Vietnam Reise: Tipps & Infos für deine Reiseplanung

Vietnam war mein erstes Reiseziel in Asien. In dem Land kann man sich als Tourist sehr einfach und Sicher bewegen, trotzdem gibt es einige Hinweise zu beachten. Um dir deine Reiseplanung für Vietnam einfacher zu machen, habe ich hier meine Tipps und Infos gesammelt.

Vietnam Reise Tipps Collage mit mehreren Bildern und Schriftzug

Wo liegt Vietnam?

Vietnam liegt in Südostasien. Es grenzt im Norden an China und zieht sich über 1.650km an der Grenze von Laos und Kambodscha, die westlich liegen, in den Süden. Im Osten besitzt Vietnam eine noch längere Küstenlinie am südchinesischen Meer, das dort das östliche Meer genannt wird.

Wann ist die beste Reisezeit für Vietnam?

Da sich Vietnam in drei Klimazonen unterteilt (Nord-, Zentral- und Südvietnam) hängt die beste Reisezeit davon ab, welche Orte man besuchen möchte. Ich war Mitte bis Ende April in Vietnam und in allen drei Regionen war es schwül-heiß (30-35°C), aber trocken. Die Regenzeit dauert im Süden von Juni bis Oktober, in Zentralvietnam von Oktober bis Dezember. Allgemein gelten Dezember bis Mai als die besten Reisemonate für Vietnam. Hier sollte man jedoch darauf achten, ob das Vietnamesische Neujahrsfest Tet in die Reisezeit fällt, da dann auch viele Sehenswürdigkeiten geschlossen haben.

An Bang Beach, Sandstrand in Zentralvietnam

Wie viel Zeit sollte ich für meine Vietnam Reise einplanen?

Ich war zwei Wochen in Vietnam, was für mich, allein aufgrund der langen Anreise, das Minimum für so eine Reise wäre. Gerade in der Halong Bucht oder in Zentralvietnam hätte ich gerne noch mehr Zeit gehabt, sowie ein paar Tage in den Bergen verbracht. Die kurze Reise war einerseits den begrenzten Urlaubstagen und andererseits den Einreisebestimmungen geschuldet. Damals war die Einreise für Touristen nur bis zu 15 Tage ohne Visum möglich, das wurde für Deutsche Touristen inzwischen auf 45 Tage verlängert. Idealerweise würde ich mit zwei bis vier Wochen planen.

Anreise und Einreise nach Vietnam

Von Frankfurt aus bin ich per Direktflug mit Vietnam Airlines in ca. 11 Stunden nach Hanoi geflogen. Weitere Airlines steuern die Hauptstadt Vietnams mit einem Zwischenstopp an.

Als deutsche:r Staatsangehörige:r benötigt man für touristische Aufenthalte von bis zu 45 Tagen aktuell kein Visum. Man bekommt einen Einreisestempel in seinen Reisepass. Dieser muss bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein, außerdem muss man auf Nachfrage sein Rück- bzw. Weiterreiseticket vorlegen können.

Angaben ohne Gewähr, informiere dich vor Abreise immer selbst über aktuelle Bestimmung, z.B. über das Auswärtige Amt

Währung und bezahlen in Vietnam

Die Währung in Vietnam ist der Vietnamesische Dong (VND). Ein Euro entspricht aktuell (Stand: 01/24) ungefähr 26.000 VND. Es gibt Scheine in Stückelungen ab 1k VND bis 500k VND. Da man in Geschäften, auf Märkten und in Restaurants meist mit Bargeld zahlt, sollte man direkt am Flughafen Geld wechseln oder abheben. Für die Wechselstuben nimmt man am besten 50 Euro oder 50 USD Scheine mit. Bei kleinerer Stückelung bekommt man sonst einen schlechteren Kurs. Wenn man Geld am Automaten abhebt, liegt der Maximalbetrag meist bei 2 Millionen VND.

Obwohl sich die Beträge erstmal wahnsinnig hoch anhören, ist Vietnam ein sehr günstiges Reiseland. So bekommt man ein einfaches Essen mit Getränk schon für 100k VND (also etwa 4€), westliche Küche oder Menüs liegen bei 200-300k VND (ca. 8-12€).

Ein paar Preisbeispiele:
Vietnamesischer Kaffee: 30-60k VND
Cola oder Bier: 15-60k VND
Einfaches Mittagessen: 100k VND
Westliches Essen oder Menü: 200-300k VND
Banh Mi Sandwich: 35-50k VND
Eintritt Kriegsrestemuseum: 40k VND
Eintritt Saigon Skydeck: 240k VND
Postkarte mit Briefmarke nach Europa: 60k VND
Vietnamesischer Reishut: einfache Modelle ab 80k VND, mit Stickerei und Bemalung 300k VND
Typisches Keramikschälchen mit Löffel: 100-200k VND

Stand mit Souvernirs auf dem Nachtmarkt in Hoi An

Tipp: besonders auf Märkten ist Handeln üblich. Du kannst hier also meistens noch etwas runterhandeln gegenüber dem zuerst genannten Preis.

Sprache und Verständigung in Vietnam

Die Landessprache ist Vietnamesisch, was zwar nicht in Schriftzeichen geschrieben wird, aber durch die unterschiedlichen Betonungen und Akzente ist die Sprache trotzdem sehr schwer.

Ein paar Grundbegriffe:

Guten Tag: xin chào
Vielen Dank: cảm ơn
Entschuldigung: xin lổi

Da Vietnam lange unter französischer Kolonialherrschaft stand, sprechen viele Vietnames:innen, vor allem aus älteren Generationen noch Französisch. Im Tourismus ist auch Englisch sehr verbreitet. Beschilderungen in Museen sind neben vietnamesisch oft auf französisch oder englisch angebracht. Speisekarten enthalten in kleinen Imbissen Bilder, in touristischen Restaurants sind sie meist auf Englisch verfügbar. In der Reisegruppe hatten wir einen deutschsprachigen Guide dabei, der bei Bedarf für uns übersetzt hat.

Straßenverkehr und Fortbewegung in Vietnam

Der Straßenverkehr in Vietnam ist oft chaotisch und folgt seinen ganz eigenen Regeln, deswegen sind Rundreisen im Mietwagen auch eher unüblich. Mit meiner Reisegruppe hatten wir immer einen kleinen Reisebus mit Fahrer, der uns überall hingebracht hat. In den Großstädten waren wir sonst für kleinere Strecken zu Fuß, für längere mit Grab (in Ho-Chi-Minh-City) oder mit Elektrowägen (Hội An) unterwegs.

Die Straßen sind grundsätzlich gut ausgebaut. Neben wenigen Autos sind viele Mopeds und Motorräder unterwegs. Diese sind auf den großen Autobahnen nicht erlaubt, in den Städten wimmelt es allerdings davon.

Da Vietnam so langgezogen ist und wir nur zwei Wochen Zeit hatten, sind wir zweimal per Inlandsflug gereist: von Hanoi nach Zentralvietnam und von Zentralvietnam nach Ho-Chi-Minh-City. Länger, aber dafür umweltfreundlicher unterwegs ist man mit dem Zug. Die Hauptlinie verbindet Hanoi und Ho-Chi-Minh-City. Hier kann man auch mit dem Nachtzug fahren, was sicherlich ein Erlebnis für sich ist. Außerdem verfügt Vietnam über ein gutes Netz an Reisebussen.

Mopeds fahren um einen Kreisel in Ho-Chi-Minh-City.

Als Fußgänger musst du in Vietnam besonders achtgeben. Ampeln gibt es nur an größeren Kreuzungen, willst du sonst die Straße überqueren musst du schauen, dass du dich durchschlängelst. Die Beste Strategie ist immer, auf etwas ruhigeren Verkehr zu warten (möglichst keine großen Autos) und dann zielgerichtet in gleichmäßigem Tempo die Straße zu überqueren. So können die Mopeds einfach um dich herumfahren.

Gesundheit und Reiseapotheke

Die medizinische Versorgung in Vietnam ist nicht mit der in Europa vergleichbar, deshalb sollte man sich gut vorbereiten und eine gute Auslandskrankenversicherung abschließen. Diverse Krankheiten in Vietnam werden durch Mücken übertragen, deshalb ist ein gutes Mückenspray Pflicht in der Reiseapotheke. Dort sollte sich ebenfalls ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor, sowie ein Mittel gegen Durchfallerkrankungen und Übelkeit befinden. Letzterem kann man gut vorbeugen, indem man nur Trinkwasser aus Flaschen konsumiert, sich regelmäßig die Hände wäscht und auch zum Zähneputzen Trinkwasser verwendet. Außerdem sollte man beim Essen vorsichtiger sein, wenn man es nicht gewöhnt ist und möglichst nur gekochtes oder geschältes Essen. Aufgrund des Smogs kann die Luftqualität in Städten manchmal schlecht sein. Hier kann man sich mit Atemmasken schützen.

Informiere dich auch zur Gesundheitslage am besten vor deiner Reise beim Auswärtigen Amt oder Tropeninstitut und/oder lass dich ärztlich beraten.

Welche Reiseroute für Vietnam?

Aufgrund der Geografie bietet es sich an, Vietnam entweder von Norden nach Süden, oder von Süden nach Norden zu bereisen. Internationale Flügen landen in der Regel entweder in Hanoi oder in Ho-Chi-Minh-City. Meine Reiseroute von Norden nach Süden fand ich für zwei Wochen schon ziemlich Ideal.

Reiseroute für zwei Wochen in Vietnam:
Ankunft am Morgen in Hanoi nach einem Nachtflug von Frankfurt
2 Nächte in Hanoi
1 Nacht in Ha Long, Ausflug Halong Bucht
→ Inlandsflug nach Huế
2 Nächte in Huế
3 Nächte in Hội An
→ Inlandsflug nach Ho-Chi-Minh-City
2 Nächte im Mekongdelta
2 Nächte in Ho-Chi-Minh-City
Abreise am Nachmittag per Inlandsflug nach Hanoi, dann per Nachtflug zurück nach Frankfurt

Mit mehr Zeit hätte ich zu Beginn noch einen Stopp in Sa Pa in den Bergen eingelegt, mehr Zeit in der Halong Bucht, bzw. auf Cát Bà verbracht und einen Stopp in Ninh Bình eingeplant um den Nationalpark zu besuchen. Im Süden würde ich am Ende noch ein paar Tage auf der Insel Phú Quốc verlängern.

Welche Orte in Vietnam darf ich nicht verpassen?

Hanoi

Ein Hof mit Tor im Literaturtempel in Hanoi

Die Hauptstadt bietet viele Sehenswürdigkeiten, wie das Ho-Chi-Minh Mausoleum oder den Literaturtempel, ist für viele der erste Kontaktpunkt mit Vietnam und in der Altstadt kann man sich schön treiben lassen

Zum Artikel: Hanoi Sehenswürdigkeiten

Halong Bucht

Kleines Fischerboot in der Halong Bucht, eins der Highlights in Vietnam.

Nicht umsonst gehört die Halong Bucht zum UNESCO – Weltkulturerbe. Die Landschaft ist wunderschön und ich hätte hier gerne mehr Zeit verbracht. Da hier natürlich viele Touristen herkommen sollte man besonders auf Nachhaltige Anbieter achten.

Huế

Altes Tor in der Zitadelle von Hue

In Huế lohnt sich besonders der Besuch der Zitadelle, des alten Kaiserpalasts. Dieser ist ebenfalls UNESCO – Weltkulturerbe, sehr groß und wirklich sehenswert.

Hội An

Mit Lampions geschmückte Straße in der Altstadt von Hoi An.

Hier hat es mir von allen Städten in Vietnam am Besten gefallen. Die Altstadt ist super schön geschmückt mit Blumen und Lampions, es gibt nette Shops und Cafés und der Strand ist auch nicht weit.

Mekongdelta

Bootsfahrt durch die Palmengesäumten Seitenarme des Mekong.

Das Mekongdelta habe ich mir zwar vorher ganz anders vorgestellt (viel naturnaher), die Bootstour auf einem kleinen Seitenarm inmitten von Palmen gehört aber zu meinen schönsten Erlebnissen in Vietnam. Auch der schwimmende Markt in Can Tho ist ein Highlight.

Ho-Chi-Minh-City

Aussicht auf die Skyline und den Fluss von Ho-Chi-Minh-City vom Saigon Skydeck.

Nach Hanoi ist Ho-Chi-Minh-City die größte Stadt in Vietnam. Hier lohnt sich vor Allem der Besuch des Zentrums und des Benh Tan Marktes.

Zum Artikel: Ho-Chi-Minh-City Sehenswürdikgeiten

Ausführlichere Infos zu den Orten findest du in meinem Artikel: Vietnam: Highlights aus zwei Wochen Rundreise

Wo finde ich Unterkünfte in Vietnam?

Hotels und Hostels kannst du in Vietnam einfach online buchen, z.B. über booking.com*. Die Unterkünfte sind dabei wesentlich günstiger als in Europa und ein gutes Hotel schon für 20-40€ pro Nacht zu haben.

Unsere Unterkünfte während der Vietnam Reise:
Hanoi: Chalcedony Hotel*
Halong Bucht: Halong Plaza*
Huế: Romance Hotel*
Hội An: Hoi An Blue Sky Boutique Hotel & Spa*
Bến Tre: Ben Tre Riverside Resort*
Cần Thơ: IRIS Hotel Can Tho*
Ho-Chi-Minh-City: Elios Hotel*

Essen und Trinken in Vietnam

Die vietnamesische Küche ist sehr lecker, abwechslungsreich und meist günstig. Restaurants varriieren dabei vom einfachen Streetfoodstand, vor dem oft Vietnames:innen auf Plastikhockern sitzen und ihre Phô schlürfen, bis zu schicken Restaurants mit Menü, die auf Touristen ausgerichtet sind. Die Phô ist dabei ein klassisches Gericht, das auch zum Frühstück gegessen wird.

Eine Schüssel vegane Pho mit Tofu, Pilzen und Ananas.

Mit der Gruppe waren wir meist in eher schickeren Restaurants, oder haben in Homestays gegessen. Dabei gab es meist ein Menü mit mehreren Gängen. Als Vorspeise gab es dann etwa Sommerrollen und Papayasalat, oder eine Suppe, als Hauptgericht Currys, frittierten Tofu und Gemüse mit gebratenem Reis und als Nachtisch frisches Obst wie Ananas und Drachenfrucht. Als Veganerin wurde für mich einfach Chay Food bestellt. Für die Menüs haben wir ungefähr 300-400k VND gezahlt (inkl. Getränke). Es war immer sehr lecker und ich habe gleichzeitig gelernt mit Stäbchen zu Essen (auch wenn es fast immer Messer und Gabel dabei gab).

Sehr gern mochte ich auch Banh Mi. Diese Sandwiches sind typisch für Vietnam. Ein Baguette wird mit allen möglichen frischen Zutaten belegt, für mich z.B. mit Tofu und Avocado. So ein Snack, oder ein Essen in einem einfacheren Restaurant war dann schon ab 40k VND zu haben und somit deutlich günstiger.

Veganes Bahn Mi mit Avocado.

Bei Streetfoodständen sind wir bei dieser Reise lieber nicht eingekehrt, für mich war es die erste Vietnam Reise und auch die anderen Reisenden, waren die vietnamesische Küche nicht gewohnt. Einige hatten mit Magenproblemen zu kämpfen.

Beim Trinkwasser sollte man in Vietnam besonders aufpassen und nur abgefülltes Wasser oder andere Getränke aus Flaschen trinken. Das Leitungswasser ist kein Trinkwasser. Auch zum Zähneputzen habe ich sicherheitshalber Wasser aus der Flasche verwendet. Da Salat oft mit Leitungswasser gewaschen wird, habe ich mich davon in Restaurants auch eher ferngehalten. So hatte ich keine Probleme.

Meine Restauranttipps und weitere Infos über klassisch Vietnamesische Gerichte findest du in meinem Vegan in Vietnam Guide.

Kaffeekultur

Hier ist es eher unbekannt, dass Vietnam über eine lange Kaffeekultur verfügt. Das Land ist einer der größten Kaffeeproduzenten weltweit. Der Kaffee wird klassisch entweder schwarz, oder mit Kondensmilch gesüßt getrunken und mit einem Kaffeefilter aus Blech und heißem Wasser direkt frisch über der Tasse gebrüht. In Cafés gibt es auch ausgefallenere Versionen wie Coconut Coffee oder Egg Coffee. Verwendet wird meist Kaffee aus Arabica oder Robusta Röstung. Vietnamesischer Kaffee und der typische Filter sind übrigens auch ein schönes Mitbringsel.

Rezept: vegane Kartoffelsuppe

Heute gibt es mal wieder ein einfaches Winterrezept. Diese vegane Kartoffelsuppe mit klassischem Wintergemüse ist nicht nur schön aromatisch, sondern auch einfach zubereitet und ein richtiges Low Budget Rezept.

Ein weißes Schälchen mit veganer Kartoffelsuppe inmitten frischer Zutaten.

Zutaten für 6-8 Portionen:
½ Sellerie
5-6 Möhren
1 Stange Porree
1,25 kg mehlig kochende Kartoffeln
Gemüsebrühe

1. Möhren und Kartoffeln schälen, ebenso den Sellerie, den Porree gut waschen, ggf. das äußerste Blatt entfernen und die Wurzel abschneiden.
2. Jetzt den Sellerie in grobe Stücke schneiden und mit der Küchenmaschine klein heckseln. Möhren und Porree mithilfe der Küchenmaschine in dünne Scheiben schneiden.
3. In einem großen Topf etwas Margarine oder vegane Butter zerlassen und das Gemüse darin andünsten. Währenddessen die Kartoffeln ebenfalls mit der Küchenmaschine in Scheiben schneiden und in den Topf geben.
4. So viel Wasser in den Topf geben, bis das Gemüse komplett bedeckt ist, kurz aufkochen lassen und Pulver für Gemüsebrühe unterrühren. Jetzt ca. 45min köcheln lassen, dann kann die Suppe serviert werden.

Ein weißes Schälchen mit veganer Kartoffelsuppe inmitten frischer Zutaten.

Bei diesem Rezept verwende ich klassisches Wintergemüse, wie Kartoffeln, Möhren und Sellerie. Das ist nicht nur schmackhaft, sondern auch sehr günstig. Für alle Zutaten zusammen für einen großen Topf Suppe, habe ich ca. 5 Euro bezahlt, was einen Portionspreis von 63-83 Cent ergibt. Da man das Gemüse komplett mit der Küchenmaschine zerkleinert ist die Zubereitungszeit auch sehr kurz. Man muss das Gemüse nur schälen und durch die Küchenmaschine jagen, das hat bei mir nur knapp 10-15 Minuten gedauert. Nur die Kochzeit ist dafür mit 45 Minuten etwas länger. Man kann die Suppe aber gut auf dem Herd köcheln lassen und währenddessen schon etwas anderes in der Küche machen. Wer keine Küchenmaschine hat kann natürlich auch eine Reibe benutzen, dann ist der Zeitaufwand gerade bei so großen Mengen allerdings deutlich größer.

Ein großer Topf vegane Kartoffelsuppe mit Kelle darin.

Geschmacklich punktet die vegane Kartoffelsuppe mit einem leicht deftigen Aroma, dass durch die Röstung des Gemüses zu Beginn entsteht. Durch das lange köcheln zerfallen die Kartoffeln von allein (hier ist es sehr wichtig, das man mehlig kochende Kartoffeln verwendet). Die fertige Suppe ist dadurch schön sämig, ohne dass man sie pürieren muss, enthält aber noch ein paar Kartoffelstücke und natürlich die Möhren, die nicht zerkochen. Dabei ist die Kartoffelsuppe super einfach zubereitet und mal was anderes als die sonst häufigen Cremesuppen. Wer möchte kann dazu auch noch vegane Würstchen servieren, oder Räuchertofu in Würfel schneiden und in der Pfanne von allen Seiten knusprig anbraten. Auch eine Scheibe frisches Brot schmeckt super dazu. Übrigens lässt sich die Kartoffelsuppe auch prima einfrieren. So lohnt es sich auch für weniger Personen direkt einen großen Topf zu kochen.

Weitere winterliche Rezepte:
Kürbis-Süßkartoffel Suppe
Vegane Cornish Pasties
Vegane Semmelknödel mit Pilzrahm

Mosaiksteine Jahresrückblick 2023

Schon wieder ist der 31. Dezember und ein weiteres Jahr, gefüllt mit zahlreichen Reisen und Erlebnissen geht zu Ende. Damit ist hier auch Zeit für den traditionellen Jahresrückblick auf Mosaiksteine.

Obwohl ich letztes Jahr schon schrieb, dass ich sehr fleißig am Blog gearbeitet hatte, legte ich dieses Jahr noch eine Schippe drauf und veröffentlichte insgesamt 30 neue Beiträge. So viele gab es schon ewig nicht mehr und die vielen Ergänzungen und Überarbeitungen sind da noch gar nicht mitgezählt. Da macht sich der zusätzliche freie Tag in der Woche, den ich mir für mich und den Blog nehme deutlich bemerkbar. Rezepte gab es mit 7 Stück in diesem Jahr nicht ganz so viele, dafür umso mehr und längere Reiseartikel und ganze 7 brandneue vegan Guides. Tatsächlich war ich dieses Jahr auch so viel unterwegs wie noch nie, knapp 2 ½ Monate, wenn ich alle Tage zusammenzähle. Ein neues Land (Vietnam) und eine neu ausprobierte Reiseart (Workation) waren auch mit dabei, zahlreiche Wochenenden habe ich zum Wandern, oder für Kurztrips genutzt und ab Mai war ich mit dem Deutschland Ticket besonders viel in Deutschland und mit der Bahn unterwegs. Beim Wandern war ich wieder viel auf dem Rheinsteig unterwegs, aber auch im Süden (am Bodensee), im Osten (in der Sächsischen Schweiz) und im Norden (in der Fischbecker Heide) von Deutschland bin ich dieses Jahr gewandert.

Januar

Vegane Blätterteig-Taschen mit Spinat und veganem Feta.

Im Januar startete ich noch sehr motiviert was neue Rezepte angeht, ganze drei veröffentlichte ich nur in diesem Monat: vegane Blätterteig-Taschen mit Spinat und Feta, industriezuckerfreien Schokokuchen mit Dattelsirup und Brokkolicremesuppe (eigentlich ein altes Rezept, dass ich aber frisch überarbeitete und mit neuen Fotos neu postete). Außerdem gab es einen Artikel über meinen Tagesausflug nach Koblenz.

Februar

Fahrräder sind am Geländer an einer Gracht angeschlossen.

Im Februar kochte ich leckeren Kokos-Milchreis mit Kirschsoße und veröffentlichte mit dem Tagesausflug zur Kap-Halbinsel einen weiteren Südafrika Artikel. Das lange Wochenende über Karneval nutzte ich für die erste Reise des Jahres: mit dem Zug ging es für ein paar Tage nach Amsterdam. Die Stadt mit den Grachten in den Niederlanden ist immer wieder einen Besuch Wert. Diesmal konnte ich neben einigen neuen Sehenswürdigkeiten besonders die veganen Highlights der Stadt erkunden.

März

Die Kathedrale in Palma de Mallorca.

Im März ging es weiter mit den Kapstadt Highlights. Es gab direkt meinen Vegan in Amsterdam Guide und meine inzwischen bei mehreren Trips gesammelten Amsterdam Tipps. Im Job traf ich eine schwere, aber lange überfällige Entscheidung und reichte nach über vier Jahren in der Firma meine Kündigung ein. Einen neuen Arbeitsvertrag hatte ich schon in der Tasche. Ende des Monats verbrachte ich dank Resturlaub aus dem Vorjahr eine Woche auf Mallorca und erkundete die Insel von Palma aus.

April

Kleines Fischerboot in der Halong Bucht, eins der Highlights in Vietnam.

Im April gingen die Reisen gleich weiter, darum schaffte es in diesem Monat auch nur mein Vegan in den Niederlanden Guide neu auf den Blog. Am ersten Wochenende des Monats kam ich gerade von Mallorca zurück, am zweiten unternahm ich einen Tagesausflug mit dem Zug nach Paris, ein paar Tage später hatte ich meinen letzten Arbeitstag im alten Job und Mitte des Monats saß ich schon im Flugzeug zu einem neuen Reiseziel. Um auch die letzten verbliebenen Urlaubstage noch zum Reisen zu nutzen, hatte ich eine Rundreise durch Vietnam gebucht: mein erstes Mal in Asien. In zwei Wochen bereiste ich das Land von Norden nach Süden, erkundete Städte wie Hanoi, Huế, Hội An und Ho-Chi-Minh-City und Landschaften wie die Halong Bucht und das Mekongdelta. Während der Reise entdeckte ich die vietnamesische Küche für mich. Seitdem war ich auch in Deutschland schon etliche Male vietnamesisch vegan Essen (besonders häufig in Köln).

Mai

Aussicht vom Rheinsteig auf Festung Ehrenbreitstein.

Im Mai startete ich in meinen neuen Job im SEO-Team einer Online Marketing Agentur, dort warteten spannende neue Herausforderungen. Die Wochenenden nutzte ich für die ersten Wanderungen des Jahres, auf dem Rheinsteig, über die Geierlay Hängeseilbrücke im Hunsrück und durch die Aggerauen bei Troisdorf. Da wir damit dann auch die letzte Rheinsteig Etappe bis Koblenz geschafft hatten, gab es meinen Artikel zu den Rheinsteig Etappen im unteren Mittelrheintal. Außerdem zeigte ich in meinem Mallorca vegan Guide all die leckeren Foodspots, die ich, hauptsächlich in Palma, besucht hatte.

Juni

vegane Blaubeermuffins auf Glastellern auf einem blauen Tablett mit Muster

Im Juni ging es dann direkt weiter mit einem Bericht, wie ich Mallorca ohne Auto erkundet habe. Das ging von Palma aus mit öffentlichen Bussen und geführten Touren sehr gut. Anfang des Monats verbrachte ich ein schönes Wochenende an der Mosel im Vegan Hotel Nicolay, beim Wandern und auf meinem ersten kleinen Klettersteig, später im Monat wanderte ich weiter auf dem Rheinsteig. Hier gab es mit veganen Blaubeermuffins für längere Zeit das letzte Rezept und in Köln war ich zum ersten Mal äthiopisch Essen (den Restauranttipp findet ihr in meinem Köln vegan Guide, der dieses Jahr einige Updates bekam).

Juli

Löwe und Leuchtturm bei der Hafeneinfahrt in Lindau am Bodensee.

Im Juli schaffte ich es endlich meinen kompletten Reisebericht über die Südafrika Rundreise im letzten Herbst fertigzustellen. Da ich bei Wanderungen und Tagesausflügen auch einige Restaurants getestet habe, habe ich auch meine veganen Tipps für Koblenz hier geteilt. Ab Mitte des Monats verbrachte ich zwei Wochen am Bodensee, diesmal als Workation. Ich arbeitete also von unterwegs, hatte aber an den Wochenenden Zeit für einige weitere Ausflüge am Bodensee und nach Feierabend um im See baden zu gehen. Ein herrlicher Sommer am See. Besonders eine Wanderung, die ich in Österreich durch zwei Schluchten und auf meinen ersten Berg in den Alpen unternahm, wurde zu einem meiner Naturhighlights des Jahres.

August

Das Wasserschloss zwischen Kanälen und Lagerhäusern in der Hamburger Speicherstadt.

Im August stand dann gleich der nächste Kurztrip an: das erste Wochenende verbrachte ich beim Camping im Fass an der Westerwälder Seenplatte. Hier übernachteten wir in einem ausgebauten Holzfass auf einem Campingplatz. Leider spielte das Wetter nicht so ganz mit, wir unternahmen aber trotzdem eine schöne Wanderung. Ende des Monats verbrachte ich ein langes Wochenende in Hamburg, erkundete die Stadt, sah mir das Harry Potter Theaterstück an und wanderte durch die blühende Fischbecker Heide. Auf dem Blog gab es meinen vegan in Vietnam Guide und meine Tipps für die schönsten Aussichtspunkte in Paris.

September

Große Salat Bowl mit Avocado und veganem Schnitzel bei Apple & Eve.

Im September wurde meine letzte Reise gleich verbloggt mit einem Artikel über mein Wochenende in Hamburg und meinem Hamburg vegan Guide. Ich saß schon wieder an der Planung für die nächsten Reisen, war Wandern in der Wahner Heide (was zu einer kleinen Safari wurde) und auf dem Rheinsteig (inzwischen sind wir bis Kamp-Bornhofen gekommen) und besuchte spontan Mitte des Monats das Ärzte Konzert in Köln. Außerdem war ich wieder öfters aus Essen in Köln, einmal persisch und mal wieder vietnamesisch.

Oktober

Vegan in Leipzig, Titelbild mit Essenbildern und Sehenswürdigkeiten

Anfang Oktober stand dann schon die nächste Reise an: es ging mit dem Zug nach Sachsen. Zuerst verbrachte ich ein paar Tage in Leipzig, bei noch sommerlichen Temperaturen, dann ging es weiter zum Wandern in die Sächsische Schweiz. Da das Wetter hier leider nicht so mitspielte und ich mit dem Reiseziel und diesmal auch mit dem Alleinreisen nicht so warm wurde, verkürzte ich den Trip. Ich unternahm zwei schöne Wanderungen (zur Bastei und zu den Schrammsteinen) fuhr für einen Tag nach Dresden, dann für eine Stippvisite mit Familienbesuch nach Berlin und anschließend nach Hause. Dort konnte ich die freien Tage dann noch bei besserem Wetter für ein paar Wanderungen nutzen. Außerdem hatte ich dann wieder Zeit für den Blog und schrieb einen Artikel über die Top Sehenswürdigkeiten in Hanoi und meine veganen Tipps für Leipzig.

November

Aussicht auf die Skyline und den Fluss von Ho-Chi-Minh-City vom Saigon Skydeck.

Dank Resturlaub hatte ich im November noch einige lange Wochenenden und sehr kurze Arbeitswochen. Diesmal nutze ich die Zeit aber Ausnahmsweise nicht zum Reisen. Stattdessen versuchte ich wieder eine regelmäßige Sportroutine zu etablieren, fing an jeden Tag ein bisschen Spanisch zu üben (für die nächste Reise) und fand auch wieder Gefallen daran neue Rezepte auszuprobieren (das war im laufe des Sommers bei den vielen Reisen etwas auf der Strecke geblieben). Es gab einen leckeren Salat mit gebackenem Kürbis und mit den Haselnussplätzchen mit Nougatfüllung schon das erste Weihnachtsrezept. Außerdem gab es einen weiteren Vietnam Artikel: die schönsten Sehenswürdigkeiten in Ho-Chi-Minh-City und ich habe meinen Tipps für veganes Reisen ein lange fälliges großes Update verpasst.

Dezember

vegane Haselnussplätzchen mit Nougatfüllung auf einem Abtropfgitter, im Hintergrund eine Tasse mit Schnörkelschrift "sweater weather"

Im Dezember ging es hier gleich weiter mit dem Content aus der Weihnachtsbäckerei. Es gab mein Rezept für vegane Kokosmakronen und ich fasste meine liebsten veganen Plätzchenrezepte in einem Beitrag zusammen. Der Adventsausflug, den ich jedes Jahr mit meiner Mutter unternehme, führte uns dieses Jahr nach Koblenz und in die Christmas Gardens auf Ehrenbreitstein. Auf jeden Fall ein schönes Erlebnis. Hier gab es dann noch meine Highlights aus zwei Wochen Vietnam Rundreise, bevor ich mich über die Feiertage ins Warme verabschiedete. Ich verbrachte Weihnachten das erste Mal nicht zu Hause, sondern auf den Kanaren, genauer auf La Gomera. Eine Woche lang erkundete ich die Insel beim Wandern, genoss die Sonne am Strand und beim Baden im Meer, eine gelungener Reiseabschluss für dieses Jahr.

Wie ihr seht wurde mir nicht langweilig bei all den Reisen und auch am Blog habe ich einiges gewerkelt. Es sind noch einige Reisen nicht verbloggt und die Ideen für neue Artikel sind mal wieder zahlreicher als die Zeit. Tatsächlich habe ich sogar schon einen groben Postingplan für das nächste Jahr erstellt, da ich mir vorgenommen habe, wieder öfter neue Rezepte zu posten und so jeden Monat mindestens ein neues zu veröffentlichen. Bei den Reisethemen bin ich wahrscheinlich flexibler, aber mal sehen, wie ich den Plan Ende nächsten Jahres bewerte. Auch meinen Newsletter möchte ich gerne reaktivieren und wenigstens ein paar Mal im Jahr verschicken. Wenn du dich zum Newsletter anmelden möchtest, kannst du das hier tun.

Ansonsten möchte ich gerne nächstes Jahr wieder viel Reisen und Wandern. Die erste große Reise ist schon gebucht. Allgemein möchte ich auch versuchen meine Reisen weiter im Voraus zu planen. Dieses Jahr hab ich Jobbedingt meist eher kurzfristig gebucht, dabei hat man doch Preislich schon einen Unterschied gemerkt (gerade bei Fernreisen, denn die für nächstes Jahr gebuchte Reise wollte ich eigentlich schon dieses Jahr machen, durch die Flugpreise war es dann aber doch zu teuer). Da kommt es mir tatsächlich zugute, dass ich im neuen Job meinen Urlaub schon zum Anfang des Jahres planen muss. Ganz so viele Tage wie dieses Jahr werde ich sicher nicht unterwegs sein, aber ich versuche das Beste aus meinen freien Tagen und Wochenenden zu machen und einige Ausflüge und Events für die ersten Monate sind auch schon geplant.

Auf jeden Fall wünsche ich dir einen guten Rutsch und viel Glück fürs neue Jahr und freue mich, wenn du dann wieder hier vorbeischaust.

Rückblicke der letzten Jahre:
Jahresrückblick 2015
Jahresrückblick 2016
Jahresrückblick 2017
Jahresrückblick 2018
Jahresrückblick 2019
Jahresrückblick 2020
Jahresrückblick 2021
Jahresrückblick 2022

Vietnam: Highlights aus zwei Wochen Rundreise

Insgesamt zwei Wochen bin ich im April 2023 mit einer kleinen Reisegruppe durch Vietnam gereist. Gestartet sind wir in Hanoi von wo aus wir mit einem Abstecher zur Halong Bucht in südliche Richtung weitergereist sind. Mit einigen Stationen in Zentralvietnam ging es zum Abschluss ins Mekong Delta und nach Ho-Chi-Minh-City. Mehr über alle Stopps und Highlights meiner Vietnam Reise liest du in diesem Artikel.

Kleines Fischerboot in der Halong Bucht, eins der Highlights in Vietnam.

Hanoi

Zum Start unseres Vietnam Abenteuers landeten wir in Hanoi und tauchten direkt in das authentische Gewusel in Hanois Old Quater ein. Den ersten Tag verbrachten wir mit dem Erkunden der Altstadt, besuchten die ersten Tempel und erlebten den wuseligen Verkehr Vietnams hautnah bei einer Rikschafahrt.

Motorroller und Rikschas fahren über eine Baumgesäumte Straße in der Altstadt von Hanoi

Am zweiten Tag standen dann zahlreiche Besichtigungen an. Zuerst lernten wir mehr über die vietnamesische Kultur im ethnologischen Museum. Dann ging es zum Ho-Chi-Minh-Mausoleum, wo wir den Wachwechsel beobachteten und zur Einpfahlpagode direkt um die Ecke. Nach dem Mittagessen ging es weiter mit der Besichtigung des Literaturtempels, ein Highlight, dass du auf keinen Fall verpassen solltest. Mit einer traditionellen vietnamesischen Massage stand dann erstmal etwas Entspannung auf dem Programm, bevor wir mit der Train Street und der St. Joseph Cathedral noch zwei weitere der Top Sehenswürdigkeiten Hanois besuchten.

Ein Hof mit Tor im Literaturtempel in Hanoi

Wasserpuppentheater

Nach zwei Tagen verließen wir Hanoi und machten uns im kleinen Reisebus auf den Weg zur Halong Bucht. Auf dem Weg dorthin war Mittags ein Stopp in einem kleinen Ort geplant um eine Wasserpuppentheater-Aufführung zu sehen. Statt der klassischen kleinen Bühne erwartete uns aber ein ganzes Dorffest. Es war ein Kindergartenfest das an diesem Tag stattfand und als wir ankamen war gerade ein Radrennen in vollem Gange und die Eltern feuerten die Kinder lautstark an. Wir wurden von den Vietnames:innen auch super nett empfangen. Sie zeigten uns eine Ausstellung aus traditionellen Arbeitsutensilien zur Fischerei und Reisernte, luden uns zu Tee und in Bananenblättern gebackenen Süßigkeiten ein und wollten unbedingt alle ein Erinnerungsfoto mit uns haben.

Teetafel mit frischem Obst bei Einheimischen

Das Wasserpuppentheater sahen wir uns dann zusammen mit den Kindern an. Bei der Aufführung wurden die Holzfiguren an langen Stäben durch das Wasser bewegt. Es gab sogar Wasserspeiende Drachen. Begleitet wurde die Aufführung von Live-Gesang und Musik einer kleinen Band die auf traditionellen Instrumenten spielte. Wirklich ein Highlight und zusammen mit dem Dorffest ein ganz besonderes Erlebnis.

Wasserspeiende Drachen beim Wasserpuppentheater in Vietnam.

Wenn du auf deiner Vietnam Reise auch ein Wasserpuppentheater besuchen willst, kannst du das z.B. in Hanoi* oder Ho-Chi-Minh-City* machen.

Halong Bucht

In Hạ Long übernachteten wir in einem Hotel im Zentrum der Stadt. Am Nachmittag hatten wir noch ein bisschen Freizeit, die ich für eine Runde Schwimmen im Pool und Erholung vom Jetlag nutzte.

Touristenboote liegen am Steg in der Halong Bucht.

Am nächsten Morgen ging es dann direkt nach dem Frühstück zum Hafen, wo wir ein eigenes Boot für eine Fahrt durch die Halong Bucht bestiegen. Wir hatten eher trübes Wetter, trotzdem ragten die Kalksteinfelsen imposant in der Landschaft auf. Nicht umsonst gehört die Bucht seit 1994 zum UNESCO – Weltnaturerbe. Als erstes steuerten wir eine kleine Bucht an, um eine Höhle zu besichtigen: die Dau Go Cave. Zusammen mit anderen großen Touristengruppen liefen wir hindurch. Die Höhle war wirklich groß, sehr hoch und wir konnten zahlreiche Tropf- und Fließsteinformationen bewundern. Die Luftfeuchtigkeit war hier allerdings noch höher als draußen und ich war froh, als wir uns auf dem Boot wieder im Fahrtwind abkühlen konnten.

Touristenboot fährt vor einem Felsen in der Halong Bucht.

Jetzt ging es zwischen den Felsen hindurch. Außer unserem waren noch viele weitere Boote unterwegs: kleine bunte Fischerboote, Ausflugsboote wie unseres und größere Schiffe mit Kabinen, in denen man übernachten konnte. Ein paar Mal passierten wir auch kleine, schwimmende Dörfer. Ich bekam gar nicht genug von der Landschaft und schoss hunderte Fotos. Nur zögerlich riss ich mich von dem Anblick los um unter Deck zum Mittagessen zu gehen. Vom Hafen ging es dann mit dem Reisebus wieder zurück nach Hanoi zum Flughafen, von wo wir einen Inlandsflug nach Huế nahmen.

Huế

Zentralvietnam empfing uns mit sehr schwülen Temperaturen um die 35°C. Trotzdem hatten wir an unserem 5. Reisetag wieder ein straffes Programm. Zuerst ging es in die Zitadelle von Huế: das Highlight der Stadt. Die Zitadelle wurde nach dem Vorbild der Verbotenen Stadt in Peking Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut. Sie diente als Residenz der letzten vietnamesischen Kaiserdynastie und gehört seit 1993 zum UNESCO – Weltkulturerbe. Über das Gelände verteilen sich zahlreiche Pavillions, Tore, Tempel und Gärten. Einige der Gebäude werden noch aufwendig restauriert, da sie während des Vietnamkriegs beschädigt oder zerstört wurden. Wir verbrachten den ganze Vormittag mit dem Erkunden der Zitadelle. Ich konnte mich an den vielen Details gar nicht sattsehen, besonders die detailreichen Mosaik-Verzierungen gefielen mir.

Verziertes Tor in der Zitadelle von Hue. Ein Tempeleingang in der Zitadelle von Hue.

Mittags legten wir aufgrund der Hitze eine längere Pause ein. Erst gab es eine leckere Phô, die typisch vietnamesische Reisnudelsuppe, dann hatte jeder Zeit für sich. Ich entschied mich für eine kurze Abkühlung im Hotelpool. Der Ausblick von der Dachterrasse über die Stadt lohnte sich, der Pool eher weniger, denn auch hier was das Wasser durch die Sonne deutlich aufgewärmt.

Am Nachmittag fuhren wir zunächst etwas außerhalb der Stadt zum Khai Dinh-Grab. Das Mausoleum des vorletzten Kaisers der Nguyễn-Dynastie ist ein weiteres Architektonisches Highlight auf unserer Vietnam Reise. Außen ist alles mit vielen Schnörkeln verziert, aber in schwarzem und grauen Beton gehalten, Innen sind die Wände mit bunten Mosaiken verziert. Hier wird die Mischung aus vietnamesischem und französischem Stil besonders deutlich.

Das Khai Din Mauseleum.Bemalte Decke und reich verziertes Grabmal von Khai-Din.

Anschließend ging es zur Thiên-Mụ-Pagode. Das buddhistische Kloster liegt auf einem kleinen Hügel am Ufer des Parfüm-Flusses. Hier hatten wir auch einen tollen Blick auf die Landschaft. Von Weitem konnten wir ein Unwetter aufziehen sehen, das auch bald über uns hereinbrach. Daher beendeten wir den Besuch frühzeitig, ohne uns auf dem kleinen, angrenzenden Markt umzuschauen und fuhren zurück ins Hotel. Aus dem Fenster konnte ich noch länger beobachten, wie Blitze über den Himmel jagten.

Über den Wolkenpass nach Đà Nẵng

Am nächsten Morgen unternahmen wir in Huế noch eine kurze Bootsfahrt auf dem Parfüm-Fluss. Erneut fuhren wir an der Zitadelle und an der Pagode vorbei. Dann wechselten wir wieder in unseren kleinen Reisebus. Es sollte zuerst nach Đà Nẵng und dann weiter nach Hội An gehen.

Wir wählten die landschaftliche schöne Route über den Wolkenpass. Dieser überquert die Ausläufer der Truong-Son-Berge und bietet eine schöne Aussicht auf die Küste. Außerdem bildet der Pass die Wettergrenze zwischen Nord- und Südvietnam. Nicht selten liegt eine Wolkendecke über dem Pass, daher auch der Name. Wir hatten Glück mit dem Wetter. Es war zwar etwas diesig, aber ansonsten sonnig und so konnten wir sowohl am Wolkenpass, als auch kurz vorher an der Lap An Lagoon eine tolle Aussicht genießen.

Aussicht auf die Küste vom Wolkenpass.

In Đà Nẵng besuchten wir das Cham Museum. Hier werden die noch erhaltenen Steinfiguren aus den Cham-Tempeln in Vietnam ausgestellt. Sie wurden aus den Stätten My Son und Dong Duong vor Zerstörung und Plünderung während des Vietnamkriegs gerettet. Die Ruinen von My Son, die etwa 40km außerhalb von Đà Nẵng liegen, können auch noch besichtigt werden.

Alte Steinfigur im Cham Museum.

Die letzte Station für diesen Tag waren die Marmorberge. Das wir diesen näherkommen, merken wir schnell an den vielen Marmorfiguren, die zum Verkaufen neben den Läden stehen. Die Gegend ist bekannt für ihre Steinmetzarbeiten, auch wenn der Marmor hier schon lange nicht mehr abgebaut werden darf. In den Marmorbergen, die wie die Felsen in der Halong Bucht steil aus der Landschaft aufragen kann man dafür einige Tempel, Pagoden und Höhlen entdecken. Auch die Aussicht auf den Strand ist fantastisch. Für uns blieb nur Zeit für einen kurzen Rundgang, dann ging es weiter nach Hội An.

Blick auf die Marmorberge in Da Nang.

Hội An

In Hội An verbrachten wir zwei volle Tage und drei Nächte. Unser Hotel lag etwas außerhalb der Altstadt. Diese stand ganz im Fokus der Erkundungen an unserem ersten Tag. Zuerst ging es auf den Markt, der Vormittags rund um die Markthalle mit vielen Streetfood-Ständen und entlang des Flussufers stattfindet. Ein Teil bot ein touristisches Angebot mit vielen Andenken, kleinen Figuren, Körben, Tabletts oder Kleidung. Es gab aber auch sehr viele Stände mit frischen Lebensmitteln. Hier konnte man noch zusehen, wie der Salat in großen Plastikschüsseln gewaschen wurde. Ich schlug beim frischen Obst zu, wo ich zum ersten Mal Rambutan und Mangosteen probierte.

Marktstände mit viel frischem Obst auf dem Markt in Hoi An.

Vom Markt ging es weiter zum Flussufer und erneut auf ein Boot, mit dem wir eine kleine Rundfahrt unternahmen. Danach erkundeten wir zu Fuß die Altstadt von Hội An. Diese gehört seit 1999 zum UNESCO – Weltkulturerbe und ist eins der Highlights in Vietnam. Zwischen den kleinen Häusern, meist mit sonnengelber Fassade verstecken sich einige alte Tempel und traditionelle Wohnhäuser. Bis zu fünf davon kann man mit dem Ticket, das man übrigens für die ganze Altstadt benötigt, besichtigen. Aber auch die Straßen selbst sind wunderschön, oft mit den typischen bunten Lampions geschmückt, die man hier in einigen Läden kaufen kann und blühende Bäume und Sträucher ranken sich an den Hauswänden entlang. Auf jedes schöne Fotomotiv folgt ein noch schöneres. Außerdem eignet sich die Altstadt von Hội An wunderbar zum shoppen. Neben dem Markt laden viele kleine Läden zum bummeln ein. Die Stadt ist auch bekannt für ihre Schneidereien. Hier kann man sich Kleidung nach Maß zu recht günstigen Preisen anfertigen lassen und dass innerhalb von 1-2 Tagen.

Mit Lampions geschmückte Straße in der Altstadt von Hoi An.Drachenfigur in einem Tempel in Hoi An.

Den zweiten Tag nutzten wir für etwas Entspannung und einen Ausflug zum Strand. Mit dem Hotel-Shuttle fuhren wir zum nahegelegenen An Bang Beach, einem Abschnitt des langen Sandstrands, der sich bis Đà Nẵng zieht. Hier reihen sich zahlreiche Restaurants aneinander und es gibt Liegen unter Sonnenschirmen, die man als Gast kostenfrei nutzen darf. Mit einem guten Buch, regelmäßigen Abkühlungen im Meer und einer kalten, frischen Trink-Kokosnuss, genoss ich es hier sehr.

Am Strand von An Band mit einer frischen Kokosnuss in der Hand und Blick aufs Meer.

Abends ging es nochmal in die Altstadt. Zum Abendessen in ein veganes Restaurant und um den Nachtmarkt zu besuchen, der wieder rund um die Markthalle stattfand. Jetzt waren die Straßen außerdem von vielen bunten Lampions erleuchtet. Wir blieben allerdings nicht sehr lange, da wir am nächsten Tag früh aufstehen und zum Flughafen aufbrechen mussten, von wo wir weiter in den Süden Vietnams reisten.

Mekong Delta

Mit dem Mekong Delta wartete nochmal ein naturnahes Highlight unserer Vietnam Reise auf uns. Von Ho-Chi-Minh-City aus, wo wir am Vormittag gelandet waren, mussten wir aber erst noch einige Kilometer mit dem Reisebus zurücklegen. Im Mekong Delta angekommen überquerten wir dann bald große Flussarme auf langen Brücken. Auch wir wechselten dann unser Transportmittel und bewegten uns auf Wasserwegen weiter fort. Wir bestiegen ein kleines Holzboot, mit dem wir nur von einem Paddel angetrieben, langsam über das Wasser glitten. Ich genoss die Ruhe und die Natur um uns sehr. Der kleine Seitenarm des Mekong führte gemächlich zwischen dem Palmengesäumten Ufer entlang.

Bootsfahrt durch die Palmengesäumten Seitenarme des Mekong.

Nach dieser kurzen Fahrt ging es zum Mittagessen in ein Homestay: das Hai Hồ Family Hotel. Das befand sich inmitten einer Palmenplantage, die ich neugierig erkundete, während wir auf das Essen warteten. Die Palmen waren in Reihen gepflanzt, dazwischen schmale Wege und Wasserkanäle. Außerdem gab es jede Menge interessanter Pflanzen zu entdecken und farbenfrohe Schmetterlinge flogen vorbei. Nach dem Essen ging es weiter um einige Produktionsstätten von lokalen Produkten kennenzulernen. Erst auf einer rasanten Fahrt mit dem Tuktuk zu einer Weberei, in der Matten und Körbe aus Palmblättern hergestellt wurden, dann auf einer größeren Boot mit Motorantrieb zu einer Kokosnussfarm. Dort konnte man verschiedene Produkte aus Kokos und Kokosnussholz kaufen, wir entschieden uns für die selbst hergestellten Karamellbonbons. Außerdem konnten wir hier erneut einige typische Früchte der Region probieren: Ananas, Rosenapfel und Jackfruit. Danach ging es mit dem Boot zu unserem Hotel, das direkt am Flussufer lag.

Palmenplantagen im Mekong Delta.

Am zweiten Tag legten wir längere Strecken mit dem Reisebus quer durch das Mekong Delta zurück. Ich war überrascht, wie stark bebaut es hier war, hatte ich mir das Delta doch immer als Naturparadies vorgestellt. Zwar befand sich auf den Inseln auch immer viel grün und viele Palmen, gerade am Ufer der großen Flussarme machten sich jedoch auch viele Industriegebäude breit und immer mehr große Straßen und Brücken wurden gebaut.

Schwimmende Häuser am Ufer des Mekong

Für uns ging es zuerst nach Sa Đéc, den sogenannten Blumengarten Vietnams. Auf einer langen Straße reihen sich dort zahlreiche Gärtnereien aneinander, die das gesamte Land mit Blumen und Pflanzen versorgen. Schließlich herrschen im Mekong Delta ideale Bedingungen für den Anbau. Dann fuhren wir in den Ort auf den Markt. Der war hier wesentlich ursprünglicher und überhaupt nicht touristisch. Verschiedene Waren (hauptsächlich Lebensmittel) wurden hier in großen Mengen verkauft. Bei einigen Ständen musste ich mich jedoch stark zusammenreißen, da die Tierhaltung für mich mehr als grenzwertig war. Dafür schlugen wir mal wieder beim frischen Obst zu und bekamen köstliche Mangos zum probieren. Am Nachmittag ging es weiter nach Cần Thơ, wo wir übernachteten und in einem schönen Restaurant am Fluss zu Abend aßen.

Mopeds fahren über die geschmückte Straße der Blumen in Sa Dec.

Von Cần Thơ nach Ho-Chi-Minh-City

Cần Thơ war unsere letzte Station im Mekong Delta, weil wir am Morgen vor der Abreise noch den berühmten schwimmenden Markt besuchen wollten. Die schwimmenden Märkte waren früher weit verbreitet im Mekong Delta, da man vor allem über die Wasserwege unterwegs war. Die Waren werden hier vom Boot aus verkauft, meistens in großen Mengen und da die Früchte direkt vom Anbau kommen, bietet jedes Boot meist auch nur eine Sorte an. In Cần Thơ findet einer der letzten Märkte dieser Art statt. Allerdings waren gefühlt mehr Boote mit Touristen wie uns, als einheimische Käufer unterwegs. Da es sich um einen Großmarkt handelte, sind wir auch nicht mit dem Boot herangefahren um selbst einzukaufen, sondern haben nur eine Runde zum schauen gedreht. Nach dem Marktbesuch, für den wir früh aufgestanden waren, ging es dann erstmal zum Hotel zum Frühstücken und anschließend mit dem Reisebus zurück nach Ho-Chi-Minh-City.

Vietnamesinnen auf kleinen Booten auf dem schwimmenden Markt in Can Tho.

Ho-Chi-Minh-City

In Ho-Chi-Minh-City verbrachten wir zwei Nächte zum Abschluss unserer Vietnam Reise. Auf dem Rückweg aus dem Mekong Delta hatten wir noch Zeit und besuchten als erstes Chinatown und den Thien Hau Tempel, bevor wir unser Hotel südlich vom Saigon Central Park bezogen.

Aussicht auf die Skyline und den Fluss von Ho-Chi-Minh-City vom Saigon Skydeck.

Den nächsten Tag verbrachten wir dann im 1. Bezirk, wo wir uns die schönsten Sehenswürdigkeiten Ho-Chi-Minh-Citys, wie das alte Postamt, die Saigon Bookstreet und die Oper ansahen. Ich fuhr auf das Saigon Skydeck um die Aussicht auf die Stadt zu genießen und den Nachmittag verbrachten wir mit Souvenirshopping auf dem Benh-Tan-Markt. Abends gab es ein leckeres Abschiedsessen mit der gesamten Reisegruppe. Am letzten Tag beschäftigten wir uns im Kriegsrestemuseum noch etwas mehr mit der historischen Vergangenheit des Landes, bevor wir zum Flughafen fuhren und von dort erst nach Hanoi und dann zurück nach Frankfurt flogen.

Unsere Hotels während der Reise:
Hanoi: Chalcedony Hotel*
Halong Bucht: Halong Plaza*
Huế: Romance Hotel*
Hội An: Hoi An Blue Sky Boutique Hotel & Spa*
Bến Tre: Ben Tre Riverside Resort*
Cần Thơ: IRIS Hotel Can Tho*
Ho-Chi-Minh-City: Elios Hotel*

Hotels in Vietnam kannst du auch ganz einfach über booking.com* buchen.
Ausflüge und Touren findest du über getyourguide*.

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Weiterlesen zu Vietnam:
Vegan in Vietnam
Sehenswürdigkeiten in Ho-Chi-Minh-City
Sehenswürdigkeiten in Hanoi
Vietnam Reise: Tipps und Infos zur Reiseplanung

9 vegane Plätzchen Rezepte für Weihnachten

Die Weihnachtsbäckerei gehört jedes Jahr zu meinen liebsten Aktivitäten im Advent. Über die Jahre habe ich schon so viele Rezepte für Weihnachtsplätzchen ausprobiert. Meine Klassiker und Lieblingsrezepte habe ich für euch in diesem Beitrag gesammelt. Viel Spaß beim nachbacken der veganen Plätzchen.

Ein mit Tannenzweigen, roten Weihnachtsbaumkugeln und Lichtern geschmückter Plätzchenteller mit der Aufschrift 9 Rezepte für vegane Weihnachtsplätzchen

Vegane Schokoplätzchen zum Ausstechen

Mein Lieblingsrezept für vegane Weihnachtsplätzchen zum Ausstechen. Das Rezept ist ein super einfacher Knetteig, herrlich Schokoladig und kann für große und kleine Ausstech-Motive verwendet werden. Die Schokolade wird dabei kleingerieben und direkt in den Teig geknetet.

vegane Schokoplätzchen

Zum Rezept für vegane Schokoplätzchen

Veganes Spritzgebäck

Ein weiterer Klassiker aus der Weihnachtsbäckerei: veganes Spritzgebäck. Der Knetteig wird wie früher bei Oma durch den Fleischwolf gedreht, in Kreis- oder S-Form gebacken und wer mag kann die fertigen Plätzchen noch in Schokolade dippen.

veganes Spritzgebäck

Zum Rezept für veganes Spritzgebäck

Vegane Nusstaler

Auch dieses vegane Plätzchen Rezept schmeckt besonders lecker mit Schokoladenverzierung. Die Nusstaler sind sehr einfach zu backen. Der Teig wird zu mehreren Rollen geformt, kaltgestellt und dann können die Plätzchen einfach Stück für Stück abgeschnitten und gebacken werden.

vegane Nusstaler

Zum Rezept für vegane Nusstaler

Vegane Schoko-Nuss Makronen

Dieses Rezept ist nicht nur vegan, sondern zufällig auch glutenfrei. Hierfür benötigt man allerdings einen veganen Eiweißersatz. Dafür sind die fertigen Makronen herrlich nussig-schokoladig und neben den veganen Schokoplätzchen meine Lieblingsplätzchen zu Weihnachten.

vegane Schoko-Nuss Makronen

Zum Rezept für vegane Schoko-Nuss Makronen

Vegane Schoko-Butterkekse

Die veganen Schoko-Butterkekse sind normalerweise nicht unbedingt weihnachtlich, sondern klassische Butterkekse mit Schokotafel wie aus dem Supermarkt. Da ich für die Schokotäfelchen aber weihnachtliche Motive verwendet habe, passen sie trotzdem perfekt. Das verzieren mit den Schokomotiven ist natürlich etwas aufwendiger, die veganen Schoko-Butterkekse machen sich aber hervorragend als Hingucker in der Plätzchentüte.

Schoko-Butterkekse

Zum Rezept für vegane Schoko-Butterkekse

Vegane Schokobiscotti

Biscotti sind typisch für Italien und sie schmecken nicht nur zu Weihnachten gut. Sie sind aber definitiv eine leckere Ergänzung für einen Plätzchenteller. Besonders an diesen Keksen ist, dass sie doppelt gebacken werden, einmal in einer großen Teigrolle, dann werden Stücke abgeschnitten und die Biscotti erneut gebacken.

vegane Schokobiscotti

Zum Rezept für vegane Schokobiscotti

Vegane Haselnussplätzchen mit Nougatfüllung

Bei diesen Plätzchen wird es wieder extra Schokoladig. Die Haselnussplätzchen haben einen etwas feineren Teig als die Nusstaler und werden nach dem backen mit Nougat zusammengeklebt und mit etwas Schokolade verziert.

vegane Haselnussplätzchen mit Nougatfüllung auf einem Abtropfgitter, im Hintergrund eine Tasse mit Schnörkelschrift "sweater weather"

Zum Rezept für vegane Haselnussplätzchen

Vegane Schoko-Pistazien Biscotti

Eine weitere Sorte Biscotti. Bei dieser Variante haben wir einen schokoladigen Teig kombiniert mit Pistazien. Sehr einfach zu backen und passt auch hervorragend zu Weihnachten.

vegane Schoko-Pistazine Biscotti

Zum Rezept für vegane Schoko-Pistazien Biscotti

Vegane Kokosmakronen

Wie bei den Schoko-Nuss Makronen benötigt man für dieses Rezept veganen Eiweißersatz, man kann aber auch Auquafaba verwenden. Damit wird dann eine Kokosmasse angerührt, die Teelöffelweise auf jeweils einer Backoblate gebacken wird. Die Kokosmakronen haben eine schön knusprige, goldbraune Kruste und sind Innen herrlich saftig.

Vegane Kokosmakronen in einer Schale in der Nahaufnahme

Zum Rezept für vegane Kokosmakronen

Rezept: vegane Kokosmakronen

Heute gibt es noch ein veganes Plätzchenrezept, dass ich schon länger hier teilen wollte. Die veganen Kokosmakronen gehören nämlich auch zu den Klassikern auf unserem jährlichen Plätzchenteller. Die sind einfach zu backen, Außen schön knusprig und Innen saftig. Die perfekte Ergänzung zu den vielen schokoladigen Plätzchen, die es bei uns sonst gibt.

Vegane Kokosmakronen in einer Schale, im Hintergrund hellblaue Weihnachtsbaumkugeln.

Zutaten
für ca. 35 Stück
150g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
200g Kokosraspel
2 Eiweißersatz (ich hatte eine fertige Mischung von DM Bio)
75ml Wasser
Backoblaten

1. Den Eiweißersatz mit dem Wasser aufschlagen bis eine feste, Eischneeähnliche Masse entsteht.. Den Puderzucker dazu sieben, Vanillezucker und Kokosraspel dazugeben und alles gut mischen.
2. Jeweils einen Teelöffel der Masse gut zusammendrücken und auf eine Backoblate geben. Dabei in eine möglichst gleichmäßige ovale Form drücken.
3. Bei 160°C Ober-Unter-Hitze auf mittlerer Schiene ca. 30-35min im Backofen trocknen lassen bis die Außenseite schön goldbraun ist.

Vegane Kokosmakronen in einer Schale in der Nahaufnahme

Dies ist eins der letzten Plätzchenrezepte aus meiner Kindheit, die ich veganisiert habe. Eischnee zu ersetzen war lange nicht so einfach. Aber zum Glück ist die vegane Küche kreativ, es kommen ständig neue Produkte auf den Markt und auch mit Aquafaba (Kichererbsenwasser) könnte man diese Kokosmakronen vegan backen. Ich mache es mir dann allerdings oft gerne einfach und habe auch hier auf ein Fertigprodukt zurückgegriffen. So ist dieses Rezept für Kokosmakronen ohne Ei super simpel und schnell gemacht.

Ist der „Eischnee“ einmal aufgeschlagen, rührt man nur noch die weiteren Zutaten unter, formt die Makronen auf den Backoblaten und lässt sie bei niedriger Temperatur langsam im Ofen trocknen, bis sie Außen schön goldbraun und knusprig und Innen noch schön saftig sind. Luftdicht in einer Dose verpackt halten die Kokosmakronen 3-4 Wochen. Normalerweise verziere ich meine Plätzchen auch gern mit Schokolade, hier schmeckt mir aber die reine Kokosnote besser. Mit Schokolade hätte man fast den Geschmack eines sehr bekannten Schokoriegels (was natürlich auch lecker schmeckt).

Vegane Kokosmakronen in einer Schale, im Hintergrund hellblaue Weihnachtsbaumkugeln.

Jedenfalls gehören die Kokosmakronen auch zu meinen liebsten Plätzchensorten (ich weiß, das sage ich über fast jede Sorte) und sie sind eine super Ergänzung zu den klassichen veganen Schokoplätzchen, Nusstalern und Spritzgebäck, die wir sonst jedes Jahr backen. Wer noch weitere Makronen backen möchte, der findet mit den Schoko-Nuss Makronen ein passendes Rezept bei mir auf dem Blog.

Weitere Rezepte mit Kokos:
Schoko-Kokos Cupcakes
Kokos Brownies
Pao de Deus