Travel Diary: Amsterdam #2

Heute folgt der zweite Post über meinen Amsterdam Trip, den ersten Teil findet ihr hier. Da wir nur drei Tage dort waren wird dies auch der Letzte.

Montagnachmittag waren wir erstmal etwas shoppen. Allerdings nur im Viertel Nieuwe Zidje. Dort gibt es alle möglichen Ketten, zB Bershka, Monki und Sasha. Vintageshops oder Boutiquen findet man dort eher nicht.
Im Süden des Viertels befindet sich der Blumenmarkt, der sich auf Booten an einer Gracht entlangzieht. Im Frühjahr und Sommer gibt es dort auch sehr viele frische Blumen, aber auch jetzt konnte man Blumenzwiebeln fürs nächste Jahr kaufen. Dort gibt es auch so tolle Farben wie blaue und sogar schwarze Tulpen.

Blumenmarkt
An unserem letzten Tag in Amsterdam sind wir vormittags zum Albert Cuypmarkt gefahren. Es waren dort zwar überall Marktstände aufgestellt, aber viele gehörten zu einem normalen Laden im Haus dahinter. Wirklich begeistert hat mich der Markt nicht, ich hatte auf mehr typische Sachen gehofft als auf Käse und Fisch. Der Noodermarkt, wo wir am Tag zuvor waren war ich nicht so toll. Montags ist dort ein Flomarkt, aber es haben fast ausschließlich Händler dort verkauft.
 Rijksmuseum
Zwischendurch waren wir noch kurz beim Rijksmuseum um die typischen Tourifotos bei den „Iamsterdam“ Letters zu machen. Auf dem Bild trage ich übrigens bereits meine neue Winterjacke die ich bei Bershka gekauft habe.
  
 
 
Mittags sind wir zum Dam gefahren von wo aus zweimal am Tag eine kostenlose Stadführung startet. Man bezahlt nicht am Anfang sondern gibt am Ende Trinkgeld (newamsterdamtours). Die Tour dauert knapp drei Stunden und hat sich wirklich gelohnt, weil man einiges von der Stadt erfährt und Insidertipps bekommt. Auf dem Bild oben sieht man eine weitere Gracht und am Ende eine Schleuse. Der Tourguide hat uns erzählt, das einzelne Grachtenabschnitte komplett Trockengelegt werden können, falls mal Bauarbeiten oder Ähnliches anstehen.
 
Die Häuser waren fast überall so schön verziert. Am Giebel befindet sich auch bei vielen Häusern noch so ein Flaschenzug mit dem Möbel in die oberen Geschosse transportiert werden können, die Treppenhäuser sind nämlich in Amsterdam sehr eng und steil. Wegen dieser Transporte sind viele alte Häuser auch leicht schräg nach vorne geneigt, so ist das Risiko kleiner das eine Scheibe zu bruch geht, wenn etwas nach oben gezogen wird. Zusätzlich wurde dadurch nach oben hin etwas Raum gewonnen, da der Baugrund früher sehr teuer war.
Bis wir den Tourguide danach gefragt haben, wussten wir davon überhaupt gar nichts und haben uns total darüber gewundert, dass die Häuser überall schief waren.
 
 
 
unser Hotel
Generell ist Amsterdam sehr teuer, vor allem die Unterkunft. Um die sollte man sich auch früh genug kümmern, denn Amsterdam ist sehr beliebt bei Touristen von überall. Autos sind relativ wenige in der Stadt und Parkplätze sind knapp und teuer. Dafür gibt es ein 24h Ticket für den Nahverkehr schon für 7,50€. Vor unserem Trip haben wir auch überlegt die Iamsterdam Card zu kaufen, die lohnt sich aber meiner Meinung nach nur wenn man wirklich viele Museen besuchen will und bei den meisten steht man sehr lange an. 
Essen ist in Amsterdam auch relativ teuer, oft kosten Gerichte 10€ und mehr. Was vegane Ernährung angeht ist Amsterdam aber sehr gut aufgestellt. Vor der Reise habe ich einige vegane und vegetarische Restaurants im Internet gesucht. Es gibt eine Seite wo alle aufgelistet sind(hier). Obwohl ich kein einziges davon besucht habe, gab es überall etwas veganes was ich essen konnte. Oft waren auch vegetarische Gerichte mit einem V auf der Karte gekennzeichnet. Kaffee mit Sojamilch bekam man beinahe überall und auch im Supermarkt bekommt man eine große Auswahl veganer Produkte.
Trotz des schlechten Wetters waren es wundervolle drei Tage, wir sind wirklich viel herumgelaufen (was man auch unbedingt tun sollte in Amsterdam, die Laufwege sind kurz und man sieht viel mehr von der Stadt) und ich habe viele Eindrücke mit nach Hause gebracht. Doch ich habe noch längst nicht alles von der Stadt gesehen und ich möchte unbedingt wiederkommen wenn es wärmer ist. Also wenn von euch jemand Tipps hat, lasst sie gern in den Kommentaren da, für den nächsten Amsterdam Trip.

One Comment on “Travel Diary: Amsterdam #2

  1. Toller Post! Nach Amsterdam will ich auch umbedingt mal 🙂
    Ich mag Berlin auch total gerne! War jetzt schon mein zweites Mal dort!
    Ja über die Jugendmedientage werd ich in den kommenden Posts sowieso noch ausführlicher berichten was wir gemacht haben und was das eigentlich ist 🙂

    LG!

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