Updated on Dezember 27, 2019
Mosaiksteine Jahresrückblick 2015
Bevor das laufende Jahr zu Ende geht und ihr hoffentlich gut in 2016 rutscht möchte ich heute auf das letzte Jahr zurückblicken und mich nochmal an die schönsten Momente erinnern. Ich habe in diesem Jahr wirklich viel erlebt, habe schöne Reisen unternommen, viele Rezepte ausprobiert und viele tolle andere Blogger kennengelernt. Das ist wirklich das tollste beim Bloggen: der Austausch mit Lesern und anderen Bloggern. Ich freue mich immer riesig, wenn mir jemand schreibt, sie hätten eins meiner Rezepte ausprobiert und finden es lecker. Auch freue ich mich natürlich über die Möglichkeiten, die das Bloggen mir eröffnet. In diesem Jahr war ich für den Blog zum Beispiel in Maastricht, in Hannover und in Berlin auf Bloggerreisen oder Events, wo ich nicht nur viele tolle Blogger und andere Leute kennenlernen durfte, sondern auch einiges übers Bloggen gelernt habe.
Fürs nächste Jahr kann ich nur hoffen, dass es für mich mit dem Blog so weitergeht. Einige Reisen sind schon in Planung und ich möchte euch auch im nächsten Jahr weiter mit Rezepten, Tipps und Geschichten inspirieren. Jetzt gibt es aber erstmal mein Best of 2015, der Relaunch fand zwar erst im April statt, trotzdem fange ich natürlich im Januar an.
Januar
Im Januar versuchte ich mich am frittieren. Es gab vegane Krapfen und Cronuts. Der Relaunch des Blogs stand außerdem ganz oben unter meinen Vorsätzen für 2015.
Februar
Im Februar flog ich für ein paar Tage nach London. Es war mein erster Besuch in England und ich konnte in der kurzen Zeit wirklich viel sehen. Die Stadt hat mir aber so gut gefallen, dass ich unbedingt nochmal hinmöchte. Mehr dazu in meinem London Reisebericht.
März
Im März war ich viel vegan Essen in Köln und Bonn und habe einige Restaurants getestet. Meine Lieblinge verrate ich in meinem Vegan in Bonn Guide. Ich arbeitete weiter am Relaunch und plante meine Reisen.
April
Im April gab es dann den lange geplanten Relaunch, außerdem ging es für mich ein paar Tage nach Barcelona, eine Stadt die schon lange ganz oben auf meiner Bucket List stand. Hier findet ihr meine Lieblingsplätze in Barcelona.
Mai
Im Mai gab es hier auf dem Blog einige Beiträge zu meinem Bretagne Urlaub letztes Jahr, kulinarisch ging es um Spargel und es gab Spargelcremesuppe.
Juni
Im Juni machte ich einen kleinen Ausflug zum Rursee in die Eifel und war außerdem beim Veggiefest in Koblenz und auf der Photo + Adventure im Landschafstpark Duisburg Nord.
Juli
Im Juli war ich für ein paar Tage in Wien, vorher gab es für euch mein Rezept für Blaubeer Käsekuchen. Anfang des Monats war ich außerdem bei meinem ersten Bloggertreffen in Köln.
August
Im August gab es einige Rezepte mit Zucchini, z. B. Zucchinispaghetti mit Linsenbolognese, und meine London Erlebnisse schafften es endlich auf den Blog. Ich versuchte den Sommer so gut es ging zu genießen und war viel draußen, ende des Monats war ich auf einem kleinen Festival, dem Green Juice, in Bonn.
September
Im September war ich auf meiner ersten Bloggerreise in Maastricht, kulinarisch ging die Reise diesem Monat nach Frankreich, z. B. mit französischer Apfeltarte. Anfang des Monats besuchte ich den Caravan Salon in Düsseldorf.
Oktober
Im Oktober gab es einige Rezepte mit Kürbis. Mit am besten schmeckte mir die Kürbis Süßkartoffel Suppe. Außerdem erzählte ich euch von einem Tagestrip nach Amsterdam. Für das Blog Camp fuhr ich für zwei Nächte nach Hannover, wo ich tolle andere Blogger traf und einiges lernte. Außerdem war ich bei der Veggieworld in Düsseldorf, wo ich viele vegane Produkte entdecken und probieren konnte.
November
Im November nahm ich euch mit auf eine Wanderung ins Siebengebirge im Herbst. Anfang des Monats war ich für ein Wochenende in Berlin für zwei Events mit anderen Reisebloggern und teilte meinen veganen Tipps für Berlin mit euch.
Dezember
Im Dezember drehte sich alles um Weihnachten so gab es meine liebsten Weihnachtsplätzchen, die Schokoplätzchen und vegane Pralinen als Last Minute Weihnachtsgeschenk. Anfang des Monats war ich außerdem bei einem tollen Event mit Asus in der Skihalle in Neuss, wo wir mit einige Reisebloggern rodeln waren.
Zum Schluss wünsche ich euch noch einen guten Rutsch und alles Gute für 2016.
Updated on Juni 4, 2025
Rezept: Vegane Pralinen selbst machen
Heute gibt es für euch ein Rezept für vegane Pralinen, die sich wunderbar als Last Minute Weihnachtsgeschenk eignen. Zum einen sind sie relativ einfach und schnell selbst gemacht, zum anderen muss man sie eh kurz bevor man sie verschenken möchte herstellen, da die Haltbarkeit begrenzt ist. Ich habe zwei Sorten gemacht. Einmal Nougat-Mandel Pralinen mit dunkler Schokolade und einmal Kokospralinen mit weißer Schokolade. Beide sind realtiv einfach selbst herzustellen und auch für Anfänger geeignet. Ich habe selbst auch das erste mal Pralinen gemacht und werde diese zu Weihnachten verschenken.
vegane Nougat-Mandel Pralinen
Zutaten (gibt ca. 25 Stück)
125g veganen Nougat
100g gehackte Mandeln
180g vegane dunkle Schokolade
1. Den Nougat schmelzen, die Mandeln unterrühren und die Masse kaltstellen.
2. Wenn sie fest genug ist kleine Kugeln formen, die Schokolade schmelzen und die Kugeln mit einem Löffel darin drehen, bis sie mit Schokolade umschlossen sind.
3. Auf Backpapier fest werden lassen, anschließend im Kühlschrank lagern.
vegane Kokospralinen
Zutaten (gibt ca. 25 Stück)
100g Margarine
100g Puderzucker
2 Päckchen Vanillezucker
100g Kokosflocken
200g vegane weiße Schokolade
1. Die Margarine mit dem Puderzucker und dem Vanillezucker aufschlagen, dann die Kokosflocken unterrühren.
2. Die Masse zu kleinen Kugeln formen, die Schokolade schmelzen und die Kugeln mit einem Löffel darin drehen, bis sie mit Schokolade umschlossen sind.
3. Auf Backpapier fest werden lassen und anschließend im Kühlschrank lagern.
Die veganen Pralinen sind ca. 2 Wochen im Kühlschrank haltbar. Bei den Kokospralinen ist die Füllmasse etwas mehr als bei den Nougat-Mandel Pralinen, deshalb braucht man etwas mehr Schokolade zum überziehen. Ich wusste auch vorher nicht genau, wie viel ich brauche und habe lieber etwas mehr genommen. Mit der restlichen geschmolzenen Schokolade habe ich dann einfach Nüsse überzogen, Plätzchen gehen natürlich auch. Die Kokospralinen könnt ihr natürlich auch mit dunkler statt weißer Schokolade machen. Zum verschenken werde ich die Pralinen noch hübsch einpacken, in einer kleinen Tüte, oder in einer Dose. Solche selbstgemachten Geschenke kommen in meiner Familie eigentlich immer sehr gut an und sei es auch nur als Kleinigkeit nebenbei.

Habt ihr schonmal vegane Pralinen selbstgemacht? Und verschenkt ihr diese Jahr selbstgemachte Kleinigkeiten aus der Küche?
Updated on März 10, 2024
Rezept: Linseneintopf aus „Vegan und Glutenfrei“
Heute gibt es nicht nur einen winterlichen, glutenfreien Linseneintopf, ich stelle euch auch ein neues Kochbuch vor, aus dem das Rezept stammt.
Zutaten für 2 Portionen:
200g rote Linsen
2 mittelgroße Kartoffeln (mehlig kochend)
2-3 Karotten
1 Zwiebel
Kokosöl
Gewürze
1. Die Zwiebel schälen und würfeln, die Kartoffeln ebenfalls schälen und in kleine Stücke schneiden, die Karotten schälen und in Scheiben schneiden.
2. Die Zwiebel in einem Topf mit Kokosöl andünsten, die Linsen waschen und kurz mitdünsten. Dann Kartoffeln und Karotten dazugeben und mit Wasser aufgießen bis alles bedeckt ist.
3. Kurz aufkochen und ca 20min köcheln lassen bis alles gar ist. Zwischendurch umrühren, damit nichts anbrennt und bei Bedarf etwas Wasser nachschütten. Zum Schluss nach belieben mit Salz, Pfeffer und Curry würzen.
Das Buch heißt „Vegan und Glutenfrei“ und wurde von der Ernährungsberaterin Beatrice Schmidt geschrieben. Sie schreibt übrigens auch einen Blog wo ihr viele weitere Rezepte findet.
Insgesamt enthält das Buch 38 Rezepte unterteilt in Suppen und Eintöpfe, Salate, Hauptspeisen, Dessert, Brotaufstriche, Brot und Kuchen und Gebäck. Wie der Titel schon sagt sind alle Rezepte vegan und glutenfrei, kommen aber auch ohne Soja aus. Am Ende enthält das Buch noch ein Kapitel mit Tipps und Links zu den Zutaten, pflanzlichen Eiweiß und B12 Lieferanten und einen Saisonkalender.
Die meisten Rezepte sind meiner Meinung nach relativ einfach nachzukochen, abgesehen von Kuchen und Brot wofür man doch ein paar Zutaten braucht, die nicht in jeder (veganen) Küche zu finden sind. Wenn man saisonal kocht passen die Rezepte eher zu Herbst und Winter, wobei man beim Gemüse natürlich variieren kann. Neben dem Linseneintopf fand ich außerdem die Rezepte für Gemüsegulasch mit Quinoa, die Mandel Pralinen und den Basilikum-Tomaten-Aufstrich sehr ansprechend. Super finde ich, dass bei vielen Rezepten dabeisteht welche Vitamine und Nährstoffe die Zutaten enthalten. Was mir nicht so gut gefällt sind die Bilder, ich lasse mich eben gern bei jedem Rezept von den Bilder inspirieren. Es gibt zwar vor jedem Kapitel Bilder von den Gerichten, diese sind jedoch oft zu dunkel oder unscharf. Das Buch kostet 14,65€ wovon 0,50€ direkt an die Katzenhilfe Bleckede gespendet werden. Für den Preis könnte das Buch allerdings noch ein paar Rezepte mehr haben.
Fazit: Für Leute die sich vegan und glutenfrei ernähren wollen (oder müssen) ist das Buch auf jeden Fall empfehlenswert, da man hier viele gute Tipps und leckere Rezeptideen bekommt.
Das Rezensionsexemplar wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.
Updated on November 13, 2023
Rezept: vegane Schokoplätzchen zum Ausstechen
Heute gibt es ein einfaches Rezept für vegane Schokoplätzchen zum Ausstechen. Diese Plätzchen sind ein altes Familienrezept und werden bei mir jedes Jahr gebacken. Schon als ich noch ganz klein war habe ich immer beim Ausstechen geholfen und als ich Veganerin wurde habe ich diese vegane Variante kreiert. Zum Glück lies sich das Rezept ganz einfach veganisieren und schmeckt immer noch genauso lecker (wenn nicht besser, weil es ohne Tierleid auskommt).
Zutaten für eine große Dose vegane Schokoplätzchen:
120g Margarine
350g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
500g Mehl
½ Päckchen Backpulver
100g Backschokolade
3 Eiersatz (ich habe Sojamehl mit Wasser genommen)
3-4EL Sojamilch (nach Bedarf)
1. Margarine und Zucker in eine Schüssel geben, Mehl und Backpulver dazu sieben. Die Schokolade fein reiben (oder in einem guten Mixer zerkleinern) in die Schüssel geben und alles mit dem Eiersatz zu einem Teig verkneten. Nach Bedarf etwas Sojamilch hinzufügen, der Teig sollte aber nicht zu klebrig sein.
2. Den Teig am besten über Nacht, aber mindestens 4 Stunden kaltstellen.
3. Der Teig wird am Besten Stückweise weiterverarbeitet, damit er möglichst kalt und damit leichter auszurollen ist. Auf einer leicht bemehlten Fläche nochmals kurz durchkneten und 2-3mm dick ausrollen. Die Plätzchen Ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Bei 170°C Umluft ca.12min backen.
Wie ihr seht, sind die veganen Schokoplätzchen wirklich einfach. Sie eigenen sich perfekt zum Ausstechen für kleine und große Ausstechformen. Nur bei eingedrückten Mustern kann es mal etwas außeinanderlaufen, da ja etwas Backpulver im Teig ist. Auch wenn Ausstechplätzchen (zumindest meiner Meinung nach) zeitlich immer etwas aufwendiger sind, gehören die Schokoplätzchen noch zu der einfacheren Variante. Die müssen nach dem backen nämlich nur noch abkühlen und nicht noch verziert werden. Durch die kleingeriebene Schokolade im Teig sind sie trotzdem super schokoladig (viel mehr, als wenn man nur Kakaopulver verwenden würde), auch ohne Verzierung.
Als eine etwas abgewandelte Form von diesem Rezept backen wir jedes Jahr übrigens auch noch Schokoladen-Orangen Plätzchen. Dafür kommt dann noch etwas abgeriebene Orangenschale von einer Bio-Orange mit in den Teig. Von dieser Sorte backen wir in der Regel nur das halbe Rezept und verwenden nur kleine Ausstechförmchen, da diese Kekse doch etwas herber schmecken. Trotzdem dürfen sie auf unserem Plätzchenteller zu Weihnachten nicht fehlen.
In den letzten Jahren habe ich natürlich noch weitere Plätzchenrezepte veganisiert. Auf dem Blog findet ihr schon meine Rezepte für vegane Nusstaler, veganes Spritzgebäck, vegane Schoko-Butterkekse und vegane Schoko-Nuss Makronen.
Was ist euer liebstes Plätzchenrezept zu Weihnachten?
Updated on März 10, 2026
Vegan in Berlin – Restaurant-Tipps
Berlin ist sowohl in Deutschland als auch Europa die Stadt mit dem größten Angebot an veganen Restaurants. Vegan in Berlin zu leben ist so einfach wie sonst nirgendwo. Es gibt über 300 Restaurants mit veganem Angebot, mittlerweile steht eigentlich sogar in fast jedem Restaurant etwas veganes auf der Karte. Unmöglich alle zu testen, man könnte jeden Tag woanders essen gehen und wäre nach einem halben Jahr noch nicht fertig. Damit ihr für euren nächsten Berlin Trip schon ein paar Ideen habt, wo ihr hingehen könnt gibt es heute meine Empfehlungen – wie immer von mir selbst getestet.

Vegane Restaurants in Berlin
Bei meine Trips teste ich mich durch verschiedene Restaurants. Dabei suche ich meine Favouriten vorher über die Apps Happy Cow, Vanilla Bean oder die Berlin vegan App. Meine Tipps habe ich während mehrere Berlin Besuche in den letzten Jahren gesammelt.
Vegan Frühstücken in Berlin
Ich liebe es lecker zu Frühstücken oder zu Brunchen, in Berlin habe ich das aber bisher selten gemacht, obwohl es zahlreiche tolle Optionen gibt. Geändert hat sich das bei meinem letzten Berlin Besuch. Da war ich an meinem letzten Tag vor der Rückreise noch im Froindlichst, im Prenzlauer Berg. Das komplett vegane Restaurant hat eine umfangreiche Frühstücks-Karte, sowohl mit herzhaften, als auch mit süßen Gerichten. Da ich mich zwischen all den leckeren Sachen kaum entscheiden konnte, fiel meine Wahl wie so oft auf das Englische Frühstück. Um die anderen Gerichte und auch das Cofort-Food von der Tageskarte zu probieren, muss ich dann nochmal wiederkommen.

Vegane Burger, Döner & Co. – Veganes Fast Food in Berlin
Ich liebe Fast Food und deswegen suche ich auch immer nach Restaurants wo es Burger, Döner oder Pizza gibt. In Berlin hat man natürlich reichlich Auswahl. Wenn ich in Friedrichshain unterwegs bin gehe ich gerne Vöner, wo es den besten veganen Döner in Berlin gibt oder zu Zeus Pizza & Pide, ein Imbiss bei dem es vegane und glutenfreie Pizza gibt.
Im Prenzlauer Berg habe ich das Lia’s Kitchen getestet. Hier gibt es Hausgemachte Burger und Salate, in großen Portionen, zu relativ günstigen Preisen. Ich habe den Quinoa-Linsen Burger mit Erdnusssoße probiert. Eine sehr leckere und eher ungewöhliche Burger Kombination.

Vegane Pizza in Berlin
Außer bei Zeus gibt es in Berlin noch ein paar weitere Locations, bei denen ihr vegane Pizza bekommt. Mein Favourit: das La Stelle Nera. Das Restaurant in Berlin Neuköln ist komplett vegan und wird kollektiv betrieben. Auf der Karte stehen zahlreiche Pizzavariationen, mit oder ohne veganem Käse, mit Tomatensauce oder ohne, als Pizza Bianca Version, Pastagerichte und einige Vorspeisen und Salate. Sehr zu empfehlen ist auch das vegane Tiramisu.




Ein weiterer Laden in Kreuzberg, den ich ausprobiert habe, ist Falco Slice Pizza. Hier kann man alle Sorten vegan bestellen. Das besondere: jedes Viertel der Pizza kann auf Wunsch mit anderen Zutaten belegt werden. Und eine ganze Pizza ist riesig, mit über 50cm Durchmesser und reicht damit locker für drei Personen. Für den Rand wurden leckere Dips mitgeliefert.

Usbekisch vegan Essen in Berlin
Bei meinem letzten Besuch habe ich in Friedrichshain das Dervish entdeckt, ein komplett veganes Restaurant mit usbekischer Küche. Da ich mich liebend gern durch verschiedene Länderküchen probiere, war schnell klar, dass ich dorthin muss. Zu viert bestellten wir uns die Mahalle Platte, ein Menü für 4 Personen, mit dem wir uns einmal quer durch die Karte schlemmen konnten. Enthalten waren verschiedene Vorspeisen wie Manti, Qutab (gefüllte Teigfladen) und Kovurma (gewürzte, frittierte Tofustücke), Salate, Dips und zwei Hauptgerichte, einmal Sojagulasch mit Reis und eine Kofta Platte mit einem Tofuhack-Spieß, gebratenem Gemüse, Kartoffeln und Hummus. Im Preis war außerdem gleich eine Hausgemachte Limonade enthalten. Alles war wirklich lecker und sehr reichlich. Also schaut unbedingt vorbei, wenn ihr mal usbekische Küche probieren wollt.

Adresse: Krossener Str. 16
Website
Thailändisch vegan Essen in Berlin
Als ich kurz nach meiner Thailand Reise wieder mal in Berlin war, musste ich dieses Lokal unbedingt besuchen. Im li.ke: serios||thai||vegan gibts authentische vegane Thai-Küche. Das Lokal hat einen großzügigen Innenraum und liegt in Friedrichshain direkt am Boxenhagener Platz. Die meisten Gerichte werden in Tapas-Form serviert, wodurch man mehr probieren kann. Für mich gab es Fried Rice Salat, Tofubällchen in Pannade mit Erdnusssoße, knusprige Teigtaschen mit Gemüsefüllung und ein veganes Spiegelei. Klassiker wie Pad Thai oder Massaman Curry stehen aber genauso auf der Speisekarte.

Vegane Donuts in Berlin
Beinahe überall, wo ich nach veganen Tipps für Berlin geschaut habe, wurde mir Brammibal’s Donuts empfohlen. Der Donut Laden besitzt mittlerweile drei Fillialen in Berlin. Es gibt dort sowohl klassische Donuts, mit einfachem Frosting, als auch ausgefallene Sorten und Specials wie Donuts mit Gin Tonic Füllung, oder Coconut Bacon. Ich habe mir gleich eine Box mitgenommen, damit ich mehrere Sorten probieren konnte. Die klassischen Sorten waren geschmacklich dann doch eher meins, aber vom Teig selbst waren die Donuts alle super. Also gibt’s auch von mir eine Empfehlung.


Vegane Bäckereien
Neben den veganen Donut-Läden gibt es auch einige vegane Bäckerein in Berlin. Eine ganz besonderes ist das The Sanctuary, hier gibt es italienische Backwaren in vegan. Die Auswahl ist echt super und reicht von klassischen Cornettos, über herzhafte Pizzateilchen zu ausgefallenen süßen Sachen. Die sollte man allerdings eher zum Mitnehmen bestellen, in der Location an der Torstraße, in der ich war, war nicht viel Platz zum sitzen.

Berlin vegan Food Tour
Bei meinem letzten Berlin Besuch habe ich auch eine vegane Food Tour unternommen. Bei diesen Touren besucht man mehrere vegane Locations und kann dort verschiedene Sachen probieren. Meist erfährst man auch noch etwas über den Stadtteil in dem man unterwegs ist. Ich war mit Maja von vegantoursberlin auf einer veganen Tour durch Kreuzberg. Die Tour hat etwa 3,5 Stunden gedauert und wir haben dabei an fünf Locations etwas gegessen. Darunter waren unter anderem ein veganes asiatisches Restaurant, ein Imbiss, bei dem es vegane Knödel gab und eine Tofu Manufaktur in der Markthalle 9.

Die Tour hat mir super gefallen. So habe ich nicht nur Locations testen können, die ich sonst eher nicht entdeckt hätte, ich konnte auch viel mehr probieren, als wenn ich allein unterwegs gewesen wäre. Gekostet hat die Tour 35€. Und da ich während der Tour so viel gegessen habe, war es praktisch Mittag- und Abendessen in einem.



Wenn ihr euch für eine der Touren interessier (es gibt auch Touren durch andere Stadtteile) schreibt Maja am besten eine Nachricht und fragt nach den nächsten Terminen.
Vegane Kochkurse in Berlin
Wenn du selbst lernen willst leckere vegane Gerichte zuzubereiten, findest du in Berlin ein recht großes Angebot an veganen Kochkursen. Es gibt verschiedene Schwerpunkte wie asiatische Küche oder Zero Waste Küche. Buchen kannst du viele Kurse z.B. über konfetti* (Affiliate-Link).
Weitere Tipps:
Weitere Restaurants mit veganem Angebot findet ihr auf der Webseite von Berlin vegan, sowie über deren App. Bei Zucker & Jagdwurst gibt es auch ganz viele Berlin Tipps. Und wenn ihr ein veganes Hotel sucht, bekommt ihr z.B. im Almodóvar* in Friedrichshain veganes Frühstück.
Da ich Berlin doch mindestens einmal pro Jahr besuche verratet mir doch eure liebsten veganen Restaurants in den Kommentaren.
Weitere Artikel zum Thema vegan in Deutschland:
Vegan in Bonn
Vegan in München – Restaurants und Hotel-Tipps
Veganer Mosel Urlaub: Tipps für Ausflüge und Hotel
Vegan in Köln
Vegan in Koblenz
Vegan in Hamburg
Vegan in Leipzig
Vegan in Bremen
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Updated on Februar 15, 2021
Das Siebengebirge im Herbst
Heute nehme ich euch mit auf eine kleine Wanderung ins Siebengebirge im Herbst. Das Siebengebirge liegt in der Nähe von Bonn und eignet sich super für einen kleinen Ausflug in die Natur. Da ich hier aufgewachsen bin kenne ich mich ganz gut aus und ich fahre immer wieder gern ins Siebengebirge. Es gibt dort viele schöne kleine Wanderrouten, auch einen Teil vom Rheinsteig kann man hier laufen. Ich zeige euch jetzt meine Tour zum bekanntesten Berg des Siebengebirges: dem Drachenfels.

Die meisten Besucher des Drachenfels starten ihre Tour in Königswinter. Von hier aus fährt auch die Zahnradbahn von der man sich gemütlich nach oben bringen lassen kann. Ich nehme lieber den Weg von Rhöndorf aus. Der führt noch richtig durch den Wald und bietet schon zwischendurch Aussichtspunkte mit tollem Blick über die Berge und über das Rheintal. So kann man das herbstliche Siebengebirge schon während des Aufstiegs ausgiebig genießen. Außerdem begegnet man hier wesentlich weniger Menschen, ein Vorteil, wenn man wie ich mit Hund unterwegs ist.
Als ich morgens loslaufe hängt noch eine Wolke über der Bergspitze und über dem Rhein liegt Nebel. Hinter den Wolken sehe ich aber schon die Sonne, die bis ich oben bin das bunte Laub der Bäume jede Minute ein bischen mehr zum Strahlen bringt. Der Aufstieg dauert ca. 45 Minuten. Zwischendurch hat der Weg ganz schön steile Abschnitte, aber es gibt auch Bänke auf denen man unterwegs eine Pause machen kann. Ich bin jedenfalls froh eine Flasche Wasser dabei zu haben.
Im Wald ist es so still, dass ich Kastanien und Haselnüsse von den Bäumen fallen höre. Ab und zu raschelt eine Maus oder ein Eichhörnchen durchs Laub oder ein Vogel landet auf einem Ast. Andere Tiere lassen sich nicht blicken, obwohl die Wildschweine deutlich ihre Spuren hinterlassen haben. Mein Hund läuft schnüffelnd durch die Gegend, die Nase immer am aufgewühlten Boden.

Nach der Ruhe im Wald ist mir die Aussichtsplattform beinahe zu voll. Bevor ich zur Ruine hochgehe mache ich eine kurze Pause. Die Ruine finde ich immer schön. Durch sie sticht der Berg auf Fotos immer heraus. Wie oft ich schon hier oben war kann ich gar nicht mehr sagen, einmal sogar Nachts und auf den Felsen bin ich immer schon gern geklettert.

Gegen Mittag mache ich mich wieder auf den Weg ins Tal. Inzwischen ist der Nebel verschwunden und der Himmel ist strahlend blau. Genau richtig um noch ein bischen ans Rheinufer zu gehen und die Sonne zu genießen. Und während ich am Wasser sitze denke ich mir: „Manchmal ist es zu Hause doch am schönsten“.
Mein kleines Video zum Siebengebirge im Herbst könnt ihr euch hier anschauen. Wenn ihr mehr Ausflugstipps für den Herbst sucht schaut euch meine Ausflugsziele im Herbst in Bonn und Umgebung an. Weitere Tourenvorschläge findet ihr auch in meinem Artikel zum Wandern im Siebengebirge.



