Posted on Mai 10, 2026
Ein perfekter Tag in Auckland
Über 18.000 Kilometer lege ich von Frankfurt aus zurück, bevor mein Neuseeland-Abenteuer in Auckland startet. Was du alles in der Metropole erleben kannst und wie mein perfekter Tag in Auckland aussah, liest du hier.

Wieso Auckland perfekt ist um deine Neuseeland-Reise zu starten
Wenn du nach Neuseeland reist, wirst du in den meisten Fällen entweder in Auckland oder in Christchurch starten. Meine Wahl fiel schnell auf die Nordinsel. Einerseits war die Flugzeit hier etwas kürzer, andererseits empfand ich so die Dramaturgie für meine Reiseroute durch Neuseeland spannender, da auf der Südinsel einige sehr beeindruckende Landschaften warten. Für mich war Auckland perfekt zum Ankommen und um mich langsam an Temperatur- und vor allem Zeitunterschied zu gewöhnen. Drei Nächte war ich insgesamt dort, bevor mein Roadtrip startete: ein Nachmittag zum langsam ankommen nach dem langen Flug, ein erster Ausflug zu zwei Highlights auf der Nordinsel und ein ganzer Tag, um das Zentrum von Auckland entspannt zu erkunden.
Mein Tag in Auckland: unterwegs zwischen Skytower und Hafen
8:30 Uhr Gemütliches Frühstück im Scrarecrow
Der Morgen begann mit einem kleinen Spaziergang zur Queenstreet, der zentralen Straße im CBD-Bezirk. Dort hatten wir am Vortag schon ein bisschen in den Geschäften gestöbert. Diesmal ging es aber noch ein kleines Stück weiter zu einem Café. Im Scarecrow bekamen wir ein gutes veganes Frühstück mit Kaffee, Tee, Overnight Oats und einem würzigen Shakshuka. Perfekt für einen gemütlichen Start in den Tag.

10 Uhr Free Walking Tour durch den CBD-Bezirk
Frisch gestärkt ging es die Queenstreet hinunter zum Downtown Ferry Terminal. Dort wartete schon der Guide für unsere Free Walking Tour. Mit einer kleinen Gruppe von anderen Tourist:innen, hauptsächlich aus den USA, ging es dann in den nächsten 2 ½ Stunden durch die Stadt. Vorbei an kleinen Straßen, Spots mit LGBTQIA-Streetart und in den Albert Park, wo verschiedene Bäume als Geschenke von anderen Ländern stehen. Von hier konnten wir ein paar mutige Leute beobachten, die den Skyjump vom Fernsehturm wagten. Zwischendurch erzählte uns unser Guide jede Menge über Auckland und Neuseeland. Wusstest du zum Beispiel, dass Neuseeland das erste Land war, in dem Frauen wählen durften? Zum Abschluss der Tour ging es wieder hinunter zum Hafen.


13 Uhr Bummel am Hafen mit Skylineblick
Am Mittag, wieder etwas hungrig geworden, bummelten wir über die kleinen Streetfood- und Souvenir-Märkte, die sich überall am Hafen verteilten. Fündig wurden wir schließlich in einem der Einkaufszentren mit einem typisch neuseeländischen Pie. Der war in der veganen Version mit Curry gefüllt und perfekt als kleiner Snack. Anschließend ging es weiter zum Hafenviertel mit seinen großen Booten und einem tollen Blick auf die Skyline. Hier saßen wir etwas gemütlich in der Sonne, beobachteten die Leute auf dem Markt und in dem kleinen abgetrennten Schwimmbecken und gönnten uns eine erfrischende Limo in einer der Bars. Wer möchte, kann hier auch das Maritime Museum besuchen und an der Fassade gibt es tolle, thematisch passende Streetart.


15:30 Uhr Kunst entdecken in der Auckland Art Gallery
Wir haben uns lieber ein anderes Museum ausgesucht, die Auckland Art Gallery, und sind dafür noch einmal quer durch die Stadt gelaufen. In dem Kunstmuseum findest du einige spannende Werke von neuseeländischen Künstler:innen, auch Maori-Kunst. Besonders sehenswert sind die Maori Portraits, die im ersten Stock auf der Galerie ausgestellt werden. Der Eintritt zum Museum ist kostenfrei. Bei unserem Besuch gab es außerdem ein Mitmachprojekt: eine wachsende Skulpturenlandschaft aus bunten Knetfiguren. Jede:r konnte hier seine eigenen Figuren gestalten und hinzufügen.


18 Uhr Abendessen im Sunflower Thai Vegan Restaurant
Später waren wir dann froh über ein frühes Abendessen. Nicht weit vom Museum hatte ich das Sunflower Thai entdeckt, ein komplett veganes Restaurant mit authentischer Thai-Küche. Hier gab es ein gutes und günstiges Fried Cashewnut mit viel frischem Gemüse und Tofu.

Was kann man sonst noch in Auckland unternehmen?
Auckland ist eine große Metropole mit rund 1,5 Mio. Einwohner:innen und neben dem CBD-Bezirk gibt es noch zahlreiche weitere Stadtviertel, die du erkunden kannst. Für eine schöne Aussicht auf die Stadt, kannst du etwa einen der Vulkankegel erklimmen, auf denen die Stadt erbaut ist. Besonders schön sind der Mount Eden im Süden und der Mount Victoria im Stadtteil Devenport den du per Fähre erreichst. Spannend ist bestimmt auch der Coast to Coast Wanderweg quer durch Auckland.
Wenn du Ausflüge machen möchtest, findest du hier auch zahlreiche Angebote. Ich habe eine Kombitour nach Hobbiton und zu den Waitomo Caves* (Affiliate-Link) unternommen. Zwar nicht günstig, aber jeden Euro wert. Auch zur Coromandel Halbinsel oder zu den kleineren, Auckland vorgelagerten Inseln kannst du fahren. Gefunden und gebucht habe ich meine Tour über getyourguide* (Affiliate-Link).
Wo übernachte ich am besten in Auckland?
Für unsere Übernachtung in Auckland hatten wir für drei Nächte ein Zimmer im Ramada Suites bei Wyndham in der Victoria Street West* (Affiliate-Link), in der Nähe des Skytowers. Dort hatte ich für unseren gewünschten Zeitraum den besten Kompromiss zwischen günstigem Preis und zentraler Lage im CBD-Bezirk gefunden. Gebucht habe ich wie immer über booking.com* (Affiliate-Link). Falls du weiter außerhalb übernachtest, kannst du mit den öffentlichen Bussen prima durch Auckland fahren. Wir waren aber meist zu Fuß unterwegs. Außerdem praktisch bei unserem Hotel: es gab eine kleine Küche und im Bad Waschmaschine und Trockner, die wir auch gleich genutzt haben, um die Kleidung vom Hinflug und von den ersten Tagen zu waschen.

Wie komme ich in Auckland vom Flughafen in die Stadt/zu meiner Autovermietung?
In Auckland gibt es noch keine zentrale, direkte Verbindung vom ÖPNV zum CBD-Bezirk. Wenn du mit Bus und Bahn fährst, musst du ziemlich sicher umsteigen. Dafür kannst du zum Bezahlen im ÖPNV einfach deine Kreditkarte nutzen. Diese musst du beim Ein- und Aussteigen an einen Scanner halten und der Betrag für die Fahrt wird dann automatisch abgebucht.
Wir haben die öffentlichen Busse für die Fahrt vom Hotel zu unserer Campervan-Vermietung genutzt. Das hat trotz mehrfachem Umsteigen gut geklappt, obwohl die Busse nicht immer ganz pünktlich waren, dafür waren wir aber auch recht lange unterwegs.
Bei unserer Ankunft nach dem langen Flug wollte ich nicht noch so lange Bus fahren und habe darum nach einem schnelleren Transfer gesucht. Fündig wurde ich mit Skydrive. Das Busunternehmen hält in der Nähe des Skytowers, das war für uns ideal. Etwas teurer, aber dafür flexibel beim Zielort sind die klassischen Airport Transfers mit dem Taxi. In Auckland ist außerdem Uber sehr verbreitet.





