Rezept: weihnachtliche Schoko-Butterkekse

Heute ist der 1. Advent und selbst hier im Rheinland hat es schon zum zweiten Mal geschneit. Wenn es schon so kalt ist, dann sieht es mit Schnee wenigstens schön draußen aus. Ich finde es auf jeden Fall schön mal wieder Schnee in der Vorweihnachtszeit zu haben. Mit dem Plätzchen backen habe ich natürlich auch schon angefangen. Als erstes habe ich Schoko-Butterkekse ausprobiert und das Rezept gibt es hier.

Schoko-Butterkekse

Zutaten:
250g Margarine
100g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
375g Mehl
300g vegane Schokolade
außerdem braucht ihr eine Silikonform für Schokotäfelchen

1. Alle Zutaten, bis auf die Schokolade zu einem Teig kneten und mindestens 30 Minuten kaltstellen.
2. Währenddessen 250g von der Kuvertüre schmelzen und in den Silikonformen für die Schokotäfelchen verteilen. Dabei aufpassen, dass keine Lücken entstehen. Die Schokolade wieder vollkommen aushärten lassen.
3. Den Teig in zwei Teile teilen. Ca. 3mm dick ausrollen und rechteckige Kekse ausschneiden. Bei 175°C 15-20 Minuten backen, auf dem Blech auskühlen lassen, da die Kekse sonst brechen.
4. Wenn die Schokotäfelchen ausgehärtet sind vorsichtig aus der Form lösen. Die restliche Kuvertüre schmelzen, etwas davon auf die Rückseite der Schokotäfelchen streichen und diese auf dem Keks festkleben. Nochmals aushärten lassen.

Schoko-Butterkekse

Ich hatte für meine Schoko-Butterkekse ein Set mit Silikonformen und Keksausstecher, das ich letztes Jahr bei Tchibo gekauft habe. Die Silikonformen funktionieren auch echt gut. Die Kekse sind insgesamt allerdings doch recht aufwendig und auch größer als ich anfangs dachte. Gekaufte Kekse aus dem Supermarkt dürften für die Schokotäfelchen zu klein sein. Da ich im Advent häufig kleine Tütchen mit Keksen verschenke, werde ich da einfach je einen der Schoko-Butterkekse als Hingucker reinpacken.
Schokotäfelchen hatte ich insgesamt 12, der Teig gibt aber mehr Kekse. Für den Teig habe ich den Rezeptvorschlag aus der Anleitung etwas abgewandelt. Der schmeckt gut, war allerdings nicht so gut zum ausstechen für so große Kekse. Deswegen habe ich die Kekse direkt auf dem Backblech ausgestochen und den Teig aus den Zwischenräumen weggenommen. Da ist es ja egal wenn der Teig beim hochheben reißt, bei den großen Butterkeksen wäre das natürlich nicht so gut. Mit dem Restteig habe ich am Schluss einfach kleine Teigkügelchen mit aufs Blech gesetzt.

Welche Plätzchensorten backt ihr dieses Jahr zu Weihnachten? Meine Plätzchenrezepte aus den letzten Jahren findet ihr in meiner Rezeptübersicht.

Reisepannen – was manchmal so alles schiefgeht

Heute erzähle ich euch mal von einigen weniger schönen Erlebnissen auf Reisen. Kleine Pannen gibt es immer wieder, diese sind aber meistens zum Glück gar nicht schlimm. Klar kann man auf Reisen auch mal krank werden, bei mir geht’s aber eher um lustige Dinge die schief gelaufen sind. Reisepannen über die man später lachen kann und aus denen man lernt.

vegane Städtetrips in Europa, Brighton

Parken in England ist teuer

Das parken in England verdammt teuer ist lernten wir gleich am Anfang unseres Roadtrips durch Südengland. Auf der Suche nach einem Parkplatz fuhren wir nichtsahnend in ein großes Parkhaus in Brighton. Blöderweise sahen wir die Preise erst nachdem wir schon drin waren. Bis zu vier Stunden konnte man für 16 Pfund parken, der nächste Tarif war schon für 24 Stunden und kostete 27 Pfund. Umparken wollen wir nicht mehr und dachten vier Stunden würden reichen. Während wir unterwegs waren merkten wir, dass es doch nicht klappte und wir wohl doch den teuren Tarif bezahlen müssten. Immerhin war es nur Geld und für die nächste Großstadt in die wir gefahren sind schauten wir online nach einem günstigen Parkplatz. Den gab es dann z.B. in Bath schon für 12 Pfund pro Tag.

Südengland Roadtrip, Brighton

Wo geht’s zum Hostel?

Als ich 2015 das erste Mal in Barcelona war bin ich für einen Tag noch weiter mit dem Zug nach Girona gefahren. Dort angekommen machte ich mich erstmal auf den Weg zum Hostel um mein Gepäck abzuladen. Ich fand es auch recht schnell, da es auf der Karte in meinem Reiseführer eingezeichnet war. An der Rezeption fragten sie mich ob ich reserviert hätte, da wegen eines Fests alles ausgebucht war. Reserviert hatte ich, aber sie fanden meinen Namen nicht in den Buchungen. Als ich dann meine Buchungsbestätigung heraus kramte stellte sich heraus wieso: ich war im falschen Hostel. Fälschlicherweise bin ich davon ausgegangen ich hätte das Hostel aus dem Reiseführer gebucht. Den Weg zu dem anderen Hostel, in dem ich tatsächlich reserviert hatte, haben sie mir dann erklärt und ich habe es auch schnell gefunden. Seitdem schaue ich mir meine Buchung vorher immer ganz genau an.

Flüssigkeiten im Handgepäck

Mittlerweile war ich schon häufiger nur mit Handgepäck im Flugzeug unterwegs und weiß, was man alles mitnehmen darf und was nicht. 2015 in London war das anders. Damals hatten wir sogar Aufgabengepäck, hatten dieses aber schon abgegeben als wir in der Eingangshalle vom Londoner Flughafen einen Aufsteller sahen der zeigte was man nicht mitnehmen darf. Darunter war auch Nutella, Joghurt und Aufstrich. Blöd, dass wir uns als Proviant veganes Joghurtdessert und Kokosjoghurt mitgenommen hatten. Da wir noch Zeit hatten bis unser Flieger ging haben wir kurzerhand alles vorher aufgegessen. Seitdem achte ich aber auf meinen Proviant und hatte sogar bei den Nougatcremekugeln die ich aus Wien mitgebracht habe bedenken. Die konnte ich aber zum Glück problemlos mitnehmen.

Klatschnass durch die Lavawüste

Diese Geschichte ereignete sich in Island auf dem Weg zu dem bekannten Flugzeugwrack. Dieses befindet sich auf Privatland im Süden Islands. Der Eigentümer hat sogar eine Schotterpiste dorthin gebaut, aber weil zu viele Leute trotzdem noch Querfeldein fuhren ist jetzt alles abgesperrt. Zu Fuß kann man allerdings immer noch hinlaufen, was wir auch gemacht haben. An den Markierungen der Schotterpiste kann man sich gut orientieren, von der Ringstraße sind es etwa 4 km bis zum Flugzeugwrack. Drumherum ist nichts als von schwarzer Asche bedeckter Boden, außer den gelben Straßenmarkierungen gibt es keine Orientierungspunkte. Das wird irgendwann ganz schön blöd. Ab einem gewissen Punkt dachte ich immer, das Wrack muss doch jetzt gleich kommen, so weit kann es doch nicht mehr sein. Zusätzlich fing es kurz nachdem wir losgelaufen waren an zu regnen und es war sehr windig, sodass ich innerhalb kürzester Zeit klatschnass war und das Wasser in meinen Schuhen schwappte. Umdrehen wollte ich aber auch nicht, schließlich wollte ich das Flugzeugwrack noch sehen. Im Endeffekt war ich dann ca. 5 Minuten bei dem Flugzeugwrack und habe ein paar schlechte Bilder mit meiner Go Pro gemacht (meine Spiegelreflexkamera ließ ich wegen des Regens lieber im Rucksack). Danach ging es die scheinbar endlosen 4 Kilometer wieder zurück durch den Regen. Zurück in der Unterkunft gab’s dann erstmal eine warme Dusche (einen Hot Pot hatten wir dort leider nicht).

Island, Flugzeugwrack

Mit diesem Beitrag nehme ich an der Blogparade Pleiten, Pech und Pannen von Patotra teil.
Was sind euch schon für Reisepannen passiert?

Rezept: vegane Nougatknödel

Seit ein paar Jahren kümmere ich mich zu Hause immer um das Weihnachtsessen. Ich möchte natürlich gern ein veganes Essen, also ist es am einfachsten wenn ich selbst koche. Damit meine Omni-Familie mit dem Essen auch zufrieden ist überlege ich mir immer was leckeres. Dieses Jahr soll es als Nachtisch vegane Nougatknödel geben und damit das an Weihnachten auch klappt habe ich heute schon mal probegebacken.

vegane Nougatknödel

Zutaten für 8 Stück:
für den Teig:
250g veganen Quark (ich hatten Alpro Go on)
250g Mehl
2 EL Sojamehl
125g Margarine
für die Nusskruste:
75g Margarine
100g Zucker
100g Haselnässe
außerdem 125g Nougat (ich hatte den von Ruf)

1. Für den Teig das Mehl sieben und mit Sojamehl, Quark und Margarine zu einem Teig verkneten. Zwei Stunden kaltstellen.
2. Für die Nusskruste die Margarine in einer beschichteten Pfanne zerlassen, den Zucker unterrühren und schmelzen lassen. Die Nüsse im Mixer klein hacken, dazugeben und unter ständigem Rühren leicht bräunen. Abkühlen lassen.
3. Das Nougat in 8 gleiche Teile teilen und zu Kugeln formen. Den Teig nochmal kurz durchkneten und in acht gleiche Teile schneiden. Diese in der Hand flach drücken und jeweils eine Nougat-Kugel damit umwickeln. Gut verschließen, damit das Nougat später beim kochen nicht herausläuft.
4. Die Knödel 20min in einem großen Topf mit Salzwasser kochen, dabei immer wieder wenden. Am Ende sollten sie oben schwimmen, dann sind sie gar. Dann die Knödel vorsichtig aus dem Topf holen, kurz abtropfen lassen.
5. Zum Schluss die Knödel rundherum mit der Nussmischung bedecken, am besten wird sie mit einer Gabel leicht angedrückt damit sie besser hält.

vegane Nougatknödel vegane Nougatknödel

Der Nougatkern bleibt noch länger flüssig, man kann die Nougatknödel also ruhig schon am Vormittag machen, wenn sie abends als Dessert serviert werden sollen.

Was gibt es bei euch an Weihnachten zum Essen?

Rezept: tschechische Kolatschen

Heute gibt es ein Rezept passend zu meinem Bericht über meine Prag Reise. Wenn ich unterwegs bin schaue ich immer besonders gerne was es für lokale Spezialitäten gibt. Die Kolatschen habe ich in Prag entdeckt und jetzt zu Hause nachgebacken. Dabei handelt es sich um süß gefüllte Hefeteilchen. Mein Rezept für vegane tschechische Kolatschen mit Quark-Pflaumen Füllung findet ihr jetzt hier.

vegane tschechische Kolatschen

Zutaten für 12 Stück:
für den Hefeteig:
500g Mehl
1 Würfel Hefe (42g)
80g Zucker
250ml Sojamilch
80g Margarine
für die Füllung:
400g veganen Quark (ich hatte den von Provamel)
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
50g Zucker
Pflaumenmus

1. Das Mehl in eine Schüssel sieben, eine Mulde formen und die Hefe hinein brökkeln. 1 EL von dem Zucker darüber verstreuen, die Sojamilch kurz erhitzen, bis sie lauwarm ist, etwas Sojamilch zur Hefe geben und zu einem Vorteig verrühren. Diesen 15min an einem warmen Ort gehen lassen. Wichtig: das Mehl wird noch nicht komplett mit eingerührt.
2. Nun die Margarine und den Rest Sojamilch und Zucker dazugeben und alles zu einem Teig kneten. Den Teig nochmal 30min gehen lassen.
3. Den Teig nochmal durchkneten und in 12 gleich große Stücke teilen. Diese auf einem Backblech zu dünnen, runden Fladen ausrollen. In der Mitte etwas flacher eindrücken so, dass ein ca. 1 cm breiter Rand übrig bleibt, der später beim Backen mehr aufgeht.
4. Für die Füllung den Quark mit dem Vanillepuddingpulver und dem Zucker verrühren. Die Mischung auf die Teigfladen verteilen (ca. 2 EL pro Stück). In die Mitte kommt dann noch jeweils ein großer Klecks Pflaumenmus.
5. Die Kolatschen bei 180°C Umluft ca. 20min backen.

vegane tschechische Kolatschen

Außer mit Quark oder Pflaumenmus werden Kolatschen in Tschechien auch oft mit Mohn gefüllt. Man kann auch Obst, Nüsse oder Rosinen verwenden. In anderen Ländern gibt es ebenfalls Kolatschen. In Polen gibt es aber z.B. auch herzhaft gefüllte, die als Beilage zu Suppen gegessen werden und in Österreich gibt es Kolatschen, die auch süß gefüllt sind, aber quadratisch und der Teig wird über die Füllung geklappt.
In Prag habe ich die Teilchen in der Bäckerei gesehen und es gab auch kleine Kolatschen auf dem Frühstücksbuffet in unserem Hotel. Eine vegane Version habe ich dort aber nicht gefunden. Falls ihr eine kennt lasst mir gern einen Kommentar da.

Ein Wochenende in Prag im Advent

Letztes Jahr bin ich im Dezember für ein paar Tage nach Prag gereist. Es war nicht nur mein erster Besuch in Prag und Tschechien, sondern auch mein erster Besuch in einer Großstadt außerhalb von Deutschland während der Weihnachtszeit. Was man an einem Wochenende in Prag alles erleben kann und was Prag im Advent so besonders macht, lest ihr in diesem Artikel.

vegane Städtetrips in Europa, Prag

Eigentlich hatte ich gar nicht geplant Ende des Jahres nochmal zu verreisen, aber ich habe bei einem Gewinnspiel von Uberding zwei Hotelübernachtungen im Park Inn in Prag gewonnen und die wollten schnell eingelöst werden. Also habe ich Flüge gebucht und bin dann mit meiner Mutter über den 4. Advent für ein Wochenende nach Prag geflogen. Los ging es Samstags sehr früh und zurück Montag-Vormittag, sodass wir Samstag und Sonntag Zeit hatten die Stadt zu erkunden.

Ein Wochenende in Prag im Advent, Karlsbrücke

Nachdem das Gepäck im Hotel abgeladen war, ging es warm eingepackt los Richtung Karlsbrücke: dem bekanntesten Wahrzeichen von Prag. Die Brücke zählt zu den ältesten Steinbrücken Europas und wird an den Seiten von verschiedenen Heiligenfiguren gesäumt. Im Laufe der nächsten zwei Tage würden wir die Karlsbrücke aus gefühlt ca. 100 verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Jetzt ging es erstmal hinüber auf die Kleinseite und hinauf zur Prager Burg. Auf dem Weg kamen wir an vielen alten Häusern vorbei, die mich vom Stil her an Wien erinnerten. Von dem Platz vor der Burg hat man einen schönen Ausblick auf Prag, auch wenn es bei unserem Besuch sehr diesig war.
Bevor wir uns in die lange Schlange vor der Burg einreihten, wärmten wir uns erstmal bei einem ausgiebigen Mittagessen wieder auf.

Ein Wochenende in Prag im Advent, Kleinseite

Bevor man das Burggelände betreten durfte wurden alle Taschen kontrolliert. Der Großteil des Burggeländes ist frei zugänglich, nur für bestimmte Bereiche braucht man ein Ticket. Wir entschieden uns für Rundgang B mit Zugang zum St.-Veits-Dom, dem alten Königspalast, der Basilika des Hl. Georg und dem Goldenen Gässchen. Mit den 250 Kronen für den Rundgang und den 50 Kronen für die Fotografie-Erlaubnis in Innenräumen recht preiswertes Sightseeing. Es lohnt sich vor allem für den St.-Veits-Dom und den gotischen Vladislav Saal im alten Königspalast.

Ein Wochenende in Prag im Advent, Prager BurgEin Wochenende in Prag im Advent, Vladislav Saal im alten KönigspalastEin Wochenende in Prag im Advent, Weihnachtsmarkt hinter dem St-Veits-Dom
Nach dem Rundgang schauten wir uns noch ein bisschen auf dem kleinen Weihnachtsmarkt im Burghof um. Hier gab es zum Beispiel Schokolade, Holzanhänger und anderen Weihnachtsschmuck zu kaufen. Ein paar Anhänger haben wir auch gleich als Mitbringsel mitgenommen.
Auf dem Weg zurück zur Karlsbrücke fing es dann auch schon an zu dämmern, so konnte ich noch ein paar Bilder mit dem beleuchtetem St.-Veits-Dom hinter der Karlsbrücke einfangen.

Ein Wochenende in Prag im Advent, Karlbrücke in der Abenddämmerung
Abends machten wir uns nach einer kleinen Pause im Hotel nochmal auf in die Altstadt zum Abendessen. Dabei kamen wir auch am Altstädter Ring vorbei, wo ebenfalls ein Weihnachtsmarkt stattfand. Schon beim näherkommen hörten wir die weihnachtliche Musik und konnten dann ein paar Blasmusiker auf dem Rathausturm ausmachen. Nach dem Essen kehrten wir nochmal zum Weihnachtsmarkt zurück um uns den schön beleuchteten Baum anzusehen. Da begann plötzlich eine Lichtshow, abgestimmt auf Rossinis Overtüre aus Wilhelm Tell und der Baum begann zu blinken und zu leuchten (zu sehen in diesem Video).

Ein Wochenende in Prag im Advent, tanzendes Haus
Unseren zweiten Tag in Prag starteten wir nach einem ausgiebigen Frühstück am tanzenden Haus. Das markante Gebäude wollten wir unbedingt mal von Nahem betrachten. Ein kurzer Foto-Stop reichte hier aber und es ging weiter entlang der Moldau Richtung Innenstadt.

Ein Wochenende in Prag im Advent, Aussicht auf die KarlsbrückeEin Wochenende in Prag im Advent
An der Karlsbrücke entschieden wir uns den Altstädter Brückenturm anzusehen. Für 100 Kronen kann man hier nach oben und die Aussicht lohnt sich vor allem fürs Fotografieren. Hier gibt’s nämlich nochmal schöne Perspektiven der Karlsbrück. Anschließend erkundeten wir den Rest des Tages zu Fuß die Prager Altstadt und die Kleinseite. Ein Highlight in der Altstadt ist die Astronomische Uhr am Prager Rathaus, aber auch sonst findet man einige architektonisch interessante Gebäude. Die Zeit ging sehr schnell vorbei und da es sehr früh dunkel wurde ging es nochmal auf den Weihnachtsmarkt am Altstädter Ring, der schön weihnachtlich beleuchtet war. Hier genossen wir noch die Stimmung bevor es am nächsten Tag früh zum Flughafen und wieder nach Hause ging.

Ein Wochenende in Prag im Advent, Astronomische UhrEin Wochenende in Prag im Advent, Prager WeihnachtsmarktEin Wochenende in Prag im Advent, Prager Weihnachtsmarkt

Tipps:
– Bei unserem Besuch herrschten Temperaturen um 0°C. Deswegen haben wir immer längere Pausen in Cafés eingelegt um uns aufzuwärmen.
– Im Dezember wird es schon sehr früh dunkel, entsprechend muss man fürs Sightseeing etwas anders planen und sich mehr Zeit nehmen. Im Sommer könnte man die Hauptsehenswürdigkeiten Karlsbrücke, Burg und Altstädter Ring auch gut an einem Tag besuchen.
– Zwei Tage sind super um sich einen ersten Eindruck von Prag zu verschaffen.
– Was das Angebot angeht waren die Weihnachtsmärkte in Prag nicht so vielfältig, die Stimmung war aber trotzdem sehr schön. Vor allem der zur Musik leuchtende Weihnachtsbaum hat mir sehr gefallen.
– Auch wenn wir viel zu Fuß unterwegs waren haben wir die Tram genutzt. Wir hatten ein 24h Ticket für 110 Kronen mit dem wir auch bis zum Flughafen fahren konnten.
– Das Park Inn war für diesen Städtetrip sehr angenehm. Relativ zentral gelegen, unser Zimmer war gemütlich und zum Frühstück gab es ein großes Buffet bei dem auch ich etwas gefunden habe (auf Nachfrage gibt’s wohl eine noch bessere vegane Auswahl, das hab ich in Vorfeld mal wieder vergessen).
– Für Veganer ist Prag auch ein tolles Ziel, mehr dazu in meinem Vegan in Prag Guide.

Rezept: selbstgemachtes Nuss Müsli

Wenn ich die Zeit habe, gönne ich mir liebend gern ein langes, ausgedehntes Frühstück. Gerade am Wochenende soll es dann auch mal was besonderes geben. Da ich aber morgens keine Lust habe lange in der Küche zu stehen und Pancakes zu backen gibt es bei mir selbstgemachtes Nuss Müsli. Das kann ich super vorbereiten und morgens kommt dann noch etwas Obst und Soja-Joghurt dazu und fertig ist ein leckeres, gesundes Frühstück.

selbstgemachtes Nuss Müsli

Zutaten für 8-10 Portionen:
200g feine Haferflocken
50g Haselnüsse
50g Mandeln
25g Kokosraspel
25g gepuffter Amaranth
100g Rosinen
2 EL Kokosöl
2-3 EL Agavendicksaft

1. Haferflocken, Kokosraspel und gepufften Amaranth in einer Schüssel mixen. Haselnüsse und Mandeln im Mixer zerkleinern. Es können ruhig noch größere Stücke da sein. Ebenfalls untermischen.
2. In einer großen Pfanne das Kokosöl erhitzten und den Agavendicksaft dazugeben. Nun die Müsli-Mischung in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten rösten. Dabei ständig rühren, damit nichts anbrennt.
3. Wenn die Müsli-Mischung abgekühlt ist die Rosinen untermischen.

selbstgemachtes Nuss Müsliselbstgemachtes Nuss Müsli

Lagern lässt sich das Müsli am Besten in einer gut verschließbaren Dose oder in einem Glas. Dann ist es bis zu vier Wochen haltbar. Ich habe jetzt eine Mischung mit verschiedenen Nüssen gemacht, man kann aber auch andere Zutaten verwenden, die man gerne im Müsli isst. Ich werde als nächstes eine Version mit Schokolade ausprobieren. Die Zutaten bei diesem Rezept kosten zusammen kaum mehr als zwei Euro. Sehr güsting für ein Müsli mit vielen Nüssen, außerdem weiß man hier natürlich genau welche Zutaten drin sind. Ich benutzte zum Beispiel meistens ganze Nüsse und hacke oder mahle sie selbst, auch wenn gemahlene Nüsse im Supermarkt ein ganzes Stück günstiger sind.
Bei diesem Rezept wird das Müsli in der Pfanne geröstet, es gibt auch Rezepte bei denen es gebacken wird. Bei diesen wird aber oft mehr Öl oder Margarine verwendet als hier.
Zusammen mit so einem Weckglas kann man selbstgemachtes Nuss Müsli auch super verschenken.

selbstgemachtes Nuss Müsli

Habt ihr schon mal Müsli selbst gemacht? Welche Kombination mögt ihr am liebsten?