Updated on März 21, 2026
Vegan in Porto: meine Tipps für Restaurants und Cafés
Als zweitgrößte Stadt in Portugal, braucht sich Porto was die Restaurant-Vielfalt angeht, nicht hinter Lissabon zu verstecken. Tatsächlich habe ich hier mindestens genauso viele vegane und veganfreundliche Restaurants und Cafés gefunden. Alle meine veganen Tipps für Porto findest du in diesem Artikel.

Kind Kitchen
In dieses komplett vegane Restaurant bin ich gleich am ersten Abend in Porto eingekehrt, um ein für die Stadt typisches Gericht zu probieren. Hinter dem Namen Francesinha verbirgt sich ein Sandwich, und das ist normalerweise alles andere als vegan. Im Kind Kitchen kann man aber eine vegane Version davon probieren. Zwischen zwei Toastscheiben verbergen sich verschiedene Fleischalternativen, etwa aus Seitan, vegane Wurststücke und als Alibigemüse etwas Spinat und Pilze. Das ganze ist überbacken mit einer dicken Schicht von veganem Käse und getränkt in einer würzigen Tomatensoße, dazu gibt es Pommes. Wer möchte kann das Francesinha auch getoppt mit einem veganen Spiegelei bestellen. Ansonsten stehen auf der Karte verschiedene Bowls, Burger und anderes Comfort Food zu fairen Preisen.


Adresse: R. de Ceuta 80
Website
Vrasserie
Die Vrasserie ist ein gemütliches veganes Restaurant für Frühstück, Lunch und Dinner. Ich war hier zum Frühstück und wäre die Auswahl an veganen Restaurants in Porto nicht so groß, wäre ich hier bestimmt mehrfach eingekehrt, denn es stehen so viele leckere Gerichte auf der Karte. Für mich gab es einen Cappuccino, ein Brioche Croissant und Pancakes mit Bananen und Schokosoße. Das alles war wirklich lecker und super günstig. Die Vrasserie sollten definitiv auf die Liste für deinen Porto-Trip.


Adresse: Av. de Rodrigues de Freitas 266
Website
daTerra
Wer viel Hunger mitbringt, für den ist das daTerra eine gute Wahl. In diesem veganen Restaurant gibt es sowohl mittags, als auch abends ein All-you-can-eat Buffet zum günstigen Preis. Viele der Gerichte sind dabei auch glutenfrei und/oder rohköstlich. Ich war mittags gegen Ende der Lunch-Zeit da und auch um diese Zeit wurde das Buffet immer noch wieder aufgefüllt, nur die warmen Gerichte waren teils schon ziemlich leer. Trotzdem gab es mehr als genug, etwa eine Gemüsesuppe als Vorspeise und danach habe ich mir mehrfach den Teller mit Gemüsehäppchen, Antipasti und verschiedenen Salaten gefüllt. Sehr lecker und ich war froh, über die abwechslungsreiche, gesunde Mahlzeit.
Update: die Location in der Altstadt hat wohl ihr Konzept nach dem Umbau geändert. Statt dem All-you-can-eat Buffet gibt es jetzt Gerichte a la Carte. Hier sind die Preise etwas höher.


Adresse: R. de Mouzinho da Silveira 249
Website
A Padoca do Rosario vegan
Das A Padoca ist eine vegane Bäckerei am Rande des Baixa Viertels. Neben der Gebäckauslage gibt es drinnen und draußen auch ein paar Tische, wo man gemütlich frühstücken kann. Bei meinem Besuch standen auf der Karte einige herzhafte Frühstücksgerichte, alle mit veganem Ei: z.B. Avocadotoast, Eggs Benedict und Shakshuka. Ich entschied mich für letzteres. Es war eine wirklich große Portion, die mit geröstetem Brioche-Brot serviert wurde. Außerdem hatte ich vorab etwas Toast mit Guacamole zum probieren bekommen. Die Guacamole, das Brot und das Shakshuka waren sehr lecker, das vegane Spiegelei war leider nicht mein Geschmack und meiner Meinung nach auch nicht so authentisch. Aber auch so ging ich pappsatt aus dem Café. Für später habe ich mir noch ein paar vegane Pasteis de Nata mitgenommen. Angeblich gibt es dort die besten in ganz Porto, und es waren auch die besten, die ich bei meinem Besuch dort probiert habe.



Adresse: R. do Rosário 13
Nola Kitchen
Das Nola Kitchen war das einzige, nicht komplett vegane Restaurant, das ich während meines Aufenthalts in Porto besucht habe. „Nola“ steht für No Labels und entsprechend gibt es auf der Karte Gerichte für alle möglichen Ernährungsformen. Ich war in der Location im Baixa Viertel. Es gibt dort Frühstück, Lunch und Dinner und einige vegane Optionen, die auf der Karte als Plantbased gekennzeichnet sind. Für mich gab es dort eine ungewöhnliche Kombination: Blumenkohl mit veganer Käsesoße und herzhaftem Granola. Von mir aus hätte es etwas mehr Blumenkohl und weniger Soße sein können, aber die Kombi hat gut geschmeckt.

Adresse: Praça D. Filipa de Lencastre 25
Website
Odete vegan Bakery
Noch eine vegane Bäckerei, hier gibt es aber nur ein paar wenige Sitzgelegenheiten draußen. Also habe ich mir mein Frühstück zum mitnehmen bestellt und es mit an den Strand genommen. Dafür war das Gebäck hier günstiger. Probiert habe ich ein Pastel de Nata, ein Schoko- und ein Brioche-Croissant.

Adresse: Praça do Cel. Pacheco 76
Website
Verde Vida
Wer auf dem bekannten Bolhão-Markt etwas veganes sucht, der wird am veganen Stand von Verde Vida fündig. Hier gibt es Snacks wie Onigiri, Kartoffelbällchen und verschiedene Salate. Ich probierte zwei der Kartoffelbällchen, die Vorort warm gemacht wurden und zwei Salate. Das Essen war lecker und günstig. Um eine Sitzgelegenheit auf dem Markt zu finden, muss man mittags aber schon etwas Glück haben.


Adresse: R. Formosa 322 Banca 53
Jardinieiro vegan Kitchen
An meinem letzten Abend in Porto wollte ich mir nochmal ein besonderes Essen gönnen. Meine Wahl fiel auf das Jardinieiro, ein etwas schickeres, veganes Restaurant in einem veganen Hotel. Hier konnte ich noch ein weiteres typisch portugiesisches Gericht probieren. Tripas ist ein Bohneneintopf, der mit Wurst gegessen wird. Im Jardinieiro gibt es davon eine vegane Version, die mit Reis serviert wird. Auf der Karte stehen außerdem einige ausgefallene Vorspeisen wie Rote Beete Carpaccio, Ceviche aus grüner Mango und Tortilla, Hauptgerichte wie Tofu Wellington und Toffish, aber auch klassischere Gerichte wie Risotto, Linguine mit Spinatpesto oder Curry. Zum Nachtisch habe ich noch das Pistazien Tiramisu probiert, was eigentlich ein kleines Schokotörtchen mit Pistaziencreme war, aber natürlich trotzdem sehr lecker. Das Jardinieuro ist preislich zwar etwas teurer, aber ideal wenn ihr ein etwas schickeres Restaurant sucht. Mittags gibt es außerdem etwas günstiges Menükombinationen.


Adresse: Rua do Almada 609
Website
Hotel buchen auf booking.com* (Affiliate-Link)
Weiterlesen zu Portugal:
Ein Wochenende in Porto
Vegan in Lissabon
Porto Sehenswürdigkeiten
Algarve Urlaub Tipps und Ausflugsziele
Aussichtspunkte in Porto
Madeira Sehenswürdigkeiten
Posted on Juli 30, 2025
Rezept: veganes Möhrengrün-Pesto
Heute tauchen wir mal wieder ein in die Low-Waste-Küche, denn bei diesem Rezept habe ich einen Teil vom Gemüse verwendet, der bei mir leider oft im Biomüll landet. Die Rede ist von Möhrengrün, das sich, wenn es schön frisch ist, ganz einfach zu einem würzigen Pesto verarbeiten lässt. Mein Rezept für veganes Mührengrün-Pesto findest du hier.

Zutaten für 1 Glas:
frisches Grün von einem Bund Bio-Möhren (ca. 50-60g)
50g Cashewkerne
2EL Hefeflocken (optional)
½ TL Salz
100ml Olivenöl
Zubereitung:
1. Das Möhrengrün vom Bund abschneiden, waschen und trocknen. Eventuell schlechte Stellen entfernen und die feinen Blätter von den groben Stielen trennen. Die Blätter in einen Mixer geben.
2. Cashews, Hefeflocken und Salz dazugeben, Olivenöl darüber gießen und alles im Mixer zu einem feinen Pesto verarbeiten.
3. In ein kleines Glas umfüllen und das Pesto oben nochmal mit etwas Olivenöl bedecken. So ist es länger haltbar.

Das ist auch für mich das erste Mal, dass ich das Möhrengrün verarbeite. Bei mir landet es sonst im Biomüll, obwohl das Grün von den Möhren, die ich auf dem Markt kaufe, in der Regel noch frisch und essbar ist. Bei Möhren aus dem Supermarkt kann es natürlich auch schon etwas welk sein, dann solltest du es besonders zügig verarbeiten. Wusstest du, dass du das Grün sowieso besser entfernst vor der Lagerung? Somit bleiben die Möhren länger frisch. Wenn du es nicht selbst nutzt, hast du vielleicht Hasen oder Kaninchen in der Nachbarschaft, die sich über etwas Grünzeug freuen.
Bei meinem Pesto verwende ich möglichst nur die feinen Blätter vom Möhrengrün und zupfe sie von den gröberen Stielen ab. Ergänzend kommen außerdem ein paar Nüsse, in diesem Fall Cashews in das Pesto und optional Hefeflocken, die für einen käsigen Geschmack sorgen. Das Ganze wird dann im Mixer schön cremig püriert, bis ein feines Pesto entsteht. Das hält sich im Kühlschrank in einem gut verschlossenen Glas und mit etwas Öl bedeckt etwa 3-4 Wochen. Für eine längere Haltbarkeit kannst du es auch in Portionen einfrieren und dann bei Bedarf wieder auftauen.
Verwenden kannst du das Möhrengrün-Pesto klassisch als Soße zu Pasta, als Dip zu (Ofen)Gemüse oder als Brotaufstrich. Ich habe es außerdem als würzige Einlage für meine cremige Karottensuppe genutzt. Damit sind die Karotten und das Grün dann wieder in einem Gericht vereint. Eine weitere Suppe aus der Low-Waste-Küche ist übrigens meine Brokkolicremesuppe. Hier verwende ich neben den Röschen auch den Stiel um so möglichst viel von dem leckeren Gemüse zu verarbeiten.
Weitere vegane Rezeptideen:
Bärlauch-Petersilien-Pesto
Zucchinispaghetti mit Spinat-Walnuss-Pesto
Vegane Semmelknödel mit Pilzrahm
Updated on August 15, 2025
Ein Wochenende in Heidelberg: 2 Tage in der Neckarstadt
Das Heidelberg eine schöne Altstadt hat, wusste ich bereits von einem kurzen Stopover, den ich hier auf dem Rückweg vom Bodensee gemacht habe. Nun habe ich die Stadt mit etwas mehr Zeit im Gepäck erkundet. Was ich in zwei Tagen in Heidelberg alles entdeckt habe und meine Tipps für dein Wochenende in der Studentenstadt am Neckar, liest du hier.

Anreise mit dem Zug
Genau wie für mein Wochenende in Frankfurt bin ich auch nach Heidelberg mit Regionalzügen gereist. Diesmal war ich knapp fünf Stunden unterwegs. Allerdings nur für die Hinfahrt, da ich von Heidelberg aus noch weiter Richtung Süden gefahren bin. Die Stadt ist aber grundsätzlich gut mit dem Zug erreichbar. Meistens fährt man mit dem ICE bis ins benachbarte Mannheim und dann mit der S-Bahn weiter. Vom Hauptbahnhof geht es dann mit dem Bus in die Altstadt.
Tag 1: Altstadt, (fair) Shopping und Philosophenweg
Nachdem ich in meinem Hotel am Rand der Altstadt eingecheckt habe, mache ich mich auf um Heidelberg zu erkunden. Hier gibt es eine der längsten Einkaufsstraßen Deutschlands, dort tummeln sich zahlreiche Leute beim Shopping und Tourist:innen wie ich, beim Stadtbesuch. Schaut aber unbedingt auch in die Seitenstraßen und kleinen Gassen. Hier gibt es so viele schöne alte Häuser und fotogene Straßenzüge. Heidelberg wurde als eine der wenigen Städte in Deutschland nicht während des zweiten Weltkriegs zerstört. Demzufolge sind hier viele Häuser erhalten, die bis zu 300 Jahre alt sind. Schon abseits der Hauptsehenswürdigkeiten wird es deutlich ruhiger, hier findet man schöne, kleine Cafés, individuelle Läden mit (fairer) Kleidung, schöner Papeterie, Schmuck oder Produkten von Künstler:innen aus Heidelberg. In einem der Cafés mache ich einen Cappuccino und eine Pause. Die tut gut nach der langen Anreise.


Über die alte Brücke geht es dann auf die andere Seite des Neckars. Direkt dahinter schlängelt sich ein kleiner, steiler Pfad bis zum Philosophenweg hoch. Der heißt auch passend Schlangenweg. Über unebene Pflastersteine und steile Treppen geht es den Berg hinauf, teils zwischen hohen Mauern hindurch. Oben gibt es nicht nur zahlreiche schönen Gärten zu sehen, man wird für den anstrengenden Aufstieg auch belohnt mit dem schönsten Panoramablick auf Heidelberg. Nirgendwo sonst hat man so einen schönen Blick auf das Schloss, die alte Brücke und die Heidelberger Altstadt. Im Hintergrund ragt der Gipfel des Königstuhl in den Himmel. Ich laufe noch ein bisschen den Philosophenweg entlang. Neben dem Weg wachsen in kleinen Gärten die unterschiedlichsten Pflanzen. Sogar ein paar Palmen gedeihen im milden Hangklima im Philosophengärtchen. Zwischen ein paar Häuserzeilen geht es wieder hinunter zum Neckar und über den Bismarkplatz auf der anderen Seite wieder zurück in die Altstadt.



Hier bummel ich noch ein bisschen durch die Seitenstraßen und esse in einem kleinen Lokal zu Abend.
Tag 2: Heidelberger Schloss und Königstuhl
Am zweiten Tag steht der Besuch des Heidelberger Schlosses auf meinem Programm. Das muss man hier unbedingt einplanen. Am besten am Vormittag, dann ist hier und bei der Bergbahn deutlich weniger Andrang, als am Nachmittag. Vorher gehe ich gemütlich frühstücken in der Weststadt. Angekommen an der Bahnstation kaufe mir direkt ein Panoramaticket, mit dem ich später noch bis hoch auf den Königstuhl fahren kann. Zuerst steige ich jedoch an der Station am Heidelberger Schloss aus. An der Info hohle ich mir ein zusätzliches Ticket für eine Schlossführung. Die erste findet um 11Uhr statt. Bis dahin habe ich noch Zeit und besichtige zuerst den frei zugänglichen Teil der Schlossanlage: den Wall neben dem Dicken Turm, den Schlossgarten mit dem Neptunbrunnen und die Scheffelterrasse. Hier ist noch kaum was los, ich schlendere gemütlich über die Wege und genieße die Ausblicke auf das Schloss und die Heidelberger Altstadt.


Schließlich betrete ich den Schlosshof. Hier kommt man nur mit Eintrittskarte hinein. Die ist bei der Fahrt mit der Bergbahn schon inkludiert, allerdings auf einen Einlass beschränkt. Neben den Gebäuden und Fassaden im Schlosshof kann man sich eine weitere Aussicht vom großen Balkon, das Deutsche Apothekermuseum und das Große Fass ansehen. Letzteres ist über sieben Meter hoch und füllt einen ganzen Raum aus. Am spannendsten fand ich jedoch die Schlossführung. Dabei kommt man dann auch in einige Räume im Inneren, die noch erhalten sind und es gibt Infos zur Geschichte.

Die Fahrt hinauf zum Königstuhl nimmt dann nochmal einige Zeit in Anspruch. Zuerst muss ich an der Schlossstation etwas warten, da gerade viel los ist. An der Station Molkenkur muss man nochmal umsteigen, von hier geht es mit der historischen Bergbahn auf 550m. Die alte Bahn ruckelt viel mehr, bis hinauf auf den Königstuhl benötigt man ca. 10 Minuten. Von dort bietet sich dann ein toller Ausblick auf das Neckartal und quer über das Rheintal. An dem Aussichtspunkt tummeln sich auch die meisten Tourist:innen. Ich laufe nur wenige Meter weiter in den Wald und schon bin ich alleine. Diesmal habe ich mich für eine kurze Tour, den Walderlebnispfad entschieden. Der führt in knapp 2,5km einmal um den Gipfel herum. Entlang des Wegs gibt es verschiedene Stationen, die den Wald als Lebensraum erklären. Besonders gefallen mir die vielen hölzernen Tierfiguren, die man überall entdecken kann. Nach der kurzen Runde und einem kleinen Picknick geht es mit den Bergbahnen wieder in die Altstadt.



Dort hole ich noch mein Gepäck im Hotel ab, gönne mir ein spätes Mittagessen und ein Eis als Nachtisch, dann fahre ich weiter zu meinem nächsten Stopp – Neckargemünd. Hier treffe ich meine Familie auf dem Campingplatz und wir fahren am nächsten Tag gemeinsam weiter Richtung Süden.
Praktische Tipps für Heidelberg
– Die Altstadt kannst du prima zu Fuß erkunden. Wenn du über Nacht bleibst, suche dir am besten dort ein Hotel, auch wenn es ein bisschen teurer ist. Ich habe im Acor Boutique Hotel* (Affiliate-Link) übernachtet. Dort gab es auch ein etwas günstigeres Einzelzimmer, sowie auf Anfrage veganes Frühstück. Weitere Unterkünfte findest du z.B. über booking.com* (Affiliate-Link).
– Der Schlossbesuch lohnt sich vor allem, wenn du auch eine Führung machen möchtest. Ansonsten fand ich die frei zugänglichen Bereiche genauso schön, wie den Schlosshof. Wenn du Low Budget unterwegs bist, kannst du also auch einfach zu Schloss hoch laufen und es dir von außen ansehen.
– Wenn du noch Zeit für eine kleine Wanderung hast, lohnt sich das Panoramaticket für die Fahrt auf den Königstuhl. Oben gibt es zwei ausgeschilderte Naturnahe Rundtouren, den kurzen Wald-Erlebnis-Pfad, auch für kleine Kinder und die etwas längere „via naturae“. Die Route für den Wald-Erlebnis-Pfad findest du auf meinem Komoot Profil.
– Auch an nur einem Tag kannst du schon viel in Heidelberg entdecken. Dann würde ich mich auf das Schloss, die Altstadt und vielleicht den Philosophenweg beschränken.
– In der Heidelberger Altstadt gibt es auch ein paar Museen, die habe ich diesmal nicht besucht. Interessant ist der Studentenkarzer, der alte Gefängnisraum der Universität.
– Meine Tipps für Restaurants findest du in meinem Vegan in Heidelberg-Guide.
– Abwechslungsreiche Aktivitäten gesucht? Bei konfetti* (Affiliate-Link) findest du spannden Touren und kreative Workshops.
Weiterlesen:
Bodensee – Ausflugsziele und Tipps
Ein Wochenende in Leipzig
Posted on Juli 23, 2025
Vegan in Heidelberg – Restaurant und Hotel-Tipps
Als Universitätsstadt müsste Heidelberg doch ein Paradies für Veganer:innen sein, dachte ich. Rein vegane Restaurants vermisste ich allerdings bei meiner Suche. Dafür habe ich bei meinem kurzen Trip in die Stadt sehr viele Lokale und Cafés mit vegane Optionen gefunden. Meine veganen Tipps für Heidelberg habe ich hier für euch zusammengefasst.

Veganfreundliche Restaurants in Heidelberg
Rada Arepa – Kaffee und südamerikanische Arepas
Nach meiner langen Anreise mit Regionalzügen brauchte ich erstmal einen Kaffee. Den bekam ich im Rada Café, das in einer Seitenstraße unweit des Heidelberger Marktplatzes liegt. Dort gibt es nicht nur leckeren Kaffee aus Südamerika, sondern auch einige kulinarische Spezialitäten. Probiert habe ich ein Arepa, einen gefüllten Fladen aus Maismehl. Meine vegane Version war mit Falafel, Avocado und veganem Käse gefüllt. Auf der Karte stehen auch weitere vegane Versionen, außerdem Empanadas und Bowls. Vieles ist zudem glutenfrei.


Adresse: Untere Str. 21
Bäckerei Riegler – vegane Teilchen und belegte Brote
Die Bäckerei Riegler hat gleich mehrere Filialen in Heidelberg. An der ersten bin ich direkt bei meiner Ankunft am Heidelberger Hauptbahnhof vorbeigekommen. Dort habe ich erst nur geschaut. Aber schon bei der zweiten Filiale, die ich am Bismarkplatz gefunden habe, konnte ich nicht widerstehen. Das vegane Angebot ist hier super auf Schildern gekennzeichnet. Dazu gehören nicht nur Brötchen und Brote, sondern auch belegte Brote, süße Teilchen und Kuchen. In meine Gebäcktüte wanderten dann ein veganer Amerikaner und ein Mandel-Croissant. Das fand ich so lecker, dass ich mir am nächsten Tag noch eins geholt habe.


Heidelberger Kebab Fakultät – veganer Döner
Diesen Laden habe ich zufällig bei der Erkundung der Altstadt entdeckt. Abends bin ich dann nochmal zum Essen wiedergekommen. Hier gibt es vegane Optionen wie Döner, Falafel oder Tofu-Döner, egal ob im Fladenbrot, als Dürüm oder als Bowl. Ich entschied mich für eine vegane Döner-Bowl. Die wurde mit Pommes, etwas Salat und einer leicht scharfen Soße serviert. Das Döner“Vleisch“ war recht stark und etwas säuerlich gewürzt. Nicht der beste vegane Döner den ich kenne, aber ganz lecker und ziemlich günstig.

Adresse: Neugasse 7
Café Nomad – Frühstückscafé mit veganen und glutenfreien Optionen
Zum Frühstück war ich im Café Nomad in der Weststadt. Eine zweite Location gibt es auf der anderen Seite des Neckar in Handschuhsheim. Das Café ist modern und gemütlich eingerichtet, bei gutem Wetter kann man auch draußen sitzen. Es ist ideal für ein leckeres Frühstück, zum Brunch oder Nachmittags für Kaffee und Kuchen. Auf der Frühstückskarte stehen ein paar herzhafte und süße Optionen, das meiste kann vegan bestellt werden. Ich entschied mich für das Bircher Müsli mit Mandelmuß als zusätzlichem Topping. Das wurde mit viel frischem Obst serviert und war sehr lecker. Dazu gab es einen großen Cappuccino, der wirklich mal in einem großen Becher serviert wurde. Wer zum Kuchen essen herkommt findet hier auch eine gute vegane Auswahl. Auch einige Raw-Cakes waren in der Auslage.


Adresse: Bahnhofstraße 45
Hackteufel – Restaurant mit typisch deutscher Küche und veganen Optionen
Selbst bei den eher touristischen Gasthäusern mit typisch deutscher Küche stehen inzwischen ein paar vegane Gerichte auf der Karte. So auch beim Hackteufel, dass sich in der Steingasse, direkt bei der alten Brücke befindet. Hier war ich bei meinem ersten kurzen Besuch in Heidelberg essen. Damals gab es vegane Reibekuchen mit Avocadocreme und Salat. Diesmal habe ich auf der Karte unter anderem ein Gericht mit veganer Frikadelle gesehen.

Adresse: Steingasse 7
ok cool – Eisdiele mit veganen Optionen
Auch diese Eisdiele habe ich zufällig beim schlendern durch die Heidelberger Altstadt entdeckt. Eigentlich wollte ich nur einen kurzen Blick in die Eistheke werfen, als ich dann aber gesehen habe, dass es sowohl veganes Schokosorbet, als auch veganes Vanilleeis gab, musste ich das unbedingt probieren. Auch die übrigen Sorbets sind vegan, außerdem sind vegane Waffeln vorhanden. Man bekommt hier auch Kaffeegetränke mit Pflanzendrink und z.B. auch Affogato (Espresso mit Vanilleeis).

Adresse: Marstallstraße 7
Günays Garten – Obst/Gemüseladen mit Salattheke
Bei meiner Vorabsuche nach veganen Restaurants habe ich Günays Garten entdeckt. Ursprünglich wollte ich hier direkt nach meiner Ankunft hin, entschied mich dann aber anders. Später habe ich nur einen kurzen Blick hineingeworfen und festgestellt, dass es weniger ein Restaurant, sondern vielmehr ein Obst/Gemüseladen mit Salattheke ist. Hier gibt es laut Google Eintrag vegane Optionen, welche und wie viele war aber an der Theke nicht ausgeschrieben. Essen kann man an einem großen Holztisch im Laden.

Adresse: Märzgasse 8
Cocktail Café Regie – Restaurant mit großer Cocktailkarte
Ins Cocktail Café Regie wollte ich eigentlich an meinem ersten Abend gehen. Da ich dann aber ziemlich müde war habe ich den Besuch auf den nächsten Tag verschoben und war dann am Nachmittag dort. Auch dann habe ich noch ein warmes Gericht bekommen. Das Restaurant war unerwartet groß, zusätzliche Plätze gab es außerdem draußen auf der Straße. Ich habe mich drinnen in die Star Wars-Ecke gesetzt, die mit Zeichnungen aus dem Franchise dekoriert war. Genau mein Geschmack. Von der großen Getränkekarte entschied ich mich für den hausgemachten Eistee mit Mango. Zur Auswahl stehen viele weitere alkoholische und nicht-alkoholische Getränke und natürlich Cocktails. Die Speisekarte ist nicht ganz so groß, es gibt aber ein paar vegane Optionen und auch ein veganes Menü. Hier wählte ich das Pad Thai, das mit Erdnusssoße und viel knusprig gebratenem Tofu serviert wurde. Preislich war es hier etwas teurer, die Location ist aber sehr schön, und auch ideal für größere Gruppen.

Adresse: Theaterstraße 2
Veganfreundliche Hotels in Heidelberg
Acor Boutique Hotel
Heidelberg habe ich als Kurztrip und nur für zwei Tage besucht. Für die Übernachtung habe ich ein Hotel in der Altstadt gesucht. Das Acor Boutique Hotel lag dafür recht ideal, sodass ich von dort das meiste fußläufig erkundet habe. Das kleine Hotel befindet sich in einem alten Haus an einer Hauptverkehrsstraße, die hörte man durch die doppelten Fenster aber kaum. Dafür war eine Bushaltestelle direkt in der Nähe. Gebucht hatte ich ein Einzelzimmer, das zwar klein, aber gemütlich war. Wenn man es vorher ankündigt, bekommt man hier auch veganes Frühstück. Ich habe nochmal beim Personal nachgefragt, dann werden wohl ein paar vegane Extras besorgt, die normalerweise nicht im Buffet enthalten sind.
Adresse: Friedrich-Ebert-Anlage 55
Hotel buchen bei booking.com* (Affiliate-Link)
Weiterlesen:
Vegan in Frankfurt am Main
Vegan in München
Vegan in Leipzig
Updated on August 13, 2025
Frankfurt Card: Lohnt sich der Kauf?
Wie in vielen anderen Städten auch gibt es in Frankfurt am Main mit der Frankfurt Card ein Touristenticket, was Ermäßigung bei vielen Eintritten ermöglicht. Ich habe die Frankfurt Card bei meinem letzten Städtetrip getestet und verrate dir hier, welche Sehenswürdigkeiten du damit in Frankfurt entdecken kannst und ob sich der Kauf lohnt.

Was ist die Frankfurt Card?
Die Frankfurt Card ist ein Ticket für Tourist:innen, mit denen man ermäßigten Eintritt bei vielen Museen und Attraktionen in Frankfurt am Main bekommt. Erhältlich ist die Karte in verschiedenen Ausführungen von 1-3 Tagen Gültigkeit, mit oder ohne ÖPNV Ticket, als Einzel- oder Gruppenkarte. Kaufen kannst du die Karte bequem online z.B. über getyourguide* (Affiliate-Link), oder über die Website von Visit Frankfurt. Auch an verschiedenen Verkaufsstellen Vorort, wie bei der Tourist-Info, ist die Frankfurt Card erhältlich. Die Karten sind Personengebunden und können einfach als PDF auf dem Smartphone an der Kasse vorgezeigt werden. Preise starten ab 6€ mit der Frankfurt Card Basic (ohne ÖPNV) für zwei Tage. Die Frankfurt Card mit ÖPNV kostet 12€ für einen Tag. (Stand 2025)
Wo bekomme ich überall Ermäßigung mit der Frankfurt Card?
Mit der Frankfurt Card bekommst du ermäßigten Eintritt bei vielen bekannten Museen und Attraktionen in Frankfurt am Main. Dabei sparst du bis zu 50% zum regulären Eintrittspreis. Mit dabei sind z.B. das Deutsche Filmmuseum, das Goethe-Haus, das Städel Museum, das Jüdische Museum, der Palmengarten und der Main-Tower. Auch bei den Hop-on/Hop-Off-Bustouren und bei Schifffahrten mit der KD kannst du mit der Karte sparen. Eine vollständige Übersicht der Teilnehmenden Attraktionen findest du bei Visit Frankfurt.

Beispiel 1: So viel habe ich mit der Frankfurt Card Basic in 2 Tagen gespart
Ich war diesmal für zwei Tage in Frankfurt am Main. Da ich sowieso ein Deutschlandticket-Abo habe, reichte für mich die Frankfurt Card Basic. Diese hat keinen ÖPNV inklusive und kostet für zwei Tage 6€ pro Person.
Als erstes habe ich das Jüdische Museum besucht. Dort habe ich ein Kombiticket für das Jüdische Museum und das Museum Judengasse gekauft. Normalpreis ist hier 14€, mit der Frankfurt Card habe ich nur 7€ bezahlt. Das zweite Museum habe ich dann am zweiten Tag besucht.
Dann ging es auf die Aussichtsplattform am Main-Tower, für einen tollen Ausblick auf Frankfurt und Umgebung. Der reguläre Preis liegt hier bei 9€ pro Person. Mit der Frankfurt Card konnte ich 20% sparen und habe nur 7,20€ gezahlt.

Nachmittags habe ich spontan noch das Goethe-Haus besucht. Hier habe ich mit der Frankfurt Card nur 6 statt 12€ Eintritt gezahlt.
Am zweiten Tag war ich dann im Palmengarten. Auch hier spart man mit der Karte 50% auf den Eintrittspreis von aktuell 9€ pro Person. Somit habe ich hier nur 4,50€ gezahlt.

Eigentlich wollte ich am zweiten Tag noch das Städl Museum besichtigen. Da ich aber vorher noch im Museum Judengasse war, blieb dafür zu wenig Zeit übrig. Trotzdem konnte ich in kurzer Zeit mit der Frankfurt Card viel sehen und einiges sparen. Insgesamt habe ich in zwei Tagen 24,70€ für Eintritte ausgegeben, statt 44€ Normalpreis. Somit habe ich mit der Frankfurt Card 19,30€ gespart, bzw. 13,30€, wenn man den Kaufpreis mit einrechnet. Da ich die meisten Attraktionen sowieso besucht hätte, hat es sich für mich gelohnt. Tatsächlich hatte ich den Kaufpreis für die Frankfurt Card schon nach dem ersten Museumsbesuch wieder raus.
Beispiel 2: So viel kannst du mit der Frankfurt Card inkl. ÖPNV Ticket sparen
Im Vergleich jetzt einmal die Frankfurt Card mit ÖPNV, die für zwei Tage 19€ pro Person kostet. In meinem Beispiel gehe ich davon aus, das man 2-3 Museen besucht, auf den Main-Tower fährt und eine Bootsfahrt unternimmt.
Eine Tageskarte für den ÖPNV in Frankfurt kostet (ohne Fahrten zum Flughafen) schon 7,40€ pro Person. Das wären 14,80€ für zwei Tage. Bei der Frankfurt Card ist die Fahrt zum Flughafen zudem schon inkludiert.
Starten wir hier mit dem Goethe-Haus. Hier spart man 50% auf den Eintrittspreis und zahlt nur 6 statt 12€. Dann geht es weiter ins Historische Museum Frankfurt. Hier kostet der Eintritt normalerweise 8€ pro Person, ermäßigt nur noch 4€. In der Nähe ist außerdem das Struwwelpeter Museum, das besonders für Kinder interessant ist. Auch hier liegt der Reguläre Eintrittspreis bei 8€, ermäßigt mit der Frankfurt Card zahlt man nur noch 4€.

Bei der Main-Tower Aussichtsplattform sparen wir wie im vorherigen Beispiel 1,80€ auf den Eintrittspreis. Eine einstündige Panorama-Schifffahrt mit der KD kostet normalerweise 16€ für Erwachsene. Mit der Frankfurt Card kann man hier 20% also 3,20€ sparen.
In diesem Beispiel kommen wir alleine bei den Eintritten auf eine Ersparnis von 19€, was genau dem Kaufpreis für die Frankfurt Card für zwei Tage entspricht. Dafür ist hier dann schon das ÖPNV Ticket enthalten, das ansonsten mindestens 14,80€ kosten würde.
Fazit: lohnt sich die Frankfurt Card?
Für mich hat sich die Frankfurt Card bei meinem Besuch definitiv gelohnt. Vorteilhaft war hier natürlich, dass ich eine Variante ohne ÖPNV-Ticket wählen konnte, sonst wäre ich bei plusminus null rausgekommen. Außerdem kommt es darauf an, welche der Museen und Attraktionen man besuchen möchte. Bei mir war die Ersparnis mit oft 50% sehr hoch, bei manchen Teilnehmenden spart man auch nur 2-3€ auf den regulären Eintrittspreis. Grundsätzlich finde ich es aber sehr gut, dass nicht nur Museen mitmachen, sondern dass man auch bei anderen Aktivitäten sparen kann.
Weiterlesen:
Ein Wochenende in Frankfurt am Main: 2 Tage in Mainhatten
Vegan in Frankfurt am Main: Restaurant- und Hotel-Tipps
Updated on Juli 5, 2025
Rezept: veganer Konfettikuchen
Auf der Suche nach einem einfachen Kuchen für einen (Kinder)Geburtstag? Wie wärs mit diesem veganen Konfettikuchen?! Ein einfacher Rührteig, gebacken in einer Kastenform und verziert mit reichlich bunten Streuseln. Der eignet sich dafür doch perfekt!

Zutaten für eine Kastenform:
125g Margarine
125g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
abgeriebene Schale einer Bio-Orange
2 Eiersatz (ich hatte den von Biovegan)
250g Mehl
½ Päckchen Backpulver
125ml Haferdrink
50g vegane, backfeste Zuckerstreusel*
für das Frosting:
50g Puderzucker
2EL Orangensaft
30g vegane bunte Streusel
Zubereitung:
1. Margarine, Zucker, Vanillezucker und Oragenschale in einer Schüssel schaumig schlagen. Den Eiersatz mit etwas Sprudelwasser anmischen und unterrühren.
2. Mehl und Backpulver dazu sieben und alles mit dem Haferdrink möglichst kurz zu einem glatten Teig verrühren. Zum Schluss kurz die backfesten Zuckerstreusel unterheben.
3. Eine Kastenform einfetten, den Teig darin verstreichen und bei 160°C Umluft für ca. 60min im Backofen backen. Vollständig auskühlen lassen und erst dann aus der Form stürzen.
4. Für das Frosting den Puderzucker sieben, nach und nach mit dem Orangensaft glatt rühren und den Zuckerguss gleichmäßig über dem Kuchen verteilen. Direkt mit den restlichen Zuckerstreuseln verzieren.

Das ist mal wieder ein wirklich einfaches Kuchenrezept. Als Basis habe ich den Rührteig von meinem veganen Marmorkuchen verwendet und ein bisschen abgewandelt. Statt Banane gibt es einen anderen Eiersatz, statt Kakaopulver eine fruchtige Orangen-Note. Die passt sowieso viel besser zu den bunten Streuseln.
Apropos Streusel – hier musst du beim Einkaufen auf zwei Dinge achten: die Zutatenliste und dass du backfeste Streusel für den Teig verwendest. Ich hatte bei meinem ersten Backversuch vegan gekennzeichnete Streusel aus dem Bioladen. Wenn es keine Kennzeichnung gibt, sei vorsichtig. Gerade in den Farbstoffen können sich nämlich tierische Zutaten verbergen. Für eine rote Farbe wird z.B. häufig noch echtes Karmin (Abkürzung E120) verwendet. Dieser Farbstoff wird aus Läusen gewonnen. Zum Glück gibt es mittlerweile genügend vegane Alternativen, die dann z.B. mit Rote-Beete gefärbt werden. In jedem Fall wollte ich mein Rezept mit einem Hinweis darauf versehen, da das Thema Farbstoffe nicht jedem bei veganer Ernährung geläufig ist.


Beim ersten Versuch habe ich jedenfalls den Teig mit den einfachen Zuckerstreuseln angerührt. Geschmeckt hat der Kuchen auch super, allerdings haben sich die Streusel im Teig aufgelöst und waren überhaupt nicht mehr zu sehen. Also wollte ich einen zweiten Versuch starten und habe mir dafür backfeste vegane Streusel* (Affiliate-Link) bestellt. Damit hat es dann geklappt und es waren lauter bunte, verlaufene Punkte im Teig zu sehen, eben wie bunte Konfetti. Da die backfesten Streusel nicht ganz günstig sind, habe ich versucht die Menge in meinem Rezept möglichst gering zu halten, damit man mit einer Dose hinkommt. Zum Verzieren kannst du aber grundsätzlich auch wieder normale vegane Zuckerstreusel verwenden.
Bisher gibt es bei meinen Kuchenrezepten jedenfalls noch kein so buntes. Viel öfter sind es fruchtige vegane Obstkuchen, oder vegane Kuchen mit Schokolade, die auf auf meinem Blog landen. Nur bei meinen veganen Mini Donuts habe ich schonmal bunte Streusel verwendet. Auf die Idee für den Konfettikuchen kam ich beim Einkaufen, als ich die bunten Streusel entdeckt habe. Der Kuchen ist zwar auch perfekt für einen Kindergeburtstag, dass ich das letzte Mal auf so einer Veranstaltung war ist aber auch schon sehr lange her. Dabei hat sich meine Mutter als ich klein war auch immer tolle Kuchen einfallen lassen. Davon müsste ich auch mal ein paar Ideen hervorkramen und vegan nachbacken.

Weitere einfache vegane Kuchenrezepte:
Veganer Kirschstreusel
Veganer Schoko-Gewürzkuchen
Versunkener Erdbeer-Joghurt-Kuchen


