Wandern im Siebengebirge – In 5 Touren über alle 7 Berge

Schon mein ganzes Leben habe ich im Siebengebirge gewohnt, gewandert bin ich hier aber seit meiner Kindheit nur sehr selten. Nachdem aber dieses Jahr klar war, dass größere Reisen erstmal nicht möglich sein werden, habe ich mir vorgenommen meine Region wieder mehr zu erkunden und in diesem Jahr alle 7 Namensgebenden Berge des Siebengebirges zu erwandern. In diesem Artikel findet ihr meine Routen zum Nachwandern sowie weitere Routenvorschläge zum Wandern im Siebengebirge.

Das Siebengebirge

Das Siebengebirge ist ein Mittelgebirge am Rhein, südlich von Bonn und an der Grenze zu Rheinland-Pfalz gelegen. Es ist vor über 25 Millionen Jahren entstanden und vulkanischen Ursprungs. Seinen Namen hat es wahrscheinlich sowohl von der Bezeichnung „Siefen“, was feuchtes Bachtal bedeutet, als auch von seinen sieben markantesten Bergen: Drachenfels, Wolkenburg, Petersberg, Nonnenstromberg, Löwenburg, Lohrberg und Ölberg. Tatsächlich gibt es im Siebengebirge aber über 50 Berge. Der Ölberg ist mit ca. 461m der höchste von ihnen.
Außerdem ist das Siebengebirge eines der ältesten Naturschutzgebiete Deutschlands (es wurde bereits 1922 unter Naturschutz gestellt). Der heutige Naturpark Siebengebirge umfasst ungefähr 4.800ha Fläche und 200km ausgeschilderte Wanderwege.

Tour 1: Runde über den Drachenfels und die Wolkenburg

Der Drachenfels ist mit Abstand das beliebteste Ziel zum Wandern im Siebengebirge. Zahlreiche Tagesausflügler lassen sich aber auch von der Zahnradbad ab Königswinter hinaufbringen. Bei meiner Wanderung habe ich Drachenfels und Wolkenburg zu einer Runde von ca. 11km kombiniert.

Aussicht auf den Rhein, auf dem Weg zum Dranchefels.

Start ist am Rhöndorfer Bahnhof, von hier geht es die Löwenburgstraße hinauf, bevor man nach ca. 600m links in den Weinberg abbiegt. Ab hier muss man bis zum Gipfel einfach den Rheinsteig Symbolen folgen, der Drachenfels ist als Ziel aber natürlich auch ausgeschildert. Vom Ulanendenkmal führt der Weg weiter in den Wald, wo es teils steil und über schmale Serpentinen hinaufgeht. Kurz vor dem Gipfel belohnt eine kleine Aussichtsplattform mit traumhaftem Blick über das Rheintal für den anstrengenden Aufstieg. Von dort geht es über ein paar Treppen zum Drachenfelsplateau. Die Burgruine befindet sich noch ein kleines Stückchen höher.
Wieder zurück vom Gipfel, folgen wir jetzt ein kurzes Stück der Straße neben den Schienen der Zahnradbahn, biegen aber bei erster Gelegenheit direkt wieder rechts in den Wald ab Richtung Milchhäuschen. Der Wanderweg umrundet hier die Wolkenburg. Der Weg über den Gipfel ist seit einiger Zeit gesperrt. Wir gehen weiter bis zum Milchhäuschen und von dort Richtung Königswinter. Hier führt der Weg an großen Wiesen vorbei. Gegenüber von einer dieser Wiesen kommt nach etwa einem Kilometer Schloss Drachenburg ins Blickfeld. Von hier biegen wir rechts ab ins Nachtigallental, das uns bis nach Königswinter führt. Wer möchte kann die Tour hier beenden und ab Königswinter Bahnhof zurückfahren, wir sind noch ein paar Kilometer weiter gewandert und an der Rheinpromenade zurück zum Ausgangspunkt gelaufen.

Weg auf den DrachenfelsDas Drachenfelsplateau kurz unterhalb der Ruine.

Daten zu dieser Tour: 11,1km, Höhenmeter: 250m, Gehzeit: ca. 3 Stunden (ohne Pausen)
Route zum Nachwandern auf Koomot
Einkehrmöglichkeiten gibt es auf dem Drachenfels, beim Milchhäuschen und in Königswinter.
Anreise: Entweder mit dem Regionalzug RB 27/RE8 (ab Köln oder Koblenz), oder der Straßenbahnlinie 66 (ab Bonn) bis Rhöndorf Bahnhof, oder mit dem Auto über die B42.

Alternativen zu dieser Tour: Wer nicht die Runde um die Wolkenburg laufen will, kann natürlich auch nur eine Wanderung auf den Drachenfels unternehmen. Diese kann man sowohl von Rhöndorf, als auch von Königswinter aus starten. Von Königswinter empfehle ich auf jeden Fall den Weg durchs Nachtigallental, dieser ist am schönsten. Zum Gipfel würde ich dann ab Schloss Drachenburg weiter über den Eselsweg. Von hier hat man einen tollen Blick auf das Schloss mit dem Rheintal im Hintergrund.

Tour 2: Über den Rheinsteig auf die Löwenburg

Insgesamt drei Etappen des Rheinsteigs führen durchs Siebengebirge und bei fast jeder Wanderung läuft man ein Stück dieser Route. So auch bei meiner Tour auf die Löwenburg, die mit 455m der zweithöchste Berg im Siebengebirge ist.

Aussicht auf Drachenfels und Wolkenburg vom Großen Breiberg.

Wie schon die Wanderung auf den Drachenfels, startet auch meine Tour auf die Löwenburg am Rhöndorfer Bahnhof. Wir folgen wieder der Löwenburgstraße, biegen diesmal allerdings nicht in den Weinberg ab, sondern gehen weiter geradeaus in den Wald. Kurz hinter dem Waldfriedhof biegt der Rheinsteig dann nach rechts ab. Von hier aus sind es ca. 4km bis zum Gipfel der Löwenburg. Die ersten Kilometer gilt es schon einige steilere Abschnitte zu erwandern. Als wir an der Breiberg Hütte vorbeikommen entschließen wir uns außerdem spontan, diesen Gipfel auch noch zu erklimmen. Der Große Breiberg gehört mit ca. 313m zu den höheren Bergen im Siebengebirge. Vom Gipfel hat man einen tollen Ausblick auf Drachenfels und Wolkenburg.
Nach diesem lohnenswerten Abstecher folgen wir wieder dem Rheinsteig. Erst geht es weiter über schmale Wanderwege, dann stößt der Wanderpfad wieder auf einen breiteren Weg, der um den Gipfel herum und am Löwenburger Hof vorbei führt. Bis zum Gipfel der Löwenburg ist jetzt ein letzter steilerer Anstieg zu überwinden, bevor man die Burgruine erreicht.
Für den Rückweg entscheiden wir uns für den steilen Weg hinunter nach Rhöndorf. Dieser führt, recht gleichmäßig abfallend, entlang eines Bachlaufs hinunter durchs Löwenburger Tal.

Steiler Pfad am RheinsteigSchmale Pfade am Rheinsteig.Die Burgruine auf der Löwenburg

Daten zu dieser Tour: 10,9km, Höhenmeter: 380, Gehzeit: ca. 3 Stunden (ohne Pausen)
Route zum Nachwandern auf Koomot
Einkehrmöglichkeiten gibt es im Löwenburger Hof (kurz unterhalb des Gipfels) und in Rhöndorf.
Anreise: Entweder mit dem Regionalzug RB 27/RE8 (ab Köln oder Koblenz), oder der Straßenbahnlinie 66 (ab Bonn) bis Rhöndorf Bahnhof, oder mit dem Auto über die B42.

Alternativen zu dieser Tour: Es gibt viele Möglichkeiten auf die Löwenburg zu wandern. Eine beliebte Route führt z.b. auch ab Bad Honnef durch das Tretschbachtal (schwer). Wer nicht so viele Höhenmeter überwinden möchte, kann am Wanderparkplatz an der Margaretenhöhe starten. Aus der entgegengesetzten Richtung kommend, gibt es auch eine Route ab einem Wanderparkplatz im Schmelztal. Eine alternative Route ins Rheintal führt über den Drei Seen Blick Richtung Jungfernhard und über die Kuckstein Hütte. Auch ist es möglich ab Jungfernhard bis zum Milchhäuschen zu gehen und von dort nach Königswinter hinunter zu wandern.

Tour 3: Runde vom Kloster Heisterbach über Weilberg, Stenzelberg, Nonnenstromberg und Petersberg

Diese Tour führt insgesamt über vier Berge, von denen der Nonnenstromberg und der Petersberg zu den „großen“ sieben gehören. Es ist mit ca. 8km eine schöne, abwechslungsreiche Route, die vor allem am Wochenende auch sehr beliebt ist. Da die Route über so viele Berge geht und keiner einheitlichen Beschilderung folgt, habe ich diesmal öfter die Karte zurate gezogen.

Weg über den Stenzelberg.

Start der Wanderung ist am Parkplatz am Kloster Heisterbach. Hier machen wir einen Abstecher zur Klosterruine, dem ersten Highlight bei dieser Tour. Danach überqueren wir die Straße und folgen den Waldwegen Richtung Weilberg. Wir folgen allerdings nicht dem ganzen Weilberg Rundweg, sondern legen nur einen Stopp auf dem Aussichtspunkt ein, von dem man in den alten Steinbruch blicken kann. Weiter geht es Richtung Stenzelberg. Auf dem Weg kommen wir an zwei weiteren Wanderparkplätzen vorbei und überqueren erneut die Landstraße. Zunächst laufen wir ein Stück um den Stenzelberg herum, biegen dann aber auf den schmalen Pfad ab, der quer über den Berg führt. Auf dem Stenzelberg bietet sich eine tolle Landschaft, denn man durchquert hier einen weiteren Steinbruch, der eine spannende Abwechslung zu den restlichen Waldwegen bietet. Heraus kommen wir wieder an einer anderen Stelle des Rundwegs und biegen rechts ab Richtung Einkehrhaus. Von dort folgen wir dem breiten Weg Richtung Petersberg, biegen aber nur ein paar Meter weiter auf den schmaleren Pfad zum Nonnenstromberg ab. Dieser schlängelt sich in Serpentinen bis auf den Gipfel und auf der anderen Seite wieder hinunter. Hier stoßen wir wieder auf den Rheinsteig und folgen den Symbolen erst bis auf den Petersberg, wo wir schöne Ausblicke ins Siebengebirge und ins Rheintal genießen können, und anschließend auch beim Abstieg, bis zum Ausgangspunkt am Kloster Heisterbach.

Klosterruine Heisterbach.Steinbruch auf dem Weilberg.Steinbruch auf dem Stenzelberg.Waldweg am Nonnenstromberg.

Daten zu dieser Tour: 8km, Höhenmeter: 200, Gehzeit ca. 3 Stunden (mit kleinen Pausen)
Route zum Nachwandern auf Koomot
Einkehrmöglichkeiten gibt es auf dieser Route kurz nach dem Abstieg vom Stenzelberg und auf dem Petersberg
Anreise: Mit dem Regionalzug RB 27/RE 8 (ab Köln oder Koblenz) bis Niederdollendorf Bf und dann mit dem Bus 520 weiter bis Kloster Heisterbach oder mit dem Auto bis zum selbigen Wanderparkplatz. Alternativ gibt es die Straße weiter hoch noch zwei weitere Parkplätze. Wer mit dem Auto kommen möchte, sollte vor allem am Wochenende jedoch früh anreisen, da die Parkplätze oft schnell voll sind.

Tour 4: Runde um den großen Ölberg

Mit knapp 461m ist der große Ölberg der höchste Berg des Siebengebirges. Wir erwandern ihn auf einer kleinen Rundtour, ab der Margaretenhöhe. Auf einem der Parkplätze stellen wir für 3€ Tagesgebühr unser Auto ab und folgen dem Ölberg-Rundweg gegen den Uhrzeigersinn. Den ersten Kilometer geht es noch die Straße entlang und schließlich in den Wald, wo wir nach einem weiteren Kilometer einen kurzen Abstecher auf den Gipfel des kleinen Ölbergs unternehmen. Der gesamte Rundweg um den Ölberg ist 4km lang und ohne Steigung, hier sind wir etwa eine Stunde unterwegs.
Anschließend machen wir uns auf zum Gipfel des großen Ölbergs. Vom Parkplatz aus führt ein breiter Schotterweg nach oben bis zum Restaurant auf dem Gipfel. Ein bisschen acht geben muss man auf das ein oder andere Auto, das dorthin fährt. Zum Aussichtspunkt kommt man nur über die Terrasse des Restaurants. Von hier hat man einen tollen Blick über die gesamt Umgebung. Auf dem Rückweg nach unten werfen wir noch einen kurzen Blick in den alten Steinbruch. Der Weg dorthin ist aber jetzt im Sommer ziemlich zugewachsen mit Brenneseln und Brombeerranken und so bleibt es beim Blick aus der Ferne, bevor wir wieder ganz zur Margaretenhöhe absteigen.

Aussicht vom Großen Ölberg.Der kleine Ölberg.

Daten zu dieser Tour: ca. 7km, Höhenmeter: 140, Gehzeit ca. 2 Stunden (ohne Pausen)
Route zum Nachwandern auf Koomot
Einkehrmöglichkeiten gibt es an der Margaretenhöhe und auf dem Gipfel des großen Ölbergs.
Anreise: Mit dem Regionalzug RB27/RE 8 (ab Köln oder Koblenz) bis Königswinter Bahnhof und dann mit dem Bus 521 bis Königswinter Margaretenhöhe oder mit dem Auto bis zum Wanderparkplatz dort. Es gibt einen großen Parkplatz rechts der Straße und einen weiteren links direkt am Ölberringweg. Das Parken kostet dort 3€ für einen ganzen Tag.

Tour 5: Durch das Tretschbachtal, rund um den Lohrberg und Abstieg über den Drachenfels nach Königswinter

Für den letzten Berg, den Lohrberg, habe ich mir eine längere, anspruchsvollere Route ausgesucht, die ich am Ende sogar noch spontan um einige Kilometer verlängert habe. Mit insgesamt 15,5km ist es meine längste Wanderung im Siebengebirge, aber auch hier gibt es einige kürzere Alternativen.

Wandern im Tretschbachtal.

Start ist an der Bahnstation der Linie 66 „Am Spitzenbach“, direkt am Rheinufer. Von hier geht es über die Brücke, dann links und bei nächster Gelegenheit direkt wieder rechts durch den Park Reitersdorf. Wir überqueren die Rhöndorfer Straße beim Zebrastreifen, laufen den Messbeuel hoch, biegen nach rechts in den Frankenweg und direkt wieder nach Links in die Schaffhausenstraße der wir weiter folgen. Etwa 1,5 km nach dem Start erreichen wir den Waldrand. Hier geht es erst ein Stück durchs Annatal und an der Anna Hütte biegen wir rechts ab Richtung Tretschbachtal. Im ersten Abschnitt des Tretschbachtals ist der Weg nicht gekennzeichnet. Er ist teils sehr schmal und man muss an einige Stellen über umgefallene Bäume klettern. Deswegen würde ich da auf jeden Fall den gekennzeichneten Weg empfehlen. Aber auch der zweite, längere Abschnitt der dann gekennzeichnet ist) hat es in Sich: immerhin ist es einer der Zuwege zum Rheinsteig. Auf einer Länge von ca. 1,2km geht es auf schmalen Wegen und über einige Holzstege neben dem Bach den Berg hinauf. Hier empfiehlt sich auf jeden Fall Trittsicherheit und gutes Schuhwerk, denn die Wege können schnell matschig werden. Nebenbei überwindet man beim Aufstieg auch noch um die 140 Höhenmeter.
Nachdem wir das Tretschbachtal verlassen haben, nehmen wir den breiten Wanderweg Richtung Löwenburg, bis zum Löwenburger Hof. Ab hier folgen wir der Beschilderung des Lohrberg-Rundwegs gegen den Uhrzeigersinn. Dieser verläuft erst ein langes Stück auf asphaltierter Straße (hier kann auch schonmal ein Auto vorbeifahren) und biegt nach ungefähr einem Kilometer links auf einen gekiesten Waldweg. Hier tun sich jetzt zwischen den Bäumen einige schöne Ausblicke auf die anderen Berge des Siebengebirges auf. Besonders empfehlenswert ist auch der Aussichtspunkt „Drei-Seen-Blick“, bei dem man zwischen den Bergen hindurch an drei Stellen Teile des Rheins sehen kann. Der gesamte Lohrberg-Rundweg ist knapp 3km lang. Einen gekennzeichnet Weg auf den Gipfel des Lohrbergs gibt es nicht.
Kurz bevor wir wieder am Ausgangspunkt des Rundwegs ankommen, biegen wir scharf rechts ab und folgen zunächst den Schildern Richtung Milchhäuschen. Wer möchte, kann wie wir, ab der Lietschen Hütte eine Abstecher über den Geisberg und den Schallenberg einbauen. Hier folgt man wieder eine kurze Zeit dem Rheinsteig und vom Geisberg hat man nochmal einen schönen Ausblick. Nach diesem kurzen Umweg trifft man wieder auf den breiten Weg Richtung Milchhäuschen.
Mein Ursprünglicher Plan war es, vom Milchhäuschen direkt Richtung Königswinter abzusteigen. Spontan habe ich mich dann aber doch dazu entschieden noch einmal um die Wolkenburg und bis zum Drachenfelsplateau zu laufen und erst von dort den Weg nach Königswinter einzuschlagen. Das hat meine Tour zwar um ein paar Kilometer und Höhenmeter verlängert, der Ausblick auf das Rheintal hat dafür aber wieder entschädigt. Hinab ging es dann über den Eselsweg und ab Schloss Drachenburg links durchs Nachtigallental, das einen kurz vorm Regionalbahnhof wieder ausspuckt.

Weg über Holzplanen im Tretschbachtal.Aussicht auf den Großen Ölberg.Wanderung am Lohrberg-Rundweg.Aussicht auf den Drachenfels vom Geisberg.Aussicht auf Schloss Drachenburg und den Rhein.

Daten zu dieser Tour: 15,4km; Höhenmeter: 350, Gehzeit: 3 Stunden 45 Minuten (ohne Pausen) ich war insgesamt 4 ½ Stunden unterwegs
Route zum Nachwandern auf Koomot
Einkehrmöglichkeiten gibt es am Löwenburger Hof, im Milchhäuschen, auf dem Drachenfels und in Königswinter.
Anreise: Von Bonn mit der Linie 66 bis zur Haltestelle „Bad Honnef – Am Spitzenbach“, zurück geht es dann ab Königswinter. Wer mit dem Auto anreist findet an der Endhaltestelle der Linie 66 „Bad Honnef – Stadtbahn“ einen Park & Ride Parkplatz. Von Königswinter kann man dann bequem mit der Bahn zum Ausgangspunkt zurückfahren. Der Regionalbahnhof von Bad Honnef, an dem die Linien RB27 und RE8 halten befindet sich noch ein Stück weiter.

Alternativen zu dieser Tour: Wer den Lohrberg Rundweg wandern möchte hat mehrere Möglichkeiten: zum Löwenburger Hof führen mehrere Wege unter anderem kann man über den Rheinsteig von Rhöndorf aus aufsteigen (siehe Tour 2 zur Löwenburg). Statt in das Treschtbachtal abzubiegen, kann man auch weiter durch das Annatal laufen (hier ist ebenfalls ein Weg zur Löwenburg ausgeschildert). Wer nicht so viele Höhenmeter überwinden möchte, kann auch an der Margaretenhöhe starten. Bei dieser Variante kann man die Lohrberg Rundweg auch gut mit dem Aufstieg zur Löwenburg kombinieren.

Zusatztour: 7 auf einen Streich

Diese Tour ist nur was für sportliche, denn sie führt an einem Tag über alle sieben Berge des Siebengebirges. Das Wanderevent mit diesem Namen findet einmal im Jahr, im Mai statt. Die Route kann man den Rest des Jahres natürlich auch auf eigene Faust gehen.
Die Offizielle Route ist 26km lang und startet an der Endhaltestelle der Linie 66 in Bad Honnef. Von dort geht es am Rhein vorbei bis nach Rhöndorf, von wo der Aufstieg zum Drachenfels startet. Von dort geht es weiter um die Wolkenburg, bis zum Milchhäuschen und dann quer durchs Tal bis zum Petersberg. Weiter geht es in einer Runde um den Nonnenstromberg und mit einem Abstecher zum Stenzelberg hinauf bis zum großen Ölberg. Nachdem man nun den höchsten Berg erklommen hat, geht es ein Stück bergab, rund um den Lohrberg und hinauf zur Löwenburg. Am Schluss folgt dann der Abstieg wieder hinunter nach Bad Honnef.

Route zum Nachwandern bei outdooractive.

Allgemeine Tipps zum Wandern im Siebengebirge:

– Im Siebengebirge wandert man größtenteils auf gut ausgebauten Waldwegen, und kleinen Pfaden. Manchmal sind auch steinigere Wege dabei. In jedem Fall empfiehlt es sich ein gutes paar Wanderschuhe zu tragen.
– Die Wege sind mit roten und gelben Pfeilen markiert. Rot gekennzeichnete Wege sind für Wanderer freigegeben, gelbe auch für Radfahrer.
– Der Naturpark Siebengebirge ist ein Naturschutzgebiet. Deshalb halte dich bitte an folgende Regeln: laufe nur auf den gekennzeichneten Wegen und nicht abseits im Wald, hinterlasse keinen Müll und nimm Abfälle wieder mit, sammle keine Pflanzen, Pilze oder Beeren, Rauchen ist im Naturschutzgebiet verboten, Hunde sollten an der Leine geführt werden, parke dein Auto nur auf ausgewiesenen Wanderparkplätzen, wenn du mit dem Rad unterwegs bist, halte dich an die dafür freigegebenen Wege. Siehe auch Schutzfunktion des Naturparks.

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