Updated on Juni 6, 2025
Bangkok für Anfänger:innen – meine Erfahrungen und Tipps
Die erste Reise nach Thailand und dann gleich in diese Mega-Metropole: Bangkok kann einen am Anfang ganz schön erschlagen. Meine Tipps, wie du trotzdem nicht überwältigt wirst und wie ich meine 3-4 Tage in Bangkok zum Start meiner Thailand Reise verbracht habe, liest du hier.

Vom Flughafen in die Innenstadt
Mein Direktflug von Frankfurt landete morgens um halb sieben am Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi. Der internationale Flughafen ist riesig. Bis zur Immigration mussten wir erstmal ein ganzes Stück laufen. Die ging aber sehr schnell: ich habe meinen Reisepass gezeigt, musste Fingerabdrücke abgeben und für ein kurzes Foto posieren und schon bekam ich meinen Stempel für die Aufenthaltsgenehmigung für 60 Tage in den Reisepass. Das Gepäck war sehr schnell da, ich habe etwas Bargeld abgehoben und dann ging es los. Wer Low-Budget in die Stadt reist, nimmt am besten den Airport-Raillink und die Metro (je nachdem wo man wohnt). Wir haben uns nach dem anstrengenden Nachtflug ein Taxi gegönnt. Am Taxistand zieht man eine Nummer und bekommt so ein Fahrzeug zugewiesen. Für die Fahrt haben wir knapp 700 Baht gezahlt (Taxameter + Autobahnmaut + Gebühr für 2 Gepäckstücke).
Unterkunft in der Altstadt
Als Unterkunft für den ersten Trip nach Bangkok haben wir ein Hotel in der Altstadt ausgesucht, das Feung Nakorn Balcony Rooms and Café* (Affiliate-Link). Von hier aus konnten wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu Fuß oder mit der Metro erreichen. Die Lage ist wirklich wichtig, bei dem dichten Verkehr in Bangkok verbringt man sonst viel Zeit im Auto und die Taxipreise läppern sich schnell. Überlege dir also vorher, was du gerne unternehmen möchtest und wie du dorthin kommst und entscheide dich dann für eine Unterkunft. Buchen kannst du die z.B. über booking.com* oder agoda.com* (Affiliate-Link).

Tag 1: Wat Pho und Warane im Park
Nach dem Check in haben wir erstmal einen Kaffee getrunken und sind dann zu Fuß los. Unser erstes Ziel war der Wat Pho, einer der bekanntesten Tempel in ganz Bangkok. Der Eintritt kostet 300 Baht pro Person (Stand 03/25). Achte beim Besuch auf lange, lockere Kleidung. Schulter und Knie sollten beim Besuch von Tempeln immer bedeckt sein. Der buddhistische Tempel Wat Pho ist einer der ältesten Tempel von Bangkok und bestand schon, bevor König Rama I. die Hauptstadt hierher verlegte. Er ist auch als der Tempel des liegenden Buddha bekannt. Eine der Hauptsehenswürdigkeiten ist die Halle mit einer liegenden Buddha-Statue, die 46m lang ist. Außerdem finden sich auf dem Gelände über 1.000 weitere Buddha-Figuren. Mir haben ansonsten auch die Architektur und die vielen reich verzierten Stupas gefallen.


Bevor wir den Tempel verlassen haben, sind wir noch zur Massage-Schule des Tempels gegangen. Hier wird traditionelle Thai-Massage angeboten. Für 320 Baht für eine halbe Stunde war das für mich ein guter Ort um das mal auszuprobieren. Eine gute Thai-Massage ist nämlich durchaus intensiv und ich fand sie teilweise schmerzhaft.


Nach dem Tempelbesuch waren wir am Wat Pho Pier, direkt am Chao Praya Fluss. Von hier hat man einen schönen Ausblick auf den Fluss und auf den Wat Arun, der auf der anderen Seite liegt. In einem nahe gelegen Restaurant haben wir etwas gegessen und sind dann zurück Richtung Hotel. Auf dem Weg sind wir durch den kleinen Saranrom Park gelaufen. Hier haben wir einige Vögel, ein Eichhörnchen und sogar Warane entdeckt. Die gibt es in Bangkok auch im größeren Lumphini Park, da hätten wir aber extra hin fahren müssen. Zum ankommen haben wir dann erstmal am Pool entspannt und sind müde vom Nachtflug, früh schlafen gegangen.

Tag 2: Grand Palace, Wat Arun und China Town
Am zweiten Tag sind wir nach einem Frühstück im Hotel zum Großen Palast aufgebrochen: die Hauptsehenswürdigkeit in Bangkok. Der Eingang befindet sich auf der Nordseite und es war sehr viel Betrieb. Hier muss man als Frau unbedingt lockere, lange Kleidung tragen. Ich hatte Leggings an und musste mir am Eingang einen Rock für drüber kaufen. Der Eintritt kostet 500 Baht pro Person (Stand 03/25). Besichtigt werden können einige Tempel, der Palast und Krönungshallen (von außen) und zwei Museen. Eine der Hauptsehenswürdigkeiten im Tempel ist der Smaragdbuddha, ein National-Heiligtum Thailands.

Ein paar mal am Tag werden kostenlose Führungen auf Englisch durch den Palast angeboten. Infos dazu findest du an einem kleinen Stand neben dem Eingang. Wenn du hier mitgehst sie dir aber den ersten Bereich mit den Tempel schonmal vorher in Ruhe an. Wenn du diesen einmal verlässt, kannst du nämlich nicht wieder zurückgehen.


Vom großen Palast sind wir mit der Fähre übergesetzt zum Wat Rakhang. Fragt euch am Fährterminal durch zur Anlegestelle und lasst euch keine Longboat-Tour andrehen. Die Fähre kostet nur wenige Baht. Diesmal wollten wir aber nicht in den Tempel, sondern zu einem veganen Restaurant, das auf dieser Seite lag, das Vegan Mahankhon. Nach einem Mittagessen dort sind wir zu Fuß weiter zum Wat Arun gelaufen. Dieser Tempel ist kleiner als der Wat Pho, aber ebenfalls sehr berühmt. Viele Tourist:innen lassen sich dort in traditioneller Thai-Kleidung fotografieren. Studios, die die Kleidung verleihen findest du direkt in der Straße dahinter. Der Eintritt in den Tempel kostet 200 Bath (Stand 03/24). Wir sind nach dem Besuch wieder mit der Fähre über den Fluss gefahren und zum Hotel zurück gelaufen.

Abends sind wir nochmal los und mit der Metro nach Chinatown gefahren. Hier findet abends ein großer Streetfood-Markt statt. Wir sind so gefahren, dass wir noch im hellen angekommen sind, als wir gefahren sind, war es dunkel. So konnten wir Chinatown mit und ohne Beleuchtung erleben. An den Streetfood-Ständen haben wir uns dann auch was fürs Abendessen gesucht. Hier gibt es wirklich viel Auswahl. Wir fanden einen Stand mit veganem Jain-Food und verschiedenen frittierten Sachen, außerdem gab es Kokosnuss-Eis.


Tag 3: Ausflug nach Ayutthaya und Kao San Road
An Tag drei hatten wir einen Ausflug nach Ayutthaya geplant. In der Stadt kann man zahlreiche alte Tempel besichtigen, die zum UNESCO Weltkulturerbe zählen. Es ist auch möglich mit dem Zug von Bangkok aus hinzufahren und die Tempel auf eigene Faust zu erkunden. Wir haben uns der Einfachheit halber für eine geführte Tour entschieden, die wir über getyourguide* (Affilate-Link) gebucht haben.


Hierbei haben wir vier Tempel besucht, inklusive dem berühmten Wat Mahathat mit dem von Wurzeln umwachsenen Buddha-Kopf. Außerdem war ein Mittagessen enthalten.


Da wir schon Nachmittags wieder in Bangkok waren, sind wir abends noch zur Kao San Road gelaufen. Das berühmte Backpacker- und Party-Viertel der Stadt wollte ich zumindest mal sehen. Auf der Straße reihen sich Bars, Hostels und inzwischen auch Weed-Shops aneinander. Abends gibts außerdem günstiges Streetfood, was wir auch wieder für ein leckeres Abendessen genutzt haben. Feiern gehen wollten wir aber nicht.

Tag 4: Siam Square und Shopping-Malls
Zwischen Tag drei und vier waren wir eigentlich noch zwei Tage außerhalb von Bangkok im Khao Yai Nationalpark. Da wir zurück aber wieder über Bangkok fahren mussten, hatten wir noch einen halben Tag in der Stadt. Diesmal hatten wir für eine Nacht eine Unterkunft nahe des Mochit Busterminals, da wir hier angekommen und am nächsten Tag weiter nach Norden gefahren sind. Von hier konnten wir mit dem Skytrain ins Zentrum fahren. So ging es in knapp 20 Minuten zum Siam Square, wo sich einige große Shopping-Malls aneinanderreihen. Außerdem gibts am One Siam Skywalk einen ganz schönen und kostenlosen Ausblick auf die Hochhäuser.


Mir hat es auch Spaß gemacht durch die Malls zu schlendern und zu sehen, was hier so angeboten wird. Spoiler: einfach alles. Bangkok ist ein wahres Shopping-Paradies. Am lustigsten fand ich die Spielautomaten im oberen Stockwerk, wo man lustige Plüschtiere angeln, oder Figuren aus Automaten ziehen konnte. Im Siam Paragon gibt es außerdem einen großen Food-Markt und super viele kleine Food-Stände. Hier waren wir auch bei der Veganerie Essen.
Praktische Tipps für deinen ersten Trip nach Bangkok
– Rumkommen ist in Bangkok am einfachsten mit der Metro oder dem Skytrain. Wir haben unsere Fahrten jeweils einzeln bezahlt. Dabei wählt man am Automaten die Station zu der man fahren möchte und bekommt dann einen Coin oder eine Karte. Bezahlt wird mit Bargeld. Mit seinem Token geht man dann durch den Eingang, am Ausgang gibt man ihn wieder ab.

– Sehr Fußgängerfreundlich ist Bangkok nicht. Für kleinere Strecken geht es schon, für längere haben wir, gerade mit Gepäck, die Metro oder ein Taxi (Bolt oder Grab) genommen.
– Für Taxifahrten lohnt es sich vorab eine der Apps Bolt oder Grab zu installieren. Damit kannst du bequem ein Taxi ordern oder auch Fahrten vorab planen. Der größte Vorteil: du siehst den genauen Preis vorab und kannst bequem mit Karte bezahlen. Ich habe Bolt genutzt, da ich mit dieser App schon in Georgien gute Erfahrungen gemacht habe.
– In Bangkok solltest du, wie überall in Thailand, immer Bargeld dabeihaben. In Restaurants kannst du zwar meist mit Karte bezahlen, aber nicht an Straßenständen, bei Fähren oder in der Metro. Halte dafür Kleingeld und kleinere Scheine zurück. Große Scheine habe ich oft beim Einkauf im 7-elven genutzt und dann kleines Wechselgeld bekommen.
– Achte bei der Wahl deiner Unterkunft unbedingt auf die Lage, sowie eine gute Anbindung an die Metro oder den Skytrain. Sonst verbringst du einen Großteil deiner Zeit in Bangkok mit Fahrten von A nach B und damit häufig im Stau. Meine Unterkünfte buche ich meistens über booking.com*, in Asien ist aber auch agoda.com* weit verbreitet (Affiliate-Link).
– Wenn du die Hauptsehenswürdigkeiten Wat Pho, Wat Arun und den Grand Palace besuchen willst, bietet sich eine Unterkunft in der Altstadt an. Wir waren im Feung Nakorn Balcony Rooms and Café* und konnten so die Hauptsehenswürdigkeiten bequem zu Fuß erreichen.
– Beim Essen gehen in Bangkok findest du alles vom günstigen Street-Food bis zum Sterne-Restaurant. Meine Tipps findest du in meinem „Vegan in Bangkok“-Guide.
– Es gibt sicher noch mehr Highlights in der Stadt, sowie weitere Ausflüge*, die man von Bangkok aus unternehmen kann. Du kannst also auch locker eine Woche in Bangkok verbringen. Ich war nach ein paar Tagen aber froh über die Abwechslung. Bangkok ist ganz schön wuselig und kann einen gerade zum Start schonmal umhauen. Trotzdem gehört die Stadt natürlich unbedingt auf die Route für deine Thailand-Reise.
– Deine Weiterreise aus Bangkok kannst du relativ einfach selbst organisieren. Ich war meist mit Bussen unterwegs, die ich über 12go.asia* gebucht habe.
Posted on März 1, 2025
Ein Tag in Armenien: Kloster-Tour im Norden
Neben den vielen Touren zu Highlights in Georgien, kann man von Tiflis aus auch Tagestouren nach Armenien buchen. Für mich war schnell klar, dass ich auch vom Nachbarland etwas kennenlernen möchte und ich entschied mich für eine Tour zu den Klöstern im Norden von Armenien. Was ich an einem Tag in Armenien gesehen und erlebt habe, liest du im Artikel.

Einreise nach Armenien
Um 9 Uhr startete die Tour mit dem Minibus in Tiflis. Nach knapp 1 ½ Stunden Fahrt Richtung Süden hatten wir den Grenzübergang nach Armenien bei Sadakhlo erreicht. Die Einreise verlief recht zügig und einfach. Mit meinem deutschen Reisepass benötigte ich kein Visum. Ich musste lediglich an beiden Kontrollstationen den Pass vorlegen, kurze Fragen zum Grund der Reise beantworten und schon bekam ich meinen Stempel. Für den Fall, das etwas unklar sein sollte, hielt sich unser Guide auch bereit um zu übersetzen. In einem Supermarkt auf armenischer Seite konnte ich etwas Bargeld umtauschen (was ich gar nicht unbedingt gebraucht hätte) und schon war ich bereit für meinen Tag in Armenien.
Kloster Achtala
Unser erster Halt war das Kloster Achtala, ein ehemaliges Kloster der armenisch apostolischen Kirche. Es wurde vermutlich zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert zusammen mit einer kleinen Festung auf einem Felsvorsprung errichtet. Die Lage bietet ein tolles Panorama auf die umliegenden Berge. Besonders gut erhalten ist die Kirche, die einige Wandmalereien aus dem Mittelalter beherbergt. Auf dem Gelände davor befindet sich eine Skulptur aus zwei großen Ringen, durch diese hindurch zu steigen soll Glück bringen.


Industriestadt Alawerdi
Während unserer Fahrt durch die Debed-Schlucht passieren wir die frühere Industriestadt Alawerdi. Die langsam verfallenden Gebäude der alten Kupfer-Fabrik prägen das Bild. Auch am Flussufer sieht man immer wieder kaputte Gebäude, die von einem Hochwasser vor ein paar Wochen zerstört wurden. Über der Schlucht baumelt die leere Gondel einer alten Seilbahn. Diese hat früher die Arbeiter aus dem am Berg gelegenen Stadtteil in die Fabrik gebracht. Der Bergbau brachte zu Zeiten der Sowjetunion Arbeit und Wohlstand in die Stadt, doch damit ist es lange vorbei.

Mikoyan Brother Museum
Den nächsten Stopp legen wir am Mikoyan Brother Museum ein. Als Highlight wird hier eine alte MiG-21 ausgestellt. Einer der beiden Brüder hat das Kampfflugzeug damals mitdesigned.

Armenisch Essen im Guesthouse
Bei unserer gebuchten Tagestour war das Mittagessen in einem armenischen Guesthouse schon inklusive. Wie in der georgischen Küche auch, wurden hier mehrere Gerichte zum teilen in der Mitte des Tisches platziert. Als vegane Optionen gab es etwa Mixed Pickles, einen Couscous Salat mit frischen Kräutern, gebackene Kartoffeln und marinierte Zucchini und Auberginen aus dem Ofen mit Brot. Nur wer alkoholische Getränke probieren wollte, musste diese extra bezahlen.
Klöster Haghpat und Sanahin
Nach der Mittagspause setzten wir unsere Kloster-Tour fort. Die Klöster Haghpat und Sanahin sind eines der Highlights von Armenien und gehören zum UNESCO Weltkulturerbe. Sie stammen aus dem 10. Jahrhundert und gehören zu den best erhaltenen Klöstern der armenisch apostolischen Kirche. Armenien war eins der ersten Länder, das zum christlichen Glauben übertrat, dementsprechend wichtig waren die Klöster früher. Sie wurden nur wenige Kilometer voneinander entfernt auf gegenüberliegenden Enden eines Tals errichtet. Besonders interessant fand ich die Architektur, mit den typischen Türmen, den Grabplatten im Inneren und den Gavits (typische Vorhallen mit Säulen und Bögen).


Obwohl die Klöster als UNESCO Welterbe sehr bekannt sind, war relativ wenig los. Armenien ist touristisch betrachtet immer noch ein Geheimtipp. Mir hat der Tagesausflug dorthin sehr gut gefallen, auch wenn das natürlich nur einen kleinen Eindruck vom Land vermittelt. Bei unserem letzten Stopp am Kloster Haghpat kaufte ich von meinem getauschten Bargeld noch einen Tischläufer und ein paar schöne Taschen mit typischen Mustern als Souvenir. Dann ging es mit dem Bus wieder zurück zur Grenze und anschließend nach Tiflis.


Gebucht haben wir die Tour nach Armenien bei Garmajoba Georgia Tours über Getyourguide* (Affiliate-Link). Hier waren wir sehr zufrieden, alles hat gut geklappt, wir hatten interessante Stopps, einen guten Guide und eine sichere Fahrt, die auch nicht zu lang war. Ursprünglich hatten wir eine andere Tour nach Armenien mit Stopps am Sewan See und in Jerewan gebucht, uns aufgrund der Länger der Strecke und einiger schlechter Bewertungen dann jedoch für die kürzere Tour entschieden.
Weiterlesen zu Georgien:
Tiflis: 33 Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps
Georgien: praktische Tipps zur Reiseplanung
Vegan in Tiflis
Posted on Februar 26, 2025
Rezept: veganes Kokos-Schoko-Porridge
Lust auf ein schokoladiges Porridge mit nussiger Note? Dann ist mein veganes Schoko-Kokos-Porridge genau das richtige für dich. Ich liebe die Kombination der beiden Zutaten und vereine sie hier in einem leckeren Winterfrühstück.

Zutaten für eine Portion:
50g feine Haferflocken
200ml Pflanzendrink (ich hatte Hafer, nimm optional Kokosmilch für eine noch stärkere Kokosnote)
2EL Kokosraspel
1EL Kakaopulver
als Topping:
klein gehackte Schokolade, Cashewnüsse und Kokosraspel
Zubereitung:
1. Haferflocken und Kokosraspel abwiegen und in einer Schüssel mischen. Den Pflanzendrink in einem Topf auf dem Herd erwärmen.
2. Die Haferflockenmischung unterrühren und bei niedriger Hitze ein paar Minuten quellen lassen. Dabei immer wieder umrühren und das Kakaopulver unterrühren.
3. Das Porridge in ein Schälchen umfüllen und mit den Toppings servieren.

Die Kombination aus Kokosnuss und Schokolade schmeckt immer wieder lecker, das habe ich schon bei meinen Rezepte für Kokos-Schoko Cupcakes und vegane Kokos Brownies gezeigt. Hier gibt es das ganze jetzt in einer etwas gesünderen Variante als veganes Frühstücksrezept. So ein Porridge ist wirklich einfach gemacht und schmeckt besonders lecker an kalten Wintertagen. Außerdem hält es lange satt, die Haferflocken liefern viele Ballaststoffe und sind nebenbei ein sehr günstiges Lebensmittel. Damit ist Porridge auch ein sehr gutes Low-Budget Gericht.
Ich mische unter die Haferflocken gerne noch andere Zutaten wie hier die Kokosflocken. Außerdem sehr gut passen Chiasamen, gepuffter Amaranth, verschiedene Nüsse und Kerne, oder getrocknete Früchte. Die Mischung wird dann mit etwas Pflanzendrink auf dem Herd aufgekocht und quellen gelassen, bis ein cremiges Porridge entstanden ist. Ich nehme meistens Haferdrink, gerade bei diesem Rezept kann man aber auch Kokosmilch verwenden um eine etwas stärkere Kokosnote zu bekommen. Haferdrink ist aber nicht nur günstiger, sondern für mich auch alltagstauglicher, da ich den immer im Kühlschrank habe. Als Topping habe ich hier gehackte Cashewnüsse, mehr Kokosraspel und gehackte Schokolade verwendet. Letztere schmeckt besonders gut, da sie auf dem noch warmen Porridge schmilzt. Man braucht allerdings gar nicht viel um die schokoladige Note zu bekommen. Ansonsten toppe ich mein Porridge gerne mit allen möglichen frischen Früchte, je nachdem, welche Saison haben und gerade verfügbar sind. Eine Variante, die ich besonders gerne esse ist mit Apfel und Zimt.
Weitere vegane Frühstücksrezepte:
Blaubeer Kokos Smoothie
Selbstgemachtes Nuss Müsli
Vegane Pfannkuchen
Posted on Februar 22, 2025
Georgien : 9 Highlights für deine Reise
Trotz der kleinen Größe ist Georgien super vielfältig: von der entspannten Hauptstadt Tiflis bis zum modernen Batumi am Schwarzen Meer, von der Weinregion Kachetien bis zu den hohen Gipfeln des Großen Kaukasus. Ich habe das Land zwei Wochen lang von Tiflis als Ausgangspunkt bereist und teile hier meine Georgien Highlights mit dir.

Tiflis
Wenn du nach Georgien reist, empfehle ich unbedingt ein paar Tage in der Hauptstadt einzuplanen. Schon in zwei bis drei Tagen kannst du viele Sehenswürdigkeiten von Tiflis erkunden. Unternimm einen Spaziergang durch die Altstadt, besichtige die Sioni-Kathedrale und laufe über die Friedensbrücke. Vom Rike Park kannst du dann mit der Seilbahn zur Festung hochfahren, wo du den tollsten Blick über die Stadt hast. Ebenfalls lohnenswert ist ein Besuch im Botanischen Garten, in einem der Schwefelbäder oder im Georgischen Nationalmuseum. Abends kannst du dich dann in einem der vielen Restaurants durch die georgische Küche probieren. Wo du vegane Optionen findest, liest du in meinem Tiflis vegan Guide.

Swetzichoweli Katherdrale in Mzcheta
Nur ein kurzer Stück nördlich von Tiflis liegt Mzcheta, die frühere Hauptstadt des iberischen Reiches. Hier gibt es einige kulturelle Highlights zu sehen, eine Reihe davon gehören als Historische Denkmäler von Mzcheta zum UNESCO Weltkulturerbe. Eins davon ist die Swetzichoweli-Kathedrale. Die steht auf einem großen, von alten Mauern umgebenen Gelände, das sehr mediterran anmutet. Drumherum gibt es für Tourist:innen zahlreiche Souvenirshops, der Ort ist auch ein beliebter Stopp für Touranbieter. Die Kirche selbst spielt eine wichtige Rolle in der Geschichte der georgisch Orthodoxen Kirche. Der Legende nach brachte ein Georgier das Gewand Jesu nach dessen Kreuzigung hierher, seine Schwester nahm es an sich, starb sofort und wurde damit beerdigt. Ein paar Jahrhunderte später soll die Heilige Nino an dieser Stelle eine Kirche errichtet haben. Die heutige Kathedrale stammt aus dem 11. Jahrhundert.


Festung Ananuri
Die Festung Ananuri liegt malerisch oberhalb des Schinwali-Stausees. Ich habe sie auf einer Tour nach Kazbegi besichtigt. Große Teile der Festung aus dem 13. Jahrhundert sind heute frei zugänglich, darunter die Kirche, der Innenhof und wer keine Höhenangst hat, kann über einen schmalen Weg auf der Mauer auch auf den alten Bergfried klettern.

Gergetier Dreifaltigkeitskirche in Stepanzminda
Ein der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Georgien ist die Gergetier Dreifaltigkeitskirche in Stepanzminda, diese war das Highlight auf meiner Tour nach Kazbegi. Für 20 GEL pro Person konnte man in einem Jeep aus dem Tal hochfahren. Die Kirche selbst stammt aus dem 14. Jahrhundert und kann kostenlos besichtigt werden. Viel beeindruckender fand ich allerdings das Bergpanorama und die Landschaft des Großen Kaukasus. Im Hintergrund der Gergetier Kirche erhebt sich der Berg Kasbek, mit 5.054 Metern einer der höchsten Berge Georgiens.


Kurpark in Bordschomi
Der Name Bordschomi oder Borjomi begegnet dir in Georgien vielleicht beim Einkaufen im Supermarkt oder auf der Getränkekarte von Restaurants. In dem Kurort gibt es nämlich eine gleichnamige Quelle mit Mineralwasser. Das wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts auch abgefüllt und mit Kohlensäure versetzt vermarktet, im Kurpark von Bordschomi kann man aber auch die Original-Quelle besuchen. Falls du probieren willst sei gewarnt: das Quellwasser hat einen sehr eigenwilligen Geschmack. Beliebt ist es vor allem in Russland, was den Ort schon währen der Sowjetzeit zu einem beliebten Ziel für russische Tourist:innen machte. Heute kannst du gegen eine kleine Eintrittsgebühr den Kurpark mit der Quelle und Wasserfällen besuchen, oder mit einer Seilbahn aus der Schlucht in der Bordschomi liegt hinausfahren und die Aussicht genießen.


Höhlenstadt Wardsia
Im Süden von Georgien liegt ein weiteres Highlight meiner Reise: die Höhlenstadt Wardsia. Orte wie diese gibt es mehrere in Georgien, etwa die Höhlenstadt in Uplisziche oder das David Garetscha Felsenkloster. Die Entscheidung für eine Tour nach Wardsia, war die Beste, denn unterwegs legten wir noch weitere interessante Stopps ein und die Höhlenstadt liegt auf einer nicht ganz so touristischen Route, darum war es nicht so voll wie bei anderen Touren.

Die Höhlen wurden im 12. Jahrhundert in die 500 Meter hohe Felswand geschlagen. Sie dienten als Kloster und als Zufluchtsort für Königin Tamar und ihr Gefolge während militärischer Konflikte. Sie boten Platz für bis zu 50.000 Menschen, große Teile wurden aber bei einem Erdbeben 1283 zerstört. Heute kann man für einen Eintritt von 15 GEL viele der erhaltenen Höhlen besichtigen, darunter die alte Klosterkirche. Außerdem hast du von Oben einen tollen Ausblick auf das Flusstal. Beim Besuch solltest du festes Schuhwerk tragen, es geht über viele unregelmäßige Treppen, oder durch schmale Gänge und Tunnel, die die Höhlen miteinander verbinden. Der Weg aus der Stadt wieder nach unten führt über eine lange, steile Treppe.


Festung Rabati in Achalziche
Der letzte Stopp der Tour in den Süden war die Festung Rabati in Achalziche. Die Festung hat ihren Ursprung im 12. Jahrhundert, anhand der erhaltenen Gebäude kann man aber sehr gut den Mix aus Kulturen sehen, der durch Herrschaftswechsel in Georgien allgegenwärtig ist. Das Gelände ist relativ groß, die Festung wurde in 2012 aufwendig restauriert. Der untere Teil mit Hof, Festungsmauer und Cafés kann kostenlos besichtigt werden. Für den oberen Teil mit Orthodoxer Kirche, Moschee und Museum zahlst du 18 GEL Eintritt. Ich habe nur den unteren Teil besichtigt, aber schon der ist sehenswert.

Kloster Bodbe
Die Heilige Nino ist eine der wichtigsten Figuren in der georgisch orthodoxen Kirche. Ihre Grabstätte kannst du im Kloster Bodbe im Osten von Georgien besichtigen. Darum ist der Ort eine beliebte Sehenswürdigkeit für Tourist:innen und Pilger:innen. Auch wenn es etwas überlaufen ist, fand ich das Kloster ganz schön, mit einem angelegten Garten, einer Kirche und bei gutem Wetter mit Ausblick in die Berge.

Alstadt in Sighnaghi
Eine der beliebtesten Orte in der Weinregion Kachetien ist die Kleinstadt Sighnaghi. Die liegt malerisch auf einem Hügel über einem breiten Flusstal und im Hintergrund zeichnen sich die Berge des Großen Kaukasus ab. Hier lohnt sich ein Spaziergang durchs Zentrum mit kleinem Park, alten Gebäuden und schönen Ausblicken. Besonders schön sind diese von der alten Stadtmauer, von der Teile noch begehbar sind. Danach kannst du in einen Weinkeller einkehren und einen der typisch georgischen Weine probieren, die hier schon seit 8.000 Jahren kultiviert werden.


Praktische Tipps für Georgien
– Wenn du außerhalb von Tiflis unterwegs sein willst, kannst du dir in Georgien ein Auto mieten. Im Straßenverkehr solltest du dich aber auf ein hohes Tempo und gewagt Überhohlmanöver gefasst machen.
– Wenn du wie ich nicht gerne Auto fährst, kannst du viele Orte auch im Rahmen einer geführten Tour besuchen. Anbieter findest du z.B. über getyourguide* (Affiliate-Link). Ich habe darüber eine Tour nach Kachetien, eine nach Kazbegi, eine nach Wardsia und eine in den Norden von Armenien gebucht.
– Ich war insgesamt zwei Wochen in Georgien, was relativ entspannt war. Für eine Rundreise würde ich 10-12 Tage empfehlen.
– Noch Fragen? Dann lies meinen Artikel mit praktischen Reisetipps für Georgien.
Updated on Juni 15, 2025
Vegane Rezepte mit Kartoffeln
Egal ob unter dem Namen Erdäpfel, Töften oder Kartoffeln bekannt, das Knollengewächs ist lecker und vielseitig. Das beweisen meine veganen Rezepte mit Kartoffeln. Hier findest du einfache und kreative Ideen für deine vegane Küche.

Vegane Kartoffelsuppe
Ein Klassiker unter den Kartoffelrezepten ist die Suppe. Bei sehr vielen meiner veganen Suppenrezepte kommen Kartoffeln als sämige und sättigende Komponente zum Einsatz. Die Hauptrolle spielt sie in meinem Rezept für vegane Kartoffelsuppe. Das ist keine klassische Cremesuppe, hier verwende ich mehlig kochende Kartoffeln, die beim kochen zerfallen.

Zum Rezept für vegane Kartoffelsuppe
Gemüsechili
In meiner veganen Chili Variante verwende ich viel Gemüse (Tomaten, Mais, Bohnen und Pilze aus der Dose). Außerdem kommen vorgegarte Kartoffelstücke hinein. So hat man eine vollwertige und günstige Mahlzeit.

Zum Rezept für Gemüsechili
Linseneintopf
Ein weiteres klassisches Onepot Gericht ist der Linseneintopf. Der besteht hauptsächlich aus Kartoffeln, Linsen und Karotten und ist ein wunderbares Wintergericht mit viel Protein.

Zum Rezept für Linseneintopf
Veganer Kartoffelsalat
Für veganen Kartoffelsalat gibt es super viele Rezeptvarianten. Meine ist eher sommerlich mit frischer Gurke und Radieschen. Auch das Dressing habe ich mit veganem Joghurt und nur etwas Mayonaise etwas leichter zubereitet.

Zum Rezept für veganen Kartoffelsalat
Gemüsebowl mit Süßkartoffeln
Ein schnelles und einfaches Gericht ist diese Bowl mit Salat, Ofengemüse und Süßkartoffel. Die mariniere ich mit Öl und Gewürzen und backe sie im Ofen bis sie knusprig sind. Das schmeckt super zusammen mit einem leichten Dip.

Zum Rezept für die Gemüsebowl mit Süßkartoffeln
Vegane Blätterteig Tarte
Für meine vegane Blätterteig Tarte schichte ich Kartoffeln abwechselnd mit Zucchini und Pilzen auf den Blätterteig. Obendrauf kommt noch etwas Streukäse. Das schmeckt super zusammen mit einem frischen Salat.

Zum Rezept für vegane Blätterteig Tarte
Vegane Bärlauch Quiche
Auch bei der Bärlauch Quiche kommt die Kartoffel als sättigende Komponente zum Einsatz. Hier gebe ich einige Kartoffelwürfel in die Form, bevor der Bärlauchcreme darüber kommt. Obendrauf kommt dann noch etwas dekoratives Gemüse und ab in den Ofen.

Zum Rezept für vegane Bärlauch Quiche
Vegane Cornish Pasties
Das Rezept für vegane Cornish Pasties habe ich aus meinem Südengland Urlaub mitgebracht. Bei mir gibt es eine Version gefüllt mit typischem Wintergemüse: Kartoffeln, Karotten, Sellerie und Pilzen. Der perfekte Snack für unterwegs.

Zum Rezept für vegane Cornish Pasties
Süßkartoffel Brötchen
Auch dieses Rezept habe ich von einer Reise mitgebracht. Auf Madeira ist das Süßkartoffelbrot unter dem Namen Bolo do Caco bekannt. Bei mir gibts etwas kleinere Süßkartoffel Brötchen. In den Teig kommt Süßkartoffelpürree, was die Brötchen herrlich fluffig macht. Am besten schmecken sie leicht angeröstet mit veganer Kräuterbutter.

Zum Rezepte für vegane Süßkartoffel Brötchen
Grüner Spargel mit Kartoffeln und Cashew Hollandaise
Bei diesem Rezept ist die Kartoffel eine klassische Beilage, wie oft in der typische deutschen Küche. Hier serviere ich sie zusammen mit grünem Spargel und einer cremigen Cashew Hollandaise.

Zum Rezept für Grünen Spargel mit Kartoffeln und Cashew Hollandaise
Gebackene Süßkartoffel mit Spargel Dip
Nicht nur für Hauptgerichte, auch für vegane Vorspeisen eigenen sich Kartoffeln sehr gut. Hier habe ich Süßkartoffeln in dicke Scheiben geschnitten, im Ofen gebacken und mit einem Spargel Dip serviert.

Zum Rezept für gebackene Süßkartoffel mit Spargel Dip
Süßkartoffelpommes mit Avocado Dip
Hier wird die Süßkartoffel nochmal gebacken, aber in anderer Form: als Pommes. Einen Dip gibt es auch wieder dazu, diesmal mit Avocado.

Zum Rezept für Süßkartoffelpommes mit Avocado Dip
Vegane Paprika-Hack-Pfanne
Gemüsepfannen mit Beilage sind für mich perfekte Alltagsgerichte. In dieser Variante kommen die Kartoffeln direkt als kleine Würfel mit in die Pfanne mit veganem Hack, Paprika und Pilzen.

Zum Rezept für vegane Paprika-Hack-Pfanne
Zucchini-Kartoffelpuffer
Das Zucchini und Kartoffeln gut harmonieren, habe ich schon in anderen Zucchini Rezepten gezeigt. Hier mache ich daraus leckere Zucchini-Kartoffelpuffer. Dabei werden die Kartoffeln mit der Küchenmaschine in feine Raspel zerkleinert, die Zucchini zu groben Raspeln, alles wird vermischt und mit etwas Mehl als Bindemittel in der Pfanne zu Gemüsepuffern angebraten.

Zum Rezept für Zucchini-Kartoffelpuffer
Süßkartoffelcurry mit Brokkoli
Bei diesem Rezept wird es mal wieder würzig, hier kombinieren ich Süßkartoffeln mit Möhren, Kichererbsen, Brokkoli und Kokosmilch zu einem cremigen Curry. Das Gericht schmeckt sowohl solo, als auch zusätzlich mit Reis als Beilage.

Zum Rezept für Süßkartoffelcurry mit Brokkoli
Veganes Kartoffelgratin
Beim Kartoffelauflauf oder -gratin spielt die Kartoffel mal wieder die alleinige Hauptrolle. Dieses Gericht ist für mich sowohl Kindheitserinnerung als auch Comfort-Food. Die Kartoffeln werden dabei in Scheiben in eine Auflaufform geschichtet, gewürzt und mit Haferdrink übergossen und dann mit einer dicken Schicht veganem Schmelzkäse im Ofen gegart.

Zum Rezept für veganes Kartoffelgratin
Blumenkohl-Rote-Beete-Salat
Dieser Salat ist eine etwas gesündere Variante zum klassischen Kartoffelsalat mit Mayo. Die Kartoffeln dienen hier als Basis zur Sättigung und werden ergänzt mit viel frischem Blumenkohl, fruchtiger Roter Beete und Walnüssen. Zusammen mit dem leicht süßen Dressing schmeckt das super.

Zum Rezept für Blumenkohl-Rote-Beete-Salat
Updated on Februar 12, 2025
Rezension: Mexiko vegan
Wie ihr wisst liebe ich es, verschiedene Länder-Küchen auszuprobieren. Mit der mexikanischen Küche hatte ich bisher noch relativ wenige Berührungspunkte, klar das ich sofort ja gesagt habe, als ich die Möglichkeit bekam, das neue vegane Kochbuch „Mexiko vegan“ zu rezensieren. Was euch bei dem Buch erwartet und was mir besonders gefallen hat, lest ihr hier.

Über den Autor
In „Mexiko vegan – mexikanische Küche: authentisch, vegan einfach und lecker!“ nimmt uns Autor Mathyas López mit auf eine kulinarische Reise nach Mexiko, wo er aufwuchs, bis er zum Studium nach Deutschland kam. Dort entdeckte er die vegane Lebensweise und begann, traditionelle mexikanische Gerichte zu veganisieren. Das Ergebnis ist dieses Buch.
So ist das Buch aufgebaut
Im Buch finden sich über 70 Rezepte, sowie ein kleiner Teil zur Entstehung und zur Einordnung der mexikanischen Küche. Sehr hilfreich fand ich das ABC, das ein paar wichtige Begriffe/Gerichte erklärt. Das hätte meiner Meinung nach ruhig noch etwas länger ausfallen können und z.B. die Rezept-Kategorie Antojitos erklären.
Diese Rezepte findet ihr im Buch
Die Rezepte sind unterteilt in Vorspeisen, Hauptspeisen, Beilagen, Tacos, Antojitos, Salsas, Frühstück, Nachtisch und Getränke. Jedes Rezept kommt mit einem Bild, einer ausführlichen Zubereitungs-Anleitung, Angaben zu Portionen, Zubereitungszeit und der Angabe, ob es glutenfrei zubereitet werden kann. Die meisten Rezepte setzen auf simple und frische Zutaten, nur einige der Gewürze bekommt man vielleicht nicht überall. Viel gekocht wird außerdem mit Tomaten, Aubergine, Mais, Bohnen und Jackfrucht. Meine Favoriten sind die einfachen Rezepte wie für Guacamole, Maissuppe, Pico de gallo, Enchiladas mit Süßkartoffeln, Pilz-Spinat-Quesadillas oder Burritos mit Bohnen. Aber auch die etwas aufwendigeren Rezepte wie Kartoffel-Chorizo-Tacos, selbstgebackene Tortillas oder Mole poblano (eine würzige Soße mit dunkler Schokolade), klingen super. Die Zusammenstellung gefällt mir insgesamt sehr gut, denn es sind sowohl klassische als auch raffiniertere Rezepte enthalten.
Hard Facts:
Titel: Mexiko vegan: Mexikanische Küche – authentisch, vegan, einfach und lecker!
Autor: Mathyaz López Redetzki
Preis: 29,99€
ISBN: 978-3-00-079918-1
Buch bestellen über amazon (*Affiliate-Link)
Disclaimer: das Rezensionsexemplar wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon unberührt.


