Posted on Januar 14, 2026
Rezept: Süßkartoffel-Spinat-Curry mit Erdnussoße
Heute gibt es mal wieder ein einfaches Curry-Rezept und zwar eine Variante, wie ich sie zuletzt im Camper während meiner Neuseeland-Rundreise gekocht habe. Dafür verwende ich Zutaten, die ich fast überall im Supermarkt bekomme und reichlich frisches Gemüse. Daraus wird ein cremiges Süßkartoffel-Spinat-Curry das mit Erdnussbutter verfeinert wird.

Zutaten für 3-4 Portionen:
2EL Pflanzenöl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
3 mittelgroße Süßkartoffeln
2 Karotten
1 Dose Kichererbsen
1 Dose Kokosmilch
250g frischer Babyspinat
2TL Currypulver
2EL Erdnussbutter
Salz, Pfeffer
dazu Reis
1. Süßkartoffel und Karotten schälen, die Süßkartoffeln in etwa 1cm breite Würfel schneiden, die Karotten in Scheiben. Kichererbsen abgießen und mit Wasser abspülen. Währenddessen den Reis in einem Topf mit Wasser aufsetzen.
2. Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und in feine Würfel schneiden. In einer tiefen Pfanne das Pflanzenöl erhitzen und beides darin ein paar Minuten andünsten.
3. Dann Süßkartoffel und Karotten dazugeben, für etwa 5min bei geschlossenem Deckel mitdünsten. Alles mit Curry, Salz und Pfeffer würzen.
4. Nacheinander Kichererbsen, Erdnussbutter und Kokosmilch dazugeben. Gut umrühren, bis sich die Erdnussbutter komplett aufgelöst hat und nochmals etwa 10min köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Nach Bedarf etwas heißes Wasser hinzufügen.
5. Zum Schluss nach und nach den Spinat zugeben und unterrühren, bis er in sich zusammenfällt. Dann zusammen mit Reis servieren.

Wie schon gesagt habe ich das Curry in verschiedenen Varianten während meiner Campervan-Reise durch Neuseeland gekocht. Das Gericht ist dafür ideal, da man nur einen kleinen Topf für den Reis und eine große Pfanne für das Curry benötigt. Außerdem gibt es alle Basic-Zutaten in fast jedem Supermarkt, ohne dass man nach veganen Ersatzprodukten suchen muss. Zutaten wie Kokosmilch und Erdnussbutter habe ich bisher auf allen meinen Reisen im Supermarkt entdeckt, also perfekt um daraus eine leckere Soße zu kochen.
Das Gemüse haben wir dabei, je nach Angebot varriiert und unser Curry mal mit Blumenkohl und mal mit Kürbis gekocht. Falls du das machst musst du ggf. etwas mehr Flüssigkeit hinzufügen und die Kochzeit etwas verlängern, je nachdem wie knackig du dein Gemüse haben möchtest. Die Kombination aus Süßkartoffeln und Spinat mag ich persönlich sehr gerne. Die Süßkartoffeln geben beim kochen etwas Stärke an die Soße ab, die damit etwas eindickt.


Apropos Kochzeit: die mussten wir beim kochen auf den Campingplätzen sowieso meist schätzen. Denn die Kochgelegenheiten waren oft schon etwas älter, die Temperaturregler nicht richtig beschriftet und die Kochplatten brauchten meist eine ganze Weile um wirklich heiß zu werden. Dafür hatten wir dort mehr Platz als in unserem Camper, wo wir theoretisch auch auf zwei kleinen Gasflammen hätten kochen können. Da wir die Fläche darüber aber meist als Ablage benutzt haben, sind wir lieber in die größeren Küchen gegangen. Dort war meistens auch nicht allzuviel Betrieb.
Weitere Rezeptideen für die vegane Camping-Küche:
Vegane Pfannkuchen mit Banane
Gemüsechili mit Kartoffeln
Zucchini-Reis-Pfanne mit Basilikumtofu





