Lets cook together: Soja-Kokos Milchreis mit Mango und Schokosplittern

Letztes Jahr habe ich ja schon ein paarmal bei Ina’s Projekt Things About Your Life mitgemacht und dieses Jahr hat sie ebenfalls ein Projekt gestartet, was ich sehr toll finde. Bei dem Projekt Lets cook together geht es darum jeden Monat ein von ihr vorgegebenes Gericht in einer eigenen Variante nachzukochen. Es sollen dabei möglichst viele verschiedene Varianten eines Gerichts zusammengetragen werden die man ausprobieren kann. Wie ihr mitmachen könnt und die komplette Liste mit allen Gerichten zum nachkochen findet ihr hier.

Aber nun zu meinem Rezept, worum es ja eigentlich bei diesem Beitrag geht. Meine Milchreisvariante ist selbstverständlich vegan und dass ich sie am liebsten so esse hat sich auch erst im letzten halben Jahr so ergeben. Früher wurde der Milchreis bei mir klassisch mit Zimtzucker, Kirschen und Schokostreuseln serviert, seit ich vegan lebe natürlich mit Sojamilch. Auf einem veganen Brunch probierte ich dann einmal Kokosmilchreis, was ich sehr lecker fand. Kokosmilch ist allerdings relativ teuer so probierte ich es mit nur einem Teil Kokosmilch, der zur Sojamilch dazugegeben wird und ich finde für den Geschmack reicht es aus. Die Kirschen wurden dann durch Mango ersetzt, Mango bekommt man einfach häufiger Frisch als Kirschen und so entstand die neue Variante.

 Rezept:
125ml Kokosmilch
Sojamilch
125g Milchreis
1 Päckchen Vanillezucker
1 essreife Mango
Schokosplitter
1. Sojamilch und Kokosmilch mischen, es sollte 1/2 Liter insgesamt sein.
2. In einem Topf aufkochen und dann den Milchreis dazugeben.
3. Etwa eine halbe Stunde auf kleiner Flamme kochen lassen, wenn der Milchreis fertig ist den Vanillezucker unterrühren.
4. Mango aufschneiden und zusammen mit dem abgekühlten Milchreis und den Schokosplittern servieren.
Wie findet ihr das Projekt und wie macht ihr euren Milchreis?
Was haltet ihr von dieser Variante?

Travel Diary: Algarve #3 Carvoeiro und Algar Seco

 Während meines Algarve Urlaubs stattete ich auch dem kleinen Städtchen Carvoeiro einen Besuch ab. Es ist ein wirklich kleiner Urlaubsort in einer eher wohlhabenderen Gegend. Entlang der Küste gibt es viele schickere Häuser.

Von unserem Urlaubsort Portimao konnte man dort mit dem Bus hinfahren, ein Ticket kostete weniger als 4€.

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Der Ort ist eher klein, ein Nachmittag reichte aus um sich ein bischen umzuschauen. Der Badestrand dort ist auch sehr klein und eingeramt von Steilküste. 

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Unser eigentlicher Grund nach Carvoeiro zu fahren, war allerdings der Aussichtspunkt Algar Seco, der sich etwa 1km vom Strand entfernt befindet. Man kann ihn super zu Fuss erreichen. Bekannt ist er für seine ungewöhnlichen Felsformationen. 

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Man konnte diese Treppe hinunter und dann noch ein bischen um den Felsen herum klettern. Für die Fotos fand ich aber nicht nur die Form der Felsen, sondern auch den Kontrast zwischen den Orangroten Felsen und dem Trükisblauen Wasser richtig toll.

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Aus den Aushöhlungen an der Wasserkante kam das Wasser Fontänenartig wieder herausgeschossen. Es sah wirklich beeindruckend aus, leider ist es mir nicht gelungen das bildlich so gut festzuhalten, ich hoffe ihr erkennt trotzdem was ich meine.

Beide Orte sind auf jeden Fall schöne Ausflugsziele und waren den Besuch auf jeden Fall Wert. Momentan bin ich auch noch am Überlegen was ich mit den Fotos noch mache, denn ich möchte etwas abseits von digitalen Bildern. Ich schwanke stark zwischen Fotoalbum und Fotobuch, deswegen würde ich mich sehr über Erfahrungen von euch besonders was Fotobücher angeht freuen.

Travel Diary: Algarve #2 – Portimao

Am Wochenende bin ich endlich dazu gekommen, einen weiteren Teil meiner Urlaubsfotos zu bearbeiten, so das ich sie euch heute zeigen kann. Eigentlich hatte ich ja geplant bis Dezember damit fertig zu sein, weil ich noch ein Fotobuch daraus erstellen wollte, aber ich muss schauen, wie weit ich diese Woche noch komme.
Auch die Reihe darüber auf dem Blog wird wohl länger als gedacht, aber obwohl die Bilder so gar nicht zum einziehenden Winter passen wollen, möchte ich sie unbedingt fertig stellen. Die Bilder wurden allesamt in Portimao geschossen, der Stadt in dessen Vorort unser Hotel lag.

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Der Hafen von Portimao zieht sich am Rio Arade entlang und ihn ziert diese Promenade mit Palmen. Das Museu de Portimao ist ein Fischereimuseum, welches wir allerdings nicht besichtigt haben. Es ist direkt am Hafen gelegen. Storchennester wie oben auf dem Kamin findet man übrigens überall an der Algarve. 

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Der Park dessen Brunnen hier zu sehen ist, zeigt auf gekachelten Bänken die mit typisch portugiesischer Malerei versehen sind die Geschichte des Landes. Er befindet sich ganz in der Nähe des Hafens.

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Das Rathaus mit dem schönen Brunnen auf dem Vorplatz sollte man sich auch nicht entgehen lassen. Ich wollte unbedingt Fotos mit der Fontäne und zum Glück lies sich gerade die Sonne blicken, als wir kurz dort waren. Das Foto ist übrigens mit einer analogen Einwegkamera entstanden.

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Die Kirche von Portimao habe ich nur kurz besichtigt, man findet sie an einem Platz entlang der Einkaufsstraße, die Verzierungen fand ich so schön, das ich sie unbedingt fotografieren musste.
Auf der Einkaufsstraße findet man übrigens haupsächlich Designer Marken. Ein Besuch lohnt sich aber trotzdem aufgrund der wenigen kleinen Läden die zb. Keramik oder Kork-Ware verkaufen. Wer allerdings Klamotten sucht, geht besser zum Aqua Shopping-Center, welches sich am Stadtrand befindet. Dort gibt es unter Anderem H&M, Primark, Bershka und noch einige andere Ketten.

Hoffentlich hat euch dieser Beitrag gefallen, in den nächsten werde ich euch noch einige andere tolle Städte die ich besucht habe zeigen. Da gibt es dann auch Fotos auf denen der Himmel nicht so grau ist wie auf diesen hier.

Travel Diary: Algarve #1

Heute gibt es die ersten Bilder von meinem Algarve Urlaub im letzten Monat. Wie viele Posts es dazu geben wird kann ich jetzt noch nicht sagen, denn ich habe Unmengen an Fotos geschossen und bin immer noch am bearbeiten und sortieren. Allerdings werde ich versuchen zwischendurch noch andere Posts einzubringen, damit es nicht zu einseitig hier wird.

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 Auf dem Foto ist ein Abschnitt unseres Strandes zu sehen. Die Küste war dort wirklich wunderschön, wir waren oft am Strand spazieren und ich habe richtig viele Fotos dabei gemacht. Ich liebe es total mit den Füßen durch den Sand zu 
laufen und den Wellen zuzuschauen wärend sie gegen die Felsen klatschen.
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 Natürlich musste ich auch mit den Füßen ins Wasser. Es wäre sogar warm genug zum Baden gewesen, allerdings hatte ich meistens meine Kamera dabei. So konnte ich aber wenigestens mein liebstes Sommerkleid noch einmal ausführen.
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Unser Hotel, welches ihr hier seht, befand sich in Praia da Rocha, einem Vorort von Portimao. Es war zwar ein einfaches Hotel, aber wir hatten dort viel Platz, konnten dort auch selbst kochen und es war überhaupt nicht weit bis zum Strand. Zu Ausflugsmöglichkeiten und Essensmöglichkeiten für Veganer erzähle ich in den kommenden Beiträgen noch etwas mehr.
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 Die letzten Bilder sind in Portimao am Hafen entstanden, welcher nicht direkt am Meer, sondern an der Flussmündung liegt. Der Stil der portugiesischen Häuser gefiel mir total, davon bekommt ihr sicher auch noch einige Bilder zu sehen. Falls ihr Fragen habt schreibt sie doch in die Kommentare und ich werde die Antworten in die nächsten Beiträge einbauen.
Wo wart ihr denn in diesem Jahr im Urlaub? 

Travel Diary: Amsterdam #2

Heute folgt der zweite Post über meinen Amsterdam Trip, den ersten Teil findet ihr hier. Da wir nur drei Tage dort waren wird dies auch der Letzte.

Montagnachmittag waren wir erstmal etwas shoppen. Allerdings nur im Viertel Nieuwe Zidje. Dort gibt es alle möglichen Ketten, zB Bershka, Monki und Sasha. Vintageshops oder Boutiquen findet man dort eher nicht.
Im Süden des Viertels befindet sich der Blumenmarkt, der sich auf Booten an einer Gracht entlangzieht. Im Frühjahr und Sommer gibt es dort auch sehr viele frische Blumen, aber auch jetzt konnte man Blumenzwiebeln fürs nächste Jahr kaufen. Dort gibt es auch so tolle Farben wie blaue und sogar schwarze Tulpen.

Blumenmarkt
An unserem letzten Tag in Amsterdam sind wir vormittags zum Albert Cuypmarkt gefahren. Es waren dort zwar überall Marktstände aufgestellt, aber viele gehörten zu einem normalen Laden im Haus dahinter. Wirklich begeistert hat mich der Markt nicht, ich hatte auf mehr typische Sachen gehofft als auf Käse und Fisch. Der Noodermarkt, wo wir am Tag zuvor waren war ich nicht so toll. Montags ist dort ein Flomarkt, aber es haben fast ausschließlich Händler dort verkauft.
 Rijksmuseum
Zwischendurch waren wir noch kurz beim Rijksmuseum um die typischen Tourifotos bei den „Iamsterdam“ Letters zu machen. Auf dem Bild trage ich übrigens bereits meine neue Winterjacke die ich bei Bershka gekauft habe.
  
 
 
Mittags sind wir zum Dam gefahren von wo aus zweimal am Tag eine kostenlose Stadführung startet. Man bezahlt nicht am Anfang sondern gibt am Ende Trinkgeld (newamsterdamtours). Die Tour dauert knapp drei Stunden und hat sich wirklich gelohnt, weil man einiges von der Stadt erfährt und Insidertipps bekommt. Auf dem Bild oben sieht man eine weitere Gracht und am Ende eine Schleuse. Der Tourguide hat uns erzählt, das einzelne Grachtenabschnitte komplett Trockengelegt werden können, falls mal Bauarbeiten oder Ähnliches anstehen.
 
Die Häuser waren fast überall so schön verziert. Am Giebel befindet sich auch bei vielen Häusern noch so ein Flaschenzug mit dem Möbel in die oberen Geschosse transportiert werden können, die Treppenhäuser sind nämlich in Amsterdam sehr eng und steil. Wegen dieser Transporte sind viele alte Häuser auch leicht schräg nach vorne geneigt, so ist das Risiko kleiner das eine Scheibe zu bruch geht, wenn etwas nach oben gezogen wird. Zusätzlich wurde dadurch nach oben hin etwas Raum gewonnen, da der Baugrund früher sehr teuer war.
Bis wir den Tourguide danach gefragt haben, wussten wir davon überhaupt gar nichts und haben uns total darüber gewundert, dass die Häuser überall schief waren.
 
 
 
unser Hotel
Generell ist Amsterdam sehr teuer, vor allem die Unterkunft. Um die sollte man sich auch früh genug kümmern, denn Amsterdam ist sehr beliebt bei Touristen von überall. Autos sind relativ wenige in der Stadt und Parkplätze sind knapp und teuer. Dafür gibt es ein 24h Ticket für den Nahverkehr schon für 7,50€. Vor unserem Trip haben wir auch überlegt die Iamsterdam Card zu kaufen, die lohnt sich aber meiner Meinung nach nur wenn man wirklich viele Museen besuchen will und bei den meisten steht man sehr lange an. 
Essen ist in Amsterdam auch relativ teuer, oft kosten Gerichte 10€ und mehr. Was vegane Ernährung angeht ist Amsterdam aber sehr gut aufgestellt. Vor der Reise habe ich einige vegane und vegetarische Restaurants im Internet gesucht. Es gibt eine Seite wo alle aufgelistet sind(hier). Obwohl ich kein einziges davon besucht habe, gab es überall etwas veganes was ich essen konnte. Oft waren auch vegetarische Gerichte mit einem V auf der Karte gekennzeichnet. Kaffee mit Sojamilch bekam man beinahe überall und auch im Supermarkt bekommt man eine große Auswahl veganer Produkte.
Trotz des schlechten Wetters waren es wundervolle drei Tage, wir sind wirklich viel herumgelaufen (was man auch unbedingt tun sollte in Amsterdam, die Laufwege sind kurz und man sieht viel mehr von der Stadt) und ich habe viele Eindrücke mit nach Hause gebracht. Doch ich habe noch längst nicht alles von der Stadt gesehen und ich möchte unbedingt wiederkommen wenn es wärmer ist. Also wenn von euch jemand Tipps hat, lasst sie gern in den Kommentaren da, für den nächsten Amsterdam Trip.

Travel Diary: Amsterdam #1

Wie ich euch im letzten Post ja erzäht habe, ging es für mich letzten Sonntag für drei Tage nach Amsterdam. Mittlerweile habe ich die meisten Bilder bearbeitet und zeige euch jetzt einen Teil davon.
Leider hatten wir Pech mit dem Wetter (es hat ziemlich viel geregnet) deswegen sind es nicht so viele und das Licht war auch nicht das allerbeste.
Trotzdem finde ich die Stadt wunderschön und weiß jetzt schon das ich undbedingt im Sommer wiederkommen muss.
Köln – Amsterdam
beleuchteter Brunnen vor dem American Hotal am Leidseplein
Als wir Sonntagmittags ankamen hat es die ganze Zeit geschüttet. Zusätzlich war es sehr windig, die Mülleimer waren voller zerstörter Regenschirme. Nachdem wir im Hotel eingecheckt und etwas gegessen hatten wollten wir eigentlich ins Van Gogh Museum. Die Schlange befand sich aber außerhalb des Gebäudes, war sehr lang und nachdem wir in zehn Minuten vll zwei Meter weitergekommen sind gingen wir stattdessen zu Coster Diamonds. Das ist ein Juwelier der mit Diamanten arbeitet. In den Räumen kann man etwas über Diamanten lernen und bei der Verarbeitung zuschauen, alles umsonst. Natürlich wollen sie den Besuchern auf diese Weise auch Schmuck andrehen, aber es ist eine gute Alternative zum Diamanten Museum das Eintritt kostet. Abends sind wir dann noch Cocktails trinken gewesen und dabei an dem Brunnen oben vorbeigekommen.
 Prinsengracht
Anne Frank Denkmal
Anne Frank Haus (Museumsgebäude)
Anne Frank Haus
Montags sind wir ganz früh zum Anne Frank Haus gefahren. Drinnen durfte man keine Fotos machen aber oben auf dem Bild sieht man in der Mitte das Lagerhaus in dessen Hinterhaus sich das Versteck befand. Das Museum ist sehr eindrucksvoll gestaltet, die Räume in denen sich die Familie versteckt hat sind alle unmöbliert um die Leere dazustellen und alle Fenster sind verdunkelt. An den Wänden stehen Zitate aus dem Tagebuch. Nach diesem Besuch werde ich das Buch auf jeden Fall nochmal mit einem anderen Verständnis lesen, nun da ich den Ort des Geschehens besucht habe. Der Eintritt kostet dort 9€ für einen Erwachsenen, aber es lohnt sich sehr. Allerdings sollte man auf jeden Fall früh morgens kommen, da man sonst mehrere Stunden ansteht.
 Westerkerk
„A day without laughter is a day wasted“
Nach dem Besuch des Anne Frank Haus, sind wir noch etwas durch das Jordaan Viertel und über den Noordermarkt gelaufen. Die vielen Grachten und die Häuser haben einfach ihren ganz besonderen Charm. Ich könnte mir auch gut vorstellen mal auf so einem Hausboot zu wohnen.
Der zweite Teil von meinem Travel Diary findet ihr hier.
Wart ihr schonmal in Amsterdam?