Buchvorstellung: Vegane Cake-Pops von Yvonne Hölzl-Singh

Heute gibt es mal wieder eine Buchvorstellung, bzw. Rezension, denn ich durfte mir das Buch „Vegane Cake-Pops“ von Yvonne Hölzl-Singh mal genauer anschauen. Einigen dürfte Yvonne von ihrem Blog Freude am Kochen bekannt sein und ihre Rezepte dort gefallen mir immer super. So war ich natürlich sehr gespannt auf ihr erstes eigenes Buch.

vegane cake pops 1Das Buch kommt im handlichen Softcover mit insgesamt 37 Rezepte, für süße und herzhafte Cake-Pops sowie für Dekoration. Ihr bekommt es schon für 6,90€ zum Beispiel hier*(Affiliate-Link). Auch die Dekoideen sind super. Als ich im Vorwort gelesen habe, dass Yvonne beruflich Tortenfiguren fertigt war mir gleich klar, wieso die Cake-Pops so toll aussehen, zum Beispiel die Cake-Pops in Tulpenform oder die Glücksschweinchen zu Silvester. Am Anfang des Buchs teilt sie außerdem einige hilfreiche Tipps was das Dekorieren angeht, super da ich auf diesem Gebiet noch absoluter Neuling bin.

Yvonne hat übrigens nicht nur die Rezepte entwickelt, sondern auch alle Bilder im Buch selbst gemacht. Jedes Rezept ist mit einem Bild versehen. Das finde ich sowieso bei Koch und Backbüchern immer ansprechender, aber gerade beim Thema Cake-Pops, die ja zum Großteil auch von der Deko leben, super wichtig.

Bei den meisten Rezepten wird erst ein Kuchen oder Muffins gebacken die dann zerkrümelt werden. Es gibt aber auch Rezepte für Cake-Pops aus dem Backofen oder einem Cake-Pop Maker, Rezepte für Keks-Pops bei denen 2 Kekse zusammengeklebt werden und Cake-Pops die wie zum Beispiel die rohvegane Variante gar nicht gebacken werden müssen. Die Rezepte selbst sind sehr ausführlich und gut verständlich geschrieben. Neben der Anleitung findet sich auch noch der ein oder andere Tipp der Autorin. Die Zutaten für die Teigmasse sind meist auch sehr einfach, nur bei der Deko wird es etwas schwieriger. Mit Fondant oder Blütenpaste habe ich selbst noch nie gearbeitet. Für die Deko werden außerdem einige Werkzeuge benötigt, die man in der Regel noch nicht in der Küche hat. Grundsätzlich funktionieren die Cake-Pops aber auch ohne eine aufwändige Verzierung und man kann sie einfach nur mit Schokolade überziehen.

vegane cake pops 2Yvonne zeigt mit ihrem Buch, dass Cake-Pops mehr sind als die Resteverwertung von missglücktem Kuchen. Das Buch ist meiner Meinung nach für alle Cake-Pop Fans empfehlenswert, die auf der Suche nach neuen Variationen sind, aber auch für alle die gern beim verzieren kreativ werden.

Das Rezensionsexemplar wurde mir vom neunzehn-Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Meine Meinung bleibt davon wie immer unberührt.

Rezept: Schoko-Sahne Torte

Das heutige Rezept ist mal wieder etwas aufwendiger, wie das eben bei Torten so ist. Das Schichten und Verzieren fordert etwas Fingerspitzengefühl und auch ich könnte da noch etwas Übung gebrauchen. Aber auch wenn die Torte optisch noch etwas besser aussehen könnte, schmeckt sie in jedem Fall super lecker und der Biskuit hat jeden überzeugt, der davon probiert hat.

Schoko-Sahne Torte 1Zutaten:
für den Biskuit:
400g Mehl
200g Puderzucker
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Bourbon Vanillezucker
45g Kakaopulver
100ml Rapsöl
180g Sojajoghurt
280ml Sprudelwasser
für die Schokosahne:
600ml aufschlagbare vegane Sahne
200g vegane Schokolade
2 Päckchen Sahnesteif
1 Päckchen Vanillezucker
Schokosplitter zum verzieren

1. Für den Biskuit Mehl, Puderzucker, Backpulver und Kakaopulver in eine Schüssel sieben und mit dem Vanillezucker vermischen.
2. Dann Rapsöl, Sojajoghurt und Sprudelwasser dazugeben und alles zu einem Teig verrühren.
3. Eine Backform mit Backpapier auslegen, den Teig hineingeben, glattstreichen und bei 180°C auf mittlerer Schiene ca. 40 Minuten im Backofen backen. Vor dem weiterverarbeiten gut auskühlen lassen, das Backpapier vorsichtig abziehen und den Biskuit waagerecht in zwei Teile schneiden.
4. Für die Schokosahne die Schokolade mit der Sahne in einem Topf schmelzen und erstmal 3-4 Stunden kaltstellen. Anschließend mit Sahnesteif und Vanillezucker aufschlagen und nochmals kaltstellen.
5. Wenn die Sahne fest genug ist kann man jetzt die Torte damit schichten. Zuerst kommt ein Teil Biskuit, eine Schicht Sahne und den zweiten Biskuit setzt man vorsichtig obendrauf bevor alles nochmal mit Sahne umhüllt wird. Etwas Sahne aufheben für die Verzierungen.
6. Falls nötig die geschichtete Torte vor dem Verzieren nochmals kaltstellen. Ansonsten kann man direkt mit dem Verzieren weitermachen. Dafür Schokosplitter möglichst gleichmäßig auf der Torte verteilen und mit einem Spritzbeutel kleine Sahnetupfen daraufsetzten.

Schoko-Sahne Torte 2

Ich habe mit dem backen schon einen Tag bevor ich die Torte serviert habe angefangen. So ist der Biskuit komplett ausgekühlt und die Sahne muss ja auch mehrfach kaltgestellt werden. Diesmal habe ich auch wieder Sahne von Soyatoo verwendet, die eignet sich gut für Schichttorten.

Schoko-Sahne Torte 3

Nachdem ich jetzt ein super Rezept für einen Biskuit habe werde ich mich auch mal öfter an Sahne-Torten versuchen. Erdbeer-Sahne Torte und Schwarzwälder-Kirsch Torte stehen zum Beispiel auf dem Plan. Bis dahin genieße ich aber noch ein Stück von dieser leckeren Schoko-Sahne Torte.

Der Keukenhof zur Tulpenblüte

Heute wird es frühlingshaft auf dem Blog, denn vor ein paar Wochen war ich für einen Tagesausflug im Keukenhof in den Niederlanden und von dort habe ich natürlich ganz viele Bilder mit blühenden Tulpen und anderen Blumen mitgebracht.

Keukenhof 12Der Keukenhof liegt in Lisse in der Nähe von Amsterdam und man kann dort jeden Frühling die wunderschön angelegten Gartenanlagen besuchen und sich Inspiration für die eigene Gartengestaltung holen. Wir sind für einen Tag mit einer Bustour ab Bonn hingefahren, das bedeutet zwar frühes Aufstehen, aber man muss nicht selbst fahren und günstig war es auch.

Keukenhof 1Keukenhof 3Nach knapp fünf Stunden, fährt der Bus endlich von der Autobahn ab und auf den Feldern sieht man bereits die ersten blühenden Blumen. Noch sind es nur Narzissen und Hyazinthen, die meisten Tulpen verstecken ihre Köpfe Mitte April noch zwischen den Blättern. Vor dem Keukenhof erwartet uns erst mal ein großer Busparkplatz. An den Wochenenden werden Menschen von überall hierher gefahren und der Park ist entsprechend voll.

Keukenhof 9Keukenhof 5Im Park selbst verläuft es sich ein bisschen, für meinen Geschmack ist es aber immer noch zu viel los. Den schönen Blumenanlagen tut das zum Glück keinen Abbruch. Nur das Fotografieren wird etwas erschwert, Bilder ohne Menschen sind kaum möglich.

Keukenhof 2Keukenhof 11Die Vielfalt an Sorten und Farben bei den Blumen ist wirklich erstaunlich. Am Besten gefallen mir die Beete mit einer Mischung verschiedener Pflanzen in Lila- und Beerentönen. Die Blumenzwiebeln werden so gepflanzt, dass immer ein Teil blüht. Bei den meisten Beeten ist das auch der Fall, manche sind schon abgeblüht, andere brauchen noch ein paar Tage. Einige Teile das Parks sind ganz nach einem Vorbild in der Natur gestaltet. So gibt es eine Sanddüne, mit Holzzäunen, Muscheln und Gras oder ein Waldstück mit vielen Bäumen, einem kleinen Teich und Waldpflanzen. Am einen Ende des Parks steht eine Windmühle von der aus man einen guten Blick über die angrenzenden Blumenfelder hat. Doch auch hier blüht im Gegensatz zum Park kaum etwas. Deswegen entscheiden wir uns auch gegen die Bootstour dich man entlang der Felder machen kann. Lieber laufen wir weiter durch den Park und legen gegen Mittag ein kleines Picknick auf einer der Bänke ein. Da es langsam kalt wird entscheiden wir uns eine der Ausstellungen in den Pavillons anzuschauen. Im Beatrix Pavillon gibt es in diesem Jahr die unterschiedlichsten Orchideen zu sehen. Einige kann man auch kaufen, aber da ich so gar kein Händchen für Pflanzen habe lasse ich das lieber sein. In dem Zentralen Pavillon sind die unterschiedlichsten Sorten Tulpen zu sehen. Auch andere Pflanzen wie Flieder und Hortensien sind ausgestellt. Letztere gefallen mir wie immer am Besten.

Keukenhof 7Keukenhof 8Keukenhof 4Keukenhof 10Keukenhof 13Knapp sechs Stunden haben ausgereicht um den Großteil des Parks zu erkunden. Unter der Woche ist aber wahrscheinlich weniger los und der Besuch damit etwas entspannter. Essen nimmt man am Besten selbst mit, denn im Park ist es natürlich teuer. An veganen Optionen habe ich ohnehin nur Erdbeeren und Smoothies entdeckt. Den Keukenhof könnt ihr in dieser Saison noch bis zum 16. Mai besuchen. Weitere interessant Artikel zum Keukenhof und zur Tulpenblüte in Holland findet ihr bei Heikes Reiseblog und bei Paradise Found.

Wart ihr schonmal im Keukenhof?

Rezept: Risotto mit grünem Spargel

Mai heißt auch Spargelsaison und obwohl ich gar kein so großer Spargelfan bin probiere ich doch immer gerne neue Rezepte damit aus. Diesmal wurde es ein Risotto mit grünem Spargel, dass nich nur sehr lecker schmeckt, sondern auch optisch punkten kann.

Risotto mit grünem Spargel 3Zutaten:
500g grüner Spargel
400g braune Champignons
1 Zwiebel
200g Risottoreis
150ml Weißwein

1. Den Spargel waschen, das holzige Ende entfernen und das untere drittel schälen. In 3-4cm lange Stücke schneiden und in kochendem Salzwasser ca. 4-5min garen. Den Spargel herausnehmen, das Wasser aufbewahren.
2. In einer großen Pfanne etwas Olivenöl erhitzen, die Zwiebel klein scheiden und glasig anbraten, den Reis dazugeben und kurz mitdünsten. Mit dem Weißwein ablöschen und köcheln lassen bis er verdunstet ist.
3. Nun etwas Spargelwasser darüber geben, so dass der Reis gerade bedeckt ist, köcheln lassen und immer wieder Wasser nachgießen wenn der Reis es aufgenommen hat.
4. Nach etwa zehn Minuten die Pilze klein schneiden und mit garen. Weitere zehn Minuten köcheln lassen und nach bedarf Wasser zugeben. Etwa drei Minuten vor Ende der Garzeit den Spargel unterheben.

Risotto mit grünem Spargel 2Risotto mit grünem Spargel 1Statt grünem Spargel kann man natürlich auch weißen Spargel nehmen, oder beide Sorten mischen. Wer keinen Alkohol verwenden möchte, ersetzt den Weißwein einfach durch Spargelwasser. Mein Lieblingsgericht mit Spargel bleibt aber definitiv die Spargelcremesuppe vom letzten Jahr.

Was ist euer Lieblingsgericht mit Spargel?

Vegane Reiseblogger im Interview – Tasty Travelworld

Heute gibt es den nächsten Teil meiner Interviewserie mit veganen Reisebloggern. Diesmal hat mir Desi von Tasty Travelworld ein paar Fragen beantwortet. Bei ihr gibt es unter Anderem Tipps für vegane Backpacker und drei meiner absoluten Traumreiseziele hat sie auch schon besucht: Australien, Neuseeland und Kalifornien.

Interview Tasty Travelworld 11. Seit wann lebst du vegan und warum?
Seit über 3 Jahren lebe ich vegan. Offizieller Stichtag war der 1 November 2012 – Weltvegantag. Ich fand das sehr passend. Eigentlich habe ich immer sehr gerne Fleisch gegessen und davon nicht wenig! Mein Umdenken begann in einem Schnitzel Restaurant. (Schnitzel zählte zu meiner Lieblingsspeise!) „Was esse ich da eigentlich gerade?“ kam mir wie aus dem Nichts in den Kopf. Ich bekam kaum noch einen Bissen runter. Plötzlich sah ich ein süßes Kälbchen vor mir und nicht mehr nur das anonyme Stück Fleisch.
Einige Zeit später wurde ich Vegetarierin. Ausschlaggebend war die Dokumentation „Earthlings“, die mir eine Freundin zuschickte – ich war entsetzt!  Für mich als Tierliebhaber ist damals eine kleine Welt zusammengebrochen. Ein bisschen geschämt habe ich mich auch, da ich damals einfach nicht wusste, was für einen langen, hässlichen Rattenschwanz die Massenproduktion von tierischen Produkten hinter sich herzieht. Später musste ich leider feststellen, dass die wenigsten über dieses kranke System Bescheid wissen und noch schlimmer, nichts davon wissen wollen und es einfach ignorieren.
Für mich war es eine logische Schlussfolgerung den Schritt zu einer rein veganen Ernährung zu machen. Ein bisschen Angst und Respekt hatte ich auch. Als Vegetarierin hatte ich Veganer immer bewundert und mir gleichzeitig gesagt, dass ich das niemals könne. Der 1. November kam und ich wollte es wenigstens für eine Woche ausprobieren. Die Woche verlief fantastisch und daraus wurden Jahre. Die beste Entscheidung, die ich treffen konnte und ich fühle mich einfach wunderbar damit.

Interview Tasty Travelworld 7 Interview Tasty Travelworld 62. Wie schaffst du es auf Reisen dich vegan zu ernähren? Was sind deine Tipps?
Eine vegane Ernährung auf Reisen umzusetzen wird immer einfacher. Vegan ist schon lange kein Fremdwort mehr und in vielen Ländern boomt der neu gehypte vegane Trend.
Ob reiner Städtetrip, monatelanger Backpacker Urlaub durch Neuseeland oder Wochenendausflüge. Alles habe ich bisher als unkompliziert empfunden.
Ein treuer Begleiter für meine Reisen ist zum Beispiel die App „HappyCow“, die mir jederzeit anzeigt, wo sich das nächste vegane Restaurant befindet.
Auf meinem Blog gebe ich viele weitere Tipps über veganes Reisen, zum Beispiel in meinem Artikel „Vegan Reisen- Die Basics“ oder „Vegan für Backpacker – wie man gesund reist“.

Interview Tasty Travelworld 4 Interview Tasty Travelworld 53. In welchem Land hast du bisher die Beste Erfahrung gemacht im Bezug auf vegane Ernährung?
Definitiv Amerika. Ich habe letztes Jahr mehrere Wochen in Kalifornien verbracht und war hin und weg von dem großen Angebot. An jeder Ecke findet man tolle Restaurants und auch die Supermärkte bieten ein großes Sortiment für Veganer. Aber nicht nur in Amerika kann man diesbezüglich gute Erfahrungen sammeln. Während meiner Rundreise in Neuseeland habe ich selbst in den kleinsten Dörfern vegetarische Restaurants und Bio Märke entdeckt. In Ländern wie Thailand oder Indonesien sind viele traditionelle Speisen ohnehin schon vegetarisch oder vegan – ich bin davon überzeugt, dass man sich überall zurecht finden kann.

Interview Tasty Travelworld 10 Interview Tasty Travelworld 94. Gab es auch schlechte Erfahrungen? Wenn ja welche?
Ich kann mich an keine schlechte Erfahrung im Ausland erinnern. Gerade auf Reisen kam es mir immer so vor, als würden die Leute offener und freundlicher auf das Thema reagieren als in Deutschland.

Interview Tasty Travelworld 8 Interview Tasty Travelworld 35. Welche Rolle spielt die vegane Ernährung bei der Wahl deines Reiseziels? Hat sich das bei dir geändert, seitdem du vegan lebst?
Wenn ich nicht gerade einen Urlaub auf einer winzigen Insel plane, auf der es nur ein Hotel und sonst keine Einkaufsmöglichkeiten gibt, spielt meine Ernährung gar keine Rolle bei der Wahl des Reiseziels. Es gibt inzwischen viele Hotels die sich auf vegane Gäste einstellen, wenn man bei der Buchung kurz eine Info darüber gibt. Wenn man sicher sein will, schadet es nicht, wenn man sich ein Gläschen seines Lieblingsaufstriches mitbringt und damit sein Frühstücksbrötchen schmiert.

Interview Tasty Travelworld 12 Interview Tasty Travelworld 116. Was sind deine Lieblingsziele für vegan Reisende?
Alle tropischen Reiseziele sind nicht nur für die Augen ein wahrer Genuss. Das Obst, welches man dort bekommt, ist kein Vergleich zu dem in Deutschland und man könnte sich den ganzen Tag von frischen Smoothies und saftigen Mangos ernähren. Ansonsten ganz klar Kalifornien; hier ist der Tierschutzgedanke besonders ausgeprägt und es macht großen Spaß, die ganzen neuen Gerichte und Restaurants auszuprobieren.

Interview Tasty Travelworld 2Alle Bilder von Tasty Travelworld.

Jersey – Inselflair zwischen England und Frankreich

*Werbung

Wunderschöne Küste und Strände und eine Mischung aus englischem und französischen Flair. Genau das bietet die Kanalinsel Jersey. Was die Insel besonders macht und was ihr dort unternehmen könnt verrate ich euch in diesem Artikel und am Ende gibt es sogar noch ein Gewinnspiel.

Kanalsinsel Jersey 1Jersey ist knapp 120 Quadratkilometer Groß und liegt in der Bucht von St Malo. Von dort aus kann man die Insel per Fähre in einer Stunde und zwanzig Minuten erreichen. Als wir in der Bretagne im Urlaub waren hatten wir auch überlegt einen Tagesausflug dorthin zu machen. Da wir aber mit Hund unterwegs waren wurde daraus nichts, denn Jersey gehört zu England und wenn man einen Hund mitnehmen möchte muss man strenge Auflagen erfüllen. Schade für uns, denn die Insel hat wirklich viel zu bieten.

Kanalsinsel Jersey 4Unter Anderem gibt es dort die meisten Sonnenstunden innerhalb von Großbritannien und dank des Golfstroms ist das Klima sehr mild. An der Küste wechseln sich Felsen und Sandstrände ab und das Wasser schimmert türkisgrün. Eine besondere Art diesen Teil der Insel zu erkunden nennt sich Coasteering. Dabei klettert man über die Klippen und schwimmt durch Höhlen, ausgerüstet mit Neoprenanzug, Schwimmweste und Helm. Weitere Informationen dazu findet ihr hier.

Kanalsinsel Jersey 2Auch Kulturel gibt es einiges zu entdecken. Zum Beispiel Mont Orgueil Castle, eine mittelalterliche Festung an der Ostküste oder die Jersey war Tunnels ein Relikt aus dem zweiten Weltkrieg in dem man heute eine Ausstellung zur Besatzungszeit besuchen kann.

Ein veganes Highlight das ihr euch auf Jersey nicht entgehen lassen solltet sind die Jersey Royals. Das ist eine Sorte Frühkartoffeln die dort traditionell noch mit dem angeschwemmten Seetang gedüngt werden und dadurch ein ganz besonderes Aroma erhalten. Auch sonst ist das vegane Angebot auf Jersey super. Im Flavour Jersey in Hafennähe bekommt ihr zum Beispiel jeden Tag ein veganes Menü. Recht günstig ist das Unawatuna, ein Restaurant mit Gerichten aus Sri Lanka, wo vegane Gerichte auf der Karte gekennzeichnet sind. Das Portelet Bay Cafe besticht dagegen mit Strandlage und veganen und glutenfreien Optionen.

 

Kanalsinsel Jersey 3Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid schaut mal hier auf der Facebook Seite von Jersey vorbei. Mit etwas Glück könnt ihr dort einen Aufenthalt inklusive Fährüberfahrt auf der Insel gewinnen. Ich drücke euch die Daumen.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Visit Jersey.