Travel: Bretagne – Côte de Granit Rose

Heute starte ich eine neue Artikelserie in der ich euch von meinem Urlaub letzten September in der Bretagne erzähle und zeige euch Orte die ich besucht habe.

Ganze zweieinhalb Wochen habe ich mit meiner Familie auf einem Campingplatz in Ploumanac’h gewohnt, ein kleiner Ort in der Nordbretagne zu dem der wohl bekannteste Abschnitt der Côte de Granit Rose gehört. Diesen rosa Granitstein findet man nur an vier Orten auf der Erde und besonders im Licht der untergehenden Sonne strahlt es wunderschön.

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Die Küste im Licht der untergehenden Sonne.

Aber auch Tagsüber kann man an der Küste super spazieren gehen. Zwischen Ploumanac’h und Perros Guirec haben Wind und Wetter zahlreiche interessante Formen aus dem Stein gehauen, wie die Auster, die Flasche oder den umgekippten Schuh.

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Die Auster.

Als große Meerliebhaberin könnte ich auch Stundenlang nur auf den Felsen sitzen und den Wellen zuschauen. Die Küste erkundet man am besten auf dem Sentier des Douaniers, einem alten Zöllnerpfad.
Wer in die Bretagne fährt sollte einen Besuch an diesem Küstenabschnitt unbedingt mit einplanen.

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Bild-39Wenn man am kleinen Badestrand von Ploumanach vorbeikommt, sollte man einen Blick auf die Statue werfen, die man dort in einem kleinen Oratorium findet. Der Legende nach sollen Frauen, die dem heiligen St-Guirec eine Nadel in die Nase stechen, noch im selben Jahr heiraten wenn diese stecken bleibt. Entsprechend durchlöchert ist die Statue an dieser Stelle. Direkt zur Statue kommt man aber nur bei Ebbe, bei Flut ist sie teilweise unter Wasser.

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Die Statur des heiligen Saint-Giurec.

Bild-15An diesem Teil der Küste herrscht immer noch ein sehr starker Tidenhub, was wir besonders bei der Springflut gemerkt haben. Da waren einige Straßen am Hafen nämlich gar nicht mehr befahrbar und die Anwohner sind per Boot aus dem Haus gekommen. Dagegen sind bei Ebbe einige Buchten komplett ohne Wasser und viele Boote liegen dann auf dem trockenen.

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Der Hafen von Ploumanac’h bei Flut.

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Rezept: Vegane Schokoscones

Heute gibt es ein Rezept, dass ich schoneinmal innerhalb eines Vegan Wednesday Posts gezeigt habe. Weil ich vegane Schokoscones so liebe, habe ich es überarbeitet und neue Fotos gemacht.
 
vegane Schokoscones
Zutaten:
70g Magarine
280g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
150-200ml Sojamilch
100g Zartbitterschokolade
 
Alle Zutaten zu einem Teig verrühren. Zum Schluss die Schokolade kleinhacken und unter den Teig heben.
Den Teig zu kleinen Kugeln formen und auf einem Backblech verteilen. 15-20min bei 200^C Umluft backen.
Aus der angegebenen Teigmenge ergibt sich ein Blech mit ca. zwölf Scones.
vegane Schokoscones
vegane Schokoscones
Die Scones sind echt perfekt, falls man schnell etwas besonderes zum Frühstück zaubern möchte. Ich esse sie am liebsten noch leicht warm, mit frischem Obst und Marmelade. 

Ich hoffe ihr hattet alle schöne Weihnachtstage. Ich selbst habe die Zeit wie jedes Jahr mit meiner Familie verbracht und als Überraschung lag „La Veganista backt“ unterm Weihnachtsbaum, also gibts nächstes Jahr viele tolle Rezepte zum ausprobieren.

 

Rezept: Death by chocolate Oreo Cupcakes

Heute melde ich mich mit einem Rezept zurück welches ich schon im August vorbereitet habe. Obwohl die Bilder schon fertig waren habe ich es lange nicht geschafft zu bloggen. Zum einen lag das daran, dass ich drei Wochen lang in Frankreich im Urlaub war und zum anderen, dass direkt nach dem Urlaub wichtige Arbeit für die Uni anstand. Die Oreo Cupcakes waren jedenfalls Teil eines Geburtstagsgeschenks und kamen sehr gut an.

Zutaten:
für den Teig: 
170g Mehl
100g Margarine
120g Zucker
1/2 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
50g Kakao
100g Zartbitterschokolade
150-200ml Milch
für die Creme:
1 Päckchen Sojasahne
1 Päckchen Sahnesteif
1 Päckchen Vanillezucker
8 Oreos
+ Oreos zum verzieren
 

1. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verrühren. Die Schokolade kleinhacken und unterheben (ihr könnt auch Schokodrops oder -splitter verwenden).
2. Den Teig in Förmchen füllen und bei 180°C Umluft ca. 25 min. backen. Man kann auch einen Oreo als Boden in die Förmchen legen und dann den Teig einfüllen.
3. Die Sojasahne (meine war von Sojatoo) mit dem Sahnesteif und dem Vanillezucker aufschlagen. Dann bei 8 Oreos die Cremefüllung abkratzen und untermischen.
4. Die übriggebliebenen Kekse ohne Creme in einem Gefrierbeutel zerbröseln und anschließend unter die Sahne heben.
5. Wenn die Muffins abgekühlt sind mit einem Löffel die Sahne darauf geben und mit einem halben Oreo verzieren.

Wie findet ihr das Rezept?
Seid ihr euch so Schokoladen Junkies wie ich?

Rezept: Veganer Bienenstich mit Himbeer-Vanille Cremefüllung

Die Idee für dieses Rezept kam mir schon vor ein paar Wochen, als wir jeden Tag eine Hand voll Himbeeren im Garten pflücken konnten. Jetzt habe ich es endlich geschafft diesen veganen Bienenstich zu backen. Natürlich konnte ich jetzt keine frischen Himbeeren mehr nehmen, sondern musste zu gefrorenen greifen, was aber bestimmt genausogut schmeckt.

Zutaten:
Für den Teig:
700g Mehl
100g Zucker
1,5 Würfel Hefe
150g Margarine
320ml Sojamilch
Für die Mandelkruste:
150g gehobelte Mandeln
100g Margarine
100g Zucker
Für die Creme:
400ml Sojamilch
1 Päckchen Vanillepudding
50g Margarine
20g Puderzucker
300g (gefrorene) Himbeeren
1. Das Mehl sieben und mit dem Zucker vermischen. Formt nun mit dem Löffel eine kleine Mulde in der Mitte in die ihr die Hefe hineinbröckelt.
2. Gebt noch einen Löffel Zucker über die Hefe und gießt etwas lauwarme Sojamilch darüber und rührt das ganze kurz um bis sich die Hefe aufgelöst hat. Wichtig: die Mehl-Zucker Mischung noch nicht mit einrühren. Die Hefe muss jetzt ca. 15min unter einem Küchentuch an einem warmen Ort gehen.
3. Die Margarine mit der restlichen Sojamilch zusammenschmelzen zum restlichen Teig geben und mischen und kneten. Wieder 20-30min gehen lassen.
4. Den Teig nochmals kneten und in eine gefettete Form füllen. Meine war eine Runde form mit 26cm Durchmesser.
5. Für die Mandelkruste die Margarine schmelzen und den Zucker darunter mischen. Wenn alles leicht flüssig ist die Mandeln dazugeben und die Mischung auf dem Kuchen verteilen.
6. Der Kuchen muss 25-30min bei 180°C Umluft gebacken werden. Achtet darauf, dass die Kruste nicht zu dunkel wird. Außerdem empfehle ich Backpapier unter die Form zu legen, falls die Mandelkruste an den Seiten heruntertropft. 
7. Für die Creme: den Pudding kochen, während er noch auf dem Herd ist erst die Margarine unterrühren bis sie geschmolzen ist und danach den gesiebten Puderzucker hinzugeben. 
8. Die Himbeeren auftauen und mit der abgekühlten Puddingcreme verrühren.
9. Wenn der Kuchen abgekühlt ist dien Deckel mit der Mandelkruste abtrennen. Die Creme auf die untere Hälfte geben, evtl. kurz kaltstellen und dann den Deckel wieder aufsetzten.

 

Bei mir ist der Teig sehr stark aufgegangen. Ich denke für eine 26cm Form sollten auch 500g Mehl und ein Päckchen Hefe ausreichen (dann mit 70g Zucker, 100g Margarine und 250ml Sojamilch). Auf jeden Fall kam der Kuchen sehr gut an, auch bei Nicht-Veganern. Persönlich mochte ich vor Allem die Creme, die durch die Himbeeren einen fruchtigen, sommerlichen Geschmack bekommen hat. Ein sehr toller Sommerkuchen, der zwar etwas zeitaufwendiger ist, aber der Aufwand lohnt sich definitiv.

Wie findet ihr das Rezept?
Welche Kuchen passen eurer Meinung nach am besten zum Sommer?

Travel: Maastricht

Wie ihr ja bereits aus dem letzten Outfitpost wisst, war ich Ende Juli in Maastricht. Diese kleine Stadt liegt in der Nähe von Aachen, kurz hinter der niederländischen Grenze und eignet sich super für einen Tagesausflug inklusive Shopping, wenn man aus Köln oder Umgebung kommt. Mit dem Auto braucht man von Köln aus ca. 1,5 Stunden und in Maastricht gibt es viele Parkmöglichkeiten. Parkt lieber etwas außerhalb und lauft die 5-10min in die Innenstadt. Wir haben 8€ für den ganzen Tag bezahlt, bei den Parkhäusern in der Innenstadt ist man schnell bei 23€ Parkgebühr.

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Die Altstadt an sich ist sehr klein und alles ist fußläufig zu erreichen. Auf den Stadtplan den man in der Tourist Information kaufen kann, kann man eigentlich auch verzichten. Wir sind extra Freitags gefahren, weil dann der Große Markt auf dem Platz vor dem Rathaus stattfindet. Dort werden unter Anderem Stoffe, Kleidung und verschiedenes Essen angeboten. Lohnenswert sind auch die Blumenstände, an denen man manche Pflanzen sehr viel günstiger bekommt als hier. Der Markt ist mittwochs und freitags von 9-16 Uhr vor Ort, viele Händler bauen aber schon mittags den Stand ab. Kommt also rechtzeitig vorbei, wenn ihr noch den ganzen Markt anschauen wollt. Samstags ist in Maastricht auch ein Flohmarkt der sehr gut sein soll.

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Bild-5Auch sonst kann man in Maastrich sehr gut shoppen, es gibt neben den üblichen Labels z.B. Stores von Sasha und Supertrash. Auch einige tolle Läden für Deko und Interior habe ich entdeckt. Diese findet man zum Teil auch in kleineren Gässchen. Außerdem empfehle ich einen Besuch bei Hema, dort gibt es süße Notizbücher und eine tolle Schreibwarenabteilung mit günstigen Preisen.

Auf dem Foto seht ihr meine Ausbeute von Hema, das Geschirrtuch ist von Sissy-Boy. Neben einer kleinen Auswahl Interior gibt es dort auch sehr schöne Kleidung. Den Laden findet ihr im Mosae Forum.
Achtet aber unbedingt auf die Ladenöffnungszeiten, teilweise schließen sie in den Niederlanden schon um 17h.

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Was veganes Essen angeht, habe ich leider keinen super Tip für euch. Eigentlich wollten wir zu einem Imbiss wo es angeblich die besten Pommes in der Stadt geben sollte. Uns wurde jedoch gesagt, dass diese, wie die meisten belgischen Pommes, mit tierischem Fett fritiert werden, also weder für Veganer noch für Vegetarier geeignet sind. Ein paar Veganer freundliche Restaurants findet man allerdings bei Happy Cow

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Ein Abstecher zum Maasufer ist ein Muss. Schaut euch die alte St. Servaasbrug an. Wer möchte kann eine Rundfahrt mit dem Boot machen, dafür sollte man aber etwas mehr Zeit mitbringen. Außerdem interessant anzusehen ist eine Buchhandlung in einer alten Kirche. Dort findet man zwar keine Bücher auf deutsch, aber ich finde es hat ein ganz besonderes Ambiente. Nett für eine kleine Pause zwischendurch und einen kühlen Drink sind die Restaurants mit Sitzplätzen im Freien, die man in einige Gassen findet. 

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Wart ihr schonmal in Maastricht?
Mögt ihr solche kurzen Trips?

Vegan Wednesday #100

Wer meinen Blog schon länger liest, erinnert sich vielleicht noch an das Projekt Vegan Wednesday, bei dem ich früher fast jede Woche mitgemacht habe. Das Prinzip ist einfach: man fotografiert sein veganes Essen vom Mittwoch und bloggt darüber. Alle Beiträge werden dann gesammelt und Fotos und Rezepte werden in einem Pinterest Board verlinkt. Auch wenn ich schon lange nicht mehr teilgenommen habe, liefert mir das wöchentliche Pinterestboard doch immer tolle Ideen für eine abwechslungsreiche, vegane Küche und da nun mit dem 100. Vegan Wednesday das erste große Jubiläum ansteht, dachte ich, es wird Zeit auch mal wieder etwas beizusteuern.

Zum Früchstück gabs bei mir am Mittwoch einen beerigen Smoothie aus Banane, Erdbeeren, Cashewkernen und veganem Blaubeerjoghurt. Dazu natürlich Kaffee mit Sojamilch.

Mittags gab es mein momentanes Lieblingsgericht: Nudeln mit Mais, Pestosahnesoße und mit Pizzaschmelz überbacken. 

Einen Kuchen habe ich zum 100. Jubiläum zwar nicht backen können, dafür gabs selbstgemachtes Eis. Diese Joghurt Popsicles sind wirklich superschnell gemacht und es lohnt sich, einen Satz Förmchen zuzulegen. Hier habe ich sie nur mit Pfirsich- und Erbeer-Rhababer Joghurt gefüllt und dann ins Gefrierfach gestellt. Und es gibt noch so viele weitere tolle Varianten.

Abends gab es dann noch einen Vollkornbagel mit veganem Käse und Salat.

Zum Schluss möchte ich noch dem Team vom Vegan Wednesday danken, die dieses tolle Projekt auf die Beine gestellt haben und jede Woche die Beiträge sichten und das Board zusammenstellen. Ich freue mich auf weitere Boards voller inspirationen. Diese Woche sammelt übrigens Cara die Beiträge.
Weitere Infos zum Vegan Wednesday findet ihr hier auf facebook und hier auf pinterest.