Lets cook together: Pizzamuffins

Es ist wieder Zeit für den monatlichen Lets cook together Post. Das Thema diesen Monat war „herzhaftes aus dem Muffinförmchen“. Diesmal hab ich mir etwas überlegt, dass sich sehr schnell zubereiten lässt und zwar Pizzamuffins.

Pizzamuffins
 Zutaten:
1 Packung Pizzateig 
(bei meinem war schon Soße dabei)
ggf. pürierte Tomaten
veganer Pizzastreukäse
1. Ich habe schon fertigen Pizzateig verwendet und diesen ausgerollt, mit der Soße bestrichen und etwas Streukäse (meiner war von Wilmersburger) darüber verteilt.
2. Den Teig von der breiteren Seite her aufrollen und 2-3cm breite Stücke davon abschneiden. Da der Teig sehr zäh ist, kann das schneiden leider sehr matschig werden, am besten verwendet ihr ein Brotmesser.
3. Jedes Stück in eine Vertiefung im Muffinblech geben. Falls beim schneiden Soße aus der Teigrolle gelaufen ist, könnt ihr die mit einem Löffel wieder auf den Stücken verteilen. 
4. Zum Schluss noch etwas Streukäse drübergeben und für 20-25min bei 180°C Umluft im Backofen backen. Ich habe aus einer Teigrolle 12 Muffins bekommen, was genau einem Blech entspricht.
 
Pizzamuffins

Am besten schmecken die Pizzamuffins, wenn sie noch warm sind. Man kann sie aber auch kalt essen und so eigenen sie sich wunderbar für ein Picknick oder ein Buffet. Da ich nicht so viel Soße und Füllung verwendet habe, ging der Teig super auf. Man könnte die Teigrolle natürlich auch noch mit allem möglichen Gemüse füllen, damit dürfte das Schneiden aber nicht gerade einfacher werden.
Durch die Muffinform haben die Schnecken auch gut ihre Form behalten, das möchte ich demnächst nochmal mit süßen Schnecken ausprobieren.
 
Pizzamuffins
 

Wie findet ihr die Pizzamuffins?
Kanntet ihr den Trick mit dem Muffinförmchen für die Schneckenform schon?

Rezept: Gefüllte Zucchini

Heute gibt es mal wieder ein Rezept außerhalb der „Lets cook togheter“ Reihe. Eine ähnliche Kombi wie hier gab es schonmal vor etwa einem Jahr in einem Vegan Wednesday Post, aber ich fand dieses Rezept so gut, dass es nun einen eigenen Post verdient hat. 

gefüllte Zucchini
Zutaten:
1 Zucchini
Basilikumtofu
Pesto
Sojacuisine
Dinkel
Champingnons 
1. Die Zucchini halbieren und aushöhlen. Das innere in einen kleinen Topf geben.
2. Den Basilikumtofu in kleine Stücke schneiden und die Zucchinihälften damit füllen. Das ganze muss bei 180°C Umluft für 20-30 Minuten in den Backofen, je nachdem wie groß die Zucchini ist.
3. Der Dinkel wird wie Reis gekocht, die Pilze in scheiben schneiden und braten.
4. Für die Soße das innere der Zucchini in einem Topf mit etwas Sojacuisine und etwas Pesto pürieren und kurz erhitzen.
gefüllte Zucchini
Ich esse gefüllte Zucchini besonders gern, wenn mir nach etwas leichtem zumute ist. Da der Tofu schon mit etwas Öl eingelegt ist braucht man keine extra Marinade. Statt Dinkel schmeckt auch Reis sehr gut dazu oder auch Tostbrot wenn es schnell gehen muss. Eignet sich bestimmt auch gut, nach der ganzen Osternascherei. Genießt noch die freien Tage :)!

 

Rezept: Vegane Gemüsetarte mit Polentaboden

Heute gibt es meinen Beitrag zum Lets cook together Projekt von Ina. Das Thema für April lautete Gemüsetarte, was mich vor die Herausforderung stellte eine vegane Gemüsetarte zu kreieren. Die klassische Quiche wird ja mit Ei zubereitet (hier findest du mein Rezept für vegane Gemüsequiche), diesmal wollte ich aber etwas ohne Eiersatz machen. Immerhin wusste ich, das ich einen Boden aus Polenta machen wollte. Die fehlende Idee für die Füllung kam dann von meiner Mutter, die dieses Rezept früher schon öfters verwendet hat. Ich musste es dann nur noch veganisieren und schon hatte ich meine vegane Gemüsetarte mit Polentaboden.

Vegane Gemüsetarte mit Polentaboden
Zutaten für die vegane Gemüsetarte:
1 1/2 Tassen Maisgrieß
3-4 große Strauchtomaten
400g (gehackten) Spinat
veganen Streukäse
Pflanzenmargarine
1. Den Maisgrieß in die doppelte Menge kochendes, leicht gesalzenes Wasser geben und bei geringer Hitze und ständigem rühren ca. 15 min garen lassen. 
Tipp: nehmt eine Tasse Wasser mehr als die doppelte Menge und gebt etwas Magarine dazu, dann wird die Masse cremiger.
2. Die fertige Polenta direkt in der eingefetteten Backform verteilen.
3. Die Tomaten in Scheiben schneiden und auf dem Polentaboden verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
4. Den Spinat (ich hatte gehackten Spinat aus dem Tiefkühler) kurz erhitzen und würzen und über den Tomaten verteilen.
5. Zum schluss noch den Streukäse (ich hatte Wilmersburger Pizzaschmelz) auf dem Spinat verteilen und die Tarte 25-30min bei 180°C Umluft im Ofen garen.
Vegane Gemüsetarte mit Polentaboden
Als Kind habe ich diese Tarte nie gegessen. Welches Kind mag schon Spinat?! Aber jetzt fand ich sie richtig lecker und sie ist auch schon beim ersten Versuch gelungen. Das schwierigste ist eigentlich die Polenta in einer cremigen Konsistenz hinzubekommen, man muss wirklich ständig rühren, was man echt schnell in den Armen merkt.
Vegane Gemüsetarte mit Polentaboden
Die vegane Gemüsetarte war auf jeden Fall sehr lecker und ist obendrein noch glutenfrei. Also die perfekte alternative zu normaler Quiche, falls ihr mal Gäste mit einer Glutenunverträglichkeit habt.
Habt ihr Spinat gegessen als ihr noch klein wart?
Oder gab es ein anderes Gemüse, dass ihr damals nie angerührt hättet, aber heute gerne mögt?

Travel Diary: Algarve #6 Allgemeine Infos & Tipps

Heute gibt es den letzten Post zu meinem Algarve Urlaub, alle weiteren Teile habe ich euch hier mal verlinkt: Teil 1, Teil 2 – Portimao, Teil 3 – Cavoeiro & Algar Seco, Teil 4 – Faro & Ilha Deserta, Teil 5 – Lagos & Ponta da Piedade.
Da es in den vergangenen Posts ja eher um Orte und Unternehmungen ging, möchte ich hier jetzt ein paar Allgemeine Infos teilen.

Felsentor in Praia da Rocha an der Algarve

Anreise und Unterkunft: Gebucht hatten wir eine Pauschalreise mit Flug, Transfer und Hotel mit Frühstück. Für Reisen an die Algarve gibt es da eigentlich immer relativ günstige Angebote. Der Flug ging mit Ryanair von Köln/Bonn direkt nach Faro und auch der Transfer von dort zum Hotel hat problemlos funktioniert. Es bietet sich wirklich an, den Transfer direkt mitzubuchen, wenn der Zielort wo weit vom Flughafen entfernt liegt wie bei uns. Unser Hotel war das Sol Monte in Praia da Rocha, wo wir ein Studio mit Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küchenzeile, Balkon und Bad hatten. Die Einrichtung war zwar eher zweckmäßig, aber das Personal war sehr nett und dank des kleinen Kühlschranks und der Herdplatte konnte wir uns selbst mit veganem Essen versorgen. 

Blick vom Strand auf die Hotels in Praia da Rocha
Felsentor am Strand von Praia da Rocha

Lage: Praia da Rocha erwieß sich für uns als perfekten Übernachtungsort, wir hatten den Strand fast direkt vor der Haustür und von Portimao aus konnten wir alle Ziele die wir besuchen wollten sehr einfach erreichen. Der Ort selbst ist zwar zugebaut mit vielen großen, eher unschönen Hotels, die schöne Küste bzw. der Strand machten das aber wieder wett.

Reisezeit & Klima: Wir sind Ende Oktober vor Ort gewesen und es war auch dann noch sehr warm, fast immer war die Temperatur höher als 20°C. An einigen Tagen hatten wir aber auch richtig heftigen Regen und sehr starken Wind, was aber sehr ungewöhnlich ist wie man uns gesagt hat. Normalerweise hat man in dem Sommermonaten in der Algarve pausenlos Sonne und gutes Wetter. Da wir ja in der Nebensaison da waren, war es nirgendwo überfüllt mit Touristen und der Strand war meistens relativ leer.

Zug am Bahnhof in Portimao
 Rumkommen: Als Transportmittel nutzen wir hauptsächlich Bus und Bahn. Von Praia da Rocha aus fährt ein Linienbus nach Portimao, eine Fahrt kostet dort 1,50€, kauft man sich eine Mehrfartenkarte wird es noch günstiger. Vom Busbahnhof in Portimao fahren noch viele andere Buslinien in andere größere Städte (wir sind zb. mit so einem Bus nach Cavoeiro gefahren). Das lohnt sich vor allem dann, wenn der Zielort keinen eigenen Bahnhof besitzt. Für alle anderen Ziele (bei uns zb. Faro) ist man mit dem Zug um einiges schneller und zudem sind die Tickets hier günstiger. Man muss bei den Stationen allerdings aufpassen ob die Haltestelle auch wirklich direkt am Ort ist, von der Haltestelle Albufeira sind es zb noch einige Kilometer bis man tatsächlich im Ort ankommt.

Am Wochenende sind wir teilweise auf Taxis umgestiegen, da der Linienbus von Praia da Rocha nicht mehr so oft fuhr. Taxis sind aber im vergleich zu hier auch relativ günstig.

Veganes Essen bei Vegetarianius in Portimao

Vegan Essen: Vegane Ernährung war während des Urlaubs zum Glück gar kein Problem. Schon von zu Hause aus hatte ich in Portimao ein komplett veganes Restaurant entdeckt: das Vegetarianus. Dort gab es wirklich leckeres Essen zu sehr günstigen Preisen und die Inhaber war super nett. Es hatte zwar nur unter der Woche und nur mittags auf, wir waren aber trotzdem jeden Tag während unseres Aufenthalts dort und haben immer noch etwas für später mitgenommen. Auch für die Selbstversorgung war es nicht schwer etwas zu finden. Es gab in fast jedem Supermarkt ein paar vegane Alternativen, im Aqua Portimao, dem großen Shoppingcenter am Rand der Stadt gab es sogar einen kleinen Bioladen.

Sprache: Im gesamten Urlaub kamen wir sehr gut mit englisch zurecht, in unserem Hotel gab es sogar jemanden der deutsch sprach, das war aber wohl eher eine Ausnahme. Aber auch wenn die meisten Leute englisch sprechen, finde ich es immer wichtig zumindest ein paar einfache Sachen wie „Guten Tag“ oder „Danke“ in der Landessprache zu beherrschen. 

Blick über den Strand in Praia da Rocha

Falls ihr noch Fragen habt könnt ihr sie gern in den Kommentaren stellen.
Ansonsten würde mich interessieren, ob ihr auch schonmal an der Algarve wart, welches eure liebsten Reiseziele sind und ob ihr schon wisst, wo ihr dieses Jahr Urlaub macht. 

Travel Diary: Algarve #5 – Ausflug nach Lagos und zur Ponta da Piedade

Letzte Woche habe ich fleißig weiter meine Urlaubsbilder bearbeitet und bin nun fast damit fertig. Wobei danach noch die Zusammenstellung eines Fotobuchs aus diesen Bildern auf mich zukommt, aber mir macht das alles großen Spaß, denn beim betrachten der Bilder denke ich immer wieder an die schönen Tage in Portugal zurück. Heute lasse ich euch wieder etwas daran teilhaben und zeige euch die Bilder von meinem Ausflug nach Lagos. Im nachhinein fand ich es war der Beste Tag des ganzen Urlaubs, denn das Wetter war traumhaft und die Stadt hat mir wahnsinnig gut gefallen. 

Boot im Hafen von Lagos

Nach Lagos sind wir wieder von Partimao aus mit dem Zug gefahren, Hin- und Rückfahrt kosteten weniger als 5€. Man kommt direkt am Hafen an und auf der anderen Seite des Hafens erstreckt sich die Stadt. Zuerst wurde dann ein Ticket für eine Grotten Tour gesichert. Man fährt mit einem kleinen Boot rund um die Ponta da Piedade durch viele Felsformationen und Höhlen. Diese Tour kann ich wirklich empfehlen, pro Person bezahlt man etwa 10€ und man bekommt einen einzigartigen Blick auf die Küste. Die Tour dauert etwa eine Stunde. Wenn man nach Lagos kommt, ist es sowieso schwer diese Tour nicht zu machen, denn überall an der Promenade sind Stände, die diese Tour anbieten.

Brücke zwischen zwei Felsen an der Küste
Grotten an der Ponta da Piedade
Felsentor an der Ponta da Piedade
Fels in Form eines Elefanten
Höhle an der Ponta da Piedade

Später ging es dann durch die Altstadt. Lagos hat eine lange Geschichte als Hafen- und Handelsstadt. 1444 fand an dem Gebäude auf dem Foto unten, der erste offizielle Handel mit Menschen statt. Angeschlossen an das Gebäude ist ein Museum über Sklavenhandel.

Alter Sklavenmarkt in Lagos
alte Kirche in Lagos
Brunnen und Karussel

Ansonsten sind wir einfach noch ein bischen durch die Stadt gelaufen und haben die Sonne am Hafen genossen, bevor es wieder zurück ins Hotel ging.
Ich hoffe mit den Fotos konnte ich euch auch ein bischen in Urlaubsstimmung versetzen.  Der nächste Post zum Algarve Urlaub wird dann auch schon der letzte sein, da werde ich dann auch nochmal ein paar Allgemeine Tipps geben.

Lets cook together: Buchweizenpfannkuchen mit Avocado-Cashew-Creme

Es ist mal wieder Zeit für einen Lets cook together – Post. Das Thema diesen Monat war „Wrap it! Lecker gerolltes oder gewickeltes“. Ihr könnt selbst noch bis zum 10. mitmachen, eine Liste mit allen Themen findet ihr hier. Zuerst hatte ich überhaupt keine Idee welches Gericht dann dazu passen könnte. Vor Allem sollte es gut zu fotografieren sein und am Besten auch noch frühlingshafte Farben beinhalten. Das einzige Gericht was bei uns eigentlich immer gerollt wird, sind Pfannkuchen. Das war mir aber zu langweilig, also ersetzte ich das normale Mehl mit Buchweizenmehl und statt Marmelade gab es eine Avocado – Cashew – Creme für einen hellen Grünton. Ja die Foodblogger – Perfektion hat mich endgültig erwischt :).

Buchweizenpfannkuchen mit Avocado-Cashew-Creme
Zutaten:
für die  Pfannkuchen:
100g Buchweizenmehl
4 TL Sojamehl
ca. 300ml Sojamilch
für die Avocado-Creme:
1 Avocado (essreif)
Saft einer halben Zitrone
3-4EL Sojajoghurt Natur
eine handvoll Cashewkerne
Salz und Pfeffer
1. Den Teig für die Pfannkuchen anrühren, er sollte nicht zu flüssig sein. Pfannkuchen backen und abkühlen lassen.
2. Für die Creme: Avocado schälen und entkernen und zusammen mit allen anderen Zutaten mit einem Mixer pürieren bis eine gleichmäßige Creme entsteht.
3. Die Pfannkuchen mit der Creme bestreichen, in Streifen schneiden ,dann die Streifen einzeln aufrollen und ggf. mit einem Holzstäbchen fixieren. Wenn man die Pfannkuchen erst einrollt und dann schneidet, quillt die Creme unschön an den Seiten heraus. 
Buchweizenpfannkuchen mit Avocado-Cashew-Creme
 
Serviert wurden diese Buchweizenpfannkuchen Häppchen bei mir am letzten Wochenende und die Kombination kam sehr gut an. Es ist herzhaft, aber auch leicht fruchtig und passt geschmacklich super zum Frühling, aber auch im Sommer kann ich es mir gut bei einem Brunch vorstellen.
Buchweizenpfannkuchen mit Avocado-Cashew-Creme
Was wird bei euch in der Küche alles gewrapt und gerollt?