Rezept: Italienischer Osterkuchen (Colomba di Pasqua) vegan

In Italien gibt es zu Ostern einen besonderen Hefekuchen, die Colomba di Pasqua. Diesen italienschen Osterkuchen, meist in Form einer Taube, habe ich bei meiner Reise nach Mailand im letzten Jahr kennengelernt. Da ich dieses Jahr nicht reisen kann, hole ich mir die Urlaubsstimmung mit diesem Rezept zurück.

vegane Colomba, italienischer Osterkuchen

Zutaten für eine 28cm Form oder eine große Taube:
500g Mehl
120g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Trockenhefe
5g geriebene Orangenschale (ich habe fertige genommen)
160g Margarine
3 EL Sojamehl mit Wasser vermischt als Eiersatz
200ml Sojamilch
100g Orangeat
Hagelzucker zum bestreuen

1. Für den Hefeteig Mehl, Zucker, Vanillezucker, Trockenhefe und die geriebene Orangenschale in einer Schüssel mischen.
2. Das Sojamehl mit etwas Wasser anrühren, die Sojamilch leicht erwärmen und beides zusammen mit der Margarine in die Schüssel geben. Alles gut zu einem gleichmäßigen Teig verkneten.
3. Als letztes wird das Orangeat hinzugegeben und untergeknetet. Der Teig sollte dann mindestens eine Stunde an einem warmen Ort gehen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat.
4. Den Ofen auf 180°C vorheizen, die Backform einfetten. Den Teig nochmals gut durchkneten, in die Form geben und möglichst gleichmäßig Richtung Rand drücken.
5. Zum Schluss den Hagelzucker über dem Teig verteilen, sodass eine gleichmäßige Kruste entsteht. Der Hefekuchen muss jetzt ca. 40-45 Minuten bei 180°C auf mittlerer Schiene backen.

vegane Colomba, italienischer Osterkuchen

Normalerweise wird die Colomba in Form einer Taube gebacken, daher auch der Name „Colomba“ = Taube. Typischerweise gibt es sie zu Ostern und als ich letztes Jahr über Ostern in Mailand war, konnte man sie in fast jeder Bäckerei kaufen. Im Supermarkt habe ich auch eine vegane Colomba entdeckt, die ich natürlich gleich mitnehmen musste.

vegane Colomba, italienischer Osterkuchen

Da ich keine passende Backform für die Colomba hatte, habe ich einfach eine normale Runde Backform genommen. Geschmacklich macht das ja keinen Unterschied. Bei mir gibt es den italienischen Osterkuchen zum Frühstück, man kann ihn aber auch super als Gebäck zum Kaffee essen.

Kennt ihr den italienischen Osterkuchen? Was gibt es bei euch zum Osterfrühstück?

Weiterlesen:
Vegan in Mailand
Mailand Tipps – Die Top 7 Sehenswürdigkeiten und mehr
Rezept: Schokobiscotti
Rezept: Veganes Tiramisu

Rezept: Chocolate Chip Blondies (vegan)

Heute gibt es endlich mal wieder ein neues Rezept, denn irgendwie bin ich Anfang des Jahres viel zu selten dazu gekommen, mal was neues zu backen oder zu kochen. Immerhin habe ich die Vorratsschränke mal sortiert und bin dabei über eine Packung weiße Schokolade Buttons gestolpert, die ich besser schnell aufbrauchen sollte. Also habe ich einfach mein Rezept für Kokos Brownies etwas abgewandelt und daraus wurden dann diese veganen Chocolate Chip Blondies.

Blondies vegan

Zutaten für eine Form ca. 20x30cm oder ½ Blech (gibt ca. 15 Stück)
für den Teig:
175g Margarine
150g Zucker
3 EL Sojamehl mit Wasser
200g Mehl
½ Päckchen Backpulver
100g vegane weiße Schokolade
125g vegane Chocolate Chips (alternativ gehackte Schokolade)
für die Verzierung:
ca. 50g dunkle Schokolade

1. Die Margarine mit dem Zucker schaumig schlagen. Das Sojamehl mit der doppelten Menge Wasser vermischen und unterrühren.
2. Mehl und Backpulver dazu sieben und alles schonmal verrühren. Dann die Schokolade vorsichtig schmelzen zu den restlichen Zutaten geben und alles zu einem gleichmäßigen Teig verrühren. Zuletzt noch die Chocolate Chips unterheben.
3. Die Backform gut einfetten (oder mit Backpapier auslegen), den Teig gleichmäßig darauf verstreichen und ca. 40min bei 160°C Umluft im Ofen backen. In der Form abkühlen lassen und in Stücke schneiden.
4. Für die Verzierung die Schokolade schmelzen und mit einem Löffel auf jedem Stück etwas davon in Wellenform verteilen.

vegane Blondiesvegane Blondies

Statt nochmal extra Schokolade für die Glasur zu schmelzen, kann man auch einen Teil der Chocolate Chips aufheben und vor dem backen über den Teig in der Form streuen. Ich habe daran erst zu spät gedacht und die Blondies deswegen nochmal extra mit Schokolade verziert, weil sie mir so besser gefallen.

vegane Blondies

Beim Aufräumen habe ich übrigens mal wieder festgestellt wie viele verschiedene Zutaten sich mit der Zeit so ansammeln und wie viel, das man beim einkaufen mitnimmt weil es sich gut anhört, man am Ende doch im Schrank vergisst. Deswegen habe ich mir vorgenommen das öfter zu machen. Dadurch kommt man auch auf einige neue Rezeptideen. Vor ein paar Jahren entstand so z.b. auch mein Rezept für vegane Hefeschnecken mit Puddingfüllung, oder meine Schoko-Pistazien Biscotti von letztem Jahr.

Normandie: Bayeux und die Landungsstrände in Arromanches

Bei meiner letzten Frankreich Reise ging es zwar mal wieder in die Bretagne, diesmal haben wir aber nicht nur auf der Hinfahrt einen Stopp beim Mont-Saint-Michel eingeplant, sondern auch auf der Rückfahrt erst in Bayeux und später bei Amiens Halt gemacht. Bayeux liegt in der Normandie, ein Stück nördlich von Caen und wir haben uns sowohl die Altstadt angesehen, als auch einen kurzen Abstecher zu den Landungsstränden in Arromanches-les-Bains gemacht.

Bayeux Altstadt mit Fluss, Mühlrad und der Kathedrale im Hintergrund

Die Altstadt von Bayeux

In der Altstadt von Bayeux findet man noch viele alte Fachwerkhäuser. Am Fluss sind außerdem noch einige alte Mühlräder erhalten, die ein schönes Fotomotiv bieten. Ebenfalls sehr sehenswert ist die Kathedrale. Die Altstadt ist nicht sehr groß, man kann sich also alles super bei einem Rundgang zu Fuß anschauen.

Fachwerkhaus in der Altstadt von BayeuxKathedrale von Bayeux
Wer nach Bayeux kommt, sollte sich auf jeden Fall die Tapisserie de Bayeux anschauen, die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt. Der Wandteppich stammt aus dem 11. Jahrhundert und erzählt auf knapp 70 Metern die Geschichte der Eroberung Englands. Er gehört seit 2007 zum UNESCO Weltdokumentenerbe.

Musée de la Tapisserie de Bayeux
Das Museum, in dem er ausgestellt ist, kostet aktuell 10€ Eintritt (Stand 2019). Man bekommt dort einen Audioguide, der die Szenen auf dem Teppich erklärt. Außerdem gibt es eine Ausstellung, die über Details zur Fertigung und über die damalige Geschichte informiert. Für den Besuch sollte man etwa eine Stunde einplanen.

altes Mühlrad am Fluss Aure

Übernachtet haben wir in Bayeux auf dem Camping des Bords de l’Aure. Von dort konnte man zu Fuß in ca. 15min in die Stadt laufen.

Die Landungsstrände in Arromanches-les-Bains

Von Bayeux aus ist man mit dem Auto in kurzer Zeit in Arromanches, einer der zentralen Schauplätze des D-Day 1944. Der Strand von Arromanches gehörte unter dem Decknamen Gold Beach zu einem der Landungsstrände der Normandie, an denen die Alliierten am 6. Juni 1944 anlandeten, um Frankreich von den Nazis zu befreien. Heute kann man dort noch die Überreste des Mullberry Hafens sehen, eines künstlichen Hafens, mit dessen Hilfe die Alliierten Nachschub an Land bringen konnte. Insgesamt 40.000 Fahrzeuge, über 200.000 Soldaten und unzählige weitere Hilfsgüter wurden so transportiert.

Überreste des Mulberry HafensBlick über Arromanches
Auf den Klippen am Rand der Stadt erinnert eine Gedenkstätte an die Ereignisse. Von dort hat man außerdem einen guten Blick über die Küste. Wer mehr über die Geschichte erfahren will, kann sich das Musée du Débarquement oder den Film im Arromanches 360° anschauen.

D-Day Gedenkstätte in Arromanches-les-BainsMalerein in den Schaufenstern in Arromanches im Gedenken an den D-DayÜberreste des Mulberry Hafens am Strand von Arromanches

Wer mehr über die Landungsstrände in der Normandie lesen will, findet einen sehr ausführlichen Artikel bei snoopsmaus.

Wer nicht selbst mit dem Auto unterwegs ist kann auch geführte Touren zu den Landungsstränden buchen: z.B. ab Bayeux * oder ab Caen *(Affiliate-Links).

Weiterlesen zu Frankreich:
10 Dinge in der Bretagne die du nicht verpassen solltest
Paris Low Budget
Wandern an der Côte de Granit Rose

Mosaiksteine Jahresrückblick 2019

Nur noch ein paar Tage, dann ist das Jahr 2019 vorbei und damit wird es Zeit für den Jahresrückblick auf Mosaiksteine. Diesen Post mit allen Food- und Reisehighlights des Jahres gibt es schon seit Beginn des Blogs und natürlich darf er auch in diesem Jahr nicht fehlen.

Dieses Jahr ist das erste, in dem ich den Blog neben einem Vollzeitjob geschrieben habe. Das merkt man auch an der Anzahl der Beiträge. Wo ich früher regelmäßig einmal pro Woche einen neuen Beitrag veröffentlich habe, komme ich nun viel seltener dazu. Immerhin 13 neue Beiträge habe ich dieses Jahr geschrieben und einige ältere Beiträge haben große Updates bekommen. Die Überarbeitung der alten Beiträge hat sich sehr gelohnt, denn ich hatte noch nie so viele Besucher wie dieses Jahr, worüber ich mich natürlich sehr freue.

Trotz Job war ich in diesem Jahr auch wieder sehr oft unterwegs. Auf 7 Reisen war ich insgesamt 49 Tage in 5 verschiedenen Ländern. Eine Premiere war dabei meine erste berufliche Reise zu einem Seminar. Letztes Jahr hatte ich mir vorgenommen, wieder längere Reisen zu unternehmen und das hat auch geklappt. Es waren zwar wieder ein paar Tagestrips dabei, aber sonst war ich auch auf den Städtetrips mindestens fünf Tage unterwegs und mein längster Urlaub in Frankreich dauerte sogar drei Wochen. Bei den meisten Reisen bin ich übrigens mit dem Zug gefahren, was besonders innerhalb von Deutschland eine schnelle, bequeme und (wenn man rechtzeitig bucht) auch günstige Art des Reisens ist.

Januar

französische Zwiebelsuppe vegan

Im Januar gabs mein Rezept für vegane französische Zwiebelsuppe. Ich fing an die ersten Beiträge zu überarbeiten und habe meinem Vegan in Paris Guide das erste größere Update verpasst.

Februar

Der Februar wurde dazu genutzt, die ersten Reisepläne des Jahres zu schmieden.

März

Dünen und Strand in Zeeland im Winter

Anfang März ging es für eine Woche nach Zeeland im Winter. Die Zeit am Meer habe ich sehr genossen und auch der Abstecher nach Brügge war sehr schön. Auf dem Blog gabs meine Paris Low Budget Tipps und ich erzählte von der Narzissenblüte in der Eifel.

April

Blick von der Dachterasse des Doms auf die Mailänder Skyline

Über Ostern war ich für ein paar Tage in Mailand. Im Rückblick mein schönster Trip dieses Jahr. Was ich dort gesehen habe lest ihr in meinen Mailand Tipps und auch Beiträge zu Verona und dem Tagestrip an den Comer See sollen noch folgen.

Mai

vegane Frittata mit grünem Spargel

Im Mai ging es hier weiter mit meinem Rezept für vegane Frittata mit grünem Spargel. Außerdem gab es meinen Mailand vegan Guide und mein vegan in Bonn Guide bekam ein großes Update.

Juni

Vegan in Berlin

Über das lange Wochenende Ende Mai, Anfang Juni war ich für ein paar Tage in Berlin und habe mich durch die vielen veganen Restaurants der Stadt geschlemmt. Natürlich hat dann auch mein Vegan in Berlin Guide ein längst fälliges Update bekommen. Außerdem erschien ein Interview mit mir in der Sommerausgabe der Vegan World.

Juli

Blick vom Alten Peter auf die Frauenkirche und das Rathaus in München

Im Juli war ich gleich zwei Mal unterwegs. Anfang des Monats war ich für ein paar Tage in München. Dort habe ich einen beruflichen Trip zu einem Seminar mit ein paar Tagen Sightseeing verbunden. Auch dort habe ich super viele vegane Leckerein entdeckt, die ich in meinem München vegan Guide zeige. Außerdem war ich nochmal für einen Tag in Brüssel.

August

Boote auf dem Brunnen im Jardin du Luxemburg

Im August ging es nochmal für einen Tag nach Paris, eine Stadt in die ich immer wieder fahren kann. Wobei ich den Anblick von Notre Dame, nach dem Brand im April, ganz schön bedrückend fand. Bei Vegan auf Reisen habe ich außerdem, zusammen mit anderen Bloggern, Tipps für einen veganen Herbstrip gegeben und hier gab es mein Rezept für einfache vegane Lasagne.

September

Der Mont St Michel spiegelt sich im Wasser.

Der September war der Monat mit der längsten Reise. Insgesamt drei Wochen war ich in Frankreich unterwegs. Mit dem Besuch beim Mont-Saint-Michel bei Springflut habe ich mir einen lange gehegten Reisewunsch erfüllt. Anschließend ging es für knapp zwei Wochen an die Côte de Granit Rose und auf dem Rückweg jeweils für einen kurzen Stop nach Bayeux und nach Amiens.

Oktober

Vegane Schwarzwälder Kirschtorte

Ab Oktober wurde es in diesem Jahr bei mir ruhiger. Auf Reisen war ich nicht mehr, dafür habe ich an einigen Artikeln für den Blog gearbeitet. In diesem Monat gab es unter anderem mein Rezept für vegane Schwarzwälder Kirschtorte.

November

vegane Schoko-Pistazine Biscotti

Im November gab es wieder einige Reiseberichte, mein Rezept für Schoko-Pistazien Biscotti und für die Fotoparade von Erkunde die Welt habe ich meine Lieblingsfotos 2019 herausgesucht. Bei Travel on Toast habe ich ein paar Tipps für vegane Reiseziele für das nächste Jahr gegeben.

Dezember

Im Dezember habe ich es endlich geschafft alle Fotoalben von meinen Reisen fertigzustellen. Solche Alben erstelle ich schon seit mehreren Jahren für meine schönsten Reisefotos. Bis alle Fotos bearbeitet, sortiert und eingeklebt sind, dauert es aber meist eine ganze Weile. Über die Weihnachtstage habe ich außerdem ein bisschen am Blog gearbeitet (und z.B. diesen Jahresrückblick geschrieben) und Reisepläne für 2020 geschmiedet.

Nächstes Jahr kann ich hoffentlich wieder so viele tolle Reiseziele erkunden. Ein ganz besonderes ist schon für Ende Februar geplant, aber wohin es geht, verrate ich erst wenn alles 100%ig sicher ist. Im April feiert Mosaiksteine dann auch schon den 5. Bloggeburstag. Eine ganz schön lange Zeit in der ich viel erlebt habe. Wer das nochmal nachlesen will, kann das in den Jahresrückblicken der letzten Jahre tun.

Jahresrückblick 2015
Jahresrückblick 2016
Jahresrückblick 2017
Jahresrückblick 2018

Ich wünsche euch auf jeden Fall einen guten Rutsch und ein tolles Jahr 2020 und freue mich, wenn ihr dann wieder hier vorbeischaut!

Der Mont-Saint-Michel bei Springflut – Wenn der Berg wieder zur Insel wird

Der Mont-Saint-Michel, im Westen der Normandie an der Grenze zur Bretagne gelegen, gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in ganz Frankreich. Ich habe den Berg mit der Abtei bei meiner letzten Frankreich Reise besucht und erzähle in diesem Artikel, was dich bei Springflut am Mont-Saint-Michel erwartet.

Blick auf den Mont-Saint-Michel und die Bucht

Der Mont-Saint-Michel

Der Mont-Saint-Michel ist ein Berg in einer Bucht im Westen der Normandie. Der Berg, die Abtei und die Bucht gehören seit 1979 zum UNESCO Weltkulturerbe. Er ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Frankreich und wird jedes Jahr von mehr als 3 Mio. Menschen besucht. Entsprechend voll ist es meistens in den schmalen Gassen, die sich um den Berg, bis zum Eingang der Abtei schlängeln. Hier findest du schöne alte Häuser, aber auch viele Souvenirläden. Von der Stadtmauer kannst du über die Bucht blicken.

Touristen in den Gassen am Mont-Saint-Michel

Mont-Saint-Michel Abtei

Wenn du zum Mont-Saint-Michel fährst, solltest du dir unbedingt auch die Abtei ansehen. Diese wurde an der Spitze des Bergs, bzw. um den Berg herum gebaut. Die ältesten Teile der Abtei stammen aus dem 8. Jahrhundert. Bei der Besichtigung kannst du dir nicht nur die Abtei ansehen, sondern hast von der Terrasse auch einen tollen Blick über die ganze Bucht. Der tolle Blick entlohnt auf jeden Fall für die vielen Stufen, die man bis zur Terrasse laufen muss. Die Tickets kosten 10€ für einen Erwachsenen (Stand 2019).

Tipp: Die Tickets für die Abtei kannst du auch schon unten an der Tourist Info kaufen und dann gleich zur Ticketkontrolle durchgehen. An der Abtei stehst du in der Regel länger an. Alternativ kannst du dein Ticket auch schon online kaufen, zb. bei Getyourguide (*Affiliate-Link).

Blick von der Terrasse auf die BuchtAbteikirch am Mont-Saint-Michel

Ich habe bei meinem Besuch außerdem an einer der kostenlosen Führungen teilgenommen. Diese finden mehrmals am Tag auf französisch und auf englisch statt (in der Hochsaison auch auf deutsch). Die Uhrzeiten bekommst du bei der Tourist Info. Bei dem Rundgang durch die Abtei erfährst du viel Wissenswertes zur Geschichte des Mont-Saint-Michel, sowie zur Architektur der Gebäude. Ansonsten empfiehlt sich ein Audioguide, denn viele Tafeln mit Erklärungen gibt es bei dem Rundgang nicht.

Kreuzgang in der Abtei

Anreise

Am flexibelsten reist man mit dem Auto zum Mont-Saint-Michel. Der Weg ist von den Orten in der Umgebung gut ausgeschildert und es gibt einen großen Besucherparkplatz. Parktickets kosten je nach Größe des Autos und Saison ab 9€ pro Tag.

Ebenfalls ist es möglich mit dem Zug über Pontorson anzureisen. Von dort geht es dann mit dem Bus weiter. Falls du mit dem Fahrrad unterwegs bist, gibt es dafür auch Stellplätze am Besucherparkplatz.

Vom Parkplatz läuft man entweder die knapp drei Kilometer über den Damm, oder man nimmt den kostenlosen Shuttlebus. Wenn du keine Probleme mit dem Laufen hast, empfehle ich auf jeden Fall die erste Variante. Vom Damm aus hat man nämlich schon die ganze Zeit einen schönen Blick auf den Mont-Saint-Michel und man kann besonders gut sehen, wie hoch das Wasser bei der Springflut steigt.

Der Mont St Michel spiegelt sich im Wasser.

Gezeiten am Mont-Saint-Michel

Am Mont-Saint-Michel herrscht einer der größten Gezeitenunterschiede in ganz Europa. Bis zu 14 Meter kann der Unterschied zwischen Ebbe und Flut hier betragen. Bei Springflut, oder der Grande Marée, wie sie in Frankreich heißt, wird der Mont-Saint-Michel dann wieder komplett vom Wasser umspült. Das passiert nur an ein paar Tagen pro Monat, wenn der Koeffizient über 110 liegt. Die genauen Daten findest du hier.

Wenn du den Mont-Saint-Michel bei Springflut sehen möchtest, solltest du mindestens eine Stunde vor dem Höchststand der Flut dort sein. Das letzte Stück zwischen der Brücke und dem Mont-Saint-Michel wird bei der Springflut auch überflutet. Dann ist es eine Zeit lang nicht möglich den Berg zu betreten, oder zu verlassen. Außer man läuft barfuß durchs Wasser, wie es bei meinem Besuch viele Touristen (wir dann auch) gemacht haben.

Touristen laufen durchts Wasser

Camping am Mont-Saint-Michel

Bei dieser Reise waren wir mit dem Wohnwagen unterwegs und haben in der Nähe des Mont-Saint-Michel auf dem Camping Balcon de la Baie (*Affiliate-Link) in Saint Marcan übernachtet. Es ist ein sehr kleiner Platz, mit nur wenigen Stellplätzen und einigen Mobilheimen. Dafür war es ruhig und wir hatten einen Pool direkt neben dem Wohnwagen und einen tollen Blick über die Bucht. Den Platz kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen.

Es gibt auch Campingplätze, die näher am Mont-Saint-Michel liegen, wir wollten aber lieber einen ruhigeren Platz.

Fazit

Wenn du eine Reise in die Normandie oder in die Bretagne planst, kann ich einen Stop beim Mont-Saint-Michel nur empfehlen. Bei meinem Besuch passte es zeitlich auch so, dass am Wochende der Anreise Springflut war. Wer die Möglichkeit hat seinen Besuch zu diesem Ereignis zu planen, sollte das unbedingt machen.

Weiterlesen zu Frankreich:
Paris Low Budget
10 Dinge in der Bretagne, die du nicht verpassen solltest
Normandie: Bayeux und die Landungsstrände in Arromanches

Fotoparade: Meine schönsten Fotos 2019

Fotografieren ist eins meiner liebsten Hobbys und besonders auf Reisen ist meine Kamera immer dabei. Damit meine Fotos nicht nur auf der Festplatte schlummern mache ich von meinen Reisen auch immer Fotoalben. Meine liebsten Reisefotos aus diesem Jahr zeige ich euch heute im Rahmen der Fotoparade von Erkunde die Welt.

Dieses Jahr habe ich mich aber dazu entschieden, die Kategorien die Michael vorgeschlagen hat, außern vor zu lassen und einfach meine Lieblingsfotos von meinen jeweiligen Reisen zu zeigen.

Lieblingsfoto 1: Strand in Zeeland

Dünen und Strand in Zeeland im Winter

Mein erstes Lieblingsfoto entstand in den Dünen in Zeeland. Ich liebe das Meer und auch wenn es in Zeeland im Winter noch sehr kalt war, habe ich die Zeit dort sehr genossen.

Lieblingsfoto 2: Der Mailander Dom

Der Mailänder Dom

Den Mailänder Dom ohne Menschen davor zu fotografieren ist praktisch unmöglich. Man kann eigentlich schon froh sein, wenn sich eine kleine Lücke auftut und man wenigstens im Vordergrund keine Menschen durchs Bild laufen hat. Das Glück hatte ich bei dieser Aufnahme und das Muster auf dem Patz passt, wie ich finde, auch ganz gut dazu. Wer mehr über meinen Mailand Urlaub lesen möchte findet hier alle meine Mailand Tipps.

Lieblingsfoto 3: Die Arena von Verona

Arena von Verona

An diesem Bild mag ich besonders die Perspektive. Sonst sieht man die Arena von Verona meist in der Frontalaufnahme, hier habe ich allerdings nicht nur einen Teil der alten Mauer im Blick, sondern auch das Treiben auf dem Platz in Hintergrund. Aufgenommen habe ich es von einem Balkon an der Seite der Arena.

Lieblingsfoto 4: Comer See

Bergpanorama am Comer See

Am Comer See habe ich viele Fotos geschossen, die ich unheimlich gern mag. Die Kulisse dort ist aber einfach wunderschön: Wasser, schöne kleine Dörfer und schicke Villen und im Hintergrund die teils schneebedeckten Berge. Dieses Jahr war ich zwar nur für einen Tag dort, aber ich habe mir fest vorgenommen nochmal mit mehr Zeit wiederzukommen.

Lieblingsfoto 5: Schloss Nymphenburg

Schwan vor Schluss Nyphenburg in München

Das die Schwäne auf dem Teich vor Schloss Nymphenburg ein schönes Fotomotiv abgeben, habe ich mir sofort gedacht. Das einer davon so mit den Flügeln schlagen würde, damit hätte ich allerdings nicht gerechnet. Auf dem Foto gefällt es mir so aber noch besser.

Lieblingsfoto 6: Jarding du Luxemburg

Boote auf dem Brunnen im Jardin du Luxemburg

Ich liebe zwar Städtetrips, aber dabei besuche ich besonders gern die Parks und Ruheorte. In Paris hat es mir im Jardin du Luxemburg sehr gut gefallen, wo ich dieses Bild aufgenommen habe.

Lieblingsfoto 7: Mont-Saint-Michel

Der Mont St Michel spiegelt sich im Wasser.

Den Mont-Saint-Michel an der Grenze zwischen Bretagne und Normandie wollte ich schon lange besuchen. Anfang September war es endlich soweit und bei unserem Besuch konnten wir sogar sehen, wie die Insel ganz vom Wasser umspült wird. Das passiert nur an ein paar Tagen pro Monat. So konnte ich auch dieses Bild mit der Spiegelung im Wasser einfangen.

Lieblingsbild 8: Amiens

Kathedrale von Amiens

Amiens wird 2020 europäische Jugendhauptstadt: Grund genug der Stadt in Nordfrankreich mal einen Besuch abzustatten. Die Kathedrale gehört zu den Hauptsehenswürdigkeiten und bot mir hier im Hintergrund der Straße mit den bunten Lampions ein schönes Fotomotiv.

Mein schönstes Foto 2019

Blick auf Verona und die Etsch

Mein schönstes Foto 2019 entstand ebenfalls in Verona. Das war defenitiv auch einer meiner schönsten Tage in diesem Jahr und dieses Bild erinnert mich daran.

Wer noch bei der Fotoparade mitmachen möchte findet hier alle Infos. Und wer gern in den Lieblingsfotos von anderen Bloggern stöbern möchte findet hier alle Beiträge. Mir haben z.B. die Fotos von Travelinspired, Moosbrugger Climbing, Smiles from Abroad und Gepackt und los sehr gut gefallen.