Rezept: Brokkoli mit Reis und Erdnusssoße

Nachdem die Cashew-Hollandaise letzten Monat so gut ankam, gibt es heute eine weitere herzhafte Soße, die superschnell fertig ist.

 Zutaten für 4-5 Personen:
2 Brokkoliköpfe
Basmati Reis
500ml Gemüsebrühe
1 Glas Crunchy Erdnussbutter
Curry
 
1. Die Röschen vom Brokkoli abschneiden und ca. 30 min im geschlossenen Topf garen. Den Reis nach Packungsanleitung zubereiten. Da könnt ihr so viel Reis nehmen wie ihr möchtet.
2. Die Gemüsebrühe aufkochen. Dann nach und nach die Ernussbutter Löffelweise einrühren, bis einem die Soße dickflüssig genug ist. Wenn sie etwas abkühlt dickt sie noch etwas ein. Zum Schluss nach belieben mit Curry würzen.
Diese Crunchy Erdnusssoße passt auch super zu Nudeln mit Zuchini und Karotten. Ihr könnt natürlich auch normale Ernussbutter verwenden. 

6 (gesunde) vegane Frühstücksideen

Ihr kennt ja bestimmt alle die Ernährungsweisheit, dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit am Tag ist. Früher bin ich sehr oft ohne etwas zu Essen in die Schule gegangen, entsprechend unkonzentriert war ich dann im Unterricht. Mittlerweile hat sich das geändert, um 7 Uhr morgens bekomme ich zwar jetzt auch keinen Bissen herunter, aber dann wird das Frühstück eben mitgenommen. Und gerade im Sommer gibt es so viele tolle Frühstücksvariationen und leckeres frisches Obst, dass man sich auch kreativ austoben kann. Heute zeige ich euch 6 vegane Frühstücksideen, die jeder nach seinem Geschmack verändern, und die man super vorbereiten und mitnehmen kann.

1. Sojaghurt mit Banane, Walderdbeeren und Cashewkernen
Die Walderdbeeren könnt ihr selbstverständlich auch durch normale Erdbeeren ersetzen. Wir haben ein paar Sträucher im Garten, von denen wir mindestens einmal pro Woche ein volles Schälchen ernten können. Mittlwerweile sind auch die ersten Himbeeren reif. 

2. Joghurt Smoothie
3-4 Erdbeeren, 1/2 Banane, 2 Aprikosen und ein paar Löffel Sojaghurt im Mixer pürieren. Wer mag kann noch ein wenig Agavendicksaft zum süßen dazugeben.

3. Overnight Oats
40g Haferflocken mit 200ml Sojamilch aufgießen und über Nacht einweichen lassen. Morgens etwas Zimtzucker drüberstreuen und das Lieblingsobst drauflegen. Wer möchte kann es vorher noch kurz in der Mirkowelle aufwärmen.

4. Pancakes mit Obst und Ahornsirup
Die Pfannkuchen kann man entweder frisch backen oder schon am Tag davor machen. Das Rezept gibt es hier, das Buchweizenmehl kann mit normalen Weizenmehl ersetzt werden. Mit viel Obst reichen zwei klein Pfannkuchen als Frühstück vollkommen aus um bis zum Mittagessen satt zu bleiben.

5. Fruchtsmoothie
Dieser Smoothie ist mit 3-4 Erdbeeren,1/2 Banane, je einer Hand voll Blaubeeren und Cashewkernen und Sojamilch zubereitet. Einfach das Obst und die Nüsse in einen Becher geben, mit Sojamilch aufgießen sodass die obersten Früchte gerade noch zu sehen sind und alles pürieren.

6. Fruchtmüsli
Die Zutaten sind hier Sojaghurt, Banane, Erdbeeren, Blaubeeren, Cashewkerne und etwas gepuffter Amaranth. Letzteren gebe ich oft in mein Frühstück, da er sehr viel Eiweiß und Ballaststoffe enthällt und weniger Kalorien hat als zB Haferflocken oder Kornflakes. 

Das gute an diesen Frühstücksideen ist, dass man die Früchte saisonal auswählen kann. Alles ist in weniger als 10min fertig, man kann also alles prima zubereiten solange der Kaffee durchläuft. Der Kaffee ist für mich übrigens ein wichtiger Bestandteil des Frühstücks, ohne einen guten Kaffee werde ich kaum richtig wach. Außerdem kann man alles bis auf die Pfannkuchen in einer gut verschließbaren Dose, einer Flasche oder einem Glas mitnehmen.

Wie findet ihr die Ideen?
Was ist euer Lieblingsfrühstück?

Rezept: Spargel mit Cashew Hollandaise

Bevor die Spargelzeit zu Ende geht (es wird nur noch bis zum 24.Juni geerntet), wollte ich hier auch noch ein passendes Rezept liefern. Entdeckt habe ich die Idee zur veganen Cashew Hollandaise bei Björn von Grüne Smoothies-Rezepte & mehr, der sie mit dem Thermomix zubereitet, es funktioniert aber auch mit einem ganz normalen Pürierstab.

Zutaten für 4-5 Portionen:
200g Cashewkerne
400ml Wasser
1TL Gemüsebrühe
Muskatnuss
Curry
den Saft einer halben Zitrone
1. Das Wasser zum Kochen bringen und die Gemüsebrühe darin auflösen. 
2. Die Cashewkerne dazugeben und ein paar Minuten einweichen lassen.
3. Währenddessen die restlichen Gewürze dazugeben, ich habe ein wenig Muskatnuss gewürz und mehr Curry verwendet. 
4. Zum Schluss den Zitronensaft dazugeben und alles mit dem Pürierstab zu einer flüssigen Masse zerkleinern. Der Zitronensaft sorgt dafür, dass die Soße etwas eindickt, falls man keine Zitrone da hat, kann man ihn aber auch weglassen.

Bei mir gab es die Cashew Hollandaise mit weißem Spargel und Kartoffeln. Die Reste gab es dann am nächsten Tag mit Blumenkohl als Curry. Leider sind die Bilder diesmal etwas Farblos, Grüner Spargel hätte einen besseren Kontrast gegeben. Allerdings fand ich das Rezept so toll, dass ich es unbedingt noch vor Ende der Spargelzeit mit euch teilen wollte. Allerdings kann ich euch versprechen, dass es in den nächsten Wochen noch mehr vegane Rezepte gibt, bei denen die Bilder etwas mehr Farbe haben.

Gefällt euch das Rezept? Esst ihr gern Spargel?

Lets Cook Together: Erdbeer Joghurt Kuchen [vegan]

Es ist der 10. also Zeit für Lets cook Togheter. Das Thema diesen Monat war Fruchtalarm-dein liebster Sommerkuchen mit Früchten der Saison. Da ich zu dieser Jahreszeit von Erdbeeren gar nicht genug bekommen kann, war klar welches Obst ich verwende. Ein klassischer Erdbeerkuchen wäre mir aber zu langweilig gewesen, deswegen gibt es heute den etwas anderen Erdbeerkuchen, nämlich Erdbeer Joghurt Kuchen.

Zutaten:
175g Magarine
1 Päckchen Vanillezucker
175g Zucker
3 Eiersatz (3EL Sojamehl+6EL Wasser)
275g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
175g Sojajoghurt natur
 400g Erdbeere
1. Alle Zutaten bis auf die Erbeeren zu einem Rührteig verarbeiten.
2. Den Teig in eine eingefettete runde Springform füllen, die Früchte waschen, halbieren und in den Teig drücken. Wenn überall schon Früchte im Teig sind noch eine Schicht auf dem Teig verteilen.
3. Bei 180°C 45-55min backen, aber auf jeden Fall eine Garprobe machen. 
 
Wer möchte kann den Kuchen dann noch mit etwas Puderzucker bestreuen. Auf Sahne kann man hier verzichten, der Kuchen ist sehr saftig und er kam sehr gut an. Statt der Erbeeren kann man natürlich auch andere Früchte verwenden. Mit Aprikosen schmeckt es bestimmt auch super und das Ursprungsrezept war eine Erdbeer-Rhababer Variante.
Wie findet ihr das Rezept?
Mögt ihr auch so gern Erdbeeren wie ich?

 

Lets cook together: Pizzamuffins

Es ist wieder Zeit für den monatlichen Lets cook together Post. Das Thema diesen Monat war „herzhaftes aus dem Muffinförmchen“. Diesmal hab ich mir etwas überlegt, dass sich sehr schnell zubereiten lässt und zwar Pizzamuffins.

 Zutaten:
1 Packung Pizzateig 
(bei meinem war schon Soße dabei)
ggf. pürierte Tomaten
veganer Pizzastreukäse
1. Ich habe schon fertigen Pizzateig verwendet und diesen ausgerollt, mit der Soße bestrichen und etwas Streukäse (meiner war von Wilmersburger) darüber verteilt.
2. Den Teig von der breiteren Seite her aufrollen und 2-3cm breite Stücke davon abschneiden. Da der Teig sehr zäh ist, kann das schneiden leider sehr matschig werden, am besten verwendet ihr ein Brotmesser.
3. Jedes Stück in eine Vertiefung im Muffinblech geben. Falls beim schneiden Soße aus der Teigrolle gelaufen ist, könnt ihr die mit einem Löffel wieder auf den Stücken verteilen. 
4. Zum Schluss noch etwas Streukäse drübergeben und für 20-25min bei 180°C Umluft im Backofen backen. Ich habe aus einer Teigrolle 12 Muffins bekommen, was genau einem Blech entspricht.
 

Am besten schmecken die Pizzamuffins, wenn sie noch warm sind. Man kann sie aber auch kalt essen und so eigenen sie sich wunderbar für ein Picknick oder ein Buffet. Da ich nicht so viel Soße und Füllung verwendet habe, ging der Teig super auf. Man könnte die Teigrolle natürlich auch noch mit allem möglichen Gemüse füllen, damit dürfte das Schneiden aber nicht gerade einfacher werden.
Durch die Muffinform haben die Schnecken auch gut ihre Form behalten, das möchte ich demnächst nochmal mit süßen Schnecken ausprobieren.
 
 

Wie findet ihr die Pizzamuffins?
Kanntet ihr den Trick mit dem Muffinförmchen für die Schneckenform schon?

Rezept: Gefüllte Zucchini

Heute gibt es mal wieder ein Rezept außerhalb der „Lets cook togheter“ Reihe. Eine ähnliche Kombi wie hier gab es schonmal vor etwa einem Jahr in einem Vegan Wednesday Post, aber ich fand dieses Rezept so gut, dass es nun einen eigenen Post verdient hat. 

Zutaten:
1 Zucchini
Basilikumtofu
Pesto
Sojacuisine
Dinkel
Champingnons 
1. Die Zucchini halbieren und aushöhlen. Das innere in einen kleinen Topf geben.
2. Den Basilikumtofu in kleine Stücke schneiden und die Zucchinihälften damit füllen. Das ganze muss bei 180°C Umluft für 20-30 Minuten in den Backofen, je nachdem wie groß die Zucchini ist.
3. Der Dinkel wird wie Reis gekocht, die Pilze in scheiben schneiden und braten.
4. Für die Soße das innere der Zucchini in einem Topf mit etwas Sojacuisine und etwas Pesto pürieren und kurz erhitzen.
Ich esse gefüllte Zucchini besonders gern, wenn mir nach etwas leichtem zumute ist. Da der Tofu schon mit etwas Öl eingelegt ist braucht man keine extra Marinade. Statt Dinkel schmeckt auch Reis sehr gut dazu oder auch Tostbrot wenn es schnell gehen muss. Eignet sich bestimmt auch gut, nach der ganzen Osternascherei. Genießt noch die freien Tage :)!