Rezepte aus Portugal: Pasteis de Nata

Das ich in Portugal war ist jetzt schon fast zwei Jahre her und ich schwelge immer noch in den schönen Erinnerungen an meinen Urlaub dort (hier findet ihr Berichte dazu), deswegen musste ich kürlich unbedingt dieses Rezept ausprobieren als ich dieses Gebäck entdeckte. Zugegeben, meine Pasteis de Nata sind sehr vereinfacht, lecker sind sie aber allemal und auch in nullkommanichts fertig.

Pasteis de Nata - 3Zutaten für 12 Stück
1 Packung Fertig-Blätterteig
Zimt
400ml Sojamilch
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
40g Zucker

1. Den Blätterteig ausrollen und mit Zimt bestreuen. Dann in zwölf Quadrate zerteilen und jedes in die Mulde einer Muffinform legen.
2. Den Pudding nach Packungsanleitung zubereiten, nur 400 statt 500ml Milch verwenden.
3. Wenn der Pudding fest ist, kurz abkühlen lassen und in die Blätterteigmulden füllen. Ca. 2 EL pro Teigstück reichen.
4. Nun 20min bei 230°C auf unterster Schiene backen.

Pasteis de Nata - 4Pasteis de Nata - 1Pasteis de Nata - 2In Portugal werden die Törtchen auch Pasteis de Belém genannt, das Originalrezept stammt von Mönchen aus Lissabon. Übrigens auch eine Stadt die ich unbedingt mal erkunden möchte. Bis es soweit ist nasche ich einfach noch eins dieser leckeren Törtchen.

Wart ihr schonmal in Portugal? Wie hat es euch dort gefallen?

Ein Tag Auszeit am Rursee in der Eifel

Sobald die Temperaturen steigen zieht es mich immer mehr nach draußen. Besonders gut kann ich abschalten, wenn ich mich am Wasser befinde und da es zum Meer von mir aus doch ein ganzes Stück zu fahren ist, ist die Eifel mit dem Rursee eine super Alternative für eine kleine Auszeit vom Alltag.

Bild-13Bevor es zum See ging erkundet wir das kleine Örtchen Heimbach. Die Burg kann man kostenlos besichtigen. Im Café zur alten Mühle bekam ich dort auch einen leckeren Salatteller, der auf Nachfrage vegan zubereitet wurde.

Bild-12Bild-11Nachmittags gings dann weiter Richtung Rursee, wo wir ab Schwammenauel eine Rundfahrt mit einem Schiff machten. Einfach herrlich an Deck zu sitzen, sich den Wind um die Nase wehen zu lassen und die Natur um einen herum zu genießen. An den Ufern des Sees erstreckt sich der Nationalpark Eifel. Der erste Nationalpark in NRW ist 110 Quadratkilometer groß und beherrbergt mehr als 1600 gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Das Schiff hällt an verschiedenen Haltestellen, sodass man unterwegs aussteigen kann um von dort seine Wanderung zu starten und den Nationalpark zu erkunden oder sich am Badestrand abzukühlen. Der Rursee hat drei offizielle Badestellen, diese findet ihr hier. Außerdem kann man sich aber an vielen Stellen ein Tretboot oder ein Kanu ausleihen und gemütlich über den See fahren. Wie ihr auf den Bilder seht waren auch viele Segler unterwegs.

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Wir hatten leider nicht so viel Zeit, nach der Bootsfahrt gings direkt wieder mit dem Auto zurück. Ein Tag auf dem Wasser ist für mich aber, auch wenn er so kurz ist, auf jeden Fall immer wieder entspannend. Wer es aktiver mag: die Eifel ist auch super zum wandern. Tipps dazu gibts zum Beispiel bei Sonne & Wolken. Da es so nah ist werde ich die Eifel bestimmt auch bald mal zu Fuss erkunden.

Nach Koblenz zum Veggiefest

Wer mir auf Instagram folgt, hat vielleicht schon gesehen, dass ich letztes Wochenende in Koblenz auf dem Veggiefest war. Das Fest fand zum ersten mal statt und man konnte sich an verschiedenen Ständen umschauen und bei Foodtrucks satt essen. Der Platz vor dem Forum Mittelrhein war zwar sehr übersichtlich, dank des Bühnenprogramms wurde es aber keineswegs lanweilig.

Bild-7Für Vegan-Interessierte gab es einige Stände mit Informationen zur Tierhaltung und zum Tierrecht und zur gesunden veganen Ernährung. An Zahlreichen Stellen konnte man außerdem etwas probieren. Bei Keimling wurde zB gezeigt wie man Smoothies oder Eis mit dem Vitamix zubereitet, beides durfte dann auch direkt verköstigt werden. Das Eis wurde auf Basis von gefrorener Banane hergestellt, mit Früchten und Beeren gemixt und mit Mandelmus verfeinert – genau das Richtige bei den Temperaturen.

Bild-6Bei den Kochshows auf der Bühne zeigten unter Anderem die Youtuber von Manollo Floyd und Jérôme Eckmeier ihr können. Auch hier durfte dann das Ergebniss probiert werden: veganes Chilli, ein Vanille-Oreo Milchshake und veganer Cashew-Camembert. Später habe ich mir dann noch eins der Kochbücher von Jérôme Eckmeier gekauft, „Vegan tut gut – schmeckt gut“, mit Widmung natürlich. Bisher bin ich noch nicht dazu gekommen die Rezepte auszuprobieren, es klingt aber alles sehr lecker und die Zutaten sind einfach gehalten, dass heißt man muss nicht erst teure Produkte aus dem Bioladen besorgen um die Rezepte nachkochen zu können.Bild-9

Zwischendurch probierten wir uns durch das Angebot der Foodtrucks. Für mich gab es einen leckeren Burger vom Veggiewerk, das aus Koblenz kommt, sowie Süßkartoffelpommes und Seitancurrywurst von Vincent Vegan aus Hamburg. Beides kann ich nur weiterempfehlen.

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Nachdem wir erstmal genug gegessen hatten, gings für einen kurzen Verdauungsspaziergang runter zum Rhein, bzw. zum Deutschen Eck. Hier mündet die Mosel in den Rhein. Gerade wenn es sehr warm ist eine schöne Abwechslung, denn neben der schönen Aussicht gibt es etwas Abkühlung durch den Wind. Wer etwas mehr Zeit hat als wir, kann eine einstündige Bootstour über Rhein und Mosel machen (kostet ca. 7,50€ pro Person) oder mit der Seilbahn auf die andere Rheinseite Fahren und die Festung Ehrenbreitstein besichtigen (11,80€ für ein Kombiticket). Ansonsten ist auch die Koblenzer Altstadt schön zum Bummeln. Ich habe einige interessante Läden entdeckt, die aber leider zu hatten weil Sonntag war und auch einige schöne Plätze, wo man sich schön hinsetzten kann um dem Treiben zuzuschauen.

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Wart ihr schonmal auf so einem Food-Festival? Wie sind eure Erfahrungen?

 

Rezept: Grüner Smoothie

Grüne Smoothies sind ja momentan in aller Munde (wortwörlich) und wie das so ist, wenn man etwas immer und überall sieht, möchte man auch mal probieren. Ich habe schon einige grüne Smoothies probiert, aber keinen gefunden der mir wirklich schmeckte – bis jetzt. Für mich muss ein Smoothie richtig schön fruchtig schmecken und weil ich finde, dass dieser hier sich wunderbar für „Grüne Smoothies“ – Einsteiger eignet, teile ich heute dieses einfache Rezept mit euch.

Grüner Smoothie 1Zutaten:
1 Apfel
½ Birne
2-3 Handvoll Babyspinat
Orangensaft

Apfel und Birne entkernen, kleinschneiden und in den Mixer geben. Den Spinat dazugeben und alles mit Orangensaft auffüllen. Dann mixen bis alles schön klein ist, falls es noch nicht flüssig genug ist noch etwas Orangesaft dazugeben.

Grüner Smoothie 2Grüner Smoothie 4Das Spinat in dem Smoothie ist, merkt man wirklich nur durch die Grüne Farbe. Bei mir wird es diese Mischung jetzt häufiger zum Frühstück geben, denn es ist nicht nur lecker sondern auch noch gesund und macht lange satt.

Grüner Smoothie 3Welche Smoothies trinkt ihr am liebsten?

Rezepte aus…Frankreich: Vegane Madeleines

Heute gibt es das erste Rezept aus Frankreich für euch und zwar vegane Madeleines. Typisch für diese feinen Gebäckstücke ist die Muschelform. Die Backform dafür habe ich aus Frankreich mitgebracht, man findet Madeleines-Formen aber auch hier übers Internet, in gut sortierten Läden für Küchenzubehör oder bei kurzzeitigen Themensortimenten im Discounter.

vegane Madeleines - 3Zutaten für ca. 12 Stück
90g Margarine
3 Eiersatz (3EL Sojamehl + 6EL Wasser)
90g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
90g Mehl
etwas Orange-Back oder die abgeriebene Schale einer halben Orange
2cl Rum

1. Die Margarine in einem Topf schmelzen. In einer Schüssel den Eiersatz mit dem Zucker mischen. Dann die geschmolzene Margarine unterziehen.
2. Das Mehl sieben und unterrühren, zum Schluss den Rum und das Orange-Back dazugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren.
3. Die Madeleines Form kurz einfetten und mit Teig befüllen. Bei 200°C Umluft ca. 15min backen.

vegane Madeleines - 2vegane Madeleines - 1

Die Form kann man ruhig bis oben hin füllen, da der Teig kaum aufgeht. Die Madeleines sind fertig, wenn der Rand leicht gebräunt ist. Bevor man sie aus der Form nimmt, sollte man sie aber akühlen lassen, denn der Teig ist sehr weich. Am besten passen Madeleines zu einem klassischen café au lait oder wie auf den Bilder zu einer erfrischenden Orangina.

vegane Madeleines - 4Die Orangina Flasche sowie das Muschelförmige Schälchen habe ich übringes auch aus Frankreich mitgebracht. Wenn es mein Gepäck zulässt nehme ich eigentlich immer ein paar Utensilien aus dem Urlaub mit, die ich später zum Fotografieren oder für meine Rezepte verwenden kann. So habe ich nicht nur ein schönes Andenken, denn direkt als ich meine veganen Madeleines probiert habe, hat es mich wieder in die Bretagne zurückversetzt und genau dafür sind kleine Mitbringsel ja da.

Travel: 10 Dinge in der Bretagne die du nicht verpassen solltest

Ein paar Eindrücke aus meinem Bretagne Urlaub habe ich euch ja bereits gezeigt, da die Gegend aber so viel zu bieten hat, wollte ich euch meine 10 liebsten Orte/Unternehmungen gesammelt in einem Post vorstellen.
Genau genommen bin ich mit der Bretagne aufgewachsen, seit ich fünf war, war ich alle paar Jahre mal wieder dort. Schon immer liebe ich die Küste, das Meer und die vielen Hortensienbüsche dort. Die Natursteinhäuser, die sich in die Landschaft ducken und selten höher als zwei Stockwerke sind, weite Felder voll Heidekraut und auch Crêpes, das ist für mich typisch Bretagne. Ich kenne auch schon einige Ecken, an manche, wie zb die Menhirfelder von Carnac kann ich mich nur durch Fotos erinnern. Hier findet ihr jetzt allerdings nur Orte, die ich letzten Herbst auch besucht habe, fast alle in der Nordbretagne wo ihr auch die Cote de Granit Rose findet, meinen ersten Punkt.

1.Côte de Granit Rose

Bild-31Diese Felsenküste ist traumhaft und wirklich einmalig, den schönsten Abschnitt findet ihr in Plaumanac’h. Hier habe ich etwas ausführlicher darüber geschrieben. Auf dem GR34 kann man übrigens super an der Küste entlangwandern, Tipps dazu findet ihr in meinem Artikel über Wandern an der Côte de Granit Rose.

2. Die französischen Märkte

Bild-63Diese Märkte gibt es in jedem Ort, meistens finden sie wöchentlich statt. Informationen dazu findet man in der Tourist Info, im Hotel oder beim Campingplatz. Man kann dort ganz unterschiedliche Sachen kaufen. Überall gibt es aber frische Lebensmittel und Food Trucks. Oft verkaufen auch Bauern ihre Ware auf dem örtliche Markt, man bekommt jede Menge frisches Gemüse.
Sonst gibt es viele Klamotten, teilweise selbstgemachte, Geschirr (ich habe eine hübsche Bol mitgenommen, daraus trinkt man Cidre), Bilder und andere Kunstwerke, Schmuck und Stände, die aussehen wie auf dem Flohmarkt. Der Größte Markt den wir besucht haben war der in Lannion. Da trifft man auch schonmal auf eine Harfinistin oder einen Barden, die typisch bretonische Straßenmusik.

3. Rennes (Altstadt)

Bild-131Rennes ist die Verwaltungshauptstadt der Bretagne und im Vergleich zu den restlichen Orten eine Großstadt. Es ist eine Studentenstadt, die bestimmt ein interessantes Nachtleben hat, wir hatten aber nur Zeit für einen kurzen Gang durch die Altstadt. 1720 brannte ein großer Teil der Stadt nieder, trotzdem gibt es in einem Viertel noch sehr viele gut erhaltenen Altbauten. Teilweise fühlt man sich da echt wie in eine andere Zeit versetzt.

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4. Le Gouffre

Bild-162Einige kennen vielleicht das berühmte Bild von dem Haus zwischen den Felsen. Genau da befindet sich die Site du Gouffre. Auch ein Ort für Meerliebhaber wie mich. Hier sind nämlich ganz schön viele kleine Felsen im Wasser, an denen sich die Wellen immer wieder brechen. Traumhaft.

5. Brelevenez

Bild-120Die Treppe von Brelevenez ist ein Weg hinauf zu einer Kirche. Aufgrund der alten Treppe, den Häusern und den Laternen ist er ein sehr beliebtes Fotomotiv. Wie sehr oft in Frankreich befindet sich oben neben der Kirche direkt der Friedhof mit einige sehr alten und schön verzierten Gräbern.
Brelevenez gehört zu Lannion.

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6. Sept Îles Bootstour

Bild-89Von der Tour zu den Sept Îles habe ich euch hier ja bereits erzählt. Nicht zuletzt weil ich dort Robben gesehen habe, gehörte diese Tour zu einem meiner schönsten Erlebnisse letzten Urlaub. Hier gehts zum Artikel.

7. Pontrieux

Pontrieux 1Das urtypisch bretonische Dorf, ein ruhiger Ort und ein echter Geheimtipp. Hier gehts zum Artikel.

8. St Malo, Côte d’Emeraude

Cote d'Emeraude 1Die Empfehlung ist hier eigentlich vielmehr ein Ausflug an die wunderschöne Smaragdküste. Ganz anders als die Côte de Granit Rose, aber auch wunderschön. Wenn man schonmal da ist kann man sich St Malos Altstadt aber auch mal anschauen. Hier findet man auf jedenfall schöne Andenken an die Reise. Hier gehts zum Artikel.

9. Baden/Wassersport

Bretagne

Wenn man schonmal am Meer ist sollte man das auch ausnutzen. In der Bretagne gibt es unzählige Badestrände und fast überall kleine Segelschulen. Meistens kann man hier auch einzelne Stunden buchen und so neue Wassersportarten ausprobieren, zb. Windsurfen oder Stand up Paddeling. Bei meinem letzten Urlaub in Ploumanac’h habe ich mir ein Kajak geliehen um damit ein bisschen durch die Bucht zu paddeln.

10. Einen Sonnenuntergang an der Küste genießen

Bild-91Genau das haben wir an unserem letzten Abend in Ploumanach gemacht und es war wirklich der perfekte Abschluss für diesen Urlaub. Am besten geht man schon frühzeitig los, so hat man mehr vom schönen Abendlicht. Man kann sich auch ein Baguette und eine Flasche Wein oder Cidre als Picknick mitnehmen. Wenn die Sonne komplett versunken ist hat man auch noch genug Zeit zum Hotel oder Campingplatz zurückzulaufen, bevor es dunkel wird.

Ploumanach 2

Falls ihr eine Bretagne Reise plant kann ich euch denumfangreichen Bretagne Reiseführer(*Affiliate Link) vom Michael Müller Verlag empfehlen. Wer einen kompakten Reiseführer sucht, der sollte sich den DuMont direkt Reiseführer Bretagne (* Affiliate Link) ansehen.

Das war dann erstmal der Reiseteil zur Bretagne, der Foodteil bzw. die Rezepte kommen dann nach und nach. Es gibt dort so viele Landestypische Gerichte, vor Allem Kuchen, da habe ich genug zum ausprobieren für das nächste Jahr. Die Bretagne ist wirklich eine wunderschöne Gegend und ich hätte noch viel mehr Zeit dort verbringen können, aber wie der Eigentümer des Campingplatzes so schön zum Abschied sagte „Il faux partir pour revenir“ – Man muss abreisen um wieder zu kommen.