Rezept: Brokkoli-Creme-Suppe

Passend zum kalten Wetter momentan gibt es heute ein Rezept für eine leckere Brokkoli-Creme-Suppe, mit der man sich super wieder aufwärmen kann. Die Suppe macht sich mit etwas Brot super als leichtes Essen, oder kann in kleineren Portionen als Vorspeise serviert werden.

Zutaten:
1 großer Brokkoli
5 mittelgroße Kartoffeln
2 EL Gemüsebrühe
1 gestrichener TL Meersalz
100ml Sojasahne (optional)

1. Die Röschen vom Brokkoli abschneiden, den Stunk großzügig schälen und in Stücke schneiden. Die Kartoffeln ebenfalls schälen und in Stücke schneiden.
2. Alles in einem Topf geben, soviel Wasser dazugeben, dass das Gemüse ganz bedeckt ist und zum Kochen bringen. Wenn das Wasser kocht ca. 10min mit geschlossenem Deckel garen lassen, bis das Gemüse weich ist.
3. Alles zu einer cremigen Suppe pürieren. Mit der Gemüsebrühe und dem Meersalz würzen und nach belieben mit etwas Sahne verfeinern.

Bei diesem Rezept verwende ich außer den Brokkoliröschen auch noch den Stiel, der schmeckt nämlich auch, wird aber viel zu oft weggeworfen. Theoretisch kann man diese Suppe auch nur mit damit kochen (dann mindestens 2 Stiele und weniger Kartoffeln verwenden), besser schmeckts aber, wenn man den ganzen Brokkoli verwendet.

Suppen und Eintöpfe gehören für mich im Winter immer dazu. Letztes Jahr habe ich euch ja schon ein Rezept für Blumenkohlsuppe gezeigt, aber auch Kartoffelsuppe oder Kürbissuppe landen bei mir im Winter häufiger auf dem Speiseplan. Esst ihr im Winter gern Suppen? Welche Rezepte könnt ihr empfehlen?

Highlights einer Island Reise – von den Ostfjorden in die Gletscherregion

Im dritten Teil meiner Island Highlights geht es um die Ostfjorde und die Gletscherregion im Südosten des Landes.

Die Ostfjorde gehören neben den Westfjorden und dem Hochland zu den Teilen Islands, wo touristisch am Wenigsten los ist. Viele Leute, die nur wenig Zeit für ihre Rundreise eingeplant haben, fahren hier einfach nur durch. Pech für sie, denn die Ostfjorde haben zwar keine riesigen Wasserfälle oder spektakuläre Schluchten, die Landschaft an sich ist aber einfach so schön, dass man hier auf jeden Fall etwas länger anhalten sollte. Wir blieben zwei Nächte in Berunes im Hostel und hatten so genug Zeit auf dem Weg immer wieder anzuhalten und die Natur bei einer kleinen Wanderung zu genießen.

Vom Mývatn in die Ostfjorde

Vom Mývatn See brechen wir früh auf in Richtung Osten. Bis zu unserem Ziel sind es knapp 300 Kilometer und wir wollen zwischendurch natürlich ein paar Stopps einlegen. Erst geht es wieder durch riesige Lavafelder. Die Strecke bis zum Dettifoss sind wir ja schon mal gefahren. Die Wolken hängen tief über den Bergen und es beginnt zu regnen. Je weiter wir nach Osten kommen desto grüner wird es. Die Straße windet sich kurvenreich durch die Täler und von den Bergen fließen überall kleine Wasserfälle und Bäche hinab. Ein paar Mal tauchen Schilder auf, die auf Rentiere hinweisen, heute sehen wir aber nur Schafe. Da es weiterhin regnet halten wir immer nur kurz für ein paar Fotos, nur in Egilsstadir machen wir einen längeren Stopp zum Tanken und Einkaufen.

Als wir die Straßen entlang der Fjorde fahren, weiß ich gar nicht genau, wo ich zuerst hinschauen soll: links das Meer, das im Inneren des Fjords teils spiegelglatt daliegt und weiter draußen hohe Wellen, die gegen die Küste schlagen und rechts die rauen Berge, halb versunken in Wolken und Nebel. Wir gehen ein bisschen an der Küste entlang und lassen uns vom Wind ordentlich durchpusten, bevor wir im Hostel einchecken und dort gemütlich unser Abendessen kochen.

Wanderung im Tal der Wasserfälle

Am nächsten Tag haben wir eine längere Wanderung geplant, es geht ins Tal der Wasserfälle. Wobei meinem Eindruck nach fast jedes Tal in Island so heißen könnte. Am Inneren des Fjords finden wir schnell den ersten Wasserfall, den Sveinsstekksfoss. Eine kleine Straße führt in die Berge, wir folgen ihr bis Eyjolfsstadir und stellen dort unser Auto ab. Dann geht es weiter über einen Jeepweg ins Tal, immer am Fluss entlang. Neben uns ragen die Berge empor, felsig und rau. Die Landschaft ist wunderschön, ich bleibe immer wieder stehen und drehe mich um, um den Ausblick zu genießen. Außer uns ist heute niemand auf dem Wanderweg unterwegs, nur ein paar Schafe laufen uns über den Weg. Immer wieder müssen wir kleine Bäche überqueren, die aus den Bergen kommen und den Fluss speisen. Wir kommen an einem zweiten größeren Wasserfall vorbei und an einem kleinen Häuschen. Danach macht der Fluss eine große Biegung mit einem weiteren Wasserfall. Bis dorthin laufen wir und machen eine kleine Pause, bevor wir den gleichen Weg wieder zurück gehen. Die Ruhe hier ist sehr entspannend, nur das Rauschen des Wassers und die Schafe sind zu hören. Am Ende kommt sogar die Sonne hinter den Wolken zum Vorschein und obwohl meine Füße mit jedem Schritt schwerer werden, habe ich das Gefühl, ich könnte hier ewig weiter laufen.

Stokksnes und der Südosten

Die nächste Etappe führt uns weiter nach Süden Richtung Höfn. Auf die Gletscher bin ich ganz besonders gespannt. Aber zuerst machen wir einen kleinen Abstecher nach Stokksnes ganz im Südosten der Insel. Vor einer rauen Berglandschaft kann man hier die alten Filmkulissen eines Vikingerdorfs besichtigen. Auf dem Weg dorthin läuft uns dann doch noch ein Rentier über den Weg und schnappe schnell meine Kamera um ein Foto zu machen.

Island Ostfjorde Gletscherregion VikingerdorfDas Vikingerdorf ist leider schon ziemlich heruntergekommen. Der Boden ist komplett durchweicht, viele der Holzbretter auf denen man laufen soll kaputt. Auch unter vermeintlichem Rasen spüre ich das Holz federn und wer weiß, wie morsch das schon ist.
Wir gehen lieber weiter zum Strand, wo die Wellen auf den schwarzen Sand treffen. Mit den rauen Bergen im Hintergrund ist das eine Wahnsinns-Kulissen und ich kann von dem Anblick gar nicht genug kriegen.

Auf dem Weg nach Höfn tauchen bald schon die ersten Gletscherzungen zwischen den Bergen auf. Sie gehören alle zu einem einzigen Gletscher, dem Vatnajökull, Europas größtem Gletscher. Das Ausmaß wird mir erst so richtig bewusst, als wir im weiteren Verlauf unserer Reise über die Ringstraße an den vielen Ausläufern des Gletschers vorbeifahren. Wir machen Halt am Hafen in Höfn, von wo aus man einen tollen Panoramablick auf die umliegenden Gletscherzungen hat. Dann fahren wir weiter zu unserer Unterkunft in Hoffell. Dort gibt es sogar einen Hotpot mit Blick auf den Gletscher.

Die Gletscherlagune Jökulsárlón

Auf den Besuch der Gletscherlagune Jökulsárlón hatte ich mich schon sehr gefreut und der sollte bei keiner Island Rundreise fehlen. Auf dem See schwimmen zahlreiche kleine und große Eisberge und Eisschollen, von eisblau bis strahlend weiß und manche durchzogen von schwarzen Schichten Vulkanasche. Ich stehe einfach nur da und starre wie gebannt aufs Wasser. Noch nie habe etwas vergleichbares gesehen. Und dann passiert etwas, dass mich noch mehr fesselt, als das Eis: eine Robbe taucht zwischen den Eisschollen auf und schwimmt durchs Wasser. Ich schaue ihr zu, wie sie durchs Wasser gleitet, schließlich untertaucht und wieder verschwindet. Am liebsten hätte ich dort so lange gewartet, bis sie wiederkommt, aber wir haben Karten für die Tour auf die Gletscherlagune. Wir klettern an Bord des gelben Amphibienfahrzeugs und ziehen große orangerote Schwimmwesten an. Dann geht die Fahrt ruckelig ein kurzes Stück über Land und schließlich ins Wasser. Kleine Schlauchboote halten unseren Fahrweg frei von Eisblöcken. Ein kleineres Stück fischen sie heraus und wir dürfen es hochheben und sogar probieren. Dann geht es auch schon wieder zurück an Land.

Wir schauen uns noch eine Zeit lang die Lagune an und laufen zum Strand. Die Lagune ist über einen kleinen Fluss mit dem Meer verbunden und die Eisblöcke werden am Strand angespült. Wie Kristall heben sie sich ab, von dem schwarzen Sandboden. Ich halte noch eine Weil Ausschau nach Robben, aber keine lässt sich mehr blicken. Mir ist auf jeden Fall klar, dass ich diese wundervollen Ort unbedingt wieder besuchen muss.

Tipps:

Fahrt ab Egilsstadir über die 92 und die 96 statt über die 1. Die Strecke ist nicht nur landschaftlich schöner, sondern auch besser ausgebaut.
In den Ostfjorden haben wir in Berunes im Hostel übernachtet. Es gibt dort auch private Zimmer mit eigener kleiner Küche und Bad.
Um das Vikingerdorf in Stokksnes zu besichtigen müsst ihr 800 Kronen Eintritt in dem kleinen Café bezahlen.
Das Guesthouse in Hoffel in dem wir übernachtet haben war auch in Ordnung, hatte aber als einziges keine Küche. Der Hotpot dort war aber super, mit einer warmen Dusche draußen und einer kleinen Hütte zum umziehen. Für 500 Kronen kann er von jedem genutzt werden, das Geld muss dann Bar in eine Box vor Ort gelegt werden.
Die Tour auf die Gletscherlagune kostet 5.000 Kronen pro Person und dauert ca. 40 Minuten. Tickets kann man Online oder vor Ort kaufen.

Mosaiksteine Jahresrückblick 2016

Wieder ist ein Jahr vorbei und wie jedes Jahr gibt es hier einen kleinen Rückblick mit allem, was ich dieses Jahr so erlebt habe und meinen liebsten Beiträgen hier auf Mosaiksteine.
Anfang des Jahres habe ich mir ja einige Vorsätze fürs Reisen vorgenommen. Der erste, mehr Zeit in der Natur zu verbringen hat schon mal geklappt. Auch die Pläne für meine Island-Reise konnte ich verwirklichen und diese Reise war mein Highlight in 2016.
Mit Südafrika hat es dieses Jahr leider nicht geklappt, doch dieses Reiseziel steht noch immer ganz oben auf meiner Bucket List und auch einen richtigen Strandurlaub, bei dem man noch im Meer baden konnte, gab es bei dir dieses Jahr leider nicht.
Dafür war ich so oft und so lange unterwegs wie noch nie zuvor. Zu den zwei Wochen in Island kamen noch zwei Wochen in Südengland und jeweils ein Wochenende in Lissabon und in Prag, sowie mehrere Tagestrips und Ausflüge. Wenn es nach mir geht, dann bin ich nächstes Jahr mindestens genau so oft unterwegs. Aktuell steht aber noch nichts fest, aber ich plane einen Kurztrip über Ostern und vielleicht geht es nächstes Jahr wieder in die Bretagne.

Januar

Im Januar zeigte ich euch meine Lieblingsplätze in Barcelona. Außerdem gab es mein Rezept für Semmelknödel, die ich sehr oft mache. Ich zeigte euch alle meine Tipps & Tricks zum Thema vegan Reisen und ich startete meine Interviewserie mit anderen veganen Reisebloggern.

Februar

Im Februar ging es für mich ein paar Tage nach Lissabon und für euch gab es zu Karneval ein Rezept für Mini Donuts.

März

Im März ging es kulinarisch in den Süden. Es gab Gemüse-Paella aus Spanien und Pao de deus aus Portugal, ein süßes Gebäck, das ich in Lissabon entdeckt hatte. Ende des Monats gab es außerdem einen fluffigen Zitronen Gugl. Ich fuhr das erste Mal nach Berlin zur ITB und euch gab ich ein paar Ausflugstipps für Bonn und Umgebung.

April

Im April zeigt ich euch meine Tipps, wo man in Lissabon gut vegan Essen kann. Das schöne Frühlingswetter nutzte ich zu einem Besuch im Keukenhof zur Tulpenblüte. Mit dem Blog ging es weiter vorran und es gab ein paar Kooperationen. Ende des Monats war ich wieder beim Kölner Reisebloggertreffen, wo wir diesmal im belgischen Viertel unterwegs waren.

Mai

Der Mai begann ganz typisch mit einem Spargel Rezept, diesmal für Risotto. Außerdem gab es Schoko-Sahne Torte und ich testete ein Buch mit Rezepten für vegane Cake-Pops. Bei gutem Wetter ging es auch mal wieder auf eine kleine Wanderung auf den Drachenfels.

Juni

Im Juni gab es leckere Marillenknödel aus Österreich und ein Rezept für Baguette aus Frankreich. Außerdem zeigte ich meine liebsten veganen Restaurants in Bonn. Eigentlich wollte ich auch für ein paar Tage zum wandern in die Eifel, aber meine Pollenalergie machte mir einen Strich durch die Rechnung.

Juli

Im Juli landete neben viel gegrilltem eine leckere Quiche und viel Gemüse auf meinem Teller bzw. in der Bowl. Ende des Monats gab es außerdem Nussecken. Ich las einige tolle Bücher, von denen mich eins noch in diesem Jahr zu einem neuen Reiseziel führte.

August

Im August gab es meine Tipps für Camping mit Hund. Es gab leckere Donauwellen und ich erzählte euch, wie ich das mit der Fotobearbeitung so handhabe.

September

Im September ging es dann endlich für zwei Wochen nach Island und ich erzählte euch von meinem Erlebnissen beim Whale Watching dort. Die Reise war mein Highlight in diesem Jahr und ich möchte unbedingt noch mehr von diesem schönen Land erkunden.

Oktober

Im Oktober ging es schon wieder los, diesmal nach Südengland. Während ich unterwegs war gab es für euch Rezepte mit Kürbis, Waffeln und Risotto. Ende des Monats zeigte ich euch meine Tipps für veganes Reisen in Island.

November

Im November gab es erste winterliche Rezepte: einen Apfel-Birnen Crumble und Rotwein-Schoko Mini Gugl. Außerdem gab es die ersten ausführlichen Berichte zu meiner Island Reise. Für den Blog besuchte ich die Veganfach in Köln wo ich einige neue Produkte probieren konnte und war erneut beim Kölner Reisebloggertreffen.

Dezember

Im Dezember gab es Plätzchenrezepte für Nusstaler und Spritzgebäck. Für einen letzten Trip dieses Jahr ging es für ein Wochenende ins weihnachtliche Prag und natürlich ging es auch weiter mit meinen Island Highlights.

Zum Schluss nochmal ein großes Dankeschön an alle meine Leser, ohne euch ist das Bloggen nicht mal halb so schön. Ich wünsche euch einen guten Rutsch und viel Glück im neuen Jahr 2017.

Fotoparade Lieblingsbilder 2-2016

Schon vor einem halben Jahr habe ich bei der Fotoparade von Erkunde die Welt mitgemacht und heute gibt es meine Lieblingsbilder aus dem zweiten Halbjahr in 2016. Diesmal fiel mir die Auswahl viel schwerer, denn sowohl in Island als auch in Südengland habe ich sehr viele tolle Fotos gemacht. Hier findet ihr alle Infos zur Fotoparade.

Robbe, Gletscherlagune, Jökulsarlon IslandTierisch

Sowohl in Island, als auch in England hatte ich viele tierische Begenungen. Am meisten gefreut habe ich mich aber, als bei unserem Besuch in der Gletscherlagune  Jökulsárlón in Island plötzlich Robben zwischen den Eisschollen auftauchten, denn Robben sind neben Hunden meine absoluten Lieblingstiere.

Banksy, Street Art, BristolBerühmt

Berühmt ist nicht nur dieses Street Art Kunstwerk, sondern auch der Künstler Banksy, in dessen Heimatstadt Bristol wir auf Street Art Tour gingen. Schade nur, dass es mit Farbe beworfen wurde.

Gletscherlagune Jökulsarlon IslandGewachsen

Die Gletscherlagune Jökulsárlón in Island wächst, was geichzeitig bedeutet, dass der Gletscher schrumpft. Jeden Tag brechen Stücke vom Gletscher ab  und treiben in der Lagune, wo sie langsam schmelzen. So faszinierend die Lagune auch ist, sie zeigt auch die Folgen der Erderwährmung.

abendlicht-ueber-dem-rheinNachts

Das einzige Foto in dieser Reihe, dass nicht auf Reisen entstanden ist, entstanden kurz nach Sonnenuntergang am Rhein und außerdem mit dem Handy aufgenommen.

Salisbury, Kathedrale, Kirchturm, EnglandGebäude

Dieses Bild zeigt die Kathedrale von Salisbury in Südengland, deren Turm mit 123 Metern der höchste Kirchturm Großbrittaniens ist. Die Perspektive aus dem Kreuzgang gefiel mir zum Fotografieren am Besten.

Beachy Head, Küste, SüdenglandSchönstes Foto

Die letzte Kategorie ist für mich die schwerste, letztendlich habe ich mich aber für dieses Foto vom Beachy Head entschieden. In Südengland hatten wir so großes Glück mit dem Wetter und bei strahlend blauem Himmel leuchtete das Meer hier in den verschiedensten Blautönen, dazu der Kontrast mit den weißen Klippen, an dieser Aussicht konnte ich mich kaum sattsehen.

Als Zugabe gibt es noch ein paar meiner Lieblingsbilder aus Island.

Sonnenuntergang am Mývatn See IslandEin traumhafter Sonnenuntergang am Mývatn See.

Dettifoss Wasserfall IslandEin strahlender Regenbogen am Dettifoss.

Svartifoss Wasserfall Skaftafell Nationalpark IslandDer Svartifoss Wasserfall im Skaftafell Nationalpark.

Rezept: veganes Spritzgebäck

Wie versprochen gibt es heute das Rezept für veganes Spritzgebäck. Wie bei den Nusstalern habe ich hier das alte Rezept von meiner Oma vegan abgewandelt. Wie früher üblich enthällt es deshalb viel Margarine und Zucker, den Zuckeranteil kann man aber reduzieren, wenn man möchte.

veganes spritzgebaeck

Zutaten:
250g Margarine
250g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
2 EL Sojamehl
500g Mehl
2 TL Backpulver
2 EL Sojamilch
4 Tropfen Zitronenaroma

1. Die Margarine mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen. Das Sojamehl mit 4 EL Wasser mischen und unterrühren.
2. Das Mehl und das Backpulver sieben, dazugeben und alles mit der Sojamilch und dem Zitronenaroma zu einem Teig kneten. Den Teig mindestens eine Stunde kaltstellen.
3. Den Teig, durch den Teigwolf drücken und 3-4cm große Stücke abschneiden, mit etwas Abstand auf einem Backblech verteilen und 10-15min bei 180°C Umluft backen, bis die Kekse goldbraun werden.

veganes spritzgebaeck

Um das Spritzgebäck zu machen braucht ihr einen Teigwolf mit Spritzgebäckvorsatz, wie zum Beispiel diesen*(Affiliate Link). Für diese Kekse habe ich die Sternform verwendet, wenn man eine flachere Form wählt verkürzt sich die Backzeit ein wenig. Dann wartet man am Besten bis die Kekse sich goldbraun färben. Statt nur kurze Stücke abzuschneiden könnt ihr aus dem Spritzgebäck zum Beispiel auch Kreise formen. Das bietet sich dann an, wenn man die Kekse noch mit Schokolade verzieren möchte.

Hier ist übrigens mal ein Bild mit einer Auswahl unseres diesjährigen Weinachtsgebäck.

vegane weihnachtsplätzchen

Rezept: Nusstaler

Zwei Wochen sind es jetzt noch bis Weihnachten und bei mir ist die Weihnachtsbäckerei in vollem Gange. Dieses Jahr haben wir so viele Sorten Plätzchen gebacken wie noch nie und heute verrate ich euch ein Rezept für Nusstaler. Das Rezept stammt von meiner Oma und ließ sich sehr leicht vegan abwandeln.

vegane Nusstaler

Zutaten:
250g Margarine
250g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 EL Sojamehl
375g Mehl
125g Stärke
2 TL Backpulver
250g Haselnüsse
4 Tropfen Bittermandelaroma
200-250g Schokolade zum verzieren
etwas Kokosöl

1. Margarine, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Das Sojamehl mit 4 EL Wasser anrühren und dazugeben.
2. Mehl, Stärke und Backpulver sieben und dazugeben. Die Haselnüsse im Mixer zerkleinern, mit dem Bittermandelaroma dazugeben und alles zu einem Teig kneten.
3. Aus dem Teig Rollen mit 2-3cm Durchmesser formen und diese mindestens eine Stunde kaltstellen. Dann ca. 1/2cm breite Kekse abschneiden und auf ein Backblech legen.
4 Die Kekse 10-15min bei 180°C Umluft backen bis sie goldbraun werden und gut auskühlen lassen. Die Schokolade mit dem Kokosöl im Wasserbad schmelzen und die Kekse damit verzieren. Die Schokolade gut trocknen lassen. In einer gut verschlossenen Dose halten sich die Kekse mehrere Wochen.

vegane Nusstaler

Früher haben wir die Nusstaler nie mit Schokolade verziert, ich finde aber, dass sie mit Schokolade noch etwas besser schmecken. Auf jeden Fall gehören sie wie die Schokoplätzchen zu den Keksen die wir jedes Jahr backen und etwas Abwechslung schadet ja nicht, abgesehen davon, dass alles besser schmeckt mit Schokolade.

Außer den Nusstalern und Schokoplätzchen habe ich bisher Mandelhörnchen, Stollenkonfekt, Spritzgebäck (Vanille und Mocca), Schokotatzen und Mohnbretzeln gebacken. Das Rezept für das Spritzgebäck verrate ich euch auch noch im Lauf der Woche. Habt ihr auch schon für Weihnachten gebacken?