Sandstrand bis zum alpinen Gebirge mit Gletschern. Neuseelands Südinsel ist völlig zu Recht ein Paradies für Outdoor-Fans und actionreiche Aktivitäten. Die Highlights von meinem Roadtrip über die Südinsel habe ich euch hier zusammengefasst.

Typische Landschaft auf Neuseelands Südinsel mit See und Bergen

Abel Tasman Nationalpark

Nachdem wir mit der Fähre von Wellington nach Picton übergesetzt hatten, ging es direkt weiter in den Abel Tasman Nationalpark. Hier hatten wir einen vollen Tag für einen Ausflug mit Wanderung auf dem Coast Track eingeplant. Zwar ist der Nationalpark der flächenmäßig kleinste in Neuseeland, bietet mit einer Landschaft zwischen Regenwald, felsiger Küste und goldenen Sandstränden aber eine tolle Kulisse. Du kannst den Abel Tasman entweder beim Wandern, z.B. auf dem Coast Track, oder per Boot erkunden.

Die kleine Bucht Medlands Beach ist der Startpunkt unserer Wanderung auf dem Coast Track.

Mehr über den Park liest du in meinem Artikel: „Abel Tasman Nationalpark – ein Tag unterwegs auf dem Coast Track

Buller Gorge Swing Bridge

Unsere Route führte uns dann weiter an die Westküste. Um die lange Fahrstrecke etwas aufzuteilen, hatte ich vorab nach interessanten Stopps entlang der Strecke gesucht. Fündig wurde ich in der Nähe von Murchison mit der Buller Gorge Swing Bridge. Das ist eine kleine Hängebrücke über eine Schlucht. Wenn du sie überquert hast, warten mehrere kurze Wanderwege durch die hiesige Vegetation. Wer mehr Action möchte, kann auch an einer Zipline über den Fluss fahren. Nur für die Hängebrücke zahlst du 12NZ$ Eintritt.

Schmale Hängebrücke führt über eine Schlucht

Cape Foulwind

Angekommen an der Westküste, war zeitlich sogar noch ein kurzer Abstecher zum Cape Foulwind drin. Der lohnt sich nicht nur wegen der tollen Küstenlandschaft, sondern auch wegen der Seal Colony. Von einer Plattform auf den Klippen kannst du mit etwas Glück neuseeländische Seebären auf den Felsen unterhalb beobachten. Wir hatten Glück und konnten im Dezember sogar mehrere Jungtiere entdecken.

Eine neuseeländische Seebärin säugt ihr Junges

Pancake Rocks

Das Highlight, das wohl die meisten Besucher:innen an die Westküste Neuseelands zieht, sind wohl die Pancake Rocks. Die bizarr geformten Felsen werden von feinen Rillen durchzogen, sodass sie wie gestapelte Pancakes aussehen. Du kannst sie bei einem kurzen Rundgang entlang der Küste erkunden. Wenn du Glück hast, siehst du auch, wie Gischt durch eines der Blowholes spritzt. Da der Spot so beliebt ist, gibt es oben an der Straße einen großen Parkplatz für 5NZ$/h.

Pancake Rocks, interessante Felsformation an der Westküste

Franz Josef Glacier

Der Franz Josef und der Fox Glacier an der Westküste von Neuseeland sind ganz besondere Gletscher, da sie sich auf sehr niedriger Meereshöhe befinden. Tatsächlich waren sie einmal so groß, dass sie direkt ins Meer kalbten. Heute ist der Franz Josef Gletscher auch für die Forschung sehr bedeutend. Wir hatten bei unserem Roadtrip eigentlich eine längere Wanderung mit Aussicht auf den Gletscher geplant, an unserem Reisetag versteckten sich aber nicht nur die Berge hinter einer dicken Wolkendecke, es regnete auch ununterbrochen in Strömen. Am Nachmittag klarte es dann doch noch etwas auf und wir konnten zumindest eine kurze Strecke zu einem weiter vom Gletscher entfernten Aussichtspunkt laufen. Wer näher an den Gletscher ran möchte, kann im Ort einen Hubschrauberrundflug buchen.

Aussicht auf dem Franz Josef Gletscher vom Viewpoint

Haast Pass

Nach einer Nacht in Franz Josef ging unser Roadtrip weiter den State Highway 6 entlang und über den Haast Pass. Hier überquerst du die Neuseeländischen Alpen auf gerade mal 560 Metern Höhe. Nimm dir für Stopps entlang der Route unbedingt genug Zeit. Es gibt zahlreiche Aussichtspunkte, kleine Wanderungen und Wasserfälle. Wir konnten leider nicht alle mitnehmen, da die kleineren Parkplätze zum Beginn der Weihnachtsferien teilweise komplett zugeparkt waren. Eine längere Pause konnten wir dann bei den Blue Pools einlegen. Bei dieser beliebten kurzen Wanderung gibt es einen größeren Parkplatz, hier waren allerdings auch viele Sandflies unterwegs, also vergiss nicht das Insektenschutz-Mittel.

Flusstal zwischen hohen Bergen am Haast PassBlue Pools mit tiefblauem Wasser

Wanaka

Das kleine Städtchen Wanaka liegt inmitten von hohen Bergen und großen Seen und ist ein hervorragender Ausgangspunkt für verschiedene Wanderungen. Am beliebtesten ist wohl die Tour auf den Roys Peak, von dessen Gipfel du einen traumhaften Ausblick auf die umliegende Landschaft hast. Wir entschieden uns hier genau wie im Tongariro-Nationalpark auf der Nordinsel für eine einfachere Route, den Lake Wanaka Outlet Track. Der führt auf nur wenigen Kilometern relativ eben an einem Fluss entlang zum See. In den Bäumen entlang des Ufers konnten wir einige heimische Vögel beobachten, etwa den New Zealand Fantail. Am Wochenende waren auf der Route auch viele Einheimische mit dem Rad oder mit ihren Hunden unterwegs.

Ein New Zealand Fantail zeigt seinen gefächerten Schweif

Zurück im Ort durfte auch ein Spaziergang am Wanaka Beach nicht fehlen. Hier findest du die bekannteste Sehenswürdigkeit: den Wanaka Tree. Der Baum steht komplett im Wasser und bietet mit der Kulisse der Alpen im Hintergrund ein schönes Fotomotiv.

Der Wanaka Tree mitten im See

Queenstown

Wenn du von Wanaka nach Queenstown weiterfährst, nimm unbedingt die Route durch die Berge über Cardrona. Die Landschaft mit den grasbewachsenen, kargen Hügeln erinnerte mich direkt an Rohan aus Herr der Ringe. In den kleinen Bachtälern und entlang der Straße wimmelte es dagegen im Dezember von lila blühenden Lupinen. Nachdem wir den Pass überquert hatten, gab es ein paar tolle Aussichtspunkte mit Blick auf Queenstown.

Aussicht vom Bergpass auf Queenstown

Auf dem Weg legten wir noch einen Stopp bei der Kawarau Gorge Suspension Bridge ein. Hier können sich Adrenalin-Junkies an einem Bungee-Seil in den Fluss stürzen. Wir haben lieber nur zugeschaut. Stattdessen sind wir weiter in die Stadt gefahren und am Ufer des Sees in den Queenstown Gardens spazieren gegangen. Eine schöne und kostengünstige Alternative zu all den Aktion-Aktivitäten wie den Jetboot-Fahrten auf dem Lake Wakatipu oder den Gleitschirm-Fliegern auf dem Bob’s Peak, die wir von dort beobachten konnten.

Aussicht auf die Umliegenden Berge und den Lake Wakatipu

Arrowtown

Die alte Goldgräberstadt Arrowtown liegt etwas nördlich von Queenstown und ist auf jeden Fall einen Stopp wert. In den alten Häusern im Westernstil entlang der Hauptstraße befinden sich inzwischen gemütliche Cafés und ein paar Geschäfte, um nach Mitbringseln zu stöbern. Ich wollte aber vor allem hin, um mir zwei Herr der Ringe Drehorte anzusehen, die sich direkt neben dem Ort befinden und ausnahmsweise mal einfach zugänglich sind. Beide kannst du mit einem kurzen Spaziergang am Fluss entlang entdecken. Einmal die Furt of Bruinen und näher am Ort die Gladden Fields.

Alte Westernhäuser in Arrowtown

Mehr dazu liest du in meinem Beitrag zu „Herr der Ringe“-Drehorten in Neuseeland.

Glenorchy

Auch die Fahrt nach Glenorchy steht für mich ganz unter dem Motto „Herr der Ringe“, denn entlang der Route kannst du wieder einige Drehorte besuchen. Aber auch abseits davon lohnt sich die aussichtsreiche Fahrt entlang des Lake Wakatipu. Zwischendurch gibt es immer wieder Wanderparkplätze und Aussichtspunkte. Je näher du Glenorchy kommst, desto spektakulärer wird die Aussicht. Besonders schön ist sie vom Bennets Bluff View Point.

Aussicht auf den See und die Berge vom Bennets Bluff Viewpoint

Wir sind hinter Glenorchy noch ein bisschen weiter gefahren bis zum Dart River. Viel weiter ging es mit unserem gemieteten Van aber nicht, da wir keine Schotterstraßen fahren durften. Dafür waren wir dann im Ort noch ein bisschen am See spazieren.

Kleine rote Holzhütte zwischen hohen Bergen in Glenorchy

Milford Sound

Der Milford Sound steht wohl auf der Bucketlist von jeder:m Neuseeland Besucher:in. Schließlich gehört der Fjord, der eingerahmt wird von über 1.000m hohen Bergen, zum UNESCO Welterbe und zu den Naturhighlights des Landes. Wenn du wenig Zeit hast, kannst du dorthin einen Tagesausflug von Queenstown aus buchen. Wir entschieden uns die lange Strecke von über 300km selbst zu fahren und übernachteten für zwei Tage auf einem kleinen Campingplatz im Eglinton Valley. Von dort ging es dann morgens zu Bootsfahrt in den Fjord.

Ein kleines Boot fährt neben hohen Wasserfällen im Milford Sound

Leider hatten wir bei unserem Aufenthalt nicht so viel Wetterglück. Es regnete beinahe ununterbrochen, die Temperaturen kletterten kaum über 5°C und nachts gab es in den Höhen sogar Neuschnee. Bei dem Wetter verzichteten wir auf Stopps entlang der Strecke durch das Tal, obwohl es hier bei gutem Wetter einige tolle Wanderungen, Aussichtspunkte und Wasserfälle gibt. Während unserer Bootstour durch den Milford Sound klarte es dann wenigstens etwas auf und wir konnten Hunderte von kleinen und großen Wasserfällen bestaunen, die sich ihren Weg entlang der Bergflanken ins Tal bahnten.

Milford Sound mit unzähligen Wasserfällen an einem regnerischen Tag

Aoraki/Mount Cook

Nach einem weiteren Zwischenstopp in Queenstown, um die lange Fahrtstrecke aufzuteilen, ging es weiter nach Norden zum Lake Pukaki. Unser Campingplatz hier lag in Glentanner, direkt am See und mit Ausblick auf den Mount Cook, der sich schon am Abend wolkenfrei zeigte.

Mount Aoraki bei klarer Sicht

Einen ganzen Tag hatten wir für Wanderungen hier eingeplant. Etwa auf dem beliebten Hooker Valley Track, der auf etwa 10km durch das Tal unterhalb des Mount Cook und seiner Nachbargipfel führt. Leider war während unserer Reise nur ein Teil der Route begehbar, da voraussichtlich bis Winter 2026 einige Hängebrücken repariert werden. Der Parkplatz am Beginn des Trails füllt sich trotzdem sehr schnell und ist inzwischen gebührenpflichtig.

Hängebrücke auf dem Hooker Valley Track

Noch besser als der Hooker Valley Track gefiel mir die zweite kurze Wanderung zum Tasman Glacier Viewpoint am gleichnamigen See. Die Route führt hier vom Parkplatz kurz und steil über Treppen auf einen kleinen Aussichtspunkt mit Blick über den See, an dessen anderem Ende man den von Geröll bedeckten Gletscher erkennen kann. Mit den schneebedeckten Bergen im Hintergrund ist das ein tolles Panorama.

Ich am Tasman Glacier Viewpoint

Oamaru

Unsere letzte Nacht im Camper verbrachten wir dann an der Ostküste in Oamaru. Der kleine Umweg hierher hatte einen besonderen Grund: In Oamaru gibt es eine Kolonie von Zwergpinguinen und ein Naturschutzzentrum, das sich um den Schutz der Pinguine kümmert und sie erforscht. Dort kannst du mehr über die Tiere lernen und sie abends dabei beobachten, wenn sie an Land kommen. Das Ganze findet in möglichst geschützter Atmosphäre für die Pinguine statt, ohne helle Lichter, klickende Kameras oder laute Geräusche. Eintrittsgelder kommen dem Schutz und der Forschung zugute.

Pinguin Statue in Oamaru, stellvertretend für die kleinen Pinguine

Christchurch

Nach knapp vier Wochen mussten wir unseren Camper in Christchurch wieder abliefern. Vor unserem Rückflug hatten wir dann noch etwas Zeit, um die Stadt zu erkunden. Die verbrachten wir zum Teil mit einem Bummel durch die Innenstadt, vorbei an der Kathedrale und den vielen alten Trams bis zum Riverside Market, und zum Teil im Botanischen Garten, um uns vor dem langen Flug nochmal die Beine zu vertreten.

Bäume an einem Fluss in Christchurch

Häufige Fragen:

Wie viel Zeit sollte ich auf Neuseelands Südinsel einplanen?

Bei meiner Neuseeland-Reise, hatte ich den größeren Teil der Zeit auf der Südinsel eingeplant. Insgesamt etwa 15 Tage (vs. 10 Tage auf der Nordinsel). Damit konnten wir schon recht viel sehen, hatten aber auch ein paar lange Fahrtage dabei. Je nach Route würde ich mindestens 10 Tage für die Südinsel empfehlen, du kannst hier aber auch locker 3-4 Wochen verbringen.

Welche Highlights gibt es noch auf Neuseelands Südinsel?

Routenbedingt blieben bei unserer Reise zwei größere Regionen außen vor: die Süd- und Südostküste mit den Catlins und Dunedin und die Küste nördlich von Christchurch. Die Gegend rund um Kaikura soll toll sein, um Meerestiere zu beobachten. Außerdem wäre eine Fahrt über den Athurs’ Pass landschaftlich sicher toll gewesen, hat aber leider nicht mehr in unsere Planung gepasst.

Wie bin ich auf der Südinsel am besten unterwegs?

Auch auf der Südinsel waren wir mit einem kleinen Campervan unterwegs, den wir vorab über Camperdays* (Affiliate-Link) gemietet hatten. Von der Nordinsel sind wir mit der Fähre nach Picton übergesetzt und konnten den Camper am Ende unserer Roadtrips in Christchurch abgeben. Bei den meisten Vermietern zahlst du dafür eine Ein-Wege-Gebühr. Übernachtet haben wir genau wie auf der Nordinsel auf vorab gebuchten Campingplätzen.

Wenn du nicht selbst Auto fahren möchtest, kannst du auf der Südinsel auf Fernbusse zurückgreifen und geführte Touren unternehmen. Diese werden meist ab größeren Städten wie Christchurch und Queenstown angeboten. Zugverbindungen gibt es auf den Strecken Picton-Christchurch und Greymouth-Christchurch. Besonders Letztere ist als TranzAlpine berühmt und sicher eine Reise wert.

Rezept: veganer Obstboden (Rührteig Grundrezept)

Ein Obstboden ist der perfekte Kuchen, wenn es schnell gehen muss, und du extra viel frisches Obst integrieren möchtest. Mein veganes Obstboden Rezept basiert auf einem einfachen Rührteig, den ich jetzt im Sommer gerne mit frischen Beeren und Steinobst belege. Hier findest du das Rezept zum Nachbacken.

veganer Obstboden mit buntem Obst

Zutaten für eine Obstbodenform mit 28cm Durchmesser* (Affiliate-Link):
75g vegane Margarine
70g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
10g Eiersatzpulver (ich hatte das von Biovegan* (Affiliate-Link))
100ml Sprudelwasser
150g Mehl
½TL Backpulver
ein Schluck Pflanzendrink
2TL Paniermehl + Margarine zum Einfetten der Form
2TL San Apart* (Affiliate-Link) (veganes Sahnesteif)
500-600g Obst zum Belegen (ich habe Erdbeeren, Blaubeeren, Pfirsich, Banane und Weintrauben verwendet)
1 Päckchen veganer Tortenguss

Zubereitung:
1. Für den Rührteig Margarine mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Eiersatzpulver mit Sprudelwasser anrühren, dann mit einer Prise Salz untermischen.
2. Mehl und Backpulver dazu sieben und kurz mit einem Schluck Pflanzendrink verrühren, sodass ein glatter, schwer vom Löffel reißender Teig entsteht.
3. Eine Obstboden-Backform gut einfetten und zusätzlich mit Paniermehl bestreuen. Den fertigen Rührteig in der Form verstreichen. Bei 180°C Ober/Unterhitze für etwa 20-25min im Ofen backen.
4. Vollständig abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form auf ein Kuchengitter stürzen. Den Boden mit Sahnesteif bestreuen.
5. Obst zum Belegen waschen, ggf. entkernen und gleichmäßig auf dem Kuchenboden verteilen. Den Tortenguss nach Packungsanleitung zubereiten und über das Obst gießen. Nochmals abkühlen lassen und nach Belieben mit veganer Sahne servieren.

veganer Obstboden noch unbelegt

Dieser vegane Kuchen-Klassiker stand schon lange auf meiner Backliste. Bei mir gab es ihn früher oft – immer mit verschiedenem Obst belegt. Im Sommer mit frischen Beeren, Aprikosen, Kirschen und anderen Früchten, im Winter mit eingelegtem Obst aus der Dose. Oft hatten wir auch einen fertigen Obstboden aus dem Supermarkt auf Vorrat im Schrank, damit stand bei Bedarf immer ganz schnell ein leckerer Kuchen auf dem Tisch.

Die gekaufte Variante ist natürlich nicht vegan (und gibt es meines Wissens bisher auch nicht in vegan), aber mein Rührteig ist super einfach und schnell gemacht. Ich habe zum Zusammenrühren nur knapp 10 Minuten gebraucht. Wichtig ist hier nur, die Form gut einzufetten. Damit sich der Obstboden gut aus der Form löst, habe ich sie zusätzlich noch mit etwas Paniermehl ausgestreut. Alternativ kannst du zwei Scheiben veganen Zwieback langsam über der Form zerreiben.

veganer Obstboden mit buntem Obst

Den fertig gebackenen Obstboden bestreue ich dann noch mit etwas veganem Sahnesteif. Das sorgt dafür, dass der Boden nicht so schnell vom Obst durchweicht. Anschließend wird alles mit reichlich Obst belegt und mit Tortenguss überzogen. Ich persönlich bin nicht so ein großer Fan von Tortenguss und verwende ihn möglichst sparsam. Wenn das Obst beim Anschnitt aber nicht in alle Richtungen vom Kuchen fallen soll, kann man nicht ganz drauf verzichten.

Für meine Fotos hatte ich übrigens schon länger diese Variante mit möglichst viel buntem Obst im Kopf, sodass der vegane Obstboden wie ein Regenbogen aussieht. Dafür habe ich Erdbeeren, Blaubeeren, Pfirsich, Banane und Weintrauben verwendet. Du kannst aber, wie gesagt, jedes frische oder eingelegte Obst nehmen, das du möchtest. Ein zusätzliches Bestreuen mit Zucker, wie es in einigen alten Rezepten noch der Fall ist, ist meiner Meinung nach übrigens nicht nötig. Schließlich sind sowohl im Rührteig als auch im Tortenguss schon Haushaltszucker enthalten und das Obst bringt durch den Fruchtzucker schon seine eigene Süße mit.

veganer Obstboden mit buntem Obst

Weitere Rezeptideen:
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Aprikosen Galette

„Herr der Ringe“-Drehorte in Neuseeland auf eigene Faust erkunden

Einer der Gründe, warum ich unbedingt nach Neuseeland reisen wollte, war es, die Landschaften aus den „Herr der Ringe“-Filmen einmal mit eigenen Augen zu sehen. Ich bin großer Fan der von Tolkien geschaffenen Welt rund um Mittelerde und habe sowohl die Filme zahlreiche Male gesehen, als auch die Bücher gelesen (inklusive dem Silmarillion). Für meine Neuseeland-Reise habe ich dann einige Stopps an „Herr der Ringe“-Drehorten eingeplant. Welche sich besonders lohnen und welches Buch mir bei der Planung geholfen hat, liest du hier.

Hintergründe zu den „Herr der Ringe“-Dreharbeiten in Neuseeland

Im Oktober 1999 begannen die Dreharbeiten zur aufwendig produzierten „Herr der Ringe“-Trilogie. Der Regisseur Peter Jackson hatte dafür passende Drehorte in seinem Heimatland Neuseeland ausfindig gemacht, das inzwischen sehr eng mit dem Bild von Mittelerde verknüpft ist. Gefilmt wurde etwa im Tongariro-Nationalpark, an verschiedenen Orten rund um Queenstown, aber auch rund um Wellington und in den eigens dafür eingerichteten Filmstudios. Auch wurden aufwendige Kulissen wie für Hobbiton und Helms Klamm errichtet. Einige Drehorte waren wiederum so abgelegen, dass sie nur per Hubschrauber erreicht werden konnten. Zudem wurden zahlreiche Unternehmen und Einwohner:innen als Unterstützung angeheuert, etwa für Filmaufnahmen aus der Luft, für die Arbeit an dem „Einen Ring“ oder als Statist:innen für Schlachtszenen. Im ganzen Land verteilt finden sich Verbindungen zu den Filmen. Einige der Drehorte kannst du aber auch super auf eigene Faust erkunden.

Hobbiton Movie Set

Das Hobbiton Movie Set liegt nahe der Stadt Matamata und ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten auf der Nordinsel von Neuseeland. In der Hauptsaison besuchen täglich mehrere tausend Tourist:innen das Filmset, viele davon ohne die Filme jemals gesehen zu haben.

Das Haus von Sam Gamdschie im Hobbiton Movie Set

Hobbiton liegt inmitten von grünen Hügeln auf einer großen Schaffarm und wurde von Location-Spottern aus einem Hubschrauber heraus entdeckt. Für den ursprünglichen Dreh wurde das Set mit einfachen Mitteln gebaut und später wieder entfernt. Als es dann erneut für die Dreharbeiten an „Der Hobbit“ aufgebaut wurde, wurde langfristiger gedacht und seitdem kann man das Set in geführten Touren besichtigen.

Das Hobbtion Movie Set versteckt sich zwischen grünen Hügeln.

Bei der Tour bist du dann in einer Gruppe unterwegs, wirst erst mit einem Bus vom Besucherzentrum „The Shire“ bis zum Set gefahren, dann geht es in einer festgelegten Route an den süßen Hobbithöhlen vorbei. Die Kulisse ist in liebevoller Detailarbeit gestaltet worden, sodass dir überall neue Dinge auffallen werden. Auch gibt es Hobbithöhlen in verschiedenen Größen, die für Aufnahmen aus verschiedenen Perspektiven genutzt wurden. Übrigens wurden hier nur Außenaufnahmen gedreht. Die eingerichteten Hobbithöhlen, die du am Ende der Tour besichtigen kannst, wurden erst wesentlich später, aber im gleichen Stil wie die Filmsets damals im Studio, hinzugefügt. Zum Abschluss kannst du dann ein kaltes Getränk im Grünen Drachen genießen, bevor der Bus dich wieder zurück zu „The Shire“ bringt.

Ich vor Bilbos Hobbithöhle im Hobbiton Movie SetGasthaus Grüner Drache im Hobbiton Movie Set

Ich habe Hobbiton im Rahmen eines Tagesausflugs von Auckland* (Affiliate-Link) besucht, der das Filmset und die Waitomo Caves mit den leuchtenden Glühwürmchen kombiniert. Geführte Touren werden auch von Rotorua aus* (Affiliate-Link) angeboten, oder du fährst selbst mit dem Auto zu „The Shire“. Tickets solltest du in jedem Fall besser vorab buchen. Die normale Filmset-Tour* (Affiliate-Link) kostet aktuell 130 NZD pro Person für Erwachsene (Stand 2026).

„Herr der Ringe“-Drehorte im Tongariro-Nationalpark

Der Tongariro-Nationalpark ist auch abseits von der „Herr der Ringe“-Welt unbedingt einen Besuch wert. Der älteste Nationalpark des Landes gehört zum UNESCO-Welterbe und seine vulkanische Landschaft und die markanten Berge sind die perfekte Szenerie für Mittelerde. Hier wurde an mehreren Orten gedreht, insbesondere für Szenen in Mordor.

ich stehe neben einem Kiwi Straßenschild im Tongariro Nationalpark in Neuseeland

Mount Doom/Schicksalsberg – Mount Ngauruhoe

Der markante Kegel vom Mount Ngauruhoe ist weithin über den Nationalpark sichtbar und sticht mit seiner Höhe von 2.291 und der typischen Vulkanform ins Auge. Genau so stellt man sich den Schicksalsberg vor. Da der Berg für die Maori heilig ist, ist es nicht erlaubt auf den Gipfel zu wandern. Über das beliebte Tongariro Alpine Crossing kommst du aber sehr nah dran und genießt bei guter Sicht traumhafte Ausblicke auf den Berg. Aber auch auf einfacheren Wanderungen im Tongariro-Nationalpark hast du den Berg gut im Blick. Meine Fotos habe ich auf der etwa 6km langen Rundwanderung zu den Taranaki Falls und am Rand der Straße 47 nördlich vom National Park Village gemacht.

Ich an der Grenze zu Mordor mit Blick auf den Mount Ngauruhoe.

Gollum’s Pool – Mangawhero Falls

Wenn du den Markierungen auf Google Maps folgst, findest du im Tongariro-Nationalpark zwei verschiedene Orte, die als Gollum’s Pool bezeichnet werden. Auch wenn die Tawhai Falls an der 48 den kurzen Stopp wert sind, die eigentliche Drehlocation befindet sich an den Mangawhero Falls, im Süden. Dafür folgst du der Ohakune Mountain Road etwa 13km bis zu einer kleinen Parkbucht. Dann sind es nur noch etwa 5min bis zum Aussichtspunkt über dem Wasserfall. Wenn du etwas mehr Zeit hast, solltest du noch eine weitere der möglichen Wanderrouten, die von der Straße aus starten, einplanen.

Mangawhero Falls mit Mount Ruapehu im Hintergrund.

„Herr der Ringe“-Drehorte rund um Queenstown

In der Gegend rund um Queenstown kannst du viele kleinere „Herr der Ringe“-Drehorte entdecken. Manche davon sind gar nur wenige Sekunden im Bild zu sehen. Dafür sind sie meist relativ einfach zugänglich und können auf eigene Faust erkundet werden, aber auch geführte Touren* (Affiliate Link) sind möglich.

Argonath River – Kawarau Gorge

In „Der Herr der Ringe – Die Gefährten“ paddelt die Gemeinschaft von Lothlorien über den Anduin und vorbei an den Argonath, zwei riesigen Felsstatuen der früheren Könige von Gondor. Während die Statuen später digital ergänzt wurden, wurden die Aufnahmen des Anduin in der Kawarau Gorge, in der Nähe von Queenstown, gedreht. Der eigentliche Ausschnitt ist nur über eine Schotterstraße erreichbar, die steil zur Schlucht hin abfällt. Da wir dort mit unserem gemieteten Van gar nicht lang fahren durften, haben wir ein Stück vorher an der berühmten Suspension Bridge einen Blick auf die Schlucht geworfen.

Steile Felsen über dem Fluss in der Kawarau Gorge

Ford of Bruinen – Arrowtown

Arrowtown ist eine kleine Stadt nördlich von Queenstown und lohnt als alte Goldgräberstadt auch abseits von Herr der Ringe einen Besuch. Dort gibt es nach einem kurzen Spaziergang gleich zwei kleine Drehorte zu sehen. Für den ersten folgst du ein Stück dem Arrow River Track nach Norden. Dieser verläuft vom großen Parkplatz aus am Fluss entlang, und wenn der breite Weg im Fluss endet, hast du den Drehort auch schon erreicht: die Ford of Bruinen. Hier wurden Teile der Szenen gedreht, in denen die Ringgeister Arwen und Frodo verfolgen und schließlich dank der Macht der Elben von den Fluten des Flusses davon gespült werden.

Ford of Bruinen Drehort am Fluss bei Arrowtown

Gladden Fields – Arrowtown

Ein Stück weiter flussabwärts wurde eine Szene gedreht, die nur sehr kurz im ersten Film zu sehen ist. Und zwar die, wie Isildur vom Ring betrogen und von Orks überfallen wird. Die Bäume entlang des Wegs stehen hier noch genauso wie im Film. Allerdings wurde hier im Winter gedreht, deshalb ist der Ausschnitt bei belaubten Bäumen etwas schwer zu erkennen.

Herr der Ringe Drehort am Fluss bei Arrowtown

Ithilien – 12 Mile Delta

Eine meiner liebsten Szenen in Herr der Ringe ist die, in der Sam die Olifanten sieht. Um diesen und ein paar weitere Drehorte für Ithilien zu besuchen, kannst du in der Nähe von Queenstown eine kleine Wanderung unternehmen. Du findest hier eine Mischung aus Wald und felsigeren Landschaften, mit kleinen Wasserfällen, Bächen und Schluchten. Genau wie in Ithilien eben. Am besten parkst du dafür auf dem kleinen Wanderparkplatz kurz hinter dem 12 Mile Delta und folgst der Beschilderung Richtung Bob’s Cove. Falls du hier übernachten willst, gibt es auch einen einfachen Campingplatz. Wir sind dem Weg nur für etwa eine halbe Stunde gefolgt, bis wir den Drehort gefunden hatten. Die Landschaft ist aber auch so super schön und eine längere Tour bis zur Bucht am See lohnt sich bestimmt.

Ithilien Drehort von Herr der Ringe

Isengard – Dart River

Den letzten Drehort in meiner Liste findest du bei Google Maps unter dem Stichwort „Isengard Lookout“. Das Setting für den schwarzen hohen Turm (Orthanc) könnte mit dem breiten Flusstal zwischen hohen, schneebedeckten Bergen nicht besser gewählt sein. Das Panorama der Berge siehst du übrigens schon auf der Fahrt nach Glenorchy. Am Isengard Lookout gibt es eine kleine Parkbucht vor der Brücke, dann kannst du den Ausblick entweder von der Brücke genießen, oder du läufst bei niedrigem Wasserstand unter der Brücke hindurch. Von Queenstown aus werden auch Bootstouren auf dem Dart River* (Affiliate-Link) angeboten. Weiter das Flusstal hinauf befinden sich übrigens noch mehr „Herr der Ringe“-Drehorte, auch für die erste Staffel von „Die Ringe der Macht“ wurde hier gefilmt. Diese sind jedoch nicht mehr so einfach zugänglich.

Flusslandschaft vor Schneebedeckten Gipfeln am Dart River

Weitere Tipps zur Planung deiner „Herr der Ringe“-Tour durch Neuseeland

Abgesehen vom Hobbiton Movie Set, das man sowieso nur im Rahmen einer Tour besichtigen kann, habe ich alle Drehorte auf eigene Faust besucht. Dabei war ich insgesamt fast vier Wochen mit dem Campervan in Neuseeland unterwegs und die Stopps bei den Drehorten waren nur ein kleiner Teil der Highlights bei meinem Roadtrip. Unterwegs habe ich mir das „Lord of the Rings – Location Guidebook“ von Ian Brodie gekauft. Darin gibt es spannende Insights zu den Locations inklusive der Geodaten. Der Autor hat ein zweites Werk zu Drehorten von „Der Hobbit“ veröffentlicht. Beide gab es in Neuseeland in einigen Tourist-Infos zu kaufen.

Als Gandalf verkleidete Kiwi Figur

Neben Queenstown ist die Hauptstadt Wellington auf der Nordinsel ein super Ausgangspunkt, um „Herr der Ringe“-Drehorte zu besichtigen. Dort wurde selbst an so zentralen Orten wie dem Mount Victoria gedreht. In dem Fall für die Szenen, als die Hobbits das Auenland verlassen und sich neben dem Weg vor den schwarzen Reitern verstecken. Wer Zeit hat, sollte unbedingt einen Besuch in der Weta Cave einplanen. Dort bekommst du einen Blick hinter die Kulissen der Requisiten-Fertigung und einige der von dem Unternehmen gemachten Artefakte werden hier ausgestellt. Neben Herr der Ringe und Der Hobbit gehörten Avatar und Black Panther zu den bekanntesten Filmen, für die hier gearbeitet wurde. Mehr Tipps zu den Drehorten in Wellington gibt es bei Weltwunderer.

Werbung/Rezensionsexemplar

Cover des Inoffiziellen Herr der Ringe Reiseführers von Jenny Menzel

Die Autorin des Blogs, Jenny Menzel, hat übrigens dieses Jahr erst den „infoffiziellen Herr der Ringe Reiseführer“* (Affiliate-Link) im Bruckmann-Verlag herausgebracht. Ich durfte das Buch als Rezensionsexemplar lesen und kann es für die Planung ebenfalls sehr empfehlen. Du findest darin über 60 Drehorte von „Der Herr der Ringe“, „Der Hobbit“ und der Serie „Ringe der Macht“, größtenteils in Neuseeland. Dazu gibt es ausführliche Beschreibungen, Geodaten, spannende Hintergrundgeschichten und einige Geheimtipps. Mir hat es viel Spaß gemacht, bei der Lektüre gedanklich erneut durch Neuseeland und Mittelerde zu reisen und am liebsten würde ich gleich die nächste Reise planen.

Weiterlesen zu Neuseeland:
Abel Tasman Nationalpark – ein Tag unterwegs auf dem Coast Track
Rotorua: 3 Tage zwischen Geysiren, Maori-Tradition und Kiwis
Ein Tag in Auckland

Rezept: Couscous Salat mit Paprika, Tomate und Gurke (vegan und einfach)

Heute gibt es mal wieder ein Rezept für einen einfachen Sommersalat. Der ist erfrischend, leicht und würzig und schmeckt sowohl allein gut, als auch als Beilage zum Brunch oder beim veganen Grillen. Inspiriert ist mein Couscous Salat von Rezepten, wie ich sie aus dem Balkan kenne. Ich habe ihn jetzt mit einfachen Zutaten umgesetzt.

veganer Couscous Salat mit Paprika, Gurke und Tomate

Zutaten für ca. 2 große Portionen
120g Couscous (ich hatte einen auf Kichererbsen/Linsen Basis)
150ml Wasser
4EL Olivenöl
2EL weißen Essig
1EL Agavendicksaft
Salz, Pfeffer
1 rote Paprika
1/3 Salatgurke
6 Mini-Strauchtomaten
2 Handvoll glatte Petersilie (gehackt)

Zubereitung:
1. Das Wasser salzen, mit 1EL Olivenöl mischen, aufkochen und den Couscous darin je nach Packungsanweisung etwa 5-10min quellen lassen. Danach etwas durchmischen und auflockern.
2. Währenddessen das Gemüse waschen, die Paprika entkernen und in kleine Stücke schneiden, Gurke und Tomaten ebenfalls in kleine Stücke schneiden.
3. In einer Schüssel das restliche Olivenöl mit Essig und Agavendicksaft mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
4. Die Petersilie, das kleingeschnittene Gemüse und den fertigen Couscous hinzugeben, alles gut durchmischen und vor dem Servieren noch mindestens eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.

veganer Couscous Salat mit Paprika, Gurke und Tomate

Couscous ist eine Beilage, die ich eigentlich viel öfter in meinen Speiseplan integrieren könnte. Schließlich schmeckt sie nicht nur im Salat super, sondern auch mit gemüselastigen Soßen und ist damit eine gute Abwechslung zu den klassischen Beilagen Kartoffeln, Nudeln oder Reis. Bisher gibt es aber erst ein anderes Rezept auf dem Blog mit Couscous: das für Couscous Spargel Salat. Normalerweise besteht Couscous aus Hartweizengrieß. Ich habe hier eine Variante auf Basis von Kichererbsen und Linsen verwendet. Dadurch enthält mein Couscous Salat nicht nur mehr wertvolle Zutaten, sondern ist obendrein auch noch proteinreich. Du kannst aber natürlich auch normalen Couscous verwenden.

Auch in dieser Variante verwende ich reichlich frisches Gemüse im Salat. Mit frischer Paprika, Tomaten und Gurke wird der auch schön bunt. Außerdem verwende ich reichlich frische Petersilie. Die gibt dem Ganzen nochmal mehr Geschmack, liefert reichlich Vitamin A, C und K und passt ganz hervorragend in den Salat.

veganer Couscous Salat mit Paprika, Gurke und Tomate

Ich habe den Couscous Salat diesmal als leichte Hauptmahlzeit gegessen. Er macht sich aber auch gut als Beilage beim Brunch oder beim Grillen und ist dabei eine gute Abwechslung zum klassischen Nudel- oder Kartoffelsalat. Falls du noch mehr leckere Sommersalat suchst, schau mal in meine Übersicht veganer Rezepte für Salate und Bowls. Dort findest du viele kreative Ideen mit den unterschiedlichsten Zutaten. Etwa mit rotem Pesto-Dressing, saisonal mit Erdbeeren und Spargel oder proteinreich mit knusprig angebratenem Tempeh.

Weitere proteinreiche Rezeptideen:
Paprika-Bohnen-Pfanne mit Quinoa
Rucolasalat mit Linsen und Tempeh
Zucchinispaghetti mit Linsenbolognese