5 Gründe warum Campen super ist für Reisen mit Hund

Seit ich zurückdenken kann haben wir im Familienurlaub immer in einem Standcaravan oder im Zelt übernachtet statt in ein Hotel einzuchecken. Später sind wir dann immer mit dem eigenen Wohnwagen unterwegs gewesen und als vor über zwölf Jahren unser Hund dazukam, fuhr der natürlich auch immer mit. Warum sich Camping für mich als super für Reisen mit Hund herausgestellt hat erzähle ich euch in diesem Artikel.

Reisen mit Hund 51. Man vermeidet das Fliegen mit Hund.
Unser Hund ist zwar eher klein, aber um im Flugzeug mit in die Kabine zu dürfen ist er dann doch zu groß. Wenn wir mit ihm in den Urlaub fliegen würden müsste er in einer Transportbox in den Frachtraum und das je nach Fluglänge mehrere Stunden. Da mein Hund an sowas nicht gewöhnt ist, wäre es für ihn purer Stress. Im Auto fährt er dagegen öfter. Dort ist er nicht alleine und man kann zwischendurch auch mal anhalten und ein bisschen mit ihm herumlaufen. Weite Reisen sind so zwar nicht möglich, aber es gibt auch in Deutschland und anderen Ländern Europas mehr als genug zu entdecken.

Reisen mit Hund 3

2014 in der Bretagne

2. Der Wohnwagen ist wie ein zweites zu Hause
Wenn man wie wir einen eigenen Wohnwagen hat kennt der Hund die Umgebung schon und unserer fühlt sich dort genauso wohl wie zu Hause. Die Parzelle auf dem Campingplatz verteidigt er schon nach kurzer Zeit wie sein eigenes Revier. Im Wohnwagen und im Vorzelt selbst hat er seine festen Plätze zum schlafen und zum fressen. Diese Routine und auch Ruhe ist für ihn wichtig, damit er sich wohlfühlt, gerade jetzt wo er älter ist.

Reisen mit Hund 43. Die Nähe zur Natur
Campingplätze liegen nicht wie Hotels möglichst Zentrumsnah, sonder meist etwas außerhalb der Städte. Zum spazieren gehen mit dem Hund ist das sehr praktisch. Bei vielen Menschen in großen Städten ist unser Hund schnell gestresst, etwas außerhalb zu wohnen ist da besser. Außerdem findet man so auch mal eine Wiese oder einen Strand, wo man den Hund ohne Leine laufen lassen kann.
Natürlich schauen wir uns während des Urlaubs auch Orte an, wo etwas mehr los ist, solange das dann nur für ein paar Stunden ist. Hier kommt es auch darauf an, was der Hund zu Hause gewöhnt ist, für unseren ist es so am Besten.

Reisen mit Hund 1

2007 in Dänemark

4. Andere Hunde
Meistens trifft man auf Campingplätzen auch andere Camper mit Hund und man kann die Hunde ein bisschen spielen lassen, wenn sie sich verstehen. Das ist nicht nur toll für die Hunde, auch man selbst kommt so ins Gespräch und bekommt so den ein oder anderen Tipp für die Umgebung.

Reisen mit Hund 65. Es ist einfacher eine Unterkunft zu finden.
Gerade wenn man nicht den gesamte Urlaub an einem Ort bleibt ist es sehr einfach einen Campingplatz zu finden auf dem man mit Hund bleiben kann. Bei Hotels ist das meiner Erfahrung nach etwas schwerer, oder man zahlt für den Hund einen hohen Aufpreis. In den meisten Hostels darf man Hunde gar nicht mitnehmen. Camping ist da die günstigere Variante und für mich als vegan Reisende ebenso besser, da ich im Wohnwagen Kühlschrank und Kochmöglichkeiten habe.

Reisen mit Hund 2Ganz zu Hause bleiben ist für unseren Hund übrigens keine Option, er will immer überall dabei sein, zumindest beim Familienurlaub. Wenn ich zum Beispiel auf meinen Städtetripps unterwegs bin, bleibt mein Hund bei meinen Eltern und umgekehrt.Diese Tipps beruhen jetzt alle auf persönlichen Erfahrungswerten. Ob das für andere Hunde auch so zutrifft, hängt natürlich vom Hund selbst und dem was er gewöhnt ist ab.

Weitere Tipps fürs Reisen mit Hund findet ihr zum Beispiel bei Martina von Hunde Reisen Mehr.

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