Rezept: vegane Reisnudelbowl mit Tempeh und Erdnusssoße

Wenn ich in asiatischen Restaurants die Wahl zwischen den verschiedenen, leckeren Gerichten habe, entscheide ich mich häufig für eine Bowl, und auch das heutige Rezept ist davon inspiriert. Für meine Variante nehme ich frisch gekochte Reisnudeln, reichlich frisches Gemüse und knusprig angebratenen Tempeh und serviere alles zusammen mit einer würzigen Erdnusssoße.

vegane Reisnudelbowl mit frischem Gemüse, angebratenem Tempeh und einer Schale mit Erdnussoße in der Mitte

Zutaten für eine große Bowl:
100g Reisnudeln
½ Karotte
½ rote Paprika
2 Handvoll Edamame
½ Avocado
1 Frühlingszwiebel
75g Tempeh (natur)
1-2EL Sojasoße
für das Dressing:
2EL Erdnussmus
2EL Sojasoße
1EL Reisessig
Salz, Pfeffer

1. Für die Reisnudelbowl zuerst das Gemüse vorbereiten. Dazu die Paprika entkernen und in kleine Stücke schneiden, die Karotte schälen und in feine Streifen schneiden, die Avocado aus der Schale lösen und in mundgerechte Stücke schneiden, die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden.
2. Die Soße mit Erdnussmus, Sojasoße, Reisessig, Salz, Pfeffer und etwas Wasser anrühren und beiseite stellen.
3. Einen großen Topf mit leicht gesalzenem Wasser zum Kochen bringen, dann die Reisnudeln ca. 8min darin garen, durch ein Sieb abgießen und etwas mit Wasser abspülen.
4. Während die Reisnudeln kochen, den Tempeh erst in feine Streifen und dann in Stücke schneiden. In einer Pfanne mit etwas Fett knusprig anbraten und dann mit Sojasoße ablöschen.
5. Um die Bowl anzurichten, zuerst die Reisnudeln als Basis hineingeben. Dann das Gemüse (außer der Frühlingszwiebel) nebeneinander anordnen und den gebratenen Tempeh hinzufügen. Alles mit den Frühlingszwiebeln bestreuen. Zuletzt die Soße in die Mitte geben.

vegane Reisnudelbowl mit frischem Gemüse, angebratenem Tempeh und einer Schale mit Erdnussoße in der Mitte

Diese Bowl ist super einfach zubereitet und kann ganz einfach abgewandelt werden. Statt der Reisnudeln kannst du Basmati- und Vollkornreis oder Quinoa verwenden. Und auch beim Gemüse kannst du das nehmen, was du gerade da hast und was dir am besten schmeckt. Ich habe hier einige Sorten kombiniert, die ich als Rohkost essen kann (Paprika, Karotte, Frühlingszwiebel) und die gesunde Fette (Avocado) und Proteine (Edamame) liefern. Bis auf die Edamame, die ich aus dem Tiefkühler genommen habe, war alles Gemüse frisch.

Falls du keinen Tempeh bekommen kannst oder nicht magst, kannst du alternativ gut Naturtofu marinieren, oder direkt Räuchertofu verwenden. Mir persönlich schmeckt Tempeh ab und an als Abwechslung ganz gut. Er ist fester als Tofu und hat einen leicht nussigen Geschmack. Außerdem ist er, durch die Fermentierung bei der Herstellung, gut bekömmlich und liefert neben den Proteinen gute Bakterien für unseren Darm. Am liebsten brate ich Tempeh so wie hier mit etwas Sojasoße an und gebe ihn dann als Topping über Gemüsepfannen und Salate. So habe ich es z.B. bei meinem Rezept für Rucola-Salat gemacht. Auch als Brotbelag schmeckt Tempeh super. Probiere gerne mal mein Tempeh-Sandwich-Rezept aus.

vegane Reisnudelbowl mit frischem Gemüse, angebratenem Tempeh und einer Schale mit Erdnussoße in der Mitte

Für die Erdnusssoße habe ich diesmal Erdnussmus statt Erdnussbutter verwendet. Auch hier kannst du die Zutat theoretisch 1:1 ersetzen, allerdings enthält Erdnussbutter im Gegensatz zum Erdnussmus oft noch zusätzliche Pflanzenöle, Salz und Zucker. Mir persönlich schmeckt beides, allerdings versuche ich gerade auf etwas gesündere Alternativen umzustellen und da hilft es, jeden zugesetzten Zucker zu vermeiden.

Weitere Rezeptideen:
Ofengemüsebowl mit Quinoa
Veganes Pad Thai mit Tofu
Fried Cashewnut

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