Travel Diary: Algarve #6 Allgemeine Infos & Tipps

Heute gibt es den letzten Post zu meinem Algarve Urlaub, alle weiteren Teile habe ich euch hier mal verlinkt: Teil 1, Teil 2 – Portimao, Teil 3 – Cavoeiro & Algar Seco, Teil 4 – Faro & Ilha Deserta, Teil 5 – Lagos & Ponta da Piedade.
Da es in den vergangenen Posts ja eher um Orte und Unternehmungen ging, möchte ich hier jetzt ein paar Allgemeine Infos teilen.

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Anreise und Unterkunft: Gebucht hatten wir eine Pauschalreise mit Flug, Transfer und Hotel mit Frühstück. Für Reisen an die Algarve gibt es da eigentlich immer relativ günstige Angebote. Der Flug ging mit Ryanair von Köln/Bonn direkt nach Faro und auch der Transfer von dort zum Hotel hat problemlos funktioniert. Es bietet sich wirklich an, den Transfer direkt mitzubuchen, wenn der Zielort wo weit vom Flughafen entfernt liegt wie bei uns. Unser Hotel war das Sol Monte in Praia da Rocha, wo wir ein Studio mit Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küchenzeile, Balkon und Bad hatten. Die Einrichtung war zwar eher zweckmäßig, aber das Personal war sehr nett und dank des kleinen Kühlschranks und der Herdplatte konnte wir uns selbst mit veganem Essen versorgen. 

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Lage: Praia da Rocha erwieß sich für uns als perfekten Übernachtungsort, wir hatten den Strand fast direkt vor der Haustür und von Portimao aus konnten wir alle Ziele die wir besuchen wollten sehr einfach erreichen. Der Ort selbst ist zwar zugebaut mit vielen großen, eher unschönen Hotels, die schöne Küste bzw. der Strand machten das aber wieder wett.

Reisezeit & Klima: Wir sind Ende Oktober vor Ort gewesen und es war auch dann noch sehr warm, fast immer war die Temperatur höher als 20°C. An einigen Tagen hatten wir aber auch richtig heftigen Regen und sehr starken Wind, was aber sehr ungewöhnlich ist wie man uns gesagt hat. Normalerweise hat man in dem Sommermonaten in der Algarve pausenlos Sonne und gutes Wetter. Da wir ja in der Nebensaison da waren, war es nirgendwo überfüllt mit Touristen und der Strand war meistens relativ leer.

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 Rumkommen: Als Transportmittel nutzen wir hauptsächlich Bus und Bahn. Von Praia da Rocha aus fährt ein Linienbus nach Portimao, eine Fahrt kostet dort 1,50€, kauft man sich eine Mehrfartenkarte wird es noch günstiger. Vom Busbahnhof in Portimao fahren noch viele andere Buslinien in andere größere Städte (wir sind zb. mit so einem Bus nach Cavoeiro gefahren). Das lohnt sich vor allem dann, wenn der Zielort keinen eigenen Bahnhof besitzt. Für alle anderen Ziele (bei uns zb. Faro) ist man mit dem Zug um einiges schneller und zudem sind die Tickets hier günstiger. Man muss bei den Stationen allerdings aufpassen ob die Haltestelle auch wirklich direkt am Ort ist, von der Haltestelle Albufeira sind es zb noch einige Kilometer bis man tatsächlich im Ort ankommt.

Am Wochenende sind wir teilweise auf Taxis umgestiegen, da der Linienbus von Praia da Rocha nicht mehr so oft fuhr. Taxis sind aber im vergleich zu hier auch relativ günstig.

Vegan Essen: Vegane Ernährung war während des Urlaubs zum Glück gar kein Problem. Schon von zu Hause aus hatte ich in Portimao ein komplett veganes Restaurant entdeckt: das Vegetarianus. Dort gab es wirklich leckeres Essen zu sehr günstigen Preisen und die Inhaber war super nett. Es hatte zwar nur unter der Woche und nur mittags auf, wir waren aber trotzdem jeden Tag während unseres Aufenthalts dort und haben immer noch etwas für später mitgenommen. Auch für die Selbstversorgung war es nicht schwer etwas zu finden. Es gab in fast jedem Supermarkt ein paar vegane Alternativen, im Aqua Portimao, dem großen Shoppingcenter am Rand der Stadt gab es sogar einen kleinen Bioladen.

Sprache: Im gesamten Urlaub kamen wir sehr gut mit englisch zurecht, in unserem Hotel gab es sogar jemanden der deutsch sprach, das war aber wohl eher eine Ausnahme. Aber auch wenn die meisten Leute englisch sprechen, finde ich es immer wichtig zumindest ein paar einfache Sachen wie „Guten Tag“ oder „Danke“ in der Landessprache zu beherrschen. 

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Falls ihr noch Fragen habt könnt ihr sie gern in den Kommentaren stellen.
Ansonsten würde mich interessieren, ob ihr auch schonmal an der Algarve wart, welches eure liebsten Reiseziele sind und ob ihr schon wisst, wo ihr dieses Jahr Urlaub macht. 

Travel Diary: Algarve #5 – Lagos und Ponta da Piedade

Letzte Woche habe ich fleißig weiter meine Urlaubsbilder bearbeitet und bin nun fast damit fertig. Wobei danach noch die Zusammenstellung eines Fotobuchs aus diesen Bildern auf mich zukommt, aber mir macht das alles großen Spaß, denn beim betrachten der Bilder denke ich immer wieder an die schönen Tage in Portugal zurück. Heute lasse ich euch wieder etwas daran teilhaben und zeige euch die Bilder von meinem Ausflug nach Lagos. Im nachhinein fand ich es war der Beste Tag des ganzen Urlaubs, denn das Wetter war traumhaft und die Stadt hat mir wahnsinnig gut gefallen. 

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Nach Lagos sind wir wieder von Partimao aus mit dem Zug gefahren, Hin- und Rückfahrt kosteten weniger als 5€. Man kommt direkt am Hafen an und auf der anderen Seite des Hafens erstreckt sich die Stadt. Zuerst wurde dann ein Ticket für eine Grotten Tour gesichert. Man fährt mit einem kleinen Boot rund um die Ponta da Piedade durch viele Felsformationen und Höhlen. Diese Tour kann ich wirklich empfehlen, pro Person bezahlt man etwa 10€ und man bekommt einen einzigartigen Blick auf die Küste. Die Tour dauert etwa eine Stunde. Wenn man nach Lagos kommt, ist es sowieso schwer diese Tour nicht zu machen, denn überall an der Promenade sind Stände, die diese Tour anbieten.

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Später ging es dann durch die Altstadt. Lagos hat eine lange Geschichte als Hafen- und Handelsstadt. 1444 fand an dem Gebäude auf dem Foto unten, der erste offizielle Handel mit Menschen statt. Angeschlossen an das Gebäude ist ein Museum über Sklavenhandel.

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Ansonsten sind wir einfach noch ein bischen durch die Stadt gelaufen und haben die Sonne am Hafen genossen, bevor es wieder zurück ins Hotel ging.
Ich hoffe mit den Fotos konnte ich euch auch ein bischen in Urlaubsstimmung versetzen.  Der nächste Post zum Algarve Urlaub wird dann auch schon der letzte sein, da werde ich dann auch nochmal ein paar Allgemeine Tipps geben.

Lets cook together: Buchweizenpfannkuchen mit Avocado-Cashew-Creme

Es ist mal wieder Zeit für einen Lets cook together – Post. Das Thema diesen Monat war „Wrap it! Lecker gerolltes oder gewickeltes“. Ihr könnt selbst noch bis zum 10. mitmachen, eine Liste mit allen Themen findet ihr hier. Zuerst hatte ich überhaupt keine Idee welches Gericht dann dazu passen könnte. Vor Allem sollte es gut zu fotografieren sein und am Besten auch noch frühlingshafte Farben beinhalten. Das einzige Gericht was bei uns eigentlich immer gerollt wird, sind Pfannkuchen. Das war mir aber zu langweilig, also ersetzte ich das normale Mehl mit Buchweizenmehl und statt Marmelade gab es eine Avocado – Cashew – Creme für einen hellen Grünton. Ja die Foodblogger – Perfektion hat mich endgültig erwischt :).

Zutaten:
für die  Pfannkuchen:
100g Buchweizenmehl
4 TL Sojamehl
ca. 300ml Sojamilch
für die Avocado-Creme:
1 Avocado (essreif)
Saft einer halben Zitrone
3-4EL Sojajoghurt Natur
eine handvoll Cashewkerne
Salz und Pfeffer
1. Den Teig für die Pfannkuchen anrühren, er sollte nicht zu flüssig sein. Pfannkuchen backen und abkühlen lassen.
2. Für die Creme: Avocado schälen und entkernen und zusammen mit allen anderen Zutaten mit einem Mixer pürieren bis eine gleichmäßige Creme entsteht.
3. Die Pfannkuchen mit der Creme bestreichen, in Streifen schneiden ,dann die Streifen einzeln aufrollen und ggf. mit einem Holzstäbchen fixieren. Wenn man die Pfannkuchen erst einrollt und dann schneidet, quillt die Creme unschön an den Seiten heraus. 
 
Serviert wurden diese Buchweizenpfannkuchen Häppchen bei mir am letzten Wochenende und die Kombination kam sehr gut an. Es ist herzhaft, aber auch leicht fruchtig und passt geschmacklich super zum Frühling, aber auch im Sommer kann ich es mir gut bei einem Brunch vorstellen.
Was wird bei euch in der Küche alles gewrapt und gerollt?

Travel Diary: Algarve #4 – Faro und Ilha Deserta

Endlich habe ich es geschafft weitere Bilder von meinem Algarve Urlaub zu bearbeiten. Seitdem ich dort war sind schon vier Monate vergangen, aber es sind so viele Bilder und immer noch liegt ein ganzer Stapel unbearbeitet in dem Ordner. Jetzt gibt es hier auf jeden Fall die nächste Ladung Bilder und zwar von unserem Ausflug nach Faro. In Faro sind wir zu Beginn des Urlaubs gelandet und von dort sind wir auch wieder abgeflogen, wir wollten uns die Stadt aber unbedingt einmal genauer anschauen. So sind wir an einem Tag in Portimao in den Zug gestiegen und nach etwas mehr als zwei Stunden Fahrt sind wir in Faro angekommen. Die Zugstrecke führt tiefer durch die Algarve, wodurch man noch einiges mehr sehen konnte als nur die Küste. In Faro selbst hat man zwar wieder Küste, aber eine ganz andere als die, die wir bisher gesehen hatten. Dort beginnt nämlich der sogenannte Teil der Sandalgarve, der sich Richtung Osten erstreckt. Richtung Westen verläuft die Felsalgarve die ihr schon hier und hier auf Fotos sehen konntet.

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Bild-163Nun aber zu Faro: kommt man mit dem Zug an, sieht man ersteinmal die vielen vorgelagerten Inseln und vor der Altstadt befindet sich der unglaublich schöne Yachthafen. Nachdem wir dort ersteinmal gemütlich entlanggeschlendert waren, machten wir uns auf die Suche nach der Capela dos Ossos (Schädelkapelle). Ich hatte davon in einem Reiseführer gelesen. Die gesamte Kapelle ist an Wänden und Decken mit menschlichen Schädelknochen bestückt. Warum das so ist konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen, aber die Kapelle in Faro ist wohl nicht die einzige an der Algarve bei der das so ist.
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 Nach dem Besuch der Kapelle machten wir uns direkt wieder auf den Weg zum Hafen, da wir die Fähre zur Ilha Deserta erwischen wollten. Die Ilha Deserta ist eine der Inseln und dort befindet sich der südlichste Punkt Portugals. Viel mehr als ein Restaurant und ein paar Holzhütten gibt es auf der Insel nicht. Man konnte dort aber gut spazieren gehen, hatte einen tollen Sandstrand und einen grandiosen Blick aufs Festland und auf die Berge. Wir hatten an diesem Tag aber auch einfach traumhaftes Wetter. Mit der Fähre fährt man knapp 40 Minuten zwischen den ganzen kleinen Inseln hindurch. Wir bezahlten 10€ pro Person für Hin- und Rückfahrt.
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 Wieder zurück auf dem Festland liefen wir noch eine Weile durch die Stadt, was dabei besonders auffiel waren die vielen Storchennester.
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Wenn ich mir die Fotos anschaue möchte ich am liebsten sofort wieder hinfahren, fürs erste muss ich mich wohl mit den paar Sonnenstrahlen hier abfinden. Aber solange ich noch an den Fotos und dem Fotobuch arbeite, kann ich mich immer wieder dorthin zurückträumen und so mein Fernweh zumindest ein bischen stillen.

Lets cook together: Soja-Kokos Milchreis mit Mango und Schokosplittern

Letztes Jahr habe ich ja schon ein paarmal bei Ina’s Projekt Things About Your Life mitgemacht und dieses Jahr hat sie ebenfalls ein Projekt gestartet, was ich sehr toll finde. Bei dem Projekt Lets cook together geht es darum jeden Monat ein von ihr vorgegebenes Gericht in einer eigenen Variante nachzukochen. Es sollen dabei möglichst viele verschiedene Varianten eines Gerichts zusammengetragen werden die man ausprobieren kann. Wie ihr mitmachen könnt und die komplette Liste mit allen Gerichten zum nachkochen findet ihr hier.

Aber nun zu meinem Rezept, worum es ja eigentlich bei diesem Beitrag geht. Meine Milchreisvariante ist selbstverständlich vegan und dass ich sie am liebsten so esse hat sich auch erst im letzten halben Jahr so ergeben. Früher wurde der Milchreis bei mir klassisch mit Zimtzucker, Kirschen und Schokostreuseln serviert, seit ich vegan lebe natürlich mit Sojamilch. Auf einem veganen Brunch probierte ich dann einmal Kokosmilchreis, was ich sehr lecker fand. Kokosmilch ist allerdings relativ teuer so probierte ich es mit nur einem Teil Kokosmilch, der zur Sojamilch dazugegeben wird und ich finde für den Geschmack reicht es aus. Die Kirschen wurden dann durch Mango ersetzt, Mango bekommt man einfach häufiger Frisch als Kirschen und so entstand die neue Variante.

 Rezept:
125ml Kokosmilch
Sojamilch
125g Milchreis
1 Päckchen Vanillezucker
1 essreife Mango
Schokosplitter
1. Sojamilch und Kokosmilch mischen, es sollte 1/2 Liter insgesamt sein.
2. In einem Topf aufkochen und dann den Milchreis dazugeben.
3. Etwa eine halbe Stunde auf kleiner Flamme kochen lassen, wenn der Milchreis fertig ist den Vanillezucker unterrühren.
4. Mango aufschneiden und zusammen mit dem abgekühlten Milchreis und den Schokosplittern servieren.
Wie findet ihr das Projekt und wie macht ihr euren Milchreis?
Was haltet ihr von dieser Variante?

Travel Diary: Algarve #3 Carvoeiro und Algar Seco

 Während meines Algarve Urlaubs stattete ich auch dem kleinen Städtchen Carvoeiro einen Besuch ab. Es ist ein wirklich kleiner Urlaubsort in einer eher wohlhabenderen Gegend. Entlang der Küste gibt es viele schickere Häuser.

Von unserem Urlaubsort Portimao konnte man dort mit dem Bus hinfahren, ein Ticket kostete weniger als 4€.

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Der Ort ist eher klein, ein Nachmittag reichte aus um sich ein bischen umzuschauen. Der Badestrand dort ist auch sehr klein und eingeramt von Steilküste. 

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Unser eigentlicher Grund nach Carvoeiro zu fahren, war allerdings der Aussichtspunkt Algar Seco, der sich etwa 1km vom Strand entfernt befindet. Man kann ihn super zu Fuss erreichen. Bekannt ist er für seine ungewöhnlichen Felsformationen. 

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Man konnte diese Treppe hinunter und dann noch ein bischen um den Felsen herum klettern. Für die Fotos fand ich aber nicht nur die Form der Felsen, sondern auch den Kontrast zwischen den Orangroten Felsen und dem Trükisblauen Wasser richtig toll.

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Aus den Aushöhlungen an der Wasserkante kam das Wasser Fontänenartig wieder herausgeschossen. Es sah wirklich beeindruckend aus, leider ist es mir nicht gelungen das bildlich so gut festzuhalten, ich hoffe ihr erkennt trotzdem was ich meine.

Beide Orte sind auf jeden Fall schöne Ausflugsziele und waren den Besuch auf jeden Fall Wert. Momentan bin ich auch noch am Überlegen was ich mit den Fotos noch mache, denn ich möchte etwas abseits von digitalen Bildern. Ich schwanke stark zwischen Fotoalbum und Fotobuch, deswegen würde ich mich sehr über Erfahrungen von euch besonders was Fotobücher angeht freuen.