Rezept: veganer Käsekuchen

Heute gibt es mal wieder einen veganen Kuchenklassiker. Als ich nämlich die Übersicht veganer Kuchenrezepte zusammengestellt habe, ist mir aufgefallen, dass ich schon mehrere Varianten veganer Käsekuchen-Rezepte auf dem Blog habe, aber noch keine klassische. Also wird das jetzt nachgeholt. Diesmal also den ganz klassischen veganen Käsekuchen in einer großen, runden Backform.

Angeschnittener veganer Käsekuchen auf einer Platte mit einem Stück auf einem Teller davor

Zutaten für eine Form mit 26cm Durchmesser:
Für den Teig:
260g Mehl
120g Zucker
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
160g Margarine
Für die Füllung:
400g Seidentofu
800ml Kokosmilch
200g veganer Naturjoghurt
160g Zucker
100g Speisestärke
1 Fläschchen Zitronenaroma (optional)

Zubereitung:
1. Für den Teig alle trockenen Zutaten mischen, die Margarine in Flocken dazugeben und alles zu einem glatten Teig kneten. Die Kuchenform einfetten, den Teig gleichmäßig auf dem Boden verteilen und einen Rand hochdrücken.
2. Für die Füllung Seidentofu, Kokosmilch (den festen Teil davon) und Naturjoghurt mischen und ggf. glatt pürieren. Dann Zucker, Zitronenaroma und Speisestärke unterrühren. Alles in die Form füllen.
3. Der Käsekuchen muss 70-75 Minuten bei 180°C Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene backen. Falls er oben zu schnell dunkel wird, die Form mit etwas Alufolie abdecken. Vor dem Anschneiden komplett auskühlen lassen, da sonst die Füllung ggf. noch zu flüssig ist.

Angeschnittener veganer Käsekuchen

Käsekuchen ist auch so ein Kuchen, der immer geht. Genauso wie Schokoladenkuchen oder Streuselkuchen. Damit er auch vegan leicht fluffig und schön cremig wird, nehme ich für mein klassisches veganes Käsekuchenrezept eine Füllung auf Basis von Seidentofu, Kokosmilch und Naturjoghurt. Diese wird dann noch mit etwas Zucker gesüßt und die Stärke sorgt dafür, dass die Masse beim Backen fest wird. Theoretisch kannst du für die Füllung auch nur veganen Quark verwenden, dann wird die Füllung aber weniger fluffig. Ich habe meine Füllung nochmal komplett glatt püriert, damit sie besonders cremig wird und keine gröberen Stücke Seidentofu mehr enthalten sind.

Ein Stück veganer Käsekuchen mit ein paar Deko-Erdbeeren

Neben diesem klassischen Rezept gibt es noch weitere Varianten für verschiedene vegane Käsekuchen auf meinem Blog. Wie wäre es z.B. im Sommer mit einem veganen Blaubeer-Käsekuchen? Mit einem süßen veganen Schoko-Cheesecake? Oder mit einem winterlichen veganen Spekulatius-Käsekuchen? Bei allen Varianten habe ich versucht die Füllung immer ein wenig anders zu machen, um mehrere Möglichkeiten der Zubereitung zu zeigen.

Angeschnittener veganer Käsekuchen auf einer Platte mit einem Stück auf einem Teller davor

Den flüssigen Teil der Kokosmilch, das Kokoswasser, das übrig bleibt, musst du übrigens nicht wegschütten, sondern kannst es prima für andere Gerichte verwenden. Gut schmeckt es z.B. in einem Smoothie; du kannst es aber auch als Anteil vom Kochwasser für Reis hinzugeben. Der nimmt dann ein leichtes Kokosaroma an. Das schmeckt super zu Gemüsecurrys.

Welche Variante von veganem Käsekuchen soll ich als nächstes ausprobieren?

Weitere vegane Rezeptideen:
Veganer Aprikosen-Quark-Streusel
Vegane Tschechische Kolatschen
Kokosmilchreis mit Kirschsoße

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