Rezept: Blueberry Muffins

Neulich wollte ich unbedingt Blueberry Muffins machen. Ich brauchte irgendeinen Kuchen, den ich auf einen Ausflug mitnehmen konnte und ich wollte diesmal lieber etwas fruchtigeres, als etwas mit Schokolade. Außerdem liebe ich Blaubeeren und ich hatte noch genügend im Gefrierschrank. Also fing ich dann an zu backen, im Kopf ein Bild von ganz klassischen Blaubeermuffins. Bis ich die Blaubeeren unter den Teig mischte – durch die Saft der mittlerweile angetauten Blaubeeren färbte sich der Teig blau-lila. Uups! Da das ja aber zum Glück nichts am Geschmack ändert habe ich sie trotzdem fertiggebacken und zeige euch heute das Rezept. Wenn ihr frische Blaubeeren nehmt sollte der Teig eine ganz normale Farbe haben.

Bluberry Muffins 1Zutaten für ca. 16 Stück:
250g Blaubeeren
60g Margarine
140g Zucker
½ Päckchen Bourbon Vanillezucker
1 EL Sojamehl
250ml Vanille Sojamilch
250g Mehl
2TL Backpulver

1. Die Margarine mit dem Zucker und dem Vanillezucker verrühren. Das Sojamehl mit etwas Wasser verrühren und untermischen.
2. Die Milch unterrühren. Das Mehl und das Backpulver sieben und den Teig so lange rühren bis keine Klümpchen mehr da sind. Dann vorsichtig die Blaubeeren unterheben.
3. Nun die Muffinförmchen bis 2/3 mit Teig füllen und die Muffins 25 Minuten bei 180°C Umluft backen. Am Besten in der Form auskühlen lassen.

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Ist euch auch schonmal so ein Fehler beim backen oder kochen passiert?

Travel: Bretagne – St.Malo, Sant Servan und die Côte d’Emeraude

Nach St Malo wollte ich unbedingt einen kleinen Abstecher machen, obwohl es von unserem Campingplatz ca. zwei Stunden Autofahrt entfernt lag. Grund dafür war auch, dass ich dort das einzige vegane Restaurant in der Gegend gefunden habe. Bei meinem Glück hatte es natürlich zu: Betriebsferien, es war ja Nebensaison. Das Cafe Vegan de la Plage findet ihr über Happy Cow.
Statt sich darüber groß zu ärgern gingen wir dann eine Runde um die Halbinsel Sant Servan. Darauf befinden sich die Überreste eines alten Forts, das während des zweiten Weltkriegs durch die Nazis besetzt war und nun eine Gedenkstätte beinhaltet.

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Eine Inschrift erinnert an die Befreiung von St Malo durch die Alliierten. An einigen der Überreste kann man noch große Einschusslöcher sehen.
Außerdem faszinierend an dem Rundweg um die Halbinsel ist der traumhaft Ausblick auf die Bucht vor St Malo und die Altstadt. Dank dem guten Wetter funkelte das Wasser in allen Blau- und Grüntönen. Ich konnte kaum genug von dem Anblick bekommen. Kein Wunder also, woher die Küste ihren Namen hat Cote d’Emeraude: Smaragdküste.

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Nach dem kleinen Spaziergang fuhren wir mit dem Auto zur Altstadt. Man muss ein bisschen Glück haben um direkt einen Parkplatz zu finden. Trotz Nebensaison war nämlich ziemlich viel los, wie es in der Hauptsaison aussieht will ich mir eigentlich gar nicht vorstellen. St Malos Altstadt war auf jeden Fall der touristischste Ort den wir besucht haben. An jeder Ecke kann man Souveniers kaufen.

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Architektonisch ist die Stadt trotzdem sehr interessant, die Gassen sind sehr schmal, die Häuser hoch, entsprechend wenig Licht kommt hinein. Man kann auch auf die Stadtmauern, von dort hat man auch einen tollen Blick und direkt vor der Stadt ist ein kleiner Badestrand an dem man sich kurz abkühlen kann.
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Rezept: Nudelsalat

Heute gibt es ein Rezept das zu meinen Klassikern gehört: meine Variante von veganem Nudelsalat. Im Prinzip habe ich das Rezept das meine Mutter früher immer gemacht hat abgewandelt und die unveganen Zutaten durch vegane ersetzt.

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Zutaten:
500g Nudeln
1 Dose Mais
1 Dose Erbsen
1 Glas Champignons
200g Räuchertofu
500g Sojajoghurt Natur
Olivenöl
Salz, Pfeffer
etwas Senf

1. Die Nudeln kochen und abkühlen lassen.
2. Den Räuchertofu würfeln und in der Pfanne von allen Seiten anbraten.
3. Für die Soße den Sojajoghurt in eine große Schüssel geben, 3-4 EL Olivenöl und etwas Senf dazugeben. Gut verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.
4. Erst das Gemüse und die Tofuwürfel zur Soße geben und dann die Nudeln Stück für Stück dazugeben. Zwischendurch immer wieder durchmischen, dann verteilt sich die Soße besser.

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Am besten schmeckt der Nudelsalat wenn er noch ein paar Stunden im Kühlschrank steht, bevor er serviert wird. Die Soße ist außerdem eine sehr gelingsichere Majo-Variante, da besteht nicht die Gefahr, dass sie zu flüssig wird.

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Ich habe den Nudelsalat schon unzählige Male gemacht und auch oft für irgendwelche Buffets oder zum Grillen mitgebracht. So ein Salat geht einfach immer, wenn man etwas braucht, dass schnell zubereitet ist und viele Leute satt macht.

Was bringt ihr am liebsten zu Buffets etc. mit?

Travel: Bretagne – Pontrieux

Pontrieux ist ein kleines Dorf im Landesinneren und einer der wenigen Orte, die noch ganz typisch Bretonisch aussehen. Von großen Supermarktketten und Neonschildern ist der Ortskern verschont geblieben, vielmehr findet man ein paar wenige kleine Souvenierläden und Galerien, in denen man auch recht günstige Gemälde und Drucke als Andenken bekommt. Wir nahmen eine kleine Leinwand mit Ansicht vom Fluss mit. Man erreicht Pontrieux entweder mit dem Auto oder mit einem alten Dampfzug von Paimpol aus.

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Neben den Galerien gibt es nur eine weitere nennenswerte Aktivität in dem kleinen Dorf, die ist dafür aber sehr interessant. Für vier Euro pro Person kann man mit einem kleinen Boot über den Fluss Trieux fahren, der durch den Ort fließt. An dessen Ufer kann man zahlreiche alte Waschhäuser anschauen, die restauriert wurden. Diese stammen noch aus Zeiten, als die Leute in der Stadt durch Handel zu Wohlstand kamen.

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Pontrieux 1

Alles rund um den Fluss und um die Dorfplätze ist mit Blumen geschmückt. Besonders gefällt mir ja das komplett mit Blumen bepflanzte Boot. Die Tour dauert ca. eine halbe Stunde. Der Hund durfte hier übrigens auch mitfahren und hat ganz neugierig über den Rand des Bootes geschaut.

Bild-100Bild-109Bild-111Wer vorhat im Ort zu Essen sollte das um die Mittagszeit einplanen. Die paar Restaurants haben nur sehr begrenzte Öffnungszeiten, zumindest in der Nebensaison. Für vegane Verpflegung sollte man ein Picknick einpacken.

Travel: Bretagne – Sept Îles

Die „Sept Îles“ sind ein Archipel vor der Küste von Perros Guirec und zudem Naturschutzgebiet. Die Inseln sind unbewohnt, man kann aber eine Bootstour vom Strand von Perros Guirec aus dorthin machen. Es gibt zwei unterschiedliche Touren, eine ist mit, eine ohne Aufenthalt auf einer der Inseln. Ich habe die ohne Inselaufenthalt gemacht, da dürfen nämlich auch Hunde mitfahren. Die Tour dauert ca. zwei Stunden und kostete 18€ pro Person. Während der Tour gibt ein Guide Informationen zu den Inseln, allerdings auf Französisch. Man bekommt am Ticketschalter aber Flyer auf Englisch und Deutsch, wo alles wichtige drinsteht. Sept-iles 4
Die erste Insel die vom Schiff angefahren wird ist die sogenannte Vogelinsel. Hier brüten ca. 20.000 Paare Basstölpel. Außerdem Papageientaucher, Austernfischer und einige andere Vogelarten. Der nördliche Fels der Insel ist wirklich übersäht mit Vögeln, was man teilweise auch schon vom Festland aus sehen kann. Als wir mit dem Boot darauf zufuhren flogen schon viele der Vögel über unsere Köpfe hinweg oder vor dem Boot übers Wasser. Auf der Insel befindet sich eine kleine Forschungsstation von der aus die Vögel beobachtet werden.

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Mein eigentlicher Hauptgrund die Tour zu machen waren aber die Kegelrobben die rund um die Sept Îles leben. Uns wurde der Tipp gegeben bei Ebbe zu fahren, um die Robben zu sehen. Und wir hatten Glück, es kamen einige auf den aus dem Wasser ragenden Felsen zum Vorschein. Wegen der Fellfarbe ist es gar nicht so leicht die Robben auf den Felsen auszumachen. Der Guide hat aber immer über Lautsprecher darauf hingewiesen wo man suchen muss und das Boot hat Felsen auf denen die Robben lagen extra angesteuert.

Bild-76Sept-iles 1Zum Schluss fährt das Boot nochmal einen Schlenker und man kann die Côte de Granit Rose vom Wasser aus bestaunen. Hier hatte ich schon darüber geschrieben, wie es an Land aussieht, aber auch vom Wasser ist es sehr beeindruckend.

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Travel: Bretagne – Côte de Granit Rose

Heute starte ich eine neue Artikelserie in der ich euch von meinem Urlaub letzten September in der Bretagne erzähle und zeige euch Orte die ich besucht habe.

Ganze zweieinhalb Wochen habe ich mit meiner Familie auf einem Campingplatz in Ploumanac’h gewohnt, ein kleiner Ort in der Nordbretagne zu dem der wohl bekannteste Abschnitt der Côte de Granit Rose gehört. Diesen rosa Granitstein findet man nur an vier Orten auf der Erde und besonders im Licht der untergehenden Sonne strahlt es wunderschön.

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Die Küste im Licht der untergehenden Sonne.

Aber auch Tagsüber kann man an der Küste super spazieren gehen. Zwischen Ploumanac’h und Perros Guirec haben Wind und Wetter zahlreiche interessante Formen aus dem Stein gehauen, wie die Auster, die Flasche oder den umgekippten Schuh.

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Die Auster.

Als große Meerliebhaberin könnte ich auch Stundenlang nur auf den Felsen sitzen und den Wellen zuschauen. Die Küste erkundet man am besten auf dem Sentier des Douaniers, einem alten Zöllnerpfad.
Wer in die Bretagne fährt sollte einen Besuch an diesem Küstenabschnitt unbedingt mit einplanen.

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Bild-39Wenn man am kleinen Badestrand von Ploumanach vorbeikommt, sollte man einen Blick auf die Statue werfen, die man dort in einem kleinen Oratorium findet. Der Legende nach sollen Frauen, die dem heiligen St-Guirec eine Nadel in die Nase stechen, noch im selben Jahr heiraten wenn diese stecken bleibt. Entsprechend durchlöchert ist die Statue an dieser Stelle. Direkt zur Statue kommt man aber nur bei Ebbe, bei Flut ist sie teilweise unter Wasser.

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Die Statur des heiligen Saint-Giurec.

Bild-15An diesem Teil der Küste herrscht immer noch ein sehr starker Tidenhub, was wir besonders bei der Springflut gemerkt haben. Da waren einige Straßen am Hafen nämlich gar nicht mehr befahrbar und die Anwohner sind per Boot aus dem Haus gekommen. Dagegen sind bei Ebbe einige Buchten komplett ohne Wasser und viele Boote liegen dann auf dem trockenen.

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Der Hafen von Ploumanac’h bei Flut.

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