Posted on Februar 1, 2026
Phnom Penh: Sehenswürdigkeiten und Tipps
Neben dem Highlight Ankgor War wird der Rest von Kambodscha gerne mal übersprungen von vielen Reisenden. Ich wollte mir das Land aber genauer ansehen und auch in der Hauptstadt Phnom Penh habe ich einige Tage verbracht. Die wirkte für mich wie eine Mischung aus Bangkok, mit Palästen und Hochhäusern, nur noch nicht so groß und so modern, und Hanoi mit der wuseligen Altstadt und Märkten überall, allerdings mit deutlich weniger Straßenverkehr. Welche Sehenswürdigkeiten du in Phnom Penh entdecken kannst, liest du hier.

Zentrum von Phnom Penh
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten befinden sich alle im Zentrum von Phnom Penh, da wo der Tonle Sap und der Mekong zusammenfließen. Das meiste kann man bequem zu Fuß erkunden. Im Süden gibt es dabei ein paar mehr Parks, wie den Wat Botum Park und den Park am Unabhängigkeitsdenkmal. Nördlich vom Royal Palace und vom Nationalmuseum taucht man dann in die kleinen Straßen ein, die mich so sehr an Hanoi erinnert haben. Einfache Häuser mit Balkonen zur Straße hin, im Erdgeschoss immer irgendein Laden oder ein Café. Überall parken Mopeds und Tuktuks, Straßenverkäufer rollen mit ihren Ständen durch die Gegend, und wenn man um die nächste Ecke biegt, landet man auf dem lokalen Lebensmittelmarkt. Dort schlängelt man sich hindurch zwischen Kisten von frischem Obst und Gemüse, Wasserbottichen mit teils noch lebenden Fischen und kleinen Garküchen, die einen würzigen Duft verströmen. Der Markt ist übrigens auch ideal um Gewürze für Zuhause zu kaufen. Für frischen schwarzen Kampot-Pfeffer haben wir hier gerade mal 1USD pro 100g gezahlt.

Royal Palace und Silberpagode
Im Königspalast verteilen sich mehrere wichtige Hallen und Gebäude mit dem typisch verzierten Giebeldächern auf dem Gelände. Dazwischen kleine Gärten und Beete. Das Zentrum bildet die Thronhalle, die mit ihrer Größe alle anderen Gebäude überragt. Ins Auge sticht auch die Pagode, die über der Halle in den Himmel ragt. An die Architektur des Bayon Tempel in Angkor angelehnt, zieren hier vier Gesichter die in alle Himmelrichtungen schauen, die Spitze.

Südlich an das Palastgelände schließt sich der Wat Preah Keo Morokat an, der Tempel mit der berühmten Silberpagode. Besonders schön sind hier auch die Malereien im Wandelgang rund um den Tempel. Im Tempel selbst wird unter anderem eine Buddha Staue aufbewahrt, die dem Smaragdbuddha aus Bangkok nachempfunden ist. Auf der Rückseite des Tempels gibt es eine kleines Modell von Angkor Wat.

Der Eintritt zum Königspalast und zum Tempel kostet 10USD pro Person. Beides ist teilweise dem Palast und Tempeln in Bangkok nachempfunden, in Phnom Penh ist aber viel weniger los.
Nationalmuseum
Einen kurzen Spaziergang vom Royal Palace entfernt befindet sich das Nationalmuseum von Kambodscha. Hier wird Khmer-Kunst und vor allem viele Figuren, teils aus dem Buddhismus, teils aus dem Hinduismus, ausgestellt. Viele der Figuren stammen aus alten Tempelanlagen wie Angkor Wat und wurden von dort entfernt um sie vor Zerstörung und Raub zu schützen.

Das Museum ist nicht so groß, Erklärungen gibt es leider wenige. Größere Taschen und Rucksäcke muss man beim Eingang im Schließfach lassen. Der Eintritt kostet 10USD pro Person.
Promenade am Fluss und Bootsfahrt zum Sonnenuntergang
Wer die Promenade am Ufer des Tonle Sap entlang spaziert, kann hier nicht nur Einheimische beim Sport beobachten. Vor allem Abends starten hier zahlreiche Boote zur Sonnenuntergangsfahrt bis auf den Mekong. Dabei hat man tolle Ausblicke auf die Skyline von Phnom Penh, später auch beleuchtet. Dazu gibt es kleine Snacks wie gewürzte Nüsse und Frühlingsrollen und einen kühles Angkor Bier. Preise für die Fahrten starten schon ab 5USD pro Person.

Wat Phnom Tempel
Dieser Tempel im Norden des Zentrums ist Teil der Entstehungsgeschichte von Phnom Penh. Der Legende nach, fand eine alte Dame (Penh), mehrere Buddha Statuen in einem Baumstamm, der auf dem Fluss trieb. Für diese ließ sie eine heilige Stätte auf einem Hügel (Phnom) errichten. Auch heute noch erinnert eine Figur am Tempel an die alte Dame, in der Stupa daneben ist die Urne des Stadtgründers König Ponheo Yat beigesetzt. Wer den kleinen Tempel besichtigen möchte, zahlt 1USD Eintritt.

Phnom Penh Night Market
Ebenfalls im Norden befindet sich der Phnom Penh Night Market. Jeden Abend öffnen sich hier zahlreiche Stände auf einem Platz, der vom Flussufer wegführt. Gerade im Vergleich zu anderen Märkten in Südostasien hat mir hier die Auswahl aber nicht so gut gefallen. Hauptsächlich wurde Kleidung verkauft, augenscheinlich aus Industrieller Fertigung und viel aus Polyester. Am westlichen Ende des Marktes gab es noch ein paar Food-Stände, dazwischen eine Fläche ausgelegt mit Bambusmatten und Sitzkissen. Hier habe ich mir eine leckere Coconut Icecream gegönnt.

Central Market
Wer schon tagsüber Souvenirs shoppen möchte, der sollte zum Central Market gehen. Hier war die Auswahl auch größer als auf dem Night Market, wenn auch nicht so gut wie in Siem Raep. Auch hier gibt es hauptsächlich Kleidung, aber auch Schmuck, Taschen und in einer Ecke Stände mit Lebensmitteln. Die Souvenirstände haben sich alle in einem breiten Gang im Zentrum gruppiert.

Phnom Penh und die Roten Khmer
Keine Kambodscha Reise sollte vorbeigehen, ohne sich nicht wenigstens ein bisschen mit der Geschichte der Roten Khmer zu beschäftigen. Das ist kein leichter Stoff, die Fakten oft grausam. Während ihrer Herrschaft von 1975 bis 1979 ermordeten sie Schätzungen zufolge 1,5 bis 2 Millionen Menschen. Die Bevölkerung wurde damals aus den großen Städten vertrieben und gezwungen unter schweren Bedingungen auf dem Land zu arbeiten. Hinzu kam Unterversorgung und stetige Überwachung. Jede:r der sich auflehnte, oder des Verrats verdächtigt wurde, wurde ermordet. Im Jahr 2025 wurden einige der wichtigsten Kambodschanischen Gedenkstätten, darunter einige in und um Phnom Penh, ins UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen.
Tuol-Sleng-Genozid-Museum
Eins der wichtiges Gefängnisse aus dieser Zeit der Schreckensherrschaft der Roten Khmer wurde in einer ehemaligen Schule in Phnom Penh errichtet, heute befindet sich dort das Tuol-Sleng-Genozid-Museum. Nur wenige Insassen überlebten. Zwei von ihnen, saßen noch bei meinem Besuch im Hof des Museums, um von den schrecklichen Zeiten zu erzählen und aufzuklären. Die meisten jedoch, wurden hier nur so lange untergebracht, bis ihnen keine wichtigen Informationen mehr durch Folter abgerungen werden konnten. Danach wurden sie, wie so viele andere, zu den Killings Fields transportiert und dort ermordet. Der Eintritt in das Museum kostet 5 USD. Nimm dir hier unbedingt einen Guide um mehr über die Hintergründe zu erfahren. Die meisten haben selbst noch einen persönlichen Bezug zu der Zeit.

Killing Fields – Choeung Ek
Während der Herrschaft der Roten Khmer gab es über 400 Killing Fields, verteilt in ganz Kambodscha. Also Orte, an denen etwa durch Knochenfunde Massenmorde durch die Roten Khmer nachgewiesen werden konnten. Menschen wurden ganz gezielt hierher gebracht und systematisch ermordet. In der Nähe von Phnom Penh kann man eins davon, das Killing Field von Choeung Ek, besuchen. Alleine hier wurden schätzungsweise 15.000 Menschen mit grausamsten Methoden getötet. In der Mitte wurde eine Pagode mit dort gefundenen Schädeln als Mahnmal errichtet. Im Infozentrum kann man einen kurzen Film zu den Killing Fields sehen. Von Phnom Penh aus kannst du geführte Touren* (Affiliate-Link) hierher buchen, teilweise auch kombiniert mit dem Tuel-Sleng-Museum.


Praktische Tipps für deine Reise nach Phnom Penh
Wie komme ich am besten nach Phnom Penh?
Ich bin mit dem Flugzeug nach Phnom Penh gereist und am internationalen Flughafen gelandet. Dort bekam ich auch unkompliziert mein Visa-on-Arrival, das ich bar in USD am Schalter bezahlen konnte. Direktflüge nach Phnom Penh gibt es aus vielen asiatischen Metropolen, z.B. aus Bangkok, Hanoi oder Vientiane. Wenn du von Deutschland aus anreist, wirst du z.B. in Bangkok oder Hanoi umsteigen müssen. So war es bei unserem Heimflug mit Vietnam Airlines über Hanoi nach Frankfurt.
Wie viel Zeit sollte ich für Phnom Penh einplanen?
Ich empfehle für einen Trip nach Kambodscha wenigstens zwei volle Tage in Phnom Penh. Das Zentrum der Hauptstadt ist überschaubar, somit kannst du die Hauptsehenswürdigkeiten gut an einem Tag erkunden. Am Vormittag geht’s zum Palast und zum Nationalmuseum, am Nachmittag kannst du durch die Straßen streifen, auf dem Central Market stöbern und Abends geht’s zum Night-Market oder auf eine Sunset-Cruise. Einen weiteren vollen Tag würde ich einplanen, um sich mit der Geschichte der Roten Khmer zu beschäftigen. Dieses Thema kann sehr belastend sein, darum würde ich den Tag nicht zu voll packen und lieber etwas Zeit zum reflektieren einplanen.
Wo übernachte ich am Besten in Phnom Penh?
Ich habe in Phnom Penh in drei verschiedenen Hotels übernachtet, alle drei lagen relativ nah beim Zentrum auf der Seite des Tonle Sap. Ich würde dir auch empfehlen in diesem Umkreis zu suchen, um die Wege kurz zu halten. Für die Stadtbesichtigung ideal fand ich das Le Botum Hotel* südlich vom Königspalast. Von hier konnten wir alles gut zu Fuß erreichen, außerdem hatten wir einen Pool auf der Dachterrasse und einen schönen Ausblick. Mit der Reisegruppe waren wir im Home Chic Hotel*, etwas weiter außerhalb. Dafür gab es in diesem Viertel mehr Auswahl bei den Restaurants. Wenn wir ins Zentrum wollten, haben wir von dort dann ein Tuktuk genommen. Ganz am Schluss der Kambodscha Rundreise waren wir dann nochmal nördlich vom Palast im Ohana Palace Hotel*. Von dort war die Strecke zum Central und zum Night Market kürzer, allerdings herrschte hier tagsüber immer viel Gewusel durch den lokalen Lebensmittelmarkt, der in den Straßen drumherum stattfand. Weitere Hotels findest du auch auf Booking.com* oder bei Agoda* (alle Links mit * sind Affiliate-Links). Bei meiner Recherche fand ich besonders viele Hotels mit Rooftop-Pool und das zu relativ günstigen Preisen. Wir haben das auch genutzt und uns zum Abschluss unserer Südostasien-Reise nochmal etwas besonderes gegönnt.
Weiterlesen zu Metropolen in Südostasien:
Luang Prabang: Sehenswürdigkeiten in der Stadt der Pagoden
Bangkok für Anfänger:innen – meine Erfahrungen und Tipps
Hanoi: Top-Sehenswürdigkeiten und praktische Tipps
Posted on Januar 28, 2026
Rezept: veganes Vanille-Mohn-Porridge mit Pflaumenmus
Heute gibt es mal wieder ein winterliches Frühstücksrezept. Genauer, ein cremiges Porridge, das am besten noch warm mit frisch eingekochtem Pflaumenmus schmeckt. Der geschmackliche Twist kommt mit Vanille und Mohn, das in Kombination mit Pflaume an Germknödel erinnert. Darum ist diese Variante, die teilweise noch mit Vanillesoße serviert wird, auch als Germknödel Porridge bekannt. Mein einfaches veganes Rezept dafür findet ihr hier.

Zutaten:
für das Pflaumenmus:
1 Glas eingelegte Pflaumen (ca. 400g Abtropfgewicht)
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
für eine Portion Porridge:
50g Haferflocken
1EL gemahlener Mohn
150ml Haferdrink oder ein anderer Pflanzendrink, gern auch mit Vanillegeschmack
ein paar Tropfen Vanillearoma
als Topping:
Pflaumenmus und etwas mehr Mohn
Zubereitung:
1. Für das Pflaumenmus die Früchte mit etwas Flüssigkeit aus dem Glas in einen Topf geben, erhitzen und bei mittlerer Hitze ca. 10-15min köcheln lassen.
2. Wenn die Pflaumen zerfallen sind das Vanillepuddingpulver unterrühren, nochmals kurz aufkochen und etwas eindicken lassen. Vor dem Verzehr etwas abkühlen lassen.
3. Für das Porridge Haferflocken und gemahlenen Mohn in einem Topf mischen, mit dem Pflanzendrink aufgießen und so lange bei leichter Hitze aufkochen, bis ein cremiges Porridge entsteht. Zum Schluss noch etwas Vanillearoma unterrühren.
4. Das Porridge in eine Schüssel umfüllen, mit dem Pflaumenmus und ggf. etwas mehr Mohn toppen und noch warm genießen.
Ich habe für dieses Rezept mal wieder zufällig ein paar Reste aufgebracht. Ein Glas mit eingelegten Pflaumen stand noch bei den Konserven im Keller und von ein paar fertigen Hefeknödeln hatte ich noch eine Mohn-Zucker-Mischung übrig. Also habe ich mir gedacht, die könnte ich, statt sie nur als Topping zu verwenden, auch direkt ins Porridge rühren. Als fruchtige Komponente habe ich dann noch das Pflaumenmus ergänzt, dass ich ebenfalls morgens frisch gekocht habe. Und da es ein bisschen flüssig geraten ist und für einen zusätzlichen Vanillegeschmack, habe ich es mit Puddingpulver noch etwas angedickt. Das mache ich übrigens auch so bei Rhabarberkompott, das nimmt dabei auch etwas die Säure.
Auch dem Porridge wollte ich eine leichte Vanillenote verleihen. Hier habe ich zu Vanillearoma gegriffen, von dem ich noch ein kleines Fläschchen im Schrank hatte. Alternativ kannst du aber auch Vanillezucker oder Vanillesojamilch nehmen, oder du ergänzt als Topping ein paar Löffel veganen Vanillejoghurt. Wie du siehst, kannst du hier einfach das nehmen, was dein Vorratsschrank hergibt.
Für das Pflaumenmus habe ich diesmal eingelegte Früchte verwendet, falls du eingefrorene Pflaumen oder Zwetschgen hast, kannst du aber auch diese nehmen. Dann musst du eventuell und je nach Geschmack noch etwas Zucker beim Kochen ergänzen. Das habe ich hier nicht, da die Pflaumen aus dem Glas schon mit zugesetztem Zucker eingelegt waren.
Weitere vegane Rezeptideen:
Apfel-Birnen Porridge
Kokos-Schoko Porridge
Veganer Zwetschgenkuchen mit Nussstreuseln
Posted on Januar 25, 2026
Veganen Alltag langfristig meistern – auf diese Punkte solltest du achten
Wenn du vegan leben möchtest umfasst das noch mehr als nur die Ernährung. Denn auch wenn du dich zu 100% pflanzlich ernährst, gibt es im Alltag noch viele weitere Dinge, auf die du achten solltest. Welche das sind und meine wichtigsten Learnings aus über 15 veganen Jahren teile ich hier.
Vegane Kosmetik – wie du tierversuchsfreie Alternativen findest
Neben Lebensmittel ist Kosmetik eins der Hauptverbrauchsprodukte im Alltag. Auch hier solltest du als Veganer:in auf die Inhaltsstoffe achten. Zum Glück ist das inzwischen super einfach, da die meisten Produkte in der Drogerie entsprechend gekennzeichnet sind. Wer möchte kann auch noch weitergehen und auf Naturkosmetik oder Produkte ohne Plastikverpackung achten (z.B. mit festem Shampoo).

Ein weiterer wichtiger Aspekt sind Tierversuche. Diese werden leider noch häufig durchgeführt um Kosmetik zu testen, auch wenn die Inhaltsstoffe vegan sind. Bei Peta kannst du online recherchieren, ob die Marken deiner bevorzugten Produkte auf Tierversuche verzichten. Teilweise gibt es auch entsprechende Siegel auf den Verpackungen.
Vegane Kleidung – nicht alles ist deklariert
Wenn du auf vegan umstellst musst du nicht gleich deinen Kleiderschrank ausmisten. Wenn du dort noch alte Wollpullover, Lederjacken oder Seidenblusen hast, kannst du sie ruhig weitertragen, oder verkaufen und verschenken. Wichtiger ist beim Neukauf auf das Material zu achten. Checke also unbedingt das Etikett. Strickware enthält z.B. oft Anteile an Wolle, auch wenn der Preis es nicht unbedingt verrät. Tierische Materialien sind oft immer noch günstiger und werden darum noch häufig genutzt. Auch vermeintlichen Fake-Pelz solltest du genau prüfen, oder wie ich gar nicht erst tragen. Ich setzte lieber auf natürliche Materialien wie Baumwolle oder Viskose und kaufe Kleidung auch gerne Secondhand.

Aber auch bei Bestandteilen die nicht auf dem Etikett angegeben werden ist manchmal Vorsicht geboten. Das kann das nicht deklarierte Lederpatch an der Jeans sein, oder Knöpfe aus Perlmutt und Horn. Das sind Dinge, die man beim Kauf nicht unbedingt auf dem Schirm hat.
Vegane Schuhe – warum du auf mehr als ohne Leder achten musst
Das Veganer:innen keine Lederschuhe mehr kaufen ist klar, aber wusstest du, dass du auch auf andere Materialien achten musst? Dass können natürlich Schuhe mit Filz sein, aber auch der verwendete Kleber ist häufig nicht vegan, deswegen können auch Stoffschuhe nicht vegan sein. Bei Schuhen müssen die Materialien außerdem nicht detailliert aufgeführt werden. Unter dem Begriff „Natürliche und synthetische Textilien“ kann sich auch Wolle verbergen.
Auf Nummer sicher gehst du darum am besten, wenn du nur Schuhe mit veganer Kennzeichnung kaufst. In vielen Online-Shops gibt es inzwischen entsprechende Filter. Und von den Modellen her eine Auswahl von den schicken Sandalen, über bequeme Sneaker hin zu robusten Wanderschuhen. Ich habe z.B. seit Jahren vegane Wanderschuhe von Lowa und habe mir vor kurzem ein paar vegane Barfußschuhe zugelegt.

Nährstoffe und Supplements – worauf du besonders achten solltest
Nährstoffmangel bei veganer Ernährung ist ein von Kritiker:innen gern verbreiteter Mythos. Meiner Erfahrung nach achten die meisten Veganer:innen viel stärker auf eine ausgewogene Ernährung aus ausreichender Versorgung mit Vitaminen und Nährstoffen, als die meisten Mischköstler:innen. Trotzdem gibt es natürlich ein paar Dinge, auf die du besonders achten solltest.
Besonders wichtig ist das Vitamin B12, das nach bisherigem Stand nicht in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommt. Es gibt aber viele vegane Produkte, die damit angereichert sind und du kannst es natürlich auch in Form von Kapseln supplementieren.
Weitere Nährstoffe auf du die achten solltest sind z.B. Kalzium, Jod, Zink, Eisen, Selen, Vitamine B2, C und D, Omega-3 Fettsäuren und ausreichend Proteine. Diese kannst du aber mit einer ausgewogenen veganen Ernährung gut abdecken.
Wichtig: Nimm nicht einfach so Nahrungsergänzungsmittel zu dir, sondern mach im besten Fall einmal pro Jahr einen Checkup bei deine:r Hausärzt:in. Nur wenn du deine Werte genau kennst, kannst du entsprechend supplementieren.
Vegane Einrichtung – worauf du neben Ledersofa und Daunenbett noch achten solltest
Auch bei der Einrichtung deiner Wohnung kannst du bei Neuanschaffungen auf vegane Eigenschaften achten. Sei es bei Kissen- und Sofabezügen oder dem nicht veganen Federbett. Genau wie bei Kleidung und Schuhen musst du dann aber nicht gleich alles austauschen.
Allerdings gibt es auch bei der Einrichtung Punkte, die nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind. Das können Griffe oder Dekoelemente aus Horn oder Perlmut sein, schwieriger wird es bei Kleber mit tierischen Bestandteilen, Farben mit tierischen Inhaltsstoffen oder Möbelpolitur aus Schellack. Da Möbel in der Regel seltene Anschaffungen sind, lohnt sich hier der Aufwand einer Anfrage beim Hersteller um Klarheit zu schaffen.
Mein Motto: so vegan wie möglich
Eins ist leider klar: wir leben in einer nicht veganen Welt und auch wenn man noch so sehr drauf achtet, es wird leider immer Dinge geben, bei denen es (noch) keine Alternative gibt. Daher lebe ich nach dem Prinzip: so vegan wie möglich. Denn auch bei der Produktion von Smartphones kommen tierische Bestandteile zum Einsatz und wenn ich ein wichtiges Medikament brauche, ist mir meine Gesundheit wichtiger. Aber es geht auch gar nicht darum, alles perfekt zu machen, sondern darum langfristig eine Veränderung zu erreichen. Und wenn ich die 15 Jahre zurückblicke, die ich nun schon vegan lebe, hat sich da so viel getan. Also gehe deine ersten Schritte, bleib dran und dann sehen wir, wie es in den nächsten Jahren aussieht.
Weitere Tipps für deinen veganen Alltag:
Vegane Ernährung – so klappt die Umstellung
Günstig vegan Essen: meine Spartipps für die vegane Küche
Vegan Reisen – Tipps für deinen veganen Urlaub
Posted on Januar 21, 2026
Laos: praktische Tipps zur Reiseplanung
Als Geheimtipp in Südostasien gilt Laos zwar inzwischen nicht mehr, du kannst hier jedoch noch eine ursprünglichere Version der Region erleben. Städte ohne Wolkenkratzer, einfache Straßen und ein entspannter Vibe. Ich habe Laos im Dezember 2024 mit einer Reisegruppe bereist. Meine praktischen Tipps zur Reiseplanung für Laos, habe ich hier zusammengefasst.

Lage
Laos liegt in Südostasien und hat als einziges Land dort, keinen direkten Zugang zum Meer. Es grenzt an China, Vietnam, Kambodscha, Thailand und Myanmar.
Klima und Reisezeit
In Laos herrscht teils tropisches, teils kühles Bergklima. Besonders in den Höhenlagen kann es Nachts ziemlich kalt werden, auch wenn es nicht friert. Die beste Reisezeit ist in den deutschen Wintermonaten von November bis Februar. Dann ist auch Trockenzeit und es wird tagsüber 20-30°C warm. Für Abends/Nachts und Bootsfahrten (wegen dem Fahrtwind) solltest du aber trotzdem warme Kleidung dabeihaben. In den Unterkünften gibt es auch keine Heizung, höchstens mal Heizdecken oder eine Klimaanlage mit Heizfunktion. Ich war im Dezember in Laos und überrascht, wie kalt es teilweise noch war. Wenn du im Frühjahr nach Laos reist, z.B. zum Neujahrsfest im April, kann dein Aufenthalt in die Burning Season fallen. Dann werden Felder und/oder Berghänge brandgerodet und die Luftqualität ist entsprechend schlecht. Diese Zeit solltest du eher meiden. Ebenso die Regenzeit, je nachdem wo du hinfährst. Die Straßen sind, besonders im Norden von Laos, nicht immer befestigt und können durch den Regen unbefahrbar, oder im schlimmsten Fall weggespült werden.

An- und Einreise
Direktflüge nach Laos gibt es aus Deutschland bisher nicht. Gute Verbindungen gibt es etwa nach Luang Prabang und Vientiane via Hanoi oder Bangkok. Deutsche Staatsangehörige benötigen ein Visum. Das kann aktuell vorab, als E-Visum oder als Visa on Arrival (beides nicht bei allen Grenzübergängen), beantragt werden. Außerdem bekommt man ein Ein- und Ausreiseformular, auf dem Angaben wie Name, Beruf, Einreiseweg und erste Kontaktadresse in Laos abgefragt werden. Den Ausreisebogen muss man bis zur Ausreise aufbewahren und dann abgeben. Seit September 2025 gibt es eine digitale Einreisekarte, die vorab ausgefüllt werden muss. Das Visa on Arrival konnte ich unproblematisch am Flughafen in Luang Prabang bekommen. Hierfür sollte man zwei Passbilder (bei mir wurde nur eins benötigt) und 40 USD in bar mitbringen. Zusätzlich wird 1USD Servicegebühr erhoben, wer kein Passbild dabei hat zahlt nochmal 1USD extra. Angenommen werden nur Dollar-Noten neueren Datums und in gutem Zustand. Wenn man sein Visum im Pass hat, muss man sich nochmal zur Einreisekontrolle anstellen. Dort benötigt man dann das Einreiseformular.
Disclaimer: alle Angaben ohne Gewähr, informiere dich vor deine Reise unbedingt nochmal selbst z.B. beim Auswärtigen Amt.
Währung und Bezahlen
Offizielle Währung in Laos ist der laotische Kip. Es gibt Scheine zu 100.000, 50.000, 20.000, 10.000, 5.000, 2.000, 1.000 und 500 Kip. 1 Euro entspricht ca. 25.000 Kip (Stand 01/26).
Bezahlen kann man in Laos in Kip, oft aber auch in USD oder mit thailändischen Baht. Das Rückgeld bekommt man aber meistens in Kip. Kartenzahlung ist eher wenig verbreitet. Hier zahlt man meist 3% Gebühr, auch bei höheren Beträgen.
Bei den Bankautomaten kann man Kip abheben, allerdings keine US-Dollar. Der Höchstbetrag liegt bei 2Mio Kip pro Abhebung. Dafür zahlt man zwischen 30-50.000 Kip Gebühr. Wer größere Mengen Bargeld benötigt, nimmt am besten ausreichend USD oder EURO, möglichst in kleineren Scheinen, zum tauschen mit. Das geht z.B. an den Flughäfen, oder in Wechselstuben in den größeren Städten. Die Scheine sollten hier ebenfalls in sehr gutem Zustand sein, sonst werden sie nicht angenommen.
Preise varriieren sehr je nach Lage. Je ländlicher, desto günstiger ist meist das Essen. Hier bekommt man eine Nudelsuppe oder gebratenen Reis schon für 50.000 Kip, in der Stadt zahlt man oft das dreifache.
Ein paar Beispielhafte Preise:
Cola/Softdrink: 15-50.000 Kip
Frische Kokosnuss: 40-80.000 Kip
Beerlao: 20-60.000 Kip
Nudelsuppe: 35-100.000 Kip
Einfaches Gericht mit Gemüse: 60-150.000 Kip
Eintritt in Tempel/Museen: 30-50.000 Kip
1kg Wäsche: 25-50.000 Kip

Zahlen mit Karte ist übrigens noch nicht so weit verbreitet. Besonders auf dem Land wird Bargeld bevorzugt. Am besten in laotischen Kip, teilweise auch in US-Dollar. Auch unser Hotel in Vientiane, das wir nach der gebuchten Rundreise auf eigene Faust gebucht hatten, wollte Barzahlung in USD. Das war dann aber in den Buchungskonditionen so angegeben. Hier sollte man nur Zuhause vorplanen, da man in Laos nicht mehr gut an USD kommt. Mit der Karte gezahlt habe ich nur ein paar Mal in Supermärkten, oder in moderneren Restaurants. Dabei hatte ich ein, zwei Mal Probleme mit meiner DKB-Visa Debitkarte. Diese wurde, obwohl für Laos freigeschaltet nicht akzeptiert. Mit der Kreditkarte meiner Reisebegleitung funktionierte es dann. Also habt besser immer eine Ersatzkarte dabei.
Zeitzone
Laos liegt in der Zeitzone UTC+7 und damit in der gleichen Zeitzone wie z.B. Thailand, Vietnam und Kambodscha. Es gibt keine Sommerzeit, darum beträgt der Zeitunterschied zu Deutschland im Sommer 5 und im Winter 6 Stunden. Wenn es im Winter in Deutschland 12Uhr Mittags ist, ist es dann in Laos schon 18Uhr Abends.
Sprache und Verständigung
Laos hat eine eigene Sprache, genannt Lao, inklusive eigener Schrift mit über 60 verschiedenen Buchstaben. Diese stammt von der Khmer-Schrift ab und ähnelt stark der thailändischen, die noch mehr Buchstaben hat. Zwar hat die Sprache eine einfache Grammatik, aber ist als Tonsprache mit bis zu sechs verschiedenen Tönen, besonders in der Aussprache schwer zu lernen.
Da ich in Laos mit einer Reisegruppe inklusive deutschsprachigem Guide unterwegs war, habe ich vergleichsweise wenige Erfahrungen, was die Verständigung angeht. Unser Guide hat für uns z.B. in Hotels, bei Sehenswürdigkeiten und auch in Restaurants in denen wir mit der Gruppe waren übersetzt. In den Städten kam man jedoch ganz gut mit einfachem Englisch zurecht. Mit älteren Laot:innen kann man evtl. auch auf Französisch reden.
Ein paar einfache Worte zur Begrüßung und zum Abschied reichen meist schon, um einen freundlichen Eindruck zu hinterlassen:
Sabai Dee – Guten Tag
Kop Chai (Lai Lai) – Danke/Vielen Dank
Straßenverkehr
Verglichen mit anderen südostasiatischen Ländern herrscht in Laos noch ein überschaubarer Straßenverkehr. Schlicht weil sich die Mehrheit der Bevölkerung keine Mopeds, oder Autos leisten kann. Auf dem Land sind viele Einheimische daher zu Fuß unterwegs. Auch Traktoren mit Anhänger habe ich häufiger gesehen. In den Städten ist natürlich mehr los und es gibt Tuktuks, Taxis und z.B. in Vientiane auch öffentliche Busse. Zwischen der Hauptstadt, Vang Vieng, Luang Prabang und der nördlichen Grenze zu China verkehrt auch ein Hochgeschwindigkeitszug. Diese Linie wurde von China gebaut und wird vor allem von Tourist:innen genutzt.

Wir waren mit einer Reisegruppe im eigenen Reisebus unterwegs. Das ist natürlich eine der bequemsten Varianten, auch wenn die Straßen in Laos, vor allem im Norden in sehr schlechtem Zustand sind und die Fahrten sehr lange dauern. Im Süden entlang der Thailändischen Grenze waren die Straßen dann besser ausgebaut. Wer individuell durch Laos reist, kann mit (Mini)Bussen zwischen den größeren Städten reisen. Im Norden und im Süden (bei den 4.000 Inseln) sind Boot das bevorzugte Transportmittel. Beliebt bei Backpackern sind auch Motorrad-Loops, wie der Thakhek Loop oder ein Loop durch das Bolaven Plateau.
Gesundheit und Hygiene
Für die Einreise nach Laos sind derzeit keine besonderen Impfungen vorgeschrieben. Ich bespreche mich vor meinen Reisen jedoch immer zur Sicherheit mit meiner Hausärztin, ob etwas aufgefrischt oder ergänzt werden muss. Für meine Südostasienreise habe ich mich gegen Japanische Enzephalitis, Tollwut und Thypus impfen lassen. Eine Impfung gegen Hepatitis A/B war schon vorhanden. In Laos solltest du dich außerdem immer vor Mückenstichen schützen, diese können Krankheiten wie das Zika Virus, Dengue-Fieber und Malaria übertragen. Gegen letzteres hatte ich zumindest ein Notfallmedikament dabei. Besprich im Zweifel mit deine:r Ärzt:in welche Medikamente/Impfungen du benötigst. Ein gutes Mückenspray mit Deet habe ich mir Vorort besorgt. In meiner Standard Reiseapotheke sind neben meinen persönlichen Medikamenten außerdem immer Kohletabletten, Schmerztabletten und Tabletten gegen Reiseübelkeit.
Leitungswasser ist in Laos kein Trinkwasser. Ich habe hier zur Sicherheit auch zum Zähneputzen immer Wasser aus der Flasche verwendet. Wenn du unterwegs bist, findest du, besonders auf dem Land häufig nur Hocktoiletten. Die sind nicht immer so sauber. Vorsichtig bin ich auch bei Streetfood, wenn es nicht frisch zubereitet wird. In den teils einfachen Restaurants wo ich war, hatte ich aber nie Probleme. Kurz vor meiner Reise gab es einen tödlichen Vorfall mit einer Methanolvergiftung bei Tourist:innen. Sicherheitshalber habe ich deshalb auf Alkohol in Form von Cocktails oder Reisschnapps verzichtet. Allerdings trinke ich sowieso nicht viel Alkohol, höchstens mal ein Bier am Abend.
Tempel und Religion
In Laos kann man viele schöne Tempel besichtigen. Hier sollte man immer angemessene Kleidung tragen (Hosen die übers Knie gehen, T-Shirts, die die Schultern bedecken, besser weite statt enge Kleidung). In manchen Anlagen müssen Frauen Wickelröcke ausleihen. Vor den Tempeln zieht man seine Schuhe aus.
In manchen Tempeln sind bestimmte Bereiche auch nur für Männer zugänglich, das ist aber eher die Ausnahme. Nicht überall ist fotografieren erlaubt, das wird teilweise auch streng kontrolliert.

In Laos ist die Mehrheit der Bevölkerung Buddhistisch, der Buddhismus wird hier aber viel mit dem alten Geisterglauben vermischt.
In den Tempeln leben meist einige Mönche und Novizen. Oft sind auch sehr junge Laoten dabei, die dort auch eine Ausbildung bekommen. Viele Laoten gehen außerdem einmal im Leben für ein paar Monate ins Kloster. Es ist hier allerdings keine lebenslange Verpflichtung. Wenn sie wieder austreten, gründen sie später eine Familie. Mönche dürfen keine Frauen berühren.
Buddha Figuren
Buddha Figuren sind im Buddhismus heilig, du solltest sie also Respektvoll behandeln. Zeige niemals mit deinen Fußsohlen in Richtung einer Figur. Darum beten viele Laot:innen im Fersensitz. Da in der Vergangenheit viele alte Figuren aus Laos gestohlen wurden, ist die Ausfuhr heute verboten. Das gilt vor allem für antike Buddha Figuren, aber auch beim Souvenirkauf solltest du darauf achten.

Essen
Die laotische Küche ähnelt der thailändischen, ist aber meist weniger scharf. Klassische Gerichte sind Curry, Fried Rice, Frühlingsrollen, Papaya-Salat, Nudelsuppe und Pad Lao, ähnlich wie Pad Thai. Ein weiterer Klassiker ist Laab/Larb, ein Salat aus gebratenem Hackfleisch (vegan mit Tofu) und frischen Kräutern. Allgemein wird viel mit frischen Zutaten gekocht, eben das, was der Gemüsegarten gerade hergibt. Hauptbeilage dazu ist Reis, für die Locals meist Klebereis. Dazu gibt es dann ein Beerlao. Das lokale Bier ist eines der wenigen Produkte, das in großen Mengen in Laos produziert wird. Mehr zur laotischen Küche und den veganen Alternativen liest du in meinem „Vegan in Laos Guide“.

Wilde Tiere
In Laos leben zwar noch ein paar wilde Elefanten, Tiger und Bären, in freier Wildbahn bekommt man sie aber eher selten zu Gesicht. Im Gebüsch sollte man aber auf Schlangen, Spinnen und andere Insekten aufpassen. Diese sind manchmal giftig. Ich habe bei einer Wanderung über eine Kaffeeplantage z.B. einige größere, aber harmlose Spinnen gesehen.
Häufiger sind Vögel, Eichhörnchen und in einem Karstgebirge haben wir laotische Languren (Affen) gesehen. Wenn man in den Dörfern unterwegs ist, sieht man überall Hühner, Kühe, Wasserbüffel, Schweine, Katzen und Hunde, die als Nutztiere gehalten werden. Hier gibt es auch sehr viele Welpen, da keine Mittel und Möglichkeiten vorhanden sind um die Tiere zu kastrieren.

Auf den Märkten (vor allem die nicht touristischen Märkte), muss man sich auch auf Wildtierverkauf gefasst machen. Ich habe etwa tote Schlangen, Eichhörnchen, Wildkatzen, Stachelschweine und einmal einen toten Waran gesehen. Wildtierhandel ist in Laos eigentlich verboten, manche der Tiere gelten aber als Delikatesse, werden auf dem Land immer noch gegessen und können deshalb zu hohen Preisen verkauft werden.
Laos im Vietnamkrieg
Laos ist eins der meistbombardierten Länder der Welt. Obwohl Laos im Vietnamkrieg offiziell neutral war, wurden weite Gebiete von den USA bombardiert. Etwa bei der Ebene der Tonkrüge, wo sich die Pathet Lao versteckten, oder entlang der Grenze zu Vietnam im Süden um den Nachschub auf dem Ho-Chi-Minh-Pfad zu unterbrechen. Auch zahlreiche Ladungen, die nicht auf ihr ursprüngliches Ziel geworfen werden konnten, wurden über laotischem Gebiet abgeworfen.

Selbst Jahrzehnte später sind die Böden oft noch voller nicht explodierter Sprengladungen. Immer wieder werden Einwohner z.B. bei der Feldarbeit davon verletzt oder getötet. Die MAG ist eine Organisation, die gezielt Gebiete nach alten Bomben und Granaten absucht und diese entschärft, damit die lokale Bevölkerung dort wieder gefahrlos leben und arbeiten kann. Auch historische Stätten, wie die Ebene der Tonkrüge wurden auf diese Weise entmint.
Die schönsten Orte in Laos
Luang Prabang
Die ehemalige Hauptstadt im Norden gehört zum UNESCO Welterbe und ist unbedingt einen Besuch wert. Als Stadt der Pagoden kannst du hier unzählige schöne Tempel erkunden. Außerdem ist die französische Kolonialarchitektur in der Altstadt besonders gut erhalten. In der nähren Umgebung gibt es tolle Ausflüge wie zu den Pak Ou Höhlen oder zum Kuang Si Wasserfall.
Mehr zu Sehenswürdigkeiten in Luang Prabang

Ebene der Steinkrüge
Auf der Hochebene bei Phonsavan befindet sich die Ebene der Steinkrüge, das unbekannteste Welterbe in Laos. Über 3.000 riesige Steinkrüge verteilen sich hier auf mehreren Plätzen. Diese kannst du oft ganz für dich allein erkunden. Auch mit der Geschichte der Region, die im Vietnamkrieg besonders stark bombardiert wurde, solltest du dich beschäftigen.
Mehr über Phonsavan und die Ebene der Steinkrüge

Vang Vieng
Vang Vieng ist die Hochburg für Outdoor Aktivitäten in Laos. Egal ob Kayaking, Ziplining oder eine Heißluftballonfahrt, die Möglichkeiten sind vielfältig. Die Karstlandschaft mit den markanten Felsen ist dafür aber auch einfach die beste Kulisse. Dort kannst du auch einige Höhlen erkunden, Aussichtspunkte erklimmen und in kleinen Lagunen baden.
Mehr über Outdoor-Aktivitäten in Vang Vieng

Vientiane
Obwohl Landeshauptstadt, hat Vientiane oft das Nachsehen bei Tourist:innen, weil in anderen asiatischen Städten oft mehr los ist. Trotzdem ist Vientiane einen Besuch Wert. Schließlich möchte man das Nationalheiligtum That Luang, die laotische Version des Triumphbogens und den instagrammable Buddha-Park nicht verpassen.
Mehr über Sehenswürdigkeiten in Vientiane

Kong Lor Cave
Wer Outdoor Erlebenisse liebt, muss diese Höhle besuchen. Die liegt am beliebten Thakek Loop und man erkundet sie mit Guide auf einem kleinen Boot. Darauf gehts auf etwa 7,5km auf einem unterirdischen Fluss durch die Höhle. Zwischendurch kann man aussteigen und sich Tropfsteinformationen ansehen. Die werden dann beleuchtet, ansonsten sind Stirnlampen das einzige Licht.
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Wat Phou
Der Khmer Tempel Wat Phou im Süden von Laos ist über 1.000 Jahre alt und damit älter als Angkor Wat. Er gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Das Gelände ist längst nicht so groß wie die Anlagen in Kambodscha, aber auch längst nicht so stark besucht. Nimm dir unbedingt Zeit die Ruinen in Ruhe zu erkunden und klettere die vielen unebenen Treppen bis ganz nach Oben.
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4.000 Inseln
Ganz im Süden von Laos, an der Grenze zu Kambodscha, wird der Mekong in der Regenzeit bis zu 14km breit. In der Trockenzeit treten dagegen tausende kleine Sandbänke und Inseln zum Vorschein, daher der Name 4.000 Inseln. Auf den größeren der Inseln, z.B. Don Det oder Don Khon kannst du ein paar entspannte Tage verbringen und dann z.B. um die Insel radeln. Unbedingt besuchen solltest du auch die Mekong-Fälle, eins meiner Highlights in Laos.

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Posted on Januar 18, 2026
Günstig vegan Essen: meine Spartipps für die vegane Küche
Vegane Ernährung muss gar nicht teuer sein. Mit ein paar Tipps und Tricks kannst du auch für wenig Geld leckere und abwechslungsreiche vegane Gerichte kochen. Wie du beim veganen Einkauf sparen kannst und mit welchen Angewohnheiten ich Lebensmittelverschwendung vorbeuge, liest du hier.
Saisonal einkaufen
Starten wie mit einem meiner einfachsten Tipps: saisonal einkaufen. Obst und Gemüse ist meist viel preiswerter zu haben, wenn es Saison hat. Erdbeeren und Spargel im Frühsommer, Zucchini im August oder Kürbis im Herbst sind nur ein paar Beispiele. So bringt man nicht nur Abwechslung in den Speiseplan, wenn man regional einkauft macht man einen weiteren Schritt für die Nachhaltigkeit.

Angebote nutzen
Bevor ich meinen Einkaufszettel schreibe, schaue ich in den Supermarktprospekten nach Angeboten. Sowohl beim Obst und Gemüse, als auch bei anderen Produkten. Viele Sachen sind regelmäßig im Angebot. Das nutze ich dann auch, um mal neue Produkte auszuprobieren, wie ein teures Müsli, oder vegane Süßigkeiten.
Koche mit Basics und ohne viele Ersatzprodukte
Vegane Ersatzprodukte sind zwar nicht immer teurer, als ihr nicht veganes Pendant, kommen diese viel zum Einsatz werden die Gerichte aber meist doch teurer. Deswegen versuche ich mich bei meinen Rezepten viel auf Basics zu konzentrieren. Viel frisches Gemüse, Beilagen wie Kartoffeln, Nudeln und Reis und Proteine können auch mit Linsen und Bohnen geliefert werden. Allerdings gibt es auch günstige vegane Basics, die ich häufig verwende, wie Haferdrink, Sojasahne oder Naturtofu.

Hier findest du eine Übersicht meiner veganen Low Budget Rezepte.
Auf Vorrat einkaufen
Wie sehr du diesen Spartipp nutzen kannst, hängt von deiner Platzsituation ab. In kleinen Wohnungen ist eine große Vorratshaltung eher schwierig. Wir haben zum Glück einen großen Keller mit einem zusätzlichen Vorratsregal, einem großen Kühlschrank und einem Gefrierschrank. Das ist perfekt um teure Sachen im Angebot und auf Vorrat zu kaufen. Das geht für trockene Sachen wie Nudeln, Schokolade und Sachen in der Dose oder im Glas, aber zum Teil auch für vegane Joghurts oder veganen Käse. Manches lässt sich auch einfrieren. Das mache ich z.B. mit veganem Streukäse.

Zum Laden/Marktschluss einkaufen
Dieser Tipp hier gilt nicht für alle Märkte und Supermärkte, ich habe aber schon häufiger erlebt, dass zum Ladenschluss oder zum Wochenende hin verderbliche Produkte reduziert werden. So wollen Händler:innen am Markt vielleicht zum Ende hin noch ihre Waren loswerden. Auch im Discounter habe ich schon gesehen, dass vieles Obst und Gemüse dort samstags zu günstigeren Preisen verkauft wurde. Teste es einfach mal bei Locations in deiner Nähe aus.
Essensplan und Einkaufszettel erstellen
Erstelle dir einmal pro Woche einen Essensplan und plane deine Gerichte vor. So weißt du einerseits, was auf deinen Einkaufszettel muss, andererseits kannst du so Lebensmittelverschwendung vorbeugen. Gerichte mit Lebensmitteln die schneller verderben, plane ich z.B. immer an den Tagen nach dem Einkauf ein. Mit Einkaufszettel sinkt auch die Wahrscheinlichkeit für Spontankäufe, die gerne mal ins Geld gehen.
Tipp: wenn du meinen Newsletter abonnierst, bekommst du meine veganen Weekly Meal Planner mit Rezept-Inspiration als Freebe.
Produkte mit kurzem MHD kaufen
In vielen Supermärkten gibt es mittlerweile eine Ecke mit etwas reduzierten Produkten, deren Mindesthaltbarkeitsdatum kurz vor dem Ablauf steht. Hier kann man einiges sparen, oft sind auch vegane Produkte dabei. Neben Kühlprodukten wie veganen Joghurts, Salaten oder Fleischersatz habe ich auch schon normalerweise sehr teure vegane Osterschokolade ein paar Wochen nach dem Fest zum reduzierten Preis gefunden. Die meisten Produkte die du hier findest sind auch noch über das MHD hinaus genießbar, manches kannst du auch einfrieren. Trotzdem würde ich empfehlen, die Sachen möglichst schnell zu verzehren.

Reste verwerten oder einfrieren
Jede:r kennt das: zu viele Nudeln oder Reis gekocht, noch etwas Gemüse aus der Dose übrig, oder von dem frischen Salat. Bevor die Reste zu lange im Kühlschrank stehen und verderben, werde kreativ und überlege, wie du sie verwerten kannst. Daraus entstehen oft die spannendsten neuen Gerichte. Habe ich ganze Portionen übrig nehme ich sie gerne am nächsten Tag mittags mit fürs Büro oder friere sie ein. Dann habe ich später, wenn ich einmal wenig Zeit habe, ein schnelles Essen. Auch einzelne Zutaten kannst du einfrieren, etwa wenn du nur einen Teil davon zum Kochen brauchst. Das geht z.B. mit Kräutern, frischem Obst, Gemüse oder auch übrig gebliebenen Brotkanten. Ich friere etwa auch angebrochenen Packungen von veganem Aufschnitt ein, wenn ich es vor einer Reise nicht schaffe, sie aufzuessen.
Vorräte aufbrauchen
Bei meinen vielen Vorratsschränken verliere ich gerne mal den Überblick. Die X. Packung Nudeln oder Reis, die Backzutat, die vor ein paar Monaten so spannend klang, oder die in Vergessenheit geratene Soße. Mit der Zeit sammelt sich meist so einiges an. Darum gehe ich den Inhalt alle paar Monate mal durch und schaue, dass ich möglichst viele meiner Vorräte verbrauche. Daraus entstehen dann auch häufig neue vegane Rezepte. Nebenbei kann ich so beim Einkaufen sparen, wenn ich in der Zeit hauptsächlich frische Zutaten zukaufen muss.

Funfact: aus einer dieser Aufbrauch-Challanges ist die Idee für mein veganes Kochbuch „Einfach vegane Alltagsküche“ entstanden. In dem E-Book findest du 50 vegane Rezepte, die perfekt für den Alltag sind.

Kräuter, Beeren und Gemüse selbst anpflanzen
Wenn du einen Garten oder Balkon hast, kannst du einige Lebensmittel auch selbst anpflanzen. Einfach zu handhaben sind z.B. Kräuter, verschiedene Sorten Beeren und Tomaten. Wir haben Sträucher mit Johannisbeeren und Himbeeren im Garten. Während der Erntezeit kann ich hier morgens viele frische Beeren für mein Frühstück pflücken. Der Pflegeaufwand hält sich in Grenzen. Bei einem richtigen Nutzgarten oder Hochbeet sieht das natürlich etwas anders aus, allerdings kann dieses Hobby auch Spaß machen.
Foodsharing nutzen
Eine meiner liebsten Spartipps ist Foodsharing. Die Organisation rettet ehrenamtlich Lebensmittel vor der Mülltonne und gibt sie meist über sogenannte Fairteiler an andere Menschen weiter. Sie kooperieren mit Supermärkten, Bäckereien und weiteren Betrieben und holen dort Lebensmittel ab, die nicht mehr verkauft werden. Übrigens haben die Tafeln immer Vorrang, man nimmt also niemandem etwas weg. Standorte von Foodsharing findest du über die Website der Organisation. Bei mir in der Region gibt es dann z.B. WhatsApp Gruppen, in denen Infos über eine neue Abholung gepostet werden. Ich kann dann an der Fairteilerstelle vorbeigehen und mir die Sachen, die ich brauche mitnehmen. Vollkommen kostenlos. Natürlich nehme ich auch hier nur soviel, wie ich (ver)brauchen kann, damit nichts in der Mülltonne landet.
Gemüse nachziehen
Wusstest du, dass du manches Gemüse immer wieder nachziehen kannst? Das nennt sich Regrowing und funktioniert z.B. mit Frühlingszwiebeln und Salat. Dafür müssen die Wurzeln bzw. der Strunk großzügig abgeschnitten und in frisches Wasser gestellt werden. Hier wächst dann immer wieder Gemüse nach. Auch aus Knollengemüse wie Karotten oder Kartoffeln kannst du neue Pflanzen züchten, diese müssen dann aber im Garten unter der Erde gezogen werden.
Mundraub – Beeren, Kräuter oder Pilze sammeln
Für den persönlichen Bedarf kannst du auf öffentlichen Grundstücken auch Lebensmittel wie Beeren, Kräuter oder Pilze sammeln. Ein hilfreiche Karte mit Fundstellen findest du auf mundraub.org. Halte dich hier bitte an die Regeln und sammle nur dort, wo es erlaubt ist. Sammle keine geschützten Pflanzen und nur die, die du sicher als essbar bestimmen kannst. Verwechslungen können hier mit gefährlichen Vergiftungen enden. Beliebt sind z.B. Bärlauch im Frühling, Brombeeren im Sommer und Pilze im Herbst. Du kannst auch Schulungen absolvieren um Pilze oder Wildkräuter bestimmen zu lernen.

Apps und Online-Shops zum sparen
Neben den normalen Wochenangeboten gibt es noch weitere Apps und Onlineshops, wo du sparen kannst. Relativ bekannt ist mittlerweile die App Togoodtogo. Hier kannst du bei Supermärkten und Restaurants übrig gebliebene Gerichte zum günstigen Preis kaufen. Allerdings weißt du nicht immer vorher was drin ist und das vegane Angebot ist überschaubar. Inzwischen gibt es auch Lieferungen mit gemischten Paketen. Hier sind öfter mal vegane Angebote dabei.
Lohnenswert ist außerdem ein Blick in den Shop Veggie-Specials. Hier gibt es verschiedene vegane Produkte, meistens in größeren Mengen, zu reduzierten Preisen. Das lohnt sich vor allem, wenn man auf Vorrat kauft, oder sich die Bestellung mit Freund:innen teilt.
Weitere Tipps zum veganen Leben:
Vegan Reisen: meine Tipps für deinen veganen Urlaub
Vegane Ernährung – so klappt die Umstellung
Posted on Januar 14, 2026
Rezept: Süßkartoffel-Spinat-Curry mit Erdnussoße
Heute gibt es mal wieder ein einfaches Curry-Rezept und zwar eine Variante, wie ich sie zuletzt im Camper während meiner Neuseeland-Rundreise gekocht habe. Dafür verwende ich Zutaten, die ich fast überall im Supermarkt bekomme und reichlich frisches Gemüse. Daraus wird ein cremiges Süßkartoffel-Spinat-Curry das mit Erdnussbutter verfeinert wird.

Zutaten für 3-4 Portionen:
2EL Pflanzenöl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
3 mittelgroße Süßkartoffeln
2 Karotten
1 Dose Kichererbsen
1 Dose Kokosmilch
250g frischer Babyspinat
2TL Currypulver
2EL Erdnussbutter
Salz, Pfeffer
dazu Reis
1. Süßkartoffel und Karotten schälen, die Süßkartoffeln in etwa 1cm breite Würfel schneiden, die Karotten in Scheiben. Kichererbsen abgießen und mit Wasser abspülen. Währenddessen den Reis in einem Topf mit Wasser aufsetzen.
2. Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und in feine Würfel schneiden. In einer tiefen Pfanne das Pflanzenöl erhitzen und beides darin ein paar Minuten andünsten.
3. Dann Süßkartoffel und Karotten dazugeben, für etwa 5min bei geschlossenem Deckel mitdünsten. Alles mit Curry, Salz und Pfeffer würzen.
4. Nacheinander Kichererbsen, Erdnussbutter und Kokosmilch dazugeben. Gut umrühren, bis sich die Erdnussbutter komplett aufgelöst hat und nochmals etwa 10min köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Nach Bedarf etwas heißes Wasser hinzufügen.
5. Zum Schluss nach und nach den Spinat zugeben und unterrühren, bis er in sich zusammenfällt. Dann zusammen mit Reis servieren.

Wie schon gesagt habe ich das Curry in verschiedenen Varianten während meiner Campervan-Reise durch Neuseeland gekocht. Das Gericht ist dafür ideal, da man nur einen kleinen Topf für den Reis und eine große Pfanne für das Curry benötigt. Außerdem gibt es alle Basic-Zutaten in fast jedem Supermarkt, ohne dass man nach veganen Ersatzprodukten suchen muss. Zutaten wie Kokosmilch und Erdnussbutter habe ich bisher auf allen meinen Reisen im Supermarkt entdeckt, also perfekt um daraus eine leckere Soße zu kochen.
Das Gemüse haben wir dabei, je nach Angebot varriiert und unser Curry mal mit Blumenkohl und mal mit Kürbis gekocht. Falls du das machst musst du ggf. etwas mehr Flüssigkeit hinzufügen und die Kochzeit etwas verlängern, je nachdem wie knackig du dein Gemüse haben möchtest. Die Kombination aus Süßkartoffeln und Spinat mag ich persönlich sehr gerne. Die Süßkartoffeln geben beim kochen etwas Stärke an die Soße ab, die damit etwas eindickt.


Apropos Kochzeit: die mussten wir beim kochen auf den Campingplätzen sowieso meist schätzen. Denn die Kochgelegenheiten waren oft schon etwas älter, die Temperaturregler nicht richtig beschriftet und die Kochplatten brauchten meist eine ganze Weile um wirklich heiß zu werden. Dafür hatten wir dort mehr Platz als in unserem Camper, wo wir theoretisch auch auf zwei kleinen Gasflammen hätten kochen können. Da wir die Fläche darüber aber meist als Ablage benutzt haben, sind wir lieber in die größeren Küchen gegangen. Dort war meistens auch nicht allzuviel Betrieb.
Weitere Rezeptideen für die vegane Camping-Küche:
Vegane Pfannkuchen mit Banane
Gemüsechili mit Kartoffeln
Zucchini-Reis-Pfanne mit Basilikumtofu

