Lets Cook Together: Erdbeer Joghurt Kuchen [vegan]

Es ist der 10. also Zeit für Lets cook Togheter. Das Thema diesen Monat war Fruchtalarm-dein liebster Sommerkuchen mit Früchten der Saison. Da ich zu dieser Jahreszeit von Erdbeeren gar nicht genug bekommen kann, war klar welches Obst ich verwende. Ein klassischer Erdbeerkuchen wäre mir aber zu langweilig gewesen, deswegen gibt es heute den etwas anderen Erdbeerkuchen, nämlich Erdbeer Joghurt Kuchen.

Zutaten:
175g Magarine
1 Päckchen Vanillezucker
175g Zucker
3 Eiersatz (3EL Sojamehl+6EL Wasser)
275g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
175g Sojajoghurt natur
 400g Erdbeere
1. Alle Zutaten bis auf die Erbeeren zu einem Rührteig verarbeiten.
2. Den Teig in eine eingefettete runde Springform füllen, die Früchte waschen, halbieren und in den Teig drücken. Wenn überall schon Früchte im Teig sind noch eine Schicht auf dem Teig verteilen.
3. Bei 180°C 45-55min backen, aber auf jeden Fall eine Garprobe machen. 
 
Wer möchte kann den Kuchen dann noch mit etwas Puderzucker bestreuen. Auf Sahne kann man hier verzichten, der Kuchen ist sehr saftig und er kam sehr gut an. Statt der Erbeeren kann man natürlich auch andere Früchte verwenden. Mit Aprikosen schmeckt es bestimmt auch super und das Ursprungsrezept war eine Erdbeer-Rhababer Variante.
Wie findet ihr das Rezept?
Mögt ihr auch so gern Erdbeeren wie ich?

 

Lets cook together: Pizzamuffins

Es ist wieder Zeit für den monatlichen Lets cook together Post. Das Thema diesen Monat war „herzhaftes aus dem Muffinförmchen“. Diesmal hab ich mir etwas überlegt, dass sich sehr schnell zubereiten lässt und zwar Pizzamuffins.

 Zutaten:
1 Packung Pizzateig 
(bei meinem war schon Soße dabei)
ggf. pürierte Tomaten
veganer Pizzastreukäse
1. Ich habe schon fertigen Pizzateig verwendet und diesen ausgerollt, mit der Soße bestrichen und etwas Streukäse (meiner war von Wilmersburger) darüber verteilt.
2. Den Teig von der breiteren Seite her aufrollen und 2-3cm breite Stücke davon abschneiden. Da der Teig sehr zäh ist, kann das schneiden leider sehr matschig werden, am besten verwendet ihr ein Brotmesser.
3. Jedes Stück in eine Vertiefung im Muffinblech geben. Falls beim schneiden Soße aus der Teigrolle gelaufen ist, könnt ihr die mit einem Löffel wieder auf den Stücken verteilen. 
4. Zum Schluss noch etwas Streukäse drübergeben und für 20-25min bei 180°C Umluft im Backofen backen. Ich habe aus einer Teigrolle 12 Muffins bekommen, was genau einem Blech entspricht.
 

Am besten schmecken die Pizzamuffins, wenn sie noch warm sind. Man kann sie aber auch kalt essen und so eigenen sie sich wunderbar für ein Picknick oder ein Buffet. Da ich nicht so viel Soße und Füllung verwendet habe, ging der Teig super auf. Man könnte die Teigrolle natürlich auch noch mit allem möglichen Gemüse füllen, damit dürfte das Schneiden aber nicht gerade einfacher werden.
Durch die Muffinform haben die Schnecken auch gut ihre Form behalten, das möchte ich demnächst nochmal mit süßen Schnecken ausprobieren.
 
 

Wie findet ihr die Pizzamuffins?
Kanntet ihr den Trick mit dem Muffinförmchen für die Schneckenform schon?

Rezept: Gefüllte Zucchini

Heute gibt es mal wieder ein Rezept außerhalb der „Lets cook togheter“ Reihe. Eine ähnliche Kombi wie hier gab es schonmal vor etwa einem Jahr in einem Vegan Wednesday Post, aber ich fand dieses Rezept so gut, dass es nun einen eigenen Post verdient hat. 

Zutaten:
1 Zucchini
Basilikumtofu
Pesto
Sojacuisine
Dinkel
Champingnons 
1. Die Zucchini halbieren und aushöhlen. Das innere in einen kleinen Topf geben.
2. Den Basilikumtofu in kleine Stücke schneiden und die Zucchinihälften damit füllen. Das ganze muss bei 180°C Umluft für 20-30 Minuten in den Backofen, je nachdem wie groß die Zucchini ist.
3. Der Dinkel wird wie Reis gekocht, die Pilze in scheiben schneiden und braten.
4. Für die Soße das innere der Zucchini in einem Topf mit etwas Sojacuisine und etwas Pesto pürieren und kurz erhitzen.
Ich esse gefüllte Zucchini besonders gern, wenn mir nach etwas leichtem zumute ist. Da der Tofu schon mit etwas Öl eingelegt ist braucht man keine extra Marinade. Statt Dinkel schmeckt auch Reis sehr gut dazu oder auch Tostbrot wenn es schnell gehen muss. Eignet sich bestimmt auch gut, nach der ganzen Osternascherei. Genießt noch die freien Tage :)!

 

Lets cook together: Vegane Gemüsetarte mit Polentaboden

Heute gibt es meinen Beitrag zum Lets cook together Projekt von Ina. Das Thema für April lautete Gemüsetarte, was mich vor eine kleine Herausforderung stellte. Die klassische Quiche wird ja mit Ei zubereitet und diesmal fand ich auch nach langer Suche auf verschiedenen Rezeptseiten keinen zufriedenstellenden Ersatz. Immerhin wusste ich, das ich einen Boden aus Polenta machen wollte. Die fehlende Idee für die Füllung kam dann von meiner Mutter, die dieses Rezept früher schon öfters verwendet hat. Ich musste es dann nur noch veganisieren und schon hatte ich meine vegane Gemüsetarte mit Polentaboden.

Zutaten:
1 1/2 Tassen Maisgrieß
3-4 große Strauchtomaten
400g (gehackten) Spinat
veganen Streukäse
Pflanzenmagarine
1. Den Maisgrieß in die doppelte Menge kochendes, leicht gesalzenes Wasser geben und bei geringer Hitze und ständigem rühren ca. 15 min garen lassen. 
Tip: nehmt eine Tasse Wasser mehr als die doppelte Menge und gebt etwas Magarine dazu, dann wird die Masse cremiger.
2. Die fertige Polenta direkt in der eingefetteten Backform verteilen.
3. Die Tomaten in Scheiben schneiden und auf dem Polentaboden verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
4. Den Spinat (ich hatte gehackten Spinat aus dem Tiefkühler) kurz erhitzen und würzen und über den Tomaten verteilen.
5. Zum schluss noch den Streukäse (ich hatte Wilmersburger Pizzaschmelz) auf dem Spinat verteilen und die Tarte 25-30min bei 180°C Umluft im Ofen garen.
Als Kind habe ich diese Tarte nie gegessen. Welches Kind mag schon Spinat?! Aber jetzt fand ich sie richtig lecker und sie ist auch schon beim ersten Versuch gelungen. Das schwierigste ist eigentlich die Polenta in einer cremigen Konsistenz hinzubekommen, man muss wirklich ständig rühren, was man echt schnell in den Armen merkt.
Habt ihr Spinat gegessen als ihr noch klein wart?
Oder gab es ein anderes Gemüse, dass ihr damals nie angerührt hättet, aber heute gerne mögt?

Travel Diary: Algarve #6 Allgemeine Infos & Tipps

Heute gibt es den letzten Post zu meinem Algarve Urlaub, alle weiteren Teile habe ich euch hier mal verlinkt: Teil 1, Teil 2 – Portimao, Teil 3 – Cavoeiro & Algar Seco, Teil 4 – Faro & Ilha Deserta, Teil 5 – Lagos & Ponta da Piedade.
Da es in den vergangenen Posts ja eher um Orte und Unternehmungen ging, möchte ich hier jetzt ein paar Allgemeine Infos teilen.

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Anreise und Unterkunft: Gebucht hatten wir eine Pauschalreise mit Flug, Transfer und Hotel mit Frühstück. Für Reisen an die Algarve gibt es da eigentlich immer relativ günstige Angebote. Der Flug ging mit Ryanair von Köln/Bonn direkt nach Faro und auch der Transfer von dort zum Hotel hat problemlos funktioniert. Es bietet sich wirklich an, den Transfer direkt mitzubuchen, wenn der Zielort wo weit vom Flughafen entfernt liegt wie bei uns. Unser Hotel war das Sol Monte in Praia da Rocha, wo wir ein Studio mit Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küchenzeile, Balkon und Bad hatten. Die Einrichtung war zwar eher zweckmäßig, aber das Personal war sehr nett und dank des kleinen Kühlschranks und der Herdplatte konnte wir uns selbst mit veganem Essen versorgen. 

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Lage: Praia da Rocha erwieß sich für uns als perfekten Übernachtungsort, wir hatten den Strand fast direkt vor der Haustür und von Portimao aus konnten wir alle Ziele die wir besuchen wollten sehr einfach erreichen. Der Ort selbst ist zwar zugebaut mit vielen großen, eher unschönen Hotels, die schöne Küste bzw. der Strand machten das aber wieder wett.

Reisezeit & Klima: Wir sind Ende Oktober vor Ort gewesen und es war auch dann noch sehr warm, fast immer war die Temperatur höher als 20°C. An einigen Tagen hatten wir aber auch richtig heftigen Regen und sehr starken Wind, was aber sehr ungewöhnlich ist wie man uns gesagt hat. Normalerweise hat man in dem Sommermonaten in der Algarve pausenlos Sonne und gutes Wetter. Da wir ja in der Nebensaison da waren, war es nirgendwo überfüllt mit Touristen und der Strand war meistens relativ leer.

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 Rumkommen: Als Transportmittel nutzen wir hauptsächlich Bus und Bahn. Von Praia da Rocha aus fährt ein Linienbus nach Portimao, eine Fahrt kostet dort 1,50€, kauft man sich eine Mehrfartenkarte wird es noch günstiger. Vom Busbahnhof in Portimao fahren noch viele andere Buslinien in andere größere Städte (wir sind zb. mit so einem Bus nach Cavoeiro gefahren). Das lohnt sich vor allem dann, wenn der Zielort keinen eigenen Bahnhof besitzt. Für alle anderen Ziele (bei uns zb. Faro) ist man mit dem Zug um einiges schneller und zudem sind die Tickets hier günstiger. Man muss bei den Stationen allerdings aufpassen ob die Haltestelle auch wirklich direkt am Ort ist, von der Haltestelle Albufeira sind es zb noch einige Kilometer bis man tatsächlich im Ort ankommt.

Am Wochenende sind wir teilweise auf Taxis umgestiegen, da der Linienbus von Praia da Rocha nicht mehr so oft fuhr. Taxis sind aber im vergleich zu hier auch relativ günstig.

Vegan Essen: Vegane Ernährung war während des Urlaubs zum Glück gar kein Problem. Schon von zu Hause aus hatte ich in Portimao ein komplett veganes Restaurant entdeckt: das Vegetarianus. Dort gab es wirklich leckeres Essen zu sehr günstigen Preisen und die Inhaber war super nett. Es hatte zwar nur unter der Woche und nur mittags auf, wir waren aber trotzdem jeden Tag während unseres Aufenthalts dort und haben immer noch etwas für später mitgenommen. Auch für die Selbstversorgung war es nicht schwer etwas zu finden. Es gab in fast jedem Supermarkt ein paar vegane Alternativen, im Aqua Portimao, dem großen Shoppingcenter am Rand der Stadt gab es sogar einen kleinen Bioladen.

Sprache: Im gesamten Urlaub kamen wir sehr gut mit englisch zurecht, in unserem Hotel gab es sogar jemanden der deutsch sprach, das war aber wohl eher eine Ausnahme. Aber auch wenn die meisten Leute englisch sprechen, finde ich es immer wichtig zumindest ein paar einfache Sachen wie „Guten Tag“ oder „Danke“ in der Landessprache zu beherrschen. 

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Falls ihr noch Fragen habt könnt ihr sie gern in den Kommentaren stellen.
Ansonsten würde mich interessieren, ob ihr auch schonmal an der Algarve wart, welches eure liebsten Reiseziele sind und ob ihr schon wisst, wo ihr dieses Jahr Urlaub macht. 

Travel Diary: Algarve #5 – Lagos und Ponta da Piedade

Letzte Woche habe ich fleißig weiter meine Urlaubsbilder bearbeitet und bin nun fast damit fertig. Wobei danach noch die Zusammenstellung eines Fotobuchs aus diesen Bildern auf mich zukommt, aber mir macht das alles großen Spaß, denn beim betrachten der Bilder denke ich immer wieder an die schönen Tage in Portugal zurück. Heute lasse ich euch wieder etwas daran teilhaben und zeige euch die Bilder von meinem Ausflug nach Lagos. Im nachhinein fand ich es war der Beste Tag des ganzen Urlaubs, denn das Wetter war traumhaft und die Stadt hat mir wahnsinnig gut gefallen. 

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Nach Lagos sind wir wieder von Partimao aus mit dem Zug gefahren, Hin- und Rückfahrt kosteten weniger als 5€. Man kommt direkt am Hafen an und auf der anderen Seite des Hafens erstreckt sich die Stadt. Zuerst wurde dann ein Ticket für eine Grotten Tour gesichert. Man fährt mit einem kleinen Boot rund um die Ponta da Piedade durch viele Felsformationen und Höhlen. Diese Tour kann ich wirklich empfehlen, pro Person bezahlt man etwa 10€ und man bekommt einen einzigartigen Blick auf die Küste. Die Tour dauert etwa eine Stunde. Wenn man nach Lagos kommt, ist es sowieso schwer diese Tour nicht zu machen, denn überall an der Promenade sind Stände, die diese Tour anbieten.

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Später ging es dann durch die Altstadt. Lagos hat eine lange Geschichte als Hafen- und Handelsstadt. 1444 fand an dem Gebäude auf dem Foto unten, der erste offizielle Handel mit Menschen statt. Angeschlossen an das Gebäude ist ein Museum über Sklavenhandel.

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Ansonsten sind wir einfach noch ein bischen durch die Stadt gelaufen und haben die Sonne am Hafen genossen, bevor es wieder zurück ins Hotel ging.
Ich hoffe mit den Fotos konnte ich euch auch ein bischen in Urlaubsstimmung versetzen.  Der nächste Post zum Algarve Urlaub wird dann auch schon der letzte sein, da werde ich dann auch nochmal ein paar Allgemeine Tipps geben.