Meine 6 Lieblingsplätze in Barcelona

Ende April letzten Jahres war es soweit, endlich konnte ich mich auf die Reise machen und eine Stadt entdecken, die schon lange ganz oben auf meiner Bucket List stand. Ich rede hier von Barcelona, eine Stadt, die mich nicht nur wegen zahlreicher Architektonischer Meisterwerke sondern auch wegen der Lage zwischen Bergen und Meer fasziniert hat. Welche Orte mir dort am Besten gefallen haben lest ihr in diesem Artikel.

Barcelona, Park GüellPark Güell
Neben der Sagrada Familia ist der Park Güell wohl das bekannteste Werk von Gaudi in Barcelona. Ein Großteil des Parks ist frei zugänglich, nur für den unteren Teil mit der Mosaikbank und dem Drachen muss man Eintritt zahlen. Da der Park an einen steilen Hang gebaut ist, hat man von hier aus auch eine super Aussicht über die Stadt. Auf dem Weg zum Park haben sie in die Straße sogar Rolltreppen gebaut, damit man bequemer hinkommt. Das Ticket für den unteren Teil kostet 7€, am einfachsten bekommt man es online und begibt sich dann zur angegebenen Zeit zu einem der Eingänge. Einmal drin darf man so lange bleiben, wie man möchte. Die Gebäude, Treppen und Säulengänge hätte ich mir auch stundenlang anschauen können.

Barcelona, Park GüellBarcelona, Park GüellBarcelona, Park GüellMontjuïc
Auch der kleine Hausberg Barcelonas lohnt sich für einen Blick über die Stadt. Am einfachsten kommt ihr dort hoch, wenn ihr von der Metro Station Parallel mit der Standseilbahn zum Parc de Montjuïc fahrt. Das geht mit dem gleichen Ticket, dass ihr auch sonst für die Metro benutzt. Die Seilbahn von dort hoch zum Castell könnt ihr euch allerdings sparen und stattdessen laufen. In dem Castell befindet sich ein militärhistorisches Museum, welches ich mir aber nicht angeschaut habe. Ich bin lieber drumherum gelaufen, habe die tolle Aussicht auf die Stadt und auf den Hafen genossen und bin auf der anderen Seite des Bergs wieder runter gelaufen, wo ich auch schon zu meinem nächsten Lieblingsort kam.

Barcelona, Montjuic, AussichtBarcelona, MontjuicBarcelona, Font MàgicaFont Màgica
Besonders schön anzusehen ist die Font Màgica, wenn sie abends beleuchtet wird. Ich habe sie bisher nur tagsüber gesehen, aber auch da lohnt sich ein Besuch. Vom Palau National, in dem sich das Museu National d’Art de Catalunya befindet fällt das Wasser in mehreren Stufen hinunter und unten auf dem Platz ist der Fontänen-Brunnen. Einen sehr guten Blick darauf hat man auch wenn man etwas weiter zum Placa d’Espanya und auf die Aussichtsplattform der Las Arenas geht. Früher war hier eine Stierkampfarena, aber nachdem dieser in Katalonien verboten wurde entstand hier ein Einkaufszentrum.

Barcelona, Font Màgica Barcelona, Les Arenas Barcelona, Placa d'Espanya, Font MàgicaParc de la Ciutadella
Abgesehen von der wunderschönen Zitadelle die schon allein einen Besuch wert ist eignet sich der Park drumherum wunderbar zum ausspannen. Hier verbringe viele Einwohner Barcelonas ihre Freizeit und das merkt man auch an der Stimmung die hier herrscht. Ein weiteres fotografisches Highlight in der Nähe ist der Arc de Triomf.

Barcelona, Parc de la CiutadellaBarcelona, Pard de la CiutadellaBarcelona, Arc de TriomfMercat de la Boqueria
In der Markthalle an der Rambla gibt es frische Lebensmittel und Streetfood. Ich kam wegen dem frischen Obst und den Smoothies, die hier nicht nur super lecker sondern auch günstig sind jeden Tag vorbei. Außerdem entdeckte ich einen Stand mit veganer Paella, dem beliebten spanischen Reisgericht.

Barcelona, Mercat de la BoqueriaDer Strand in Barceloneta
Wenn ich schon in eine Stadt am Meer fahre, darf der Strand bei meinen Lieblingsorten natürlich nicht fehlen. Der Strand in Barceloneta wurde anlässlich der Olympischen Spiele in Barcelona künstlich angelegt. Betrachte ich es nüchtern ist es eigentlich kein besonders toller Strand: sehr schmal, ziemlich voll und ständig wurde man angequatscht ob man nicht einen Cocktail kaufen möchte. Vielleicht lag es daran, dass ich davor so lange nicht mehr am Meer war, aber ich habe mich dort einfach total wohlgefühlt, trotz der ganzen Dinge, die mich sonst sicher nerven würden. Ich habe die ersten richtig warmen Sonnenstrahlen des Jahres genossen, meine Füße in das kalte Wasser getaucht und mich gefreut endlich in Barcelona zu sein.

Barcelona, Strand, BarcelonetaÜbernachtet habe ich übrigens im Itaca Hostel (Affiliate Link*), super Zentral im Barri Gòtic. Ein super Ausgangspunkt um die Stadt zu erkunden.

Wart ihr schonmal in Barcelona? Was waren eure Lieblingsorte dort?

Rezepte aus Österreich: Vegane Semmelknödel mit Pilzrahm

Heute gibt es für euch ein Rezept, dass ich aus Österreich mitgebracht habe: vegane Semmelknödel mit Pilzrahm. Diese habe ich mit ganz normalen Brötchen gemacht, in Österreich und auch in Bayern gibt es dafür extra Knödelbrot.

vegane Semmelknödel Zutaten für 3-4 Personen:
für die Semmelknödel:
8 normale Brötchen vom Vortag
350 ml Sojamilch
1 kleine Zwiebel (optional)
Kräuter, Gewürze
für die Soße
500g Champignons
2 EL Vegane Basis für braune Soße
200ml Wasser
50ml Sojasahne

1. Die Brötchen in kleine Würfel schneiden. Die Sojamilch leicht erhitzen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die lauwarme Milch über die Brötchenwürfel geben und alles mit den Kräutern verkneten.
2. Wer möchte kann zu dem Teig noch angebratenen Zwiebelwürfel geben. Sollte die Masse zu feucht sein noch ein paar Semmelbrösel dazugeben.
3. Nun die Knödel formen. Am Besten nimmt man dazu Einmal Handschuhe und befeuchtet diese zwischendurch immer wieder mit etwas Wasser. Die Knödel in Kochendes Salzwasser geben und 10-15min ziehen lassen.
4. Für die Soße die Pilze in Scheiben schneiden und in einer großen Pfanne braten. Die Basis für braune Soße mit dem Wasser vermischen und die Pilze damit ablöschen. Dann die Sojasahne dazugeben und alles nochmal kurz aufkochen lassen.

vegane Semmelknödel Zu Knödeln wird auch oft Gulasch serviert, ich bin aber keine großer Freund von dieser Art Fleischersatz, deswegen gibt es bei mir Pilze dazu. Früher gab es bei uns immer fertige Knödel, aber seitdem wir dieses einfache Rezept kennen, machen wir sie immer selbst. Das ist zwar etwas mehr Aufwand, schmeckt aber auch viel besser.

vegane Semmelknödel Wenn noch Knödel übrigbleiben kann man die super in Scheiben schneiden und in der Pfanne anbraten.

Mosaiksteine Jahresrückblick 2015

Bevor das laufende Jahr zu Ende geht und ihr hoffentlich gut in 2016 rutscht möchte ich heute auf das letzte Jahr zurückblicken und mich nochmal an die schönsten Momente erinnern. Ich habe in diesem Jahr wirklich viel erlebt, habe schöne Reisen unternommen, viele Rezepte ausprobiert und viele tolle andere Blogger kennengelernt. Das ist wirklich das tollste beim Bloggen: der Austausch mit Lesern und anderen Bloggern. Ich freue mich immer riesig, wenn mir jemand schreibt, sie hätten eins meiner Rezepte ausprobiert und finden es lecker. Auch freue ich mich natürlich über die Möglichkeiten, die das Bloggen mir eröffnet. In diesem Jahr war ich für den Blog zum Beispiel in Maastricht, in Hannover und in Berlin auf Bloggerreisen oder Events, wo ich nicht nur viele tolle Blogger und andere Leute kennenlernen durfte, sondern auch einiges übers Bloggen gelernt habe.
Fürs nächste Jahr kann ich nur hoffen, dass es für mich mit dem Blog so weitergeht. Einige Reisen sind schon in Planung und ich möchte euch auch im nächsten Jahr weiter mit Rezepten, Tipps und Geschichten inspirieren. Jetzt gibt es aber erstmal mein Best of 2015, der Relaunch fand zwar erst im April statt, trotzdem fange ich natürlich im Januar an.

Januar

Jahresrückblick 2015 FebruarIm Januar versuchte ich mich am frittieren. Es gab vegane Krapfen und Cronuts. Der Relaunch des Blogs stand außerdem ganz oben unter meinen Vorsätzen für 2015.

Februar

Tower BridgeIm Februar flog ich für ein paar Tage nach London. Es war mein erster Besuch in England und ich konnte in der kurzen Zeit wirklich viel sehen. Die Stadt hat mir aber so gut gefallen, dass ich unbedingt nochmal hinmöchte. Mehr dazu in meinem London Reisebericht.

März

Jahresrückblick 2015 MärzIm März war ich viel vegan Essen in Köln und Bonn und habe einige Restaurants getestet. Meine Lieblinge verrate ich in meinem Vegan in Bonn Guide. Ich arbeitete weiter am Relaunch und plante meine Reisen.

April

Instagram Eindrücke BarcelonaIm April gab es dann den lange geplanten Relaunch, außerdem ging es für mich ein paar Tage nach Barcelona, eine Stadt die schon lange ganz oben auf meiner Bucket List stand. Hier findet ihr meine Lieblingsplätze in Barcelona.

MaiRennes, Bretagne, Frankreich, Altstadt, Café, FachwerkIm Mai gab es hier auf dem Blog einige Beiträge zu meinem Bretagne Urlaub letztes Jahr, kulinarisch ging es um Spargel und es gab Spargelcremesuppe.

Juni

Bild-13Im Juni machte ich einen kleinen Ausflug zum Rursee in die Eifel und war außerdem beim Veggiefest in Koblenz und auf der Photo + Adventure im Landschafstpark Duisburg Nord.

Juli

Bild-27Im Juli war ich für ein paar Tage in Wien, vorher gab es für euch mein Rezept für Blaubeer Käsekuchen. Anfang des Monats war ich außerdem bei meinem ersten Bloggertreffen in Köln.

August

Zucchinspaghetti mit Linsen-Bolognese 1Im August gab es einige Rezepte mit Zucchini, z. B. Zucchinispaghetti mit Linsenbolognese, und meine London Erlebnisse schafften es endlich auf den Blog. Ich versuchte den Sommer so gut es ging zu genießen und war viel draußen, ende des Monats war ich auf einem kleinen Festival, dem Green Juice, in Bonn.

September

Apfeltarte 3Im September war ich auf meiner ersten Bloggerreise in Maastricht, kulinarisch ging die Reise diesem Monat nach Frankreich, z. B. mit französischer Apfeltarte. Anfang des Monats besuchte ich den Caravan Salon in Düsseldorf.

Oktober

Kürbis Süßkartoffel Suppe 2Im Oktober gab es einige Rezepte mit Kürbis. Mit am besten schmeckte mir die Kürbis Süßkartoffel Suppe. Außerdem erzählte ich euch von einem Tagestrip nach Amsterdam. Für das Blog Camp fuhr ich für zwei Nächte nach Hannover, wo ich tolle andere Blogger traf und einiges lernte. Außerdem war ich bei der Veggieworld in Düsseldorf, wo ich viele vegane Produkte entdecken und probieren konnte.

November

Bild-7Im November nahm ich euch mit auf eine Wanderung ins Siebengebirge im Herbst. Anfang des Monats war ich für ein Wochenende in Berlin für zwei Events mit anderen Reisebloggern und teilte meinen veganen Tipps für Berlin mit euch.

Dezember

Schokoplätzchen 1Im Dezember drehte sich alles um Weihnachten so gab es meine liebsten Weihnachtsplätzchen, die Schokoplätzchen und vegane Pralinen als Last Minute Weihnachtsgeschenk. Anfang des Monats war ich außerdem bei einem tollen Event mit Asus in der Skihalle in Neuss, wo wir mit einige Reisebloggern rodeln waren.

Zum Schluss wünsche ich euch noch einen guten Rutsch und alles Gute für 2016.

Rezept: Vegane Pralinen selbst machen

Heute gibt es für euch ein Rezept für vegane Pralinen, die sich wunderbar als Last Minute Weihnachtsgeschenk eignen. Zum einen sind sie relativ einfach und schnell selbst gemacht, zum anderen muss man sie eh kurz bevor man sie verschenken möchte herstellen, da die Haltbarkeit begrenzt ist. Ich habe zwei Sorten gemacht. Einmal Nougat-Mandel Pralinen mit dunkler Schokolade und einmal Kokospralinen mit weißer Schokolade. Beide sind realtiv einfach selbst herzustellen und auch für Anfänger geeignet. Ich habe selbst auch das erste mal Pralinen gemacht und werde diese zu Weihnachten verschenken.

vegane Pralinen 1vegane Nougat-Mandel Pralinen
Zutaten (gibt ca. 25 Stück)
125g veganen Nougat
100g gehackte Mandeln
180g vegane dunkle Schokolade

1. Den Nougat schmelzen, die Mandeln unterrühren und die Masse kaltstellen.
2. Wenn sie fest genug ist kleine Kugeln formen, die Schokolade schmelzen und die Kugeln mit einem Löffel darin drehen, bis sie mit Schokolade umschlossen sind.
3. Auf Backpapier fest werden lassen, anschließend im Kühlschrank lagern.

vegane Pralinen 4vegane Kokospralinen
Zutaten (gibt ca. 25 Stück)
100g Margarine
100g Puderzucker
2 Päckchen Vanillezucker
100g Kokosflocken
200g vegane weiße Schokolade

1. Die Margarine mit dem Puderzucker und dem Vanillezucker aufschlagen, dann die Kokosflocken unterrühren.
2. Die Masse zu kleinen Kugeln formen, die Schokolade schmelzen und die Kugeln mit einem Löffel darin drehen, bis sie mit Schokolade umschlossen sind.
3. Auf Backpapier fest werden lassen und anschließend im Kühlschrank lagern.

Die veganen Pralinen sind ca. 2 Wochen im Kühlschrank haltbar. Bei den Kokospralinen ist die Füllmasse etwas mehr als bei den Nougat-Mandel Pralinen, deshalb braucht man etwas mehr Schokolade zum überziehen. Ich wusste auch vorher nicht genau, wie viel ich brauche und habe lieber etwas mehr genommen. Mit der restlichen geschmolzenen Schokolade habe ich dann einfach Nüsse überzogen, Plätzchen gehen natürlich auch. Die Kokospralinen könnt ihr natürlich auch mit dunkler statt weißer Schokolade machen. Zum verschenken werde ich die Pralinen noch hübsch einpacken, in einer kleinen Tüte, oder in einer Dose. Solche selbstgemachten Geschenke kommen in meiner Familie eigentlich immer sehr gut an und sei es auch nur als Kleinigkeit nebenbei.

vegane Pralinen 5vegane Pralinen 2Habt ihr schonmal vegane Pralinen selbstgemacht? Und verschenkt ihr diese Jahr selbstgemachte Kleinigkeiten aus der Küche?

Rezept: Linseneintopf aus „Vegan und Glutenfrei“

Heute gibt es nicht nur einen winterlichen, glutenfreien Linseneintopf, ich stelle euch auch ein neues Kochbuch vor, aus dem das Rezept stammt.

Linseneintopf 2Zutaten für 2 Portionen:
200g rote Linsen
2 mittelgroße Kartoffeln (mehlig kochend)
2-3 Karotten
1 Zwiebel
Kokosöl
Gewürze

1. Die Zwiebel schälen und würfeln, die Kartoffeln ebenfalls schälen und in kleine Stücke schneiden, die Karotten schälen und in Scheiben schneiden.
2. Die Zwiebel in einem Topf mit Kokosöl andünsten, die Linsen waschen und kurz mitdünsten. Dann Kartoffeln und Karotten dazugeben und mit Wasser aufgießen bis alles bedeckt ist.
3. Kurz aufkochen und ca 20min köcheln lassen bis alles gar ist. Zwischendurch umrühren, damit nichts anbrennt und bei Bedarf etwas Wasser nachschütten. Zum Schluss nach belieben mit Salz, Pfeffer und Curry würzen.

Linseneintopf 1Das Buch heißt „Vegan und Glutenfrei“ und wurde von der Ernährungsberaterin Beatrice Schmidt geschrieben. Sie schreibt übrigens auch einen Blog wo ihr viele weitere Rezepte findet.
Insgesamt enthält das Buch 38 Rezepte unterteilt in Suppen und Eintöpfe, Salate, Hauptspeisen, Dessert, Brotaufstriche, Brot und Kuchen und Gebäck. Wie der Titel schon sagt sind alle Rezepte vegan und glutenfrei, kommen aber auch ohne Soja aus. Am Ende enthält das Buch noch ein Kapitel mit Tipps und Links zu den Zutaten, pflanzlichen Eiweiß und B12 Lieferanten und einen Saisonkalender.

Linseneintopf 3Die meisten Rezepte sind meiner Meinung nach relativ einfach nachzukochen, abgesehen von Kuchen und Brot wofür man doch ein paar Zutaten braucht, die nicht in jeder (veganen) Küche zu finden sind. Wenn man saisonal kocht passen die Rezepte eher zu Herbst und Winter, wobei man beim Gemüse natürlich variieren kann. Neben dem Linseneintopf fand ich außerdem die Rezepte für Gemüsegulasch mit Quinoa, die Mandel Pralinen und den Basilikum-Tomaten-Aufstrich sehr ansprechend. Super finde ich, dass bei vielen Rezepten dabeisteht welche Vitamine und Nährstoffe die Zutaten enthalten. Was mir nicht so gut gefällt sind die Bilder, ich lasse mich eben gern bei jedem Rezept von den Bilder inspirieren. Es gibt zwar vor jedem Kapitel Bilder von den Gerichten, diese sind jedoch oft zu dunkel oder unscharf. Das Buch kostet 14,65€ wovon 0,50€ direkt an die Katzenhilfe Bleckede gespendet werden. Für den Preis könnte das Buch allerdings noch ein paar Rezepte mehr haben.

Linseneintopf 4Fazit: Für Leute die sich vegan und glutenfrei ernähren wollen (oder müssen) ist das Buch auf jeden Fall empfehlenswert, da man hier viele gute Tipps und leckere Rezeptideen bekommt.

Das Rezensionsexemplar wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

Rezept: vegane Schokoplätzchen zum Ausstechen

Heute  gibt es ein einfaches Rezept für vegane Schokoplätzchen zum Ausstechen. Diese Plätzchen sind ein altes Familienrezept und werden bei mir jedes Jahr gebacken. Schon als ich noch ganz klein war habe ich immer beim Ausstechen geholfen und als ich Veganerin wurde habe ich diese vegane Variante kreiert. Zum Glück lies sich das Rezept ganz einfach veganisieren und schmeckt immer noch genauso lecker (wenn nicht besser, weil es ohne Tierleid auskommt).

vegane Schokoplätzchen 1

Zutaten für eine große Dose vegane Schokoplätzchen:
120g Margarine
350g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
500g Mehl
½ Päckchen Backpulver
100g Backschokolade
3 Eiersatz (ich habe Sojamehl mit Wasser genommen)
3-4EL Sojamilch (nach Bedarf)

1. Margarine und Zucker in eine Schüssel geben, Mehl und Backpulver dazu sieben. Die Schokolade fein reiben (oder in einem guten Mixer zerkleinern) in die Schüssel geben und alles mit dem Eiersatz zu einem Teig verkneten. Nach Bedarf etwas Sojamilch hinzufügen, der Teig sollte aber nicht zu klebrig sein.
2. Den Teig am besten über Nacht, aber mindestens 4 Stunden kaltstellen.
3. Der Teig wird am Besten Stückweise weiterverarbeitet, damit er möglichst kalt und damit leichter auszurollen ist. Auf einer leicht bemehlten Fläche nochmals kurz durchkneten und 2-3mm dick ausrollen. Die Plätzchen Ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Bei 170°C Umluft ca.12min backen.

vegane Schokoplätzchen 3

Wie ihr seht, sind die veganen Schokoplätzchen wirklich einfach. Sie eigenen sich perfekt zum Ausstechen für kleine und große Ausstechformen. Nur bei eingedrückten Mustern kann es mal etwas außeinanderlaufen, da ja etwas Backpulver im Teig ist. Auch wenn Ausstechplätzchen (zumindest meiner Meinung nach) zeitlich immer etwas aufwendiger sind, gehören die Schokoplätzchen noch zu der einfacheren Variante. Die müssen nach dem backen nämlich nur noch abkühlen und nicht noch verziert werden. Durch die kleingeriebene Schokolade im Teig sind sie trotzdem super schokoladig (viel mehr, als wenn man nur Kakaopulver verwenden würde), auch ohne Verzierung.

Als eine etwas abgewandelte Form von diesem Rezept backen wir jedes Jahr übrigens auch noch Schokoladen-Orangen Plätzchen. Dafür kommt dann noch etwas abgeriebene Orangenschale von einer Bio-Orange mit in den Teig. Von dieser Sorte backen wir in der Regel nur das halbe Rezept und verwenden nur kleine Ausstechförmchen, da diese Kekse doch etwas herber schmecken. Trotzdem dürfen sie auf unserem Plätzchenteller zu Weihnachten nicht fehlen.

In den letzten Jahren habe ich natürlich noch weitere Plätzchenrezepte veganisiert. Auf dem Blog findet ihr schon meine Rezepte für vegane Nusstaler, veganes Spritzgebäck, vegane Schoko-Butterkekse und vegane Schoko-Nuss Makronen.

Was ist euer liebstes Plätzchenrezept zu Weihnachten?