Rheinsteig: Fernwanderung mit Flussblick

Der Rheinsteig ist der erste Fernwanderweg, den ich komplett gelaufen bin. Gestartet, weil die ersten Etappen bei mir in der Nähe sind, bin ich im Laufe der letzten drei Jahre alle 21 Etappen gewandert. Dabei kam mir vor allem die gute Erreichbarkeit mit ÖPNV sowie die Möglichkeit lange Etappen zu unterteilen zugute. Infos und meine Tipps zum Rheinsteig findest du hier.

Liegebank vor der Rheinschleife bei Boppard

Über den Rheinsteig

Der Rheinsteig ist ein 320 Kilometer langer Fernwanderweg, der in 21 Etappen rechtsrheinisch von Bonn nach Wiesbaden führt. Dabei überwindet man als Wanderer fast 12.000 Höhenmeter und durchquert drei Bundesländer. Eröffnet wurde der Rheinsteig 2005 und seit 2006 ist er vom Deutschen Wanderinstitut zertifizierter Premiumwanderweg. Besonders wichtig ist die naturnahe, abwechslungsreiche Wegführung, sowie die ausgezeichnete Markierung. Diese ist in beide Laufrichtungen angebracht, also kann der Rheinsteig sowohl in Nord-Süd, als auch in Süd-Nord Richtung gewandert werden.

Highlights auf dem Rheinsteig

Drachenfels und Siebengebirge

Gleich zum Start lockt der Rheinsteig mit schmalen Pfaden und tollen Aussichten im Siebengebirge. Auf den ersten zwei Etappen geht es durch den Naturpark, über Petersberg, Geisberg, Drachenfels und Löwenburg. Besonders der Drachenfels ist ein beliebtes Ausflugsziel in der Region.

Aussicht vom Drachenfels auf das herbstliche Siebengebirge.

Erpeler Ley

Die Erpeler Ley erwartet einen auf der 3. Rheinsteig Etappe kurz vor Linz. Von dem Felsplateau hat man eine wunderschöne Aussicht auf das Rheintal und bis in die Eifel. Wer hoch wandert, hat schon einige Höhenmeter zu überwinden, Tagesbesucher kommen aber auch mit dem Auto hin.

Aussicht von der Erpeler Ley.

Rheinbrohler Ley

Ein weiterer, felsiger Aussichtspunkt, diesmal aber etwas weniger frequentiert, da man ihn nur zu Fuß erreicht. Zur Rheinbrohler Ley führt ein schmaler Pfad in Serpentinen hinauf. Dafür wird man mit einer spektakulären Aussicht belohnt.

Die markante Rheinbrohler Ley.

Festung Ehrenbreitstein

Gegenüber der Koblenzer Altstadt und dem Deutschen Eck thront die Festung Ehrenbreitstein über dem Rhein. Wer bei seiner Wanderung Zeit hat, kann die Festung besichtigen. Der Besuch lohnt sich vor allem wegen der Aussicht. Zum Schluss kann man dann entspannt mit der Seilbahn nach Koblenz hinunter fahren.

Aussicht vom Rheinsteig auf Festung Ehrenbreitstein.

Ruppertsklamm

Für eine Wanderung an heißen Sommertagen ist die Ruppertsklamm ideal, denn hier ist es schön schattig und kühl. Wer den Rheinsteig in nördlicher Richtung wandert, durchquert die Klamm am Ende der 10. Etappe beim Abstieg. Dabei geht es meist auf schmalen Pfaden am Bach entlang, teilweise sind seilversicherte Kletterstellen zu überwinden.

In der Ruppertsklamm

Marksburg

Am Mittelrhein gibt es zwar super viele Burgen, aber eine der schönsten ist meiner Meinung nach die Marksburg in Braubach. Die Höhenburg aus dem 12. Jahrhundert wurde nie zerstört und kann auch heute noch im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Ideal kann man das im Anschluss an die 11. Etappe machen.

Blick auf Braubach und die Marksburg

Loreley

Das Highlight am Mittelrhein: der Loreley-Felsen mit der sagenumwobenen Geschichte. Das Plateau wurde in den letzten Jahren neu gestaltet und ist ein tolles Ausflugsziel für Familien. Neben der schönen Aussicht gibt es Gastronomie und eine Sommerrodelbahn. Mir haben ruhigere Aussichtspunkte auf der 15. Rheinsteig Etappe aber noch besser gefallen.

Loreley Ausblick

Niederwald-Denkmal

Am Niederwald-Denkmal bei Rüdesheim endet der Mittelrhein-Abschnitt des Rheinsteigs. Mit der Aussicht auf den Rheingau bietet der Rheinsteig hier nochmal einen richtigen Wow-Moment. Wenn man sich (vor allem an heißen Tagen), den Abstieg durch die Weinberge sparen will, kann man bequem mit der Seilbahn fahren.

Niederwald Denkmal in Rüdesheim am Rheinsteig

Die Rheinsteig Etappen

Siebengebirge: Etappe 1-3

Im ersten Abschnitt wandert man durch das Siebengebirge. In insgesamt drei Etappen führt der Rheinsteig hier von Bonn bis Linz und lockt schon mit traumhaften Aussichten, aber auch mit anspruchsvollen Wegen.

Aussicht vom Geisberg auf das herbstliche Siebengebirge

Details zu den Rheinsteig Etappen im Siebengebirge

Unteres Mittelerheintal: Etappe 4-9

Die Rheinsteig Etappen 4 bis 9 im Unteren Mittelrheintal gehören zu den weniger frequentierten, bieten aber viele tolle Aussichten, etwa bei Rheinbrohl, der Burg Hammerstein und Leutesdorf. Dann biegt der Rheinsteig für ein paar Etappen vom Rhein ab und man umrundet Neuwied, bevor man bei Koblenz wieder am Rhein ankommt.

Felsiger Abschnitt auf dem Rheinsteig in den Weinbergen von Leutesdorf

Details zu den Rheinsteig Etappen im Unteren Mittelrheintal

Oberes Mittelrheintal: Etappe 10-17

Der beliebteste Abschnitt des Rheinsteigs ist das Obere Mittelrheintal, das seit 2002 zum UNESCO Welterbe gehört. Nach Koblenz macht der Rheinsteig noch einen Knick über das Lahntal, ab Braubach geht es dann an den spektakulären Felshängen des Rheintals entlang. Die Wege sind dabei teils anspruchsvoll und meist pfadig mit traumhaften Aussichten. Gegen Ende des Abschnitts warten schon viele Weinbergwege auf denen man gemütlich wandern kann.

Ausblick auf den Rhein am Roßstein

Details zu den Rheinsteig Etappen im Oberen Mittelrheintal

Rheingau: Etappe 18-21

Im Rheingau wechseln sich einfache Weinbergwege mit tollen Weitblicken und schattige Waldpassagen ab. Dabei wandert man immer ein Stück abseits des Rheins, wo sogar noch einige Höhenmeter warten, bevor man in Wiesbaden wieder an der Rheinpromenade ankommt. Dabei durchquert man urige Weindörfer und kann das ein oder andere Schloss oder Kloster besichtigen.

Der Rheinsteig im Rheingau führt viel durch Weinberge.

Details zu den Rheinsteig Etappen im Rheingau

Häufige Fragen zum Rheinsteig

Kann man den Rheinsteig auch als Anfänger:in wandern?

Viele Abschnitte des Rheinsteigs sind auch für Anfänger:innen machbar. Wenn du das Wandern von langen Strecken und vielen Höhenmetern nicht gewohnt bist, würde ich die offiziellen Etappen aber in kleinere Abschnitte unterteilen. So habe ich es besonders zu Beginn meiner Wanderungen gemacht. Für schwierige, alpine Passagen gibt es meistens eine einfachere Umgehung. Trotzdem empfiehlt sich trittfestes Schuhwerk und Schwindelfrei solltest du auch sein. Ich selbst hatte vor dem Rheinsteig auch keine (alpine) Wandererfahrung und habe alle Etappen geschafft.

Hier findest du meine Tipps zum Wandern für Anfänger:innen.

Wie viele Etappen hat der Rheinsteig?

Der Rheinsteig führt in 21 Etappen über 320km von Bonn nach Wiesbaden. Aber auch eine Unterteilung der Route in kürzere Abschnitte ist möglich. So habe ich viele der längeren Etappen aufgeteilt und sie so an meine Kondition angepasst.

Wie ist der Rheinsteig markiert?

Die Markierung des Rheinsteigs ist durchweg sehr gut. Der Hauptweg folgt einem weißen S bzw. Fluss, der den Rhein darstellen soll, auf blauem Grund. Zuwege sind mit dem gleichen Symbol in gelb markiert, Rheinsteig-Rundtouren in rot. An vielen Abzweigungen befinden sich auch Schilder mit Kilometerangaben und Wegweiser mit Etappenzielen. Zur besseren Navigation habe ich mir vorab immer noch die GPX Route auf mein Handy geladen und mit Komoot getrackt.

das blaue Rheinsteig Symbol und die rote Variante als Markierung für eine Rheinsteig-Rundtour

Hat man ÖPNV Anschluss an den Etappen?

Die meisten Rheinsteig Etappen sind gut an den ÖPNV angebunden und starten oder enden in der Nähe einer Bahnhaltestelle. Auch sonst gibt es meist Anschluss über eine Busverbindung, diese fahren dann teilweise nur etwas seltener. Ich war bei meinen Rheinsteig Wanderungen immer mit Bus und Bahn unterwegs. Auch die Etappen, die ich aufgeteilt habe, habe ich so geplant, dass ich sie mit dem ÖPNV erreiche.

Wo kann ich unterwegs einkehren?

Zahlreiche Gastronomien laden am Rande des Rheinsteigs zur Einkehr ein. Die meisten Möglichkeiten hat man in den jeweiligen Etappen Start- und Ziel-Orten. Auch zwischendurch gibt es manchmal Restaurants oder Waldschenken, besonders an den touristisch stark frequentierten Orten wie auf dem Drachenfels oder an der Loreley. Inzwischen gibt es auch in immer mehr Restaurants vegane Optionen, z.B. in der Klosterstube in Kloster Heisterbach, im Drachenfels Restaurant und in der Burgschenke der Marksburg. Trotzdem würde ich immer empfehlen selbst genug Essen und Trinken mitzunehmen. Mindestens zwei Liter Wasser für eine Tageswanderung, an besonders heißen Tagen auch mehr. So kann man unterwegs auch an besonders schönen Aussichtspunkten ein Picknick machen und dort die Natur und die Ruhe genießen.

Rheinsteig Rastplatz bei Dattenberg

Wo kann ich übernachten?

In den Etappenorten gibt es vom Rheinsteig empfohlene Partner-Unterkünfte, die speziell auf Wanderer eingestellt sind. Ich bin den Rheinsteig immer in Tagesausflügen gewandert und habe bis auf eine Ausnahme nicht Vorort übernachtet. Für Veganer:innen kann ich trotzdem zwei Unterkünfte empfehlen: das Hotel Krone* (Affiliate-Link) in Königswinter im Siebengebirge und Das Fetz* (Affiliate-Link) in Dörrscheid am Oberen Mittelrhein.

Welche Ausrüstung brauche ich?

Da der Rheinsteig einige anspruchsvolle, teils auch alpine Passagen beinhaltet, empfehle ich gute Wanderschuhe. Ich habe knöchelhohe, vegane Wanderschuhe von Lowa* (Affiliate-Link) getragen. Außerdem hatte ich immer einen gut sitzenden Rucksack mit Verpflegung dabei. Mindestens zwei Liter Wasser, ein Picknick und Notfall-Energieriegel für Tagesetappen. Ansonsten trage ich beim wandern bequeme Sportklamotten und je nach Wetter eine Softshelljacke. Meistens war ich bei wärmeren Temperaturen im Frühling und Sommer auf dem Rheinsteig unterwegs.

Thailand: praktische Tipps zur Reiseplanung

Thailand gilt als klassisches Einsteiger-Land für Backpacker. Auch für mich ging die erste, komplett selbst geplante Fernreise in dieses südostasiatische Land. Wenn du auch eine Reise ins Land des Lächelns planst, findest du hier meine praktischen Tipps zur Planung deiner Thailand-Reise.

Strand von Koh Tao, Thailand Reisetipps

Lage

Thailand liegt in Südostasien und zieht sich über eine Länge von ca. 1.700km von Nord nach Süd. Im Norden grenzt es an Myanmar und Laos, im Osten an Kambodscha und im Süden an Malaysia. Außerdem hat es eine lange Küstenlinie und einige Inseln im Golf von Thailand und in der Adaman-See.

Klima und Reisezeit

In Thailand herrscht ein tropisches Klima, welches von Trocken- und Regenzeit geprägt ist. Aufgrund der Größe des Landes, ist das Klima aber nicht überall gleich. Die beste Reisezeit für den Norden ist von November bis März während der Trockenzeit. Dann sind die Temperaturen, gerade in den höher gelegenen Regionen um Chiang Mai, kühler und es regnet selten. Im Süden und besonders auf den Inseln im Golf von Thailand dauert die Regenzeit aber noch etwas länger und reicht teilweise bis in den Januar hinein. Dann kann es zu starken Schauern und überfluteten Straßen kommen. Außerdem ist dann die Gefahr von Moskitos größer.

An- und Einreise

Von Deutschland aus kann man von mehreren Abflughäfen direkt nach Thailand fliegen, etwa von Frankfurt, Berlin oder München. Diese Flüge gehen meistens direkt nach Bangkok, aber auch Direktflüge auf die Insel Phuket sind möglich. Zahlreiche Airlines fliegen außerdem mit Zwischenstopp nach Bangkok und weitere Zielflughäfen in Thailand können mit Umstieg in Bangkok erreicht werden. Ich bin mit Thai Airways von Frankfurt nach Bangkok geflogen. Für den Flug, der ca. 11 Stunden gedauert hat, habe ich One-Way ca. 500€ gezahlt.

Für die Einreise benötigen deutsche Staatsangehörige einen Reisepass, der zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist. Außerdem sollte man auf Nachfrage ein Rück- oder Weiterreise-Ticket vorlegen können. Touristische Aufenthalte sind Visafrei möglich. Seit Mai 2025 muss man vorab eine digitale Einreisekarte ausfüllen. Bei der Einreise bekommt man einen Stempel mit einer Aufenthaltserlaubnis für 60 Tage. Diese kann auf 90 Tage verlängert werden. Bei mir ging die Einreise super schnell. Ich musste ein paar Fingerabdrücke abgeben, es wurde ein Foto gemacht und schon bekam ich den Stempel in den Pass.

Angaben ohne Gewähr, informiere dich vor Abreise immer selbst über aktuelle Bestimmung, z.B. über das Auswärtige Amt

Währung und bezahlen

Landeswährung ist der Thailandische Baht (THB). Ein Baht sind 100 Satang. Es gibt Scheine zu 1.000, 500, 100, 50 und 20 Baht und Münzen zu 10, 5, 2 und 1 Baht und 50 und 25 Satang. Ein Euro entspricht aktuell etwa 37 Baht (Stand 05/25).

Kartenzahlung ist in Thailand zwar relativ weit verbreitet, für Märkte, Streetfood, die Metro oder kleinere Beträge solltest du aber immer etwas Bargeld (möglichst in kleineren Scheinen) dabei haben. Bargeld kannst du mit deiner Kreditkarte (ich habe die DKB Visa Debitkarte*) am Automaten abheben. Hier wird immer eine Gebühr von 220THB erhoben. Auch bei Kartenzahlung wird meistens eine Gebühr von 3% aufgeschlagen (auch bei größeren Beträgen). Es kann sich also durchaus lohnen, größere Beträge auf einmal abzuheben.

Mein Tipp: in der weit verbreiteten Kette 7-eleven kannst du zwar erst ab 200THB mit Karte zahlen, dafür kannst du hier meist gut 1.000 Baht Scheine klein machen.

Veganes Pad Thai auf der Khao San Road

Ein paar Preisbeispiele:
Cola: 20-50THB
Streetfood: ab 50THB für ein paar Frühlingsrollen oder ein Pad Thai
Essen im Restaurant: 150-300THB pro Person
1kg Wäsche waschen: 50-60THB
Eintritt Wat Pho: 300THB pro Person
Eintritt kleinere Tempel: oft gratis, sonst 50-100THB pro Person

Zeitzone

Thailand liegt in der Zeitzone UTC+7, eine Sommerzeit gibt es nicht. Dementsprechend gibt es eine Zeitverschiebung von +6 Stunden zur deutschen Winterzeit und von +5 Stunden zur deutschen Sommerzeit.

Steckdosen

In den meisten Unterkünften in Thailand findest du Universalsteckdosen, die mit den europäischen Steckern kompatibel sind. Auch die Stromspannung ist nah an der europäischen. Oft kommt es aber vor, das Steckdosen „ausgeleiert“ sind und die Stecker nicht richtig halten. Hierbei half es mir meist, meinen Multi-Adapter* mit Typ A zu verwenden.

Mobile Daten und Wifi

Bei meinem Handyvertrag habe ich nur Datenroaming innerhalb der EU inklusive. Für meine Thailand Reise habe ich mir darum eine E-SIM besorgt, damit ich auch unterwegs Internet habe. Das war praktisch zur Navigation, aber auch um z.B. ein Grab Taxi rufen zu können. Wie schon in Georgien habe ich mir ein Datenpakte über Saily* gebucht. Dort gibt es unterschiedlich große Tarife, auch nur für 30 Tage. In den meisten Unterkünften gab es aber auch W-Lan, was ich dann für Instagram und Co. genutzt habe.

Sprache und Verständigung

Die offizielle Amtssprache ist Thailändisch. Die Tonsprache verfügt über fünf verschiedene Töne und eine eigene Schrift. Aufgrund der oft ähnlichen Aussprache ist die Sprache recht schwer zu lernen, ein paar grundlegende Wörter solltest du dir aber trotzdem merken. Ansonsten kommst du in den touristischen Orten auch sehr gut mit Englisch zurecht. Touristische Orte und Straßenschilder sind auch auf Englisch beschriftet.

Hallo – sàwàddee ká/kráb
Danke – kòbkûn ká/kráb

Gesundheit und Sicherheit

Grundsätzlich ist Thailand ein sehr sicheres Reiseland und ich habe mich dort immer wohl gefühlt. Wer sich also an die Grundlegenden Regeln hält, z.B. keine Wertsachen unnötig offen herumträgt und auf Partys auf seine Getränke achtet, sollte damit gut zurechtkommen.

Gesundheitlich sind vor allem drei Dinge relevant: Essen bzw. Hygiene, Mückenschutz und Roller-Unfälle. Beim Essen sollte man vor allem an Straßenständen darauf achten, dass alles frisch und gut gegart ist. Wer empfindlich ist fährt mit dem Prinzip „cook it, boil it, peel it, or forget it“ gut. Ich habe in Restaurants allerdings auch oft frischen Salat oder Gemüse gegessen. Auch Eis in Getränken ist kein grundsätzliches Problem, da selbst an Straßenständen Crushed Ice aus dem Supermarkt verwendet wird. Wasser sollte man nicht aus der Leitung, sondern nur aus Flaschen, oder Trinkwasserspendern trinken. Auch zum Zähneputzen habe ich immer Wasser aus der Flasche verwendet. Trotzdem hatte ich einmal eine Lebensmittelvergiftung. Woher die kam, kann ich aber nicht genau sagen.

Frittiertes Streetfood in Chinatown in Bangkok

Aufgrund von übertragbaren Krankheiten wie Malaria und Dengue Fieber solltest du unbedingt einen guten Mückenschutz nutzen. Ich habe mir Vorort einen mit dem Wirkstoff DEET im 7-eleven gekauft. Auch weite Kleidung hilft schonmal. Die Mücken sind vor allem in der Dämmerung aktiv, zur Regenzeit sind es meistens mehr. Mich haben sie besonders abends auf den Inseln, wo zu der Zeit noch Regenzeit war, gestochen. Dann saßen teilweise gleich mehrere Nebeneinander auf meinem Knöchel und haben durch meine Leggings gestochen. Ab da habe ich mir auch immer die Beine unter der Leggings eingesprüht. Wenn deine Unterkunft ein Mückennetz hat, solltest du das auch nachts verwenden.

Ansonsten ist ein sehr häufiger Behandlungsgrund in thailändischen Kliniken ein Roller-Unfall. Viele Tourist:innen sind mit dem Roller unterwegs, oft ohne Helm, teilweise auch nur in Badekleidung. Dann reicht es auch schon nur mal im Sand umzukippen um sich eine Verletzung zu holen. Wenn du Roller fahren willst, dann setze in jedem Fall einen Helm auf und fahre vorsichtig.

Sehr selten sind dagegen Verletzungen durch giftige Tiere. In Thailand gibt es sowohl Schlangen, als auch giftige Insekten. Der Kontakt ist aber eher selten, da die Tiere sich in der Regel tief im Dschungel verstecken. Dort solltest du sowieso besser nur mit Guide unterwegs sein. Ich war z.B. im Khao Yai Nationalpark. Selbstverständlich haben wir zu den Tieren immer genügend Abstand gehalten. Zum Schutz vor Blutegeln haben wir außerdem Stulpen bekommen.

Eine kleine, grüne Bamubsotter schlängelt sich über einen Ast.

Impfungen und Reiseapotheke

Vor meiner Reise habe ich einige Schutzimpfungen durchführen lassen, sowie geprüft, ob ich etwas auffrischen muss. Neben den Grundimpfungen werden Impfungen gegeben Hepatitis A und B, sowie bei längerem Aufenthalt auch gegen Dengue-Fieber, Thypus, Tollwut und Japanische Enzephalitis empfohlen. Sprich dazu vor deiner Reise mit deine:r Hausärzt:in oder Reisemediziner:in.

In meiner Reiseapotheke hatte ich dann neben ein paar persönlichen und Erkältungsmedikamenten folgende Dinge dabei:
– Mückenschutz (mit Deet)
– Sonnencreme (LSF 50)
– ein Mittel gegen Reiseübelkeit (vor allem bei Bootsüberfahrten auf die Inseln zu empfehlen)
– Kohletabletten (bei Magen-Darm-Problemen)
– Malariatabletten (als Notfallmedikament)

Unterwegs in Thailand

In Thailand von einem Ort zum anderen zu kommen ist meist sehr einfach. Nicht zuletzt deshalb gilt das Land als ideales Land für Einsteiger:innen beim Backpacken. Zwischen den großen Städten gibt es meist Busverbindungen, die du außerhalb von Feiertagen auch noch kurzfristig buchen kannst. Außerdem gibt es Nachtzüge, Fähren oder Inlandsflüge. Verbindungen kannst du z.B. über 12go.asia* recherchieren und wenn du möchtest auch dort buchen (obwohl es oft günstiger ist, wenn du dein Ticket erst Vorort am Schalter kaufst).

In Bangkok bist du schnell und einfach mit der Metro oder dem Skytrain unterwegs. Hier kannst du deine Fahrt je nach Strecke bezahlen. Mit viel Gepäck habe ich mir allerdings lieber ein Taxi oder Tuktuk genommen, denn zur Rush-Hour wird es in den Zügen sehr voll.

Straße in China Town in Bangkok

Taxis und Tuktuks sind in den meisten anderen Orten ein gutes Transportmittel. In vielen Orten gibt es auch Sammeltaxis, die du mit einem Winken anhalten kannst. Vergiss nicht, den Fahrpreis vorher auszuhandeln.

Die Fähren oder Speedboote zu den Inseln habe ich 1-2 Tage vorab gebucht. Wenn du schnell seekrank wirst, zahle lieber etwas mehr und nimm einen Katamaran, wenn möglich, denn der liegt stabiler im Wasser. Auf den kleineren Booten kann es sonst bei stärkerem Wellengang schonmal ungemütlich werden.

In den Orten selbst, habe ich versucht so viel wie möglich zu Fuß zu unternehmen. Das heißt allerdings oft Slalom laufen um parkende Roller. Auch die Regenzeit mit vielen großen Pfützen ist nicht sehr Fußgängerfreundlich. Für längere Strecken, oder bei schlechtem Wetter habe ich dann ein Tuktuk oder Sammeltaxi genommen. Wenn du Übung darin hast, kannst du dir in vielen Orten auch günstig einen Roller leihen, dafür benötigst du einen internationalen Führerschein. Damit bist du natürlich flexibler, aber da ich noch nie Roller gefahren bin, habe ich das lieber gelassen.

Reiseroute

Die optimale Reiseroute für Thailand hängt ganz von deinem Zeitrahmen und deinen Interessen ab. Die meisten Reisenden starten in Bangkok. Viele Ziele in der nähren Umgebung kann man als Tagesausflüge von hier aus besuchen. Weiter kannst du entweder in den Norden nach Chiang Mai und Chiang Rai reisen, oder es geht an die Küste und auf eine der vielen Inseln.

Meine Reiseroute für 2 ½ Wochen:
3 Tage Bangkok
Tagesausflug Ayuthaya
2 Tag Khao Yai Nationalpark
1 Tag Bangkok
2 Tage Sukhothai
4 Tage Chiang Mai
Tagesausflug Chiang Rai
3 Tage Koh Samui

Mehr darüber liest du einem meinem Artikel: Thailand Rundreise: Meine Route für 2-3 Wochen

Falls du nicht gerne viel selber planst, kannst du meine Reise jetzt auch als Paket buchen. Inklusive sind internationale Flüge und Unterkünfte, außerdem gibt es im Programm Vorschläge für tolle Sehenswürdigkeiten und Unternehmungen. Das ganze läuft über die Reiseplattform worldee. Hier findest du meine Route, alles Infos und kannst die Reise buchen. *(Affiliate-Link)

Unterkünfte

In Thailand findest du Unterkünfte für jeden Geschmack und Geldbeutel vom Etagenbett im Hostel-Schlafsaal bis zum 5-Sterne-Hotel. Während meiner Reise habe ich meist in mittelpreisigen 2-4 Sterne Unterkünften mit eigenem Zimmer und Bad gewohnt. Gebucht habe ich vorab über booking.com*, in Asien ist aber auch agoda* weit verbreitet. Ein paar Unterkünfte, die ich besonders empfehlen kann, habe ich hier aufgelistet.

Pool im Innenhof des Feung Nakorn Balcony Hotels.

Bangkok
Feung Nakorn Balcony Rooms & Café – liegt zentral beim Königspalast, mit Pool und veganen Frühstücksoptionen
buchen bei booking.com* oder bei agoda.com*
Sukhothai
Foresto Sukhothai Guesthome – schön grüner Garten, große Zimmer
buchen bei booking.com* oder bei agoda.com*
Koh Samui
Bangrak Pier Bungalow – im Norden der Insel, direkt am Strand
buchen bei booking.com* oder bei agoda.com*
Blue Turtle Hotel Samui – am Chaweng Beach, mit Pool, sehr bequemes Bett
buchen bei booking.com* oder bei agoda.com*
Koh Phangang
Colorful Hut – Bungalows am Strand, mit veganen Restaurant
buchen bei booking.com* oder bei agoda.com*
Koh Tao
Koh Tao Heritage – geräumiges Zimmer mit Aussicht, zentrale Lage
buchen bei booking.com* oder bei agoda.com*

Essen gehen in Thailand

Thailand ist ein wahres Foodie-Paradies, auch für Veganer:innen. Egal ob scharfe Currys, würziges Pad Thai oder fruchtige Smoothies: alles wird frisch zubereitet und schmeckt köstlich. Auch hier hast du eine breite Auswahl vom Streetfoodstand bis zum Fine Dining Restaurant. Ich habe meist auf eine Mischung gesetzt, war also gerne mal auf dem Nachtmarkt für ein günstiges Essen, habe aber genauso auch in Thai-Restaurants und in Restaurants mit westlicher Küche gegessen. Wenn du Zeit hast empfehle ich dir unbedingt einen Kochkurs zu machen, um die Geheimnisse der Thai-Küche besser kennenzulernen.

Mehr über die Thai-Küche liest du bald in meinem „Vegan in Thailand – Guide“.

Fried Cashewnut mit Tofu im Colorful Hut Restaurant

 

Die schönsten Orte in Thailand

Bangkok

Die Mega-Metropole Bangkok solltest du auf deiner Thailand Reise unbedingt besuchen. Wunderschöne Tempel, der Königspalast, unzählige futuristische Shopping-Malls und das teils chaotische China-Town sind nur ein paar der Gründe dafür. Mehr über die Stadt liest du in meinem Artikel „Bangkok für Anfäger:innen“.

Wat Arun Tempel und Boot auf dem Chao Praya Fluss davor.

Ayutthaya

Wenn du alte Tempel genauso liebst wie ich, solltest du unbedingt nach Ayutthaya. Die ehemalige Hauptstadt gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und ist absolut beeindruckend. Außerdem liegt sie nur etwa eine Stunde von Bangkok entfernt und lässt sich damit auch wunderbar bei einem Tagesausflug erkunden.

Alte Tempel in Ayutthaya

Khao Yai Nationalpark

Naturerlebnisse, Dschungeltrekking und Tierbeobachtung geht auch in Thailand. Besonders gut im ältesten Nationalpark des Landes im Khao Yai. Ich habe hier zwei Tage verbracht und dabei unzählige bunte Schmetterlinge, Nashornvögel, Gibbons, Schlangen und sogar einen wilden Elefanten gesehen.

Mehr zum Khao Yai Nationalpark

Aussichtspunkt im Khao Yai Nationalpark in Thailand

Sukhothai

Noch eine ehemalige Hauptstadt mit Tempelruinen ist Sukhothai. Die Stadt ist nochmal ein paar hundert Jahre älter als Ayutthaya und gehört ebenfalls zum UNESCO Weltkulturerbe. Da sie weiter im Norden liegt, ist hier oft weniger los und du kannst die Tempel entspannt mit dem Rad erkunden. Ganz besonders ist die Stimmung hier zum Lichterfest Loi Krathong, das hier besonders groß gefeiert wird.

Mehr zu Sukhothai und Loi Krathong

Alter Tempel mit Buddha Figur im Sukhothai Geschichtspark.

Chiang Mai

Chiang Mai ist die zweitgrößte Stadt von Thailand und liegt im Norden des Landes, trotzdem ist es hier viel entspannter als in Bangkok. Die Altstadt und ihre vielen Tempel kannst du bequem zu Fuß erkunden, es gibt viele tolle (vegane) Restaurants und Cafés und zahlreiche Möglichkeiten für Ausflüge.

Meine Tipps für Chiang Mai

Einer der vielen buddhistischen Tempel in der Altstadt von Chiang Mai.

Chiang Rai

Ebenfalls im Norden liegt Chiang Rai. Die Stadt ist vor allem für einige ihrer Tempel bekannt: den Weißen Tempel und den Blauen Tempel. Beide sind wirklich einzigartig und unbedingt einen Besuch wert.

Der weiße Tempel in Chiang Rai.

Koh Samui

Die größte der Inseln im Golf von Thailand und die vielseitigste. Hier gibt es traumhafte Strände, spannende Tempel und Aktivitäten für jede:n von der Familie mit Kindern bis zu Party-Touristen. Obendrein kann man neben der Anreise per Boot auch per Flugzeug anreisen. Mehr liest du in meinem Artikel zu Sehenswürdigkeiten auf Koh Samui.

Bungalow mit Palmen am Strand von Koh Samui

Koh Phangan

Die kleinere Nachbarinsel von Koh Samui ist vor allem für ihre Full-Moon Partys bekannt, ist aber auch abseits davon einen Besuch wert. Neben den schönen Stränden gibt es besonders viele Yoga-Kurse, Mui-Thai-Schulen und (vegane) Restaurants und Cafés zum genießen und arbeiten. Letzteres nutzen auch viele Digitale Nomad:innen.

Mein vegan Guide für Koh Phangan

Der Strand mit Schaukel und Hängematte beim Colorful Hut

Koh Tao

Koh Tao ist ein besonders gutes Reiseziel für Taucher:innen. Rund um die Insel gibt es viele schöne Tauch- und Schnorchelspots. Außerdem kann man in den Tauchschulen hier relativ günstig seinen Tauchschein machen.

Mein vegan Guide für Koh Tao.

Meeresschildkröte beim Schnorcheln vor Koh Tao

*Disclaimer: Links mit Sternchen sind sogenannte Affiliate-Links. Buchst du etwas über einen dieser Links, bekomme ich eine kleine Provision.

Rezept: Wildkräutersalat mit Erdbeeren und fruchtigem Orangen-Dressing

Heute gibt es mal ein herzhaftes Rezept mit Erdbeeren. Denn als ich anfing einen Sammelpost mit Rezepten meiner Lieblingsbeere zusammenzustellen fiel mir auf, dass ich bisher immer nur damit gebacken habe. Also habe ich überlegt, wie ich Erdbeeren herzhaft kombinieren könnte und heraus kam dieses Rezept für Wildkräutersalat mit Erdbeeren und einem fruchtigen Orangen-Dressing.

Wildkräutersalat mit Erdbeeren

Zutaten für ca. 4 Portionen als Vorspeise:
125g Pflücksalat/Wildkräutersalat
3-4 handvoll grüner Salat
3-4 handvoll Rucola
150g Erdbeeren
2-3EL gemischte Kerne (ich hatte Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne)
für das Dressing:
3EL Olivenöl
1EL weißer Essig
1EL Agavendicksaft
4EL Orangensaft
1TL Senf, mittelscharf (optional)
Salz, (grober) weißer Pfeffer

Zubereitung:
1. Den Salat waschen und abtropfen lassen, bei Bedarf Blätter in mundgerechte Stücke zupfen. Die Erdbeeren waschen, den Stiel entfernen und halbieren.
2. Alle Zutaten für das Dressing separat in einem kleinen Schälchen vermischen.
3. Die Salatmischung auf vier Teller verteilen, die Erdbeeren hübsch darauf anrichten und das Dressing möglichst gleichmäßig über die Teller geben. Zum Schluss mit den Kernen bestreuen.

Wildkräutersalat mit ErdbeerenWildkräutersalat mit Erdbeeren

Die Erdbeeren harmonieren bei diesem Salat sehr gut mit den leicht würzigen Wildkräutern. Durch das Dressing kommt dann nochmal eine leicht fruchtige Note dazu. Wer möchte kann auch noch Balsamico über den Salat geben, oder etwas veganen Feta darüber streuen. Das braucht es meiner Meinung nach aber nicht unbedingt. So oder so ist der Wildkräutersalat ideal als kleine, schickere Vorspeise.

Übrigens ist der Salat genauso einfach zubereitet wie lecker. Und dabei macht er optisch so einiges her, sodass ich ihn bestimmt mal zu einem schickeren Essen servieren werde. Man muss nur kurz den Salat putzen, die Erdbeeren schneiden und das Dressing mixen. Wildkräutersalat kaufe ich wenn möglich auf frisch dem Markt, da ist er meist noch knackiger und hält sich besser. Genauso wie Rucola, den ich dort im Bund kaufen kann. Es gibt aber auch fertige Mischungen mit Wildkräutern oder Pflücksalat im Supermarkt. Die sollte man dann möglichst zeitnah nach dem Kauf verarbeiten, sonst werden einzelne Blätter in der Mischung gerne mal matschig. Und die wieder auszusortieren dauert dann beim Salat putzen seine Zeit.

Wildkräutersalat mit Erdbeeren

Als Topping habe ich noch ein paar Kerne über den Salat gegeben, hier Kürbiskerne und Sonnenblumenkerne. Die sorgen für etwas Crunch und einen leicht nussigen Geschmack. Außerdem sind sie gut für eine ausgewogene Ernährung und liefern ungesättigte Fettsäuren, Mineralien und verschiedene Vitamine. Salate oder Bowls sind für mich immer praktische Gerichte um sie mit ein paar Kernen aufzuwerten.

Weitere Rezeptideen für vegane Vorspeisen und fruchtige Salate:
Gebackene Süßkartoffel mit Spargel Dip
Gemischter Salat mit Radicchio, Rote Beete und Birne
Kalte Gurkensuppe

Rheinsteig Etappen Rheingau: durch Weinberge und Wald nach Wiesbaden

Insgesamt vier Etappen des Rheinsteig führen durch den Rheingau. Weinberge mit Weitsicht und schattige Wälder wechseln sich auf diesem Abschnitt ab, die Wege sind größtenteils einfach zu wandern und es warten ein paar Schlösser und Klöster, die man unterwegs besichtigen kann. Ich bin die Etappen im Sommer in Nord-Süd Richtung gewandert und habe alle Infos hier zusammengefasst.

Der Rheinsteig im Rheingau führt viel durch Weinberge.

Rheinsteig Etappe 18: von Rüdesheim nach Johannisberg

Von Rüdesheim fahren wir mit der Seilbahn über die Weinberge bergauf, so sparen wir uns einige Höhenmeter. Ab dem Niederwalddenkmal geht es erstmal gemütlich bergab und in die Weinberge. Genau so habe ich mir den Rheingau vorgestellt. Nach den ersten gemütlichen Kilometern kommt man an der Abtei St. Hildegard vorbei, die bestimmt einen Abstecher lohnt. Für uns geht es allerdings ohne Pause zügig weiter.

Einfache Weinbergwege bei Rüdesheim.

Rund um Marienthal geht es durch den Wald. Erst am Blaubach entlang, dann kurz bergauf am Rand des Orts vorbei und zum Kloster ein kurzes Stück steil bergab ins Tal. Hier kann man gut eine Pause einlegen, es gibt ein Café, Toiletten und einen Trinkwasser-Brunnen. Auf der anderen Seite des Tals geht es dann wieder steil hinauf, bis man auf den Philosophenweg trifft, der wieder etwas gemächlicher ansteigt und um den Berg herum führt.

Steiler Pfad auf dem Rheinsteig bei Kloster Marienthal.

Als wir die nächste große Straße überquert haben, wird es langsam Zeit für eine länger Pause, die wir nach ca. 10km am Donnersbergblick einlegen. Auf der gemütlichen Liegebank genießen wir unsere Brotzeit und es kommt sogar etwas die Sonne heraus. Dann geht es an den Abstieg, der teils noch über Felder und durch den Wald führt, bald landen wir aber wieder in den Weinbergen. Hier geht es nochmal ein bisschen rauf und runter, dafür können wir aber am Rand des Wegs frische Brombeeren pflücken. Kurz hinter dem Dachsberg nehmen wir dann die Abzweigung nach Johannisberg, wo wir die Etappe an einer Bushaltestelle beenden.

Daten zur 18. Rheinsteig Etappe:

Länge: 16km
Höhenmeter: 200hm bergauf, 300hm bergab
Dauer: 4,5-5 Stunden
Schwierigkeit: mittel
An-/Abreise: Mit der VIA RB 10 nach Rüdesheim, von dort mit der Seilbahn hinauf zum Niederwalddenkmal. Von Johannisberg mit dem Bus zum Bahnhof in Geisenheim, dort hat man wieder Anschluss an die VIA RB 10.
Alternativen: Wer diese Etappe aufteilen möchte, kann das ungefähr bei der Hälfte in Marienthal. Dort gibt es Anschluss an den ÖPNV über einen Bus.
Tour zum nachwandern auf Komoot: Meine Route

Rheinsteig Etappe 19: von Johannisberg nach Kiedrich

Zum Start wandern wir erstmal wieder gemütlich durch die Weinberge. Hier hat man schon tolle Ausblicke auf das Rheintal. Weiter gehts vorbei an einer Mühle und einem Modellflugplatz und für einen ersten kurzen aber knackigen Anstieg auf den Susberg. Danach wandern wir über Feldwege und entlang der Siedlung Rebhang bergauf zum Unkenbaum. Der steht zwar schon länger nicht mehr, der massive Stamm markiert aber immer noch den Abzweig im Wald. Von dort geht es dann bergab und über den einzigen etwas anspruchsvolleren Pfad auf der heutigen Route steil hinab zum Kloster Eberbach.

Hügelige Weinberglandschaft im RheingauKloster Eberbach im Rheingau

Hier führt der Rheinsteig eigentlich quer über das Gelände. Da bei unserer Wanderung aber ein Teilstück wegen umgestürzter Bäume gesperrt ist, haben wir nur eine Picknickpause im Klostergarten eingelegt und sind dann gleich auf der Umleitung weitergewandert, ohne uns das Kloster im Detail anzusehen. Für die Umleitung geht man vom Parkplatz links auf einen Pfad bergauf. Schon nach kurzer Zeit erreichen wir wieder den Original-Rheinsteig. Im weiteren Aufstieg merkt man aber, dass der Wald hier in nicht so gutem Zustand ist. Viele angegriffene und kaputte Bäume und von schwerem Gerät beschädigter Boden sind zu sehen. Nach dem letzten Aufstieg des Tages hier, gehts über Feld- und Weinbergwege langsam hinab nach Kiedrich, wo wir die Etappe an einer Bushaltestelle beenden.

Daten zur 19. Rheinsteig Etappe:

Länge: 14km
Höhenmeter: 330hm bergauf, 330hm bergab
Dauer: 4,5-5 Stunden
Schwierigkeit: mittel
An-/Abreise: Mit der VIA RB 10 nach Geiseheim, von dort mit dem Bus bis Johannisberg Rosenstraße. Von Kiedrich geht es mit dem Bus 173 nach Eltville am Rhein. Dort hatten wir eine längere Umstiegszeit und haben diese für einen Spaziergang durch den Ort genutzt.
Alternativen: Hier sind wir auch wieder am Stück gewandert, die Etappe lässt sich aber an ein paar Orten ganz gut aufteilen. Entweder nach ca. der Hälfte der Strecke an der Siedlung Rebhang, oder nach 10 Kilometern am Kloster. In beiden Orten gibt es Bushaltestellen.
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Rheinsteig Etappe 20: von Kiedrich nach Schlangenbad

Zuerst führt uns der Rheinsteig noch ein Stück durch Kiedrich, vorbei an der Kirche und dann hinaus aus dem Ort und an einem Bach entlang. Dann folgt der erste Aufstieg zum Falkenturm. Hier geht es in Serpentinen und über einige Treppenstufen recht steil bergauf. Weiter wandern wir noch ein kurzes Stück durch die Weinberge mit Blick auf Kiedrich, bevor der Rheinsteig im Wald verläuft. Hier wandern wir zunächst leicht auf und ab auf einem Pfad oberhalb einer Straße, dann führt ein breiter Forstweg langsam weiter bergauf. Links von uns blicken wir immer wieder in den großen Buchwaldgraben, vom nahegelegenen Ort auf der rechten Seite bekommen wir dagegen nichts mit.

Der Rheinsteig bei Kiedrich mit Blick auf den Falkenturm.

Ein Highlight der Etappe folgt dann nach weiterem Aufstieg: eine Allee mit verschiedenen Obstbäumen. Walnuss, Quitte und verschiedene Apfel- und Birnensorten können wir entdecken. Nur ein kurzes Stück später, können wir unsere Füße im Wassertretbecken etwas abkühlen. Nachdem die Füße wieder getrocknet sind und wir eine ausgiebige Pause auf der Liegebank eingelegt haben, geht es an die letzten Kilometer. Die führen nochmal mit ein paar leichten Steigungen abwechselnd über breite Waldwege und schmalere Pfade nach Schlangenbad. Hier beenden wir die Etappe, nachdem wir den Park durchquert haben. Ganz in der Nähe liegt unser Hotel, wo wir für eine Nacht reserviert haben.

Eine Allee aus Obstbäumen auf dem Rheinsteig

Daten zur 20. Rheinsteig Etappe:

Länge: 10,7km
Höhenmeter: 330hm bergauf, 200hm bergab
Dauer: 3,5-4 Stunden
Schwierigkeit: mittel
An-/Abreise: Mit der VIA RB 10 nach Eltville, von dort mit dem Bus 172 bis Kiedrich Sonnenlandstraße. Von Schlangenbad gibt es ebenfalls eine Busverbindung nach Eltville, wo man wieder Anschluss an den Zug hat. Wir haben in Schlangenbad übernachtet und sind die nächste Etappe einen Tag später gewandert.
Alternativen: Diese relativ kurze Etappe sind wir an einem Stück gewandert. Eine Aufteilung wäre am Abzweig nach Rauenthal möglich.
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Rheinsteig Etappe 21: von Schlangenbad nach Wiesbaden

Los geht es schon früh Morgens in Schlangenbad. Hier folgen wir noch ein kurzes Stück einem Bachlauf, bevor es leicht bergauf und in den Wald rund um Georgenborn geht. Wieder wechsen sich breite Waldwege mit schmalen Pfaden ab. Wir freuen uns über die erste Wegmarkierung mit dem Biebricher Schloss als Ziel. Dann geht es weiter am grauen Stein vorbei und bergab über einen breiten Forstweg.

Weinbergewege bei Wiesbaden

Wir queren den Ort Frauenstein und wandern nochmal ein Stück bergauf. Auf einer Bank am schattigen Waldrand machen wir nochmal eine längere Pause, bevor es weiter bergab in die Weinberge geht. Bei den heißen Temperaturen sind wir froh über den leichten Wind.

Boote bei herrlichem Sommerwetter im Schiersteiner Hafen

Das wir den Stadtrand erreicht haben merken wir, als wir durch eine Schrebergartensiedlung laufen. Wenig später unterqueren wir die Autobahn und die Bahnlinie und laufen neben einem Bach entlang zum Schiersteiner Hafen. Bei den vielen Segelbooten kommt richtig maritimes Feeling auf. Auf einfachen und meist schattigen Wegen umrunden wir das Hafenbecken. Eine kleine Umleitung gibt es noch an einer Rheinbrücke, dann erreichen wir die Rheinwiesen und folgen dem Rheinufer bis zum Biebricher Schloss.

Das Biebricher Schloss, am Ziel des Rheinsteigs.

Daten zur 21. Rheinsteig Etappe:

Länge: 17,1km
Höhenmeter: 210hm bergauf, 370hm bergab
Dauer: 5-6 Stunden
Schwierigkeit: mittel-schwer (aufgrund der Länge)
An-/Abreise: Mit der VIA RB 10 nach Eltville, von dort mit dem Bus bis Schlangenbad. Wir haben in Schlangenbad im Hotel übernachtet und konnten so früh morgens starten. Von Wiesbaden Biebrich hat man wieder Anschluss an die VIA RB 10.
Alternativen: Diese Etappe kann man an zwei Punkten gut teilen. Entweder an der Bushaltestelle in Frauenstein, oder an der Bahnhaltestelle Wiesbaden Schierstein.
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Weiterlesen:
Rheinsteig: Fernwanderung mit Flussblick
Rheinsteig Etappen Oberes Mittelrheintal
Ein Tag in Mainz
Rheinsteig Etappen Unteres Mittelrheintal

16 vegane Obstkuchen Rezepte

Besonders im Sommer esse ich gerne Kuchen mit frischem, saisonalem Obst. Doch nicht nur dann kann man fruchtige Leckereien zaubern. Auf Mosaiksteine gibt es inzwischen eine ganze Menge Rezepte für vegane Obstkuchen und die habe ich hier für euch gesammelt.

vegane Obstkuchen Rezepte, Titelbild mit Schriftzug

Limburger Vlaai

Diesen Kuchen habe ich auf einem Trip nach Maastricht kennengelernt. Hier werden eine Obstfüllung und Hefeteig kombiniert. Meine Version ist mit Kirschen aus dem Glas und kann somit das ganze Jahr über gebacken werden. Vlaai mit Äpfeln oder anderem Obst sind aber auch möglich.

Limburger Vlaai mit Kirschfüllung

Zum Rezept für Limburger Vlaai

Französische Apfeltarte

Einer meiner liebsten, einfachen Obstkuchen ist die französische Apfeltarte, die durch ein paar Kniffe besonders wird. Idealerweise wird der Boden etwas vorgebacken, dann erst mit Apfelmus bestrichen und mit Apfelschnitzen belegt, bevor er fertig gebacken wird.

vegane Apfeltarte

Zum Rezept für französische Apfeltarte

Aprikosen Galette

Ebenfalls aus der französischen Küche stammt dieses Rezept für eine Aprikosen Galette. Ein einfacher Obstkuchen, den ich mit etwas Haselnüssen im Teig ergänzt habe. Galette kann man natürlich auch mit allem möglichen, frischen Obst backen.

vegane Aprikosen Galette

Zum Rezept für Aprikosen Galette

Erdbeerkuchen

Als Erdbeerfan darf ein klassischer veganer Erdbeerkuchen natürlich nicht fehlen unter meinen Rezepten. Hier mit Biskuitboden, vielen frischen Erdbeeren belegt und einem schicken Mandel-Sahne-Rand.

veganer Erdbeerkuchen

Zum Rezept für veganen Erdbeerkuchen

Schoko-Birnen-Tarte

Noch eine vegane Tarte, diesmal in der fruchtig-schokoladigen Variante mit Birnen und einer Schoko-Füllung, die an Brownies erinnert.

Schoko-Birnen Tarte

Zum Rezept für Schoko-Birnen-Tarte

Johannisbeertartelettes

Tartes kann man auch in Mini-Form backen und mit jedem gewünschten Obst. Das habe ich doch gleich mit diesen Johannisbeertartelettes ausprobiert. Mit fruchtigen Johannisbeeren direkt aus dem eigenen Garten und einer süßen Mandelkruste.

vegane Johannisbeertartelettes

Zum Rezept für Johannisbeertartelettes

Erdbeer-Joghurt-Kuchen

Bei diesem versunkenen Erdbeerkuchen werden die Erdbeeren mitgebacken und das harmoniert ganz wunderbar mit dem fluffigen Joghurt-Teig. Übrigens ist das eins der ältesten Rezepte auf meinem Blog und immer noch sehr beliebt.

Erdbeer Joghurt Kuchen

Zum Rezept für Erdbeer-Joghurt-Kuchen

Donauwellen

Ein weiterer All-time-favorit ist die vegane Donauwelle vom Blech. Ich liebe die Kombination aus einfachem Rührteig mit fruchtigen Kirschen, Buttercreme und Schokolade. Außerdem fand ich es immer einfacher, eine Donauwelle zu backen, als eine Torte.

vegane Donauwelle

Zum Rezept für vegane Donauwellen

Zitronengugl

Bei diesem Rezept habe ich erst überlegt, ob ich es in diese Liste aufnehmen soll, weil hier keine ganzen Früchte mit in den Kuchen kommen. Trotzdem ist Zitronenkuchen für mich ein Obstkuchen. Der einfache Rührteig wird durch Joghurt besonders fluffig und erhält sein Zitronenaroma durch Saft und Abrieb der Schale.

veganer Zitronen Gugl bestreut mit Puderzucker

Zum Rezept für veganen Zitronegugl

Aprikosen-Quark-Streusel

Ein gutes Beispiel, dass man nicht immer frisches Obst braucht, ist dieser Aprikosen-Quark-Streusel. Den backe ich mit Aprikosen aus der Dose. Zusammen mit einer cremigen Quark-Schicht und süßen Streuseln ergibt das einen leckeren Blechkuchen.

Aprikosen-Quark Streusel

Zum Rezept für Aprikosen-Quark-Streusel

Blaubeer Käsekuchen

Veganen Käsekuchen kann man ganz wunderbar mit Obst kombinieren. Eine der bekanntesten Varianten ist vielleicht mit Mandarinen, ich habe hier einen Blaubeer Käsekuchen gebacken. Dafür kann man sowohl frische Blaubeeren, als auch Früchte aus dem Tiefkühlfach verwenden.

veganer Blaubeer Käsekuchen

Zum Rezept für veganen Blaubeer Käsekuchen

Kokos-Kirsch Kuchen

Mit Kirschen habe ich schon immer gern gebacken und verschiedene Kombinationen ausprobiert. Auch mit Kokos harmoniert die Frucht super und zusammen mit einer Schokoglasur entstand dieser leckere Kokos-Kirsch Kuchen.

Kokos-Kirsch Kuchen

Zum Rezept für Kokos-Kirsch Kuchen

Kirschstreusel

Kirschstreusel war einer der ersten Kuchen, die ich selber gebacken habe. So ein Blechkuchen ist zum Glück auch sehr einfach und wird mit etwas Stärke im Teig auch sehr fluffig.

Kirschstreusel vegan

Zum Rezept für Kirschstreusel

Himbeerkuchen

Kuchen vom Blech kann man natürlich mit praktisch jedem frischen Obst machen. Für meinen Himbeerkuchen habe ich einen fluffigen Rührteig mit Joghurt gewählt und obendrauf gibts knusprige Mandelstreusel.

veganer Himbeerkuchen

Zum Rezept für veganen Himbeerkuchen

Zwetschgen Streusel

Für meinen Zwetschgen Streusel habe ich mein Rezept für Kirschstreusel etwas abgewandelt und gemahlene Nüsse im Teig ergänzt. Das passt ganz hervorragend zu den fruchtigen Zwetschgen, die man hier im Herbst frisch bekommt.

veganer Zwetschgenkuchen mit Nussstreuseln

Zum Rezept für Zwetschgen Streusel

Vegane Rhabarber-Tarte

Botanisch gesehen handelt es sich bei Rhabarber zwar um Gemüse, aber da er hier süß verarbeitet wird, passt er wie ich finde auch super in die Kategorie vegane Obstkuchen. In meinem Rezept gibt es eine leckere Tarte mit knusprigem Boden und einer cremigen Puddingschicht unter dem fruchtigen Rhabarber.

Zwei Stücke vegane Rhabarbertarte mit einer Gabel auf einem Teller, im Hintergrund die restliche Tarte und ein paar Rhabarberstangen.

Zum Rezept für die vegane Rhabarber-Tarte

Rezept: mediterraner Nudelsalat (vegan)

Neulich habe ich eine neue Nudelsalat-Variante ausprobiert und die hat so gut geschmeckt, dass ich das Rezept gleich auf dem Blog festhalten muss. Drin ist Gemüse aus dem Ofen, würziger Rucola, geröstete Pinienkerne und ein Tomaten-Pesto-Dressing. Das ergibt einen super schmackhaften mediterranen Nudelsalat, den man sowohl lauwarm als auch kalt servieren kann.

mediterraner Nudelsalat mit buntem Gemüse und Pesto-Dressing

Zutaten:
250g Spirelli Nudeln
1 kleine Zucchini
1 Paprika
ca. 10 kleine Strauchtomaten
½ Bund Rucola
50g Pinienkerne
Für das Dressing:
100ml Olivenöl
100g getrocknete Tomaten
1 Knoblauchzehe

1. Die Nudeln nach Packungsanleitung kochen und abkühlen lassen. Die Zucchini waschen, halbieren und in Scheiben schneiden, die Paprika waschen, entkernen und in kleine Stücke schneiden, die Tomaten halbieren.
2. Das Gemüse auf einem Backblech verteilen, mit einer leichten Marinade aus Olivenöl, Salz und Pfeffer bepinseln und ca. 20min bei 180°C Umluft im Backofen garen. Die Knoblauchzehe schälen und ohne Marinade mit auf dem Backblech rösten.
3. Die Pinienkerne vorsichtig bei niedriger Temperatur in einer Pfanne ohne Fett rösten.
4. Für das Dressing Olivenöl, getrocknete Tomaten, die geröstete Knoblauchzehe und 20g von den gerösteten Pinienkernen in einen hohen Becher geben und mit dem Pürierstab zu einem Pesto verarbeiten.
5. Wenn das Gemüse etwas abgekühlt ist kann es mit den Nudeln und dem Pesto-Dressing in einer Schüssel gemischt werden. Zum Schluss wird noch der Rucola und die restlichen Pinienkerne untergemischt.

mediterraner Nudelsalat mit buntem Gemüse und Pesto-Dressing

Diesen Salat wird es bei mir bestimmt noch häufiger geben, denn er schmeckt sowohl alleine super, ist aber auch eine super Ergänzung zu einem sommerlichen Salatbuffet. Man hat nicht nur leckeres, frisches Gemüse, das ganze ist auch noch farbenfroh und durch die Kombination mit dem Pesto-Dressing eine super Abwechslung zu den oft verwendeten Mayo oder Essig-Öl-Soßen.

Ich gare einen Teil des Gemüses vorher im Ofen, weil ich es so besser vertrage. Paprika und Tomaten kann man sonst aber auch roh hinzufügen, genauso wie die Zucchini, dann am besten dünn geschnitten. Zu der Kombination würden Champignons auch noch sehr gut passen.

Weitere sommerliche Salatrezepte:
Veganer Nudelsalat
Veganer Kartoffelsalat
Veganer Reissalat mexikanischer Art
Couscous Spargel Salat