Auf dem Rheinsteig durch das Siebengebirge: in 3-5 Etappen von Bonn nach Linz

Der Rheinsteig stand schon länger auf meiner Wanderwunschliste, schließlich bin ich im Siebengebirge schon öfter Teilstücke davon gelaufen. Im Herbst bin ich dann endlich gestartet und habe die ersten drei Etappen durch das Siebengebirge gemeistert. Da mir die offiziellen Etappen aber doch noch etwas zu lang sind, habe ich die Strecken weiter unterteilt und bin letztendlich in fünf Etappen von Bonn nach Linz gewandert. In diesem Artikel werde ich mich zwar an den offiziellen Etappen orientieren, erzähle aber natürlich, wo sich diese gut splitten lassen.

Aussicht auf Schloss Drachenburg, den Rhein und Bonn

Rheinsteig Etappe 1: Von Bonn nach Schloss Drachenburg/Königswinter

Mein Start auf dem Rheinsteig erfolgte bei bestem Herbstwetter. Die erste Etappe die mit 22km von Bonn nach Schloss Drachenburg führt, habe ich in zwei Abschnitte unterteilt. Am ersten Tag ging es knapp 14,5km vom Bonner Marktplatz bis zum Kloster Heisterbach, am zweiten 8,5km von Kloster Heisterbach bis Schloss Drachenburg in Königswinter.

Die Skyline von Bonn, auf den ersten Kilometern des Rheinsteigs.
Die ersten Kilometer ging es gemütlich am Rhein entlang. Morgens war es noch frisch, aber die Sonne hat sich langsam durch den Nebel gekämpft. Kurz vor der Bonner Südbrücke biegt der Rheinsteig ab und führt durch den Ort hinein in den Wald. Ab der B 42 wird es für ein kurzes Stück auch ganz schön steil. Über breite Waldwege ging es vorbei am Dornheckensee, an mehreren Aussichtspunkten und zum Skywalk Rabenlay. Hier war ganz schön viel los.

Aussicht vom Skywalk Rabenlay auf das Siebengebirge.
Von dort ging es weiter ein wenig hinab und wieder hinauf bis in die Weinberge in Oberdollendorf.
Jetzt fehlten nur noch wenige Kilometer bis zum Kloster Heisterbach, wo wir uns zum Abschluss unserer ersten Etappe ein leckeres Essen in der Klosterstube gegönnt haben (es stehen auch zwei vegane Gerichte auf der Karte).

Herbstliche Weinberge in Bonn Oberkassel.Chorruine am Kloster Heisterbach.
Im zweiten Abschnitt der Etappe wird es deutlich anspruchsvoller und pfadiger, auch mit einigen als Alpin eingestuften Wegen. Vom Kloster Heisterbach habe ich den recht steilen Aufstieg auf den Petersberg in Angriff genommen. Besonders auf dem Bittweg (ein alter Prozessionsweg, gesäumt mit Kreuzen) muss man wegen der vielen Steine ganz schön aufpassen.

Der Bittweg führt auf den Petersberg.
Auf der Aussichtsterasse am Hotel war am Morgen noch nichts los, der Ausblick war dafür umso schöner. Der Rheinsteig führt dann einmal auf der Rückseite um den Petersberg (nicht über den Parkplatz) und auf der anderen Seite wieder hinunter.

Aussicht vom Petersberg auf den Drachenfels.
Richtung Nonnenstromberg und später zum Geisberg verläuft der Weg teils auf breiten, teils auf schmalen steilen Pfaden. An einigen Abzweigungen muss man aufpassen diese nicht zu verpassen. Es geht ein gutes Stück bergab ins Tal, wo man die Landstraße überquert und anschließend wieder ein Stück bergauf. Zur Geisberg Hütte ist es dann nochmal ein kurzer, knackiger Anstieg. Der Ausblick auf das im Herbst bunt leuchtende Siebengebirge entschädigte dafür aber total.

Herbst genießen auf den Rheinsteig Etappen im Siebengebirge.Aussicht vom Geisberg auf Drachenfels und Wolkenburg.
Nach einer kurzen Pause ging es weiter den Geisberg auf der anderen Seite wieder hinunter (ebenfalls sehr steil), am Schallenberg entlang und bis zum Milchhäuschen. Von hier ging es weiter Richtung Tal und kurz vorm Nachtigallental links hoch bis zur Drachenburg.

Fazit: Der Einstieg auf dem Rheinsteig erfolgt im ersten Teil mit schönen Aussichten, meist einfach zu gehenden Wegen und moderaten Höhenmetern. Der zweite Teil ist dann wesentlich anspruchsvoller, aber eine sehr schöne Etappe mit lohnenswerten Aussichten. Was die Kilometer angeht sollte man von Schloss Drachenburg aber noch die ca. 2km auf dem Schirm haben, die man bis nach Königswinter ins Tal noch vor sich hat. Oder man hängt wie ich den ersten Teil der 2. Etappe an und läuft noch über den Drachenfels bis nach Rhöndorf.

Daten zur 1. Rheinsteig Etappe:

Länge: 22km
Höhenmeter: 600m bergauf, 470m bergab
Dauer: 7 Stunden
Schwierigkeit: schwer
An-/Abreise: Mit der Bahn nach Bonn Hbf oder bis zur Haltestelle Universität/Markt. Vom Endpunkt der Etappe an Schloss Drachenburg läuft man noch ca. 2km bergab bis Königswinter. Von dort hat man Anschluss an den RE8/RB27 nach Köln oder Koblenz und an die Linie 66 nach Bonn.
Alternativen: Ich habe die erste Etappe in zwei Teilstücke aufgeteilt. Direkt am Kloster Heisterbach befindet sich eine Bushaltestelle mit Anschluss nach Königswinter. So hatte meine erste Etappe 14,5km, 170m bergauf, 120m bergab und ich war 4 ½ Stunden unterwegs. Die Schwierigkeit würde ich als mittel einordnen. Im zweiten Teil lief ich 8,5km, 290m bergauf, 220m bergab und war ca. 3 ½ Stunden unterwegs. Diesen Abschnitt würde ich als schwer einstufen, da er einige Steile Passagen und schale Pfade enthält.
Touren zum nachwandern auf Komoot: Offizielle Route | Meine Route Teil 1 | Meine Route Teil 2

Rheinsteig Etappe 2: Von Schloss Drachenburg nach Bad Honnef/Selhof

Etappe 2 startet an Schloss Drachenburg in Königswinter. Man kann entweder mit der Zahnradbahn hochfahren oder sollte ca. 2km Zuweg mit einrechnen.

Von hier geht es über den Eselsweg recht steil auf das Drachenfelsplateau hinauf. Die Aussicht hier ist zurecht so beliebt und reicht bei guter Sicht weit in die Eifel und bis nach Köln. Entsprechend voll ist es an sonnigen Wochenenden.

Aussicht vom Drachenfels auf das herbstliche Siebengebirge.

Der Rheinsteig führt dann über ein paar Treppen und Serpentinen hinab nach Rhöndorf. Unbedingt einlegen sollte man eine Stopp auf dem Felsausguck nach den Treppen. In Rhöndorf landet man dann am Ulanendenkmal in den Weinbergen.

Aussichtspunkt kurz unter dem Drachenfelsplateau.

Von Rhöndorf geht es weiter Richtung Löwenburg. Der Weg beinhaltet schon früh einige steile Abschnitte und zwischendurch auch schmale, teils kurz Ausgesetzte Passagen. Mann sollte also auf jeden Fall schon Kondition und Trittsicherheit mitbringen. Unbedingt einplanen für tolle Aussichten sollte man Abstecher auf den Breiberg und auf die Löwenburg, diese sind allerdings in den offiziellen Kilometerangaben nicht enthalten.

Nachdem man die Löwenburg passiert hat, führt ein recht breiter Waldweg hinunter ins Schmelztal. Auf der anderen Seite der Straße wird es schnell wieder pfadig und anspruchsvoll. Es geht über (zur Zeit unserer Wanderung sehr matschige) Pfade durch leider sehr kaputte Waldbestände. Hier überwindet der Rheinsteig auch nochmals einige Höhenmeter.

Rheinsteigwege durch das Schmelztal

Blick vom Rheinsteig auf die Löwenburg.

Vom Weg Richtung Himmerich hat man ein paar schöne Ausblicke auf die Löwenburg und auf Bad Honnef. Dann knickt der Rheinsteig ab auf einen sehr steilen Weg ins Tal.

Kurz vor Ende der Etappe wird es wieder Flacher. Hier geht es noch eine Weile am Bach entlang bis man in Selhof die ersten Häuser erreicht.

Fazit: Teil 1 von Etappe 2 habe ich noch an Teil 2 von Etappe 1 drangehangen, bin also dann den Rheinsteig insgesamt von Kloster Heisterbach bis Rhöndorf gelaufen (insgesamt dann ca. 11km und 370hm). Beides zusammen ergibt eine schöne, aber auch schon anspruchsvolle Tour. Den zweiten Teil wollte ich auch schon lange mal laufen, empfehle die Etappe aber eher mit oben genannten Abstechern zum Breiberg, zur Löwenburg und zum Himmerich zu planen. Wir haben die bei unserer Wanderung weggelassen aber ohne fehlt es der Tour tatsächlich ein bisschen an schönen Aussichten und Highlights. Wem das auch wie mir zu viel ist der sollte lieber erstmal nur auf die Löwenburg.

Daten zur 2. Rheinsteig Etappe:

Länge: 13,9km
Höhenmeter: 570m bergauf, 630m bergab
Dauer: 4-5 Stunden
Schwierigkeit: schwer
An-/Abreise: Nach Königswinter gelangt man mit der RE8/RB27 von Köln oder Koblenz oder mit der Linie 66 von Bonn. Vom Bahnhof hat man etwa 2km Zuweg zum Start der Etappe, oder man fährt eine Station mit der Drachenfelsbahn. In Selhof muss man etwas hinab in den Ort und hat dort Anschluss an eine Buslinie, Richtung Bad Honnef Bahnhof.
Alternativen: Diese Etappe habe ich in Rhöndorf gesplittet. Hier ist man fast direkt im Tal und hat nur ein paar hundert Meter bis zum Bahnhof. Der erste Teil ist damit auch recht kurz: 2,6km , 80m bergauf, 170m bergab und ca. eine Stunde. Beim zweiten Teil (ohne die Abstecher) legten wir 12km, 390m bergauf und 320m bergab in knapp 4 ½ Stunden zurück. Der zweite Teil war dann auch der wesentlich anspruchsvollere.
Touren zum nachwandern auf Komoot: Offizielle Route | Meine Route Teil 1 | Meine Route Teil 2

Rheinsteig Etappe 3: von Bad Honnef/Selhof nach Linz

Die Tour führt zu Beginn von Selhof aus stetig bergauf, vorbei am Leyberg und bis zum Auge Gottes. Hier ist der größte Aufstieg auch schon geschafft und der Platz bietet sich für eine kleine Pause an.

Rastplatz am Auge Gottes

Dann geht es steil hinab zur Breiten Heide. Hier waren auf dem Weg einige umgestürzte Bäume, man konnte aber ganz gut dran vorbeilaufen oder leicht rüberklettern.

Weiter geht es bergab am Breitbach entlang. Der Abschnitt zwischen Selfhof und Unkel ist ohnehin sehr waldreich und bachnah. Richtung Bruchhausen geht es nochmal ein bisschen Bergauf. Dann aber übers Plateau und an einem großen Pferdehof vorbei.

Pferdehof am Rheinsteig in UnkelBreite Wege auf dem Rheinsteig

Der Pfad hinunter nach Unkel wird dann nochmal recht schmal und steil und erfordert auf jeden Fall Trittsicherheit. Er belohnt kurz vor Ende aber auch nochmal mit einem kleinen Aussichtspunkt mit Blick auf Unkel.

Aussichtspunkt am Rheinsteig bei Unkel

Unten an der Straße ist der Ideale Punkt um die Etappe aufzuteilen, es ist etwa bei der Hälfte und der Weg zum Unkeler Bahnhof ist nicht weit.

Der zweite Teil der 3. Rheinsteig Etappe beginnt am Unkeler Wasserfall. Von hier geht es über den Stuxberg, wo eine erste Aussicht lockt. Dann geht es steil hinauf nach Orsberg, quer durch den Ort, wo einige Anwohner eine Rastmöglichkeit bieten. Über eine Pferdekoppel geht es weiter zur Erpeler Ley, eins der Highlights dieser Etappe. Von dort konnten wir schon traumhafte Ausblicke über das Rheintal genießen.

Kleiner Wasserfall am Rheinsteig: die Kaskade von Unkel.Aussicht von der Erpeler Ley.

Es folgt ein steiler Abstieg über teils noch etwas rutschige Wege und Treppen hinunter nach Kasbach. Der Rheinsteig unterquert die Kasbachtalbahn und windet sich über schmale Serpentinen auf der anderen Seite wieder den Berg hoch. Hier ist Trittsicherheit gefragt. Weiter geht es über schmale Pfade und immer wieder kurz durch die Orte. Schöne Ausblicke hat man nochmal unweit der Burg Ockenfels, bevor es zum Abschluss der Etappe hinunter in die Linzer Altstadt geht.

Unter dem Viadukt der Kasbachtalbahn.Schmale Pfade auf dem Rheinsteig bei Linz.
Fazit: Der erste Teil der Etappe bis Unkel ist recht einfach zu gehen, mit vielen breiteren Waldwegen und moderatem Anstieg zu Beginn. Der zweite Teil wird dann deutlich anspruchsvoller, mit einigen steilen An- und Abstiegen und schmalen, alpinen Pfaden. Er bietet aber auch deutlich mehr Highlights und schöne Aussichten.

Daten zur 3. Rheinsteig Etappe:

Länge: 17,9km
Höhenmeter: 520m bergauf, 570m bergab
Dauer: 6-7 Stunden
Schwierigkeit: schwer
An-/Abreise: Nach Selfhof gibt es Anschluss vom Bad Honnefer Bahnhof mit der Buslinie 566 bis zur Haltestelle St. Martinskapelle. Von hier erreicht man den Startpunkt der Etappe in knapp 5min. Von der Linzer Altstadt sind es wenige Minuten bis zum Bahnhof, wo die Linien RE8 und RB 27 Richtung Köln oder Koblenz fahren.
Alternativen: Diese Etappe lässt sich ziemlich genau in der Mitte, in Unkel aufteilen. Hier hat man ebenfalls Anschluss an den Unkeler Bahnhof und zu den Linien RE8 und RB 27. Den ersten Teil würde ich als Mittelschwer bezeichnen. Mit 9,75km, 22m bergauf und 180m bergab ist diese waldreiche Etappe mit meist einfachen Wegen gut zu meistern. Wir waren knapp drei Stunden unterwegs. Der zweite Teil bis nach Linz enthällt einige schmalere Pfade, für die Trittsicherheit gefragt ist, weswegen ich diesen Teil als schwer einordnen würde. Hier hatten wir eine Strecke von ca 9km, 190m bergauf und 160m bergab und waren vier Stunden unterwegs.
Touren zum nachwandern auf Komoot: Offizielle Route | Meine Route Teil 1 | Meine Route Teil 2

Weitere Tourentipps in der Region:
Rheinsteig Etappen im unteren Mittelrheintal
Rheinsteig Etappen Oberes Mittelrheintal
Wandern im Siebengebirge – in 5 Touren über alle 7 Berge
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Beethoven Wanderweg
Wandern in Bonn und Umgebung
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Rezept: veganer Schoko-Gewürzkuchen

Heute gibt es nochmal ein winterliches Kuchenrezept: veganen Schoko-Gewürzkuchen. Ein einfacher Rührkuchen, der herrlich nussig, schokoladig und leicht würzig schmeckt. Besonders lecker an kalten Wintertagen mit einer Tasse warmem Kakao dazu.

veganer Schoko-Gewürzkuchen mit Mandeltopping auf einem runden Kuchengitter. Im Hintergrund ein Hackbrett mit Wiegemesser.

Zutaten für eine Kastenform:
für den Teig:
125g Margarine
125g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2EL Sojamehl vermischt mit ca. 8 EL Wasser (alternativ ein anderer Eiersatz)
150g Mehl
100g (gemahlene) Mandeln
½ Päckchen Backpulver
ca. 8g Lebkuchengewürz
100ml Pflanzendrink (ich hatte Sojadrink)
75g vegane dunkle Schokolade
für das Topping:
150g vegane dunkle Schokolade
ca. 50g Mandeln

Zubereitung:
1. Margarine, Zucker und Vanillezucker in einer Schüssel schaumig schlagen. Das Sojamehl mit Wasser vermischen und unterrühren.
2. Dann Mehl, Backpulver, Lebkuchengewürz und die gemahlenen Mandeln hinzugeben. Ich habe hier ganze Mandeln genommen und diese im Mixer zerkleinert. So hat man sehr feine, aber auch ein paar gröbere Stücke.
3. Die Schokolade schmelzen, erst den Pflanzendrink dazugeben und unterrühren und zum Schluss die geschmolzene Schokolade gut unterrühren.
4. Eine Kastenform einfetten, den Teig gleichmäßig darin verteilen und den Kuchen ca. 60min bei 170°C Umluft im Backofen backen. Gut auskühlen lassen und vor dem Verzieren aus der Form stürzen.
5. Für das Topping die Mandeln grob hacken. Die Schokolade schmelzen, über dem Kuchen verteilen und dann die gehackten Mandeln darüberstreuen.

veganer Schoko-Gewürzkuchen mit Mandeltopping auf einem runden Kuchengitter. Im Hintergrund ein Hackbrett mit Wiegemesser.

Bei mir ist es mal wieder ein Rezept um Zutaten aufzubrauchen. Im Schrank bin ich über das Lebkuchengewürz gestolpert, das brachte mich auf die Idee für den Kuchen. Außerdem sind noch übrig gebliebene Mandeln und ein Schokonikolaus im Teig gelandet.

Die Mandeln für das Topping habe ich übrigens mit einem Wiegemesser (*Affiliate-Link) gehackt. Ihr seht es sogar im Hintergrund auf dem Foto. Das dauert zwar etwas länger, weil man es von Hand macht, dafür hat man aber dieses schöne, ungleichmäßige Ergebnis. Genauso mache ich es auch mit der Schokolade für meine veganen Schokoscones. Dabei entstehen dann viele kleine Schokosplitter, die sich im Teig verteilen und den fertigen Scones ihren süßen Geschmack verleihen. Im Teig selbst ist nämlich kaum Zucker.

veganer Schoko-Gewürzkuchen mit Mandeltopping auf einem runden Kuchengitter. Im Hintergrund ein Hackbrett mit Wiegemesser.veganer Schoko-Gewürzkuchen mit Mandeltopping auf einem runden Kuchengitter. Im Hintergrund ein Hackbrett mit Wiegemesser.

Ich finde der vegane Schoko-Gewürzkuchen ist eine leckere Alternative zu den vielen Plätzchen und Stollen, die es sonst im Winter gibt. Und als einfacher Rührkuchen ist er außerdem schnell gebacken.

Weitere winterliche Rezeptideen:
Veganes Spekulatius Tiramisu
Schoko-Rotwein Mini Gugl
Veganes Spritzgebäck
Veganer Spekulatius-Käsekuchen

Rezept: veganes Spekulatius Tiramisu

Heute gibt es mal wieder ein einfaches, winterliches Dessert-Rezept, dass schon lange auf meiner Liste steht: veganes Spekulatius Tiramisu. Es ist, wie ich finde, schon fast ein weihnachtlicher Klassiker geworden und als Schichtdessert auch praktisch zum Vorbereiten. Bei mir gab es schon verschiedene Varianten und dieses Basic Rezept habe ich jetzt endlich mal notiert.

veganes Spekulatius Tiramisu in Glasschälchen

Zutaten für ca. 6 Gläser:
160g veganen Spekulatius
2 Tassen Espresso
200ml vegane Schlagsahne (ich hatte Rama)
2TL San Apart oder 1 Päckchen Sahnesteif
2 Päckchen Vanillezucker
200g veganen Quark (ich hatte Alpro Skyr Style)
für die Deko:
Kakaopulver zum bestreuen
je einen Spekulatiuskeks pro Glas

Zubereitung:
1. Den Spekulatius im Mixer (alternativ im Beutel mit dem Nudelholz) zerkleinern. Die vegane Sahne mit dem Sahnesteif aufschlagen, Vanillezucker und Quark unterheben, bis eine gleichmäßige Creme entsteht. Zu der Creme habe ich absichtlich nicht viel Zucker hinzugefügt, da ja die Keksschicht schon recht süß ist. Ihr solltet die Creme aber auch einmal selbst abschmecken, je nachdem welche Produkte ihr verwendet.
2. Jetzt wird in die Gläser geschichtet: zuerst Spekulatiuskrümel, darüber verteilen wir 1-2 TL Espresso, dann kommt eine Schicht Creme. Das ganze wiederholen wir dann nochmal für die zweite Schicht. Ihr könnt natürlich auch mehr Schichten machen, wenn ihr wollt. Ich habe auch etwas Creme für die Deko übrig gelassen.
3. Für die Deko streuen wir etwas Kakaopulver über die Gläser und geben noch einen Tupfen Creme, sowie jeweils einen Spekulatiuskeks obendrauf.
4. Vor dem Servieren lasst ihr das Spekulatius Tiramisu am besten gut im Kühlschrank durchziehen.

veganes Spekulatius Tiramisu in Glasschälchen

Das Spekulatius Tiramisu wollte ich eigentlich schon zu Weihnachten machen. Aber wie das immer so ist, hat man vorher 100 andere Dinge zu tun, muss noch Geschenke besorgen, Plätzchen backen, aufräumen, etc. und hat dann sowieso viel zu viel Essen für die Weihnachtstage eingekauft. So läuft es jedenfalls bei mir meistens und ich esse dann den ganzen Januar noch die übrig gebliebenen Weihnachtssüßigkeiten. Aber die schmecken ja jetzt zum Glück auch noch. Letztes Jahr habe ich aus dem übrigen Spekulatius einen veganen Spekulatius Käsekuchen gebacken, dieses Jahr wurde es dann ein einfaches Dessert.

veganes Spekulatius Tiramisu in Glasschälchen

Schichtdesserts sind für mich sowieso Gold wert, wenn ich ein Menü plane (nicht dass ich das sehr oft machen würde). Hier gibt es einfach so viele Kombinationsmöglichkeiten. Als Basis nimmt man z.b. entweder Kekse oder Kuchenteig. Beides kann man inzwischen auch einfach vegan im Supermarkt kaufen, aber selbst wenn man erst noch Muffins backen muss hat man diese Komponente schnell da. Als zweites braucht man noch eine Creme und auch hier mixe ich meist was da ist, z.b. vegane Sahne und Quark, wie hier, aber auch mal veganen Joghurt oder Pudding. Wenn man möchte kann man das Schichtdessert noch um eine dritte Komponente ergänzen. Das kann etwas fruchtiges sein, aber auch mal eine Soße. Jetzt muss man die Desserts nur noch Schichten und etwas dekorieren und schon hat man seinen einfachen, leckeren Nachtisch.

Wie sieht das bei euch aus? Habt ihr auch noch so viele Süßigkeiten übrig oder schon alles aufgegessen?

Weitere Rezeptideen:
Kürbis Spekulatius Cupcakes
Kokos Kirsch Dessert
Vegane Nougatknödel

Mosaiksteine Jahresrückblick 2021

Es ist der 31. Dezember und mal wieder ist ein Jahr gefühlt schneller vorbei als das vorherige. Für mich war es aus verschiedenen Gründen kein einfaches Jahr, aber es gab auch viele schöne Momente: in der Natur, beim Wandern, mit meinem Hund, und auf diese möchte ich in diesem Post wie jedes Jahr zurückblicken.

Was den Blog angeht war ich das Jahr über ziemlich fleißig. Inklusive diesem, gab es in 2021 insgesamt 20 neue Beiträge auf Mosaiksteine. Davon waren 11 Rezepte und 8 Reiseberichte. Einen großen Teil nahmen dabei meine Wanderartikel ein, denn die Hälfte meiner Reiseposts drehten sich nur ums Wandern.

All die Zeit die ich in den Blog gesteckt habe, hat mir viel Spaß gemacht und es hat mich sehr gefreut zu sehen, wie viele Leute hier mittlerweile vorbeischauen. Über 50.000 Besucher konnte ich in diesem Jahr zählen. Dabei sind alte Beiträge genauso beliebt wie die neuen.

Januar

Veganer Spekulatiuskäsekuchen mit Streuseln

Im Januar teilte ich hier mein Rezept für veganen Spekulatius Käsekuchen. Ein Rezept das aus einer Idee zur Resteverwertung entstand und jetzt im Dezember nochmal sehr beliebt war.
Hier im Rheinland gab es außerdem ein paar Schneetage, die ich für kleine Spaziergänge im Wald genutzt habe.

Februar

Ich, unterwegs auf dem Rodderberg.

Im Februar führten mich die ersten Wandertouren des Jahres, bei schon sehr frühlingshaften Temperaturen, auf den Rodderberg, die Erpeler Ley und natürlich auf meinen Hausberg: den Drachenfels. Auf dem Blog gab es meinen Artikel zum Wandern in Wipperfürth, wo ich 2020 ein langes Wochenende verbracht habe.

März

vegane Oster-Cupcakes

In Vorfreude auf Ostern habe ich im März leckere vegane Oster-Cupcakes gebacken. Ich war viel mit meinem Hund draußen unterwegs und habe beim Wandern den Naturerlebnispfad Ennert erkundet.

April

Veganes Bärlauch Petersielien Pesto im Glas neben Spaghettiteller

Im April habe eine neue Zutat für mich entdeckt: Bärlauch. Daraus entstanden auch gleich zwei neue Rezepte: Bärlauch Petesilien Pesto und vegane Bärlauch-Quiche. Mit meiner veganen Blätterteig-Tarte gab es sogar noch ein drittes neues Rezept in diesem Monat.
Meine Wanderungen führten mich, wie so oft in diesem Jahr, durch das Siebengebirge und ich genoss es alles durch den Sucher meiner Kamera zu entdecken. Außerdem konnte ich mein 10. veganes Jahr feiern.

Mai

Auf der Siegfähre.

Im Mai wollte ich so richtig starten mit der Wandersaison. Am 1. Mai ging es los mit der 1. Etappe des Natursteig Sieg. Eigentlich war ja mein Plan möglichst viele Etappen dieses Wanderwegs in diesem Jahr zu gehen, aber bisher blieb es bei dieser einen. Stattdessen war ich dann in der Siegaue und auf dem Weg der Artenvielfalt unterwegs und konnte meinen Artikel übers Wandern in Bonn fertigstellen.
Hier gab es außerdem mein Rezept für veganen Marmorkuchen mit Banane und ich habe meinem Rezept für Spargel mit Cashew Hollandaise ein paar neue Fotos verpasst.

Juni

Blühende Mohnblumen auf einem Feld bei Siegburg

Im Juni führten mich meine Wanderungen auf den Beethoven Wanderweg, auf einen der Erlebniswege Sieg: den Burgweg und ins Wiedtal.
Hier gab es mein Rezept für veganen Himbeerkuchen mit Mandelstreuseln.

Juli

Skyline von Düsseldorf

Im Juli führte mich einer der wenigen Städtetrips in diesem Jahr für einen Tag nach Düsseldorf. Ich genoss es sehr, dort neue Ecken zu erkunden und mal wieder lecker Essen zu gehen.
Hier gab es mein Rezept für einfache Schoko Bananen Muffins.

August

vegane Schoko-Kirsch Cupcakes

Im August gab es gleich zwei fruchtige, süße Rezepte: einmal für vegane Schoko-Kirsch Cupcakes und einmal für vegane Blaubeer Pancakes.
Außerdem ging es weiter mit den Städtetrips. Es ging für mich für einen Tag nach Aachen und hier auf dem Blog gab es meine Tipps für ein Wochenende in München, wo ich 2019 für ein paar Tage war.

September

Blühende Heidelanschaft

Der September bot mir wieder einige Highlights. Auf der Fliegeberg Tour durch die Wahner Heide erlebte ich die Heideblüte und Mitte des Monats stand tatsächlich eine ganze Woche Urlaub an (der einzige in diesem Jahr). Es ging nach Saarburg und zur Saarschleife. Zwei Ziele, die mir sehr gut gefallen haben.
Nachdem ich in den letzte zwei Jahren so viel in meiner Region unterwegs war, habe ich meine Tipps in einem großen Artikel zu Ausflugszielen in Bonn und Umgebung gesammelt.

Oktober

vegane Paprika-Hack-Pfanne

Im Oktober gab es hier mein Rezept für vegane Paprika Hack Pfanne.
An einem Tag ging es für mich außerdem nach Bad Ems. Erst zum entspannen in die Therme und dann auf einen kleinen Spaziergang durch die Stadt.

November

Aussicht vom Geisberg auf das herbstliche Siebengebirge

Im Herbst war ich auch wieder viel im Siebengebirge unterwegs: diesmal auf dem Rheinsteig. In bisher vier Etappen bin ich von Bonn bis Unkel gewandert. Nächstes Jahr möchte ich die Wanderungen hier fortsetzten. Mal schauen wie weit ich komme.
Außerdem konnten wir im November den 18. Geburtstag von meinem Hund feiern. Ich genieße jeden Tag, den ich noch mit ihm habe!

Dezember

Weihnachtsteller mit vielen veganen Plätzchen

Im Dezember habe ich einige neue Plätzchenrezepte ausprobiert. Auf den Blog hat es davon in diesem Jahr aber keines geschafft. Dafür habe ich mich beim dekorieren und fotografieren ausprobiert und für nächstes Jahr schon in einige neue Foodprops und Hintergründe investiert. Ideen habe ich reichlich.

Wie ihr seht, hatten meine Highlights 2021 sehr viel mit Naturerlebnissen, Wandern und leckerem Essen zu tun. So kann es im nächsten Jahr von mir aus weitergehen. Dann aber gerne wieder mit mehr Reisen und mehr Restaurantbesuchen, die in diesem Jahr etwas kurz kamen. Meine Highligts werde ich weiter hier und auf Instagram teilen und ich freue mich, wenn ihr mich weiter begleitet.

Ich wünsche euch alles Gute für 2022!

Rückblicke der letzten Jahre:
Jahresrückblick 2015
Jahresrückblick 2016
Jahresrückblick 2017
Jahresrückblick 2018
Jahresrückblick 2019
Jahresrückblick 2020

Saarschleife: 6 Tipps und Ausflugsziele für deinen Besuch

Wenn man sich Listen mit den Top Naturwundern in Deutschland anschaut, ist die Saarschleife meist ganz vorne mit dabei. Klar also, dass ich bei meinem Urlaub in der Saarschleifen Region unbedingt auch dorthin musste. Und der Besuch hat sich mehr als gelohnt: so schön und fotogen, wie sich der schmale Fluss dort in einer 180 Grad Kurve durch die Landschaft schlängelt. Für euch habe ich hier alle meine Tipps für einen Besuch der Saarschleife und weitere Ausflugsziele in der Region gesammelt.

Blick auf die Saarschleife

1. Aussichtspunkt Cloef

Der Aussichtspunkt Cloef war unser erstes Ziel beim Besuch der Saarschleife. Er befindet sich direkt über der Kurve und ca. 180 Meter über dem Fluss. Damit bietet er den besten, frei zugänglichen Blick über die Saarschleife, denn im Gegensatz zum Bauwipfelpfad muss man hier keinen Eintritt bezahlen. Der Aussichtspunkt ist befestigt, mit einer Terrasse und einer kleinen Hütte. Vom Besucherparkplatz in Orscholz läuft man nur knapp 800m bis dorthin. Ideal also, wenn man früh morgens, oder spät abends zum fotografieren herkommt.

Aussichtspunkt Cloef vom Baumwipfelpfad aus gesehen

2. Wandern an der Saarschleife: Traumschleifchen Weitblick

Für uns ging es nach dem Aussichtspunkt Cloef weiter auf einem von mehreren ausgeschilderten Wanderwegen, die alle an der Saarschleife vorbeiführen. Unsere Wahl fiel auf das Traumschleifchen Weitblick, eine knapp 4km lange, leichte Rundwanderung. Diese startet und endet am Cloef-Atrium und bietet entlang der Strecke weitere Ausblicke auf die Saarschleife und die Umgebung. Ich fand neben dem Aussichtspunkt Cloef vor allem die Aussicht vom Orkelsfels lohnenswert. Ansonsten führt der Weg auf meist recht breiten Wanderwegen durch den Wald und ist was Länge und Schwierigkeit angeht auch sehr gut für Wanderanfänger und Kinder geeignet.

Wanderweg Traumschleifchen Weitblick mit Markierungen am BaumAussichtspunkt mit Liegebank am Orkelsfels

Neben dem Traumschleifchen Weitblick gibt es an der Saarschleife noch einige weitere Wanderwege:
Traumschleifchen Überblick: mit 3km eine weitere einfache Rundtour.
Traumschleife Cloefpfad: die Traumschleifen und Traumschleifchen sind markierte Premiumwanderwege in der Saar-Hunsrück Region. Die Traumschleifen sind dabei länger und anspruchsvoller als die Traumschleifchen. Die Traumschleife Cloefpfad schlägt mit knapp 8km und 260hm zu Buche. Sie überschneidet sich teilweise mit dem Traumschleifchen Weitblick, führt aber bis ganz hinunter ins Tal zur Saarschleife und dann über den Steilhang an der Cloef hinauf.
Saarschleife Tafeltour: eine Anspruchsvolle Tour mit ca. 15km Länge und 560hm. Die Tafeltouren sind ebenfalls ausgezeichnete Wanderrouten in der Region.
Saar-Hunsrück-Steig: Etappe 2 führt von Hellendorf nach Mettlach und kommt dabei an der Saarschleife vorbei.

3. Baumwipfelpfad Saarschleife

Holzsteg auf dem Baumwipfelfpad Saarschleife

Nach unserer kleinen Wanderung habe ich noch den Baumwipfelpfad an der Saarschleife besucht. Eröffnet wurde er 2016, ist ca. 1,25km lang und führt auf leicht ansteigenden Holzstegen durch die Baumkronen. Oberhalb des Aussichtspunkts Cloef wartet ein 42m hoher Aussichtsturm, von dem man auf die Saarschleife und weit in die Umgebung blicken kann.

Aussichtsturm am BauwipfelpfadAussicht auf die Saarschleife vom Baumwipfelpfad

Stand 2021 zahlen Erwachsene 11€ und Kinder zwischen 6-14 Jahren 9€ Eintritt. Dafür gibt es neben den tollen Ausblicken auch noch einen Waldlehrpfad entlang des Baumwipfelpfades, bei dem man einiges über die heimische Flora und Fauna lernen kann. Ich hatte auch Glück und konnte an der Futterstation ein Eichhörnchen beobachten.

Eichhörnchen frisst an einer Futterstation

4. Mettlach

Im Anschluss an unseren Besuch bei der Saarschleife, haben wir in Mettlach noch einen kurzen Stopp eingelegt. Der Ort ist, neben der Nähe zur Saarschleife, vor allem als Hauptsitz der Firma Villeroy & Boch bekannt. Hier lohnt ein Spaziergang im Park neben der Alten Abtei (dem Firmengebäude), denn hier gibt es historische Gebäude, wie den alten Turm, und mit dem Living Planet Square auch ein sehr modernes Kunstwerk zu sehen. Wer möchte kann im Erlebniszentrum unter anderem ein Keramikmuseum besichtigen, oder im Factory Outlet im Ort nach Schnäppchen suchen.

Alter Turm in Mettlach

Von Mettlach aus starten auch Bootstouren zur Saarschleife.

5. Archäologiepark Römische Villa Borg

Während unserem Urlaub in der Saarschleifen Region haben wir noch weitere Ausflüge unternommen. Einer davon führte uns zur Römischen Villa Borg, einem Freilichtmuseum in dem man eine rekonstruierte römische Villa und deren Gärten besichtigen kann. In jedem Fall ein spannendes Ausflugsziel, dass die römische Geschichte der Region erlebbar macht. Mir selbst gefielen besonders die Gärten und die Architektur. Bei unserem Besuch gab es aber auch noch eine Sonderausstellung, bei der die damalige Lebensweise mit sehr vielen Details mit Playmobilfiguren nachgebaut wurde. Mehr Infos zu Öffnungszeiten und Eintrittspreisen findet ihr hier.

Innenhof der Römischen Villa Borg

Wer möchte kann den Besuch auch mit einer kleinen Wanderung verbinden, dem Traumschleifchen Villa Borg Trail.

6. Saarburg

Neben dem Besuch der Saarschleife war Saarburg mein Highlight bei diesem Urlaub. Die Kleinstadt bietet viele schöne Ecken und ein Tagesausflug sollte meiner Meinung nach unbedingt auf dem Programm stehen, bei einem Urlaub in der Saar-Region. Weinberge, eine Burgruine, Panoramablicke und sogar einen Wasserfall gibt es dort. Mehr darüber könnt ihr in meinem Artikel über die Sehenswürdigkeiten in Saarburg nachlesen.

Top Sehenswürdigkeiten in Saarburg: der Wasserfall

Habt ihr weitere Tipps für die Saarschleifen Region? Und Zählt die Saarschleife eurer Meinung nach zurecht zu den Top Naturwundern in Deutschland?

Weiterlesen:
Veganer Mosel Urlaub: Tipps für Ausflüge und Hotel
Ausflugsziele in Bonn und Umgebung
Narzissenblüte in der Eifel

Rezept: vegane Paprika-Hack-Pfanne mit Kartoffeln

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Heute gibt es mal wieder eins meiner Standardrezepte: die vegane Paprika-Hack-Pfanne mit Kartoffeln ist ein einfaches, leckeres Gericht, das ich gern zubereite, wenn es unter der Woche mal schnell gehen muss.

vegane Paprika-Hack-Pfanne

Zutaten für ca. 4 Portionen
750g festkochende Kartoffeln (schon gegart vom Vortag)
1 Zwiebel
230g veganes Hack (ich hatte das Wonder Hack von Aldi Süd)
3 rote Paprika
400g braune Champignons
1/2 Dose Mais
250ml Sojacuisine
Salz, Pfeffer, Paprikagewürz, Ras el Hanout
frische Petersilie (optional)

1. Zu Vorbereitung die vorgegarten Kartoffeln in Würfel schneiden, die Paprika entkernen und in Stück schneiden, die Champignons putzen und in Scheiben schneiden und alles beiseite Stellen, bis es in die Pfanne kommt.
2. Die Zwiebel schälen und kleinschneiden und in einer großen, tiefen Pfanne in etwas Olivenöl anbraten. Das vegane Hack in groben Bröseln dazugeben und bei mittlerer Hitze unter ständigem rühren ca. 5 min mit anbraten.
3. Als nächstes die Pilze dazugeben und weiter rühren, dann die Paprika in die Pfanne geben unterrühren und nun alles bei geschlossenem Deckel ca. 10min köcheln lassen.
4. Nun den Mais unterrühren und alles gut mit Salz, Pfeffer, Paprikagewürz und Ras el Hanout würzen. Dann die Sojacuisine dazugeben und gut unterrühren. Zum Schluss kommen die Kartoffelwürfel dazu, dann lasse ich die vegane Paprika-Hack-Pfanne nochmal 5min mit geschlossenem Deckel garen.
5. Zum servieren optional etwas gehackte Petersilie über den Teller streuen. Ansonsten schmeckt auch grüner Salat sehr gut dazu.

vegane Paprika-Hack-Pfanne

Für mich ist die vegane Paprika-Hack-Pfanne ein leckerer Klassiker mit einer guten Mischung aus viel Gemüse, (Fleisch-) Ersatzprodukt und einer Sättigungsbeilage. Statt Kartoffeln schmecken aber auch Nudeln, oder Reis gut dazu. Und was bei mir auch immer ein wichtiges Kriterium ist: Reste kann man gut aufwärmen und am nächsten Tag fürs Mittagessen im Büro mitnehmen.

Die frischen Zutaten habe ich übrigens, ebenso wie das vegane Hack, alle bei Aldi Süd gekauft. Dort gibt es sehr viele vegane Produkte, auf die ich schon seit meiner Anfangszeit als Veganerin gern zurückgreife. Seit damals hat sich da natürlich nochmal einiges getan und das Sortiment hat sich erweitert. Wer einen Blick darauf werfen möchte, findet eine Übersicht auf der Website.

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