Bernkastel-Kues: Sehenswertes, Wandern und andere Aktivitäten

Eine historische Altstadt am Fluss, eine Burgruine und drumherum Weinberge so weit das Auge reicht: diese Beschreibung trifft auf viele Orte an der Mosel zu. Bernkastel-Kues ist einer der größten davon und gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen in der rheinland-pfälzischen Urlaubsregion. Welche Sehenswürdigkeiten ihr in Bernkastel-Kues entdecken und welche Wanderungen ihr unternehmen könnt, lest ihr in diesem Artikel.

Aussicht von Burg Landshut auf das Moseltal

Sehenswürdigkeiten in Bernkastel-Kues

Die Stadt Bernkastel-Kues an der Mittelmosel teilt sich in die vier Stadtteile Bernkastel, Kues, Andel und Wehlen. Der größte Stadtteil ist Kues, die meisten Sehenswürdigkeiten befinden sich jedoch in Bernkastel auf der gegenüberliegenden Moselseite.

Die Altstadt

Hauptziel für die meisten Besucher:innen von Bernkastel-Kues ist die malerische Altstadt. Zahlreiche alte Fachwerkhäuser sind hier erhalten, besonders viele auf dem Marktplatz. In den schmalen, verwinkelten Gassen findet man außerdem noch alte Geschäfte, z.B. für Feinkost und natürlich Moselweine, die sich ideal als Urlaubsmitbringsel eignen. Mehr Geschäfte zum Bummeln befinden sich auf der Römerstraße.

Marktplatz mit Fachwerkhäusern in Bernkastel-Kues

 

Bei einem Spaziergang durch die Altstadt darf ein Besuch am Bärenbrunnen nicht fehlen. Dieser ist mit dem Wappentier eins der Wahrzeichen von Bernkastel-Kues.

Bärenbrunnen in Bernkastel-Kues

Burgruine Landshut

Auf einem Berg über der Stadt thront die Burgruine Landshut. Es sind die Überreste einer Höhenburg aus dem 13. Jahrhundert. Der Aufstieg von der Bernkasteler Altstadt ist steil, wird aber mit einer traumhaften Aussicht auf die Stadt und auf das Moseltal belohnt. Wer möchte, kann im Burgrestaurant einkehren, dort gab es bei meinem Besuch auch vegane Optionen.

Türme der Burgruine LandshutAussicht durch ein altes Burgfenster der Burgruine Landshut.

Wasserfall

Wer dem Tiefenbach aus der Altstadt bachaufwärts folgt, der gelangt zu einem der Naturhighlights von Bernkastel-Kues: einem Wasserfall. Das Wasser hat sich hier an einer Stelle tief in den Fels gegraben und fällt hier einige Meter hinab. Dorthin kommt man über einen kleinen Wanderweg.

Wasserfall in Bernkastel-Kues

Aussichtsplattform in den Weinbergen

Nördlich von Bernkastel-Kues erstrecken sich viele Weinberge, wo man schöne Wanderungen unternehmen kann. Ein besonderes Highlight ist die kleine Aussichtsplattform von der man einen besonders guten Blick auf die Stadt, die Burgruine Landshut und das Moseltal hat. Praktisch das Gegenstück zum Ausblick von der Burg.

Blick vom Skywalk auf Bernkastel-Kues

Wanderungen in Bernkastel-Kues

Eidechse liebt Riesling: Wein-Erlebnis-Pfad mit Skywalk

Der Wein-Erlebnis-Pfad startet am Graacher Tor und führt durch die Weinberge nördlich von Bernkastel-Kues. Man folgt dabei einer Markierung einer Eidechse auf einem Herz. Entlang des Wegs warten einige Stationen, die mehr über den Weinbau in der Region erklären, wie etwa zu den verschiedenen Techniken des Rebenbindens, zur Bodenbeschaffenheit und zur Nachhaltigkeit im Weinbau. Die etwa 4km lange Rundtour führt dabei sowohl über breite, asphaltierte Weinbergwege, als auch über schmale Pfade und teilweise steil bergauf direkt zwischen den Reben. Außerdem führt die Wanderung an der kleinen Aussichtsplattform mit Blick über die Stadt vorbei.

Schilder auf dem Wein-Erlebnis-Pfad

Länge: 3,8km
Höhenmeter: 125m bergauf, 125m bergab
Dauer: 1,5 Stunden
Schwierigkeit: leicht

Moselsteig Seitensprung Bernkasteler Bärensteig

Der Bernkasteler Bärensteig ist einer von zwei Moselsteig Seitensprüngen in Bernkastel-Kues. Diese Wanderungen sind ergänzende Rundtouren zum Fernwanderweg Moselsteig und zeigen weitere Highlights der Region.

Ich auf einem Aussichtspunkt am Bernkasteler Bärensteig

Von der Stadt steigt der Weg erst entlang des Kallenfelsbaches auf. Bei über 300 Höhenmetern im Anstieg wird es dabei auch ganz schön steil. In der Höhe geht es dann entlang von Wiesen und Feldern mit Weitblick in den Hunsrück. Auf dem Abstieg durch den Wald warten dann wieder einige schmale Pfade und Aussichtspunkte an markanten Felsnasen wie dem Goldenen Kreuz. Besonders schön ist auch der Ausblick auf die Burgruine Landshut und auf die Stadt aus dem Weinberg am Ortsrand.

Felsnase am Bernkasteler Bärensteig

Länge: 6,5km
Höhenmeter: 310m bergauf, 310m bergab
Dauer: ca. 3 Stunden (mit Pausen)
Schwierigkeit: mittel (allerdings mit ein paar steilen An- und Abstiegen, teils auf schmalen Wegen)

Rundwanderung zum Wasserfall und zur Burg Landshut

Diese kleine Runde ist auch ideal für Familien geeignet und verbindet zwei der schönsten Sehenswürdigkeiten von Bernkastel-Kues. Zunächst geht es stadtauswärts in Richtung des Wasserfalls. Hier am Bach ist es schön schattig und auch an heißen Sommertagen angenehm.

Vom Wasserfall geht es über den längeren, aber weniger steilen Waldweg hinauf zur Burgruine Landshut. Dort kann man die Ruine erkunden, die Aussicht genießen, oder im Restaurant einkehren. Anschließend geht es wieder bergab, wo wir am Marktplatz herauskommen.

Länge: 3,5km
Höhenmeter: 110m bergauf, 110m bergab
Dauer: 1 Stunde
Schwierigkeit: einfach

Moselschifffahrt mit Schleuse

Wer es lieber gemütlich angeht, kann ab Bernkastel-Kues auch eine Bootsfahrt auf der Mosel unternehmen. Angeboten werden sowohl Rundfahrten moselaufwärts bis nach Mühlheim und Lieser, sowie Linienfahrten zwischen Bernkastel-Kues und Traben-Trarbach. Die Saison startet in der Regel Ende April und geht bis Ende Oktober. Neben der Landschaft ist auf der Fahrt nach Traben-Trarbach auch die Schleusendurchfahrt vor Zeltingen-Rachtig ein Erlebnis für sich.

Ausfahrt mit dem Boot aus einer der Schleusen an der Mosel.

Weiterlesen zum Urlaub an der Mosel:
Mosel Urlaub Tipps und Ausflugsziele
Veganer Mosel Urlaub
Ein Tag in Koblenz

Rezept: gefüllte Zucchini mit veganem Hack und Feta

Heute gibt es ein Rezept mit einem meiner liebsten Sommergemüse: Zucchini. Die esse ich zwar das ganze Jahr über, aber zur Saison eben besonders häufig und in allen möglichen Varianten. Diesmal gibt es eine gefüllte Zucchini mit veganem Hack und Feta auf einer würzigen Tomatensoße.

Aufflaufform mit veganem Hack gefüllten Zucchini auf Tomatensoße

Zutaten für 4 Portionen:
2-3 mittelgroße Zucchini
1 Dose gehackte Tomaten
275g veganes Hack
100g veganer Feta
Salz, Pfeffer, Oregano, Paprikagewürz

Zubereitung:
1. Bei den Zucchini die Enden abschneiden, halbieren und mit einem Löffel aushöhlen. Das heraus gekratzte Fruchtfleisch kann man in kleine Stücke schneiden und im nächsten Schritt zur Soße geben.
2. Die gehackten Tomaten in eine große Auflaufform geben, mit den Zucchini-Stücken mischen, mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen. Dann die ausgehöhlten Zucchini-Hälften in die Form setzen.
3. Das vegane Hack mit Salz, Pfeffer und Paprikagewürz abschmecken und die Gewürze gut unterkneten. Damit die Zucchini füllen. Obendrauf den veganen Feta in groben Stücken bröseln.
4. Die gefüllten Zucchini für ca. 30min bei 180°C Umluft im Backofen garen. Zusammen mit Reis servieren.

Aufflaufform mit veganem Hack gefüllten Zucchini auf Tomatensoße

Wie ihr wisst liebe ich einfache Rezepte für den Alltag und das hier fällt genau in die Kategorie: einfache Zutaten, einfache Zubereitung und einfach lecker! Für die Zubereitung brauche ich nur eine große Auflaufform, in der ich die halbierten Zucchini backen kann. Bevor ich die Tomatensoße hineingebe, prüfe ich kurz, ob die Zucchini gut nebeneinander in die Form passen. Bei Bedarf kann man noch etwas von der Zucchini abschneiden. Das kommt dann auch wieder kleingeschnitten mit in die Soße.

Dann werden die Zucchini ausgehöhlt, damit schön viel Platz für die Füllung ist. Das Fruchtfleisch kann man super kleingeschnitten in der Soße verwenden, wenn es nicht zu kernig ist. Letzteres ist manchmal bei sehr großen Zucchini der Fall, die Kerne lasse ich dann lieber raus. Zusammen mit einer Dose gehackter Tomaten und ein paar Gewürzen ist die Soße schnell angerührt. Darauf werden dann die halbierten, ausgehöhlten Zucchini platziert.

Aufflaufform mit veganem Hack gefüllten Zucchini auf Tomatensoße

Für die Füllung nehme ich fertiges veganes Hack und würze es nochmal etwas. Das alleine macht schon einen großen Unterschied beim Geschmack. Wer möchte kann auch noch kleingeschnittene Zwiebel mit unterkneten. Das gewürzte, vegane Hack wird dann in die Zucchini gefüllt. Man kann ruhig großzügige Mengen verwenden und das Hack noch leicht zusammendrücken. Obendrauf brösele ich dann noch etwas veganen Feta (optional). Die Gefüllten Zucchini schmecken aber auch ohne sehr gut. Zum Schluss muss das Gericht nur noch für ca. 30 Minuten in den Ofen. Währenddessen kann man die Beilage vorbereiten, sofern man eine möchte. Gut dazu passen Reis, oder Kartoffeln. Ich habe die gefüllten Zucchini diesmal lieber ohne Beilage in der Low Carb Version gegessen. Da braucht man dann etwa zwei Zucchinihälften pro Person um satt zu werden.

Weitere Rezepte mit Zucchini:
Zucchini-Kartoffel-Puffer mit Kräuterdip
Zucchinispaghetti mit Linsenbolognese
Vegane Blätterteig-Tarte mit Zucchini und Pilzen

Namibia: praktische Tipps zur Reiseplanung

Meine zweite Reise nach Afrika führte mich nach Namibia. Ein Land mit großen Wüstenlandschaften und einer atemberaubenden Tierwelt. Knapp zweieinhalb Wochen bin ich durch das Land gereist. Hier habe ich für dich meine Tipps zur Reiseplanung für Namibia zusammengefasst.

riesige rote Sanddünen in Sossusvlei

Lage

Namibia liegt im südlichen Afrika, an der Westseite des Kontinents. Es grenzt im Süden und Südosten an Südafrika, im Osten an Botswana, im Nordosten an Sambia und im Norden an Angola. Das Land ist über 800.000km² groß (mehr als doppelt so groß wie Deutschland), mit einer Küstenlinie am Atlantik von mehr als 1.500km. Landschaftlich ist Namibia vor allem von den zwei großen Wüsten, der Namib und der Kalahari geprägt. Große Städte gibt es nur wenige. Besonders wichtig sind die Hauptstadt Windhuk und das am Atlantik gelegene Swakopmund, wo ein großer Anteil der ca. 3 Mio Einwohner:innen Namibias lebt.

Geschichte

Ursprünglich wurde Namibia von den San und den Damara bevölkert. Über die Jahrhunderte wanderten auch andere nomadische Völker wie die Ovahimba, Nama und Herero in die Region ein. Während der Kolonialzeit zogen immer mehr europäische Siedler in das Land. Für rund 30 Jahre stand Namibia um 1900 unter deutscher Kolonialherrschaft. Für die Einheimische Bevölkerung wurde die Lage während dieser Zeit immer schwieriger und so kam es 1904 zum Aufstand der Herero und Nama, welcher jedoch von deutschen Kolonialtruppen zurückgeschlagen wurde. Danach folgte ein Vernichtungskrieg gegen die beiden Völker, der viele tausend Menschen das Leben kostetet. Die deutsche Bundesregierung erkannte dies erst 2021 als Völkermord an.

Nach Ende des 1. Weltkriegs wurde das Land als Mandatsgebiet von der Südafrikanischen Union verwaltet, woraufhin die Apartheitspolitik auch auf Namibia übertragen wurde. Die UNO versuchte daraufhin mehrfach erfolglos das Mandat wieder zu entziehen. Erst der internationale Gerichtshof in Den Haag erklärte die südafrikanische Verwaltung 1971 für illegal. 1973 erkannte die UNO der Unabhängigkeitsbewegung SWAPO das alleinige Verwaltungsrecht für Namibia zu, die südafrikanischen Politiker fürchteten jedoch einen sozialistischen Staat und führten Krieg gegen die SWAPO und Angola, der erst 1988 mit einem Waffenstillstand endete. Seit dem 21. März 1990 ist Namibia unabhängig.

Klima und Reisezeit

In Namibia herrscht weitestgehend trockenes Wüstenklima. Dabei kann es nachts teilweise sehr kalt und tagsüber sehr heiß (oft über 30°C warm) werden. Bei meiner Reise im April war es zwar oft heiß, ich fand die trockene Hitze, bei der oft ein leichter Wind ging, aber sehr angenehm. Deutlich kühler war es nur am Atlantik, z.B. in Swakopmund, wo wir tagsüber nur knapp 20°C erreichten. Das Meer wird dort auch selten wärmer als 15°C und eignet sich somit eher nicht zum baden.

Grassteppe in Garub im Süden Namibias

Ich fand den April, im namibischen Herbst sehr gut als Reisezeit, er gehört aber noch zur Nebensaison. Die Haupt-Reise-Saison ist im namibischen Winter, von Juni bis August, wenn die Temperaturen sinken und kein Regen zu erwarten ist. Die Regenzeit geht von November bis in den April, dann wird es deutlich wärmer und es kann immer wieder heftig schauern.

An- und Einreise nach Namibia

Als deutsche:r Staatsbürger:in benötigt man für die Einreise nach Namibia einen Reisepass. Dieser sollte bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein und über mindestens zwei freie Seiten verfügen. Für Touristische Einreisen benötigte man bisher kein Visum, sondern bekam einen Einreisestempel, der einen Aufenthalt bis zu maximal 90 Tagen erlaubte. Die Namibische Regierung hat aber kürzlich eine Visumspflicht für mehrere Länder, darunter Deutschland beschlossen. Diese soll ab dem 1.04.2025 in Kraft treten. Dann benötigt man ein Visum, das man entweder online oder über die namibische Botschaft beantragen kann. Auch ein Visa-on-Arrival soll möglich sein, dazu gibt es aber bisher noch keine weiteren Infos. Für das Visum wird eine Gebühr von derzeit 1.600 NAD (ca. 83€) fällig.

Angeben ohne Gewähr, informiere dich vor deiner Reise immer selbst bei offiziellen Quellen, z.B. beim Auswärtigen Amt.

Wir sind von Frankfurt mit Ethiopian Airlines und Zwischenstopp in Addis Abeba nach Windhuk geflogen. Es gibt auch Direktflüge, z.B. mit Eurowings. Der internationale Flughafen in Windhuk ist überschaubar. Bei der Einreise (und später bei der Ausreise), muss man noch ein Formular ausfüllen, auf dem Angaben wie Name, Adresse, Passnummer und Flugdaten abgefragt werden. Außerdem der Grund für die Reise und eine Adresse in Namibia (hier genügt meistens die Adresse der ersten Unterkunft). Das Formular wird dann zusammen mit dem Reisepass kurz geprüft, dann wurde ein Foto von uns gemacht und wir haben den Einreisestempel bekommen.

Währung und bezahlen

Die namibische Währung ist der Namib Dollar (NAD), der im Verhältnis 1:1 an den südafrikanischen Rand gekoppelt ist. Letzterer wird in Namibia meistens auch als Zahlungsmittel akzeptiert, oder man bekommt Rand statt NAD als Rückgeld. 1€ sind aktuell (Stand 06/24) rund 20 NAD.

Wir haben direkt am Flughafen Euro in Namib Dollar umgetauscht und im späteren Verlauf der Reise noch einmal etwas Bargeld abgehoben. In größeren Supermärkten, in Hotels, Restaurants und in Souvenirläden ist es meistens auch möglich mit Karte zu bezahlen. Ich hatte meine DKB Visa Debitkarte* dabei und konnte damit problemlos zahlen. Bargeld braucht man trotzdem immer ein bisschen, falls keine Kartenzahlung möglich ist, auf Märkten oder für Trinkgeld. Für letzteres haben die meisten Unterkünfte eine Tip Box, in die man den Betrag passend einwirft. Alleine deshalb haben wir kleinere Einkäufe öfter mit Bargeld gezahlt, damit wir genügend Kleingeld fürs Trinkgeld haben.

Die verschiedenen Namib Dollar Scheine

Die Währung hat Scheine von 200, 100, 50, 30, 20 und 10 NAD und Münzen von 5 und 1 NAD. Es gibt auch Centmünzen. Münzen benötigt man manchmal an Raststätten, wo die WC Nutzung zwischen 3-5 NAD kostet. Wenn man Geld am Automaten abhebt, liegt der Höchstbetrag in der Regel bei 2.000 NAD, die auf einmal abgehoben werden können.

Ein paar typische Preise in Namibia:
– Cola/Bier: 30-50NAD
– 5 Liter Kanister Wasser: 45-50NAD
– Postkarte mit Briefmarke nach Europa: 50NAD
– Essen im Restaurant: 200-400NAD pro Person
– Jeep Tour in die Wüste bei Swakopmund: 850NAD
– Night Drive: 400-500NAD

Trinkgeld

Im Restaurant sind ca. 10% Trinkgeld üblich, ähnlich wie bei uns. In Hotels 20-30NAD pro Person und Nacht. Die meisten Unterkünfte haben eine Tipbox am Empfang, in die man das Trinkgeld Bar werfen kann. Dafür sollte man immer genügend Kleingeld parat haben. Ebenso für Trinkgelder für Guides, die man am Ende einer Tour gibt. Ich habe z.B. für eine Ganztagestour 100NAD gegeben. Auch unser Reiseleiter und Fahrer hat am Ende der Tour ein Trinkgeld bekommen. Hier sind 4-6€ pro Person und Tag angemessen.

Sprache und Verständigung

Amtssprache in Namibia ist Englisch, viele Einwohner:innen sprechen auch Afrikaans und auch Deutsch wird nicht selten gesprochen. Dazu kommen dann noch die verschiedenen Sprachen der Indigenen wie Damara, Nama oder Herero. Diese Sprachen haben vier verschiedene Klicklaute.

In den Unterkünften haben die meisten Mitarbeiter:innen Englisch gesprochen. Unser Guide war deutschsprachig und auch bei vielen Touren (z.b. in Kolmanskop), gab es deutschsprachige Führungen. Bei den Game Drives hatten wir Englischsprachige Guides. Dafür lohnt es sich ein paar der Tiernamen auf Englisch zu lernen.

Straßen und Fortbewegung

Die Straßen sind in Namibia oft nicht ausgebaut, bzw. asphaltiert, weswegen ein guter fahrbarer Untersatz essentiell ist für eine Namibia Reise. Beliebt ist hier das Campen im Dachzelt. Mieten kannst du so einen Camper z.B. über Camperdays* (Affiliate-Link). Man fährt weite Strecken, oft über Schotterstraßen die nicht immer im besten Zustand sind. Dort besteht außerdem die Gefahr einer Reifenpanne, weswegen Ersatzreifen und das Werkzeug zum Wechseln immer im Wagen sein sollten. Bei den langen Strecken ist man auch froh über eine gute Federung (die hatte unser Reisebus leider nicht). Übrigens herrscht in Namibia Linksverkehr.

Ein Auto fährt über eine Schotterstraße in Nambia

Für die Fahrten sollte man immer genug Proviant und vor allem Trinkwasser dabei haben. Unterwegs gibt es oft lange keine Möglichkeit einzukaufen. Pause macht man in kleinen Buchten am Straßenrand. Wenn man kein eigenes Auto mieten will, bleibt eigentlich nur die Möglichkeit sich (wie wir) einer Tour anzuschließen. Wir waren mit einer Kleingruppe von SKR* (Affiliate-Link). unterwegs. Öffentlichen Nahverkehr gibt es in Namibia praktisch nicht. Einheimische trampen meist und fahren auch der Ladefläche der PickUps mit.

Unterkünfte

Wir haben bei unserer Reise bei kleinen Lodges, in Hotels oder auf Guestfarmen übernachtet. Diese Form ist häufig im namibischen Tourismus. Große Hotels findet man dagegen sehr selten. Gerade in den ländlichen Gebieten bieten die Lodges Unterkunft und Restaurant in einem. Oft gibt es rundherum nämlich keine weitere touristische Infrastruktur, dafür kann man umso mehr Natur genießen. Die Unterkünfte sind meist sehr schön in die Umgebung eingebettet, naturnah gestaltet und nicht selten kann man rundherum Tiere beobachten.

Hütte in der Camelthorn Lodge

Unser Unterkünfte bei der Namibia Rundreise:

Möwenpick Hotel Windhoek*
Camelthorn Lodge* – Into Africa Kalahari Private Game Reserve
Canyon Roadhouse* – Fish River Canyon
Bahnhof Hotel Aus*
Weltevrede Guest Farm bei Soussusvlei
Hotel A la Mer* in Swakopmund
Omandumba Guestfarm in den Erongobergen
Etotongwe Lodge* – Outjo
Mokuti Lodge* beim Etosha Nationalpark
Midgard Country Lodge*

Neben den Lodges gibt es auch sehr viele Campingplätze in Namibia. Hier sind Tourist:innen oft im Auto mit Dachzelt unterwegs. Die Plätze sind teilweise an Lodges angrenzend, oder noch näher in der Natur. Beispielsweise an der Spitzkoppe kann man direkt zwischen den Felsen campen.

Gesundheit und Reiseapotheke

Gerade in den ländlichen Gebieten von Namibia ist eine gute medizinische Versorgung eher schwierig, deshalb sollte man ein paar Dinge in der Reiseapotheke dabeihaben. Das wäre einmal ein gutes Mückenschutzmittel (besonders für Nachts), da die Mücken in Namibia Krankheiten wie Denguefieber oder (eher im Norden) auch Malaria übertragen können. Für den Notfall hatte ich auch ein Malariamittel dabei. Aufgrund der starken Sonneneinstrahlung sollte man tagsüber Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor (ich hatte 50er) verwenden. Ein Sonnenhut, lange luftige Kleidung und eine Sonnenbrille schützen ebenfalls vor Überhitzung und UV-Strahlung. Außerdem sollte man stets genug Flüssigkeit trinken und lieber zu viel als zu wenig Wasser dabei haben. Das Leitungswasser in Namibia ist kein Trinkwasser. Ich habe stets Wasser aus Flaschen getrunken und dieses sicherheitshalber auch zum Zähneputzen verwendet.

Ich mit Sonnenhut beim Aufstieg auf die Dünen bei Sossusvlei

In der namibischen Tierwelt gibt es einige giftige Spezies, denen man jedoch selten begegnet. Man sollte vor wilden Tieren sowieso immer ausreichend Abstand halten (wenn man überhaupt aus dem Auto aussteigen darf) und sie nicht anfassen. Zum Schutz gegen Schlangen hilft es feste Schuhe und lange Hosen zu tragen und beim Wandern fest aufzutreten (die Schlangen spüren die Vibration). Außerdem kann man Schuhe, Bettdecken und weitere Dinge die länger herumlagen vor Benutzung ausschütteln um sicherzugehen, dass sich keine Tiere darin verstecken. Fenster und Türen in den Unterkünften sollte man möglichst geschlossen halten, oder die Insektenschutzgitter verwenden.

Sicherheit

Hier gelten in Namibia im Prinzip die gleichen Regeln wie überall: nur die Wertsachen mitnehmen, die man unbedingt benötigt, diese gut verstaut transportieren, Geld und Reisepass z.B. an einem Hüftgürtel und Wertsachen nicht offen herumliegen lassen. In Städten sollten man möglichst nicht nachts allein unterwegs sein, sondern lieber ein Taxi nehmen.

Essen und Trinken

Zu den traditionellen Speisen in Namibia gehören Pap (Maisbrei), Bohnengemüse und Wild (hier wurde viel öfter verschiedenes Wild angeboten, als in Südafrika). Als Veganerin habe ich hauptsächlich Beilagen und Gemüse gegessen. Außerdem gab es öfter eine Gemüsesuppe als Vorspeise. Morgens gab es meistens Müsli oder Eierspeisen (manchmal Englisch Breakfast). Ansonsten fand ich die namibische Küche kulinarisch nicht ganz so spannend (war für mich aber auch nicht der Grund für die Reise). Interessant ist dabei noch der Einfluss aus der deutschen Kolonialzeit, sodass man öfter noch Gerichte oder Gebäck aus der deutschen Küche dort findet.

Vegane Hauptspeise in Aus: gebackene Kartoffeln auf Gemüse

Mehr Tipps gibts in meinem Namibia Vegan Guide

Unsere Namibia Reiseroute

In knapp zwei Wochen haben wir auf einer Rundreise viele Highlights von Namibia kennengelernt.

Das war unsere Route:
Windhuk – 1 Nacht
Kalahari – 1 Nacht
Fish River Canyon – 1 Nacht
Aus – 2 Nächte (von hier aus Tagesausflug nach Lüderitz)
Weltevrede – 2 Nächte (von hier aus Tagesausflug nach Sossusvlei)
Swakopmund – 2 Nächte
Erongoberge – 1 Nacht
Outjo – 1 Nacht
Etosha Nationalpark – 2 Nächte
Midgard – 2 Nächte (zum relaxen am Schluss)

Kürzere Reisen lassen z.B. den Süden mit dem Fish River Canyon, Aus und Lüderitz, sowie den Stop in Midgard weg. Ich wollte den Süden aber unbedingt mitnehmen. Beim nächsten Mal würde ich mehr Zeit im Norden einplanen, wo man besonders in Damaraland und im Caprivistreifen noch einiges sehen kann.

Welche Orte in Namibia darf ich nicht verpassen?

Kalahari

Die Kalahari Wüste war für mich eins der landschaftlichen Highlights in Namibia. Rote Sanddünen mit grünen Akazienbäumen dazwischen und man fährt selbst im Safari Jeep hindurch, kann dabei viele Tiere und einen schönen Sonnenuntergang beobachten.

Orys Antilopen laufen durch die Kalahari

Mehr zu unserem Aufenthalt mit Safari im Intu Africa Kalahari

Fish River Canyon

Wer länger Zeit hat sollte eine Route über den Süden mit dem Fish River Canyon einplanen. Der zweitgrößte Canyon der Welt ist ebenfalls ein landschaftliches Highlight. Als Tagestourist kann man an einige Aussichtspunkte fahren und ein Stück an der Kante entlangwandern. (Längere) Wanderungen im Canyon sind nur mit Permit möglich.

Fish River Canyon in Namibia

Kolmanskop

Diese Geisterstadt bei Lüderitz ist ein Überbleibsel aus der deutschen Kolonialzeit. Siedler hatten hier Diamanten gefunden und die Stadt in kurzer Zeit erbaut. Nachdem die Diamantvorkommen erschöpft waren verschwanden nach und nach auch die Einwohner und die Wüste holt sich die Stadt zurück. Heute kann der Ort besichtigt werden, im zentralen Gebäude gibt es eine kleine Ausstellung.

Verlassene Häuser und altes Stadtschild in Kolmanskop

Mehr zur Geisterstadt liest du in meinem Beitrag zu Sehenswürdigkeiten in Lüderitz und Umgebung

Sossusvlei

Wer ein Bild von Namibia im Kopf hat, denkt oft an das rote Dünenmeer in der Namibwüste bei Sossusvlei. Die Landschaft ist einmalig. Hier sollte man unbedingt ein Stück die Düne hinauf wandern und anschließend das Deadvlei, ein Tal mit versteinerten toten Bäumen, besuchen.

Mehr dazu liest du in meinem Beitrag: Sossusvlei – ein Tag in der ältesten Wüste der Welt

Tote Bäume zwischen roten Sanddünen im Deadvlei in Namibia

Swakopmund

Als zweitgrößte Stadt von Namibia hat Swakopmund nochmal ein paar Highlights zu bieten. Hier gibt es noch einige interessante architektonische Gebäude aus der Kolonialzeit, Museen und eine schöne Strandpromenade. Wer Souvenirs shoppen möchte, findet hier die größte Auswahl. Außerdem empfehlenswert ist eine Tour zu den Little Five, die findet man mit etwas Glück in der Wüste vor den Toren der Stadt.

Holzpier an der Küste in Swakopmund

Spitzkoppe

Die Spitzkoppe wird auch als Matterhorn Namibias bezeichnet. Die Felsformationen bieten ein wirklich schönes Landschaftsbild, das die lange Anreise wert ist. Wer campt, sollte hier eine Übernachtung einplanen.

Felslandschaft an der Spitzkoppe in Namibia

Twyfelfontein

In Twyfeltontein kann man tausende Jahre alte Felszeichnungen der San ansehen. Diese gehören zum UNESCO Welterbe. Völlig zurecht, denn selten gibt es sie in solch großer Anzahl und in so gutem Zustand.

Felszeichnungen in Twyfelfontein, Namibia

Etosha Nationalpark

Das Highlight bei einer Namibia Rundreise ist der Besuch im Etosha Nationalpark. Ohne eine Safari wäre die Reise ja auch nicht komplett. Der Park ist landschaftlich abwechslungsreich und vor allem an den vielen Wasserlöchern kann man mit Glück sehr viele Tiere beobachten. Mehr dazu liest du in meinen Tipps für den Etosha Nationalpark.

Tiere beobachten am Wasserloch im Etosha Nationalpark

Tierwelt in Namibia

Mein Hauptgrund für die Reise nach Namibia war die Tierwelt. Das Land hat eine unglaublich vielfältige Tierwelt mit über 200 verschiedenen Säugetierarten (inklusive der Big Five), über 600 Vogel- und über 250 Reptilienarten. Bei unserer Reise haben wir tatsächlich jeden Tag spannende Tiere gesehen und immer wieder Arten, die wir noch nicht kannten. Die Tiere sind dabei in allen möglichen verschiedenen Lebensräumen zu finden: vom kalten Atlantik bis in die, auf den ersten Blick, lebensfeindliche Wüste. Meine Highlights waren die eleganten Oryx Antilopen, Flamingos in der Lüderitzbucht und eine Fuchsmanguste die uns in Solitaire über den Weg lief.

Oryx Antilope im ProfilFlamingos in der LüderitzbuchtEine Fuchsmanguste schaut neugierig in die Kamera

Rezept: Himbeer Smoothie Bowl

Heute gibt es mit dieser leckeren Smoothie Bowl mal wieder ein einfaches, sommerliches Frühstücksrezept. Auf die Idee kam ich durch den Mix aus noch vorhandenen Zutaten und die Himbeeren kann ich aktuell jeden Morgen frisch aus dem Garten pflücken.

vegane Himbeer Smoothie Bowl mit einem Palmenlöffel

Zutaten für eine Bowl:
1 Banane
2 handvoll frische Himbeeren
2EL gepuffter Amaranth + 1EL für das Topping
150g Sojajoghurt Natur

Zubereitung:
1. Die Banane schälen, ein paar Scheiben für die Deko abschneiden und beiseite legen, den Rest in groben Stücken in den Mixer geben.
2. Von den Himbeeren ebenfalls ein paar für das Topping zur Seite legen, den Rest zur Banane in den Mixer geben.
3. Gepufften Amarant und Sojajoghurt dazugeben und alles gut durchpürieren, bis ein cremiger Smoothie entsteht. Diesen umfüllen in eine Bowl.
4. Zum Schluss kann man noch die Toppings hinzufügen und das übrige Obst sowie etwas Amaranth auf der Bowl verteilen.

vegane Himbeer Smoothie Bowl

Ein wirklich einfaches Frühstück, das herrlich fruchtig schmeckt und dank Banane und Amaranth auch super sättigt. Durch das pürieren kommt der Himbeergeschmack auch viel mehr raus, als wenn man das Obst kleinschneidet und so mit Müsli und Joghurt ist. Abgesehen davon sieht so eine Bowl natürlich auch hübscher aus und das Auge isst bekanntlich ja mit.

Für mich ist es jetzt im Sommer außerdem herrlich entspannt, wenn ich morgens erstmal eine kleine Runde im Garten drehe und mir die Himbeeren für mein Frühstück vom Strauch pflücke. Schade nur, dass es dieses Jahr selbst im Juni morgens noch zu frisch ist um auch draußen zu frühstücken (ich bin eher eine Frostbeule und der Garten liegt morgens noch im Schatten).

vegane Himbeer Smoothie Bowl mit einem Palmenlöffel

Weitere fruchtige Rezepte:
Veganer Himbeerkuchen
Erdbeer Smoothie Bowl
Johannisbeermuffins mit Streuseln

Vegan in Namibia: Restaurant und Hotel-Tipps

Im April 2024 bin ich knapp 2 ½ Wochen mit einer kleinen Reisegruppe durch Namibia gereist. Welche Erfahrungen ich dabei als Veganerin gemacht habe, welche Gerichte ich probiert habe und einige veganfreundliche Unterkünfte, die ich empfehlen kann, habe ich in diesem Beitrag zusammengefasst.

Vegan in Namibia Titelbild mit Collage und Schriftzug

Vegan einkaufen im Supermarkt in Namibia

Namibia ist ein großes Land und nicht sehr dicht besiedelt. Größere Supermärkte gibt es daher nicht oft und nur in Städten wie Windhoek, Lüderitz oder Swakopmund. In den kleineren Orten gibt es dann eben ein entsprechend kleineres Angebot. Das macht sich vor allem beim Obst und Gemüse bemerkbar. Die Vielfalt ist hier lange nicht so groß, wie wir es in Deutschland gewöhnt sind, viele Lebensmittel werden in Namibia nicht kommerziell hergestellt oder angebaut und müssen daher aus dem Ausland importiert werden. Basics die man meist bekommt sind Äpfel, Birnen und Bananen, seltener Avocado. Auch ist das meiste Gemüse in Plastik verpackt. Dazu kann man dann, wenn man selbst kocht, Nudeln oder Reis und Bohnen oder Kichererbsen in Dosen kaufen. Für mich gab es meistens nur Snacks für unterwegs, etwa Nüsse (die sind in Namibia eher teuer) und Chips (hier muss man aufpassen bei der Würzung). Außerdem Obst, Brot mit Avocado oder einen Fruchtsaft.

Ersatzprodukte wie Fleischersatz, veganen Käse oder Sahne habe ich tatsächlich gar nicht gesehen. Nur Soja- oder Mandelmilch gab es in größeren Supermärkten. Davon habe ich mir dann welche für den Kaffee und das Müsli beim Frühstück mitgenommen.

Vegan in Hotels/Restaurants in Namibia

Da wir mit einer Reisegruppe unterwegs waren, war meistens Frühstück und Abendessen schon inbegriffen. Bei den ländlich gelegenen Lodges hat man sowieso keine Möglichkeit woanders zu Essen, da es im direkten Umkreis keine Orte mit Restaurant gibt. Die meisten Unterkünfte konnte sich aber ganz gut auf die vegane Küche einstellen. Man sollte nur früh genug Bescheid geben, da die Häuser die Essenslieferungen teilweise nur alle 1-2 Wochen bekommen.

Beim Frühstück gab es oft Müsli, Obstsalat, Toast und Marmelade. Manchmal auch Baked Beans und Tomaten oder ich konnte mir statt dem Full English Breakfast nur das Gemüse bestellen. In einigen Unterkünften gab es auch Pflanzendrink den ich für meinen Kaffee und das Müsli nehmen konnte. Teilweise habe ich dann selbst welchen mitgebracht um sicherzugehen.

Abends gab es oft Buffets, da habe ich dann meist Reis, Maisbrei und Gemüse gegessen. Das bestand oft aus Bohnen, Blumenkohl, Mais und Karotten. Manchmal gab es auch Spinat oder Brokkoli. Teilweise gab es auch Menüs, dabei gab es dann nicht immer für alles eine vegane Alternative. Als Vorspeise gab es öfter Suppe, z.B. mit Butternut Kürbis oder Tomaten, als Hauptgericht z.B. gebacken Kürbis oder gebackene Kartoffeln mit weiterem Gemüse (oft mit Bohnen und sehr vielen Zwiebeln) und Salat. Den Salat konnte man sich teilweise selbst zusammenstellen, manchmal habe ich eine extra Portion bekommen, wenn in dem Salat auf dem Buffet schon Käse drin war. Falls es ein veganes Dessert gab, war das immer ein Obstsalat.

Veganfreundliche Unterkünfte in Namibia

Camelthorn Lodge – Into Africa Kalahari Private Game Reserve

In der Kalahari haben wir in einem privaten Game Reserve in der Camelthorn Lodge übernachtet. Dieses liegt mitten zwischen den roten Sanddünen und kleine Hütten in denen sich die Zimmer befinden, gruppieren sich mit einigem Abstand um die Rezeption mit Restaurant und Terrasse. Auch ein kleiner Pool befindet sich daneben. Den haben wir mittags schon für eine Abkühlung genutzt und später ging es auf einen Sundowner Game Drive.

Hütte in der Camelthorn LodgeZimmer in der Camelthorn LodgeIch schimme im Pool der Camelthorn Lodge.

In der Unterkunft gab es nachmittags bei unserer Ankunft Tee und Kaffee, wozu ich auf Nachfrage auch Pflanzendrink bekommen habe. Abends gab es ein Braai (hier wird typischerweise gegrillt). Als Vorspeise gab es Butternut Soup, die vegan war, später vom Buffet konnte ich Reis, Kartoffeln und gemischtes Gemüse mit einer Barbecue-Soße essen. Als Dessert bekam ich Obst.

veganes Frühstück in der Camelthorn Lodge: Müsli mit Ost, Kaffee und SaftVeganer Geburtstagskuchen mit Zuckerschrift

Beim Frühstück am nächsten Morgen war die Auswahl nicht ganz so groß, aber es gab wieder Pflanzendrink, also habe ich mir Kaffee und ein Müsli mit Obst gemacht. Die Überraschung kam dann kurz später: da ich an dem Tag dort Geburtstag hatte, hat das Team mir extra einen veganen Geburtstagskuchen gebacken. Super lieb!

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Mehr über unseren Aufenthalt im Into Africa Kalahari Game Reserve

Bahnhof Hotel Aus

In der Kleinstadt Aus haben wir zwei Nächte im Bahnhof Hotel verbracht und von dort aus einen Ausflug in die Lüderitzbucht unternommen. Das Hotel mit Restaurant ist im alten Bahnhof der Stadt untergebracht (aktuell gibt es keinen Bahnverkehr mehr in der Region). Unser kleines Zimmer war im Hinterhof, der schön dekoriert war mit Pflanzen und Tierfiguren.

Zimmer im Bahnhof Hotel AusAffenfiguren als Deko im Hof

Zum Frühstück gab es hier ein Buffet mit Toast, Marmelade und Müsli (Pflanzendrink habe ich mir selbst mitgebracht). Dazu konnte man sich Eierspeisen aus der Küche bestellen. Ich konnte auf Nachfrage auch nur Tomaten und Pilze vom English Breakfast haben. Am zweiten Tag bekam ich noch etwas Spinat und Zwiebeln dazu.

Abends gab es ein Menü, bei dem ich zumindest immer eine vegane Hauptspeise bekam. Am ersten Tag war das gebackener Kürbis mit Bohnengemüse und Zwiebelchutney, am zweiten Tag konnte ich auch die Vorspeise (Rote Beete Carpaccio) ohne Käse bestellen und als Hauptgericht gab es gebackene Kartoffeln mit Bohnengemüse (wieder mit relativ viel Zwiebel).

Gebackener Kürbis mit Bohnen und Zwiebelchutney im Bahnhof Hotel AusVegane Hauptspeise in Aus: gebackene Kartoffeln auf Gemüse

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Weltevrede Guest Farm bei Soussusvlei

Die Weltevrede Guest Farm war unser Ausgangspunkt für den Ausflug in die Namibwüste, bzw. nach Soussusvlei, hier haben wir zwei Nächte übernachtet. Die Farm liegt mitten in der Wüste, umgeben von Steppe und einem tollen Bergpanorama. Außerdem gibt es einen kleinen Pool und mit etwas Glück kann man von der Terrasse vor den Zimmern aus Tiere am Wasserloch beobachten. Da man hier sehr weit ab von größeren Städten ist und es kaum Lichtverschmutzung gibt, kann man bei klarem Himmel auch wunderbar Sterne beobachten. Ich habe hier das erste Mal die Milchstraße gesehen.

Landschaft um die Weltevrede GuestfarmAussicht von der Terrasse in WeltevredeSternenhimmel über dem beleuchteten Wasserloch in Weltevrede

Zum Essen gab es hier abends auch ein Buffet, immer mit einer Gemüsesuppe, Salat, Gemüse und Beilagen. Zusätzlich gab es noch eine Vorspeise und ein Dessert, hier habe ich auch immer eine vegane Variante bekommen. Am ersten Abend ein Fladenbrot mit tomatiger Gemüsefüllung, am zweiten gebackene Aubergine. Vom Salat habe ich immer eine extra Portion ohne Käse bekommen und neben der Suppe habe ich mir dann noch Beilagen (Kartoffeln, Reis oder Maisbrei) und Gemüse vom Buffet geholt.

Vegane Vorspeise in Weltevrede: Fladen gefüllt mit GemüseVeganes Essen vom Buffet in Weltevrede mit Salt, Gemüse und Maisbrei

Das Frühstück haben wir nur einmal direkt in der Unterkunft gegessen. Für unseren Ausflug in die Wüste haben wir ein Picknick und Lunch mitbekommen, für mich gab es jeweils vegane Alternativen. Die bestanden für das Frühstück aus Saft, Obst, Marmeladentoast und einem gebackenen Brot gefüllt mit Tomate und Zwiebeln. Mittags gab es Nudeln in einer Tomatensoße und Kichererbsen, außerdem wieder Obst. Beim Frühstück am zweiten Tag gab es Müsli und Toast vom Buffet.

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Omandumba Guestfarm in den Erongobergen

Die Fahrt in die Erongoberge war lang, es ging stundenlang über Schotterstraßen, die Unterkunft dort war aber wirklich schön. In dem großen Haupthaus mit Restaurant gab es einen schön gestalteten Garten, in dem einige Hunde und Katzen herumliefen. Die Zimmer waren etwas abseits in kleinen Häusern mit Terrasse und Blick auf ein Wasserloch.

Zimmer in der Omandumba GuestfarmIch trinke einen Savanna Cider auf der Terrasse in den Erongobergen

Zum Abendessen konnten wir auf der Terrasse beim Haupthaus sitzen. Hier wurde ein Buffet aufgebaut mit einigen extra für uns zubereiteten veganen Speisen. Es gab Salat, Reis mit Erbsen, Kürbis mit leichter Zimtnote, eine Gemüsemischung aus Möhren, Brokkoli, Blumenkohl und Bohnen und eine Tomatensoße.

Veganer Teller in der Omandumba Guestfarm mit Salat, Reis, Kürbis und Gemüse

Beim Frühstück gab es wieder Müsli mit Obst und Toast mit Marmelade. Die Unterkunft hatte aber auch extra Mandelmilch für mich besorgt.

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Mokuti Lodge beim Etosha Nationalpark

Am Etosha Nationalpark hatten wir in der Mokuti Lodge mit die größte und luxeriöseste Unterkunft der Reise. An der Rezeption gab es neben dem Restaurant noch eine große Lounge, auf dem Gelände verteilten sich die Zimmer in mehreren Häuserblöcken und im Zentrum der Anlage befand sich der große Pool, mit einer kleinen Bar daneben. Hier konnte man tatsächlich einmal Bahnen schwimmen.

Ich sitze am Pool in der Mokute Lodge

Die Lodge bietet selbst auch geführte Game Drives in den Etosha Nationalpark an. Tagsüber waren wir sowieso mit der Gruppe unterwegs, Abends haben wir noch die Zeit für einen Night Drive genutzt (der findet allerdings nur auf dem eigenen Gelände statt). Hier haben wir Marabus und Stachelschweine gesehen. Bei Hyänen und Bush Babies hatten wir leider kein Glück.

Auch beim Essen war die Auswahl dann entsprechend der Anlage größer. Sowohl beim Frühstück, als auch beim Abendessen gab es Buffets. Beim Frühstück mit einem warmen Teil, mit Baked Beans, Kartoffeln und Tomaten als veganen Optionen, eine Salatbar, frische Brötchen und Säfte. Außerdem verschiedenes frisches Obst, Müsli und viele Toppings wie Nüsse, Samen oder Bananenchips. Beim Personal konnte ich mir auch Cappuccino mit Mandelmilch bestellen.

Obst Buffet in MukutiVeganer Teller vorm Frühstücksbuffet mit Brötchen, Baked Beans, Kartoffeln, Tomaten und Salat.

Abends gab es dann ebenfalls wieder eine große Salatbar zum selbst zusammenstellen, eine Gemüsesuppe und verschiedene warme Gerichte. Hier habe ich mich an Beilagen wie Kartoffeln, Reis und Gemüse gehalten.

Salatbuffet in MukutiVeganer Teller vom Buffet mit Salat, Gemüse und Kartoffeln

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Midgard Country Lodge

Unsere letzte Unterkunft auf der Reise war die Midgard Country Lodge, ebenfalls etwas schicker, wenn auch nicht ganz so luxeriös wie Mokuti. Die Zimmer liegen hier etwas verteilt um schöne Parkanlagen, es gibt zwei Pools, ein großes Restaurant und sogar ein kleines Fahrzeugmuseum auf dem Gelände. Am einen Ende befinden sich zwei kleine Berge, auf die man auf eigene Faust Wandern kann. Der Weg auf den Cross Mountain ist aber eher eine kleine Klettertour, wie wir festgestellt haben. Wir sind nur ein Stück hoch, haben aber kurz vorm Gipfel lieber kehrtgemacht. Der Weg auf den anderen Berg, den Signal Hill ist einfacher. Außerdem kann man hier auch wieder Game Drives über das eigene Gelände unternehmen. Das ist hier wesentlich offener, so haben wir diesmal beim Night Drive auch mehr Tiere gesehen, unter anderem Springhasen und einen Schakal.

Zimmer in der Midgard Country LodgeIch sitze am Pool in der Midgard Country LodgeAussicht vom Cross Mountain auf Midgard und Umgebung

Im Restaurant gab es auch wieder ein großes Buffet. Da hier das Abendessen nicht mehr im Reisepreis inbegriffen war, konnten wir es auf Nachfrage splitten in Vorspeise, Hauptgang und Dessert. Ich hab dann z.B. nur die Vorspeise genommen mit Suppe, Brötchen und Salatbar. Die veganen Optionen beim Hauptgericht waren Beilagen und Gemüse, ein veganes Dessert gab es nicht. Bei Frühstück gab es wieder Bohnen und Kartoffeln, Brötchen, Säfte und eine Salatbar. Außerdem frisches Obst und Müsli und ich konnte mir wieder Cappuccino mit Pflanzendrink bestellen.

vegne Suppe als Vorspeise

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Souvenirshopping

Wie in Südafrika gibt es in Namibia auch kleine Kunsthandwerkmärkte, auf denen man Souvenirs kaufen kann. Sehr oft gibt es da Tierfiguren aus Holz oder Stein, schöne bemalte Holzschalen und Schmuck. Teilweise muss man hier aber bei den Materialien aufpassen. So werden Lederschnüre für Schlüsselanhänger und Schmuck verwendet, manche Holzarbeiten haben Einsätze aus Rinderknochen und in Namibia gab es viel Schmuck mit weißen Perlen, die aus der Schale von Straußeneiern gemacht werden. Vorsicht gilt übrigens nicht nur für vegan lebende Personen. Teilweise werden auch Materialien verwendet, die in die EU nicht eingeführt werden dürfen, z.B. Stacheln vom Stachelschwein.

Weiterlesen zu Namibia und Südafrika:
Namibia: praktische Tipps zur Reiseplanung
Vegan in Südafrika
Südafrika: Highlights aus drei Wochen Rundreise

Frankreich Urlaub: Tipps und Reiseziele

Frankreich bietet eine unglaubliche Vielfalt an schönen Urlaubszielen. Von Städtetrips zu Campingurlaub, baden am Mittelmeer oder Surfen im Atlantik, Skifahren in den Alpen, oder Radfahren an der Seine. Ich konnte das Land schon bei einigen Reisen entdecken und gebe dir hier meine besten Tipps für deinen Frankreich Urlaub.

Fachwerkhäuser in Rennes

Paris: das Zentrum von Frankreich

In Frankreich laufen alle Fäden in Paris zusammen. Die Hauptstadt ist das kulturelle und touristische Zentrum des Landes und über 12 Millionen der aktuell ca. 67 Millionen Einwohner Frankreichs wohnen im Großraum Paris. Ich habe die Stadt in den letzten Jahren schon viele Male besucht und immer gibt es etwas Neues zu entdecken.

Aussicht vom Tour Montparnasse auf Paris und Eiffelturm

Meine liebsten Viertel sind Montmartre und die Île de la Cité, aber auch in den restlichen Stadtteilen kann man vom Eiffelturm über den Louvre bis zu den Katakomben von Paris viele Highlights und Sehenswürdigkeiten entdecken. Für einen Städtetrip dorthin empfehle ich 4 bis 5 Tage. Paris erreicht man außerdem wunderbar per Zug* (Affiliate-Link). Von Frankfurt am Main oder von Köln aus bringt einen der Schnellzug in wenigen Stunden hin. Der Eurostar (früher Thalys) braucht von Köln aus nur 3 ½ Stunden pro Strecke.

Paris praktische Tipps
Paris Low Budget
Die schönsten Aussichtspunkte in Paris
Vegan in Paris

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Paris Reisekarte, Grafik mit Infos

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  • Top-Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps
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Die schönsten Urlaubsregionen in Frankreich

Wusstest du, dass Frankreich das flächenmäßig größte Land der EU ist? Dementsprechend viele schöne Urlaubsregionen gibt es zu entdecken. Ich konnte ein paar davon auf mehreren Reisen kennenlernen. Weitere Regionen wie die Provence, die Côte d’Azure oder das Loiretal stehen noch auf meiner Reisewunschliste.

Bretagne

Die Bretagne ist mit Abstand meine liebste Urlaubsregion in Frankreich. Hier verbrachte ich als Kind meinen ersten und später noch viele weitere Frankreich Urlaube. Die Region und das gleichnamige Departement liegen im Nordwesten von Frankreich. Besonders toll ist die, meistens raue, Felsküste. Man kann schöne Altstädte und kleine Dörfer entdecken, die vor allem im Sommer mit den blühenden Hortensien ein tolles Fotomotiv abgeben und leckere bretonische Galettes und Crépes Essen.

Cote de Granit Rose im Abendlicht

10 Dinge in der Bretagne, die du nicht verpassen darfst
Côte de Granit Rose
Sept Îles: Bootstour mit Tierbeobachtung
Pontrieux: Künstlerstädtchen in der Nordbretagne
St. Malo und die Côte d’Emeraude
Wandern an der Côte de Granit Rose
Vegan in der Bretagne

Normandie

Die Nachbarregion der Bretagne im Norden von Frankreich bietet eine ebenso schöne, wenn auch weniger raue Landschaft. Da wäre die Seine Mündung und Städte wie Rouen und Bayeux, aber auch die berühmten Kreidefelsen von Étretat, die historischen Landungsstrände von Arromanches und ganz im Westen der Region: der Mont-Saint-Michel eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten von Frankreich.

Blick auf den Mont-Saint-Michel und die Bucht

Der Mont-Saint-Michel bei Springflut
Bayeux und die Landungsstrände von Arromanches

Elsass

Das Elsass liegt im Osten Frankreichs in der Rheinebene und grenzt an Deutschland und an die Schweiz. Highlight der Region ist die Stadt Straßburg mit dem Straßburger Münster, der historischen Altstadt und dem europäischen Parlament. Ansonsten bietet die Region eine tolle Mischung aus Wandern (z.B. zu diversen Burgruinen), schönen kleinen Orten (wie Colmar oder Wissembourg) und Weinverkostungen (auf der elsässischen Weinstraße).

Fachwerkhäuser am Fluss in der Altstadt von Straßburg

Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für Frankreich unterscheidet sich je nach Region. Es gibt sowohl tolle Ziele für den Sommer- und Badeurlaub, als auch schöne Weihnachtsmärkte oder Skigebiete in den französischen Alpen. Regionen wie die Bretagne oder Normandie können im Winter recht trostlos sein (zumindest mit vielen geöffneten Läden und Märkten sollte man dort nicht rechnen), besonders schön ist es dort dagegen im Juni, wenn die Saison anfängt und die Hortensien blühen. Meiden bzw. vorausplanen sollte man für die Monate Juli und August, die Ferienmonate in Frankreich, in denen es halb Paris an die Küsten zieht.

Markstände in Lannion

Sprache

Wer nach Frankreich reist, sollte wenigstens ein paar französische Wörter wie Bonjour oder Merci lernen. Das kommt bei den Einheimischen meist gleich viel besser an. Besonders die jüngeren Generationen der Franzosen sprechen aber auch gut Englisch, sodass man sich auch ohne große Französischkenntnisse gut verständigen kann.

Unterwegs in Frankreich

mit dem Zug

Frankreich hat ein gut ausgebautes Netz an Schnellzügen. Die Verbindungen laufen meist über den Knotenpunkt in Paris, dann ist man mit dem TGV aber z.B. in wenigen Stunden im Süden des Landes. Besonders große Städte lassen sich so sehr gut erkunden. Buchen kannst du Züge und Fernbusse z.B. über omio.com* (Affiliate-Link).

Ankuft mit dem Zug am Gare du Nord in Paris

Mit dem Auto

Für kleinere Orte und landschaftlich interessante Ziele ist man mit dem Auto flexibler. Gerade in abgelegeneren Regionen wie der Bretagne gibt es wenig ÖPNV. Für längere Strecken kann man über die mautpflichtige Autobahn fahren. Diese Strecken sind in Abschnitte unterteilt, man zieht zu Beginn eine Karte, die Maut zahlt man dann am Ende des Abschnitts, oder der jeweiligen Ausfahrt an der peage (hier kann man entweder am Kassenhäuschen, oder mit Kreditkarte (Visa) zahlen).

Camping in Frankreich

Frankreich ist ein hervorragendes Reiseziel für Campingurlaube. Auf den meisten meiner Reisen dorthin, war ich mit dem Wohnwagen unterwegs. Eigentlich überall findet man Stellplätze (sowohl für Wohnmobile und Caravans, als auch Plätze mit Standcaravans). Auf den Autobahnen ist man außerdem meist recht gemütlich unterwegs. Zwar zahlt man hier Maut, dafür ist nicht so viel los, wie meist auf Autobahnen in Deutschland.

Essen in Frankreich

Das typisch französische Essen ist nicht unbedingt Vegetarier- oder Veganerfreundlich. Trotzdem gibt es ein paar Highlights, wie die bretonischen Crépes und Galettes, elsässische Flammkuchen oder die französische Pâttiesserie. Ein einfaches, aber leckeres Essen ist auch frisches Baguette mit Salat und einem Wein (Frankreich hat sehr viele, sehr gute Weinregionen). Ein paar französische Rezepte habe ich in den letzten Jahren schon veganisiert.

Vegane Galettes in der Creperie

Französische Zwiebelsuppe
Baguette selbst backen
Veganer Kürbis Flammkuchen
Französische Apfeltarte
Vegane Madeleines
Vegane Mousse au Chocolat