Updated on März 4, 2023
Kap-Halbinsel Südafrika: Highlights an einem Tag
Kapstadt war die letzte Station unserer dreiwöchigen Südafrika-Rundreise. Hier verbrachten wir insgesamt 3 ½ Tage und einen davon nutzen wir für einen Tagesausflug über die Kap-Halbinsel und zum Kap der Guten Hoffnung. Welche Highlights dich auf einer Tour um die Kap-Halbinsel erwarten und wie viel du zeitlich an einem Tag einplanen kannst liest du in diesem Artikel.

Die Kap-Halbinsel
Südlich von Kapstadt und bis hinunter zum Kap der Guten Hoffnung, dem südwestlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents erstreckt sich die Kap-Halbinsel über eine Fläche von ca. 470km². Im Norden beginnt sie im Zentrum von Kapstadt und umfasst sowohl den Table Mountain National Park, als auch das Cape Point Nature Reserve im Süden. Bei unserer Tagestour und in diesem Artikel fokussieren wir uns auf die Highlights südlich von Kapstadt.
Chapman’s Peak Drive
Die berühmte Küstenstraße Chapman’s Peak Drive im Westen der Kap-Halbinsel ist unser erster Stopp an diesem Tag. Mit dem Reisebus ging es von unserem Hotel im Stadtteil Seapoint Richtung Süden, vorbei an den wolkenverhangen Zwölf Aposteln (eine markante Felsformation am Tafelbergmassiv) und dem Strand in Camps Bay, bevor wir den Chapman’s Peak Drive südlich von Hout Bay erreichen. Ungefähr 10 Kilometer schlängelt sich die Straße hier mit atemberaubenden Ausblicken am Berg entlang. Wir halten kurz an einem der Aussichtspunkte. Leider nieselt es und die Wolken hängen tief über den Bergen, was die Sicht etwas einschränkt. Den Rest der Strecke genießen wir den Ausblick nur aus dem Fenster.

Der Chapman’s Peak Drive ist eine Mautpflichtige Straße, die pro Fahrzeug bezahlt wird. Mit einem kleinen Auto zahlt man aktuell 57 ZAR (ca. 3€) für eine Durchfahrt (Stand 01/23).
Cape Point Nature Reserve
Unser zweites Ziel ist das Cape Point Nature Reserve. In diesem Park am Zipfel der Kap-Halbinsel kann man einige Wanderungen unternehmen und viele Tiere sehen (Vorsicht vor den Pavianen, besonders beim Picknicken), außerdem befindet sich hier mit dem Kap der Guten Hoffnung eins der Highlights der Kap-Halbinsel. Der Eintritt kostet aktuell 376 ZAR (ca. 20€) pro Person (Stand 01/23) .
Cape Point Lighthouse
Wir fahren als erstes zum Cape Point Lighthouse. Der Leuchtturm befindet sich auf einem kleinen Hügel über dem Besucherparkplatz. Man braucht zwar zu Fuß nicht lange, aber da ich immer noch von einer Erkältung angeschlagen bin, entscheiden wir uns für eine Fahrt mit der kleinen Standseilbahn nach oben (Tickets kosten 90 ZAR Return, ca. 5€).

Oben angekommen genießen wir die Aussicht auf das Meer und das Kap der Guten Hoffnung. Die tief hängenden Wolken haben sich hier inzwischen verzogen und sogar die Sonne kommt ein bisschen raus, sodass das Wasser in Küstennähe einen tollen Türkiston annimmt. Mir gefällt besonders der Ausblick am Cape Point, wo die Klippe steil zum Wasser abfällt und das Meer weiß schäumend auf das Ufer trifft. Etwa eine Stunde laufen wir herum, machen Fotos, beobachten kleine schwarze Eidechsen und kaufen noch ein paar Postkarten, bevor wir mit der Seilbahn wieder hinunterfahren.

Kap der Guten Hoffnung
Dann geht es weiter mit dem Bus zum Kap der Guten Hoffnung. Hierher könnte man auch einen schönen Wanderweg entlang der Küste nehmen. An der Straße begegnen uns dafür ein paar Strauße und ein paar Elanantilopen grasen auf einem Hügel.

Als wir am Kap ankommen ist hier ganz schön viel Betrieb. Außer unserem Kleinbus stehen noch zwei große Reisebusse und mehrere Autos hier. An dem berühmten Schild mit den Koordinaten, die den südwestlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents markiert hat sich eine lange Schlange gebildet. Das obligatorische Touri-Foto wollen wir natürlich trotzdem machen und reihen uns ein. Um auf die Klippe zu laufen haben wir dann leider keine Zeit mehr. Stattdessen beobachten wir einige Robben, die es sich gut getarnt auf einigen Felsen im Wasser gemütlich gemacht haben.


Pinguine am Boulders Beach
Am frühen Nachmittag steht schon unser letzter Stopp an. Wir halten in Simons Town um den Pinguinen am Boulders Beach einen Besuch abzustatten. An dem Strand lebt eine der wenigen Kolonien des African Penguin (dt. Brillenpinguin). Die Art steht unter Naturschutz und wird als gefährdet eingestuft.
Beobachten kann man die Pinguine am Boulders Visitor Center von mehreren Holzplattformen und Holzstegen. Als Erwachsener zahlt man hier 176 Zar (ca. 9,50€) Eintritt (Stand 01/23). Die meisten Tiere tummeln sich auf einem großen Strandabschnitt ganz am Ende. Ein paar junge Pinguine mit flauschigem braunen Gefieder schauen neugierig aus einem Loch im Sand. Ein paar ältere befinden sich offenbar gerade in der Mauser, denn ihr Gefieder sieht ziemlich zerrupft aus.

Wir sehen einigen Pinguine zu die etwas tollpatischig am Strand herumwatscheln. Zwei machen sich auf den Weg ins Wasser (vermutlich um Fisch zu fangen) und dort sind sie viel eher in ihrem Element und gleiten geschmeidig durch die Wellen. Ich kann kaum genug von den knuffigen Vögeln bekommen.

Nach dem Besuch am Boulders Beach fahren wir in die Harbour Bay Mall zwischen Simons Town und Fishhoek um etwas zu essen. Dort gibt es sowohl zwei große Supermärkte, als auch ein paar Imbissstände. Ich entscheide mich für eine vegane Pizza.
Auf dem Rückweg nach Kapstadt geht es noch am Miuzenberg Strand vorbei. Leider war bei unserer Gruppentour kein Stopp dort eingeplant, zeitlich hätte es aber durchaus noch für einen Besuch gereicht. Der Strand ist besonders bekannt für die bunten Strandhütten, die ein tolles Fotomotiv bieten.
Reicht ein Tag für die Kap-Halbinsel?
Natürlich ist mehr Zeit immer gut und es gibt sicher auch noch spannende Aktivitäten für einen weiteren Besuch der Kap-Halbinsel, wir haben aber auch an diesem einen Tag schon einiges gesehen. Beim nächsten Mal würde ich definitiv eine Wanderung im Cape Point Nature Reserve mit einplanen, sowie mehr Stopps an den Aussichtspunkten etwa am Chapman’s Peak Drive. Wenn man individuell unterwegs ist sollte das alles auch zeitlich noch an einem Tag möglich sein. Wir waren ja mit einer Reisegruppe unterwegs, dadurch nicht so flexibel und hatten feste Programmpunkte. Zurück am Hotel waren wir tatsächlich auch schon gegen 16 Uhr, konnten so aber bequem noch etwas zu Essen besorgen, bevor es dunkel wurde (das war Mitte Oktober so gegen 19 Uhr).
Weiterlesen zu Südafrika:
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Ein Tag auf Jeep-Safari im Krüger Nationalpark – meine Erfahrungen
Posted on Januar 28, 2023
Rezept: einfache vegane Brokkolicremesuppe
Passend zum kalten Wetter momentan gibt es heute ein Rezept für eine leckere Brokkolicremesuppe, mit der man sich super wieder aufwärmen kann. Die Suppe macht sich mit etwas Brot super als leichtes Essen, oder kann in kleineren Portionen als Vorspeise serviert werden. Außerdem ist sie einfach und schnell zubereitet und natürlich vegan.

Zutaten für 3-4 Portionen:
1 großer Brokkoli
5 mittelgroße Kartoffeln
2 EL Gemüsebrühe
1 gestrichener TL Meersalz
100ml Sojasahne (optional)
1. Die Röschen vom Brokkoli abschneiden, den Stunk großzügig schälen und in Stücke schneiden. Die Kartoffeln ebenfalls schälen und in Stücke schneiden.
2. Alles in einem Topf geben und mit heißer Gemüsebrühe übergießen, bis das Gemüse komplett bedeckt ist. Kurz aufkochen und alles ca. 20min bei geschlossenem Deckel garen lassen, bis das Gemüse weich ist.
3. Wenn das Gemüse gar ist, ggf. noch etwas Brühe abgießen damit die Suppe nicht zu flüssig wird und alles mit dem Pürierstab pürieren. Zum Schluss mit Meersalz würzen und nach belieben mit etwas Sojasahne verfeinern.

Serviert werden kann die Brokkolicremesuppe mit frischem Brot oder Laugengebäck, mit etwas Meersalz als Topping, oder wie hier mit ein paar angerösteten Mandelblättchen. So macht sie sich auch gut als schickere Vorspeise zu einem mehrgängigen Menü. Dabei ist sie gar nicht aufwendig und kann auch gut vorbereitet und eingefroren werden. So hab ich es tatsächlich letztes Jahr an Weihnachten gemacht und die Suppe schon ein paar Tage vorher gekocht (ich hatte geretteten Brokkoli vom Foodsharing, der schnell verarbeitet werden musste) und erst an Heiligabend wieder aufgetaut. So hatte ich am Tag selbst weniger Aufwand für das Dinner.

Bei diesem Rezept verwende ich außer den Brokkoliröschen auch noch den Stiel. Der schmeckt nämlich auch, wird aber viel zu oft weggeworfen. Theoretisch kann man diese Suppe auch nur mit damit kochen (dann mindestens 2 Stiele und weniger Kartoffeln verwenden). Besser schmeckt es meiner Meinung nach aber, wenn man den ganzen Brokkoli, oder zumindest ein paar Brokkoliröschen verwendet.
Leckere Suppen und Eintöpfe gehören für mich im Winter immer dazu. Sie sind meist einfach zuzubereiten (auch auf Vorrat) und wärmen schön von Innen, wenn man nach einem langen Spaziergang aus der Kälte zurückkommt. Letztes Jahr habe ich euch ja schon ein Rezept für Blumenkohlsuppe gezeigt, aber auch Kartoffelsuppe oder Kürbissuppe landen bei mir im Winter häufiger auf dem Speiseplan. Esst ihr im Winter gern Suppen? Welche Rezepte könnt ihr empfehlen?
Weitere Rezeptideen:
Kürbis Süßkartoffel Suppe
Caldo Verde
Vegane französische Zwiebelsuppe
Updated on Juni 19, 2026
Ein Tag in Koblenz – unterwegs zwischen Rhein und Mosel
Eingerahmt zwischen Rhein und Mosel liegt die Koblenzer Altstadt im Norden von Rheinland-Pfalz. Ich habe Koblenz Ende August (noch mit dem 9-Euro Ticket) für einen Tagesausflug besucht. Was ihr in Koblenz an einem Tag entdecken könnt, lest ihr in diesem Artikel.

Mit der Seilbahn zur Festung Ehrenbreitstein
Als erstes ging es für uns zum Rheinufer, von wo die Seilbahn auf die andere Rheinseite und hinauf zur Festung Ehrenbreitstein fährt. Sie wurde 2011 zur Bundesgartenschau gebaut und ist seitdem eins der Highlights in Koblenz. Die Fahrt dauert zwar nur ein paar Minuten, aber aus der Gondel hat man einen tollen Blick auf den Rhein, das Deutsche Eck, die Festung und bis weit in die Eifel. Wer am Wochenende kommt, sollte sein Ticket besser vorab online kaufen, die Schlange an den Kassen war bei unserem Besuch sehr lang. Mit dem Online-Ticket kann man direkt zu den Godeln, dort wird der QR-Code einmal gecscannt und los gehts. Wer auch die Festung besuchen will, für den empfiehlt sich ein Kombiticket (21,90€ für Hin- und Rückfahrt + Festungseintritt, Stand 2026, buchbar online über getyourguide* (Affiliate-Link)). Außerdem sollte man vor dem Besuch checken, ob auf der Festung Ehrenbreitstein Veranstaltungen stattfinden, für diese braucht man manchmal ein Extra-Ticket. Wir haben unseren Ausflug wegen eines Festivals, für das wir extra hätten zahlen müssen, auf ein anderes Wochenende verschoben. Die Seilbahn fährt während der Saison in der Regel täglich von 10-19 Uhr. Im Winter ist sie teils geschlossen oder nur an den Wochenenden in Betrieb.

Die Festung Ehrenbreitstein besteht schon seit dem 16. Jahrhundert und beherbergt heute das Landesmuseum Koblenz und eine Jugendherberge. Zu den Dauerausstellungen im Museum gehören die „Stationen der Festungsgeschichte“ und eine Ausstellung zum Weinbau in Rheinland-Pfalz. Für mich hat sich er Eintritt besonders für die Aussicht aus dem großen Innenhof gelohnt.


Ein paar hundert Meter weiter gibt es im Festungspark noch eine andere Aussichtsplattform, die im Zuge der Bundesgartenschau gebaut wurde und frei zugänglich ist: der sogenannte Koblenzer Kanten. Schon die Form der Plattform macht sie Sehenswert und auch der Ausblick kann sich sehen lassen, auch wenn der Blick auf die Altstadt und das Deutsche Eck von der Festung selbst noch etwas besser ist.

Altstadt, Moselmündung und Deutsches Eck
Nach dem Besuch der Festung ging es für uns mit der Seilbahn wieder nach unten und auf einen gemütlichen Bummel durch die Koblenzer Altstadt. Hier gibt es einige schöne alte Häuser, verwinkelte Gassen und Plätze. Zahlreiche Restaurants und Cafés laden zu einer Pause ein. Wir waren zum Lunch im Stadtflair, haben dort Hausgemachte Limone getrunken und veganen Flammkuchen und Reibekuchen gegessen. Beim Eiscafé Hirnfrost um die Ecke haben wir uns noch einen Nachtisch geholt und sind damit in der Hand zum Moselufer und zum Deutschen Eck geschlendert. Die Mosel mündet hier nach 544km in den Rhein. Je nach Wasserstand und Lichteinfall kann man hier gut beobachten, wie das Wasser aus der Mosel langsam in den Rhein fließt. Außerdem befindet sich hier das Kaiser-Wilhelm-Denkmal, ein riesiges Standbild vom Reiter auf einem Pferd.



Burgen- und Schlössertour auf dem Rhein
Wer dann noch Zeit und Lust hat, kann wie wir eine Bootsfahrt unternehmen. Es werden verschiedene Touren auf Rhein und Mosel angeboten. Wir entschieden uns für die einstündige Burgen- und Schlössertour, die Rheinaufwärts bis nach Lahnstein und zurück führt. Auch eine längere Variante* (Affiliate-Link) wird angeboten.

Vorbei geht es dabei am Kurfürstlichen Schloss Koblenz, Schloss Stolzenfels und Burg Lahneck und auf der Rückfahrt sieht man natürlich auch nochmal die Festung Ehrenbreitstein. Unterwegs gibt es über Lautsprecher einige Hintergrundinfos zu den Orten entlang des Rheinufers.

Bezahlt haben wir 10€ pro Person (Stand 2022), wobei es auch hier ein Kombiticket mit der Seilbahn gibt, bei dem man noch einiges sparen kann. Aber Achtung: die Schiffstouren gibt es nur während der Saison (meist von April bis Oktober) und bei Hoch- oder Niedrigwasser werden ggf. nicht alle Routen angeboten.
An- und Abreise
Koblenz erreicht man aus Richtung Köln/Bonn, Mainz oder Frankfurt am Main bequem mit der Regional-Bahn in 1 ½ – 2 Stunden Fahrtzeit. Für einen Besuch der Altstadt ist die Haltestelle Koblenz Stadtmitte am nächsten.
Wer mit dem Auto anreist findet in der Stadt ansonsten ausreichend Parkhäuser oder Tiefgaragen in Zetrums- bzw. Altstadtnähe.
Weiterlesen zu Rheinland-Pfalz und Umgebung:
Vegan in Koblenz
Rheinsteig Etappen Unteres Mittelrheintal
Rheinsteig Etappen Oberes Mittelrheintal
Ein Tag in Mainz – (fair) Shopping, vegane Cafés und Sehenswertes
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Veganer Mosel Urlaub: Tipps für Ausflüge und Hotel
Posted on Januar 15, 2023
Rezept: industriezuckerfreier Schokokuchen mit Dattelsirup
Beim heutigen Rezept habe ich mich mal wieder an einer neuen Ernährungsform versucht. Diesmal geht es in die (industrie)zuckerfreie Backstube. Herausgekommen ist dieses einfache Rührkuchen-Rezept für einen industriezuckerfreien Schokokuchen, den ich mit Dattelsirup gesüßt habe. Zusätzlich ist der Kuchen, wie natürlich immer bei mir, vegan.

Zutaten für eine Kastenform:
125g Margarine
125ml Dattelsirup
2 Eiersatz (z.b. 2 EL Sojamehl vermischt mit Wasser)
½ Päckchen Backpulver
250g Mehl
2 gehäufte EL Kakaopulver
125ml Pflanzendrink
1. Margarine und Dattelsirup in einer Rührschüssel aufschlagen. Den Eiersatz anmischen und gut unterrühren.
2. Backpulver, Mehl und Kakaopulver dazugeben und alles zusammen mit dem Pflanzendrink zu einem glatten Teig rühren.
3. Eine Kastenform gut einfetten, den Teig gleichmäßig darin verteilen und in die Oberseite mittig einschneiden (dann geht später der Kuchen besser auf).
4. Im Vorgeheizten Backofen bei 170°C Umluft ca. 45-60min backen (eine Garprobe machen). Wenn der Kuchen komplett abgekühlt ist vorsichtig aus der Form stürzen.

Der Kuchen schmeckt natürlich viel weniger süß, als ein Rührkuchen mit Industriezucker. Wenn man sich geschmacklich von dieser Erwartung löst, schmeckt es aber auch sehr lecker und bekommt durch den Sirup einen leichten Karamell-Geschmack. Beim nächsten Mal würde ich den Dattelsirup allerdings nicht für einen normalen Rührkuchenteig nehmen, sondern ein Rezept mit Nüssen im Teig oder mit Toppings für den Kuchen wählen. Auch ein zuckerfreies Bananenbrot würde ich damit sehr gerne mal backen. Für helle Teige muss ich den Dattelsirup allerdings noch testen. Beim zusammenrühren der ersten Zutaten hat der dunkle Dattelsirup deutlich auf den Teig abgefärbt. Beim Schokokuchen sieht man das natürlich durch das Kakaopulver später nicht mehr.
Sonst überziehe ich Kuchen in Kastenform auch gerne mit einem Topping aus Schokolade oder Zuckerguss, das habe ich diesmal aber gelassen, weil ich ja sonst wieder Zucker im Rezept hätte. Eine zuckerfreie Alternative dazu wäre Nussmuß. Dieses kann man kurz vor dem servieren entweder über den ganzen Kuchen geben, oder jedes Stück einzeln mit frischem Obst und Nussmuß toppen.
Die Idee für einen zuckerfreien Schokokuchen kam mir übrigens nicht aus irgendeinem Ernährungsbedingten Grund. Klar achte ich auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung, aber für mich darf Kuchen durchaus Zucker enthalten und es muss nicht alles eine gesündere Variante haben. Stattdessen wollte ich den Dattelsirup den ich im Schrank hatte endlich mal ausprobieren und da mir der Kuchen gut geschmeckt hat, werde ich sicher noch öfter damit backen.
Weitere Rezepteideen:
Veganer Marmorkuchen mit Banane
Veganer Schoko-Gewürzkuchen
Vegane No Bake Erdbeertörtchen
Posted on Januar 8, 2023
Rezept: vegane Blätterteig-Taschen mit Spinat und veganem Feta
Heute gibt es mal wieder ein einfaches Rezept für ein herzhaftes Gericht, das man super als Snack oder mit etwas gemischtem Salat auch als Vorspeise servieren kann. Die veganen Blätterteig-Taschen mit Spinat und veganem Feta sind jedenfalls ruckzuck fertig und genauso schnell verputzt. Kein Wunder, denn am Besten schmecken sie frisch aus dem Ofen.

Zutaten für 6 Stück:
1 Packung fertigen veganen Blätterteig aus dem Kühlregal
400g gehackten Spinat aus dem Tiefkühler
100g veganen Feta
optional:
etwas Pflanzendrink und Sesam zum bestreuen
1. Den Blätterteig auf einem Backblech ausrollen und in sechs gleich große Quadrate schneiden. Den Spinat auftauen lassen und mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat abschmecken, den Feta würfeln.
2. Für das Gittermuster jeweils eine Seite der Blätterteig-Quadrate einschneiden, dabei etwas Platz zum Rand lassen. Auf die andere Seite kommt jetzt etwas von dem Spinat und ein paar Feta-Würfel, dann kann man die eingeschnittene Seite darüber klappen und die Ränder mit einer Gabel festdrücken.
3. Vor dem Backen kann man die Blätterteig-Taschen noch mit etwas Pflanzendrink einpinseln und mit Sesam bestreuen. Alternativ kann man auch geschmolzene Margarine verwenden, damit der Sesam besser hält.
4. Die Blätterteig-Taschen werden im vorgeheizten Backofen bei 200°C Unterhitze für ca. 30min gebacken. Ich habe für die letzten paar Minuten die Oberhitze dazugeschaltet, um die Oberseite etwas zu bräunen.

So einen fertigen Blätterteig habe ich fast immer auf Vorrat im Kühlschrank, denn damit kann man super einfach leckere Gerichte zaubern wenn es schnell gehen muss. Zum Belegen und Füllen kann man das Gemüse verwenden, was gerade da ist. Ein Klassiker bei ist etwa meine vegane Blätterteig Tarte mit Zucchini und Pilzen und im letzten Jahr gab es zur Spargel Saison schon Blätterteig-Spargel-Taschen mit Bärlauchcreme (ebenfalls ein Gericht das sich hervorragend als Vorspeise eignet).

Diese Version stand schon länger auf meiner „Rezepte zum ausprobieren Liste“, seit es so viele vegane Käsealternativen gibt. Die Auswahl hat da in den letzten Jahren wirklich nochmal einen riesigen Sprung gemacht. Zu meiner Anfangszeit als Veganerin (vor über 10 Jahren) gab es als Brotbelag meistens Gemüse-Aufstriche. Den ersten veganen Käse habe ich nach über einem Jahr als Veganerin nur in der Großstadt in einem kleinen veganen Supermarkt bekommen. Insofern feiere ich es sowieso schon, wie groß das vegane Angebot inzwischen geworden ist. Tatsächlich probiere ich so auch immer wieder neue Sachen, wenn neue vegane Produkte auf den Markt kommen. Feta habe ich zum Beispiel früher nie gegessen und erst jetzt in der veganen Variante probiert. Und er schmeckt mir so gut, dass ich immer wieder dazu greife und gerne im Salat, in der Gemüsepfanne oder wie hier in Blätterteig-Taschen esse.
Wie ist das bei euch? Mögt ihr die vegane Vielfalt an Angeboten?
Weitere einfache Rezeptideen:
Einfache vegane Blumenkohl Suppe
Vegane Pizzamuffins
Vegane Paprika-Hack Pfanne
Veganer Marmorkuchen mit Banane
Veganer Kirschstreusel vom Blech
Posted on Dezember 30, 2022
Mosaiksteine Jahresrückblick 2022
Schon wieder ein Jahr vorbei und somit ist es Zeit für den traditionellen Jahrerückblick auf Mosaiksteine. Für mich war es, wie schon letztes Jahr privat kein einfaches, aber es hatte auch einige Highlights parat, die wie so oft mit dem Reisen zu tun hatten.
Für den Blog war ich wieder sehr fleißig und konnte inklusive diesem Jahresrückblick 21 neue Artikel veröffentlichen (einige alte wurden auch überarbeitet). Davon waren 11 Beiträge neue Rezepte (bei denen der Fokus auf süßen und saisonalen Zutaten lag), zwei neue vegan Guides und 7 ausführliche Reiseberichte. In diesem Jahr war ich außerdem wieder deutlich mehr unterwegs, als die letzten zwei Jahre, was mir sehr gefehlt hat. Insgesamt war ich in acht verschiedenen Ländern unterwegs, von denen drei komplett neu für mich waren und eines schon sehr lange ganz oben auf meiner Reisewunschliste stand.
Januar

Im Januar probierte ich direkt meine neuen Food-Foto Hintergründe und mein neues Objektiv aus, die ich mir Ende 2021 zugelegt hatte. Dabei entstand dieses einfache Rezept für veganes Spekulatius Tiramisu, dass jetzt im Dezember nochmal sehr beliebt war. Die Fotos können sich sehen lassen, oder?!
Februar

Im Februar gab es hier mein Rezept für veganen Schoko-Gewürzkuchen. Außerdem habe ich meinem Rezept für Blumenkohlsuppe neue Fotos verpasst und wir konnten den 18. Adoptionstag von meinem Hund feiern.
März

Der März war der härteste Monat in diesem Jahr. Zu Anfang verbrachten wir noch ein paar kalte Tage an der Mosel, dann erwischte uns nach zwei Jahren Pandemie Corona und Ende des Monats mussten wir uns schweren Herzens von unserem geliebten Hund verabschieden. Er fehlt mir jeden Tag!
April

Im April versuchte ich mich mit vielen Ausflügen und anderen schönen Dingen abzulenken. Ich bin weiter auf dem Rheinsteig gewandert (in diesem Jahr bin ich fast bis nach Koblenz gekommen) und habe hier meinen Artikel zu den ersten Rheinsteig Etappen durch das Siebegebirge geteilt. Kurz vor Ostern war ich nochmal auf der Narzissenwanderung in der Eifel und Ende des Monats in Venlo. Bei neuen Rezepten war ich auch fleißig: es gab veganen Hefezopf und Bärlauch Risotto.
Mai

Der Mai war erneut ein Rezepte-Monat. Es gab zwei neue Spargel-Rezepte: Blätterteig-Spargel-Taschen und Couscous Spargel Salat. Und ich versuchte mich mit veganen No Bake Erdbeertörtchen an einem rohveganen Dessert. Ich war weiter viel wandern (unter anderem im Ahrtal) und gönnte mir bei der Esskalation in Bonn ein richtig leckeres veganes Fine-Dining Menü (mehr dazu in meinem vegan in Bonn Guide).
Juni

Im Juni stand dann der Sommerulaub an. Vorher war ich aber noch in Köln auf dem Ärzte Konzert (das wie erwartet grandios war). Danach ging es für zwei Wochen zum Camping an den Bodensee. Dort erkundeten wir viele tolle Ausflugsziele und unternahmen auch je einen Ausflug nach Österreich und in die Schweiz. Mehr dazu lest ihr in meinem Artikel: Bodensee – 9 Ausflugsziele und praktische Tipps für deinen Urlaub.
Juli

Im Juli gab es hier mein Rezept für Johannisbeer Muffins mit Streuseln, die ich mit Johannisbeeren aus dem Garten gebacken habe. Außerdem zog Anfang des Monats unser neues Familienmitglied ein: die fünf Monate alte Fine, ein Hundewelpe. Sie kam durch den Tierschutz aus Portugal zu uns, hat sich seitdem sehr gut eingelebt und sorgt jeden Tag für Freude. Reisen standen auch wieder ein paar an: Anfang des Monats nutzte ich das 9-Euro-Ticket für einen Tagesausflug nach Mainz, Mitte des Monats fuhr ich mit meiner Mutter für zwei Tage nach Paris.
August

Im August stand eigentlich eine weitere Reise an, es sollte ins Elsass gehen. Leider stürzte ich am ersten Tag blöd und brach mir das Sprunggelenk. Deswegen hieß es für die nächsten Wochen mal wieder Fuß hochlegen, was mir aber Zeit für neue Artikel gab. Ich schrieb einen ausführlichen Artikel mit allen meinen Paris Tipps (schließlich war ich mittlerweile schon sechs Mal dort) und habe endlich meinen vegan in Köln Guide veröffentlicht (der übrigens stetig erweitert wird). Außerdem gab es ein Rezept für vegane Aprikosen Galette und mein vegan in Paris Guide bekam ein Update.
September

Im September gab es hier Rezepte für vegane Cake Pops und veganen Zwetschgenkuchen. Außerdem schaffte ich es endlich meinen Tagesausflug nach Verona zu verbloggen (dort war ich 2019) und es standen letzte Reisevorbereitungen für meine größte und schönste Reise in diesem Jahr an: nachdem es bei den ersten beiden Anläufen nicht geklappt hatte ging es dieses Jahr endlich für ganze drei Wochen nach Südafrika.
Oktober

Die letzte Septemberwoche und die erste Hälfte des Oktobers verbrachte ich auf einer dreiwöchigen Rundreise durch Südafrika. Damit konnte ich mir einen großen Reisetraum erfüllen und meine Erwartungen an das Reiseziel wurden sogar noch weit übertroffen. Glücklicherweise war auch mein Fuß bis zum Reisestart soweit geheilt, dass ich alles problemlos mitmachen konnte. Es ging zuerst ganz in den Norden zur Panorama-Route und in den Krüger Nationalpark, durch Swasiland bis nach St. Lucia an den indischen Ozean, zum Wandern in die Drakensberge, nach Lesotho und entlang der Garden Route bis nach Kapstadt. Ein Highlight folgte auf das andere und mich haben vor allem die vielen Begegnungen mit wilden Tieren sehr beeindruckt. Wieder zurück erwischte mich erstmal eine dicke Erkältung und auf dem Blog gab es den schon vorher vorbereiteten Artikel zu meinem Tagesausflug an den Comer See.
November

Im November traf mich erstmal der Post-Travel-Blues. Immerhin schaffe ich es aber, schon meinen vegan in Südafrika Guide fertigzustellen. In Köln entdeckte ich mit dem Shaka Zulu ein südafrikanisches Restaurant mit veganen Optionen, die ich natürlich gleich testen musste.
Dezember

In diesem Jahr wollte bei mir so gar keine Weihnachtsstimmung aufkommen, obwohl ich Anfang des Monats schon auf einem Weihnachtsausflug in Maastricht war und wir Mitte des Monats sogar schon den ersten Schnee hatten. Dafür schaffte es ein weiterer Südafrika Artikel auf den Blog: Meine Erfahrungen auf Jeep-Safari im Krüger Nationalpark, einer der schönsten Tage der Reise.
Aktuell wühle ich mich noch durch die über 2.000 Fotos und arbeite an weiteren Artikeln, auf die ihr euch dann im nächsten Jahr freuen könnt. Für den Blog habe ich schon viele Ideen, aber wie immer zu wenig Zeit um alle sofort umzusetzen. Ein paar kleinere Reisen sind schon in Planung, mein Fernweh ist größer denn je und ich bin gespannt wohin es mich nächstes Jahr verschlägt. Aber natürlich freue ich mich auch auf viel Zeit mit Hund und auf weitere Wanderungen in der Umgebung.
Ich wünsche euch alles Gute für 2023!
Rückblicke der letzten Jahre:
Jahresrückblick 2015
Jahresrückblick 2016
Jahresrückblick 2017
Jahresrückblick 2018
Jahresrückblick 2019
Jahresrückblick 2020
Jahresrückblick 2021


