Rezept: Blumenkohl-Erdnuss Curry mit gebratenem Tofu

Vegane Currys stehen noch gar nicht so lange auf meinem Speiseplan, aber inzwischen habe ich Geschmack daran gefunden und probiere immer mal neue Kombinationen aus. So auch bei diesem Rezept wo ich ein würziges Blumenkohl-Curry mit einer cremigen Erdnusssoße ergänzt habe, dazu gibt es klassisch Reis und knusprig gebratenen Tofu.

Blumenkohl-Erdnuss Curry mit gebratenem Tofu und Reis in zwei kleinen Schälchen

Zutaten für ca. 4 Portionen:
1 Kopf Blumenkohl
3-4 Karotten
200g grüne Bohnen
1 Dose Kokosmilch
200ml Gemüsebrühe
3EL Erdnussbutter
1EL gelbe Currypaste

Außerdem
200g Basmatireis
200g Räuchertofu

Zubereitung:
1. Für das Curry die Karotten Schälen und in Scheiben schneiden, den Blumenkohl in kleine bis mittelgroße Röschen teilen, die Bohnen putzen und falls man frisch verwendet, kurz 10 min in heißem Wasser garen lassen.
2. In einer großen Pfanne etwas Öl erhitzen, die Karotten darin für ca. 5min anbraten. Dann die Currypaste hinzugeben und kurz mitrösten, mit der Kokosmilch ablöschen und gut verrühren.
3. Die Gemüsebrühe aufkochen und die Ernussbutter unterrühren. Blumenkohlröschen und Bohnen in die Pfanne geben, mit der heißen Erdnussoße übergießen. Jetzt mindestens 20 Minuten bei geschlossenem Deckel garen lassen, bis der Blumenkohl weich ist.
4. Währenddessen einen kleinen Topf mit heißem Wasser aufsetzen und den Reis kochen.
5. Den Tofu in grobe Stücke schneiden und in einer Pfanne knusprig von allen Seiten anbraten. Beim servieren auf das Curry geben.

Blumenkohl-Erdnuss Curry mit gebratenem Tofu und Reis in zwei kleinen SchälchenBlumenkohl-Erdnuss Curry in einem großen Topf

So ein Erdnuss-Curry schmeckt wirklich super. Cremig, würzig und mit viel leckerem, frischen Gemüse. Am liebsten mag ich Currys mit Kokosmilch und auch hier ist die Soße wieder damit gemacht. Damit es etwas cremiger wird habe ich neben der Erdnussbutter auch noch Gemüsebrühe dazugegeben. So hat man mehr Flüssigkeit, in der das Gemüse garen kann. Für den Geschmack ist es übrigens sehr wichtig, dass das Gemüse in der Soße gart. So werden die Aromen besser übertragen. Und ja: mit genügend Flüssigkeit wird auch der Blumenkohl beim kochen des Currys sehr weich.

Für die Würzung mache ich es mir gern einfach und greife auf eine fertige Currypaste zurück. Hier muss man ein bisschen aufpassen und auf die Zutaten achten um sicherzugehen, dass sie vegan sind. Inzwischen gibt es in gut sortierten Supermärkten oder in der Drogerie aber sogar Currypasten mit veganer Kennzeichnung. Die Paste muss gut in das Curry eingerührt werden, damit sich die Würzung gut verteilt.

Blumenkohl-Erdnuss Curry mit gebratenem Tofu und Reis in zwei kleinen Schälchen

Zu dem Curry serviere ich meistens Reis. Wenn schon Kartoffeln oder Süßkartoffeln enthalten sind, esse ich es manchmal auch so. Hier habe ich zusätzlich noch gebratenen Tofu ergänzt. Der ist optional, passt aber sehr gut dazu. Ich habe Räuchertofu verwendet und ihn in grobe, flache Stücke geschnitten. Frisch und knusprig von beiden Seiten angebraten schmeckt das super dazu.

So ein Curry ist jedenfalls ein super abwechslungsreiches veganes Hauptgericht. Schön würzig, mit viel Gemüse und mit etwas Übung schnell und einfach zubereitet. Außerdem ist es ein ideales Meal-Prep Gericht, dann Currys kann man gut in größeren Portionen vorbereiten und für die nächsten Tage im Kühlschrank aufbewaren oder sogar einfrieren.

Weitere Rezeptideen:
Veganes Gemüsechili
Zucchini-Reis-Pfanne
Vegane Gemüse Paella

Wüstentour in Swakopmund: entdecke die Little Five

Namibia wird zum Großteil bedeckt von großen Wüstenlandschaften wie der Namib und der Kalahari. Auch in diesem trockenen Klima haben sich einige Spezies besonders gut angepasst und selbst in den hohen Sanddünen verstecken sich kleine Lebewesen. Die „Little Five“, die kleinen Tiere der Wüste, haben wir bei einer Tour bei Swakopmund gesucht. Welche Tiere dazugehören und was eine Wüstentour sonst noch so besonders macht, liest du in diesem Artikel.

Aussicht auf das Dünenmeer bei Swakopmund

Living Desert Tour ab Swakopmund

Früh morgens um 8 Uhr werden wir in Swakopmund an unserem Hotel abgeholt. Wir steigen in den kleinen Jeep und verlassen die Stadt in Richtung Süden. Unser Ziel: die Sanddünen vor den Toren der Stadt. Dieser Teil der Namib-Wüste grenzt direkt an den Atlantik, die Dünen fallen direkt ins Meer ab. Durch die Nähe zur Stadt hat sich hier ein Hotspot für Wüsten-Tourismus* (Affiliate-Link) entwickelt: Quad-Touren, Sandboarding und Wüstentouren wie unsere sind die Highlights.

Verantwortungsvolle Anbieter achten dabei auf kleine Gruppen und fahren nur in vorgegebenen Fahrspuren. Wer Offroad fährt kann nämlich ganz schön viel kaputt machen. In den Dünen verwehen die Reifenspuren zwar schnell, in anderen Gebieten der Wüste sind die Spuren allerdings noch über Jahrhunderte sichtbar. Deswegen gehört das Gebiet auch seit 2010 zum Dorob Nationalpark um weitere Beschädigung zu verhindern. Wir fahren mit einer Gruppe mit zwei Jeeps in die Dünen, lassen erst etwas Luft aus den Reifen und dann geht es in Kolonne los.

Leben und Vegetation in der Wüste

Als erstes merken wir, dass es früh morgens noch recht frisch ist. Über Nacht ist wie so häufig Nebel vom Atlantik aufgezogen, der noch über den Dünen liegt. Aus dem Nebel ziehen viele der Pflanzen und auch einige Tiere das dringend benötigte Wasser. Der Tok-Tokkie (Nebeltrink-Käfer) klettert beispielsweise Nachts auf die Dünenkämme und lässt den Nebel am eigenen Körper kondensieren.

Kleine Dünen in der Namib Wüste

Viel Vegetation findet sich allerdings nicht, doch trotzdem ist der Sand voller Nahrung. Die kleinsten Wüstenbewohner fressen Sedimente und Pollen, die vom Wind in die Wüste getragen werden. Der Blütenstaub wird dabei teils von Botswana aus bis in die Dünen vor Swakopmund geweht. Die Insekten, die sich davon ernähren, sind dann wiederum Futter für größere Tiere.

Die Little Five der Wüste

Jedem der schonmal auf Safari war, sind die Big Five ein Begriff. Die Little Five, die kleinen Bewohner der Wüste, kennen dagegen nur wenige. Wir gehen bei unserer Tour natürlich auf die Suche nach diesen Tieren. Während der eine Guide uns mehr über die Wüste erzählt, dreht der andere schon seine Runden und geht auf Spurensuche.

Namibgecko

Als erstes suchen wir einen Namibgecko. Die kleinen Tiere sind nachtaktiv und graben sich tagsüber in den Sand ein. Anhand der Spuren die sie hinterlassen, kann man ihre Höhlen allerdings gut ausmachen. Hier gräbt unser Guide dann im Sand und fördert einen kleinen Gecko zutage. Der sieht wirklich putzig aus mit seiner fast durchsichtigen Haut und den großen Augen. Außerdem hält er perfekt still fürs Foto, bevor wir ihn wieder in die Höhle setzen.

Namib Gecko sitzt auf dem Sand

Wüstenchamäleon

Das zweite Tier ist schon seltener zu finden. Wir haben Glück, das unser Guide ein Wüstenchamäleon auf einem kleinen Busch entdeckt. Da sitzt es und schaut ganz neugierig, was für eine Gruppe sich da versammelt hat. Noch spannender sind allerdings die Maden, die unser Guide als Leckerbissen mitgebracht hat. So können wir beobachten wie das Chamäleon mit seiner langen Zunge blitzschnell die Beute umwickelt, zu sich heranzieht und dann genüsslich verspeist. Für mehr davon klettert es sogar langsam vom Busch herunter und wechselt die Farbe von einem matschigen Olivgrün mit schwarzen Flecken zu einem hellen Beige. Später wechselt es wieder zurück um mit den dunklen Farben am frühen Morgen mehr Wärme aufzunehmen.

Ein Wüstenchamelon sitzt gut getarnt im Busch.Ein Wüstenchamäleon läuft über den Sand und wechselt zu einer beigen Farbe.

Zwergpuffotter

Die Zwergpuffotter oder Namibviper ist die kleinste Schlangenart in Namibia. Wer sie nicht aktiv sucht, kann eher zufällig an ihr vorbeilaufen ohne sie zu sehen, denn sie vergräbt sich am liebsten im Sand. Dann schauen nur noch Augen, Schnauze und eventuell die Schwanzspitze hervor. Diese ist nämlich etwas dunkler gefärbt als der Rest der Schuppen und ähnelt so, halb vergraben, dann einem Insekt. Damit kann die Namibviper ihre eigene Beute anlocken.

Eine Namib Viper gräbt sich im Sand ein.

Auch hier haben wir wieder Glück, dass unser Guide eine der Schlangen aufgespürt hat. Mit etwas mehr Abstand (denn die Namibviper ist giftig, wenn auch nicht tödlich für Menschen) schauen wir zu, wie sie aus dem Sand aufgescheucht wird und sich dann in Seitwärtsbewegungen die Düne hinauf schlängelt.

Eine Namib Viper schlängelt sich seitwärts die Düne hinauf.

Wüsteneidechse

Unsere letzte Sichtung heute ist die Wüsteneidechse. Diese treffen wir am unteren Ende einer hohen Sanddüne. Tatsächlich müssen wir uns nur in den Sand setzen und warten, dann kommen die neugierigen Eidechsen angelaufen.

Eine neugierige Wüsteneidechse

Dancing White Lady

Diese weiße Radspinne konnten wir bei unserer Tour leider nicht aufspüren. Sie sind Nachtaktiv und graben sich tagsüber in 30-40cm tiefe Röhren in die Sanddünen ein. Wer ein Foto sehen will, schaut mal bei ferngeweht vorbei, sie hat bei ihrer Tour eine gesehen.

Panoramatour durch die Dünen

Nach unserer Little Five Safari geht unsere Wüstentour weiter durch die Dünen. Wir steigen in die Jeeps und fahren langsam Hügel um Hügel hinauf. Von weit Oben genießen wir ein herrliches Wüstenpanorama. Besonders schön ist es auf einer Düne am Meer, von der man die Wellen an den Strand laufen sehen kann. Danach verlassen wir die Wüste wieder, mit vielen neuen Eindrücken und Wissen über diesen Lebensraum.

Mit dem Jeep geht es durch hohe Dünen

Infos zu dieser Tour:

• Die Living Desert Tour ist eine Halbtagestour die ab Swakopmund angeboten wird.
• Damit es nicht zu heiß wird, findet sie Vormittags zwischen 8 und 13Uhr statt.
• Kosten sind ca. 850NAD + Trinkgeld.
• Wir waren mit Living Desert Adventures unterwegs, weitere Anbieter findest du z.B. über getyourguide* (Affiliate-Link).

Weiterlesen zu Namibia und Safaris:
Intu Africa Kalahari – Safari im Private Game Reserve
Ein Tag Safari im Krüger Nationalpark
Namibia: praktische Tipps zur Reiseplanung

11 vegane Rezepte mit Kürbis

Mein mit Abstand liebstes Herbstgemüse ist Kürbis. Klar, dass sich im laufe der Jahre so einige vegane Kürbisrezepte hier angesammelt haben. Die Bandbreite ist dabei groß: von herzhaft bis süß und von cremigen Suppen zu würziger Bolognese.

Vegane Rezepte mit Kürbis Titelbild mit Schriftzug und Kürbissuppe

Kürbis Kokos Suppe

Beginnen wir mit einem Klassiker: Kürbissuppe. In dieser Variante habe ich den Kürbis mit cremiger Kokosmilch verfeinert. Dazu gibt es knusprige selbstgemachte Croutons.

Kürbis-Kokos Suppe

Zum Rezept für Kürbis Kokos Suppe

Ofenkürbis auf veganer Fetacreme

Bei dieser Vorspeise gibt es den Kürbis in Spalten geschnitten und würzig mariniert aus dem Ofen. Serviert wird er auf einer veganen Fetacreme und mit Kürbiskernen als Topping.

Ofenkürbis in Spalten auf veganer Fetacreme

Zum Rezept für Ofenkürbis auf veganer Fetacreme

Kürbis Süßkartoffel Suppe

Noch eine Suppenvariation, diesmal etwas sättigender, dann ich habe noch Süßkartoffel und Karotten hinzugefügt. In dieser Kombination eignet sich die Suppe auch wunderbar als Hauptspeise mit Walnüssen als Topping und frischem Brot dazu.

Eine Schaale Kürbis Süßkartoffelsuppe, im Hintergrund Walnüsse und ein Nussknacker.

Zum Rezept für Kürbis Süßkartoffel Suppe

Salat mit gebackenem Kürbis

Besonders gerne mag ich Kürbis aus dem Backofen. In diesem Rezept dient der als Topping auf einem leckeren Salat. Der Kürbis wird dazu in Spalten oder Stücke geschnitten, mit einer Marinade aus Öl und Gewürzen im Backofen gegart und dann mit gemischtem Salat und optional veganem Feta serviert. Hier kann man übrigens sowohl Hokkaido als auch Butternut Kürbis verwenden.

Eine große Bowl Salat mit gebackenem Kürbis, veganem Feta und Walnüssen.

Zum Rezept für Salat mit gebackenem Kürbis

Kürbis Flammkuchen

Ein knuspriger Flammkuchen gehört für mich genauso in den Herbst wie der Kürbis, wieso also nicht beides kombinieren?! Das schmeckt super und ist auch mit selbstgemachtem Teig gar nicht schwierig. Dazu dann einen leckeren Federweißer und fertig ist das perfekte Herbstgericht.

veganer Flammkuchen mit Kürbis auf einem Holzbrett

Zum Rezept für veganen Kürbis Flammkuchen

Pumpkin Pasties

Die Pumpkin Pasties sind ein von Harry Potter inspiriertes Rezept, dort gibt es im Hogwarts Express nämlich immer leckere Kürbispasteten. Der Kürbis wird dazu in Stücke geschnitten, mit Marinade im Ofen gebacken und dann grob gestampft. Die Füllung wird mit Teig zu Pasties geformt und nochmals gebacken. Super lecker und ideal zum mitnehmen.

vegane Pumpkin Pasties

Zum Rezept für Pumpkin Pasties

Kürbis Bolognese

In diesem Rezept wird aus dem Kürbis, zusammen mit anderem Gemüse eine leckere Bolognese. Diese kommt komplett ohne Fleischersatz aus, schmeckt aber auch mit Kürbis, Karotten, Pilzen, Sellerie und Tomaten sehr gut.

Nudeln mit veganer Kürbisbolognese

Zum Rezept für vegane Kürbis Bolognese

Kürbis Risotto

Bei diesem Risotto ist dagegen wieder der Kürbis allein der Star. Dabei wird er in Stücke geschnitten und zusammen mit dem Reis gegart, bis ein cremiges Risotto entstanden ist. Einfach und lecker!

veganes Kürbisrisotto

Zum Rezept für veganes Kürbis Risotto

Kürbis-Curry

Auch in einem Curry schmeckt Kürbis super, egal ob in Kombination mit weiterem Gemüse oder wie hier alleine in einer cremigen Soße aus Kokosmilch.

veganes Kürbis-Curry in einer Bowl mit Reis

Zum Rezept für veganes Kürbis-Curry

Kürbis Spekulatius Cupcakes

Wusstest du, dass man mit Kürbis auch prima backen kann? Dazu wird der Kürbis fein geraspelt und unter den Teig gemischt. Zusammen mit etwas Zimt und Spekulatius entsteht ein fast schon weihnachtliches Cupcake Rezept.

Kürbis-Spekulatius Cupcakes mit Sahnetopping und Keksdeko

Zum Rezept für Kürbis Spekulatius Cupcakes

Kürbiswaffeln

Bei diesen Waffeln versteckt sich der Kürbis ebenfalls klein geraspelt im Teig. Geschmacklich sticht er dabei kaum hervor, eher noch durch die orange Farbe der Waffeln. Diese werden im Waffeleisen knusprig ausgebacken und dann serviert.

vegane Kürbiswaffeln

Zum Rezept für vegane Kürbiswaffeln

Die schönsten Wanderungen auf den Drachenfels

Auf keinen Berg bin ich schon so oft gewandert, wie auf den Drachenfels. Es ist auch einfach der schönste Berg im Siebengebirge und immer einen Ausflug wert. Ich bin schon zu jeder Jahreszeit nach oben gewandert und kenne jede Route. Welche Wanderungen auf den Drachenfels am schönsten sind, habe ich für euch hier zusammengefasst.

Drachenfels mit markanten Felsen und Weinbergen

Der Drachenfels im Siebengebirge

Mit 321 Metern Höhe, ist der Drachenfels zwar nicht der höchste Berg im Siebengebirge, aber dafür definitiv der markanteste und meistbesuchte. Das Mittelgebirge liegt malerisch am Rhein, südlich von Bonn und an der Grenze zu Rheinland-Pfalz. Wer hier wandert, für den geht es auf über 40 Bergen und Hügeln schonmal ordentlich bergauf und bergab, teilweise auch über alpine Pfade. Auf den Drachenfels führen dabei verschiedene Routen von einfach bis moderat. Bis zum Plateau fährt außerdem die Drachenfelsbahn, die älteste Zahnradbahn Deutschlands. Von dort kann man schon eine tolle Aussicht auf das Rheintal und bis weit in die Eifel genießen (bei gutem Wetter kann man sogar den Kölner Dom sehen), in der Gastronomie einkehren, oder das letzte Stück bis zum Gipfel laufen und die Ruine erkunden.

Das Drachenfelsplateau kurz unterhalb der Ruine.Aussicht auf den Rhein vom Drachenfels

Wanderrouten auf den Drachenfels

Die klassische Route über den Eselsweg

Über den Eselsweg wandern die meisten Besucher:innen auf den Drachenfels. Dieser startet ursprünglich schon am Eselbrunnen am Rheinufer in Königswinter, führt dann erst zur Talstation der Drachenfelsbahn und über einen asphaltierten Weg daneben steil bergauf. Der Name erinnert an die Vierbeiner, die erst Lasten aus den Steinbrüchen, ab Beginn des Tourismus am Drachenfels im frühen 19. Jahrhundert auch Besucher:innen auf ihren Rücken den Berg hinauf und hinunter tragen mussten. Etwa auf halber Strecke passiert man die Drachenburg (auch hier lohnt sich ein Besuch), dann folgt der steilste Teil des Aufstiegs und es geht auf einem kurzen Stück bis zum Plateau durch den Wald. Von einem Aussichtspunkt in einer Kurve bietet sich nochmal ein toller Ausblick auf Schloss Drachenburg.

Blick auf Schloss Drachenburg, Bonn und den Rhein im Herbst

Länge: 2,3km (einfache Strecke)
Schwierigkeit: leicht

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Die naturnahe Route durch das Nachtigallental

Wer es etwas ruhiger mag, der sollte die Route durch das Nachtigallental wählen. Der Aufstieg auf den Drachenfels beginnt hier am Bahnhof, man überquert die Gleise, läuft unter der B42 hindurch und schon ist man auf einem ruhigen Waldweg. Der Weg steigt langsam durch das Tal hinauf, in der Mitte plätschert ein Bach und man kann den Wald zu jeder Jahreszeit anders erleben. Im Frühjahr entdeckt man mit etwas Glück blühende Buschwindröschen in Bachnähe und das erste sprießende Grün, im Sommer spenden die Bäume wohltuenden Schatten und im Herbst leuchten sie in allen möglichen bunten Farben, während sie im Winter an den selten Schneetagen im Rheinland unter einer leichten Schneedecke liegen. Am Ende des Tals kommt der Wanderweg auch unterhalb der Drachenburg heraus, von hier hat man jetzt mehrere Möglichkeiten weiter zu wandern: vorbei an der Drachenburg und über den steilen Eselsweg, über den Burghof und den Kutschenweg (die weniger steile Variante), oder mit einem Abstecher zum Milchhäuschen und rund um die Wolkenburg (die länger Variante).

Weg und Bach im NachtigallentalBuschwindröschen blühen im Frühling im Nachtigallental

Länge: 2,6km (Eselsweg Variante), 3,3km (Kutschenweg Variante), 4,5km (Milchhäuschen Variante)
Schwierigkeit: leicht

Die steile Route über den Rheinsteig

Die wohl steilste Route führt von Rhöndorf aus über den Rheinsteig auf den Drachenfels. Kurz hinter dem Ziepchesplatz zweigt ein Weg links ab und es geht direkt steil hinauf zum Ulanendenkmal. Hier kann man schon erste Ausblicke auf Bad Honnef und das Rheintal genießen. Dann geht es weiter in den Wald, zunächst weiter steil bergauf, dann windet sich er Pfad in Serpentinen den Hang hinauf. Kurz unterhalb des Drachenfelsplateaus wartet das Highlight dieser Route: der Aussichtspunkt auf dem Siegfriedfelsen, einer meiner Lieblingsorte im Siebengebirge. Von dort geht es dann nochmal steil weiter über wenige (ausgetretene) Treppen bis zum Drachenfels-Plateau. Übrigens: der schon etwas ausgetretene Weg wurde im Winter 2026 an einigen Stellen restauriert. So wurden unterhalb des Drachenfelsplateaus weitere Stufen ergänzt und die oberen Serpentinen sind jetzt mit einem Drahtseil gesichert.

Aussicht auf den Rhein, auf dem Weg zum Dranchefels.

Länge: 2km
Schwierigkeit: moderat (die Strecke ist kurz, aber steil und an einigen Stellen ist Trittsicherheit gefragt)

Praktische Tipps für deine Wanderung auf den Drachenfels

Anreise und Parken

Die Ausgangspunkte der Wanderungen: Königswinter und Rhöndorf erreichst du wunderbar mit dem ÖPNV. Beide Orte sind von Köln und Koblenz aus mit dem RE8 oder der RB27 und von Bonn mit der Straßenbahn Linie 66 erreichbar. Wer mit dem Auto anreist, findet größere Parkplätze in Königswinter, z.B. bei der Talstation der Drachenfelsbahn.

Einkehr

Wie bei jeder Wanderung kannst du auch einfach dein eigenes Picknick mitnehmen, auf dem Drachenfels gibt es aber mehrere Möglichkeiten zur Einkehr. Informiere dich aber besser je nach Saison über die Öffnungszeiten. Direkt auf dem Drachenfelsplateau gibt es ein Restaurant, sowie Restaurants und Biergärten rund um das Schloss Drachenburg. Wer auch rund um die Wolkenburg wandert, kann im Milchhäuschen einkehren. In den Orten im Tal gibt es sowohl diverse Restaurants als auch Cafés. Für Veganer:innen empfehle ich Sarah’s Konditorei & Café in Königswinter für Kaffee und vegane Törtchen.

Verhalten im Naturpark Siebengebirge

Im Naturpark Siebengebirge gilt das Wegegebot, wandere also bitte nur auf markierten Wegen und nicht abseits davon oder über Trampelpfade. Entsprechende Wanderwege sind mit einem roten Dreieck markiert, auf zusätzlich mit gelben Dreieck markierten Wegen dürfen auch Radfahrer fahren. Im Wald gibt es keine Mülleimer, nimm deinen Abfall also bitte wieder mit und werfe ihn nicht in die Natur.

Weitere Wandertipps für die Region:
Wandern im Siebengebirge: in 5 Touren über alle 7 Berge
Auf dem Rheinsteig durch das Siebengebirge
Beethoven Wanderweg: Anspruchsvolle Tagestour durch das Siebengebirge
Wandern in Bonn und Umgebung

Rheinsteig Etappen Oberes Mittelrheintal: Wandern durch das Weltkulturerbe

Der Rheinsteig wurde unser Wanderprojekt, weil wir hier mehrere Etappen direkt vor der Haustür ohne lange Anreise laufen konnten. Nachdem wir aber schon bis Koblenz gekommen waren und dank Deutschland-Ticket flexibel mit der Bahn unterwegs sein konnten, setzten wir unsere Wanderung fort und liefen nach und nach die weiteren Rheinsteig Etappen im Oberen Mittelrheintal. Dieser Abschnitt ist der wohl bekannteste des Rheinsteigs und er punktet mit tollen Aussichten, felsigen Abschnitten, Weinbergen und Burgen. Was euch auf den Etappen erwartet und wie ihr sie gut aufteilen könnt, lest ihr hier.

Liegebank vor der Rheinschleife bei Boppard

Rheinsteig Etappe 10: Von Koblenz nach Niederlahnstein

Von Koblenz führt die 10. Rheinsteig Etappe erst gemütlich am Rhein entlang. Da an der Brücke gebaut wird, war eine kleine Umleitung durch den Ort eingerichtet. Hinter der Kirche geht es dann links ab und ins Bienhorntal. Ein wunderschönes, ruhiges Bachtal, das uns an diesem warmen Tag über schattige, leicht ansteigende Wege bergauf führt. Wir folgen dem Pfad einige Kilometer, auch noch ein kurzer Stück neben dem Standortübungsplatz, überqueren dann den Bach und laufen entlang einer großen Wiese zum Wachheckerkopf.

Von hier folgen wir einem breiten Waldweg, der sich langsam zum Liedches-Berg hinaufschlängelt. Inzwischen hat sich die Fauna verändert, der Laubmischwald und das feuchte Bachtal sind einem sandigen Nadelwald gewichen. Die Kiefernnadeln federn die Schritte und verbreiten einen angenehmen Duft. Oben am Gipfel ist eine große Fläche gerodet. Hier haben sich aber schon andere Pflanzen breit gemacht und neben kleinen Nadelbäumen und Birken bedecken viele Gräser den Boden und Fingerhut sorgt für reichlich Farbtupfer.

Liegebank Hunsrückblick auf dem Rheinsteig

Für uns geht es erstmal wieder bergab, bis wir beim Hunsruckblick eine schöne Liegebank mit Aussicht für eine Pause finden. Dort schlängelt sich ein schmaler Pfad in Serpentinen den Berg hinab. Linkerhand führt wieder ein breiter Weg leicht bergan Richtung Rupertsklamm-Schutzhütte. Der Rheinsteig biegt aber schon woher wieder steil nach rechts unten ab zum Friedlandblick. Hier wartet nochmal eine Liegebank, danach aber ein anspruchsvoller Abstieg über eine steile, steinige Passage. Was wir hier hinabgewandert sind, müssen wir jetzt wieder aufsteigen. Der breite Weg führt (diesmal leider viel in der prallen Sonne) bis zur Schutzhütte. An der Uhuley haben wir dafür nochmal einen tollen Ausblick auf das Lahntal.

Ausblick auf das Lahntal von der Uhuley

Zum Schluss der Etappe folgt der Abstieg durch die Ruppertsklamm, das Highlight der Etappe. Zunächst führt ein schmaler Pfad den Bach entlang, manchmal sind Holzplanken ausgelegt, teilweise muss man durch den niedrigen Bach laufen. Nach gut der Hälfte der Strecke folgen die ersten Kletterstellen. Über Seilversicherte Passagen geht es am Rand der Klamm über die Felsen und neben kleinen Wasserfällen hinab. Hier ist Trittsicherheit gefragt. Mit schon einigen Kilometer in den Beinen sind die Kletterstellen auch ganz schön anstrengend und fordern meine volle Konzentration. In jedem Fall bin ich froh, als ich die schwierigen Stellen gemeistert habe, der Weg wieder etwas einfacher wird und ich am Ende das Tor, dass den unteren Eingang zur Klamm markiert erreiche. Von hier gehts dann das letzte Stück bis zum Lahnufer und über eine Fußgängerbrücke auf die andere Seite. Dort nehmen wir den Bus zurück zum Bahnhof.

In der Ruppertsklamm

Daten zur 10. Rheinsteig Etappe:

Länge: 14,1km
Höhenmeter: 450m bergauf, 400m bergab (mein Tracking hat nur 270m bergauf und 260m bergab aufgezeichnet)
Dauer: 5-6 Stunden
Schwierigkeit: schwer
An-/Abreise: Mit der RB27 nach Koblenz Ehrenbreitstein zum Start. Am Ende der Etappe haben wir den Bus zum Bahnhof Niederlahnstein genommen und sind von dort mit Umstieg in Koblenz wieder zurück gefahren.
Alternativen: Wir sind die Etappe diesmal am Stück gelaufen. Wer sie aufteilen möchte, macht das am besten nach dem Abstieg vom Liedches Berg, nach ca. 8km. Von hier läuft man dann noch ca. 2km zum Bahnhof Niederlahnstein. Dafür verschiebt sich der schwere Teil der Etappe, der Abstieg durch die Ruppertsklamm auf den zweiten Wandertag. Wer nur durch die Ruppertsklamm wandern möchte hat die Möglichkeit einen kleinen Rundweg zu laufen. Dabei steigt man durch die Klamm auf.
Touren zum nachwandern auf Komoot: Meine Route

Rheinsteig Etappe 11: Von Niederlahnstein nach Braubach

Die 11. Rheinsteig Etappe von Niederlahnstein nach Braubach ist mit ca. 8km recht kurz. Schon der erste Aufstieg nach Lahnstein auf der Höhe hat es aber in sich (vor allem, wenn man bei Temperaturen um die 30°C wandern geht, wie wir). Hier ging es auf einfachen Waldwegen nach oben, zu großen Teilen im Schatten. Oben war noch ein kleiner Abstecher auf den Feldberg drin, dann ging es steil wieder hinab durch die Aspich Klamm.

Im Tal in Nord folgen wir kurz dem kleinen Bachlauf, bevor es wieder bergan geht. Erst durch ein kurzes, steiles Waldstück, dann über Feldwege. Recht unvermittelt folgt dann der Abzweig auf den Felsenweg, eins der Highlights der Etappe. Der Weg ist mit Seilen gesichert und der Abstieg gut machbar, auch wenn man sich an dem aufgeheizten Felsen nicht festhalten kann. Über Serpentinen und Treppen gehts dann gleich wieder bergauf.

Felsenpfad mit Seilsicherung auf dem Rheinsteig

Auf der anderen Seite kommt eine Pausenstation bei der Hitze wie gerufen. Ein paar Gartenstühle und eine Kühlbox mit Getränken laden gegen einen kleinen Obulus zum verweilen ein und wir freuen uns über eine kalte Erfrischung.

Wieder etwas gestärkter geht es jetzt in den letzten Teil der Etappe. Auf dem Abstieg Richtung Braubach bietet sich uns ein wunderschöner Blick auf die Marksburg und das Rheintal. Wäre es nicht so heiß könnte man den auch gemütlich auf ein paar Liegebänken genießen. Für uns gehts aber weiter in den Ort. Nach Abschluss der Etappe besichtigen wir noch die Marksburg.

Blick auf Braubach und die Marksburg

Daten zur 11. Rheinsteig Etappe:

Länge: 8,4km
Höhenmeter: 360m bergauf, 360m bergab
Dauer: 3-4 Stunden
Schwierigkeit: mittel
An-/Abreise: Mit dem RE8/RB27 nach Koblenz, von dort weiter mit der RB10 nach Niederlahnstein und mit der Buslinie 513 nach Lahnstein-Friedland. Zurück gehts vom Bahnhof in Braubach mit der RB10 und Umstieg in Koblenz.
Alternativen: Dies ist die kürzeste Rheinsteig Etappe, wir sind sie wieder in einem Stück gelaufen. Unterbrechen könnte man sie entweder in Lahnstein auf der Höhe, oder in Nord. In beiden Orten gibt es über Busse Anschluss an den ÖPNV. Wer in Braubach noch Zeit und Lust hat, dem empfehle ich einen Besuch der Marksburg, die passiert man zwar eigentlich erst auf der nächsten Etappe, eine Besichtigung lässt sich aber zeitlich besser im Anschluss an die 11. Etappe einplanen.
Touren zum nachwandern auf Komoot: Meine Route

Rheinsteig Etappe 12: Von Braubach nach Kamp-Bornhofen

Die 12. Rheinsteig Etappe bietet mehrere anstrengende Anstiege, viele schmale Pfade und schöne Aussichten. Den Weg hinauf zur Marksburg kannten wir schon vom letzten Mal. Ein Besuch lohnt sich, da die Burg aber erst um 10 Öffnet ließ sich das für uns besser mit der vorherigen Etappe verbinden. Nach der Marksburg verläuft der Rheinsteig über schmale Weinbergpfade. Am frühen Vormittag war die Sonne hier aber noch nicht über den Berg gewandert und wir konnten im Schatten laufen. Nach dem zweiten Anstieg erwartete uns eine schöne Aussicht und eine kleine Hütte für eine Pause, dann ging es auf angenehm zu laufenden Wegen weiter. Über Serpentinen ins nächste Tal und auf der anderen Seite wieder hinauf. Sehr steil wurde es nochmal beim Auf- und Abstieg zur Osterspai Hütte. Dafür konnten wir oben auf einer Liegebank im Schatten entspannen und Pause machen.

Weinbergewege auf dem Rheinsteig bei BraubachPausenbänke an der Osterspai Hütte

Der Weg nach Osterspai zog sich dann noch etwas. Auch wenn wir unser Zwischenziel schon im Blick hatten ging es nochmal tiefer in einige Bachtäler. Vom Rheinsteig aus ging es am Ende nochmal 1km in den Ort.
Oberhalb von Osterspai ging es weiter auf leicht auf und ab führenden Waldpfaden entlang. Rund um Filsen wanderten wir durch Obstwiesen und mit Ausblick auf Boppard. Hier legten wir eine längere Pause in der Sonne auf einer Liegebank mit herrlicher Aussicht ein.

Der Rheinsteig führt durch die Obstwiesen bei Filsen

Danach folgte der längere Aufstieg hinauf auf die Filsener Ley, von der aus wir weit ins Rheintal blicken konnten. Wir wanderten auf schmalen Pfaden durch Eichenwälder, begleitet von Schmetterlingen, Eidechsen und Heuschrecken, über die wir mehr auf den Tafeln des Naturlehrpfades lernen konnten. Kurz vor Kamp-Bornhofen führte dann ein Rheinsteig Zuweg steil hinunter in den Ort.

Daten zur 12. Rheinsteig Etappe:

Länge: 18,2km
Höhenmeter: 620m bergauf, 620m bergab
Dauer: 6-8 Stunden
Schwierigkeit: schwer
An-/Abreise: Mit dem RE8/RB27 nach Koblenz, von dort weiter mit der RB10 nach Braubach. Zurück gehts auf dem gleichen Weg vom Bahnhof in Kamp-Bornhofen.
Alternativen: Diese Etappe haben wir aufgrund der Strecke und vielen Höhenmeter wieder aufgeteilt, was auch nötig war, da wir alleine für den ersten Abschnitt fast 7 Stunden unterwegs waren. So sind wir im 1. Teil 11km und 400 Höhenmeter gewandert (plus ca. 1km Abstieg nach Osterspai), der zweiten Teil war dann mit knapp 6km (plus. ca. 3km und einige Höhenmeter An- und Abstieg zu den Bahnhöfen) deutlich kürzer. In Osterspai hatten wir ebenfalls Anschluss an den Zug.
Touren zum nachwandern auf Komoot: Gesamte Route | Meine Route Teil 1 | Meine Route Teil 2

Rheinsteig Etappe 13: von Kamp-Bornhofen nach Kestert

Als wir unsere Wanderung in Kamp-Bornhofen starten liegt noch Nebel über dem Rhein. Zunächst wandern wir steil über einen schmalen Pfad zwischen Trockenmauern wieder hinauf, bis wir nach ca, 1,5km wieder auf den Rheinsteig stoßen. Hier geht es erstmal ohne viel Steigung weiter, auf einem schmalen Pfad zwischen hohen Gräsern und vielen kleinen blühenden Blumen. Auch der Ausblick auf Kamp-Bornhofen kann sich sehen lassen.

Ausblick auf Kamp-Bornhofen im morgendlichen Nebel

Nach kurzer Zeit endet der Pfad und es geht auf einem breiten Waldweg weiter, hier kann man gemütlich laufen.
Pfadiger wird es kurz wieder beim Aufstieg auf den Pfählsberg. Dann geht es weiter zur Wilhemshöhe mit schöner Aussicht auf die zwei Brüder (wie die beiden Burgen hier genannt werden). Die nach vielem Regen teils noch matschigen Waldwege gehen über in schmalere Pfade, auf trockenem, felsigen Untergrund zwischen Eichenwäldern. Hier wird der Weg wieder anspruchsvoller und beim Abstieg muss man aufpassen. Nachdem wir den Abstieg erfolgreich gemeistert haben, überqueren wir eine Straße und steigen auf der anderen Seite weiter zu den beiden Burgen auf. In der Burg Sterrenberg kann man auf den erhaltenen Burgfried klettern, worauf wir bei den vielen Höhenmetern heute aber verzichten. Dafür kehren wir lieber kurz im Restaurant bei der Burg Liebenstein ein und gönnen uns ein kaltes Getränk.

Aussichtspunkt zwei Brüder

Frisch gestärkt geht es dann weiter auf den letzten längeren Anstieg der Etappe, wieder auf anspruchsvolleren Pfaden, vorbei am Brömserkopf und der Hundslay. Leider sind dort aber Pausenbänke rar gesäht, oder schon besetzt und so laufen wir erstmal weiter und machen unser Picknick erst kurz vor Lykershausen. Dort ergattern wir dafür dann eine Liegebank in der Sonne mit Ausblick über die Felder. Danach geht es weiter durch den Ort und über Feld- und Waldwege. An der Hindenburghöhe wartet nochmal eine tolle Aussicht sowohl auf Kamp-Bornhofen, als auch auf unser Etappenziel Kestert. Kurz dahinter ist der Waldweg rund um den Mittelberg, über den der Rheinsteig normalerweise verläuft dann gesperrt (vmtl. Noch bis Mitte 2024). Der Weg wird umgeleitet über einen kleinen Waldpfad, der erst langsam, dann immer steiler und am Schluss über einen steinigen Weg mit Schieferplatten bergab führt. Hinaus kommt man bei einer Straße, der wir dann bergab nach Kestert bis zum Bahnhof folgen.

Aussichtspunkt auf dem Rheinsteig im oberen Mittelrheintal

Daten zur 13. Rheinsteig Etappe:

Länge: 15,4km
Höhenmeter: 480m bergauf, 470m bergab
Dauer: 5-7 Stunden
Schwierigkeit: mittel-schwer
An-/Abreise: Mit dem RE8/RB27 nach Koblenz, von dort weiter mit der RB10 nach Kamp-Bornhofen. Zurück gehts auf dem gleichen Weg vom Bahnhof in Kestert.
Alternativen: Diese Etappe sind wir an einem Stück gelaufen, wenn man sie teilen möchte geht das am Besten an den Burgen. Von dort kann man wieder hinab nach Kamp-Bornhofen laufen, hat dann aber noch ein paar Kilometer am Rhein entlang bis zum Bahnhof. Wenn man die vorherige Etappe auch aufteilt, könnte man von Osterspai noch ein Stück weiter laufen und erst kurz vor dem Pfählsberg nach Kamp-Bornhofen absteigen. Dann hat man auf der 13. Etappe ein paar Kilometer weniger.
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Rheinsteig Etappe 14: von Kestert nach St. Goarshausen

In Kestert sind wir über die Straße wieder zum Rheinsteig aufgestiegen (aufgrund der Umleitung fehlte uns noch ein kleiner Teil der letzten Etappe), dann wurde es schnell wieder pfadig und es ging über Feldwege immer leicht bergan nach Oberkestert. Weiter ging es auf angenehmen Waldpfaden im Pulsbachtal wo es morgens noch angenehm kühl war. Am Ausgang des Tals warteten die ersten leicht felsigen Passagen. Es ging teils durch den Wald und dann wieder über Feldwege mit schönen Wildblumen. Teilweise war die ganze Wiese voller blauer Kornblumen. Der Rheinsteig überschneidet sich hier mit einem Bergbau- und Landschaftspfad und man kann auf einigen Tafeln Infos lesen. Kurz vor Wellmich hatte man schon einen schönen Ausblick auf Burg Maus, bevor es in Serpentinen in den Ort hinunter geht.

Pfadige Waldwege auf dem Rheinsteig

Auf der anderen Seite geht es dann in Serpentinen wieder hinauf, dafür ist der Weg nicht so steil. Ist man am Burgtor der Burg Maus vorbei wird der Weg wieder schmaler. Kurz vor Ende des Anstiegs lohnt sich ein kleiner Abstecher zu einem tollen Aussichtspunkt mit Blick auf den Rhein und die Burg. Danach folgen noch ein paar schöne, felsige Abschnitte. Dann geht es über Feldwege weiter oberhalb der Weinberge. Kurz vor St. Goarshausen kann man noch die Variante über den Rabenacksteig wählen. Wir haben uns lieber direkt an den Abstieg gemacht, der auch so recht steil und durchaus herausfordernd, aber gut machbar war (tatsächlich gab es auf den Etappen vorher schon ein paar ähnlich steile/anspruchsvolle Abstiege, die nicht als schwer gekennzeichnet waren).

Aussicht auf Burg Maus und das Obere Mittelrheintal

Daten zur 14. Rheinsteig Etappe:

Länge: 12,8km
Höhenmeter: 390m bergauf, 380m bergab
Dauer: 5-7 Stunden
Schwierigkeit: mittel-schwer
An-/Abreise: Mit dem RE8/RB27 nach Koblenz, von dort weiter mit der RB10 nach Kestert. Zurück gehts auf dem gleichen Weg vom Bahnhof in St. Goarshausen.
Alternativen: Diesmal sind wir die Etappe auch wieder am Stück gelaufen. Aufteilen lässt sie sich am Besten in Wellmich, wo man den Ort im Tal passiert. Hier gibt es am Rheinufer eine Bushaltestelle.
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Rheinsteig Etappe 15: von St. Goarshausen nach Kaub

Diese Etappe gilt mit über 20 Kilometern und ca. 800 Höhenmetern als Königsetappe des Rheinsteigs. Auch führt sie an einem der Highlights, der Loreley, vorbei. Von St. Goarshausen geht es zunächst in Serpentinen hinauf zum Drei-Burgen-Blick. Der Weg führt hier recht gleichmäßig bergan und nach der Hälfte des Aufstiegs folgt ein erster Ausblick. Am Aussichtspunkt oben kann man dann alle drei größeren Burgen in der Umgebung sehen: im Süden die Burg Katz, im Westen Burg Rheinfels und im Norden kann man den Turm der Burg Maus erspähen, an der wir auf unserer letzten Etappe vorbei gewandert sind. Dann geht es kurz durch den Ort am Berg und an der Seite über einen schmaleren Pfad wieder bergab.

Ausblick auf Burg Katz im Oberen Mittelrheintal

Hat man die Straße überquert folgt gleich der zweite längere Aufstieg zur Burg Katz. Hier wird es etwas steiler und es sind einige hohe Treppenstufen zu überwinden. Die Burg selbst kann leider nicht besichtigt werden. Der Rheinsteig steigt weiter auf, kreuzt dann abermals einen kleinen Ort und dann geht es durch ein kurzes Waldstück und über Felder zum Loreleyplateau, dem zweiten Highlight der Etappe. Auf der Sommerrodelbahn ist deutlich Betrieb, in dem Park ist es aber überschaubar und wir laufen ein Stück bis zur Felskante mit schönem Ausblick und der Loreley Statue.

Ausblick auf Burg Katz und St. GoarLoreley Ausblick

Dann geht es weiter ein kurzes Stück an der Landstraße entlang und es wechseln sich Weinberge, Felder und kurze Waldstücke ab, ideal für eine gemütliche Wanderung. An der Spitznack gibt es nochmal einen tollen Ausblick, aber leider keine Sitzgelegenheit. Kurz Pause machen wir dafür kurz danach bei der Rheinsteig-Rast, wo ich mir eine kalte Cola gönne. Danach geht es nur noch ein kurzes Stück auf dem Rheinsteig weiter, an der Abzweigung wo sich Rheinsteig und Rheinsteig-Rundtour wieder trennen, folgen wir dem Wegweiser Richtung Bornich, wo wir die Etappe aufteilen.

Im zweiten Teil fahren wir mit dem Bus nach Bornich und laufen über Feldwege zurück zum Rheinsteig. Dort ging es dann erstmal kurz hinunter ins Bornichbachtal und durch den Wald zu einem ersten Aussichtspunkt. Der Abstieg ins nächste Bachtal hatte es dann in sich: auf einem schmalen, steilen Weg, der teils zugewachsen und durch die Nässe noch leicht rutschig war. Nachdem das gemeistert war ging es erstmal wieder über breite Waldwege im leichten Anstieg bergauf. Bis zum Roßstein führte dann ein schmaler Pfad am Rand des Bergs entlang, dann ging es über felsige Abschnitte über die Schwedenschanze. Hier sind auch einige Stellen mit Drahtseilen gesichert. Damit als Hilfe fand ich es bergauf ganz gut machbar und die Aussicht von hier ist absolut genial.

Ausblick auf den Rhein am RoßsteinAusblick von der Schwedenschanze

Nach diesem schwierigen Abschnitt ging es über Feldwege weiter nach Dörrscheid, etwas unterhalb am Ort vorbei und dann über einen schmalen, teils steinigen Weg langsam bergab. Kurz vor Kaub wurde es dann nochmal alpin (hier gibt es auch eine Umgehung), auch diesen Teil fand ich aber gut machbar, da der Weg selbst nicht steil und immer breit genug war. Nur an zwei Stellen wird es etwas schmaler und da es daneben steil bergab geht sollte man schwindelfrei sein. Das letzte Stück nach Kaub führt dann über Weinbergwege und -treppen in den Ort.

Alpiner Pfad auf dem Rheinsteig vor Kaub

Daten zur 15. Rheinsteig Etappe:

Länge: 21,8km
Höhenmeter: 820m bergauf, 800m bergab
Dauer: 7-8 Stunden
Schwierigkeit: schwer
An-/Abreise: Mit dem RE8/RB27 nach Koblenz, von dort weiter mit der RB10 nach St. Goarshausen. Zurück vom Bahnhof Kaub mit der RB10 und Umstieg in Koblenz.
Alternativen: Die längste „Königsetappe“ des Rheinsteigs haben wir aufgeteilt. Das ging etwa in der Mitte, am Abzweig nach Bornich. Hier folgt man ein Stück dem roten Symbol der Loreley Extratour. Für knapp 2km geht es über Feldwege leicht ansteigend hinauf und dann ins Ortszentrum, wo man mit der Buslinie 535 nach St.Goarshausen fahren kann. Der Bus fährt am Wochenende alle zwei Stunden. Unser erster Abschnitt hatte damit 12,4km, 380hm im Aufstieg und 180hm im Abstieg (Aufzeichnung, aufgrund der Gesamthöhenmeter vmtl. etwas mehr). Der zweite 13,6km mit 230hm Aufstieg und 350hm Abstieg.
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Rheinsteig Etappe 16: von Kaub nach Lorch

Den ersten Abschnitt durch Kaub hätten wir auch noch bei der letzten Etappe laufen können, führt der Rheinsteig hier doch fast direkt am Bahnhof vorbei. Dann geht es über eine steile Straße bergan und in die Weinberge. Hier geht es über schöne Weinbergwege und mit herrlichen Ausblicken langsam bergauf. Die Aussicht auf Burg Pfalzgrafenstein mitten im Rhein und auf Burg Gutenfels sind erste Highlights.

Aussicht auf Burg Gutenfels in den WeinbergenAussicht auf Burg Pfalzgrafenstein und den Rhein bei Kaub

Dann wendet sich der Rheinsteig wieder südwärts, wir laufen über Weinbergwege, durch den Wald und queren ein Tal. Ein bisschen steiler bergab geht es ins zweite Bachtal. Hier überqueren wir auch die Grenze nach Hessen und eine Waldwirtschaft läd zur Pause ein. Für uns geht es zügig weiter und bald erreichen wir wieder Panoramawege über Lorchhausen. Hier geht es zwischen Weinbergen und Obstwiesen entlang.

Die schönste Weinsicht bei Lorch am Rhein

Wir queren das Tal und laufen oberhalb der Weinberge bis zur Burg Nollig. Hier wartet nochmal ein phänomenaler Ausblick auf das Rheintal. Dahinter folgt ein anspruchsvolleres Stück, mit felsigen Wegen und Seilversicherung. Obwohl ich meine Beine nach den vielen Kilometern schon merke, war es durch die Seile gut machbar. Trotzdem bin ich froh, dass wir nach kurzem weiteren Abstieg das Etappenziel Lorch erreichen.

Seilversicherte Passagen auf dem Rheinsteig bei Lorch

Daten zur 16. Rheinsteig Etappe:

Länge: 13,9km
Höhenmeter: 490m bergauf, 510m bergab
Dauer: 5-6 Stunden
Schwierigkeit: schwer
An-/Abreise: Mit dem RE8/RB27 nach Koblenz, von dort weiter mit der RB10 nach Kaub. Zurück vom Bahnhof in Lorch mit der RB10 und Umstieg in Koblenz.
Alternativen: Wer diese Etappe aufteilen will, kann das am Besten in Lorchhausen. Hier führt nach knapp 2/3 der Etappe ein Zuweg zum Bahnhof. Viele Kilometer fehlen dann aber nicht mehr bis nach Lorch und die Wege sind auf dieser Etappe größtenteils einfach zu gehen. Das schwere Stück im Abstieg nach Lorch lässt sich auch auf einfacheren Wegen umgehen.
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Rheinsteig Etappe 17: von Lorch nach Rüdesheim

Von Lorch ging es erstmal hinauf in die Weinberge. Dort warteten bequeme Pfade und die ersten schönen Ausblicke. Auch das Etappen-Zwischenziel Assmannshausen konnten wir von hier aus sehen. Nachdem das erste Bachtal durchquert war, wurden die Weinbergwege schwieriger, vor allem weil sie an den Seiten schon relativ zugewachsen waren, dafür gab es auch immer wieder Sträucher mit reifen Brombeeren von denen wir naschen konnten.

Weinberge bei Lorch

An der Georgsruh konnten wir eine längere Pause mit traumhaftem Rheinblick machen, bevor es das nächste Bachtal zu queren galt. Danach ging es auch nochmal ein gutes Stück bergauf (meist durch den Wald) und über einen steinigen Pfad an der Hangseite eines Berges entlang.

Aussicht auf den Rhein von der Georgsruh

Nach der Teufelskadrich folgte der anspruchsvollste Pfad des Tages. Es ging durch den Wald, leicht bergab, immer auf einem schmalen Pfad, der an manchen Stellen an der Seite schon etwas weggebrochen war. Ganz am Ende ist noch eine kurze, steinige Stelle (mit Geländer) und eine kurze schmale Stelle (mit ziemlich zugewucherter Seilsicherung) zu überwinden. Dann landet man wieder auf einfachen Weinbergwegen mit Aussicht auf Assmannshausen. Da gibts dann nochmal einen schönen Pavillion mit Liegebank und tollem Blick den Rhein hinunter, bevor es in Serpentinen über die Weinbergwege hinunter nach Assmannshausen geht. Hier haben wir die Etappe geteilt.

Weinberge in Assmannshausen

Der weitere Aufstieg von Assmannshausen ist schon etwas steiler, aber führt meistens durch den Wald. Oben bleibt es dann meist schattig. Der Rheinsteig führt an mehreren Aussichtspunkten vorbei und dann steigt man nochmal ein kurzes Stück ab und läuft mit Panoramablicken oberhalb der Weinberge weiter. Erst kurz vor dem Niederwald-Denkmal stößt man wieder auf den stärker frequentierten Hauptweg und mehr Leute. Ein schöner Abschluss des Mittelrhein-Abschnitts.

Weinberge bei RüdesheimSeilbahn von Rüdesheim zum Niederwalddenkmal

Daten zur 17. Rheinsteig Etappe:

Länge: 20,5km
Höhenmeter: 700m bergauf, 490m bergab
Dauer: 6-7 Stunden
Schwierigkeit: schwer
An-/Abreise: Mit dem RE8/RB27 nach Koblenz, von dort weiter mit der RB10 nach Lorch. Zurück vom Bahnhof in Rüdesheim mit der RB10 und Umstieg in Koblenz.
Alternativen: Diese Etappe haben wir in Assmannshausen aufgeteilt, dort gibt es auch Bahnanschluss. Der erste Teil Betrug etwa 14,5km mit aufgezeichenten 300hm (ich vermute etwas mehr), der zweite noch 6km mit 260hm. Im Anschluss an den zweiten Teil sind wir mit der Seilbahn nach Rüdesheim hinunter gefahren und haben noch eine Bootstour auf dem Rhein bis nach St. Goar gemacht. Das war ideal, da wir an diesem Tag ja nur eine kurze Wanderung hatten
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Mosel Urlaub Tipps und Ausflugsziele

Vegane Hauptgerichte

Hier kommt eine Zusammenstellung meiner liebsten veganen Hauptgerichte: denn klar Kuchen und Kekse sind lecker, im Alltag ist aber vor allem eine abwechslungsreiche vegane Küche gefragt. Manche Gerichte sind dabei super einfach und für jeden Tag geeignet, andere etwas aufwendiger. Aber alle meine Rezepte sind vielfach erprobt und schmecken sehr lecker.

vegane Hauptgerichte Titelbild mit Schriftzug

Veganer Flammkuchen

Ein knuspriger Boden, bestrichen mit veganer Creme Fraiche und belegt mit leckerem Gemüse: Flammkuchen gehört zu meinen liebsten veganen Hauptgerichten. Selbst wenn man den Teig, wie ich, selbst macht, sind die Flammkuchen schnell fertig. Hier gibt es aktuell zwei Rezept-Varianten einmal Flammkuchen mit grünem Spargel und einmal Flammkuchen mit Kürbis.

veganer Flammkuchen mit Kürbis auf einem Holzbrett

Vegane Quiche

Auch für vegane Quiche oder Tarte habe ich schon mehrere Rezepte. Meine klassische vegane Quiche mache ich mit Brokkoli, Pilzen und einem Guss aus Seidentofu. Eine saisonale Variante ist meine vegane Bärlauch Quiche. Wenn es glutenfrei sein soll empfehle ich meine Gemüsetarte mit Polentaboden und am einfachsten ist wohl meine vegane Blätterteig Tarte.

vegane bärlauch-quiche

Vegane Lasagne

Für mich ist Lasagne eins der leckersten veganen Comfort Foods. Eine würzige vegane Bolognese geschichtet mit Lasagneplatten, cremiger Bechamelsoße und geschmolzenem veganen Käse obendrauf. Das könnte ich ständig essen.

ein Stück vegane Lasagne neben Topfhandschuhen

Zum Rezept für vegane Lasagne

Zucchinispaghetti

Der Zucchinispaghetti Trend liegt schon etwas zurück, bei mir kommt die Low Carb Variante aber noch häufiger auf den Tisch. Allerdings meistens gemischt mit normalen oder Vollkorn-Spaghetti und mit verschiedenen Soßen. Z.B. mit Spinat-Walnuss-Pesto, mit einer cremigen Cashew-Carbonara oder mit einer proteinreichen Linsenbolognese. Die Zucchinispaghetti mache ich dabei mit einem einfachen Gemüseschneider. (*Affiliate-Link)

Zucchinispaghetti mit Linsenbolognese

Veganes Risotto

Neben Pizza und Pasta geht Risotto oft unter in der italienischen Küche. Dabei ist das Gericht einfach, lecker und vielseitig. Bei mir kommt meist saisonales Gemüse dazu, z.B. als Risotto mit grünem Spargel, Bärlauchrisotto oder Kürbisrisotto. Oder wie wäre es mit der spanischen Variante: einer cremigen Gemüsepaella mit Risottoreis?!

Veganes Bärlauchrisotto mit gebackenen Champignons

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Zucchini-Reis-Pfanne mit Basilikumtofu

In der Alltagsküche muss es bei mir meist schnell gehen, deswegen gibt es häufig Kombinationen einer Gemüsepfanne mit einer Beilage. Diese Zucchini-Reis-Pfanne mit Basilikumtofu ist so ein Klassiker und einfach wie lecker.

vegane Zucchini-Reis-Pfanne mit Basilikum-Tofu

Zum Rezept für die Zucchini-Reis-Pfanne

Vegane Paprika-Hack-Pfanne

Bei dieser Gemüsepfanne habe ich etwas veganes Hack ergänzt. Das bekommt man inzwischen in fast jedem Supermarkt und ab und an esse ich das ganz gerne. Zusammen mit frischem Gemüse und Kartoffeln ergibt das ein leckeres veganes Hauptgericht.

vegane Paprika-Hack-Pfanne

Zum Rezept für die vegane Paprika-Hack-Pfanne

Gefüllte Zucchini

Kaum ein anderes Gemüse landet so oft in meinem Einkaufskorb wie Zucchini. Es ist einfach lecker und vielseitig. Bei diesem Rezept wird die Zucchini halbiert, mit veganem Hack gefüllt und im Ofen gebacken. Dazu gibt es dann etwa Reis als Beilage und eine würzige Tomatensoße.

Aufflaufform mit veganem Hack gefüllten Zucchini auf Tomatensoße

Zum Rezept für gefüllte Zucchini

Vegane Frittata

Im Original wird Frittata eigentlich mit Ei gemacht, bei mir gibt es eine vegane Version auf Basis von Kichererbsenmehl. Damit wird ein Teig angerührt, der dann in der Pfanne mit Gemüse ausgebacken wird. In meinem Rezept habe ich die Frittata mit grünem Spargel gemacht, das Gemüse kann man aber variieren.

vegane Frittata mit grünem Spargel

Zum Rezept für vegane Frittata

Vegane Semmelknödel

Dieses Gericht ist die perfekte Kombination aus Resteverwertung und Comfort-Food. Meine veganen Semmelknödel mache ich nämlich immer aus alten Brötchen. Daraus macht man dann die Knödelmasse und dazu gibts eine cremige Pilzrahmsoße.

vegane Semmelknödel mit Pilzrahmsoße

Zum Rezept für vegane Semmelknödel

Vegane Currys

Noch ein praktisches Hauptgericht für die vegane Alltags-Küche und für Meal-Prep sind Currys. Die sind super vielseitig und kommen meist mit viel frischem Gemüse. Bei mir gibt es bisher vier Varianten: Blumenkohl-Erdnuss-Curry und Süßkartoffel-Curry mit Brokkoli, Süßkartoffel-Spinat-Curry oder eine cremiges Kürbis-Curry.

Veganes Süßkartoffelcurry mit Brokkoli und Reis

Veganes Kartoffelgratin

Kartoffelgratin oder – auflauf ist eins meiner Lieblingsgerichte aus meiner Kindheit. Das Rezept kommt mit einfachen Zutaten, ist aber super lecker und absolutes Comfort-Food. Bei mir gibt es den Auflauf immer zusammen mit Möhren-Apfel-Salat, der ist die perfekte fruchtige Ergänzung.

ein Stück veganes Kartoffelgratin

Zum Rezept für veganes Kartoffelgratin

Thai-Currys

Während meiner Thailand Reise habe ich nicht nur sehr oft leckere vegane Currys gegessen, ich habe ich gelernt, wie man die Currypaste selbst macht. Natürlich habe ich meine liebsten Varianten gleich Zuhause nachgekocht. Etwa klassisches Rotes Thai-Curry, würziges Massaman Curry oder Penaeng Curry mit cremiger Erdnusssoße. Bei allen Gerichten gibt es viel frisches Gemüse, gerne auch knusprig angebratenen Tofu und dazu Reis, mit dem man die Schärfe etwas abmildern kann.

veganes Paneang Curry mit grünen Bohnen, Tofu und gerösteten Erdnüssen

Veganes Pad Thai

Ebenfalls aus der Thai-Küche stammt dieses Wok-Gericht mit Reisnudeln. Die werden zusammen mit Mungobohnensprossen, Möhren und Tofu im Wok angebraten und mit einer würzigen Soße abgelöscht.

veganes Pad Thai mit Tofu und Erdnüssen

Zum Rezept für veganes Pad Thai

Stir-Fry-Gerichte aus dem Wok

Neben Pad Thai gibt es noch viele weitere leckere Stir-Fry-Gerichte aus dem Wok. Perfekt für Resteverwertung ist z.B. Fried Rice, das ich gerne mit Tofu zubereite. Mehr Gemüse ist dagegen in Fried Cashewnut oder Fried Basil enthalten.

Fried Cashewnut mit Tofu und viel Gemüse

Veganer Spätzleauflauf

Bei diesem Gericht gibt es vegane Käsespätzle in Auflaufform. Das perfekte Comfort-Food, das außerdem noch super schnell zubereitet ist.

veganer Spätzleauflauf auf einem Teller

Zum Rezept für veganen Spätzleauflauf