Rezept: Kokos-Kirsch Dessert

Dieser Post könnte auch „Wie rette ich einen verunglückten Kuchen?“ heißen, denn genau aus diesem Grund ist dieses Dessert entstanden. Eigentlich wollte ich einen Kokoskuchen backen, mein Rührteig war auch ganz vielversprechend nur mit der Backzeit und Temperatur habe ich mich dann so verschätzt, dass der Kuchen trotz Stäbchenprobe noch nicht ganz fertig gebacken war und beim stürzen kam mir prompt die obere Hälfte entgegen. Da ich aber für den nächsten Tag etwas schönes zum Kaffee brauchte und auch nicht den ganzen Kuchen wegwerfen wollte habe ich mir dieses Kokos-Kirsch Dessert einfallen lassen.

Kokos Kirsch Dessert 1Zutaten:
Reste von einem trockenen Rührkuchen (in meinem Fall Kokos)
300ml vegane Kokossahne oder andere vegane Sahne
350g Kirschen (Abtropfgewicht)
etwas Kuvertüre zum verzieren

1. Den Rührkuchen zerkrümelt ihr soweit es geht, die Sahne mit Sahnesteif aufschlagen, die Kirschen abgießen, den Saft auffangen und anderweitig verwenden.
2. Jetzt könnt ihr mit dem Schichten beginnen. Ich hatte insgesamt sechs kleine Dessertgläser. Zuerst kommt eine Schicht Kuchenkrümel, diese unten im Glas festdrücken.
3. Darauf kommt eine Schicht Kirschen, dann eine Schicht Sahne, nochmal Krümel und nochmal Sahne.
4. Für die Schokolocken braucht ihr etwas Kuvertüre und einen Sparschäler. Ihr schält praktisch kleine Stücke von der Schokolade ab. Alternativ könnt ihr Schokosplitter verwenden.
5. Obendrauf kommt dann nochmal eine Kirsche als Deko. Bis zum servieren sollte das Dessert im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Kokos Kirsch Dessert 2Ein funktionierendes Rezept für Kokoskuchen findet ihr hier. Das Dessert könnt ihr auch praktischerweise mit jeder Art Rührkuchen variieren und mit einer anderen Obstsorte kombinieren. Schoko und Erdbeeren würde zum Beispiel gut passen. Wobei ich natürlich hoffe, das mir weiterhin die meisten Kuchen gelingen.

Kokos Kirsch Dessert 3

Was sind eure Tricks um einen missglückten Kuchen zu retten?

Weitere Rezeptideen:
Kokos Brownies
Kokos Kirsch Kuchen
Schoko Kokos Cupcakes
Pao de Deus – Süße Hefebrötchen mit Kokoskruste aus Portugal

Vegane Reiseblogger im Interview The Travellette

Heute dreht es sich im Interview unter Anderem um Barcelona, denn Laura-Lee die Bloggerin hinter The Travellette wohnt dort und verrät ihre liebsten veganen Restaurants in der schönen Mittelmeer-Metropole.

Interview the Travellette 31. Seit wann lebst du vegan und warum?
Ich lebe erst seit Oktober 2015 vegan, also noch gar nicht so lange. Das Warum ist ganz schön schwierig zu beantworten, obwohl ich diese Frage sehr häufig gestellt bekomme. Welcher Veganer bekommt diese Frage nicht 10 Millionen Mal gestellt. ;) Mittlerweile antworte ich meistens mit der Gegenfrage “Warum nicht?”. Es ist einfach schwierig zu sagen warum ich vegan geworden bin, denn es war ein schleichender Prozess, der mehrere Gründe hatte/hat.
Eine grosse Rolle spielt die Ethik bei meiner Entscheidung vegan zu leben. Angefangen hat es damit, dass ich immer mehr Artikel und Dokus über die Massentierhaltung gelesen bzw. gesehen habe. Besonders in der digitalen Nomadenszene kommt man sehr schnell mit dem Thema in Berührung und auch meine beste Freundin lebt seit 4 Jahren vegan. Wenn man gesehen hat was den Tieren angetan wird, nur damit Menschen günstiges Fleisch in Massen zur Auswahl haben, dann kann man erstmal kein Fleisch mehr essen. Bis man es vergessen/verdrängt hat. So war es bei mir und so ist es auch bei vielen anderen Menschen.
Ich habe mich dann im Herbst letzten Jahres mehr mit dem Thema beschäftigt und konnte einfach nicht mehr wegschauen. So beschloss ich auf Fleisch zu verzichten und kurz darauf (2 Wochen vielleicht) folgte die komplette Umstellung. Vegetarisch leben macht für mich nämlich keinen Sinn, denn die Tiere leiden ähnlich, wenn nicht noch mehr, während der “Milch- oder Eiproduktion”.
Ein weiterer Grund ist meine Gesundheit. 26 Jahre war ich davon überzeugt, dass ich tierische Produkte brauche um ausreichend mit Protein, Kalzium und sämtlichen anderen Nährstoffen versorgt zu sein. Es ist so krass, was für eine Gehirnwäsche man sein Leben lang bekommt. Sei es durch die Werbung für “Lebensmittel” oder durch Personen im unmittelbaren Umfeld, die es einfach nicht besser wissen.
Und dann ist ein ganz wichtiger Grund, den viele Leute komplett unterschätzen, die Umwelt. Ich war geschockt, als ich gelernt habe, dass die Nutztierhaltung eine der Hauptursachen für den Klimawandel ist. Und nicht nur das. Es ist auch der Grund Nummer 1 für die Rodung des Regenwaldes. Und dann gibt es noch viele weitere negative Einflüsse, die der Konsum von Tieren bzw. die Haltung der Tiere auf unsere Erde hat.
Nachdem ich das alles wusste, konnte ich keine tierischen Produkte mehr essen. Denn ich möchte die Ausbeutung der Natur und die Tierquälerei nicht mehr unterstützen.
Sorry, dass meine Antwort so lang geworden ist. Aber wie gesagt, gibt es wahnsinnig viele Gründe. Und bei der Frage kann ich mich entweder sehr sehr kurz fassen oder eben stundenlang drüber reden.
Ich habe sogar eine Fashion Marke gegründet, um die vegane Message in der Welt zu verbreiten. Vegan Statements gibt es seit ein paar Monaten und ich selbst trage die Shirts super gern.

Interview the Travellette 42. Du lebst ja im schönen Barcelona, welche veganen Restaurants dort magst du am liebsten?
Da gibt es einige. Hin und wieder entdecke ich auch einen neuen Ort und dann habe ich wieder ein neues Lieblingsrestaurant. Im Moment mag ich die Cat Bar sehr gern. Dort gibt es Burger, veganes Craft Beer und regelmässig ein wechselndes Tagesgericht. Alles schmeckt unglaublich gut und ist auch nicht so teuer.
Dann liebe ich die Pizzas von Dolce Pizza y los Veganos. Es gibt sehr viele vegane Varianten, aber auch einige vegetarische mit Käse. Das Tiramisu dort ist der Knaller. Natürlich ist es auch vegan.
Zum Brunchen gehe ich am liebsten ins Flax & Kale, ein vegetarisches Restaurant mit veganen Optionen. Dort gibt es so viele leckere Smoothies, dass man sich wirklich schwer entscheiden kann.
Wenn man auf dem Sprung ist und nur schnell einen Snack auf die Hand braucht, dann sollte man auf jeden Fall ins Gopal gehen. Dort gibt es super leckere Burger und Deserts. Alles vegan. An heissen Tagen hole ich mir sehr gern ein Eis bei Gelaaati in der Nähe der Metrostation Jaume I. Fast alle Fruchtsorten sind dort vegan. Am liebsten mag ich aber Kokosnuss und dunkle Schokolade. Weitere tolle, vegane Restaurants in Barcelona findest du hier.

Interview the Travellette 13. Hast du weitere Tipps für einen veganen Trip nach Barcelona?
Vegan essen ist in Barcelona wirklich super einfach. Abgesehen von den vielen veganen Restaurants, gibt es auch einige Tapas, die vegan sind. Man fühlt sich also nicht wie ein Aussenseiter, wenn man mit nicht veganen Freunden essen geht. Zu meinen Lieblingstapas gehören Champiñones al Ajo (Champignons mit Knoblauch), Pimientos de Padrón (kleine, grüne Paprika in Ölgebraten mit Meersalz) und Pan con Tomate (Krosses Brot mit Knoblauch und Tomate bestrichen). Super lecker!
Ausserdem gibt es immer die Möglichkeit selbst etwas zu kochen. Deswegen miete ich mir auf meinen Reisen gern ein Airbnb Apartment. Ich gehe dann auf den Märkten spazieren und kaufe mir frische und einheimische Zutaten. Besser kann man die andere Kultur gar nicht kennenlernen, als sich unter die Locals zu mischen.
In Barcelona kann ich den Mercat de Santa Caterina empfehlen. Jeder Stadtteil hat seinen eigenen Markt.

Interview the Travellette 24. In welchen Ländern/an welchen Orten hast du bereits gute Erfahrungen mit der veganen Ernährung gemacht? Gab es auch schlechte Erfahrungen?
Bis jetzt habe ich eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht. Ich finde es überhaupt nicht schwer mich vegan zu ernähren und konnte auf Reisen noch keinen wirklichen Unterschied zu daheim feststellen. Wie gesagt koche ich selbst, wenn ich absolut nichts in den Restaurants vor Ort finde. Dieses Jahr war ich in Marokko und vor Kurzem erst auf Ibiza. Auf beiden Reisen hatte ich kein Problem vegane Speisen zu finden. In Lissabon und Hamburg war es etwas schwieriger, aber dort habe ich dann einfach über Tripadvisor vegane Restaurants gesucht und ich habe auch wieder einige Male selbst gekocht.

Interview the Travellette 55. Welche Rolle spielt die vegane Ernährung bei der Wahl deines Reiseziels und hat sie deine Art zu Reisen verändert?
Eigentlich spielt die vegane Ernährung keine Rolle. Wie gesagt, verreise ich dorthin wo es mich hinzieht. Ich finde überall etwas Essbares. ;) Allerdings würde ich gern mal nach Bali, da ich gehört habe, dass es ein Schlaraffenland für Veganer sein soll (neben den Stränden und der Kultur natürlich).

Weiterlesen:
Vegan reisen – meine Tipps für den veganen Urlaub
10 Top Ziele für vegane Städtetrips in Europa
Reiseziele für Veganer – Tipps von Reisebloggern

Alle Bilder von The Travellette.

Blogparade: Wie weit darf Fotobearbeitung gehen?

Thomas und Melanie vom Blog Reisen-Fotografie habe mit dem Aufruf zur Blogparade eine sehr interessante Frage aufgeworfen. Auslöser dazu war ein Kommentar zu ihrer Fotobearbeitungs-Challenge bei der sehr unterschiedliche Ergebnisse heraus kamen. Da ich die Frage sehr spannend finde möchte ich hier auch mal meinen Kommentar dazugeben. Hier beziehe ich mich jetzt einfach mal thematisch auf Reisefotografie.

Hierbei bin ich der Ansicht, dass für ein authentisches Bild möglichst wenig bearbeitet werden sollte. So mach ich es meistens auch bei meinen eigenen Bildern. Ich versuche mit dem Bild immer möglichst das festzuhalten, was ich mit meinen Augen sehe. Bei der Bearbeitung ändere ich meistens nur ein bisschen an Helligkeit und Kontrast. Teilweise passe ich auch den Bildausschnitt an oder begradige den Horizont.

Manchmal stempele ich auch etwas weg, zb wenn bei einem Porträt ein Laternenpfahl blöd aus dem Kopf ragt, oder wenn ich eine Stromleitung als störend im Bild empfinde. Obwohl ich Bilder eigentlich nie stark bearbeite gibt es doch ein Beispiel, dass ich nie so aufgenommen habe. In dem Fall hatte ich das Bild der Insel und den Vogel getrennt aufgenommen, den Vogel in Photoshop ausgeschnitten und in dem anderen Bild platziert. Die Bilder entstanden bei einer Bootstour zu den Sept Îles in der Bretagne.

Sept-iles 4

Auch wenn ich die Szene so nie aufgenommen habe, finde ich es hier in Ordnung das Bild durch Bearbeitung interessanter zu machen. Entscheidend dabei ist für mich, dass man diese Szene nämlich durchaus so aufnehmen könnte. Ich habe mich zu dem Zeitpunkt nur auf der falschen Seite des Bootes befunden. Meine Mutter hat von der anderen Seite des Bootes eine sehr ähnliche Aufnahme gemacht. Hier wird also kein Bild gezeigt, was man nie so sehen könnte.

Im Unterschied dazu mal ein Beispiel für ein Bild, das ich schon eher in der künstlerischen Fotografie sehen würde. Den Fotografen habe ich bei einer Fototour während der Photokina 2014 getroffen. Wir fotografierten damals den Dom und die Hohenzollernbrücke von der Deutzer Seite aus. Bei ihm sah das so aus, dass er seine Kamera auf dem Stativ auf einen Bildausschnitt einstellte und über den Zeitraum von ca. 30 Minuten während des Sonnenuntergangs immer wieder auf den Auslöser drückte. Diese Bilder, so erklärte er, würde er dann in der Bearbeitung zusammenfügen und so entstand ein Bild, das den Himmel vom Sonnenuntergang leuchten ließ, der Dom aber ebenfalls schon von künstlichem Licht angestrahlt wurde. Das Licht am Dom ging aber erst an, als die Sonne schon untergegangen war, folglich wird man dieses Bild niemals in Wirklichkeit so sehen können. Und genau das macht für mich den Unterschied zu einem dokumentarischen Foto. Das beschriebene Bild sieht so auch sehr schön aus, aber es vermittelt einen falschen Eindruck von der Wirklichkeit und geht daher meiner Meinung nach schon in den künstlerischen Bereich.

Dom bei Nacht
So habe ich den Dom damals fotografiert.

Ich sehe mich eher als dokumentarische, denn als künstlerische Fotografin. Wenn ich einfach nur zeigen will wie etwas aussieht bearbeite ich nicht viel. Mit Bildausschnitt und Winkel habe ich ja immer noch genug Gestaltungsmöglichkeiten. Jedes Bild ist ja letztendlich nur ein Ausschnitt und eine Momentaufnahme und jeder (Fotograf) nimmt das Geschehen vor Ort unterschiedlich war.

Wie seht ihr das? Bearbeitet ihr Bilder viel oder wenig und wo seht ihr die Grenze zwischen dokumentarischer und künstlerischer Fotografie? Lasst mir gern eure Meinung im Kommentar da.

Rezept: vegane Donauwellen vom Blech

Im August backe ich für gewöhlich häufiger Kuchen, denn es stehen einige Geburtstage bei Freunden und Familie an. Den Anfang machte diesmal ein Blech vegane Donauwellen. Die gab es vor ein paar Jahren schonmal zum gleichen Anlass und jetzt habe ich auch das Rezept aufgeschrieben.

vegane Donauwellen 1

Zutaten für ein Blech vegane Donauwellen:
für den Teig
250g Margarine
250g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
500g Mehl
1 Päckchen Backpulver
3 EL Sojamehl
300ml Sojamilch
4 EL Kakao
700g Kirschen aus dem Glas (Abtropfgewicht)
für die Creme:
500ml Sojamilch
2 EL Zucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
250g Margarine
außerdem:
350g vegane Kuvertüre
100g vegane weiße Schokolade (optional)
etwas Kokosöl

1. Die Margarine mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen. Dann das Mehl und das Backpulver dazu sieben, das Sojamehl dazugeben und mit der Sojamilch alles zu einem glatten Teig verrühren.
2. Ein Backblech einfetten und die Hälfte das Teigs darauf verstreichen. Zur anderen Hälfte den Kakao sieben, alles verrühren und den dunklen auf dem hellen Teig verteilen.
3. Die Kirschen abtropfen lassen und auf dem Teig verteilen, leicht eindrücken. Nun bei 200°C ca. 25min im Ofen Backen. Vollständig abkühlen lassen
4. Für die Creme den Pudding nach Packungsanleitung kochen und abkühlen lassen. Dann mit der Margarine zu einer Creme verrühren und diese auf dem Kuchen möglichst glatt verstreichen.
5. Die Kuvertüre mit dem Kokosöl im Wasserbad schmelzen und vorsichtig auf der Creme verteilen. Die weiße Schokolade ebenfalls schmelzen und den Kuchen nach belieben damit verzieren.

vegane Donauwellen 4Für meine Verzierung habe ich die weiße Schokolade in einer breiteren Linie auf die dunkle Schokolade aufgetragen und vorsichtig mit einem kleinen Stäbchen nach oben und unten verwischt. Auch die dunkle Schokolade muss dabei noch flüssig sein. Vor dem verzieren sollte man sich überlegen wie man den Kuchen schneiden will, damit man die Verzierung richtig platzieren kann. Das Kokosöl in der Schokoschicht sorgt dafür, dass die Schicht nicht zu fest wird und man sie noch gut mit der Gabel zerteilen kann.

vegane Donauwellen 3

Mit diesem Rezept mache ich auch mal wieder beim Let’s Cook together Projekt von What Ina loves mit. Das Thema diesen Monat war Kirschzeit.

Ihr sucht andere Rezepte mit Kirschen? Wie wärs mit einfachem veganen Kirschstreusel, Kokos-Kirsch Kuchen oder Limburger Vlaai. Wer es etwas aufwändiger mag, kann auch eine vegane Schwarzwälder Kirschtorte backen.

Was ist euer Lieblingsrezept mit Kirschen?

Rezept: vegane Nussecken

Nussecken gehören bei mir zu den Klassikern, ich weiß gar nicht warum ich sie so lange nicht gebacken habe. Jetzt habe ich es endlich mal geschafft und ein Rezept für vegane Nussecken für euch.

vegane Nussecken 2Zutaten für ein Blech:
für den Teig
300g Mehl
1TL Backpulver
120g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
1 EL Sojamehl
130g Margarine
etwas Sojamilch nach Bedarf
für die Nussmischung:
250g Margarine
250g Zucker
500g Haselnüsse
außerdem:
200g Aprikosenmarmelade
200g veganen Kuvertüre

1. Für den Teig erst alle trockenen Zutaten vermischen, dann die Margarine in Flocken dazugeben und zu einem Teig kneten. Sollte der Teig zu trocken sein etwas Sojamilch dazugeben.
2. Ein großes Backblech einfetten und den Teig darauf dünn ausrollen, an den Rändern fest drücken. Die Aprikosenmarmelade gleichmäßig auf dem Teig verteilen.
3. Für die Nussmischung die Margarine in einem Topf schmelzen lassen, den Zucker dazugeben und unter umrühren erhitzen, bis eine flüssige Masse entsteht. Die Nüsse zb im Mixer zerkleinern und ebenfalls in den Topf geben. Alles gut umrühren und die Nussmasse auf dem Blech verteilen.
4. Das ganze muss nun ca. 20min bei 180°C Umluft in den Backofen. Sobald es abgekühlt ist, den fertigen Kuchen in Dreiecke schneiden, die Schokolade im Wasserbad schmelzen und die Nussecken damit wie gewünscht verzieren.

vegane Nussecken 1Das herauslösen aus dem Blech kann vor Allem am Anfang ein bisschen schwierig sein. Bei der Menge ist es aber nicht schlimm wenn eine Nussecke mal kaputtgeht. Wenn ihr die Marmelade verteilt gibt es einen kleinen Trick: wenn ihr die Marmelade leicht erhitzt und mit etwas Wasser vermischt lässt sie sich viel leichter verstreichen. Da es bei uns so lange keine Nussecken mehr gab, waren die natürlich auch in kurzer Zeit aufgefuttert.

Weitere Rezeptideen:
Mini Mandel Gugl
Vegane Donauwellen
Kirschstreusel

Vegane Reiseblogger im Interview: Totally Veg

Claudia von Totally Veg war so nett, mir für meine Interviewserie ein paar Fragen zum Thema vegan Reisen zu beantworten. Da sie den Blog schon 2009 gestartet hat findet man dort viele interessante Reiseberichte, von denen ich mich gern inspirieren lasse. Aktuell berichtet sie von einem Roadtrip durch Californien und Nevada.

Interview Totally Veg

1. Seit wann lebst du vegan und warum?
Ich lebe seit Beginn 2009 vegan. Grund war für mich, dass ich es furchtbar finde, wie Tiere für unser Essen leiden müssen und ich das nicht mehr unterstützen wollte.

2. Wie schaffst du es auf Reisen dich vegan zu ernähren? Was sind deine Tipps?
Ich schaue vorab online, welche Restaurants es in meinem Urlaubsziel gibt. Wenn wir unseren Tag planen, schauen wir (mein Mann und ich), welche Essensmöglichkeiten es in der Nähe gibt. Früher sind wir wegen eines Restaurants durch die halbe Stadt gefahren, das machen wir mittlerweile nicht mehr, es ist uns viel zu anstrengend geworden und ich will ja nicht nur eine Tour durch Restaurants machen – wir stimmen unser Essen auf die Reise ab, nicht umgekehrt ;-) Generell versuche ich meistens irgendwelche Snacks dabei zu haben, wie Bananen oder Müsliriegel, die ich auch gerne zum Frühstück esse. Wenn es uns in einem Restaurant geschmeckt hat und es günstig gelegen ist, gehen wir auch gerne mehrmals dort essen, da habe ich kein Problem damit! Und: Höflich und freundlich danach fragen, was man haben möchte, das ist immer die beste Strategie – und ein Lächeln schadet auch nie!

3. In welchem Land hast du bisher die Beste Erfahrung gemacht im Bezug auf vegane Ernährung?
In den USA gibt es sehr viel Auswahl, gerade in den großen Städten sind auch vegane Restaurants zentral gelegen und auch bei Franchise-Restaurants findet man online meist Info über vegane Optionen. Sehr entgegnkommend war man auch in Schottland, England und Wales – Großbritannien ist ja quasi die Wiege des Veganismus, darum gibt es dort schon etwas mehr Bewusstsein über das Thema. Gut gefallen hat es mir auch in Italien, da hier sehr viel einfaches Essen serviert wird, das als Basis Gemüse hat.

4. Gab es auch schlechte Erfahrungen? Wenn ja welche?
Natürlich gibt es gelegentlich schlechte Erfahrungen, wenn man nicht das bekommt, was man sich vorstellt, aber die halten sich üblicherweise in Grenzen. Enttäuscht war ich über Paris (ich war 2013 dort), da es für die Größe der Stadt damals sehr wenig vegane Auswahl gab und das auch nur in rein veganen Restaurants.

5. Welche Rolle spielt die vegane Ernährung bei der Wahl deines Reiseziels?
Ich würde sagen, eine nicht allzu große mittlerweile. Wir suchen uns Reiseziele danach aus, was uns interessiert und möchten nicht unbedingt auf eine reine „Fresstour“ gehen. Für die Zukunft haben wir Ziele geplant, die sicher etwas herausfordernder sind als Veganerin, aber auch da werden wir einen Weg finden.

6. Was sind deine Lieblingsziele für vegan Reisende?
London ist meine allerliebste Stadt, die ich nur empfehlen kann. Chicago ist auch ein tolles Ziel, das mir persönlich immer wieder gut gefällt. Und Wien ist ein wahres veganes Schlaraffenland!

Mehr von Totally Veg gibt’s hier:
Blog: www.totallyveg.at
Instagram: @totallyveg

Weiterlesen:
Vegan reisen – meine Tipps für den veganen Urlaub
10 Top Ziele für vegane Städtetrips in Europa
Reiseziele für Veganer – Tipps von Reisebloggern